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Baulexikon
- Wohnen und Bauen -

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Es wird nach dem Begriff "Gleichgewichtsfeuchte" gesucht.
Dielenwaren als Fußbodenbelag über Jahrhunderte üblich und werden heute wieder gerne verlegt. Dielen sind Massivholzbretter, die trocken sein müssen, damit sie sich nach dem Verlegen nicht verdrehen oder schwinden. Trocken heißt, sie müssen eine Gleichgewichtsfeuchte zur künftigen Raumfeuchte haben. Bevor diese verlegt werden, sollten sie längere Zeit im vorgesehenen oder Nachbarraum gelagert werden. Werden größere Flächen verlegt, so sind Dehnungsfugen vorzusehen.
Feuchtegleichgewichtbei Holz die relative Feuchtigkeit (auch Gleichgewichtsfeuchte: ugl), auf die sich das Holz in Abhängigkeit vom umgebenden Klima einstellt, angegeben in Prozent. Z.B. Fichte 7,5% bei rel. Luftfeuchte 37% (20ºC, 16,4% bei rel. Luftfeuchte 83% (20ºC)
GleichgewichtsfeuchteBaustoffen des umschließenden Baukörpers stehen mit der Raumluft in einem Feuchtegleichgewicht. Entsteht z.B. beim Duschen Wasserdampf, so wird dieser kurzfristig Von der Wand, meist an der Oberfläche aufgenommen und später wieder an den Raum abgegeben.
Hygroskopizität Kapillar aufsteigende Mauerfeuchte kann Schadsalze nach oben transportieren und diese zum Ausblühen auf der Oberfläche des Natursteins bringen. Eine Reihe von Salzen hat das Bemühen, Wasser aus der Umgebungsluft zu binden und selbst dabei in Lösung zu gehen. Diese Verhaltensweise nennt man Hygroskopizität. Die dadurch bedingte Wasseraufnahme des Natursteins führt zur Erhöhung der so genannten Gleichgewichtsfeuchte.

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