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Baulexikon
- Wohnen und Bauen -

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Es wird nach dem Begriff "Bakterien" gesucht.
AminosäurenAminocarbonsäuren Organische Säuren, die sowohl Amino-Gruppe -NH2 als auch Carboxyl-Gruppe -COOH enthalten. Insgesamt gibt es über 80 Aminosäuren. 22 Aminosäuren (Alanin, Arginin, Asparagin, Aspartinsäure, Cystein, Cystin, Glutaminsäure, Glutamin, Histidin Hydroxyprolin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin) bilden die Bausteine von Proteinen. Die sogenannten essentiellen Aminosäuren (Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin) sind die für den Aufbau des menschlichen Körpers erforderlich, aber von diesem nicht synthetisiert werden und somit mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Andere Aminosäuren finden sich in Pflanzen, Pilzen, Bakterien usw. Sie tragen u.a. wesentlich zum Geschmack von Lebensmitteln bei.
BakteriocinVerbindung, die von einem Bakterium synthetisiert wird und Zellen eines anderen Bakterienstammes abtöten kann.
BakteriophageEin Bakterien infizierendes Virus. Auch Phage genannt.
EinpökelungKonservierung ganzer abgestorbener Tiere oder Pflanzen über Jahrmillionen hinweg durch vollständige Durchtränkung des Körpers mit Salzlösungen. Die eindringende Salzlösung verhindert eine Zersetzung durch Bakterien usw. (Fäulnis und Verwesung)
EndotoxinEin Bestandteil der Zellwand gramnegativer Bakterien, der beim Menschen eine Entzündung und Fieber hervorruft.
EnterotoxinEin Bakterienprotein, das nach Freisetzung in den Darm zu Krämpfen, Durchfall und Übelkeit führt.
Fäulnisdie Zersetzung stickstoffreicher Substanzen, bes. von Eiweiß, bei gehemmtem Zutritt von Sauerstoff und Licht. Anaerobe Bakterien und Pilze rufen Gärungen hervor, danach entwickeln sich zahlreiche bakterienfressende Nematoden, bei Fäule größerer Substanzenmengen folgen oft Dipterenlarven, räuberische Käfer und bei Tierleichen Totengräber, Necrophorus. Die biochemischen Vorgänge werden durch die Tierbesiedlung nicht wesentlich verändert. Wichtige Endprodukte der Fäule sind Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Gegensatz: Verwesung
KoloniehybridisierungTechnik zur Identifizierung einer Bakterienkolonie, die einen Vektor mit einem bestimmten klonierten Gen enthält, mit Hilfe einer Nucleinsäuresonde.
KompetenzDie Fähigkeit einer Bakterienzelle, DNA-Moleküle (gewöhnlich Plasmide) aufzunehmen.
MumifizierungKonservierung ganzer abgestorbener Tiere oder Pflanzen über Jahrmillionen hinweg. die dann eintritt, wenn keine Zersetzung durch Bakterien usw. stattfinden kann
MyzelEine Masse aus miteinander versponnenen fädigen Filamenten eines Pilzes; oder das flächige Wachstum bestimmter Bakterien.
NodulationDie Bildung von Knöllchen (nodules) an den Wurzeln von Pflanzen durch symbiotische Bakterien (Rhizobium).
Plaque Ein klarer Bereich innerhalb eines Bakterienrasens auf einer Agarplatte, der von der Lyse der Bakterienzellen durch Bakteriophagen herrührt.
Plasmid mit breitem Wirtsbereich Ein Plasmid, das sich in einer Reihe verschiedener Bakterienstämme replizieren kann.
Plasmid mit engem WirtsbereichEin Plasmid, das sich nur in einem oder höchstens einigen wenigen verschiedenen Bakterienstämmen replizieren kann.
ProkaryotenOrganismen, meist Bakterien, die weder einen membranumschlossenen Zellkern noch Organellen, wie Mitochondrien oder Chloroplasten, enthalten.
ProphageReprimiertes oder inaktives Bakteriophagengenom, das in einer Bakterienwirtszelle als Teil der chromosomalen DNA repliziert wird.
ProtoplastEine Bakterien-, Hefe- oder Pflanzenzelle, deren Zellwand chemisch oder enzymatisch entfernt wurde.
Pseudomonas sp.Vertreter einer weit verbreiteten Bakteriengattung. Viele der Bodenformen produzieren ein Pigment, das bei ultraviolettem Licht fluoresziert und werden daher auch als fluoreszierende Pseudomonaden bezeichnet.
PyrogeneEndotoxine von Viren und Bakterien, die bei Warmblütern in Mengen von wenigen µm/kg Fieber erzeugen. Es handelt sich um Lipopolysaccharide; Entfernung durch Ultrafiltration.
RecAEin Bakterienprotein, das essentiell für die Reparatur und Rekombination von DNA ist.
ReplikaplattierungDie Übertragung von Zellen aus Bakterienkolonien von einer Agarplatte auf eine andere; die Positionen der Kolonien, die auf der zweiten Platte wachsen, entsprechen denen auf der Originalplatte (master plate).
RibosomenbindungsstelleEine Nucleotidsequenz in der Nähe des 5-Phosphat-Endes einer Messenger-RNA, die die Bindung der mRNA an die kleine Ribosomenuntereinheit erleichtert. Bei Bakterien auch ShineDalgamo-Sequenz genannt.
SiderophorEine niedermolekulare Substanz, die sehr fest an Eisen bindet. Siderophore werden von einer Reihe von Bodenbakterien synthetisiert, um die Aufnahme ausreichender Mengen Eisen aus der Umwelt sicherzustellen.
Transformation1. Die Aufnahme und dauerhafte Integration von DNA in eine Bakterien- oder Hefezelle, wobei die eingeführte DNA oft zu einem veränderten Phänotyp des Empfängerorganismus führt. 2. Die Veränderung tierischer Gewebekulturzellen von kontrolliertem zu unkontrolliertem Wachstum durch verschiedene Einwirkungen.
TransposonEine DNA-Sequenz beziehungsweise ein mobiles genetisches Element, das wahllos in ein Chromosom integrieren kann, diese Position wieder verlassen und an anderer Stelle erneut integrieren kann. Tn5 beispielsweise ist ein Bakterientransposon, das Resistenzgene gegen die Antibiotika Neomycin und Kanamycin sowie die genetische Information für die Integration und die Excision des Transposons trägt.
Verwesungunter der Einwirkung von Bakterien usw. bei Sauerstoffzutritt stattfindende Zersetzung abgestorbener Tiere und Pflanzen; Gegensatz: Fäulnis
WurzelhalsgalleKnollenartige Wucherung am Übergang zwischen Stamm und Wurzel bestimmter Pflanzen, die durch die Infektion mit einem Bakterien der Gattung Agrobacterium hervorgerufen wird. Auch Wurzelhalstumor genannt.
Wurzelknöllchenroot nodules. Eine kleine runde Zellmasse an pflanzlichen Wurzeln, die stickstoffixierende Bakterien enthält.
in vitro-TranslationProteinsynthese entweder mit gereinigter DNA und Bakterienextrakten oder mit Messenger-RNA und zellfreien Extrakten aus Weizenkeimen oder Kaninchen-Retikulocyten, die Ribosomen, tRNAs und Proteinsynthesefaktoren bereitstellen. Die Reaktionsmischung wird meist mit ATP, GTP und Aminosäuren angereichert.
superbugLaborjargon für den von Dr. A. Chakrabarty entwickelten Pseudomonas-Stamm, in dem kohlenwasserstoffabbauende Gene von verschiedenen Plasmiden in einem Organismus vereint wurden. Obwohl dieser mit Hilfe der Gentechnik erzeugte Mikroorganismus weder besonders groß ("super") noch ein Insekt ("bug") ist, handelt es sich um einen beispielhaften Meilenstein für den neuartigen Einsatz genetisch veränderter Bakterienstämme. In den USA wurde der superbug zum Präzedenzfall für ein Gerichtsurteil, in dem genetisch veränderte Organismen als patentierbar eingestuft wurden.
GärungBei den Gärungen wird das Substrat (bei den meisten Gärungen Kohlenhydrat) unvollständig abgebaut mit energiereichem organischem Endprodukt und entsprechend geringem Energiegewinn. Die echten Gärungen sind anaerob. Es gären vor allem Mikroorganismen (Bakterien, Hefen), aber bei Sauerstoffmangel auch Zellen höherer Pflanzen und Tiere.

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