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Fachbeiträge zum Wärmeschutz, zur Wärmedämmung und feuchte Wände

Zu einer ausgeglichenen Wärmebilanz bei einem Gebäude gehört nicht nur die Wärmedämmung, wie es die Berechnung nach der EnEV vorsieht. (Kritik zur EnEV von Prof. Meier). In der Berechnung zum U-Wert bleiben andere Einflussfaktoren, wie Wärmespeicherfähigkeit, die Feuchtigkeit, Phasenänderungen im Wandquerschnitt, die Wärmekonvektion oder die nahezu unbekannte Einflussnahme durch die Wärmestrahlung unberücksichtigt. Bereits der Wärmestrom durch ein massive poröse Baukonstruktion ist nicht korrekt bestimmbar. Die physikalischen Zusammenhänge sind sehr komplex und hängen sowohl von den Eigenschaften des Gebäudes aber auch von den äußeren Einflüssen ab. Eine sinnvolle Einbeziehung der Wärmespeicherung hilft Heizkosten sparen. Dies zeigt eine vereinfachte Messung der gespeicherten Solarenergie im Mauerwerk oder die Versuchsdurchführung "THE INFLUENCE OF EXTERNAL WALLS TO ENERGY BALANCE OF BUILDINGS" der Tampere University of Technology, im Beitrag zum U-Wert-Berechnung zum Wärmeschutz. Herr Paul Bossert hatte auf seiner Webseite die 8 energierelevanten Faktoren der Aussenwand zusammengefasst.

Bald wird jedes deutsche Bauwerk mit einer dicken Dämmung eingehüllt. Die verschärfte EnEV wird es schon möglich machen.

Werden die gekoppelten Feuchte- und Wärmetransporte durch die Konstruktion ungünstig gestaltet, so kann es langfristigen zur Durchfeuchtung kommen. Regelmechanismen der Feuchtetransporte bei porösen Baustoffen sind in nur in ihren Ansätzen bekannt. Wie zum Beispiel die Sorption oder der Feuchtetransport durch einen porösen Baustoff, der bei ausreichenden Temperaturdifferenzen oder unterschiedlichen Feuchtekonzentrationen bzw. beides zusammen erfolgt.
Die gegenseitigen Abhängigkeiten der zahlreichen Parameter sind sehr kompliziert. Vor allem die zahllosen Stoffparameter und deren starken Streuungen verhindern eine ausreichend genaue Problemlösung. Zum Beispiel zeigen die in der Fachliteratur veröffentlichen Werte für die Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl einen großen Streubereich. Eine theoretische Durchdringung der Transportvorgänge die auf stationäre Bedingungen führt nur zu punktuell theoretischen Ergebnissen. Ist jedoch praxisfremd und für die praktische Verwertung wenig sinnvoll. In der Praxis beeinflussen gleich- oder gegenläufig gerichtete Temperaturunterschiede die Feuchtetranspostvorgänge, dabei bleiben die Stoffparameter gleich. In der Praxis ändern sich aber die Stoffeigenschaften und die gegenseitige Beeinflussung durch äußere und innere Faktoren. Die Beurteilung des gekoppelten Energie- und Stofftransportes in den porösen Baustoffen ist äußerst kompliziert, da es in der Praxis keine statischen Zustände gibt. Kann bei einem festen oder flüssigen Stoff die Temperatur als Messgröße herangezogen werden, so dies bei Gasgemischen (Luft) nicht der Fall. Bei gleicher Temperatur aber unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt hat die Luft eine andere Enthalpie. Die Angleichung des Energieniveaus zweier oder mehrerer Systeme wird von deren Größe bestimmt und nicht von der Größe der Temperatur des gasförmigen Systems. Hinzu kommt der Strahlungseinfluss. Die in einem Körper absorbierte Strahlung wird in einer sehr dünnen Randschicht in innere Energie zurück verwandelt. Wie es sich hinter dieser Randschicht der Verlauf der Isotherme aussieht, kann nicht beantwortet werden.
Eine Beschreibung der instationären Vorgänge in einer porösen Konstruktion lässt sich aus dem gegenwärtigen Erkenntnisstand nicht zweifelsfrei ableiten.

Bei dem gegenwärtigen Dämmwahn kommt es in vielen Fällen zur Durchfeuchtung der Wandkonstruktion, da diese Feuchtetransporte falsch eingeschätzt (berechnet) werden.Ein Beispiel von Konrad Fischer in der Tageszeitung "Klimahäuser machen krank".

Jüngst wurde in einer Dissertation eine Modellrechnung zur nachträglichen energetischen Ertüchtigung der vorhandenen Bausubstanz veröffentlicht. Es lassen sich ökonomisch vertretbar, also in wenigen Jahren, etwa 30% Energie einsparen. Am wirkungsvollsten sind die Dämmmaßnahmen zum Dach und zum Boden bzw. Keller, wie sie als Maßnahme beim Tool für die U-Wertberechnung bereits vorgeschlagen wird.

Einflußfaktoren auf den Wärmestrom einer Wand
Einfaches Schema der Einflussfaktoren auf die Oberflächentemperatur
 Q = Wärmestrom durch die Wand
 I = Wasserdampf Diffusionsstrom
 λ = Wärmeleitfähigkeit
 1/α = Wärmeübergangswiderstand
 b = Wärmeeindringkoeffizient (1-2 cm)
 S = Wärmestrahlung zur und von der Wand (1-2 mm)
 A = Kondenswasser von innen
 B = Feuchtigkeit von außen, zum Beispiel Regen
 C = Feuchtigkeit im Mauerwerk (Kapillarität und Diffusion)
 W = Wärmespeicherwert
 K = Konvektion

Der Wärmestrom durch eine Wandkonstruktion wird durch viele Faktoren bestimmt, siehe Skizze. Diese beeinflusst zum Beispiel die Größe des Wärmeeindringkoeffizienten, den Wärmespeicherwert, direkt oder indirekt die Luftbewegung an der Wandoberfläche. Aber auch die Enthalpie im Mauerwerk wird durch Verdampfung und Bildung von Kondenswasser beeinflusst. Wobei sich bereits eine geringe Mauerfeuchte auf der Innenseite negativ und auf der Außenseite bei Solareinfluss eher positiv auswirkt.

Es ist in der Industrie üblich, dass wissenschaftliche Studien meist von Unternehmen selbst in Auftrag gegeben, die Daten von ihnen selbst ausgewertet und die Ergebnisse nur mit ihrer Erlaubnis publiziert werden. Sie beteiligen sich an der Finanzierung wissenschaftlicher Tagungen und beauftragen namhafte Forscher auf kongressbegleitenden Symposien über die neuesten Ergebnisse zu referieren. Weshalb soll es im Bauwesen, vor allem im Bereich des Wärmeschutzes, anders sein?

Wärmebrücke bei Wärmeisolierung Wärmebrücken sind Bauteilflächen, wo eine niedrige Oberflächentemperatur vorliegt. Die nebenliegenden Bauteile haben eine höhere Oberflächentemperatur. Die Folgen sind eine höhere Feuchtigkeit an diesen Bauteilen, die zur Schimmelpilzbildung und zur Zerstörung der Materialien führen. Besonders die Fensteranschlüsse sind durch Tauwasserbildung gefährdert. Zusammenfassung der Beiträge zu Wärmebrücken. Zur Bewertung sind die chemischen und physikalische Eigenschaften von Baustoffen wichtig.

Dachausbau - Problembereiche Wärmebrücken und Fugen bei mangelhafter Wärmedämmung. Gerade beim Selbstausbau werden hier wesentliche Details bei der Ausführung übersehen. Fehler sind dann Ausgangspunkt für gravierende Bauschäden, wie den Echten Hausschwamm (Serpula lacrimans).

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Sanierung, Wärmeisolierung und Wärmebrücken, 1994 (19 KB)
Oft wird die Frage gestellt, zuerst die Heizung umstellen oder das thermische Verhalten der Immobilie verbessern. Neben der Wärmeisolierung spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle. Das Gebäude soll vor allem im Winter möglichst viel durch die Sonne beschienen werden und sich nach Süden öffnen ..., an einem Beispielobjekt erfolgte keine Energieeinsparung nach dem Anbringen eines Wärmeverbundsystem, ...

Schimmelpilz durch Wärmebrücken - allgemeine Darstellung und Aufzeigen konstruktiver Mängel beim Dachgeschossausbau, 1994 . Der Energiekreislauf in einer Immobilie wird von vielen Faktoren bestimmt, nur ein Teil dieser Zusammenhänge ist bekannt. Zurzeit orientiert man sich hauptsächlich nur auf den U-Wert.
Die gesetzlich verordnete Wertminderung der Immobilie durch den Energiepass und der theoretische U-Wert an einer Fassade eines Gründezeithauses.

Dämmen wir die Häuser oder die Isolierung? 2001. Eine einseitige Orientierung allein auf die Isolierung verursacht in unseren Breiten unbehagliche Wohnbedingungen. Die Klimakatastrophe (siehe hier die Beiträge Klimazonen und Kohlendioxid) wird als Argument für das gute Geschäft mit dem Dämmmaterial genutzt. Bei thermisch ungünstigen Häusern ist eine Wärmedämmung schon sinnvoll. Im Beitrag Bewertung des Verbrauchs der Wärme bei einem Mehrfamilienhaus 1958 (Blockbauweise) erfolgt eine Einschätzung.

Statistische Bewertung der nachträglichen Wärmedämmung. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an dieser statistischen Erhebung (selbstverständlich anonym) zum Energieverbrauch der Gebäude beteiligen. Ein paar Kreuze und fertig.

Innenisolierung bei einem DachgeschossEine Innenisolierung, zum Beispiel beim Dachgeschoss kann durch Wärmebrücken und Fugen zu einem Bauschaden führen. Eine ordnungsgemäße Ausführung ist erforderlich. (Bilder zu Ausführungsfehler und zu Bauschaden.)

Wärmebrückenbildung bei innen liegender Wärmeisolierung und beim Dachgeschossausbau, 1995 (55 KB).
Bei Dachgeschossausbauten kommt es auf eine Windsperre (Dampfbremse) an, die luftundurchlässig ausgebildet werden muss, sonst kommt es zur Durchfeuchtung der Dämmung. Die Folgen sind erhöhte Heizaufwendungen und eventuell auch Feuchtigkeitsschaden in der Konstruktion.


Beiträge von anderen Autoren:
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Isolitis, ein gesamtwirtschaftlicher Flop? (Paul Bossert)
Fehler und Irrtümer, Täuschungen und Verschleierungen (Claus Meier)
Zur Physik und Mathematik globaler Klimamodelle (Gerhard Gerlich)
Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes und fiktiver Treibhauseffekte (Gerhard Gerlich)
Thesen zur Energiepolitik (Axel E, Fischer)
Ist die Erwärmung der Erde hausgemacht? (Paul Bossert)
Zur Hochwasserkatastrophe im Juli 1954
Aber auch sehr zu empfehlen ist "Klimawandel kontrovers diskutiert" zum Aufsatz "Klimawandel - Tatsache oder Fiktion" (ew 1-2/2005, Seite 26 f) Die gesellschaftlich relevanten Wissenschaften - Vorwort zu Wolfgang Thünes Buch 'Freispruch' (Gerhard Gerlich)
Protestbrief zum Energiepass oder Antrag zur Ausnahme/Befreiung von der EnEV, von Konrad Fischer.


Feuchtes MauerwerkFeuchtigkeit im Mauerwerk Bei Altbauten ist die Sanierung von feuchten Wänden ein Problem, da die hygroskopische Eigenschaft der Salze unterschätzt wird. Hier werden die Mauersalze, ihre Sanierung und die verschiedenen Verfahren zur Trockenlegung mit ihrer Funktionsweise und Preisgegenüberstellung ausführlich vorgestellt.

Richtig Lüften Zur Erhaltung der Gesundheit ist eine bestimmte Lüftungsrate erforderlich. Dies befindet sich im Widerspruch zur den verschärften Anforderungen der EnEV. Mit der richtigen Lüftung wird nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern auch Schadstoffe und Radioaktivität ausgetauscht.

Mollier-DiagrammDie Luftfeuchtigkeit Wo kommt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung her, die oft eine Ursache für eine Schimmelpilzbildung ist. Bei gut gedämmten Immobilien ist bereits heute der Lüftungswärmeverlust größer als der Transmissionswärmeverlust.

Algenbewuchs auf der Fassade Bauphysikalische Ursachen und Zusammenhänge sowie Möglichkeiten den Bewuchs zu reduzieren.

Luft-Dampf-Gemische Fragen und Antworten


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