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Fachbeiträge zum Wärmeschutz, zur Wärmedämmung und feuchte WändeZu einer ausgeglichenen Wärmebilanz bei einem Gebäude gehört nicht nur die Wärmedämmung, wie es die Berechnung nach der EnEV vorsieht. (Kritik zur EnEV von Prof. Meier). Bei der Berechnung des U-Wertes bleiben andere Einflussfaktoren, wie Wärmespeicherfähigkeit, die Feuchtigkeit, Phasenänderungen im Wandquerschnitt, die Wärmekonvektion oder die nahezu unbekannte Einflussnahme durch die Wärmestrahlung unberücksichtigt. Bereits der Wärmestrom ist nicht korrekt bestimmbar. Die physikalischen Zusammenhänge sind sehr komplex. Eine sinnvolle Einbeziehung der Wärmespeicherung hilft Heizkosten sparen. Dies zeigt eine vereinfachte Messung der gespeicherten Solarenergie im Mauerwerk oder die Versuchsdurchführung "THE INFLUENCE OF EXTERNAL WALLS TO ENERGY BALANCE OF BUILDINGS" der Tampere University of Technology, im Beitrag zum U-Wert-Berechnung zum Wärmeschutz.
Werden die gekoppelten Feuchte- und Wärmetransporte durch die Konstruktion ungünstig gestaltet, so kann es langfristigen zur Durchfeuchtung kommen. Regelmechanismen der Feuchtetransporte bei porösen Baustoffen sind in nur in ihren Ansätzen bekannt. Wie zum Beispiel die Sorption oder der Feuchtetransport durch einen porösen Baustoff, der bei ausreichenden Temperaturdifferenzen oder unterschiedlichen Feuchtekonzentrationen bzw. beides zusammen erfolgt. ![]() Q = Wärmestrom durch die Wand I = Wasserdampf Diffusionsstrom λ = Wärmeleitfähigkeit 1/α = Wärmeübergangswiderstand b = Wärmeeindringkoeffizient (1-2 cm) S = Wärmestrahlung zur und von der Wand (1-2 mm) A = Kondenswasser von innen B = Feuchtigkeit von außen, zum Beispiel Regen C = Feuchtigkeit im Mauerwerk (Kapillarität und Diffusion) W = Wärmespeicherwert K = Konvektion Der Wärmestrom durch eine Wandkonstruktion wird durch viele Faktoren bestimmt, siehe Skizze. Diese beeinflusst zum Beispiel die Größe des Wärmeeindringkoeffizienten, den Wärmespeicherwert, direkt oder indirekt die Luftbewegung an der Wandoberfläche. Aber auch die Enthalpie im Mauerwerk wird durch Verdampfung und Bildung von Kondenswasser beeinflusst. Wobei sich bereits eine geringe Mauerfeuchte auf der Innenseite negativ und auf der Außenseite bei Solareinfluss eher positiv auswirkt. Es ist in der Industrie üblich, dass wissenschaftliche Studien meist von Unternehmen selbst in Auftrag gegeben, die Daten von ihnen selbst ausgewertet und die Ergebnisse nur mit ihrer Erlaubnis publiziert werden. Sie beteiligen sich an der Finanzierung wissenschaftlicher Tagungen und beauftragen namhafte Forscher auf kongressbegleitenden Symposien über die neuesten Ergebnisse zu referieren. Weshalb soll es im Bauwesen, vor allem im Bereich des Wärmeschutzes, anders sein? Wärmebrücke bei Wärmeisolierung Wärmebrücken sind Bauteilflächen, wo eine niedrige Oberflächentemperatur vorliegt. Die nebenliegenden Bauteile haben eine höhere Oberflächentemperatur. Die Folgen sind eine höhere Feuchtigkeit an diesen Bauteilen, die zur Schimmelpilzbildung und zur Zerstörung der Materialien führen. Besonders die Fensteranschlüsse sind durch Tauwasserbildung gefährdert. Zusammenfassung der Beiträge zu Wärmebrücken. Zur Bewertung sind die chemischen und physikalische Eigenschaften von Baustoffen wichtig. Dachausbau - Problembereiche Wärmebrücken und Fugen bei mangelhafter Wärmedämmung. Gerade beim Selbstausbau werden hier wesentliche Details bei der Ausführung übersehen. Fehler sind dann Ausgangspunkt für gravierende Bauschäden, wie den Echten Hausschwamm (Serpula lacrimans). Sanierung, Wärmeisolierung und Wärmebrücken, 1994 (19 KB) Schimmelpilz durch Wärmebrücken - allgemeine Darstellung und Aufzeigen konstruktiver Mängel beim Dachgeschossausbau, 1994 . Der Energiekreislauf in einer Immobilie wird von vielen Faktoren bestimmt, nur ein Teil dieser Zusammenhänge ist bekannt. Zurzeit orientiert man sich hauptsächlich nur auf den u-Wert.
Statistische Bewertung der nachträglichen Wärmedämmung. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an dieser statistischen Erhebung (selbstverständlich anonym) zum Energieverbrauch der Gebäude beteiligen. Ein paar Kreuze und fertig.
Wärmebrückenbildung bei innen liegender Wärmeisolierung und beim Dachgeschossausbau, 1995 (55 KB).
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