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Der Temperaturverlauf durch eine Wandkonstruktion

Aus dem Wärmedurchgang durch ein Bauteil lassen sich die Temperaturen in den einzelnen Schichten des Bauteils errechnen. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Temperatur sich innerhalb der jeweiligen Schicht des Bauteils linear verändert. Diese Annahme ist dann berechtigt, wenn das Material der jeweiligen Schicht hinreichend homogen ist. Aus der Temperaturverteilung über den Querschnitt des Bauteils lassen sich die Temperaturen an den jeweiligen Grenzen der einzelnen Schichten ablesen. In der Praxis liegen jedoch ständige Temperaturschwankungen vor, sodass instationäre Verhältnisse vorliegen. Liegen hohe Strahlungseinflüsse vor, wie zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung und überwiegende Strahlungsheizung, so führt diese theoretische Betrachtung des Temperaturverlaufs zu einem falschen Ergebnis. Siehe hier auch unter Temperaturstrahlung und Konvektion

Temperaturverlauf in einer Außenwand mit und ohne Dämmung
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 ©  www.ib-rauch.de | Baulexikon | E-Mail | 8/2004