Altbausanierung und Energiepolitik



Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD

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 8. Baukonstruktionen
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Pelletheizungen – Was sollten Bauherren bei der Inbetriebnahme beachten?

Erstellt von Peter Rauch am Montag 20. Juni 2016

Autorin: Kerstin Bruns

Immer mehr Bauherren ist bei der neuen Heizung wichtig, dass sie umweltfreundlich und sparsam im Betrieb ist. Diese Bestrebungen sind mit dem Erwerb einer Pelletheizung durchaus realisierbar, denn sie wird mit Biomasse beheizt und gew√§hrt die Unabh√§ngigkeit von den steigenden Preisen fossiler Brennstoffe wie √Ėl oder Gas. Voraussetzung f√ľr eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit ist eine bedarfsgerechte Dimensionierung der Anlage, der Erwerb des richtigen Zubeh√∂rs und die ordnungsgem√§√üe Lagerung des Brennstoffes. In unserem kompakten √úberblick erhalten Bauherren und Wohnungseigent√ľmer n√ľtzliche Infos f√ľr die Inbetriebnahme einer Pelletheizung.

Aufbau und Funktion eines Pelletkessels

Eine Pelletzentralheizung kann eine Gas- oder √Ėlzentralheizung komplett ersetzen. Durch die Zuf√ľhrung des Brennstoffes in den Kessel und dessen dortiger Verbrennung wird W√§rmeenergie freigesetzt. Die Umw√§lzpumpe transportiert die so erzeugte W√§rme durch das Rohrsystem bis zu den Heizk√∂rpern im Wohnraum. Bei einer Pelletzentralheizung bef√∂rdern F√∂rderschnecken oder Ansaugvorrichtungen die Pellets aus dem Lagerraum in den Brennstoffaum des Kessels. Ein Pelletofen verf√ľgt √ľber einen integrierten Pelletspeicher, der sich h√§ndisch bef√ľllen l√§sst.

Warum Zubehör wichtig ist

F√ľr eine effiziente Nutzung einer Pelletheizung empfiehlt es sich gerade bei einem geringen W√§rmebedarf einen Pufferspeicher anzuschaffen. Bei einer st√§ndigen Herauf- und Herunterschaltung der Kesselleistung entstehen zun√§chst hohe Stromkosten, die aus dem Antrieb des Hei√üluftgebl√§ses resultieren. Hinzu kommen erhebliche W√§rmeverluste, wenn der Kessel mehr Leistung erbringt als tats√§chlich zur Beheizung der R√§ume ben√∂tigt wird. Mit einem Pufferspeicher arbeitet die Pelletheizung auch im Vollbetrieb effizient und reduziert W√§rmeverluste zu gro√üen Teilen. So nimmt der Speicher den √ľbersch√ľssig produzierten Teil der W√§rme auf um ihn aufzubewahren und zu einem sp√§teren Zeitpunkt zur Verf√ľgung zu stellen. Das im Speicher vorhandene Heizwasser weist immer ein konstantes Temperaturniveau auf. Bei Bedarf k√∂nnen Bauherren dieses zur Beheizung der eigenen vier W√§nde nutzen. Pufferspeicher sind allerdings nicht in der Lage die erzeugte W√§rme unbegrenzt lang zu speichern. Denn selbst bei einer guten Isolierung des Speichers dringt die W√§rme nach einer gewissen Zeit nach au√üen.

Was ist beim Brennstoff zu beachten?

Pellets, die Sie in privaten Haushalten einsetzen, sollten die Normen DINplus und ENplus aufweisen. Sie geben Auskunft √ľber Gewicht, Ma√üe und L√§nge der kleinen Holzpresslinge. Demnach d√ľrfen sie 5 bis 6 Millimeter Durchmesser haben und 8 bis 30 Millimeter lang sein. Weiteres Qualit√§tsmerkmal ist die gerine Restfeuchte des Holzes, die bei ca. 10 Prozent liegt und den Heizwert von Pellets positiv beeinflusst. Dieser liegt bei etwa f√ľnf Kilowattstunden pro Kilogramm. Der Heizwert gibt an wie hoch die W√§rmemenge ausf√§llt, die bei der Verbrennung der Pellets entsteht. Der Aschegehalt zertifizierter Pellets liegt bei ca. 0,7 Prozent in Bezug auf die Trockensubstanz. Ein niedriger Wert ist dabei von Vorteil. Denn dieser zeigt, dass das Holz besser verbrennt und der Kessel w√§hrend der W√§rmeerzeugung bzw. des Verbrennungsvorgangs weitestgehend sauber bleibt. Mit der enstandenden Asche k√∂nnen Sie zudem Ihren Garten d√ľngen.

Die Experten von www.kesselheld.de beraten Sie gern rund um das Thema Pelletheizungen.

Welche Lagervarianten sind möglich?

F√ľr die Lagerung der Pellets sind verschiedene M√∂glichkeiten verf√ľgbar. Wichtig ist, dass Sie stets Wert auf trockene Orte legen, denn nasse Pellets quellen auf und sind unbrauchbar. Pr√ľfen Sie immer im Voraus welche Option der Lagerung in der eigenen Immobilie Sinn macht. Der Pelletkessel mit Wochenvorratsbeh√§lter wird h√§ndisch mit Sackware bef√ľllt. Diese l√§sst sich bei einem Pelletshersteller erwerben und problemlos auf Paletten in einem Gartenhaus oder im Kellerraum lagern. Sackware ist allerdings teurer als lose Ware. Aufgrund des geringen W√§rmebedarfs in Niedrigenergie- und Passivh√§usern stellen Pellets in Form von Sackware eine effiziente L√∂sung dar. Im schlecht ged√§mmten Altbau hingegen sind sie eher als Ersatz geeignet, auf den Sie im Notfalll zur√ľckgreifen k√∂nnen. Aufgrund des erh√∂hten W√§rmeverlustes und der daraus resultierenden h√∂heren Brennstoffbedarfs ist lose Ware zu bevorzugen, die in einem Tank, in einem Pelletsilo oder in einem daf√ľr vorgesehnen Lagerraum aufbewahrt wird.

Tipp: Je größer die Menge abgenommener Pellets ist, umso geringer fällt der zu entrichtende Preis aus.

Bauliche Voraussetzungen und Pelletkesselarten

Beim Umr√ľsten von einer √Ėl- auf eine Pelletzentralheizung wird Kellerarum f√ľr die Lagerung von Pellets frei. Zentralheizungen, dessen Betrieb mit Pellets erfolgt, erfordern somit mehr Platz als ein Pelletofen, der beispielsweise der Einzelraumbezeihung dient. Beachten Sie jedoch, dass Sie f√ľr den Betrieb eines Ofens einen entsprechenden Kaminanschluss ben√∂tigen. Zudem m√ľssen Kamin√∂fen die Stufe 1 der Bundesemissionsschutzverordnung einhalten. Sie wurde zum 1. Januar 2015 angepasst und regelt die Grenzwerte der Feinstaubbelastung f√ľr Kamine sowie f√ľr Kamin- und Kachel√∂fen. Akutell sieht die Verordnung einen Grenzwert von 150 Milligramm vor. Wasserf√ľhrende Pellet√∂fen verf√ľgen √ľber eine Wassertasche, die mit Ihrem Heizsystem verbunden ist. So k√∂nnen Sie wie bei der Zentralheizung mehrere R√§ume mit einem Ofen erw√§rmen. Es wird also gleichzeitig W√§rme f√ľr den Aufstellungsraum und und den Heizkreislauf zur Verf√ľgung gestellt. Pelletkessel lassen sich wie √Ėl- und Gasheizungen auch mit Brennwerttechnik betreiben. Bei dieser Technologie wird W√§rme genutzt, die im Wasserdampfkondensat enthalten ist und bei der Herunterk√ľhlung der Abgase im W√§rmetauscher entsteht. Bei einem herk√∂mmlichen Niedertemperaturkessel hingegen wird diese Abgasw√§rme ohne Wiederverwertung an die Umwelt abgegeben. Die Brennwerttechnik nutzt also nicht nur die W√§rme die vom Kessel bereitgestellt wird, sondern auch die recycelte W√§rme bei der Abgask√ľhlung. Aus diesen Grund erreicht der Pelletkessel gegen√ľber Niedertemperaturkesseln Wirkungsgrade von √ľber 100 Prozent.

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Wozu dient ein Raumentfeuchter?

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 14. Juni 2016

Die Bedeutung des Einsatzes von Raumentfeuchter nimmt immer mehr zu. Die ver√§nderten Wohnanspr√ľche und vor allem die gesetzlichen Forderungen an den W√§rmeschutz wirken sich auf das Raumklima aus. Die in den R√§umen durch das Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen oder die durch unseren K√∂rper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht mehr ausreichend schnell an die Au√üenluft abgegeben. Aber auch fr√ľher war die Luftfeuchtigkeit in den R√§umen nicht wesentlich niedriger als heute. Vielleicht war diese sogar h√∂her, da wesentlich mehr Personen auf der gleichen Fl√§che wohnten.
Nicht so dichte Fenster, sicherlich wurde auch mehr und l√§nger am Morgen und am Tag gel√ľftet, sorgten f√ľr einen ausreichenden Luftaustausch. Es wurde bei der h√∂heren Luftwechselzahl sowohl Feuchtigkeit als auch Schadstoffe hinaus gel√ľftet. Die Energiesparverordnungen fordern dichte und gut isolierte Fenster. Kondenswasser, welches sich im Winter an dem Einfachglas ansammelte, konnte weggewischt werden. Es war aber auch ein sicheres Zeichen f√ľr eine hohe Luftfeuchtigkeit und es wurde gel√ľftet. Heute nutzt man dies Erkenntnis f√ľr Sensoren, welche dem Bewohner anzeigen, dass er l√ľften sollte. Es werden k√ľnstliche W√§rmebr√ľcken in die Au√üenwand eingebaut. Nimmt hier die Feuchtigkeit stark zu, so wird ein Gefahrensignal gesendet. Wurden fr√ľher diffusionsoffene Wandkonstruktionen errichtet, wie Ziegel- oder Lehmw√§nde, so werden heute nicht mehr monolithische, sondern mehrschichtige Wandkonstruktionen errichtet. Durch den Wechsel der einzelnen Schichten k√∂nnen an den √úberg√§ngen sperrende Wirkungen f√ľr den Diffusionsstrom entstehen. Hinzu kommt, dass viele kunststoffmodifizierte Baustoffe zur Anwendung kommen. Besonders kritisch sind diese an den Wandoberfl√§chen. Hier wird der Feuchtigkeits√ľbergang behindert, z. B. Gipsputze oder Dispersionsfarben. Im Geb√§udeinnern wird die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung reduziert, die Feuchtigkeitsspitzen werden nicht schnell genug abgebaut, die Adsorption gegen√ľber rein mineralischen Putzen bzw. Farben ist kleiner. Das Gleiche gilt auch f√ľr die Au√üenwandoberfl√§che. Hier soll aber die Feuchtigkeit aus der Wandoberfl√§che gut und schnell entweichen k√∂nnen. Im Winter wird nur ein verh√§ltnism√§√üig kleiner Teil an Feuchtigkeit durch die Wand gegen√ľber der wesentlich gr√∂√üeren Feuchtigkeitsmenge, welche durch das L√ľften nach au√üen gelangt, transportiert. W√§hrend der warmen Jahreszeit sieht dies jedoch anders aus. Kann die Wand im Winter nicht ausreichend abtrocknen, so nimmt die Feuchtigkeitsmenge im Wandquerschnitt langsam zu. Die Folge ist eine h√∂here W√§rmeleitf√§higkeit.

Was bedeutet die Feuchtigkeitszunahmen f√ľr den Bewohner?

Die wohnhygienische relative Luftfeuchtigkeit sollte etwa um 50 % liegen. Zu trockene Luft belastet die Schleimh√§ute. Sehr feuchte Luft beg√ľnstigt das Wachstum von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Letzteres ist gerade im Sommer der Fall. Im Winter wird dies vorwiegend an kalten Wandoberfl√§chen durch eine Schimmelbildung deutlich. Besonders gef√§hrdet sind die Schlafzimmer, wenn zu wenig gel√ľftet wird. Sind die Schlafzimmer klein und die Fenster in der Nacht geschlossen, so steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Ein Teil der Feuchtigkeit wird durch die Bauh√ľlle und bedingt durch die Einrichtungsgegenst√§nde aufgenommen. Sp√§ter, wenn die Luftfeuchtigkeit durch ein ausreichendes L√ľften abgesenkt wurde, wird diese gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgegeben.

Auch wenn vorbildlich gel√ľftet wird, kann es vorkommen, dass die st√§ndige Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Das h√§ngt von der produzierten Feuchtigkeitsmenge, der Adsorptionsf√§higkeit der Wandoberfl√§che und der Raumgr√∂√üe ab. Besonders betroffen sind Wohnungen, wo sich ein Teil der Au√üenw√§nde unterhalb der Gel√§ndeoberfl√§che befindet oder Geb√§ude mit Natursteinw√§nden.

In diesem Fall hilft, wie bereits zum Anfang genannt, ein Raumentfeuchter.

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K√ľchenplanung

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 9. Juni 2016

Jeder einzelne Raum in einem Haus bzw. in einer Wohnung hat eine bestimmte Funktion. Das Haus selbst hat eine Schutzfunktion vor der Witterung, gesundheitlichen Einfl√ľssen und vor Langfinger. Das Haus muss als so gebaut werden, dass starker Wind und Regen die Bauh√ľlle nicht sch√§digen. Neben den wichtigen bauphysikalischen Eigenschaften, wie Schallschutz oder W√§rmeschutz, sind die Eigenschaften der Baustoffe und Einrichtungsgegenst√§nde von Bedeutung. Sie m√ľssen best√§ndig sein und d√ľrfen keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Lange Zeit wurden M√∂bel und Bauteile aus Spanplatten erstellt, welche Formaldehyd an die Raumluft abgeben. Das Bundesinstitut f√ľr Risikobewertung (BfR) kommt nach Auswertung neuer Studien zum Ergebnis, dass Formaldehyd eindeutig Krebs erzeugen kann. Sollten Sie noch √§lter M√∂bel aus Spanplatten in der Wohnung haben, so ist eine Raumluftanalyse sinnvoll. Vor allem sollten die R√§ume schadstofffrei sein, welche lange Zeit benutzt werden, wie zum Beispiel das Schlafzimmer oder das Kinderzimmer. Bei einem Flur oder einer Abstellkammer ist ein Austausch nicht so dringend.

Die Dauer der Benutzung einer K√ľche h√§ngt von deren Nutzung ab. Werden lediglich die Fr√ľhst√ľcksbrote gemacht oder gelegentlich nur kleine Gerichte in der Mikrowelle erw√§rmt, so werden an die K√ľchenm√∂bel nur geringe Anforderungen gestellt. Nicht an die Qualit√§t, sondern an die Ausstattung, welche dann auch den Preis bestimmt. In vielen Haushalten gibt es hochwertige und teure K√ľchen. Aller paar Wochen wird lediglich ein Ei gebraten. √úber den Sinn l√§sst sich streiten.
Dagegen werden ganz andere Anforderungen an die K√ľchenm√∂bel gestellt, wenn t√§glich f√ľr eine gro√üe Familie gekocht werden muss. Die K√ľchenarbeit wird durch eine Vielzahl an moderne Haushaltsger√§te erleichtert, welche sinnvoll in die K√ľchenm√∂bel integriert sind.
Gegenw√§rtig ist der Trend zu den amerikanischen K√ľchen. Ist das Wohnzimmer ausreichend gro√ü, so nimmt die K√ľche eine Ecke des Raums als selbstst√§ndige funktionelle Einheit ein. Optisch und funktional sind es zwei R√§ume, welche nicht durch eine Trennwand abgegrenzt sind.
Bevor eine neue K√ľche eingerichtet wird, sollte eine professionelle K√ľchenplanung, wie es zum Beispiel der
K√ľchenplaner in Hamburg anbietet, genutzt werden, um eine optimale Funktionalit√§t zu erhalten.

Aus meiner Kindheit kenne ich es noch. Das t√§gliche Familienleben fand in der K√ľche statt. Auch sp√§ter in 90iger in den Bauerh√§usern hielten sich die Bewohner vorwiegend in der K√ľche auf. Im Elsass war dies ebenfalls der Fall. Modern eingerichtete K√ľche mit Fernseher und bequemer Eckbank. Das Gleiche findet man auch heute noch in den ukrainischen Karpaten. Direkt vom Eingang kommt man in die Wohnk√ľche. Die Sommerk√ľche ist meistens etwas einfacher eingerichtet, da sie als Zweitk√ľche dient. Diese ist einem separaten kleineren Haus untergebracht. Von ihr kann man direkt in den Garten oder auf die Terrasse. Die Sommerk√ľchen gibt es in Bulgarien, in Transkarpatien und vereinzelt auch in Deutschland. Der praktische Nutzen besteht sicherlich darin, dass nicht soviel Schmutz in das Haus getragen wird. Durch die Bereitung der Speisen verschmutzen auch die W√§nde und M√∂bel relativ schnell, sodass aller 2 bis 3 Jahre eine Renovierung erforderlich ist.

Eine K√ľche sollte nicht nur praktisch sein, sondern sich auch optisch in die Wohnung einf√ľgen.

Essen mit viele Vitaminen

Wir w√ľnschen Ihnen eine guten Appetit mit gesunder Ern√§hrung.

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Stahlbau im Wohnungsbau

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 3. Juni 2016

Historisch wurden die Geb√§ude vorwiegend aus Baustoffen errichtet, welche in der Natur vorkommen, wie Holz, Steine, Lehm oder Stroh. Im Verlauf der Zeit wurden die Baustoffe verarbeitet, wie die Herstellung von Ziegel oder Bindemittel. Besonders gute Eigenschaften haben die Ziegel in √Ągypten oder der R√∂mische Beton, welcher teilweise bereits 2000 Jahre h√§lt. Die Holzkonstruktion wurden mit unterschiedlichen Zimmermannverbindungen, wie Abplattung, Zapfen oder Holzn√§gel verbunden. Die Verarbeitung dieser Baustoffe ist arbeitsintensiv und l√§sst nur eine begrenzte Gestaltung zu. Gro√üe Geb√§ude bestehen aus dickem Mauerwerk und auch die Spannweiten der Decken oder Br√ľcken m√ľssen entsprechend massiv ausgef√ľhrt werden. Die massive Ausf√ľhrung hat nat√ľrlich auch Vorteile. Das ist die lange Haltbarkeit, gute Schalld√§mmung, teileweise gute D√§mmeigenschaften. Dem gegen√ľber stehen aber die sehr hohen Kosten bei der Herstellung und bei den laufenden Kosten f√ľr die Nutzung und Instandhaltung.

Moderne Baustoffe bieten preisg√ľnstigere Konstruktionsm√∂glichkeiten. Aus welchen Gr√ľnden immer, werden schlanke Mauerwerke aus Kalksandsteinen errichtet und mit dicken Styroporplatten beklebt. Statt gut d√§mmendes Ziegelmauerwerk herzustellen. Beton, besonders Stahlbeton l√§sst sich nicht mittelbar als √∂kologischen Baustoff einordnen, aber die lange Haltbarkeit und die hervorragenden Eigenschaften sind in vielen Anwendungsgebieten des Bauwesens den der nat√ľrlichen Baustoff weit √ľberlegen. Das sind zum Beispiel die gro√üen Bauh√∂hen, schlanke Konstruktion, hohe Zug- und Druckfestigkeit (Stahlbeton) und die hohe Feuchtigkeitsbest√§ndigkeit. Der Einsatz von Beton ist auch dort sinnvoll, wo die Haltbarkeit von nat√ľrlichen Baustoffen aufgrund der Witterung und Bodenfeuchtigkeit zeitlich begrenzt ist.

Weiterer Baustoffe sind Metalle, welche heute im Bauwesen nicht mehr wegzudenken sind. Das sind Fensterrahmen oder Fassadenverkleidung aus Aluminium, Blechabdeckungen am Dach, Fensterb√§nke, Dachentw√§sserung usw. aus Kupfer- oder Zinkblech. Ebenso in der gesamten Sanit√§r-, Heiz- und L√ľftungstechnik finden verschiedene Metalle aber auch Edelmetalle Anwendung.
Stahl hat aufgrund seiner hohen Festigkeit ein sehr breites Anwendungsfeld. Das Bew√§hrungseisen im Beton verleiht dem Stahlbeton die hohe Zugfestigkeit. Beton allein nimmt nur Druckfestigkeit auf. Der Anwendungsbereich w√§re so nur auf wenige Bereiche begrenzt. Spezialbeton besteht aus Stahlfasern, Glasfasern, Textilfaser oder anderen hochwertigen Fasern. Die Vorteile bestehen in der d√ľnnwandigen aber auch hochfesten Eigenschaft dieses Baustoffs.

Das Anwendungsgebiet von Stahl, ob Stahlbleche oder Stahlprofile im Wohnungsbau ist nahezu unbegrenzt. Hierzu zählen Geländer, Treppen, Stahlträger, Verkleidungen, Profile im Trockenbau und vieles mehr.

Stahlgeländer bei einem Balkon

Das Problem von Eisen ist seine geringe Korrosionsbest√§ndigkeit. Daher sind Beschichtungen erforderlich, welche den Stahl vor der jeweiligen klimatischen Beanspruchung sch√ľtzen. Die bekanntesten Schutzma√ünamen sind spezielle Farben oder Feuerverzinkung. Bei besonderen Anforderungen kommt Edelstahl zur Anwendung. Letzter ist nat√ľrlich von den Anschaffungskosten h√∂her. Ist jedoch ein st√§ndiger Korrosionsschutz erforderlich, so k√∂nnen langfristig h√∂here Kosten auftreten als bei der Verwendung von Edelstahl. Besonders bei Konstruktion im Au√üenbereich ist auf einen konstruktiven Korrosionsschutz zu achten. Das ist die Vermeidung von Ecken, wo sich Staub und Wasser ablagern k√∂nnen.

Der Metallbau, wie zum Beispiel die Firma H&H Eisen M√ľller GmbH & Co. KG erm√∂glicht vielf√§ltige spezielle Konstruktionen aus Metall. Das k√∂nnen Balkons, Gel√§nder f√ľr Balkons, Treppen, Treppengel√§nder, Metallz√§une, Tore oder T√ľren sein. Das sind Bauteile, welche nur in wenigen F√§llen als standardisierte Bauteile angeboten werden. Sie sollen ja auch in die vorhandene Bausubstanz passen und auch gleichzeitig diese optisch versch√∂nern. Es kommt nicht nur auf eine korrekte Verarbeitung der Metallteile an, sondern die Gr√∂√üe und Form muss zum Baustil des Geb√§udes passen und so den Wert des Geb√§udes erh√∂hen. Es kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten, wenn die Metalltreppe „st√ľmperhaft“ zusammengebaut und eine unpassende Form gew√§hlt wurde.

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Wann sind Entfeuchtungsgeräte zu verwenden?

Erstellt von Peter Rauch am Montag 25. April 2016

Eine der gegenw√§rtigen sehr verbreiteten Probleme ist die h√∂here Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen. Mit den immer strengeren Anforderungen an den W√§rmeschutz werden die Geb√§ude immer dichter. Ein gut funktionierendes Geb√§ude muss immer ausreichend Feuchtigkeit abgeben k√∂nnen. Der √ľberwiegende Feuchtigkeitsaustausch erfolgt √ľber das L√ľften, also √ľber das Fenster, oder mithilfe einer L√ľftungsanlage. Die neuen Fenster mit den Lippendichtungen sind so dicht, dass nur sehr wenig Luft unkontrolliert entweicht. √Ąltere Fenster waren nicht so dicht und so erfolgte auch bei geschlossenem Fenster fast immer ein ausreichender Luftaustausch mit entsprechender Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in den R√§umen. Heute m√ľssen die Fenster mehrere Male am Tag kurze Zeit ge√∂ffnet werden. Nur so kann die relative Luftfeuchte in den R√§umen auf einem Niveau gehalten werden, ohne dass Feuchtesch√§den mit Schimmelpilzbildung entstehen. Bei den neuen Fenstern gibt hier einen kleinen Trick, um die Fugendichtheit zu reduzieren und so einen etwas h√∂heren Luftaustausch zu erreichen. Der Fenstergriff wird beim Schlie√üen nicht ganz nach unten gedr√ľckt, sondern bleibt etwas schr√§g. Dadurch wird die Lippendichtung nicht so angepresst und ist etwas weniger dicht.

Unabh√§ngig davon gibt es aber R√§ume, wo die Luftfeuchtigkeit trotz gutem L√ľftungsverhalten der Bewohner relativ hoch bleibt. Das k√∂nnen zum Beispiel innen liegende B√§der ohne Fenster sein oder zu kleine Schlafzimmer. Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass man mit Luftentfeuchtungsger√§te die Luftfeuchtigkeit in den R√§umen verringern kann.

Grundsätzlich sind diese Geräte nicht geeignet, feuchte Keller trockenzulegen. In diesem Fall sind erst einmal die Ursachen der hohen Feuchtigkeit im Mauerwerk zu ermitteln. Tritt die Feuchtigkeit von außen ein, so ist ein geeignetes vertikales oder und horizontales Abdichtungsverfahren auszuwählen und anzuwenden. Erst nach dem keine Feuchtigkeit mehr eindringt, kann mit einem Trocknungsgerät die Restfeuchte beseitigt werden.
Ist die Ursache eine Kondenswasserbildung, warme Luft kondensiert an der k√ľhleren Kellerwandoberfl√§che, so ist der Einsatz eines Trocknungsger√§tes f√ľr einzelne R√§ume machbar. Es beseitigt nicht die Ursache, reduziert jedoch die Luftfeuchte. Es ist auch preiswerter als eine sensorgesteuerte L√ľftung. Die Anwendung einer sensorgesteuerten L√ľftung ist zum Beispiel f√ľr die Trocknung eines gr√∂√üeren Kellerkomplex, Archive oder Geb√§ude mit massivem Mauerwerk (Schlossanlagen) sinnvoll. F√ľr die Trocknung werden energiesparend die Enthalpieunterschiede der Innen- und Au√üenluft genutzt.

Beispiel aus der Praxis f√ľr die Anwendung von Luftentfeuchtungsger√§te

Bei einer Bekannten traten bei einer Wohnung immer wieder Schimmelsch√§den auf. Nach den ein Luftentfeuchtungsger√§t in dem betreffenden Raum aufgestellt wurde, konnte das Problem gel√∂st werden. Ein anderes Beispiel sind die Wohnwagen von Dauercamper. Im Winter werden diese in der Regel nicht benutzt und sind verschlossen. √úber den Winter treten zwar keine sehr gro√üen Schimmelprobleme wegen fehlender L√ľftung auf, aber es riecht muffig und kleine Schimmelflecke sind vorhanden. Wird im Herbst ein kleiner Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt, so ist im Fr√ľhjahr alles trocken und in Ordnung.
Auf dem Markt werden f√ľr die Raumtrocknung elektrische Entfeuchtungsger√§te aber auch Raumluftentfeuchter mit Granulat angeboten. Welches Ger√§t optimal f√ľr den jeweiligen Raum geeignet ist, k√∂nnen Sie im Luftentfeuchter Test erfahren.

Hohe relative Luftfeuchte durch unzureichende Temperierung

Eine weitere Ursache der hohen Luftfeuchte ist eine unzureichende Temperierung der R√§ume. Die Raumlufttemperatur sollte immer h√∂her als die der Au√üenlufttemperatur sein. Je niedriger die Lufttemperatur ist, so weniger Feuchtigkeit nimmt die Luft auf. Je gr√∂√üer die Differenz der absoluten Luftfeuchte ist, so schneller erfolgt ein Luftwechsel und damit auch eine Reduzierung der Luftfeuchte in den R√§umen. Zu beachten ist: Im Sommer kann man bei schw√ľlwarmen Tagen Feuchtigkeit in die R√§ume hineinl√ľften.
Durch die in den letzten Jahren stark angestiegenen Energiepreise wird auch weniger geheizt. Die Temperatur der Raumluft ist somit geringer. Wie bereits gesagt, nimmt diese weniger Feuchtigkeit auf und die relative Luftfeuchte steigt an. Kommt diese „feuchtere“ Luft dann noch mit einer k√ľhleren Wandoberfl√§che in Ber√ľhrung, so taut unter ung√ľnstigen Bedingungen das Wasser aus. An dieser Stelle wird die Wand feucht und es bildet sich Schimmel.
Bei feuchten R√§umen ist auch das Heizverhalten als m√∂gliche Ursache zu erkunden. Eine Kombination mit einer ver√§nderten Heizung, z. B. Randleistenheizung oder Fu√übodenheizung kann das Feuchteproblem langfristig gel√∂st werden. Ein Trocknungsger√§t unterst√ľtzt den Vorgang.

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Holz als idealer Baustoff f√ľr den Innenausbau und die Konstruktion

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 22. April 2016

Holz ist ein der wichtigsten historischen Baustoffe. Neben Geb√§uden aus Stein wurden einfache Holzh√§user errichtet. Die Auswahl der Baustoffe wurde von der √∂rtlichen Verf√ľgbarkeit bestimmt. So entwickelten sich je Region auch bestimmte konstruktive Ausf√ľhrungen der Geb√§ude, in dem die Dachkonstruktion als Gew√∂lbe oder Kuppel aus Steinen errichtet wurden. Der Baustoff Holz war hier sehr knapp.

In waldreichenden Gebieten von Europa und Nordamerika wurden die Gebäude aus Holzstämmen (Blockbauweise) errichtet. Überall stehen hier noch Jahrhunderte alte Gebäude. Hier eins der noch vielen älteren Wohngebäude aus Holz in den Karpaten.

Wohngebäude aus Holz

Holz l√§sst sich statisch hoch beanspruchen und ist daher auch gut als Tr√§ger f√ľr Decken- und Dachkonstruktionen geeignet. Parallel entwickelte sich Geb√§ude aus verschiedenen nat√ľrlichen Baustoffen. Ein Beispiel sind die Fachwerkh√§user wie hier in Wernigerode.

Fachwerk in Wernigerode

Das Holz √ľbernimmt die statische Funktion und die Ausfachung besteht aus Steinen, Lehm oder Ziegel. Es werden die jeweiligen Eigenschaften der unterschiedlichen Baustoffe genutzt, um wirtschaftlich ein Geb√§ude zu errichten.

Bei der Altbausanierung dieser Geb√§ude werden oft Fehler begangen und die Folge sind gravierende Bausch√§den. Bei der Sanierung m√ľssen die feuchtetechnischen Eigenschaften, die Luftumsp√ľlung und Kontrollierbarkeit der Holzkonstruktionen beachtet werden. Wird der urspr√ľngliche diffusionsoffene Wandaufbau durch zus√§tzliche Sperrschichten in der Konstruktion ver√§ndert, so k√∂nnen an den Bauteilen Sch√§den auftreten, wo bisher nie ein Schaden vorlag. Besonders sensibel ist der Fachwerkbau. Wird der urspr√ľngliche Wetterschutz entfernt, so kann jetzt in die Fugen zwischen der Ausfachung und der Holzkonstruktion Niederschlagswasser eindringen. Ebenso k√∂nnen Sch√§den auftreten, wenn das Ausfachmaterial mit einer diffusionsdichten Beschichtung versehen wird. Besonders viele Fehler k√∂nnen bei einer nachtr√§glichen energetischen Ert√ľchtigung auf der Innenseite der Au√üenw√§nde und Decken entstehen. Auf diese Weise wurden viele seit Hunderten Jahren (fast) schadensfreie Geb√§ude in nur wenigen Jahren zerst√∂rt.

Aber neben den guten konstruktiven Eigenschaften des Holzes hat es auch hervorragende raumklimatische und optische Eigenschaften.

Holzwerkstoffe f√ľr die Raumgestaltung

An erster Stelle soll der g√ľnstige W√§rmeeindringkoeffizient genannt werden. Die guten Eigenschaften merkten Sie, wenn Sie sich auf eine Bank aus Holz oder Beton setzen. Holz ist angenehm warm. Die Oberfl√§che wird sehr schnell angew√§rmt. Hingegen wird bei Beton oder bei Steinen die W√§rme unseres K√∂rpers sehr schnell in das Innere geleitet. Diese Oberfl√§chen sind daher k√ľhler. Mit Holz lassen sich so angenehme Oberfl√§chen in den R√§umen schaffen. Wird also eine Holzverschalung an eine k√ľhle Wandoberfl√§che angebraucht, zum Beispiel bei einer Sitzecke in der K√ľche, so wird das K√§lteempfinden in Richtung Au√üenwand verringert. Sehr gut ist dies bei einer Holzdielung zu erkennen. Diese Zimmer sind gew√∂hnlich „fu√üw√§rmer“ als R√§ume mit Steinholzfu√üboden oder Fliesen. Neben diese w√§rmetechnischen Eigenschaften vermittelt Holz ein angenehmes nat√ľrliches Raumklima. Holz sollte in seinen nat√ľrlichen Eigenschaften erhalten bleiben. Durch diese Eigenschaften wirkt es gut feuchteregulierend. Auf dem Markt gibt es ein breites Angebot an verschiedenem Holz f√ľr die Innenraumgestaltung. Das k√∂nnen spezielle Paneelen, Innent√ľren, Leimplatten oder M√∂belteile aus Holz sein.

Lacke behindern die Diffusionseigenschaften des Holzes. Besser sind dagegen D√ľnnlasuren oder Bienenwachs, wenn die Oberfl√§chen beschichtet werden sollen.
Was auf jedem Fall vermieden werden sollte, ist die vollst√§ndige Ausgleitung der Innenwandoberfl√§chen (W√§nde und Decken) mit dunkler Holzpaneele. In den ersten Jahren sieht dies gut aus aber dann wird dies erdr√ľckend. Im folgenden Bild eine Decke aus Holzpaneelen.

Decke aus Holzpaneele

Bei der Verwendung von Holz f√ľr die Raumgestaltung ist ein harmonisches Design zu beachten. Hier spielen nat√ľrlich auch die Form und das Material der M√∂bel und der Innent√ľren eine entscheidende Rolle.

Bei Eigentum ist die Raumgestaltung mit Holzpaneelen oder der Austausch weniger sch√∂ne T√ľren machbar. Bei einer Mietwohnung ist das dagegen nur mit Zustimmung des Vermieters (Eigent√ľmers) m√∂glich. Im Normalfall ist die Wohnung wieder so zu √ľbergeben, wie sie angemietet wurde. Bei einer echten Wertsteigerung ist das schon m√∂glich, dass der Eigent√ľmer zustimmt. Von einer ungenehmigten Ver√§nderung sollte Abstand genommen werden. Der Vermieter hat immer das Recht jederzeit die Wohnung zu besichtigen und kann in diesem Fall die Herstellung des urspr√ľnglichen Zustandes einfordern. Nicht nur die Arbeit war umsonst, sondern es kommt noch √Ąrger hinzu.

Zum Schluss noch ein Tipp beim Dachausbau. In der Regel befinden sich in den Dachwohnungen nur noch wenige w√§rmespeichernde Baustoffe. W√§rmespeichernde Baustoffe nehmen W√§rme von der Raumluft auf und beugen so einer schnellen √úberhitzung vor. Sp√§ter geben die Baustoffe die W√§rme wieder an die Raumluft ab und wirken so temperaturregulierend. Werden zum Beispiel nicht gerade die d√ľnnen Holzpaneele an die Dachschr√§gen angebracht, so verbessern sich neben den Isoliereigenschaften auch die W√§rmed√§mmeigenschaften. Zus√§tzlich wirkt naturbelassenes Holz gut feuchteregulierend. Holzpaneele tr√§gt so f√ľr ein gutes Raumklima bei.

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Mehr Sicherheit durch Bodentresore

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 19. März 2016

Die Voraussetzung vor Verlust von Dokumenten, Datentr√§ger und Wertgegenst√§nde ist eine sichere Aufbewahrung. Das gilt nicht nur f√ľr das B√ľro, sondern auch f√ľr Zuhause. F√ľr jede Art der sicheren Aufbewahrung gibt es einen bestimmten Schrank, eine Kassette oder f√ľr besonders wertvolle St√ľcke ein Tresor. Es geht hier nat√ľrlich nicht nur um Sicherheit, sondern auch um eine ordnungsgem√§√üe Aufbewahrung um einen Verlust vorzubeugen.
So erf√ľllt der normale Aktenschrank das ordentliche Aufbewahren von Dokumenten, welche gew√∂hnlich in Akten abgeheftet sind. Bei richtiger Zuordnung kann so das gew√ľnschte Dokument schnell gefunden werden. Aktenschr√§nke lassen sich mit einem einfachen Schloss verschlie√üen. H√∂he Anforderungen erf√ľllen dagegen die Stahlb√ľroschr√§nke mit besseren Schrankschl√∂ssern. Gegen√ľber den einfachen B√ľroschr√§nken bieten diese Schr√§nke einen h√∂heren Schutz vor √§u√üeren Einfl√ľssen, wie Wasser, z.¬†B. bei einem Leitungswasserschaden, oder einen geringen Schutz bei einem Brand. Einen besseren Schutz f√ľr wertvolle Dokumente bieten dann die Brandschutzschr√§nke.

Geldkassete
Quelle: privlekai.com

Ebenso sinnvoll ist die Aufbewahrung der Dokumente oder Datentr√§ger in unterschiedlichen Bereichen. Sollte die Dokumente unbrauchbar waren, so ist wenigsten noch ein Duplikat vorhanden. Das ist auch f√ľr den gew√∂hnlichen Haushalt wichtig. Wichtige Unterlagen, wie Versicherungsvertr√§ge, Grundbuchausz√ľge, pers√∂nliche Unterlagen, wie Geburtsurkunde, Reisepass, Heiratsurkunde sollten so aufbewahrt werden, dass diese nicht durch Wasser oder Feuer vernichtet bzw. unbrauchbar werden. In der Regel lassen sich viele diese Dokumente wieder beschaffen, aber hierf√ľr braucht man viel Zeit und es kostet auch einiges Geld. Man wei√ü zwar, dass man eine Hausratversicherung, Lebensversicherung oder Unfallversicherung hat, aber bei welcher Gesellschaft hat man den Vertrag abgeschlossen und die Versicherungsnummer kennt man auch nicht. Manchmal ist es auch sinnvoll, einfach die wichtigsten Daten dieser Dokumente auf einer Liste aufzuschreiben und getrennt von den Originaldokumenten aufzubewahren.

Ebenso sinnvoll ist es, die Originalsoftware f√ľr seinen Computer sicher aufzubewahren. Es geht hierbei nicht unbedingt darum, dass jemand diese brauchen k√∂nnte, sondern wenn einzelne Programme neu aufgespielt werden m√ľssen, wei√ü man, wo diese unversehrt liegen. Es ist auch eine Hilfe f√ľr die Ordnung im Haushalt, damit alle Familienmitglieder ohne lange suchen die entsprechenden Dokumente finden.

Es gibt noch viel mehr n√ľtzliche Dinge, wie M√∂beltresore oder Schl√ľsselkassetten. Diese bieten einen bedingten Schutz vor Langfinger, da diese leicht zu transportieren bzw. auszubauen sind. Hier sollten wirklich nur weniger wertvolle Dinge aufbewahrt werden, wie zum Beispiel nur kleinere Geldmengen oder normale Schl√ľssel. F√ľr den Familienschmuck oder gr√∂√üere Geldbetr√§ge sollten schon Tresore verwendet werden. Nicht √ľberall ist das Mauerwerk ausreichen stark aber bietet eine gute Voraussetzung f√ľr den Einbau eines Wandtresors. Verf√ľgt man im eigenen Haus √ľber einen massiven Fu√üboden, so bieten Bodentresore eine Alternative. Diese sind recht sicher, da sie optisch recht gut versteckt werden k√∂nnen. Der Einbau ist gegen√ľber dem Einbau in eine Zimmerwand auch besser, da in der Regel die Innenw√§nde schmal sind und nicht die ausreichende Tiefe bieten. Die Bodentresore sind im Boden eingelassen. Hier liegt auch bei einem Brandfall die niedrigste Temperatur vor. Schmuck und andere Edelmetalle sind so gut gesch√ľtzt. Probleme k√∂nnte es geben, wenn L√∂schwasser eindringt. Papierdokumente k√∂nnten so gesch√§digt werden. Die Tresore sind nicht vollst√§ndig luftdicht. Im unteren Bereich eines Zimmers liegt die h√∂chste Luftfeuchtigkeit vor. Der Einbau sollte daher nur erfolgen, wenn der Raum, in der Regel im Keller, wirklich trocken ist. Beim nachtr√§glichen Einbau ist darauf zu achten, dass die in der Bodenplatte befindlichen Feuchtesperren nicht besch√§digt werden. Das gilt nicht nur f√ľr das Loch f√ľr den Tresor, sondern auch f√ľr die Befestigung, mit welchen der Tresor mit der Bodenplatte verbunden wird. Anhand der Baubeschreibung bzw. der Bauzeichnungen l√§sst sich die Lage der Sperrschichten ermitteln. Auf diese Besonderheit soll darauf verwiesen werden, da bei neuen Geb√§uden sich im Keller ein schwimmender Estrich auf einer D√§mmplatte befindet. In dieser Schicht (D√§mmplatte) kann sich Feuchtigkeit befinden. Die Ursachen k√∂nnen vielf√§ltig sein, wie ein nicht erkannter kleiner Leitungswasserschaden oder das Wasser kommt von au√üen √ľber eine mangelhafte Fugenabdichtung, wenn die Bodenplatte nicht als eine Fl√§che ausgef√ľhrt wurde. Aber auch an der Stelle, wo der Bodentresor eingebaut werden soll, kann sich eine Abwasserleitung befinden. Die gleiche Pr√ľfung gilt auch beim Einbau eines Wandtresors. Hier k√∂nnen sich in der Wand auch Wasserleitungen oder Stromleitungen befinden. Ganz wichtig ist auch zu wissen, was befindet sich auf der R√ľckseite der Wand.

Neben der Auswahl des geeigneten Standortes zum Einbau eines Tresors ist die Frage zu klären, was soll eigentlich darin aufbewahrt werden. Das, was darin aufbewahrt wird, bestimmt die Größe und den Sicherheitsgrad des Tresors.

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Was ist bei einer L√ľftungsanlage zu beachten

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 5. März 2016

F√ľr ein gesundes Haus sind verschiedene Kriterien zu beachten. Das ist einmal der Standort, die richtige Auswahl geeigneter Baustoffe und die Nutzung der Wohnung selbst.

Solange ausreichend geeignetes Bauland vorhanden ist, kann man sich den Standort f√ľr die Errichtung eines Hauses ausw√§hlen. Voraussetzung, im Fl√§chennutzungsplan ist das Grundst√ľck als Bauland freigegeben. Dann sind aber auch bestimmte Auflagen von der Gemeinde zu beachten, wie zum Beispiele die Gr√∂√üe, die Ausrichtung des Firstes und das neue Geb√§ude sollte sich in die √∂rtliche Bebauung einf√ľgen.
In der Regel sind die Auswahlm√∂glichkeiten f√ľr den Wunschstandort heute sehr eingeschr√§nkt. Waren bisher nur die in der N√§he befindlichen stark befahrenen Stra√üen wegen des L√§rms st√∂rend, so kommen heute auch die Windm√ľhlen hinzu. Zwar sind gesetzliche Abst√§nde einzuhalten, aber trotzdem wirken sich diese durch ihren Infraschall ung√ľnstig aus.
Weiterhin ist die m√∂gliche Gefahr eines m√∂glichen Hochwassers zu beachten. Das betrifft Grundst√ľcke am Flusslauf oder in m√∂glichen √úberschwemmungsgebieten.

Durch die Forderungen der EnEV sind bestimmte Vorgaben zu erf√ľllen.

Durch die EnEV sind die konstruktiven Vorgaben eines Neubaus in einem bestimmten Rahmen vorgegeben. Wird das neue Geb√§ude aus echten nat√ľrlichen Baustoffen errichtet, so wird es in diesem Fall sehr teuer. Daher erfolgt heute eine Mischbauweise aus mineralischen Baustoffen, wie Kalksandstein, Beton oder Ziegelsteine, und k√ľnstlichen Baustoffen, wie Mineralwolle, Polystyrol, Holzwollplatten, Schafwolle o. √§.
Letztere Baustoffe sind zwar nat√ľrlichen Ursprungs, aber zur Erh√∂hung ihrer Widerstandsf√§higkeit werden Flammenschutzmittel, Fungizide, Insektizide oder andere Chemikalien zugegeben. Diese gelangen aber auch direkt oder indirekt durch das L√ľften in die R√§ume.
Ein weiteres Problem dieser Konstruktionen mit mehren Schichten sind die Sperrschichten.
Es liegen oft nur Erfahrungen zu ihrem materialtechnischen und physikalischen Verhalten √ľber wenige Jahre vor. Sperrschichten verhindern einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransport und letztlich auch die feuchtigkeitsregulierende Wirkung zwischen Konstruktion und der Raumluft und auch mit der Au√üenluft.

Die Rolle der L√ľftung bei der EnEV

Die EnEV legt fest, welchen U-Wert die Summe aller Bauteile eines Haus haben darf. Der optimale Bereich liegt bei 0,5 bis 0.4 W/qmK. Wird dieser weiter abgesenkt, so ist eine Verbesserung nur noch √ľber einen hohen technischen Aufwand zu erreichen. Bei diesem niedrigen U-Wert spielt die L√ľftung eine sehr gro√üe Rolle. Aus dem Mollier-h-x-Diagramm kann entnommen werden, dass ein Feuchtigkeitsluftgemisch eine bestimmte Energie beinhaltet. Wird zum Beispiel die Raumluft durch die Nutzung feuchter, so nimmt auch der Energiegehalt zu. Wird diese Feuchtigkeit in der Luft √ľber ein Fenster gegen trocknere Luft ausgetauscht, was bei einer L√ľftung w√§hrend der kalten Jahreszeit der Fall ist, so geht Energie „verloren“. Diese muss wieder durch W√§rmeenergie ersetzt werden, um die gew√ľnschte Raumtemperatur zu erhalten.

Welche Bedeutung haben L√ľftungsanlagen

Die inVENTER L√ľftungsanlage tauscht nicht nur die verbrauchte Luft aus, sondern durch die inegrierten W√§rmetauscher kann auch ein gro√üer Teil der W√§rmeenergie eingespart werden. Im Winter wird die k√ľhlere Au√üenluft bereits vorgew√§rmt. Das hat auch noch einen anderen positiven Effekt. Ist die Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und der einstr√∂menden Luft nicht so gro√ü, so wird die Luftbewegung im Raum verringert. Das wirkt sich g√ľnstig auf das Raumklima und die Behaglichkeit aus.

Der Luftaustausch muss nat√ľrlich so gro√ü sein, dass die Konzentration der Schadstoffe in der Raumluft, wie Ausgasungen aus Einrichtungsgegenst√§nde, Baustoffe und von Haushaltschemikalien m√∂glichst klein ist. Besonders kritisch sind Schadstoffgemische, da die Bestandteile und ihre Konzentration in jedem Raum anders sein kann. Einzelne Bestandteile konnen verst√§rkend wirken.
Eine konzeptionell vorgegeben L√ľftungsanlage sollte immer in seinem Leistungsbereich arbeiten. Ein Abschalten w√§hrend der Abwesenheit ist aus den geannten hygienischen Gr√ľnden nicht sinnvoll. Daneben kann sich auch unkontrolliert die Luftfeuchtigkeit der Raumluft erh√∂hen und in kritischen Bereiche kommt es in der k√ľhleren Jahreszeit zur Tauwasserbildung, wie es an kalten Tagen an der Fensterscheibe zu beobachten ist. Im besonderen Fall kann es dann auch zur Schimmelbildung kommen.

Was aber viele nicht wissen, im Sommer und bei h√∂herer Raumlufttemperatur und entsprechender Luftfeuchtigkeit nimmt die Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft zu. Die Sporen oder Myzelteilchen sieht man nicht, atmet aber diese ein. Im ung√ľnstigen Fall k√∂nnen die Bewohner an verschiedene Erkrankungen leiden, welche durch die Pilze verursacht werden bzw. das Immunsystem wird geschw√§cht, z.B. allergische bronchopulmonale Aspergillose. Die L√ľftungsanlage muss also auch w√§hrend der warmen Jahreszeit korrekt arbeiten. Sehr unangenehm ist eine Pollenallergie. Durch entsprechende Filter k√∂nnen die Pollen herausgefiltert werden. Und der Betroffene findet so wenigsten zuhaus etwas Ruhe.

Grunds√§tzlich sind die vom Hersteller der L√ľftungsanlagen vorgegebenen Wartungszyklen einzuhalten, damit keine Verschmutzung der Anlage mit Keime erfolgt. Im ung√ľnstigen Fall gelangen diese in die Raumluft, wo sie nicht hin sollen.

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Sport im Altbau mit einer Klimmzugstange

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 25. Februar 2016

Um die t√§glichen Arbeitsanforderungen zu meistern, ist die Gesundheitserhaltung unseres K√∂rpers sehr wichtig. Neben einer ausreichenden Bewegung ist eine nat√ľrliche und gesunde Ern√§hrung erforderlich. Gerade in der heutigen Zeit bewegen wir uns viel zu wenig. Die k√∂rperliche Arbeit wurde durch die sitzende B√ľroarbeit vor dem Computer verdr√§ngt. Durch die einseitige Sitzhaltung kommt es zu Verspannungen und zur einseitigen Belastung der Muskulatur. Durch die fehlende Bewegung und einer ung√ľnstigen Ern√§hrung kommt es auch zur unerw√ľnschten Gewichtszunahme. Einen kleinen Ausgleich bringt der Besuch eines Fitnessstudios nach Feierabend. So sch√∂n, wie diese Fitnessstudien sind, aber nicht immer hat man Zeit und Lust am Abend nach der Arbeit sich dort hinzubewegen. Besonders schwer f√§llt es ein, wenn auch noch Hausarbeiten zu erledigen sind. Wenn man sich auch noch um seine Kinder k√ľmmern muss, dann ist das ohne hin schon aus zeitlichen Gr√ľnden kompliziert. An dieser Stelle sollen die Fitnesszentren nicht schlecht gemacht werden, sie haben eine Vielzahl von Vorteilen, zum Beispiel fachliche Anleitung zur Ausf√ľhrung der √úbungen, ein breites Angebot verschiedener Sport- und √úbungsger√§te sowie in vielen F√§llen auch eine Sauna zur anschlie√üenden Entspannung. Die Anfahrt und die Benutzung umfassen einen zeitlichen Aufwand von mehr als 3 Stunden. Schon die richtige Benutzung der Sauna beansprucht mindestens 2 Stunden. Da man pro Woche schon mindesten dreimal oder besser noch mehr aktiv sein sollte, ist das schon eine ganz sch√∂ne zeitliche Belastung.

Täglich sportliche Übungen

Als Alternative aber auch als Erg√§nzungen sollten t√§glich sportliche √úbungen auch Zuhause ausgef√ľhrt werden. Viele √úbungen k√∂nnen gleich am Morgen aber auch im Verlauf des Tages ohne Sportger√§te ausgef√ľhrt werden. Eine Kombination aus Dehnungs-, Konditions- und muskelaufbauende √úbungen lassen sich praktisch fasst an jedem Ort in der Wohnung ausf√ľhren.
Sehr praktisch sind eine kleine Handel, als Ersatz kann auch eine mit Sand gef√ľllte Plastikflasche verwendet werden, oder das Gummiband. Wichtig hierbei ist, dass keine √úberbeanspruchung erfolgt aber durch die entsprechende Wiederholung ein √úbungserfolg erreicht wird. Diese kleinen Sportger√§te ben√∂tigen nicht viel Platz und lassen sehr leicht in jeder Ecke unterbringen.

√úbung mit einem Gumminband

√úbung mit einer kleinen Handel

Welche √úbungen f√ľr ein sehr n√ľtzlich sind, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. √úbernehmen sie einfach die √úbungen, welche Sie unter fachlicher Anleitung im Fitnesszentrum oder von dem Physiotherapeuten erhalten. Nat√ľrlich k√∂nnen Sie sich anhand spezieller Literatur f√ľr Gymnastik Ihre eigene √úbungen zusammenstellen.

Wer mehr sportliche Aktivit√§ten ausf√ľhren m√∂chte und auch den n√∂tigen Platz in der Wohnung hat, kann sich auch einige Sportger√§te aufstellen. Das sind zum Beispiel ein Hometrainer f√ľr das Ausdauertraining oder Klimmzugstangen zum Krafttraining. Bei sehr gro√üem Wohnraum lassen sich nat√ľrlich noch viele andere Fitnessger√§te aufstellen. Vor der Anschaffung sollte Sie sich aber auch im Klaren sein, ob Sie diese Ger√§te auch wirklich st√§ndig benutzen oder nur dazu dienen, um die G√§ste zu beeindrucken. Auch hier kann erst einmal nur empfohlen werden, testen Sie die Ger√§te ausgiebig in einem Fitnessklub, bevor Sie diese kaufen und aufstellen. Vielleicht sind andere Ger√§te f√ľr Ihre t√§glichen sportlichen √úbungen sinnvoller.

Beim Ausdauertraining zu beachten

An dieser Stelle noch eine Erg√§nzung zum Ausdauertraining. Laufen oder mit dem Rad fahren durch Parkanlagen oder besser durch den Wald sind f√ľr die Gesundheit sehr n√ľtzlich. Allerdings verh√§lt es sich etwas anders, wenn man sein Jogging neben einer sehr stark befahrenen Autostra√üe ausf√ľhrt. Durch den erh√∂hten Puls und die erh√∂hte Atemfrequenz nimmt man auch gleichzeitig viele Schadstoffe von den Autoabgasen auf. Dann ist es doch sinnvoll, lieber in der etwas sauberen Luft Zuhause sein Ausdauertraining durchzuf√ľhren.

Sportliche √úbungen im Altbau

F√ľr das Aufstellen oder die Befestigung von Trainingsger√§ten im Altbau sind einige Besonderheiten zu beachten. Der Trittschallschutz einer Holzbalkendecken ist nicht besonders gut. Dem Nachbarn darunter wird es nicht immer gefallen, wenn es an der Decke st√§rkere Ger√§usche gibt. Im Rahmen der Altbausanierung erfolgt bei den Decken in vielen F√§llen eine schwimmende Verlegung von Holzspanplatten oder Fermacellplatten. Diese Platten liegen auf einer D√§mmmatte oder auf einer Sch√ľttung auf. Durch rhythmische Belastungen k√∂nnen diese Platten schwingen. Wie es sich bei Holzbalkendecken mit dem d√ľnnen Betonestrich verh√§lt, kann hier nicht beurteilt werden. Auf jedem Fall sollte das Sportger√§t auf eine weiche Unterlage aufgestellt werden. Das H√ľpfen oder Springen sollte man ohnehin in einem Mehrfamilienhaus unterlassen.
Das Anbringen von Klimmzugstangen mit mehreren Befestigungsstellen im Altbau ist nicht sehr einfach. Hier muss einiges beachtet werden, damit die Klimmzugstange auch lange an der Wand bzw. an der Decke hält.
Grunds√§tzlich unterliegt ein Geb√§ude einer Alterung. Die mineralischen Baustoffe, vor allem die Bindemittel verlieren an Festigkeit. Bei √§lteren Geb√§uden, wo im M√∂rtel sehr sparsam Kalk verwendet wurde, dort sieht man das ‚ÄěAussanden‚Äú der M√∂rtelfugen. Bereits mit geringem Aufwand lassen sich die Ziegelsteine aus dem Mauerverband herausl√∂sen. Besonders lose sind die Steine in dem Mauerwerk, welches st√§ndig einer Feuchtigkeit ausgesetzt ist und wo zus√§tzlich eine hohe Salzbelastung vorliegt. Das ist in der Regel im Keller der Fall. Bei √§lteren Mehrfamilienh√§usern bestehen die Zwischenw√§nde in den Wohnungen in der Regel aus einer 12er-Bundwand mit Ziegelsteinen. Es befinden sich in der Wand senkrecht ein oder zwei Holzstiele und dazwischen Ziegelsteine. Eine Befestigung der Klimmzugstange an einer solchen Wand ist nicht sehr sinnvoll. Da es je nach Beanspruchen zu Rissen in der Wand kommt. In einigen F√§llen befanden sich in diesen W√§nden in der Mitte Durchgangst√ľren. Rechts und links stehen dann die Holzbalken (Stiele). Der Abstand dieser Stiele betr√§gt etwa ab 90 cm. Nat√ľrlich m√ľsste man erst einmal in der Wand die Holzbalken suchen. Am einfachsten geht dies mit einem ganz d√ľnnen Steinbohrer. Nat√ľrlich nicht gerade im Sichtbereich, sondern das Anbohren erfolgt unten √ľber der Fu√übodenleiste. Die kleinen L√∂cher lassen sich leicht wieder verschie√üen. Vielleicht ist auch noch eine alte Bauzeichnung vorhanden und der Standort der Stiele in der Wand kann genau bestimmt werden. Stimmt der Abstand nicht mit dem Abstand der Klimmzugstange √ľberein, so lassen sich √ľber den Putz passende Bretter an die Stiele befestigen. An diesen kann die Klimmzugstange befestigt werden. Sehr sicher ist, wenn sich an der gegen√ľberliegenden Wandfl√§che auch ein Brett befindet. Die Klimmzugstange kann dann mit durchgehenden Schraubverbindungen (Gewindestangen) befestigen werden.

Bei einer tragenden Innenwand l√§sst sich leichter eine Befestigung herstellen. Wie weit hier sogenannte Kraftd√ľbel ausreichen, h√§ngt von der Festigkeit des Mauerwerkes ab. Anders als bei einer st√§ndig gleichm√§√üigen Last treten hier recht unterschiedlich hohe Zugkr√§fte auf. Dies h√§ngt nat√ľrlich auch vom Gewicht des Sportlers ab und in welcher Intensit√§t er die √úbungen ausf√ľhrt.
Auch hier ist man auf der sicheren Seite, wenn eine durch die Wand durchgehende Befestigung mit einer Gewindestange hergestellte wird. Auf der Gegenseite wird am besten ein kleines Blech direkt auf das Mauerwerk eingesetzt, welches wenigsten 2 oder 3 Ziegelsteine √ľberdeckt. Dieses Blech und die Mutter werden mit Putz √ľberzogen, sodass diese optisch auf der Gegenseite der Klimmzugstange nicht zu sehen sind.

An einer normalen Leichtbauwand (Metallst√§nderwand) ist eine Befestigung der Sportger√§te nicht m√∂glich. Es sei, diese W√§nde sind extra daf√ľr erstellt worden.

Sind die Deckenh√∂hen nicht zu hoch, dann k√∂nnen die Klimmzugstangen auch an der Decke befestigt werden. Der Abstand der Deckenbalken liegt in der Regel bei circa 75 cm. Passt der Abstand nicht, so ist die Klimmzugstange dann l√§ngst an einem Deckenbalken zu befestigen. Ist eine andere Richtung vorgesehen, dann ist eine Hilfskonstruktion zu erstellen, an welcher dann die Klimmzugstange befestigt wird. Zu beachten ist auch, dass eine Befestigung an einer abgeh√§ngten Decke nicht m√∂glich ist. Die abgeh√§ngte Decke dient zur Verbesserung des Schallschutzes. Wird diese unterbrochen, so stellt die Befestigung dann eine Schallbr√ľcke dar.

Was ist noch zu beachten

Wie bereits oben beschrieben, stellt das Anbringen einer Klimmzugstange oder vergleichbare andere Ger√§te einen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz. Es erfolgt eine wesentliche h√∂here Belastung als zum Beispiel bei der Befestigung eines H√§ngeschrankes in der K√ľche. Sollte Sie zur Miete wohnen, dann sollten Sie den Eigent√ľmer informieren und um seine Zustimmung bitten. Gerade beim Bohren f√ľr Befestigungsmittel muss man auch darauf achten, dass sich in der Wand nicht elektrische oder Wasserf√ľhrende Leitungen befinden.

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Die Erholung und Wellnessoase Zuhause

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 24. Januar 2016

Gesundheit ist ein wichtiger Einflussfaktor auf die Leistungsfähigkeit. Daher hat die Gesundheitserhaltung einen wichtigen Stellenwert in unserem alltäglich Leben. Zur Gesundheitserhaltung gehören nicht nur die gesunde Ernährungsweise und eine ausreichende Bewegung (Sport), sondern auch eine gesunde Wohnumwelt.

Das Bad als Wellnessoase

Ist die eigene Wohnung oder das Haus ausreichend gro√ü, so kann man sich eine kleine Wellnessoase einrichten. Mittelpunkt dabei ist ein sch√∂nes ger√§umiges Bad, wo man sich wohlf√ľhlen und von der anstrengenden Arbeit erholen kann.
Mit einer gro√üz√ľgigen und individuellen dekorativen Gestaltung lassen sich sch√∂ne Erholungsb√§der errichten. Im Mittelpunkt stehen eine sch√∂ne Badewanne oder ein Whirlpool und eine passende Dusche. Bei kleineren R√§umen lassen sich individuelle Duschen geschickt einbauen. Mit passenden Glasprofilen lassen sich praktische alle Formen und Gr√∂√üen eine Duschtrennwand herstellen. Unter Glasduschen von Glasprofi24 k√∂nnen Sie sich vielf√§ltige Variante einer Duschwand anfertigen lassen. Das ist dann genau das Richtige, wenn die Angebote auf dem Baumarkt nicht passgerecht in die Nische oder zur vorhandenen Badewanne passen. Steht gen√ľgend Raum im Bad zur Verf√ľgung, so l√§sst sich auch eine Walk-in-L√∂sung realisieren.

Duschwände aus Glas
Bild von glasprofi24.de

Mit der passenden Auswahl der Wandfliesen lassen sich bestimmte Details und Wandabschnitte hervorheben. Auch wenn die Wandfliesen bis zur Decke reichen, so ist das f√ľr das Raumklima bez√ľglich der Feuchteregulierung nicht g√ľnstig. Es sollten wirklich nur diese Wandfl√§chen mit dichten Beschichtungen, wie Fliesen, Folien, Spiegel o. √§., versehen werden, wo Spritzwasser hinkommt. F√ľr eine gute Feuchteregulierung der Raumluft sollten so viele Wandfl√§chen mit diffusionsoffenen Beschichtungen erhalten bleiben, wie es m√∂glich ist. Diese nehmen die w√§hrend des Duschens oder des Badens anfallende hohe relative Luftfeuchte auf und geben diese sp√§ter wieder an die Raumluft ab. Damit vermeidet man eine l√§ngere hohe relative Luftfeuchte. Nat√ľrlich muss auch korrekt gel√ľftet werden. In der Raumluft befinden sich ausreichend viele Mikroorganismen. Warme und feuchte Luft f√∂rdert zus√§tzlich das Wachstum der Schimmelpilze. Eine hohe Schimmelbelastung in der Raumluft ist normal kaum erkennbar. Diese ist mit dem Schimmelbelag auf einer kalten Au√üenwandoberfl√§che nicht zu verwechseln. In den Duschen der Hallenb√§der kann man ab und zu dunkle Siliconfugen vorfinden. Das ist ein sicheres Zeichen, dass eine hohe Schimmelpilzbelastung vorliegt. In den heimischen B√§dern sind solche Sch√§den Ausnahmen, da ja auch weniger Wasserdampf anf√§llt. Eine heimische Wellnessoase sollte zur Erholung dienen, dazu geh√∂rt aber auch eine schadstoffarme Luft. In diesem Zusammenhang f√§llt mir auch das Putzen ein. Chemische Keulen (Putzmittel) geh√∂ren nicht in einen Haushalt. Auch, wenn eine hervorragende Putzeigenschaft von dem Hersteller versprochen wird. Es gibt zahlreiche Putzmittel auf nat√ľrlicher Basis. Ein solches besteht aus Apfelsinenschalen, welches mit Apfelessig aufgegossen wird. Nach 4 Tagen wird diese Fl√ľssigkeit in eine Handspritzflasche gef√ľllt. Es putzt recht gut, verbreitet eine frische Raumluft und entlastet die Haushaltkasse.

Schönes Bad auf myhome.ru
Bild von http://www.myhome.ru

Fitnessraum Zuhause

Neben der Wohlf√ľhloase ist es sehr sinnvoll einen Raum oder eine Ecke in der Wohnung bzw. im Haus zu haben, wo man t√§glich ein paar sportliche √úbungen ausf√ľhren kann. Es m√ľssen nicht immer teure Ger√§te sein. Ein kleiner Teppich reicht in vielen F√§llen bereits aus, um einige K√∂rper√ľbungen ausf√ľhren zu k√∂nnen. Je nach Bet√§tigungsdrang und des zur Verf√ľgung stehend Platzes sind hier nat√ľrlich keine Grenzen gesetzt. Nach den √úbungen ist es nat√ľrlich praktisch, sich in dem bereits oben genannten Bad zu duschen und auch wieder zu entspannen.

Die richtige Wandbeschichtung

Nat√ľrlich ist der richtige Baustoff von entscheidender Bedeutung f√ľr ein gesundes Raumklima. Nur, wenn das Haus bereits steht, so kann nachtr√§glich wenig an der Konstruktion ge√§ndert werden. Als Mieter hat man dann in Absprache mit dem Vermieter nur die M√∂glichkeit eine geeignete Wandbeschichtung auszuw√§hlen. Aktuell dient als Wandbeschichtung Dispersionsfarbe auf Raufasertapete. Damit diese m√∂glichst an allen Stellen korrekt wei√ü ist, kommt nat√ľrlich mehr Farbe auf die Tapete als notwendig. Die Maler m√∂chten schlie√ülich nicht noch einmal kommen und Nachbesserung ausf√ľhren. Aber durch diese Farbe und die Schichtdicke wird kaum noch Feuchtigkeit aufgenommen und in die Wand weitergeleitet. Gerade bei dieser Beschichtung kommt es sehr oft zu den Schimmelpilzsch√§den. Die Bezeichnung der Stoffeigenschaften „diffusionsoffen“ ist ein dehnbarer Begriff. Sie sollten auch wissen, dass den Dispersionsfarben Fungizide beigemischt werden, damit sie nicht so schnell schimmeln. Besser sind Wandbeschichtungen ohne Tapete mit Silikatfarbe, Kalkfarbe oder andere √∂kologische Farben. Geleimte Kreide bzw. Leimfarbe ist nicht so wei√ü und h√§lt nur wenige Jahre. Holzverkleidungen oder Kork sind nat√ľrliche Baustoffe, welche gut das Raumklima regulieren. Wandteppiche und gro√üe Wandvorh√§nge sind dekorativ und beeinflussen die Raumakustik. Ihr Nachteil, sie sind Staubf√§nger und m√ľssen entsprechend gepflegt werden.

Die richtige Raumgr√∂√üe f√ľr das Schlafzimmer

Nat√ľrlich es ist sehr praktisch, wenn man vom Schlafzimmer durch eine T√ľr gleich in das Bad gelangt. Es ist unverst√§ndlich, warum heute die Planer die Schlafzimmer bezogen auf das Raumvolumen so klein planen. Bei einer vorgegebenen Wohnungsgr√∂√üe soll das Wohnzimmer m√∂glichst gro√ü sein. Dann bleibt nicht mehr viel Platz f√ľr das Schlafzimmer. W√§hrend der Schlafphase werden durch die Bewohner jedoch gen√ľgend Feuchtigkeit, CO2 und andere Stoffgemische abgegeben. Die Feuchtigkeitsabgabe w√§hrend der Schlafphase von circa 1 Liter pro Person soll nicht untersch√§tzt werden. Sind die R√§ume zu klein, so muss auch in der Nacht immer gel√ľftet werden. Aufgestellte gro√üe Schr√§nke oder Raumabtrennungen f√ľr die Kleidung verringern zus√§tzlich das Raumvolumen. Das Ergebnis der Schimmelauswertung auf dieser Webseite zeigt, dass mehr als 70 % der Schimmelsch√§den im Schlafzimmer auftreten. Wozu eine eigene Wellnessoase in der Wohnung, wenn man 8 Stunden t√§gliche einer Schadstoffbelastung ausgesetzt wird.

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