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Den richtigen Insektenschutz für die Wohnung finden

Sommer wie Winter ist das Lüften mit geöffneten Fenstern von hoher Bedeutung. Durch regelmäßiges Lüften können Sie zum Beispiel eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung vermeiden. Gerade dafür ist es wichtig, die Fenster ganz zu öffnen und nicht nur zu kippen. Damit Sie sich über ein gesundes Raumklima auch im Sommer freuen können, ist das Lüften bei weit geöffneten Fenstern in dieser Jahreszeit ebenfalls erforderlich. Jeder Luftzug fühlt sich bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke angenehm an. Allerdings bergen die geöffneten Fenster auch ein Risiko: Ungebetene Gäste wie Fliegen, Bienen oder Mücken finden den Weg in Ihre Wohnung, um Sie dann nachts vom Schlafen abzuhalten oder sich an Ihren Speisen und Getränken zu bedienen. Mit dem richtigen Insektenschutz können Sie lüften, ohne danach von Insekten belästigt zu werden.

Lassen Sie Insekten gar nicht erst in Ihre Wohnung

Bevor Sie sich fragen, wie Sie Ihre Insektenstiche behandeln, sollten Sie dafür sorgen, gar nicht erst gestochen zu werden. Im Idealfall sollten Sie den Insektenschutz für Ihre Wohnung daher so gestalten, dass die Insekten von Anfang an dort bleiben, wo sie hingehören: draußen. Mit geeigneten Maßnahmen wie Fliegengittern lassen sich nahezu alle fliegenden Insekten davon abhalten, in Ihre Wohnung zu gelangen. Die Fliegengitter bestehen aus einem gewebten Gitterstoff, der zwar die Luft zirkulieren lässt, durch den die kleinen Krabbeltiere aber nicht hindurch passen. Deshalb müssen sie in Zukunft draußen blieben. Fliegengitter für die Fenster finden Sie hier in unzähligen verschiedenen Varianten. Viele Onlineshops wie insektenstop.net bieten zum Beispiel die folgenden Ausführungen an:

Damit die Lichtdurchlässigkeit weiterhin optimal ist, werden zusätzlich Fliegengitter mit Spezial-Gewebe angeboten, die das Licht besser durchlassen als normale Gitter. Praktisch ist, dass sich Fliegenschutzgitter in jedes Fenster einbauen lassen. Die Größe oder Ausführung der Fenster spielt dafür keine Rolle. Für Dachschrägen und sogar für Türen gibt es ebenso die passenden Fliegengitterlösungen. Modelle mit Klettband können auch in Mietwohnungen integriert werden. Sie lassen sich ohne Bohren und Schrauben im Fensterrahmen befestigen und rückstandslos wieder entfernen.

Wer eine stabilere Variante bevorzugt, ist mit einem Fliegengitter mit Spannrahmen besser beraten. Es ist insgesamt robuster und langlebiger als ein Modell mit Klettband. Allerdings muss bei der Montage häufig in den Fensterrahmen gebohrt werden, sodass die Erlaubnis vom Vermieter erforderlich ist.
Falls Sie das Fenster in regelmäßigen Abständen öffnen möchten, um sich hinauszulehnen oder Dinge durchzureichen, ist ein Fliegengitter mit Rollo-System gut geeignet. Rollen Sie das Fliegenschutzgitter einfach nach oben, wenn Sie das Gitter gerade nicht benötigen. Dieses System hat den Vorteil, dass Sie das Fliegengitter vor Beschädigungen und Schmutz schützen können, wenn Sie das Fenster über einen längeren Zeitraum nicht öffnen möchten.

Elektrische Mücken- und Fliegen-Vertreiber stellen eine sinnvolle Ergänzung dar

Selbst wenn Sie Fliegengitter an allen Fenstern anbringen, lässt es sich nicht immer vermeiden, dass das eine oder andere fliegende Insekt mit in Ihre Wohnung gelangt. Schon beim Betreten der Wohnung oder beim Öffnen der Balkontüre können Insekten ins Haus kommen. Deshalb ist es ratsam, zusätzlich ein paar weitere Insektenschutzlösungen auszuprobieren. Dafür kommen elektronische Anti-Mücken-Vertreiber in Frage. Es stehen grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Bei der ersten Variante wird regelmäßig ein Duftstoff abgegeben, der von den Insekten als unangenehm empfunden wird. Fliegen und Mücken nehmen deshalb schnell Reißaus und lassen sich zumindest aus bestimmten Räumen wie dem Schlaf- und dem Kinderzimmer fernhalten. Andere Varianten verwenden helles UV-Licht, das die Insekten nicht abschreckt, sondern regelrecht anlockt. Sobald die Insekten in die Falle geflogen sind, kommen sie durch die Elektroden im Inneren schnell um. Die dritte Methode funktioniert mit Ultraschall: Die Geräte werden in eine Steckdose gesteckt und vertreiben mit dem Ultraschall anschließend Mücken, Fliegen und andere Schädlinge. Diese Insektenabwehr-Variante sollte am besten in jedem Zimmer in der Wohnung angebracht werden, um das komplette Zuhause insektenfrei zu halten.

Verdampfer vertreiben Insekten ebenfalls

Auch mit einem Verdampfer können Sie versuchen, Insekten abzuwehren. Die Geräte erwärmen eine Flüssigkeit, wodurch sich ein Duft im Raum verbreitet, der auf die Insekten abschreckend wirkt. Für diesen Zweck eignen sich speziell ätherische Öle wie zum Beispiel:

Falls Sie keinen speziellen Verdampfer besitzen, reicht auch eine einfache Duftlampe, in der das ätherische Öl mit Wasser erhitzt wird. Auf diese Weise entsteht ein Duft, der für den Menschen ungefährlich ist und sogar oft als gut riechend empfunden wird. Mücken, Fliegen und weitere Fluginsekten wie Motten lassen sich davon oftmals in die Flucht schlagen. Um für eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe zu sorgen, sollte in jedem Raum ein Verdampfer untergebracht werden. Zusätzlich sollten Sie immer eine Fliegenklatsche im Haushalt haben. Für Nützlinge wie Bienen und Wespen eignet sich ein Lebendfänger, mit dem sich die Tiere schadlos nach draußen transportieren lassen.


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