Magazin gesundes Bauen und Wohnen

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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Kapitel

 1. Bauphysik Wärmeschutz
 2. Feuchte Keller/-schutz
 3. Beratung Haussanierung
 4. Baustoffe
 5. Bauberatung/Gutachten
 6. Holzkonstruktionen
 7. Tipps zu Immobilien
 8. Baukonstruktionen
 9. Raumklima / Schadstoffe

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Die energetische Optimierung für das Eigenheim

Erstellt von Rauch am Sonntag 20. Mai 2018

Der Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland für Wärme und Strom in Gebäuden liegt bei etwa 36 Prozent. Laut dem Gebäudereport 2018 der Deutschen Energie-Agentur (dena) konnte in den Jahren 2002 bis 2010 der Energieverbrauch in Gebäuden um 20 Prozent reduziert werden. Im Zeitraum 2010 bis 2016 blieb dagegen der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden auf hohem Niveau und stagnierte. Damit konnte keine weitere erkennbare eneregetische Optimierung erreicht werden.

Vergleicht man die Entwicklung der Gaspreise für Haushalte in Deutschland in den letzten Jahren, so bleiben diese abhängig vom Standort und Anbieter etwa auf gleichem Niveau. Ähnlich sieht es bei Öl aus. Trotz des langsamen Anstiegs liegen die Kosten noch unter 24 % von den Jahren 2013/2014. Dem gegenüber ist der Strompreis in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und liegt jetzt bei über 30 Ct./kWh. Alle modernen Heizgeräte benötigen für ihre Funktionstüchtigkeit Strom. Langfristig ist mit einem weiteren Anstieg der Energiekosten zu rechnen. Schon aus diesem Grund sollten Sie die Heizung optimieren .

Moderne Gebäudeheizung

Die modernen Effizienztechnologien bieten viele Einsparpotenziale. Wichtig hierbei die richtige Größe der Heizungsanlage, damit möglichst immer ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird. Natürlich kann technisch alles optimiert werden, durch Wärmerückgewinnung des warmen Duschwassers oder der warmen Abluft. Was bei einem großen Verwaltungsgebäude durchaus Sinn macht, muss sich für ein Eigenheim durch die lange Amortisationszeit und der technischen Wartung nicht immer rechnen. Auf das Problem der Filter soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Aber bereits mit kleinen und kostengünstigen Maßnahmen ohne eine aufwendige Sanierung können Sie Energiekosten sparen. Das sind z. B. elektronische Thermostatventile, Sparduschköpfen zur Reduzierung des Warmwasserverbrauchs, energieeffiziente Haushaltsgeräte oder eine Beleuchtung mit LED-Lampen.

Wie kann Energie gespart werden?

Die Modernisierung einer alten uneffektiven Heizung bringt eine hohe Energieeinsparmöglichkeit. Irrtümlich wird beim Energiesparen immer gleich an eine Fassadendämmung gedacht. Dies ist bedingt bei einem ungünstigen Gebäudestandort und energetisch schlechten Konstruktionen der Fall. Der Amortisationszeitraum liegt bei dieser Maßnahme in der Regel bei über 20 Jahren. Sie haben hohe Kosten und sparen relativ wenig Energie. Wie Ihre Wandkonstruktion wirklich ist, können Sie mit dem Tool die energetische Qualität der Außenwand berechnen. Dagegen ist die Dämmung zur Decke bzw. Dachgeschoss und des Fußbodens mit geringeren Kosten verbunden und hat auch einen hohen Energieeinspareffekt.
In dem Blogbeitrag unter baufuesick.wordpress.com finden Sie eine Auflistung, mit welchen kleinen Maßnahmen Sie bereits Energie einsparen können.

Neue oder alte Fenster?

Auch der Austausch funktionstüchtiger Kastenfenster soll überlegt sein. Kastenfenster sind mit ihren Schallschutzwerten besser als einfache Fenster mit Isolierverglasung. Meistens haben heute die Fenster einen besseren Wärmedämmwert als die Außenwände. Das Kondenswasser sammelt sich im Winter nicht wie früher an der Glasscheibe, sondern an der kühleren Oberfläche der Außenwand. Die Folge ist bei einer längeren Feuchtebelastung eine Schimmelpilzbildung.

Konvektionsheizung oder Strahlenheizung

Ein weiteres Problem ist die Art der Wärmeübertragung in den Räumen. Die überwiegende Anzahl der Heizkörper übertragen die Wärme an die Raumluft durch die Konvektion. Bei einer Konvektion (Luftwalze) ist es unten kalt und oben an der Decke warm. Dagegen kann bei einer Strahlungsheizung viel Wärmeenergie gesparten werden. Der Temperaturunterschied zwischen unten und oben ist im Verhältnis viel geringer. Es ist eine angenehmere Wärme und die Raumtemperatur kann bei gleicher Behaglichkeit niedriger sein. Bereits bei der Verringerung der Raumtemperatur um 1 K sparen Sie circa 5 % Heizenergie.

Die Raumtemperatur

Sie sollten auch überlegen, welche Lufttemperatur in den jeweiligen Räumen benötigt wird. Nach unserer statischen Erhebung treten die meisten Schimmelschäden im Schlafzimmer an der Außenwand auf. Das ist daher bedingt, da die meisten Menschen lieber bei einer niedrigeren Raumtemperatur schlafen. Eine niedrigere Lufttemperatur nimmt weniger Feuchtigkeit auf. Dicht schließende Fenster verringern sehr stark einen ständigen Luftaustausch. Die kurze Fensterlüftung reicht nicht für eine ausreichende Entfeuchtung aus.

Betrachtet man die heutige Wohnungsplanung, so kann man annehmen, das wichtige Schlafzimmer hat die Funktion einer Abstellkammer. Das Schlafzimmer hat ein viel zu kleines Raumvolumen und in vielen Fällen befindet sich das Zimmer am falschen Ort. Statt auf der Nordseite im Erdgeschoss befindet sich dieser Raum auf der Südseite im Dachgeschoss. Also man kann bereits bei der Planung der Standort der einzelnen Räume sparen.

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Die Sicherheit des Eigenheims

Erstellt von Rauch am Samstag 5. Mai 2018

Die Anzahl an strafbaren Handlungen, Sachbeschädigungen und Einbrüchen nimmt immer mehr zu.
Es stellt sich die Frage, wie Sie ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können. An erster Stelle die richtige Versicherung für das Wohngebäude und den Hausrat. Die Höhe der Versicherungsprämie für das Wohngebäude richtet sich nach dem Einheitswert. Wird als von der Versicherungsgesellschaft bestimmt. Bei der Absicherung des Hausrates ist es schon nicht mehr so einfach. Hier denkt man meistens nur an die Möbel und Einrichtungsgegenstände. Aber was sich so alles in den Schränken angesammelt hat, darüber hat man kaum eine richtige Übersicht. Angefangen von den Textilien, Bücher, Elektronik, Haushaltwaren, Wertgegenstände usw. Erfassen Sie einfach einmal grob die Anschaffungskosten.

Sie werden staunen, was alles zusammenkommt und ob dann die Hausratversicherung auch alles abdeckt. Das ist jedoch nur der materielle Wert. Viele Sachen haben aber einen ideellen Wert, welcher wertmäßig kaum einzuschätzen ist. Es sind daher auch andere Überlegungen für die Sicherheit des Eigenheims anzustellen.
Überwachungskamera
Wir hatten den Fehler gegangen und hatten die Überwachungskamera in Höhe der Oberseite des Fensters angebracht. Mit einem Stock wurde die alte Videokamera abgeschlagen. Jetzt hängt diese ganz ober am Dachfenster.

Grundsätzlich gibt es keine 100%-ige Sicherheit. Da man nicht weiß, welche Täter einen unangemeldeten Besuch abstatten. Ich denke in einer Villa in einer guten Wohngegend, werden die ungewollten Gäste das Objekt beobachten, welche technischen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind und wann die Bewohner abwesend sind. Hier wird eine reiche Beute vermutet. Die anderen Einbrüche erfolgend von der Zeit sehr schnell und nach wenigen Minuten sind die ungewollten Gäste wieder weg. Es gibt Standardverstecke und diese kennen die Besucher und dort wird abgesucht. Wir fahren viel mit dem Auto über die Grenze. Der Zoll sucht an ganz gestimmten Stellen im Auto. Analog verhält es sich mit einer Wohnung.

Welche Maßnahmen für die Sicherheit gibt es?

Grundsätzlich sollte Sie es den fremden Besuchern so schwer wie möglich machen. Eine ordentliche Tür mit gutem Sicherheitsschloss, spezielle Sicherungen für die Fenster im Erdgeschoss sollten Pflicht sein. Zusätzlich können Überwachungsanlagen und Sicherheitstechnik angebracht werden.

Kleinste Maueröffnungen, wie ein Kellerfenster werden zum Einstieg genutzt. Bei einem Einfamilienhaus in unserer kleinen Stadt sind die Diebe über das Dach in das Gebäude gelangt. Sie haben ein paar Dachsteinen abgedeckt und waren so im Gebäude.

Dies schreckt erst einmal ab. Teure Anlagen haben nur dann einen wirklichen Sinn, wenn Sie darauf wirkungsvoll reagieren können. Sie müssten wenigstens mit einem privaten Sicherheitsdienst verbunden sein, welche in wenigen Minuten in Ihrer Wohnung bzw. am Grundstück sind. Wenn man den deutschen Wachschutz ansieht, sicherlich durch den Facharbeiter gut qualifiziert, aber wer soll vor den kleinen Menschen und meistens auch noch älteren Menschen Angst bekommen.

Hier ein Beispiel, wie es funktionieren sollte. Meine Frau sollte vor einigen Jahren in die Wohnung ihrer Tante in Kiew etwas erledigen und hatte die Sicherheitsanlage vergessen aus zuhalten. Zwei bis drei Minuten nach der Auslösung des Signals stürmten zwei Herren von einer speziellen Polizeiabteilung in die Wohnung, welche von der Statur gerade durch die Tür passten. Diese hatten mächtig wegen des Fehlalarms geschimpft und eine Gebühr war fällig.

Von wo kommen aber auch die Diebe?

Nicht immer sind es fremde Personen. Wenn Sie eine Partie auf Ihrem Grundstück feiern, sehen die Gäste die Kostbarkeiten. Die Gäste müssen nicht unbedingt ein Interesse an Ihren Kostbarkeiten haben. Aber die Gäste erzählen das wieder an andere Leute, welche Sie nicht kennen. Das Gleiche gilt auch für den Gartennachbar.
Wichtig ist, halten Sie sich etwas zurück und erzählen nichts über Ihre Schätze in Ihrem Safe bzw. zeigen Sie diese auch nicht. Mit dieser einfachen kostenfreien Methode halten Sie bereits viele neugierige Personen fern.

Welche Tricks gibt es für das Vortäuschen einer Anwesenheit?

Licht ist immer eine gute Variante als Einbruchschutz. Die kleinen Solarlampen auf dem Fensterbrett sehen in der Nacht nicht nur chic aus und für den Außenstehenden ist eine Abwesenheit nicht deutlich erkennbar. Der Nachteil besteht aber darin, wenn die Sonne nicht scheint. Alternativ sind die Babyleuchten nicht schlecht. Sie sind aber sehr dunkel. Seit kurzer Zeit werden auch kleine Lampen angeboten, die einen Fernseher imitieren. Eine weitere Lösung ist eine Zeitschaltuhr, welche eine Lampe an und einschaltet.

Analog kann man zu einer bestimmten Zeit auch Musik abspielen lassen oder den Fernseher anschalten.
Ganz wichtig ist der Briefkasten. Ragen einige Tage die Zeitungen aus dem Briefkastenschlitz, so ist das ein sicheres Zeichen für eine Abwesenheit.

Ein Hund ist in der Regel der beste Wachmann. Wer kein Hund hat, kann sich eine Hundehütte selbst bauen (Video) und aufs Grundstück stellen. Es wird alles dazu gelegt, wie ein Fressnapf eine Hundeleine bzw. Kette und vielleicht auch gut sichtbar eine Schachtel mit Hundefutter.

Für was einen Safe nutzen?

Der Safe ist gut an das Mauerwerk oder an dem Fußboden zu befestigen. Der Safe sollte auch nicht sichtbar aufgestellt werden. Also die klassischen Verstecke hinter dem Waldbild oder im Schrank.

Wir benutzen den Safe und die Geldkasse eigentlich nur für die Aufbewahrung der Pässe, Gesundheitskarte usw., damit alles an einen Ort liegt und wir nicht lange suchen müssen.

Im Safe liegen personenbezogen Unterlagen, wie Versicherung, Verträge mit der Bank oder die Diplome von den Hochschulen. Eigentlich dient er mehr zur Sicherung der Dokumente, wenn es zu einer Havarie kommen sollte und die Dokumente vor Verlust geschützt sind. Ein Verlust macht immer sehr viel Arbeit und bereitet viel Ärger.
Die Schlüssel stecken im Schloss. Wenn ein ungewünschter Besucher kommen sollte, dann braucht er den Safe nicht aufbrechen. Ein kleiner Finderlohn sollte dabei liegen, damit sie nichts weiter in der Wohnung kaputt machen.

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Die Vorteile der Infrarotheizspiegel

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 13. April 2018

Die Infrarotheizung basiert auf dem gleichen Prinzip, wie die wärmende Sonnenstrahlung. Gerade in den letzten Jahren gab es interessante technische Entwicklungen, welche von der Wandheizung, Fußbodenheizung, Tapetenheizung, Heizkörper und Trocknungsgeräte reicht. Diese sind formschön, praktisch und tragen nicht nur zur optischen Raumgestaltung bei.

Der Infrarotheizspiegel

Eine sehr interessante technische und raumoptische Lösung ist der Infrarotheizung Spiegel. Mit dieser technischen Lösung werden zwei wichtige Teile miteinander verbunden. Ein oder mehrere Spiegel befinden sich in der Wohnung, vor allem im Bad und im Korridor. Abhängig von der heizungstechnischen Lösung ist zum Beispiel im Bad ein bzw. ein zusätzlicher Heizkörper erforderlich. In vielen Bädern steht nicht viel Platz an den Wandflächen zur Verfügung. Man muss sich also entscheiden, einen großen Spiegel oder ein Heizkörper bzw. Heizkörper und einen kleinen Spiegel. Der Infrarotheizspiegel vereint die Heizung und den Spiegel und stellt so eine wunderbare Lösung für enge und kleine Räume dar.

In unserem ehemaligen Wohnhaus hatten wir die kleinen Bäder mit einem IR-Heizkörper, welche an der Wand befestigt waren, beheizt. Das waren aber die einzigen größeren Wandflächen. Es konnten daher nur kleine Spiegel aufgehängt werden. Zur Zeit der Planung gab es diese sinnvolle Lösung noch nicht.

Die Wärmestrahlung und die Oberflächentemperatur

In einem Bad möchte man ein besonders angenehmes Raumklima, da man hier gewöhnlich beim Waschen, Duschen oder Baden wenig bzw. keine Kleidung trägt. Unabhängig von der Temperatur der Raumluft fühlen wir die Wärmestrahlung der Umgebung. Sind die Wände kalt, so empfinden wir diese wenig warme Flächen. Je kühler diese sind, um so größer wird unsere Kälteempfindung unabhängig von der Lufttemperatur. In diesem Fall erwärmen wir über die Wärmestrahlung diese weniger warmen Flächen. Die Wände im Bad bestehen in der Regel aus Keramikfliesen, welche einen großen Wärmeeindringkoeffizienten haben und bei Berührung kalt sind. Daher gehören Metallflächen nicht in das Bad, da der Wärmeeindringkoeffizienten sehr groß ist. Viel besser sind Flächen aus Holz, welche sehr schnell warm werden. Daher werden die Wände der Saunen aus Holz gefertigt.

Eine Infrarotheizung gibt gleichmäßig Wärme an den Raum ab und alle Flächen werden gleichmäßig erwärmt. Für die Übertragung der Wärmeenergie ist kein Stoff als Träger erforderlich. Die auf den Wandfliesen absorbierte Strahlung wird in innere Energie zurück verwandelt. Das geschieht in einer sehr dünnen Randschicht. Das heißt, die Temperatur der Oberfläche wird angehoben und liegt über der Temperatur der Raumluft. Trotz niedriger Raumtemperatur fühlt man sich in einem Raum mit Strahlungsheizung wohl. In der Regel bringt man einen Spiegel dort an, wo man sich die meiste Zeit aufhält. Der Infrarotheizspiegel sorgt für eine angenehme Temperatur beim Waschen, Abtrocknen oder bei der Hautpflege.

Beispiel der Anwendung einer IR-Strahlenheizung:

Strahlenheizsäule in einem Schlosssaal
In diesem Schlosssaal kam es selbst an den Innenwänden durch Kondenswasserbildung zu Feuchteschäden. Durch die Strahlenheizung (Säulen) wurde eine gleichmäßige Temperierung erzielt und die Raumfeuchte reduziert. [1]

Einige Gedanken zur Wirtschaftlichkeit bei der Anwendung

Eigentlich nur für Deutschland selbst sind diese vom Strom abhängigen IR-Heizgeräte ungünstig, da vorwiegend nur in Deutschland der Strompreis in den letzten Jahren explosionsartig durch die Energiewende angestiegen ist. Dagegen hält sich der Anstieg der Strompreise in den anderen Ländern mit den anderen Energiekosten (Öl, Kohle oder Gas) die Waage. Aber deutsche Leser wohnen ja nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern, wo die Strompreise wesentlich niedriger sind.
Ich denke, die Spiegelheizung vor allem im Bad wird sicherlich als Zweitheizung betrieben, welche während der Nutzung ein angenehmes Raumklima schaffen soll. Die Grundwärme wird von einem anderen Energieträger geschaffen.
Auch werden Sie an kühleren Sommertagen wegen des Bades den Heizkessel der zentralen Heizanlage anwerfen.
Unter diesen Gesichtspunkten ist eine hohe Wirtschaftlichkeit gegeben.

Weiter Informationen zur Wirkungsweise der Infrarotstrahlung auf das Raumklima erhalten Sie unter:
Behaglichkeit in geschlossenen Räumen
Die Temperaturstrahlung – Wärmestrahlung bei einem Passivhaus?
Wärmeübergang durch Wärmekonvektion und Wärmestrahlung

Quelle: [1] Schmidt, Joachim; Wärme wie vom Sonnenschein, gas 3 2007 S. 26, ebenso die Bildquelle

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Die Vorteile von einem Saugbagger

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 13. April 2018

Da ich mich vorwiegend auf den Gebieten der Altbausanierung und Baubiologie befasse, steht der Tiefbau nicht im Mittelpunkt meines Interesse. In der Erde graben ist alles andere leicht, gerade wenn es sich um einen lehmhaltigen Boden mit vielen Steinen handelt oder noch schlimmer sind die Baumwurzeln.

Vor ein paar Jahren mussten wir die Abwasserleitung im ehemaligen Haus neu verlegen. Die Arbeit hatte ich viele Jahre vor mir hergeschoben. Aber auch bei unserem Haus hatten wir einen neuen Abwasserbehälter und der dazugehörigen Abwasserleitung in das Erdreich gelegt. Letzte Arbeit erfolgte Ende Oktober mit viel Regen und entsprechend viel Schlamm.
Schachtarbeiten für eine Abwasserleitung
Durch den Regen war über alle Schlamm und die Einfahrt war lange Zeit blockiert

Die Schachtarbeiten mit einem Saugbagger

Die altbekannte Schachtungstechnik erfolgt mit dem Spaten, Kreuzhacke und Schaufel. Der Aushub wird an der Seite oder in Container gelagert. Eine spürbare Erleichterung brachten die kleinen Bagger, mit den man relativ schnell einen Graben ausheben kann. Für einen größeren Erdaushub braucht man natürlich einen großen Bagger. Relativ neu sind Saugbagger. Sie funktionieren ähnlich wie ein großer Staubsauger.

Der Maschinist kann direkt an der Grube bzw. Graben stehen und mit einem kleinen Steuerpult den hydraulischen Saugarm punktgenau steuern. Der Einsatz ist gerade dort sehr sinnvoll, wo sich bereits Erdkabel (Strom, Telefon usw.) oder in der Erde verlegte Leitungen, wie Gas oder Trinkwasser, befinden. Bei den Schachtarbeiten muss man sehr aufpassen, dass nicht eine in der Erde befindliche Leitung beschädigt wird. Es gibt zwar die entsprechenden Pläne, wo alle Leitungen erfasst sind, aber bei alten Leitungen können die Abstände nicht stimmen oder sie wurden nicht erfasst. Man kann bei den Erdarbeiten im öffentlichen Bereich aber auch auf dem privaten Grundstück mit Überraschungen rechnen.

Bei Saugbagger wird das Saugrohr in den Erdbereich geführt, welcher freigelegt werden soll. Es werden Lehm, Sand, Wasser und auch Steine aufgesaugt. Ein sehr großer Vorteil besteht darin, dass man z. B. bei einem Rohrbruch der zentralen Wasserleitung genau und schnell diesen Bereich in der Erde freilegen kann, ohne irgendwelche anderen Leitungen zu schädigen. Nasser Erdboden (Lehm, Sand o. a.) lassen sich sehr schlecht ausheben, da man auch wegen des schmutzigen Wassers auch nichts sieht. Gerade solche Schäden sollten möglichst schnell beseitigt werden, da viele Haushalte betroffen sind. Es gibt aber auch Stellen, wo sich mehrere Leitungen sich in der Erde kreuzen. An diesen Stellen gestalten sich Schachtarbeiten als äußerst kompliziert, da keine in der Erde verlegte Leitung beschädigt werden darf.

Die Leistung des SAugbaggers ist beträchtlich. Kann ein Facharbeiter am Tag etwa 2-3 m3 Erde ausheben. Die Leistung ist aber abhängig von der Härte der Erdschicht. Der Saugbagger hebt in einer Stunde etwa 5 m3 Erdschicht aus. Der Erdaushub befindet sich gleich im Container des Saugbaggers und muss nicht wie beim manuellen Aushub noch einmal in einen Container verladen werden bzw. an der Seite des Grabens oder Baugrube gelagert werden. Gerade Letzteres bereitet dann Probleme, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht oder die Gefahr einer großen Verschmutzung besteht.

In der ARD-Mediethek wird im einem Video die Arbeitsweise eines Saugbaggers vorgestellt.

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Legionellen im Trinkwasser

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 13. April 2018

Legionellen kommen im Wasser bereits bei normaler Temperatur und besonders im warmen Wasser vor. Erst ab einer Temperatur über 60° C werden diese inaktiv. Im normalen Trinkwasser, welches über die zentralen Wasserversorger angeboten wird, sollen keine Legionellen vorkommen. Aber was ist nach dem Hausanschluss im Gebäude?

Warum sind Legionellen gefährlich?

Egal was verschiedene Internetseiten über Legionellen schreiben, ob gefährlich oder nicht so gefährlich. Für mich zählt eine grundsätzliche Vermeidung der Entstehung von Legionellen. Ein ehemaliger Kollege von der Technischen Hochschule ist langsam und elend an dieser Infektion gestorben. Diese Infektion hatte er sich beim Duschen in einem türkischen Hotel geholt und wurde zum Invaliden. Nun hängt dies auch mit dem eigenen Immunsystem und der Art des Erregers zusammen, aber ich bin da eher sehr vorsichtig. Wegen unserer Arbeit wohnen wir viele Monate in Hotels in verschiedenen Ländern. Kein Wasser aus dem Wasserhahn trinken. Gründliches Waschen statt Duschen und Duschen erfolgt nur noch in den Schwimmhallen. Wenn man in der Duschwanne steht, ist bereits die Gefahr einer Pilzinfektion an den Füßen groß. In den Schwimmhallen natürlich auch, vielleicht sogar noch größer, trotz der Badesandalen.

Wo ist die Entstehung von Legionellen groß?

Legionellen können sich besonders in Leitungsabschnitte vermehren, wo nur wenig Wasser strömt, wie hinter Abzeigen oder sogenannte „Tode Leitunge“. Die Leitungen für die Trinkwasserversorgung sollten so kurz und möglichst wenige Ecken haben. Es kommt darauf an, dass nirgendwo längere Zeit das Wasser in der Leitung steht. Besonders sollte dies bei Warmwasser beachtet werden.

Im eigenen Haus oder in der Wohnung kann man vorsichtshalber das Wasser auf einen Befall durch Legionellen testen. Es gibt eine Legionellenuntersuchung für Vermieter. In einer einfachen Anleitung wird beschrieben, wie die Probe vom Trinkwasser zu entnehmen ist und an ein akkreditiertes Trinkwasserlabor übergeben wird. So ist man dann sicher, dass nicht Verschmutzungen in das Trinkwasser gelangen und die Wasserleitung im Haus vorschriftsmäßig verlegt wurde. Bei einer Belastung des Trinkwassers mit Legionellen kann es sehr schnell zu erheblichen gesundheitlichen Problemen für den Verbraucher kommen.

Die Wasserqualität verbessern

Natürlich ist auch die Prüfung der Qualität des Trinkwassers auf chemische Bestandteile, wie Blei, Kupfer oder organische Substanzen, sinnvoll. Bei einer zentralen Wasserversorgung sind die Möglichkeiten einer Verbesserung der Qualität beschränkt.

Das Trinkwasser als Lebensmittel lässt sich durch Filter, Destillation und Umkehrosmose zusätzlich reinigen. Allerdings stellte das NDR-Verbrauchermagazin durch einen Test an Wasserfiltern unterschiedlicher Hersteller fest, dass diese nicht das Wasser besser machten, sondern zu einer Brutstätte für gefährliche Keime wurden. [1]
Aber auch eine chemische Wasserenthärtung z. B. mit Ionenaustausch ist umweltschädlich. Die verwendeten Chemikalien belasten die Umwelt. Zudem gibt es Nachteile für die Gesundheit des Menschen. [2]
Eine richtige Qualitätserhöhung des Trinkwassers wird durch eine entsprechende Vitalisierung erreicht. Das Wasser bekommt eine Struktur und zusätzlich Energie, analog, wie es bei einem Quellwasser aus den Bergen ist. Je besser die Qualität des Wassers ist, so besser ist es für uns verträglich und wird leichter durch die Zellen in unserem Körper aufgenommen.

Heilige Quelle in Bukove
Das ist eine sehr bekannte Quelle in Bukove (Transkarpatien). Wenn junge Frauen von diesem Wasser trinken, dann bekommen sie Zwillinge.

Die Sanitärbetriebe verdienen durch den größeren Aufwand zur Installation einer zentralen Wasserversorgung etwas mehr Geld. Daher wird natürlich bei der Installation der Wasserversorgung bevorzugt eine zentrale Anlage angeboten. Grundsätzlich sollten sich so wenig Wasserleitungen im Gebäude befinden, wie nur nötig. Wir hatten und haben immer eine zentrale Wasserversorgung in den Bädern und in den Küchen. Es war somit nur eine direkte Zuleitung für das kalte Wasser erforderlich. Das warme Wasser in den Boilern und in der kurzen Verbindung zur Entnahmestelle wurde ständig verbraucht, sodass das Wasser ständig gewechselt wurde.

Auch in unserer Wohnung in Leipzig haben wird einen Boiler unter dem Abwaschtisch installiert und benutzen so warmes Wasser. Im Bad wird das warme Wasser von der zentralen Versorgung genutzt.

Quelle:
[1] Focus.de www.focus.de/gesundheit/verbrauchermagazin-markt-labortest-deckt-auf-wasserfilter-mit-keimen-belastet_id_8627526.html
[2] Dr. med. Helmut Elmau; Das Phänomen „gesundes Wasser“

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Es meldet sich Besuch an

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 12. April 2018

Der Besuch kommt zur Wohnung in einem Mehrfamilienhaus

Kommt der Besuch zu einer Wohnung, dann ist das selten ein Problem. Da gibt es eine Klingel. Allerdings sollte man nicht den gleichen Klingelton wie der Nachbar haben. Wenn die Türen zum Korridor zu sind und eventuell noch Musik oder der Fernseher an sind, dann hört man nicht sofort den Unterschied und geht zur Wohnungstür nachsehen.

Wichtig ist auch das kleine Namensschildchen am Klingelknopf. Hier sollte Ihr Name deutlich auch bei Dunkelheit erkennbar sein. Ebenso sollte auch an der Wohnungstür sich ein Schild deutlich mit dem Namen befinden. Es ist zwar schön, wenn der Fußabtreter den Namenzug beinhaltet oder irgendwelche mühevoll entzifferbare Kunstschrift verwendet wird, aber sehen tut man dies schlecht.

Heute wohnen die Bewohner in einem Mehrfamilienhaus in der Regel nicht mehr so lange in der gleichen Wohnung. Also kennt man nur wenige im Haus mit dem Namen. Wenn ich die Treppe benutze, dann sehe ich auch die Namensschilder oder eben nicht und lernen so auch die Bewohner mit ihrem Namen kennen. Es ist eben etwas blöd, wenn man von der Post ein Päckchen bekommt, welche beim Nachbarn „Schmidt“ abgegeben wurde und nirgendwo an einer Wohnungstür steht der Name „Schmidt“.

Besucher am Grundstück und der Vorteil einer Funkklingel

Anders als bei einer Wohnung gehört zum Haus meistens über 2 oder gar 3 Etagen noch ein Grundstück. Entweder ist man im Haus, auf der Terrasse oder im Garten. Wenn dann jemand am Eingang klingelt, hört man dies nur, wenn man sich in unmittelbar in der Nähe der Klingel aufhält und das ist in der Regel im Haus. Natürlich kann man auch zusätzlich auf der Terrasse oder im Garten eine zusätzliche Klingel anbringen. Das ist aber auch mit der Verlegung einer zusätzlichen Klingelleitung verbunden.

Wir hatten bei dem Haus in Leipzig zwei Eingänge. Ein Eingang zur Toreinfahrt und am anderen Ende des großen Gebäudes eine Haustür zum Fußweg, welche wir nicht benutzten. Die Klingelleitung hatten wir nur zum Hoftor verlegt. Die Klingelknöpfe befanden sich an der gemauerten Eingangssäule und wurde stark bewittert. Es mussten immer wieder die Kontakte gereinigt werden. Einmal waren sogar zwischen 20 bis 50 Armeisen durch die kleine Kabelöffnung eingedrungen und hatten einen Kurzschluss verursacht und so die Klingel aus geschalten. Die Klingel befand sich im I. OG im Haus, welche wir nur im Haus oder bei geöffneter Haustür im Hof hören konnten. Wenn wir uns im Garten aufgehalten hatten, dann konnten wir das Klingeln nicht hören. Das ist zwar in einigen Fällen ganz praktisch, da man nicht immer gestört wird, aber eine Lösung ist es eben nicht.

Garten und Wohnhaus
Im Garten benötigt man eine Funkklingel

Die Lösung war eine Funkklingel, besser gesagt zwei. Die Klingelknöpfe kamen an die jeweiligen Eingangstüren. Die Klingeln nahmen wir einfach mit, je nach dem, in welcher Etage wir uns aufhielten oder im Garten waren. Wir hatten zwei verschiedene Funkklingeln, eine mit Batterien und eine, welche in die Steckdose gesteckt werden kann. Im Garten befand sich eine Steckdose und dort konnte diese Klingel eingesteckt werden. Nun hängt die Funktionsfähigkeit immer von der Qualität und dem Hersteller ab, wir waren mit der Variante mit der Steckdose zufriedener, da keine Batterien benötigt wurden. Bei unserem heutigen Haus benutzen wir die andere Variante mit den Batterien, da sich am zentralen Platz an der kleinen Veranda am Eingang keine Steckdose befindet.

Auf was Sie auf jedem Fall auch achten sollten, ist die erforderliche Reichweite. Haben Sie einen großen Garten bzw. ist die Entfernung zur Eingangstür relativ groß, dann sollten Sie auf jedem Fall eine Funkklingel mit großer Reichweite wählen. Durch äußere Störungen kann sich diese verkürzen, sodass nicht in jedem Fall die vom Hersteller angegebene Reichweite erreicht wird.

Natürlich gibt es verschiedene Varianten, mit Kamera oder in einfacher Ausführung. Vor der Anschaffung sollten Sie genau wissen, wo für und wo sie diese Anlage benötigen. Es gibt so viele verschiedene Situationen.

Treffen in der Stadt oder im Kaffee, hier braucht man keine andere Klingel

In der heute Zeit vereinbart man sich für ein Treffen per Smartphone oder Handy. Durch den dichten Autoverkehr oder andere Situationen kann es aber auch zu einer zeitlichen Verzögerung kommen. Ungeduldig wartet der Erste auf den anderen am vereinbarten Treffort. Ein kurzer Anruf und Sie können sich schnell verständigen. Ein Problem bei mir, da ich nur sehr selten noch ein Handy benutze.
Früher, auf den Baustellen war es notwendig, aber auch da hatten ich es nur wenig benutzt. Vom Smartphone und Handy und Haustelefon auf DECT (Digital Enhandced Cordlees Telecommunications) Basis gehen gepulste digitale Wellen auch im ausgeschalteten Zustand aus. Dieser Elektrosmog gefährdet auf Dauer unsere Gesundheit. Auch wenn diese sehr praktisch sind, benutzen Sie diese Geräte so wenig wie möglich. Früher kam wir ganz gut auch ohne diese Geräte zurecht. Allerdings mit dem Nachteil, wenn einer bei einem Treffen plötzlich verhindert war, musste der andere untätig warten.
Wie ich bereits oben beschrieb, war die normale Klingel ab und zu ausgefallen. Der Besucher hatte dann per Handy angerufen. Natürlich ist es kein Ersatz für ein funktionstüchtige Klingel.

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Energetische Sanierung selbst gemacht

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 3. März 2018

Mit den Energieeinspargesetzen möchte der Gesetzgeber die Hauseigentümer zur energetischen Sanierung bewegen. Jede Maßnahme zur Sanierung und Modernisierung kostet jedoch viel Geld. Daher werden dem Bauherrn kostengünstige Kredite, wie z. B. der KfW-Kredit angeboten und gleichzeitig Auflagen erteilt, welche an die Kreditvergabe gebunden ist. Nicht nur, dass Sie mit jedem Kredit zum Schluss höhere Kosten haben, sie begeben ich in die finanzielle Abhängigkeit der Banken.

Ich persönlich kenne einige Familien, die wessen ein paar Tausend Euro Kredit ihr Heim verloren haben, weil sie vorübergehend den Kredit nicht bedienen konnten. Daher ist immer mein Vorschlag, und was wir selbst auch gemacht hatten, machen Sie Ihre Sanierung mit kleinen Schritten, und wenn Sie noch handwerklich geschickt sind, können sie viele Arbeiten selbst ausführen.

Heizanlage erneuern

Bevor Sie eine Heizungsmodernisierung durchführen, sollten Sie diese Sanierung genau berechnen, welche Kosten auch in den nächsten Jahren anfallen. Neben den Kosten für die Anschaffung kommen die ständig steigenden Energiekosten sowie die Kosten für die Wartungsarbeiten und die Abgasmessung hinzu.

Wenn die komplette Heizungsanlage mit dem Speicher relativ neu ist und lediglich der Brenner gewechselt werden muss, dann dürfte die Entscheidung recht einfach sein. Ist aber die komplette Anlage in den nächsten Jahren zu erneuern, dann sollte auch über eine andere Variante nachgedacht werden. Die modernen Pelletöfen sind eine solche Variante. Ein breites Sortiment mit verschiedenem Aussehen und für jede Raumgröße finden Sie hier.

Der Vorteil gegenüber den anderen Kaminöfen besteht darin, dass diese Öfen durch die automatische Zuführung des Brennstoffs sehr lange brennen, ohne dass neuer Brennstoff aufgelegt werden muss.

An dieser Stelle soll kurz der Unterschied zwischen der Konvektions- und Strahlungsheizung vorgestellt werden. Die Funktion der überwiegenden Mehrheit der Heizkörper beruht auf der Konvektion, also die Entstehung einer Luftwalze. Eine richtige Strahlungswärme analog wie von der Sonne liefern die Fußbodenheizung, Strahlenbandheizungen oder die Öfen.

Die Wärmestrahlung breitet sich gleichmäßig im Raum aus und alle Flächen im Raum werden gleichmäßig erwärmt. Damals, wo die Wohnungen noch mit einem Ofen beheizt wurden, gab es nur sehr selten Schimmelpilze an den Wänden im Winter.

Diese Strahlungswärme verschafft ein angenehmes Raumklima. Das werden alle bestätigen, welche ein Ofen bzw. Kaminofen besitzen.
Wir selbst hatten in unserem Haus eine Elektrospeicherheizung und nach dem die Strompreise sehr stark angestiegen waren, hatten wir den alten Dauerbrandofen, welcher noch vorhanden war, durch einen neuen Kaminofen ausgetauscht. Den Stromverbrauch in unserer Wohnung hatten wir auf 25 % gesenkt und die E-Speicheröfen diente nur noch für eine Grundwärme und mit den Kaminöfen war es so warm, wie nie zuvor.

Kaminofen

Aber auch, wenn Sie eine zentrale Heizungsanlage haben, kann ein zusätzlicher Kaminofen sehr nützlich sein. Gerade in der Übergangszeit oder an kühlen Sommertragen lohnt es sich nicht die Heizungsanlage zu betreiben, da im niedrigen Betrieb der Wirkungsgrad klein ist.

Bisher ist es noch nicht so deutlich erkennbar, aber durch die verfehlte Energiepolitik kann es bei Windstille und fehlendem Sonnenschein zu Stromausfällen kommen, wenn die Schattenkraftwerke nicht schnell genug die Stromschwankungen ausgleichen. Dann ist eine zweite stromunabhängige Heizung sehr sinnvoll.

Weitere energetische Maßnahme

In Eigenleistung kann man bereits selbst viele Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des Gebäudes selbst machen. Auf den Baumärkten bekommt man alle erforderlichen Baustoffe.
Als Erstes sollten die energetische Verbesserung an den Flächen erfolgen, wo große Wärmemengen entweichen können. Das ist einmal die Decke und etwas weniger der Fußboden.

Vielfach wird argumentiert, dass als Erstes die Fassade gedämmt werden muss. Das ist aber nicht ganz korrekt. Diese Fläche ist meistens nicht so groß, wie angenommen, da die Fenster- und Türflächen abgezogen werden müssen. Des weiteren kann eine gedämmte Fassadenfläche keine Sonnenwärme speichern. Wird dies berücksichtigt, so ergibt sich ein ganz anderer U-Wert. In diesem Tool können Sie den Ueff.-Wert berechnen.

Wie bereits o. g. genannt ist die Dämmung zum Dachboden die wichtigste und wirtschaftlichste Maßnahme. Entweder wird die Dämmung bei einer Holzbalkendecke in die Balkenfelder eingelegt oder auf die vorhandene Dielung aufgelegt. Das geht relativ einfach und schnell. Es muss hierbei darauf geachtet werden, dass keine Fugen zwischen dem Dämmstoff vorhanden sind.

Je nach Ausführung ist eine Dampfbremse erforderlich. Diese muss auf der warmen Seite befinden, als an der Decke des unter dem Dachboden befindlichen Raum. Es gibt hier ein Nachteil, in dem der Dachboden im Winter sehr kalt ist. Wenn man den Dachboden weiterhin benutzen möchte, sollte man eine Dachdämmung durchführen, welche dann schon etwas anspruchsvoller ist.

Eine weite Maßnahme zur energetischen Verbesserung ist das Anbringen von Jalousie an die Fenster. Außen angebracht bringen sie den besseren Effekt, was aber nicht immer möglich ist. Innen kann eine Jalousie jede Hausfrau oder -mann ganz einfach anbringen. Nachts verbessert sich die Wärmedämmung durch den zusätzlichen Luftraum und am Tag hält sie die Sonneneinstrahlung zurück und der Raum wird nicht so stark aufgeheizt.

Nicht zu empfehlen sind Wärmedämmtapeten oder Styroporplatten an der Decke. Hier bildet sich dahinter oder in den Fugen an der kühleren Wand- bzw. Deckenfläche Kondenswasser, welche eine nicht sichtbare Schimmelpilzbildung fördert. Sie sparen zwar etwas Energie schaffen sich dafür aber ein ungesundes Raumklima.

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Was ist beim Kauf neuer Türen zu beachten?

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 1. März 2018

Eine Tür muss verschiedene Funktionen erfüllen und auch zum Haus bzw. zu den Räumen passen. Nachfolgend soll auf ausgewählte Kriterien eingegangen werden, auf welche Sie achten sollten, wenn Sie neue Türen kaufen.

Die Tür und ihre Funktion

Eine Hauseingangstür erfüllt andere Anforderungen als eine Wohnungseingangstür und ist auch wieder anders als eine Innentür. Sie unterscheiden sich nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch in ihrer Aufgabe.

Die Hauseingangstür

Die Hauseingangstür muss einbruchsicher sein und auch gute Wärmedämmeigenschaften haben. Weiterhin sollte sie auch erforderliche Schalldämmeigenschaften haben. Das ist gerade dann wichtig, wenn Sie an einer stark befahrenen Straße wohnen. Als Materialien kommen vorwiegend Kunststoff, Aluminium oder Holz infrage. Es gibt aber auch Türen aus Stahlblech. Bei einer Wetterseite und fehlendem bzw. nur kleinem Vordach benötigt eine Holztür ständig einen entsprechenden Kontroll- und Pflegeaufwand. Bei einer bewitterten Balkontür im ausgebauten Dachgeschoss waren bereits nach 4 Jahren die unteren Holzteile durch Holz zerstörende Pilze geschädigt. Hier lagen extreme Witterungseinflüsse vor. Die nördliche Seite des Hauses ist in der Regel trocken. Bei der Materialauswahl für die neue Tür sollte man also auch die Wettereinflüsse beachten. Von besserer Beständigkeit und geringerem Pflegeaufwand sind die Türen aus Kunststoff und Aluminium.

Bei Kunststofftüren gibt es zwei Nachteile. Bei Spritzwasser bzw. Regentropfen kleben auf der Oberfläche immer kleine Dreckspritzer. Das wird durch statische Anziehung der Plaste verursacht. Bei einer weißen Tür fällt dies besonders auf. Das lässt sich jedoch sehr leicht abwischen. Der weitere Nachteil ist der große Wärmeausdehnungskoeffizient. Z. B. im Winter schließt die Tür ordentlich und im Sommer klemmt diese. Die Zarge lässt sich nicht so einfach ausjustieren. Eine einfache Kunststofftür auf der Sonnenseite ist nicht so ideal. Dafür ist diese auch gegenüber den anderen Türmaterialien preiswert. Die Aluminiumtür ist dagegen formbeständiger und witterungsbeständig.
Eingangstür
Beispiel einer Kunststofftür im Treppenhaus.

Historische Tür
Beispiel einer Holztür in einem historischen Wohngebäude

Die Wohnungseingangstür

Die wichtigste zu erfüllende Eigenschaft ist die Einbruchssicherheit. Es sind auch bestimmte Anforderungen an den Brandschutz und Schallschutz zu erfüllen. Darum muss sich der Hersteller bzw. Verkäufer kümmern, da er ohne die Erfüllungen der aktuellen gesetzlichen Vorschriften die Türen nicht in den Handel bringen darf.

Die Innentüren

Diese haben eigentlich nur die Funktion die Räume optisch und akustisch voneinander zu trennen. Als Material kommen Holz bzw. Holzwerkstoffe zum Einsatz.

Die Tür als Gestaltungselement

Die Türen sind ein wichtiges Gestaltungselement. Die Eingangstür muss zum Stil des Hauses passen und sie präsentiert auch das Haus bzw. die Wohnung. Bereits ihre optische Wirkung kann auf die Gäste einladen wirken oder aber auch umgekehrt. Bei historischen Gebäuden kann aus Gründen des Denkmalschutzes nicht einfach die alte Tür ausgetauscht werden. Eine Veränderung ist vorher mit der Behörde abzustimmen.
Aber auch bei älteren Gebäuden haben die Maueröffnungen und Maulbreiten andere Maße, sodass sich die neuen genormten Türen nicht immer so einfach einbauen lassen. Solange die Maueröffnungen größer sind, lässt sich dies unter anderem mit Gipsbauplatten und Ständerwerk relativ leicht lösen. Sind die Öffnungen jedoch kleiner, so sind umfangreichere Maßnahmen erforderlich. Bei einer Bundwand lassen sich nicht so einfach die Holzstile versetzt. Bevor zusätzlich diese mit viel Dreck verbundenen Arbeiten anfallen, sollte man auch darüber nachdenken, ob sich die alten Zargen und Türblätter aufarbeiten lassen. Wenn die alte Farbe entfernt ist und eine schöne Lasur aufgetragen wird, sehen die alten Türen richtig schön aus.

Aber nicht in jedem Fall passen die älteren Türformen zum gewünschten Wohnstil. Dann lassen sich die neuen Türen auch als Sonderanfertigungen bestellen. Es gibt auch spezialisierte Tischlerfirmen, welche die alten Türblätter aufarbeiten. Diese sind von einer neuen modernen Tür nicht zu unterscheiden. Natürlich kostet dieser Arbeitsaufwand einiges, aber man sollte die Kosten gegen den Einbau einer neuen Tür mit eventuellen weiteren Renovierungskosten und eventuell erforderlichen Anpassungsarbeiten gegenüberstellen. Wichtig ist auch zu wissen, dass der Einbau einer neuen Tür in die passende Maueröffnung recht schnell geht und kaum Schmutz verursacht.

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Rollladen zur energetischen Verbesserung der Fensteröffnung

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 31. Januar 2018

Die Sanierung oder der Umbau eines Bestandsgebäudes ist in der Regel mit der energetischen Ertüchtigung verbunden. An erster Stelle denkt man an eine Fassadendämmung und den Fensteraustausch. Das sind jedoch die Maßnahmen, welche nicht unbedingt die höchste Energieeinsparung bringen. Die Wirtschaftlichkeit der Fassadendämmung ist gegenüber den anderen Maßnahmen nicht günstig. Der Rücklauf dieser Investition liegt in der Regel bei über 20 Jahre. Eine Ausnahme bildet dann, wenn die Fassade bereits sehr schadhaft ist und in den nächsten Jahren eine komplette Putzerneuerung erforderlich ist. Wobei Sie sich vorher aber auch über den wirklichen energetischen Nutzen der Außendämmung informiert sollten. Die Erneuerung der Fenster ist gleichzeitig mit viel Dreck im Innenbereich verbunden. Es fallen daneben Putzarbeiten und der Austausch der äußeren und inneren Fensterbänke an. Ein intaktes Kastenfenster sollte viel besser durch einen Rollladen oder Fensterläden ergänzt werden.
www.rolladenbau-mingo.de Bietet zum Beispiel verschiedene Rollladensysteme aus Aluminium oder Plaste für unterschiedlich große Fensteröffnungen an.

Sich für ein Rollladen entscheiden

Da wir selbst an unserem Haus ältere Kastenfenster haben und leider bei der Schlagregenbeanspruchung das Regenwasser durch die Fugen läuft, haben wir verschiedene Varianten gesucht und auch Informationen eingeholt. Irgendwie hatte uns die beauftragte Firma vergessen und ist nicht zum Aufmaß erschienen. Damit haben wir noch etwas Zeit die verschiedenen Varianten zu prüfen, da uns auch Fensterläden gefallen.

Bei uns in der kleinen Stadt hatte uns die Firma verschiedene Referenzobjekte gezeigt. Ein Rollladen aus Aluminium ist stabiler und formbeständiger als die aus Plaste.

Gern wollen wir auch eine analoge Lösung wie bei unserer Wohnung in Leipzig. Zwar müssen wir den Rollladen leiern, aber das macht nichts, da wir sehr gut an die freien Fenster kommen.

Natürlich lassen sich die Rollläden auch mit verschiedenen Antriebssystemen und einem Rollladenmotor ausstatten. Per Knopfdruck lassen sich dann die Fenster verschließen. Die Rollläden wie die Rollos bieten einen Sichtschutz. Bei uns dienen diese als Sonnenschutz. Ohne diese Rollläden würde es im Schlafzimmer unerträglich warm werden.

Wie bereits oben genannt, benötigen wir noch einen Wetterschutz und gleichzeitig auch einen Wärmeschutz für unsere Fenster in Transkarpatien. Nun könnten wir den gleichen Fehler wie viele andere begehen und einfach neue Isolierfenster einbauen. Bei meiner Frage an die Fensterbauer, welchen U-Wert die Fenster haben, wurde ich mit staunenden Augen angesehen.

Grundsätzlich müssen die Fernster einen schlechteren U-Wert aufweisen als das Außenmauerwerk. Das Tauwasser muss an der Glasscheibe austauen können und nicht in der Wandecke der Außenwand. Die neue Isolierverglasung sind viel zu gut und haben einen U-Wert von 1,3 W/m2K und noch besser. Baut man diese ein, dann kann man sich vor Schimmel an den Wänden nicht mehr retten.

Ein intaktes Kastenfenster hat ein UF = 2,6 W/m2K. Mit einem Rollladen kann dieser dann auf U = 1,8 W/m2K oder mit einem Klappladen auf U = 1,3 W/m2K verringert werden. Natürlich wird der Rollladen in der Nacht heruntergelassen und am Tag kann die Sonnenwärme genutzt werden. Im Korridor ist ein sehr großes Einscheibenfenster mit schönen farbigen Glasscheiben. Sobald auf dieser Südseite die Sonne scheint, wird es sehr schnell warm und ist auch in der Übergangszeit am Tag der wärmste Raum. Am Abend sollen die Fenster zusätzlich mit dem Rollladen oder einem Klappladen verschlossen werden.

Rollladen

Da zum Anfang wurde die energetische Ertüchtigung des Gebäudes genannt. Die Dämmung zum Dach und des Fußbodens bringt den höchsten Effekt. Ein Fensteraustausch ist nur dann sinnvoll, wenn bereits gut wärmeisolierend Außenwände vorhanden sind, und die Pflege bzw. die Aufarbeitung der vorhandenen Fenster sich nicht mehr lohnen. Ansonsten ist eine Nachrüstung mit Rollläden eine sinnvolle Maßnahme.

Die Heizung darf aber auch nicht vergessen werden. Hier sollte auf den Wirkungsgrad geachtet werden. Vielfach hat man in der Vergangenheit die wesentlich wirkungsvolle Strahlungsheizung durch eine Konvektionsheizung ausgetauscht. Wir selbst merken den Unterschied. In unserem alten Wohnhaus und in unserem Haus hatten wir bzw. haben wir Strahlungsheizungen. Die Zimmertemperatur liegt bei gleichem Wohlfühlen um 2-3 K niedriger als in der Wohnung mit Konvektionsheizung. Das sind 10 bis 15% weniger Heizenergie.

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Sicherheit für Heim und Hof

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 15. Dezember 2017

Wie wichtig die Sicherheit für den eigenen Besitz geworden ist, zeigt die parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung, wo die Generalbundesanwaltschaft bis zum 24. November 2017 1.119 Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf terroristische Aktivitäten eingeleitet hat. Nun wird das Eigenheim nicht mittelbar dadurch bedroht. Aber es zeigt unter Berücksichtigung des Verhältnisses, mit welchem Umfang strafbare Handlungen, also auch Wohnungs- und Hauseinbrüche, gerade in den letzten Jahren zugenommen haben. Für die Sicherheit des Zuhause muss heute viel mehr unternommen werden.

Die Sicherheit der Wohnung und des eigenen Hauses wird nicht allein durch technische Einrichtungen erhöht, wie Alarmanlagen, Schließanlagen, Videoüberwachung, Zugangskontrolle usw., wie sie zum Beispiel durch die spezialisierte Firma für Sicherheitstechnik angeboten werden, sondern ist auch sehr vom Sicherheitsbewusstsein der Bewohner abhängig.

Ich denke, die meisten Einbrüche werden durch die ungebetenen Gäste vorher geplant. Sie beobachten das Objekt und nutzen die Abwesenheit der Bewohner für den Einbruch. Es ist daher auch während der Abwesenheit vom Bewohner eine Anwesenheit vorzutäuschen. Ist es möglich, dann sollte man nicht immer zur gleichen Zeit das Haus verlassen, z. B. pünktlich jeden Donnerstag von 17.00 bis 20.00 Uhr einkaufen, also nicht immer zur gleichen Zeit das Haus verlassen. (Wenn man jeden Morgen auf Arbeit geht, dann geht es natürlich nicht.) Aber bereits übervolle Briefkästen zeigen eine Abwesenheit.

Während des Urlaubs sollte der Nachbar oder ein Bekannter tagsüber einmal das Fenster zum Lüften öffnen, was auch gleich für das Raumklima sehr nützlich ist. Es gibt also viele Möglichkeiten, die nach außen zeigen, das Zuhause ist nicht unbewohnt. Nicht ganz zu vernachlässigen sind auch Partys und Feste mit vielen Gästen und Freunden. Nun sollte man diese nicht unbedingt verdächtigen, aber sie sehen alles, was sich in der Wohnung oder im Haus befindet. Bewusst oder unbewusst erzählen diese von der Party an andere Leute weiter und natürlich auch was sie gesehen haben. Ein teurer Laptop oder andere gut verwertbare Gegenstände sollten, wenn Gäste da sind, nicht unbedingt sichtbar herumstehen.

Es gibt zahlreiche Tipps, wie man etwas versteckt. Besser ist, die ungebetenen Gäste erst gar nicht in das Haus zu lassen. Dazu dienen Abschreckungsmaßnahmen, wie Alarmanlagen, Bewegungsmelder u. a. Ein Zaun, welcher leicht überklettert werden kann, ist auch keine Lösung. Solche Mauern, wie in Tunesien, in dem Glasscherben oben auf die Mauer einbetoniert werden, sind hier nicht zulässig eventuell sogar verboten. Das gilt auch für den Stacheldraht. Aber man kann oberhalb des Zauns noch ein oder zwei dünne einfache Drähte spannen. Das Übersteigen wird so erheblich erschwert.

Mauer mit Stacheldraht und Glasscherben
So etwas ist in Deutschland nicht zulässig.

An unübersichtlichen Stellen könnten Brombeerbüsche oder andere sehr dichte und stachlige Büsche wachsen. Probieren Sie einfach selbst einmal aus, an welcher Stelle Sie schnell und ungehindert auf das Grundstück und in das Haus kommen. Dazu gehören auch kleine Kellerfenster. Einige Diebe sind so geschickt, dass sie selbst durch die kleinsten Öffnungen kommen. Bei einem Nachbargrundstück haben die Diebe die Dachpfannen aufgenommen und sind über das Dach in das Gebäude gelangt. Also kein Fenster und auch keine Tür geöffnet.

Wir selbst versuchen unser eigenes Grundstück, durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen und Alarmanlagen zu schützen. Natürlich können wir an dieser Stelle diese verschiedenen Kombinationen nicht verraten. Wir hatten aber auch ein Denkfehler begangen. Wir hatten schön sichtbar eine Attrappe an die Außenwand angebracht, welche optisch zur Abschreckung dienen sollte. Diese war nicht weit genug oben. Der ungebetene Gast hatte diese mit einem Stock erreichen können und hat diese abgeschlagen. Unabhängig davon hatten wir trotzdem gewusst, wer auf dem Grundstück war. Es ist also sinnvoll eine Kombination verschiedener Sicherungsmaßnahmen zu planen und sich nicht nur auf eine Sicherungsmaßnahme zu verlassen.

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