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Die Funktion der Fenster und kostenfrei ein Fensterangebote einholen

Fenster

Der Wärmeverlust bei einem Gebäude erfolgt über die äußere Gebäudehülle und den Lüftungsaustausch. Die Größe und Qualität der Fenster und ihre Himmelsausrichtung spielt hier eine entscheidende Rolle. Über die Fenster geht nicht nur Wärme verloren (besser ausgedrückt, der Wärmestrom ist von innen nach außen gerichtet), sondern es können erhebliche Strahlungsgewinne erzielt werden. Diese sind gerade bei Fensterflächen auf der Südseite hoch. Hier liegt der Solargewinnfaktor bei 2,4 gegenüber der Nordseite mit 1,2.

Bei guter Planung kann der Transmissionswärmeverlust kleiner als der Wärmegewinn sein. So vermindert sich der Wärmeverlust eines Fensters mit Zweifachverglasung gegenüber einer Einfachverglasung um ca. 40 %. Bei einer Dreifachverglasung oder Fenstern mit geringem U-Wert ist die Energieeinsparung natürlich noch größer. Hier wirken wieder zwei Größen gegeneinander. Der Transmissionswärmeverlust, der klein sein sollte (aber größer als bei der Außenwand) und der Gesamtenergiedurchlassgrad, welcher hoch sein sollte, wenn Solarenergiegewinne gewünscht sind. Bei Doppelverglasung aus Klarglas liegt dieser bei 0,8, bei einer Wärmeschutzverglasung kann dieser auf 0,2 sinken.
Eine Amortisation der energetischen Verbesserung eines Fensters kann daher zeitnah erreicht werden.

Beim Austausch alter Fenster muss die gesamte Bauhülle betrachtet werden. Das Fenster muss immer den schlechtesten U-Wert in der Gebäudehülle haben. Die Luftfeuchte taut bei kalten Außentemperaturen an der Glasscheibe aus und kann weggewischt werden, ohne dass ein Schaden entsteht. Ist die kälteste Fläche an der Wandoberfläche (meistens über dem Fußboden an der Wandoberfläche oder in der Außenecke), so kommt es dort zur Kondenswasserbildung mit der bekannten Schimmelpilzbildung. Bei einem Austausch älterer Fenster ist in der Regel auch eine energetische Verbesserung der Fassade erforderlich. Hier geht es zwar auch um die Einsparung von Energie, aber in erster Linie um die Vermeidung von Feuchteschäden.
Ebenso ist zu beachten, dass die modernen Fenster durch die Lippendichtungen wesentlich luftdichter sind als ältere Fenster. Der Vorteil besteht darin, dass weniger warme Luft nach außen gelangt. Die kleine Luftwechselrate erfordert jedoch eine Lüftung im Intervall, zum Beispiel 3 bis 4 mal täglich für 5 bis 10 Minuten. Wie oft das Fenster geöffnet werden muss, hängt von der Raumgröße und der Feuchteproduktion (Personenanzahl, Pflanzen, Duschen usw.) ab. Es wird nicht nur die Feuchte nach außen gelüftet, sondern auch die Schadstoffe in der Raumluft. Kastenfenster haben zum Beispiel gute Schallschutzwerte. Die Verringerung des Wärmeverlustes kann man auch durch einen nachträglich angebrachten Rollladen oder Jalousien erreichen. Es gibt vielfältige Varianten und Möglichkeiten.

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Autor: Peter Rauch