Altbausanierung und Energiepolitik

Der Schlüsseldienst hilft

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 10. August 2017

Sie kommen abends nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Sie wühlen die Tasche durch. Der Schlüssel ist weg! Der Schreck sitzt tief. Nach viel Aufregung und suchen ist er doch da. Ein großer Stein fällt vom Herzen. Was aber machen, wenn er doch nicht da ist? In Berlin gibt es zum Beispiel einen 24-Stunden-Service, sicherheits-profis.de, wo man gerade bei diesem Missgeschick Hilfe bekommt.

Das Problem ist ja nicht nur der Wohnungsschlüssel, sondern am Schlüsselbund hängen noch der Hauseingangsschlüssel, Briefkastenschlüssel usw. Bei einem Einfamilienhaus ist das in der Regel nur der Eingangsschlüssel. Es bedarf nur den Austausch des alten Schlosses und die Sache ist erledigt.
Bei einem Mehrfamilienhaus gehört der Haustürschlüssel in vielen Fällen zu einer Schließanlage. Wurde der Schlüssel gestohlen, so kann die unberechtigte Person zu jeder Zeit in das Haus. Er kann zwar nicht in die Wohnungen aber in die Kellerräume.
Mehrfamilienhaus mit Schließanlage

Waren früher noch relativ einfache Türschlösser in den Türen, so müssen diese heute einen hohen Sicherheitsstandard erfüllen, um weitestgehend vor unerwünschten Besuch zu schützen. Bei einem Verlust können diese Schlösser nur noch vom Profi geöffnet werden, ohne das Türblatt zu beschädigen.
Meine Frau erzählte mir gerade, in Kiew sind die wesentlicher massiver als in Deutschland mit vielen Verrieglungen und oft gleich zwei Türen. Eine Frau hatte die Wohnungstür im 16. Stockwerk zu fallen lassen und der Schlüssel steckte innen. Der Schlüsseldienst kam sofort und entschied sich dann über den Balkon in die Wohnung zu kommen, weil es schneller und einfacher war. Also wurde sich mit Sicherheitsleine abgeseilt, durch das Fenster und die Tür wurde von innen geöffnet. Ansonsten werden die Türschlösser professionell geöffnet, ohne die Türen zu beschädigen. Kostet aber eben auch viel Geld.

Hat man einen guten vertrauensvollen Nachbar, so kann man einen Zweitschlüssel bei ihm hinterlegen. Wenn die Verwandten nicht so weit weg wohnen, dann ist es auch sinnvoll einen Zweitschlüssel dort zu lassen. Ein Versteck, z. B. unter dem Fußabtreter ist nicht sehr sinnvoll. Ein Treppenhaus bietet nicht sehr viele Versteckmöglichkeiten. Der Zweitschlüssel ist auch dann sinnvoll, wenn man den Schlüssel nicht verliert, sondern beim Verlassen der Wohnung einfach vergisst. Bleibt der Schlüssel innen stecken, dann sieht es schon schwierig aus. Ohne den o. g. Schlüsseldienst hat man nur minimale Chancen, wieder in die Wohnung zu kommen. In unserer Alten Wohnung hatten wir einen Briefkastenschlitz. Durch den hatten wir einen gebogenen Stahlstab geschoben und von innen auf die Türklinke gedrückt. So lies sich ganz einfach die Tür wieder öffnen, wenn wir den Schlüssel innen vergessen hatten. Heue geht das leider nicht mehr.

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Tapeten für das Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 9. August 2017

Tapeten werden schon sehr lange für die entsprechende Raumgestaltung verwendet. Sie sind preiswert und lassen schnell und ohne Probleme durch neu ersetzen. So ist es möglich, sich ohne großen Aufwand sich den aktuellen Trend anzupassen. Ein Trend ist zum Beispiel ausgewählte Möbel und Einrichtungsgegenstände der 70iger Jahre in das Wohnzimmer aufstellen. Dies können Einzelstücke sein, welche man auf dem Trödelmarkt bekommt. Es kann aber auch eine komplette Einrichtung sein. Passen hierfür gibt es Tapeten für das Wohnzimmer aus den 70ern.

Tapete aus den 70er Jahren

Die Raufaser

Sehr weit verbreitet ist die Raufasertapete. Diese wird besonders gern in zu vermietenden Wohnungen angebracht. Sie ist preiswert und lässt sich in vielen Fällen bei einer Neuvermietung überstreichen. Die Raufasertapete hat auch den Vorteil, dass gerade im Altbaubereich, wo die Wandflächen nicht 100%ig glatt sind, eine relativ gute Oberfläche erreicht wird. Allerdings fordern die Mieter für Ihr Geld korrekt glatte Wandflächen. Um diese zu erreichen, muss die alte Putzoberfläche tragfähig werden. Es wird ein Tiefengrund aufgetragen und die Wände mit Gipshaftputz und Malerspachtel geglättet. Darauf kommt die Raufasertapete oder eine Glastapete. Damit keine dunkleren Stellen erkennbar sind, wird eine gut deckende Dispersionsfarbe aufgetragen, dicker als erforderlich. Alle diese Schichten zusammen bilden eine Sperrschicht. Die Feuchtigkeit aus dem Raum kann nur sehr schlecht in die Wand gelangen, da die Sorptionseigenschaften sehr ungünstig sind. Es bildet sich an ungünstigen Wandteiloberflächen ein dünner Feuchtefilm, welcher nach längerer Zeit Schimmel zeigt.

Die gemusterte Papiertapete und der Untergrund

Es gibt sehr unterschiedliche Tapetenstärken. Ist die Wandfläche nicht vollkommen glatt, so bietet sich eine dickere Tapete mit kleiner Struktur an. Optisch sind dann die kleinen Unebenheiten nur wenig erkennbar. Größere Stellen oder Löcher von alten Dübeln usw. sollten überspachtelt werden. Es kleine Tüten von Rotbrand, welcher etwas feiner als der Goldbrand ist. Gips bindet zu schnell ab und es gibt keinen glatten Übergang zu der übrigen Oberfläche. Kleine Löcher lassen sich mit Gips gut verschließen. Einen sehr guten Übergang von der auszubessernden Stelle zum alten Putz erreicht man mit Malerspachtel. Es ist ein sehr feiner Gipsspachtel, welcher auch nicht so schnell abbindet. Die kleinen Flächen können noch mit Sandpapier oder Schleifgitter geglättet werden. Sie sollten so wenig Gips auf die Wandfläche bringen, wie möglich, also sparsam damit umgehen. Auch sollten sie auf Haftgrund verzichten. Ein gutes Vornässen des alten Kalkputzes reicht in der Regel aus.

Tapete aus den 70er Jahren

Heute sieht man oft aufgespachtelte Gipsputze bzw. Gipsspachtel auf neuen Betonwänden. Gips gehört nicht auf Beton!
An sehr glatten Betonoberflächen kann sich unter Umständen Tauwasser aufgrund des großen Wärmespeichervermögens bilden. Das passiert dann, wenn die Oberflächentemperatur geringer als die Temperatur der Raumluft ist. Die dichte Oberflächenstruktur ist sehr dicht, sodass keine bzw. nur sehr wenig Feuchtigkeit von der Betonoberfläche aufgenommen wird (kleines Sorptionsvermögen). Wird eine Papiertapete aufgeklebt, so übernimmt die Tapete die kurzzeitige Feuchteregulierung und die Oberflächentemperatur wird geringfügig angehoben. So kann ein geringer Tauwasseranfall vermieden werden.

Im Vergleich gegenüber den Raufasertapeten werden Papiertapeten werden schnell durch Schimmelpilze befallen. Natürlich dienen im akuten Fall das Papier und der Tapetenkleber ebenso als Nahrung für die Schimmelpilze. Es fehlt jedoch die Dispersionsfarbe, welche auf die Raufasertapete aufgetragen wird. Diese Farbe neigt sehr schnell zu einem Schimmelbefall. Daher werden in die Farben Fungizide beigemischt.

Tapete aus den 70er Jahren
Papiertapeten verwendet man in erster Linie zur Gestaltung der Räume. Durch die Muster und Farben können bestimmte psychologische Eindrücke vermittelt werden. Es kann durch die Farbe aber auch die Raumgeometrie optisch verändert werden.

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Die Massivholzsauna

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 4. August 2017

Seit vielen Jahren wird der Saunatrend auch in Deutschland immer beliebter. Ist genügend Platz im eigenen Heim, wie zum Beispiel im Keller, Dachboden, im großzügigen Bad oder im Gartenhaus, so entschließen sich immer mehr Menschen, eine eigene Sauna aufzustellen. Die klassische Form der Sauna in Deutschland, ist die finnische Sauna. Sie hat gegenüber anderen Saunen den Vorteil, dass sie fast überall ohne Probleme aufgestellt oder eingebaut werden kann.
Eine Massivholzsauna kommt der finnischen Ur-Sauna am nächsten. Zum Wohlfühlen braucht es nur die Hitze und das Holz aus der Natur.

Eine Massivholzsauna hat eine Reihe von Vorteilen

Das sind:
Holz besitzt ein optimales Verhältnis zwischen Wärmespeichervermögen, Wärmeisolierung und Wärmeleitung. Wenn man es berührt ist es nicht kalt (zum Vergleich zum Stein), und es speichert die Wärme. Damit kühlen die Wände nicht schnell aus. Das nordische Fichtenholz sorgen für ein angenehmes Klima mit einem angenehmen Holzgeruch durch das Austreten der Harze und ätherischen Öle. Durch die massive Bauweise wird auch eine lange Haltbarkeit erreicht.
Die Größe ist frei wählbar, um den vorhandenen Platz optimal ausnutzen zu können. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Größen und Formen hergestellt, sodass die Massivholzsauna den örtlichen Bedingungen angepasst und die jeweiligen Wünsche erfüllen.

In der Sauna

Die Vorteile einer Sauna

Durch die Benutzung einer finnischen Sauna wird die Durchblutung der Haut verbessert. Die Temperatur liegen zwischen 70 bis 100 °C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr niedrig und liegt bei bis 15 %. Durch das Schwitzen werden die im Körper angesammelten Giftstoffe ausgeschieden. Zusätzlich fördert die Wärme den Stoffwechselprozess in unserem Körper. Ebenso werden die Lungen höher beansprucht. Dies führt zur Stärkung der Herzfunktionen und zur Verbesserung der Durchblutung des Körpers. Durch den Saunagang wird das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Da die Belastung für den Körper sehr groß ist, sollte alles auch in Ruhe und ohne Hektik gemacht werden.
Wer unter Hautkrankheiten leidet, wie Schuppenflechte, Ekzeme, Abschürfungen, Nesselsucht, Narben und nicht verheilte Wunden hat, so wirkt die Sauna mit ihrer positive Wirkung auf die Haut. Es ist auch zu wissen, dass etwa 30 % der Giftstoffe in unserm Körper über die Haut ausgeschieden werden. Die Wärme trägt zur Wiederherstellung der Muskelfunktion bei. Nebenbei trägt die Sauna zur Entspannung bei und es kann der tägliche Stress abgebaut werden.
Durch das Schwitzen verliert ein Erwachsener circa 1 kg Körperflüssigkeit, was bereits während den Pausen und nach der Beendigung des Saunagangs durch Mineralwasser oder ungesüßten Tee ausgeglichen werden soll. Wie bereits genannt, wird der Stoffwechselprozess aktiviert, was zu einer besserer Verbrennung der Kohlenhydrate und für den Abbau der Fettzellen beiträgt.
Auch wenn die Sauna Zuhaus steht, sollte man sich ausreichend viel Zeit für den Saunabesuch nehmen, welcher mindestens 1,5 Stunden aber nicht länger als 3 Stunden dauert.

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Mit dem Merus Ring verstopfte Wasserleitung vermeiden

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 4. August 2017

Wasser ist ein wichtiges Element zum Leben. Es ist in einem modernen Haushalt nicht mehr weg zu denkend. Stand früher noch ein Brunnen oder eine Wasserpumpe vor bzw. neben dem Haus, so wird Anfang des letzen Jahrhunderts in den Mehrfamilienhäusern einfache Wasserentnahmestellen in den Küchen installiert. Es wurden die Steigleitungen und die kurzen Verdingungen zum Wasserhahn aus Bleileitungen hergestellt. Anfänglich hatten die Außentoiletten (AWC) keine Wasserleitung für die Wasserspülung. Das waren die einzigen Wasserleitungen im Gebäude. Heute sieht es vollständig anders aus. Allein die Installation im Bad und die Warmwasserheizung sorgt für ein weitverzeigtes Wasserleitungssystem. Die Wasserleitungen befinden sich jetzt an Stellen, wo früher bis auf das Wischwasser nie Wasser hingekommen war. Die Gefahr eines Leitungswasserschadens oder Verstopfungen durch Ablagerung von Rost und anderen löslichen Bestandteilen im Wasser ist aufgrund der Größe und des Umfangs des Leitungsnetzes gegenüber früher sehr viel größer geworden.

Verstopfungen in der Wasserleitung vermeiden

Eine Abhilfe zur Verringerung der Ablagerung kann zum Beispiel durch den Merus Ring erfolgen. Die wichtigste Eigenschaft dieses Verfahrens ist die Löslichkeit des Wassers zu erhöhen. Die Bestandteil des Wassers sehen Sie nach dem Trocknen der Wassertropfen an Ihrer Edelstahlarmatur im Bad oder in der Küche. Es bilden sich kleine graue Flächen. Das hängt von der Wasserqualität (die Menge der gelösten Stoffe, wie Kalzium, Magnesium u.a.) ab. Sie haben auch schon von der Wasserhärte gehört und dies besonders beim Waschen gemerkt. Bei einem „weichen“ Wasser benötigen Sie viel weniger Seife bzw. Waschmittel.

Calzium- und Magnesiumhydrogencarbonat und andere Bestandteile sind im Wasser enthalten. Dabei spielt das kalklösende CO2 eine wichtige Rolle. Das o. g. Verfahren beruht darauf, dass ein höherer Anteil des Kalkes im Wasser löslich ist und sich nicht mehr an der inneren Oberfläche der Wasserleitung und Armaturen ablagert. Das Besondere dabei ist, es werden keine zusätzliche Energiequelle und Chemikalien benötigt. Das Prinzip beruht auf die Nutzung der Physik. Es wir gezielt auf die Schwingung der Stoffe eingewirkt und so die Löslichkeit im Wasser erhöht. Hier erfahren Sie mehr über die Funktionsweise des Merus Ringes und wie der Merus Ring installiert wird.

Das Verfahren ist somit ohne Nebenwirkungen und ideal für die Nutzung von Trinkwasser. Aber auch für das Brauchwasser, welches gerade in der Industrie für Kühlzwecke oder für die Verfahrensprozesse in großen Mengen benötigt wird.

Leitungswasserschäden in Wohngebäuden

Das ist eine meistens unterschätzte Gefahr für das Gebäude mit zum Teil sehr hohen Kosten für die Sanierung der Schäden, welche durch das Wasser verursacht werden. Bei Wohngebäuden, welche nur mineralischen Baustoffen bestehen, wie Beton oder Ziegelsteine, ist dies für die Bausubstanz einer weniger großes Problem. Es wird ein Trockengerät aufgestellt und gewartet, bis die Feuchtigkeit mithilfe der Kondensattrockner wieder beseitigt ist. Die Löcher werden wieder verschlossen, eventuell der betroffenen Putzflächen erneuert und die Wasserflecken vom Maler kunstvoll überdeckt. Bestehen die Decken allerdings aus Holzbalkendecken und Bundwände oder Holzkonstruktionen, wie beim Fachwerkgebäude, dann sieht das wesentlich kritischer aus. Holz unterliegt einem natürlichen Abbauprozess. Wird es lange Zeit feucht gehalten, so siedeln sich Holz schädigende und Holz zerstörende Pilze an. Ein großer Teil der Architekten und Bauherrn handeln in Unwissenheit und verlegen auch bei diesen Gebäuden die Wasserleitungen für die Heizung oder Trinkwasser in der Holzbalkendecke, in der Wand und anderen Stellen, wo ein Leitungswasserschaden über viele Jahre unbemerkt bleibt. Das sind in vielen Fällen gar nicht so große Löcher in der Wasserleitung, aber die vielen kleinen Wassertropfen werden nicht bemerkt und sind ebenso zerstörerisch. Der enorme Ärger und die hohen Kosten von mehreren zehntausend Euro begeistern den Eigentümer nur in seltenen Fällen*.

Viele Leitungswasserschäden werden durch falschen Materialeinsatz, mangelhaftes Material und schlechte Verarbeitung verursacht. Unser Wasser in Transkarpatien ist sehr kalkhaltig und es sind viele weitere Mineralien im Wasser gelöst. Hier werden grundsätzlich nur Kunststoffleitungen für die Wasserversorgung und für die Heizung verlegt. Ich denke, die Haltbarkeit andere Materialien ist unter den Bedingungen hier geringer. Wobei es keine 100%-ige Lösung gibt. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile bezüglich ihrer Eigenschaften.

Wasserschäden in Holzbalkendecke
Bei diesem Schaden wurde die Leitung für die Warmwasserheizung in der Holzbalkendecke verlegt. Der Schaden blieb etwa 10 Jahre unbemerkt. Der Echte Hausschwamm konnte sich auf eine Fläche in der Holzbalkendecke von circa 40 qm ausdehnen.

Ich denke, eine Ablagerung im Leitungssystem führt zu einer unterschiedlichen Druckverteilung, welche unter Umständen das Risiko für Schäden an Anschlüssen und Verbindungen erhöht. Durch Ablagerungen, vor allem in den älteren verzinkten Eisenrohren kann der Querschnitt so eingeengt werden, dass sie vorzeitig vollständig ausgetauscht werden müssen.

*)Das gibt es wirklich. Nachdem der Immobilienpreis in Berlin angestiegen war, wollte der Bauträger gern die schadhafte Wohnung von der Eigentümerin zurück haben. Das Ziel war, mit der Wohnung noch einmal wesentlich mehr Geld zu verdienen.

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Die passende Eingangstür

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 25. Juli 2017

Eingangstüren und Fenster sind ein wichtiges Element bei der architektonischen Gestaltung der Fassade. Nicht um sonst sagt man, die Tür ist das Aushängeschild des Hauses bzw. der Wohnung. Zu jeder Bauepoche wird das äußere Bild der Gebäude durch die Fenster und Eingangstüren mit bestimmt. Durch die Standardisierung der Maueröffnungen können die Türen und die Fenster in Serie kostengünstig hergestellt werden. Sie sehen das Angebot auf den Baumärkten. Wer jedoch eine spezielle Tür sucht, wird kaum fündig. Er sollte in diesem Fall auf einen spezialisierten Fachmann, wie zum Beispiel den Türenbauer in Berlin oder in einem in der Nähe befindlichen Handwerksbetrieb zurückgreifen.

Anforderungen an die Haustüren

Heute müssen die Eingangstüren bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie müssen einen Einbruchversuch hämen, chic und passend zum Haus aussehen, winddicht sein, gut gegen Wärme und kälte isolieren und je nach Standort eine Brandausbreitung hämen. Eine gute Fachberatung sollte all diese Faktoren berücksichtigen.

Sonderanfertigung von Eingangstüren

Etwas komplizierter ist die Anfertigung bzw. Restauration der Eingangstüren im denkmalgeschützten Bereich. Für die stilechte Erstellung benötigt die Handwerkerfirma besondere Erfahrungen.
In unserem ehemaligen denkmalgeschützten Haus auf der Straßenseite war die Tür aus den 50-iger Jahren. Als ich das Haus übernahm, war die Eingangstür vollkommen kaputt. Lediglich die Zarge aus Eiche war bis auf den Fußbereich in Ordnung. Die Füllung der Türblätter und einige Glasscheiben fehlten. Die Tür musste erst einmal verschlossen werden. Also erfolgte eine Notreparatur. Die ganze Zeit hatte ich gesucht, wer die Tür fachgerecht aufarbeitet. Ein guter bekannter Tischlermeister (pensioniert) prüfte kurz die Tür und sagte mir, „die Türblattaufhängung geht noch, den Rest kannst Du selbst machen …“. Andere Handwerker, welche Restaurationsarbeiten durchführten, sind gar nicht erst gekommen. Am liebst wollte ich eine neue standardisierte Außentür einbauen, was aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht so einfach ging. Aber die Maueröffnung ist kein Standard und bei der sehr großen Maulbreite der Lehmwände sind zusätzlich noch umfangreiche Mauerarbeiten erforderlich. Es blieb mir nichts weiter übrig, erst einmal die Tür so weit aufzuarbeiten, bis sich eine gute Lösung anbietet. (Mit dem Problem muss sich nun der neue Eigentümer befassen.)

Ein analoges Problem haben wir bei unserem Haus in Transkarpatien. Die einfachen Eingangstüren aus Holz stammen aus den 50-iger bzw. 70-iger Jahren. Während der kalten Jahreszeit sind diese eben nicht ausreichend. In vielen Fällen haben die anderen Bewohner eine zweite Tür auf der Außenseite der Zarge angehängt. Das ist von der Sache auch nicht schlecht, aber unsere Zarge ist nicht dafür geeignet. Es müsste also komplett die Tür ausgetauscht werden. Die Maueröffnung ist kein Standard. Dies würde aber auch zusätzliche Arbeiten und vor allem Dreck bedeuten. Wir haben uns zwei Varianten überlegt. Die eine ist eine zusätzliche zweigeteilte Außentür, analog wie ein Fensterladen. Die Last für die Zarge wird so halbiert und die kleinen Türen lassen sich rechts und links neben der Türöffnung aufklappen. (Zum Aufklappen eins ganzen Türblattes gibt es im Eingangsbereich kein Platz.) Die zweite Variante ist eine Aufdopplung der Tür direkt in der Zarge auf das Türblatt, was etwa 7 bis 8 kg zusätzliches Gewicht bedeutet. Der Vorteil wäre eine dritte Pfalz (besser Winddichtheit) und die Wärmeisolierung verbessert sich aufgrund des größeren Türblattquerschnitts. Das kann man selbst mit ein paar entsprechenden Holzleisten und Paneele ohne spezielles Werkzeug selbst machen. Diese Variante wollte ein gut arbeitender Tischler (Empfehlungen) nicht machen und ging wieder. Verständlich, er wollte lieber eine neue Tür mit Zarge bauen. Aber wozu soll so ein kostbares Stück in ein als Datsche genutztes Haus. Anzumerken ist, hier gibt es nicht die strengen Anforderungen an die deutsche Wärmeschutzverordnung und es handelt sich lediglich um eine Bestandsverbesserung.

Den Fachmann fragen

Eine Hauseingangstür ist aber auch ein Aushängeschild. Um eine Tür mit Mehrfachverriegelung und winddicht zu bauen, bedarf es viel Erfahrungen und die entsprechende Verarbeitungstechnik. Über die verfügt ein normaler Hobbybauer nicht.

In diesem Fall sollte immer auf den bereits oben genannten Fachmann für Türen zurückgegriffen werden. Er kann vor Ort auch empfehlen, aus welchem Material die Tür bestehen sollte. Ist die Tür nicht ausreichend vor Niederschlagswasser geschützt, dann ist eine Holztür wenig geeignet. Eingangstüren aus Kunststoff oder Metall sind in diesem Fall wesentlich besser, da der Pflegeaufwand geringer ist. (Ich hatte als Gutachter bereits nach 3 Jahren total verfaulte Balkontüren aus Holz gesehen, auf die Ursachen möchte ich hier nicht weiter eingehen.) Holz quillt zusätzlich, wenn dieses nass wird. Unsere sehr schöne Außentür aus Kunststoff auf der Wetterseite des bereits oben genannten ehemaligen Hauses war recht gut, hatte aber zwei Nachteile. Im Sommer dehnten sich das Türblatt und die Zarge aus und sie klemmte etwas. Der im Regenwasser befindliche Staub machte die Oberfläche immer schmutzig, welcher durch die statische Anziehung an der weißen Oberfläche klebte. Man muss daher öfter putzen. Eine Metalltür ist dagegen formbeständiger.

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Vorteile für den Bürocontainer auf den Baustellen

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 21. Juli 2017

Vor 45 Jahren lernte ich beim Spezialbaukombinat Magdeburg auf Montage auf verschiedenen Baustellen. Das Unternehmen war unter anderem spezialisiert für den Gleitbau, Schornsteine, Kühltürme und Mischfutteranlagen. Meine ehemalige Brigade hatte auch das Uni-Hochaus in Leipzig gebaut. So lernte ich das Baugeschehen kennen. 12 Stundenschichten, Eisen flechten, betonieren, Schalungsbau und Japanerrennen.

Mischfutterwerk
Der Autor hatte dies Mischfutteranlage in Niederpölnitz
als Lehrling und Jungfacharbeiter mit errichtet.

Heute bekomme ich kaum noch eine Verbindung mit der Flechtzange zustande, damals waren es 16-17 „Maschen“ pro Minute. Auf den Großbaustellen waren wir in schönen Neubauten untergebracht. Diese waren für das künftige Bedienpersonal der Industrieanlage errichtet und wurden von uns als Arbeiterunterkunft genutzt. Im Keller waren die Duschen. Die Bauleitung befand sich im bereits fertiggestellten Sozial- und Verwaltungsgebäude auf dem künftigen Betriebsgelände. Nur in Gransee waren wir in Baracken untergebracht. Zu der damaligen Zeit gab es eben noch keine Wohncontainer.

Der Vorteil der Container

Wurden in den ersten Jahren die Container für den Gütertransport benutzt, so finden diese in vielen Bereichen ihre Anwendung. Zum Beispiel können Bürocontainer, Wohncontainer und Sanitärcontainer direkt auf oder neben dem Baustellengelände aufgestellt und an das Stromnetz und die Wasserversorgung angeschlossen werden. Sie sind entsprechend den Anforderungen ausgestattet. Selbst für Seminare oder als Klassenräume für Schulen gibt es spezielle Container. Wird die Schule saniert oder sind vorübergehend nicht genügend Klassenräume vorhanden, so bietet sich diese kostengünstige Variante an.

Die Vorteile der Bürocontainer liegen in dem verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten und sie lassen sich fast überall ohne Fundamentarbeiten aufstellen. Es fallen keine Mietkosten für ein Büro und für die Unterkünfte der Bauarbeiter an. Ebenso fallen eventuelle lange Anfahrwege weg, wenn die Baustellen weit von den nächsten Orten entfernt sind, wie z. B. bei Straßen- und Tiefbau.
Befindet sich der Bürocontainer direkt auf der Baustelle, so ist die Bauleitung vor Ort und es lässt sich die Koordinierung der einzelnen Gewerke nach dem vorgesehenen Zeitablaufplan besser durchführen. Gerade bei großen Baustellen ist es für die ausführenden Firmen nicht immer klar, wer für welche Ausführungsarbeiten zuständig ist. Auch bei auftretenden Problemen kann sehr schnell reagiert werden. Da Zeit ein wichtiger Kostenfaktor ist, lassen die Zeitablaufpläne nicht viel Spielräume zu. Zwar lassen sich viele Sachen per Telefon klären. Aber eine Baubesprechung vor Ort an der alle beteiligen Firmen, vom Architekten, Generalunternehmen bis zu den einzelnen Handwerken, teilnehmen, ist für einen reibungslosen Bauablauf von Vorteil. So können im Bürocontainer gemeinsam die Protokolle abgearbeitet und die nächsten Aufgaben mit den Terminvorgaben abgestimmt werden. Anschließend bzw. vorher erfolgt gleich die Begehung der Baustelle. So ist jede auf der Baustelle tätige Firma korrekt informiert und kann dies bei seiner eigenen Planung besser berücksichtigen.

Das Anwendungsgebiet der Bürocontainer ist natürlich nicht nur auf den Bausektor beschränkt. Z. B. in meiner ehemaligen Straße, wo ich wohnte, befand sich über einige Jahre die Radiologie, bis das Ärztehaus im Stadtzentrum fertiggestellt war.

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Holzfußboden und Holz im Wohngebäude

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 25. Juni 2017

Holz ist einer der ältesten Baumaterialien. Es zeichnet sich durch eine Reihe von hervorragenden statischen und wohnbiologischen Eigenschaften aus. Holz lässt sich gut verarbeiten und bei entsprechender Nutzung und Pflege hält es viele Jahrhunderte. Viele der Fachwerkhäuser sind mehrere Hundert Jahre alt. Dieses Alter konnte diese Häuser durch ihre speziellen konstruktiven Merkmale erreichen. Holz muss vor ständigen Niederschlag geschützt werden. Wird Holz einmal feucht, dann muss es möglichst schnell abtrocknen können.

Was ist bei einem Holzfußboden zu beachten?

Sehr lange Zeit bestand der Fußbodenbelag in den Etagen aus Holzdielung. Gewöhnlich befindet sich der Dielenbelag auf einer Holzbalkendecke. Bei dieser Konstruktion ist es wichtig, dass alle Holzteile ausreichend belüftet und somit trockengehalten werden können. Der Luftaustausch mit der Feuchtigkeit erfolgt über die Dielenfugen und am Rand über die Scheuerleiste. Wird ein gummierter Teppich oder ein Fußbodenbelag auf die Dielung oder ein Parkett aufgelegt, so kann die Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend entweichen. Die Feuchtigkeit nimmt zu und es kann zu einem Schaden an der Dielung und an der Deckenkonstruktion kommen. Egal ob ein Schaden an einem Parkettfußboden oder eine Dielung auftritt, dieser sollte auf jedem Fall durch einen Fachmann besichtigt und auch beseitigt werden. Hier ist es wichtig, dass die Firma viele Jahre Erfahrungen hat, wie zum Beispiel die Fußboden Ambulanz in Hamburg. Die Reparatur und der Austausch der Holzdielung bzw. von Parkett bedarf, wie die Neuverlegung viel Erfahrungen. Es muss nicht nur die gleiche Holzart mit annähern gleicher Färbung und Struktur sein, sondern das einzusetzende Holz muss auch die gleiche Holzfeuchte besitzen, wie der übrige Holzfußboden. Wird dies nicht beachtet, so kommt es zu Rissen oder Verwerfungen, da Holz quillt und schwindet. In dem kleinen Tool können sehen, welchen Einfluss die Feuchtigkeit auf das Holz hat. Stimmt die Einbaufeuchte mit der ständig vorliegenden Feuchte nicht überein, so können größere Schäden vor allem am Parkett auftreten.
Ein bekannter Architekt hatte sich in seinem Mehrfamilienhaus das Dach für sich selbst ausgebaut. Das Parkett wurde ohne Trennfuge in drei Räume mit einer Länge von 15 m verlegt. Nachts wurde er von einem lauten Knall aufgeweckt, die nächsten Tage riss das verklebte Parkett des Fußbodens an mehrere Stellen. Was war passiert? Das Holz war getrocknet und hat die Feuchtigkeit der trocknen Wohnung angenommen. Über die Länge von 15 m waren Risse mit insgesamt von 5 cm entstanden. Das Holz wurde zu feucht eingebaut und mit entsprechenden Dehnungsfugen an den Zimmerübergängen hätten die Schäden am Holzfußboden vielleicht vermieden werden können.

Man muss nicht immer Schäden an Holzfußböden bei anderen Häusern aufzählen. Gestern Abend kamen wir nach Haus. Meine Frau betrat den Korridor neben der Eingangstür und ein Dielenbrett der Klappe zum Keller zerbrach. Die Mieterin hatte vor ein paar Jahren ein Stück Fußbodenbelag auf die Dielung neben dem Eingang gelegt. Genau diese zugedeckte Dielung zerbrach. Unter den Belag war irgendwann auch etwas Wasser gelaufen und an der Holzoberfläche hatten sich 3 – 4 kleine Stellen Myzel vom Weißen Porenschwamm gebildet. Aber der war nicht verantwortlich, sondern Anobium punctatum ein Holzwurm. Dort wo die Dielung durch den Fußbodenbelag feucht war, sind zahlreiche Löcher von der Larve und die Dielung war nicht mehr tragfähig. Der gewöhnliche Nagekäufer (Holzwurm) benötigt gar nicht viel Feuchtigkeit. Ihm reicht für seine Fraßaktivitäten eine Feuchte ab 9-10%. Daher sollte die Holzfeuchte so niedrig wie möglich sein.
Holzfußböden sind etwas Besonderes. Sie müssen, aber auch richtig behandelt werden.

Warum nicht einen alten Dielenfußboden fachgerecht wieder aufarbeiten? Die alte Farbbeschichtung und die Unebenheiten abschleifen und mit der entsprechenden Beschichtung versehen. Leider findet man kaum noch die alten Pflegemittel, wie z. B. Bohnerwachs. Eine kleine Büchse hatte ich nach langem Suchen im Obi-Baumarkt gefunden. Die Drogerien oder Supermärkte haben so etwas nicht mehr im Angebot. In der Ukraine bei uns in Transkarpatien gibt es so etwas gleich gar nicht. Die Mehrheit der Häuser haben Holzfußböden aus einer Dielung. Aber darauf liegen dicke Teppiche oder eben Fußbodenbeläge. Da die Dielung im Erdgeschoss auf einer Schüttung liegt, ist die bereits oben genannte Lüftung über die Fugen sehr wichtig.

Deckenverkleidung aus Holzpaneele

Holzverkleidung und Vertäflung

Eine schöne Holzverkleidung verschafft ein angenehmes Raumklima. Holz nimmt schnell Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt dies auch wieder ab. So wird die Luftfeuchtigkeit reguliert. Durch den günstigen Wärmeeindringkoeffizienten ist die Oberfläche auch angenehm warm. Sie merken dies, wenn Sie sich auf eine Bank aus Holz oder Stein setzen. Holz ist warm. Bei der Verkleidung der Wände ist darauf zu achten, dass diese nicht zu einer „Innendämmung“ werden. Genauso ist kein feuchtes Mauerwerk zu verkleiden. In beiden Fällen kommt es zu einem Feuchtestau hinter der Verkleidung. Im ungünstigen Fall kann dann ein Holz zerstörender Pilz entstehen. In einem Treppenhaus konnte sich so hinter der Sockelverkleidung im Eingangsbereich der Echte Hausschwamm bilden. Nun muss es nicht immer zu diesem Schaden kommen, es reicht aber bereits aus, wenn sich in dem Hohlraum hinter der Holzverkleidung sich vermehrt Schimmel bildet. Die höhere Sporenkonzentration verbreitet sich dann unbemerkt in den Raum.

Fachwerkhäuser

Beim Fachwerk sind daher alle tragenden Holzteile (Rähm, Stiele, Deckenbalken usw.) so einzubauen, dass immer etwas Luft heran kann, es darf aber auch keine Niederschlagswasser eindringen. Wird bei einem älteren Fachwerkhaus der vor Schlagregen schützende Putz entfernt, so kann man darauf warten, dass die freigelegten tragenden Hölzer innerhalb von kurzer Zeit durch Holzschädlinge geschädigt werden. Das Gleiche gilt für eine nachträgliche Wärmedämmung im Innenbereich. Eine nachträgliche Änderung ist mit hohem Risiko verbunden, da bereits kleine Fehler bei der Ausführung zu einem Feuchtestau im Wandquerschnitt führen können. Man sollte sich wirklich überlegen, ob sich die Kosten bei diesen Häusern für den Umbau und die möglichen Sanierungsarbeiten gegenüber den eingesparten Energiekosten rechnen. Dies gilt für ein intaktes Gebäude. Ist das Fachwerkgebäude hingegen bereits reparaturbedürftig, dann sind natürlich andere Überlegungen erforderlich.

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Ein attraktives Design für die Wohnung

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 13. Juni 2017

Mit dem richtigen Design können Sie sich nicht nur eine individuelle Wohnung gestalten, sondern auch eine kostenaufwendige Renovierung sparen. Es gibt eine Vielzahl an Applikationen, welche auf die Wände zur Dekoration aufgeklebt werden. Statt einer bunten Tapete lassen sich diese dezenten Bilder passen zu den Möbeln an freie einfarbige Wandflächen aufkleben und verändern das Aussehen der Flächen. Unsere Bekannten wohnen in einer älteren Doppelhaushälfte, in dem die Zimmer nicht sehr groß sind. Sehr wichtig ist es dann, dass das Zimmer nicht vollständig mit Möbel vollgestellt wird. Die Möbel bestehen aus einer schönen hellen Couche mit passendem Tisch und Stühle sowie gegenüber steht eine große helle Kommode. Die Wände sind mit einer sehr hellen Pastellfarbe gestrichen. An den größeren freien Flächen sind sparsam dunkle Ranken aufgeklebt. Das Zimmer sieht super aus. Ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Wandsticker finden Sie unter www.graz-design.de.

Alte Türen und Fliesen attraktiv gestalten.

Wenn man längere Zeit in einer Wohnung wohnt, gibt es doch an einigen Ecken Kratzer. Die Beseitigung ist meistens mit größerem Renovierungsaufwand verbunden, welche man im Augenblick nicht durchführen möchte. Auf die Stelle werden einfach kleine passende Wandsticker aufgeklebt und schon ist die schadhafte Stelle überdeckt und vermittelt einen gewissen individuellen Eindruck. Bei längeren schmalen Korridoren stören optisch die vielen Türen. Anlog gilt die auch für Zimmer, in dem eine Tür in den Nachbarraum führt. An dieser Stelle lassen sich keine Einrichtungsgegenstände aufstellen. Eine Möglichkeit ist die Gestaltung mit einem passenden Wandbild. Wandbilder sind auch dann eine interessante Ergänzung, wenn die Fenster sehr klein sind und es generell auch am Tag im Zimmer dunkel ist. Bei einem passenden Bild und einer entsprechenden dezenten Beleuchtung lässt sich dies ausgleichen.

Eine Reparatur von beschädigten Wandfliesen ist mit einem Aufwand verbunden. Ein Problem beginnt dann, wenn keine passende Ersatzfliese mehr vorhanden ist. Mit speziellen Bildern lassen sich diese Fliesen überkleben. Aber auch ältere Fliesen lassen sich mit entsprechenden Wandsticker optisch aufwerten und dem Bad ein modernes Design geben.

Wo finden Sie neue Ideen?

Es gibt heute eine Vielzahl an relativ einfachen Mitteln eine individuelle Note der Wohnräume durch ein modernes Design zu gestalten. Nutzen Sie für die Ideenfindung hierzu die zahlreichen Wohnungszeitschriften oder bummeln Sie durch die Stadt und besuchen Sie ein interessantes Kaffee. Überall lassen sich gute Ideen finden.
Hier zum Beispiel das Antik Cafe in Bad Elster gegenüber dem Thermalbad. Es ist nicht nur mit seiner Atmosphäre sehr angenehm, sondern hier findet man auch interessante Ideen.
Antik Cafe in Bad Elster

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Einen Umzug richtig planen!

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 17. Mai 2017

Es gibt verschiedene Gründe für einen Umzug in eine neue Wohnung oder in ein Haus. Der Umzug kann innerhalb der Stadt in ein anderes Bundesland oder gar in das Ausland erfolgen. Jeder dieser Umzüge unterscheidet sich in seinem zeitlichen, organisatorischen und finanziellen Aufwand.

Der Umzug gleich in der Nähe wird in vielen Fällen selbst und mit der Hilfe von Freunden über den Zeitraum von einigen Tagen oder auch Wochen durchgeführt. Die kleinen Dinge im Haushalt werden nicht extra verpackt, sondern stückweise transportiert. Gleichzeitig werden alte und nicht mehr benötigte Sachen aussortiert und wandern in die Restabfallentsorgung.

An einem Tag, das ist meistens am Wochenende, werden die verbliebenen Möbel transportiert. Je nach Umfang und Anzahl und Helfer erfolgt der Transport „um die Ecke“ mit einem gemieteten Kleintransporter oder einem großen Hänger. Hat man keine helfende Hand und ist der Aufwand größer, so beauftragen Sie einfach eine spezialisierte Umzugsfirma, welche auch kleine Transporte durchführt. Optimal ist auch, wenn diese auch gleichzeitig den übrigen Hausrat entsorgen.

Umzug in eine neue Wohnung
Bild: 7sundday.ru

Dagegen ist ein Umzug in eine andere Stadt mit einem größeren Aufwand verbunden. In der Regel erfolgt dann der Umzug an einem bzw. zwei Tagen. Für solche Transporte haben sich Umzugsfirmen spezialisiert. Zu dem Umzugsservice gehören auch kostenlose und unverbindliche Vor-Ort Besichtigungen, wie es zum Beispiel die Umzugsfirma aus Köln anbietet. Neben einer professionellen Angebotserstellung erhalten Sie selbstverständlich auch viele nützliche Tipps für einen reibungslosen Umzug.

Bevor der eigentliche Umzug erfolgt, müssen alle Haushaltsgegenstände, Möbel und Textilien sorgfältig für den Transport verpackt werden. Fast alle Möbel lassen sich wieder demontieren. Der Vorteil besteht darin, dass diese dann weniger Volumen für den Transport benötigen und sich auch besser in das Transportfahrzeug rutschfest einstapeln lassen. Sie lassen sich auch besser innerhalb der Wohnung oder auch über das Treppenhaus transportieren, wenn kein Schrägaufzug aufgestellt werden kann.

Die richtige Verpackung für den Umzug

Für die Verpackung der Haushaltsgegenstände und Textilien eigenen sich recht gut die Umzugskartons. Diese gibt es in den Baumärkten oder Sie könne diese auch preiswerter im Internet bestellen. Da wir gerade zwei Umzüge sowie eine Wohnungs- und Datschenauflösung hinter uns haben, konnten wir die praktische Tauglichkeit dieser Karton testen. Zu empfehlen sind zwei Kartongrößen. Einen größeren Umzugskarton für die leichten und sperrigen Sachen und einen kleineren für schwere Sachen, wie zum Beispiel für Bücher, Geschirr oder Bettwäsche. Verwendet man verschiedene Größen, so lassen sich diese schlechter platzsparend stapeln. Das gilt nicht nur für den Umzug, sondern auch in den Wohnungen. Einmal wenn eingepackt wird und in der neuen Wohnung müssen Sie auch erst einmal die Möbel aufstellen und dann können die Kartons entleert werden. Wenn alles kreuz und quer herumsteht, hat man nur wenig Platz. Während des Umzugs verschwinden viele Sachen, welche erst nach langem Suchen wieder auftauchen. Die beschrifteten Kartons helfen etwas bei der Ordnung und beim Suchen.

Ganz wichtig sind auch ein paar kleine Kartons für die Schrauben und Befestigungselemente der jeweiligen Möbel. Am günstigsten sollte für jeden Schrank eine eigene Schachtel genommen werden.

Beauftragt man eine Umzugsfirma, so liefern diese in ihren Service auch entsprechendes Verpackungsmaterial und sehr wichtig ist, sie haben die entsprechende Erfahrung und können daher auch die richtigen Empfehlungen geben. Schließlich soll der Umzug möglichst reibungslos und ohne Bruch erfolgen.

Kostensparen beim Umzug

Die Kosten für einen Umzugstransport setzen sich aus dem benötigten Volumen und der Entfernung zusammen. Bei sehr weiten Entfernungen können dann recht hohe Transportkosten anfallen. Nun kommt es auch darauf an, wie groß der Haushalt ist und ob man auf einige Sachen verzichten kann. Hier sollte man auch den Kaufpreis von neuen Möbeln und Haushaltsgegenständen in der neuen Heimat ermitteln und mit dem Transportpreis vergleichen. Daher sollte man sich von der Umzugsfirma für verschiedene Transportvolumen ein Angebot einholen. Wenn man nur die wichtigsten und teuren Haushaltsgegenstände und Möbel mitnimmt, kann man unter Umständen so viel sparen, dass man sich dort andere und neue Möbel kauft. Hinzu kommt, dass die alten Möbel nicht immer in die Räume der neuen Wohnung bzw. Des Hauses passen. Sie sollten vorher auch die Grundrisse der Wohnung ausmessen. Die vorhandenen Möbel werden im gleichen Maßstab auf Papier aufgezeichnet, ausgeschnitten und in die Zeichnung der Wohnung gelegt. Hier kann man recht schnell erkennen, welche Möbel nicht mehr benutzt werden können. Dies gilt auch für einen Umzug um die Ecke oder in die nächste Stadt.

Sie müssen aber auch beachten, dass eine Entsorgung der alten Möbel und andere nicht mehr benötigten Haushaltsgegenstände Geld kostet. Je nach Standort und Volumen können das 1500 bis 3000 Euro für die Beräumung einer kompletten Wohnung sein. Auch hier sollten Sie sich Angebote einholen. Haben Sie antike Haushaltsgegenstände, so lassen sich diese auf dem Trödelmarkt verkaufen. Aber das ist eine Sache, die langfristig geplant werden sollte. In der Regel lassen sich gebrauchte Möbel nur sehr schwer oder gar nicht verkaufen. Der Verkaufspreis ist dann auch sehr gering, sodass der zeitliche Aufwand nur selten im sinnvollen Verhältnis steht.

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Die Immobilienblase

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 4. Mai 2017

Eine Immobilienblase entsteht nicht allein im Immobilienmarkt, sondern es wirken langfristig verschiedene wirtschaftliche Faktoren. In dem nachfolgenden Video „Die kommende Immobilienkrise“ zeigt ausgewählte Faktoren, welche für die Krise verantwortlich sind.
Eine der wichtigen Kriterien ist die immer größer werdende Differenz zwischen dem zur Verfügung stehenden Einkommen der Bevölkerung und der Immobilienpreise. Das zur Verfügung stehende Einkommen stagniert seit Jahrzehnten bzw. ist nur gering gewachsen, so steigen dagegen die Immobilienpreise immer weiter an. Diese Schere wächst gerade in den letzten Jahren sehr stark an, das betrifft vor allem die Ballungszentren. Dagegen fallen die Preise für Immobilien in den ländlichen Gebieten und in wirtschaftlich schwachen Gebieten. So bekommt man z. B. in Gera eine preiswerte Wohnung aber keine Arbeit. Dagegen bekommt man in Hamburg Arbeit, aber ein großer Teil des Lohns wird für die Miete benötigt.
Die heutigen Käufer einer „überteuerten“ Immobilie gehen ein sehr großes privatwirtschaftliches Risiko ein. Das sogenannte „Betongold“ als Sachanlage verliert beim Preisverfall einen sehr großen Wert.

Wohnhaus in Transkarpatien

Ich hatte 2010 in der technischen Bibliothek in Kiew ein Literaturstudium durchgeführt und dabei fielen mir die aktuellen Immobilienzeitschriften in die Hand. Z. B. in Reiseeindrücke Kiew lagen die Preise abhängig von der Lage für eine Einraumwohnung (circa 30 qm) zwischen 80.000 bis 100. 000 Dollar. Für mich war dies nicht nachvollziehbar, da der damalige Verdienst der Bevölkerung unter 200 Euro pro Monat lag. Das sind keine Villen oder besonders wertvolle Immobilien, sondern Wohnungen für die Bevölkerung. In der Zwischenzeit sind die Immobilienpreise auf ein Drittel und die Mieteinnahmen auf die Hälfte gesunken.

Die Banken als Gewinner der Immobilienblase

Diese Entwicklung des Immobilienmarktes kann auch durchaus gewollt sein. Eine Interessengruppe sind die Banken. Die Banken leben von der Kreditvergabe an die Unternehmen. Ist die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft gering, so werden die geplanten Gewinnerwartungen nicht erreicht. Mit den gegenwärtigen niedrigen Bauzinsen werden Privatkunden gelockt. Vor etwa 17 Jahren lag die Belastungsgrenze für die jungen Bauherren bei etwa 300.000 DM. Die Belastungsgrenze ist zwar in der Zwischenzeit angestiegen, aber nicht so sehr, wie die Immobilienpreise. Die Belastung der Bauherren setzt sich aus der Tilgung und den Zinsen zusammen. Denken Sie daran! Diese niedrigen Zinsen bleiben nicht ewig, sondern wachsen wieder an. Spätestens nach 10 Jahren erfolgt eine Umschuldung und der Kredit für das Haus muss mit einem höheren Zins abgeschossen werden. Den Banken ist es egal, wenn nicht gezahlt werden kann, kommt die Immobilie zum Schluss zur Versteigerung. Berechnen Sie einfach Ihre finanzielle Belastungsgrenze mit einem Zinssatz von 6 oder besser 8 Prozent. Reicht das zur Verfügung stehende Einkommen, dann ist es in Ordnung. Ansonsten könnte es dann knapp werden.

Wie sich jetzt die Immobiliensituation im Detail in Leipzig entwickelt hat, weiß ich nicht genau, da zurzeit auch in Leipzig alles gekauft wird. Noch vor wenigen Jahren wirkten sich die Zwangsversteigerungen ungünstig auf den Verkaufspreis der übrigen Immobilien aus.

Eine Finanzierungsquelle des Staatshaushaltes

In Deutschland gab es 1923 und 1948 eine Zwangshypothek. Die Zwangshypothek wird in das Grundbuch eingetragen, was für den Immobilieneigentümer eine zusätzliche finanzielle Belastung von 10 % bedeutet. Und nun braucht man nur überlegen, wo verdient der Staat mehr, bei einem aktuellen Immobilienwert von 250.000 Euro oder 400.000 Euro. Natürlich könnte man eine Zwangshypothek von 20 % erheben, aber das klingt nicht so gut. 10 % klingt eben etwas kleiner.

Gegenwärtig werden vorwiegend Luxusimmobilien gebaut. Der dringende Sozialbau fehlt, also bezahlbare Wohnungen sind kaum noch zu bekommen. Vor einigen Jahren gab es verschiedene steuerliche Anreize und zahlreiche staatliche Fördermöglichkeit. Die gegenwärtigen Anreize sind viel zu gering und greifen nicht. In vielen Regionen wird die Wohnungsknappheit größer. Statt die Schaffung von Wohnraum zu fördern, werden energetische Sanierungen und andere Maßnahmen gefördert, um das Klima zu retten.

Wie sich die künftigen Immobilienpreise in Deutschland entwickeln werden, ist nicht bekannt, auf jeden Fall werden diese wieder sinken. Wer nicht sofort eine Immobilie benötigt, sollte doch lieber erst einmal abwarten, auch wenn einige Makler eine andere Auffassung vertreten. Sie leben eben vom Verkauf der Maklercourtage, welche abhängig vom Standort zwischen 3,6 bis 7,1 % (Berlin) des Immobilienpreises liegt. 100.000 Euro mehr für die Immobilie, das ist dann 3 bis 7.000 Euro mehr Maklercourtage.

Das finanzielle Risiko durch das Wohnen auf dem Land reduzieren.

Es ist auch zu überlegen, ob man nicht auf die ländliche Gegend ausweicht. Hier sind vielfach fallende Immobilienpreise zu verzeichnen. Der Nachteil besteht in der schlechten Infrastruktur und Fahrstrecken. Aber auch hier ist zu überlegen, wie viel kostet die 20 km zusätzliche Fahrstrecke zur Arbeit über 25 bis 30 Jahre. In der Regel kauft man sich ein Haus um 35 bis 40 Jahre.
(Beispiel: ca. 220 Tage pro Jahr x 0,40 Euro/km x 20 km = 1760 Euro/Jahr bzw. in 30 Jahre = 52.800 Euro)
Dafür spart man aber vielleicht 100.000 oder mehr Euro beim Kauf einer Immobilie plus die Zinsen für den Kredit.

Aktuell liegend die Zinsen bei 1 % und laut Onlinerechner sind das pro Jahr 900 bis 1000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Der Kreditzins bleibt jedoch nicht bei diesem niedrigen Niveau Laufzeit und wird wieder 5 und mehr Prozent betragen. Abhängig von der gewählten Tilgungsrate und der gesamten Kredithöhe entspricht die Zinsenhöhe etwas weniger als zusätzlichen Fahrkosten.
Die nächsten Vorteile sind die geringere finanzielle Belastung beim Hauskauf, das finanzielle Risiko bei einem zeitweisen Ausfall (länge Krankheit) des Hauptverdieners sinkt. Die finanzielle Belastung wird auf eine längere Zeit verteilt. Hinzu kommt die Landluft und mehr Ruhe. In dem Artikel „Was darf das Haus kosten – mieten oder kaufen“ erfahren mehr, was sinnvoll ist.

Da die Preise der Immobilien auf dem Land ohnehin schon gesunken sind, kommt es beim Platzen der Immobilienblase nicht zu so einem hohen Wertverlust wie bei einem Haus oder einer Eigentumswohnung in den Ballungszentren. Bei einer Eigentumswohnung mit 4000 und mehr Euro/qm sind die Verluste sehr hoch. Die Frage, wie sicher künftig die Arbeitsplätze in Deutschland sind, lässt sich bei dem gegenwärtigen Trend des Exportüberschusses der deutschen Volkswirtschaft nur ungenügend beantworten. Ist der Wechsel des Arbeitsplatzes erforderlich, so stellt eine Immobilie ein Hemmnis dar, welche unter Umständen auch unter Verlust verkauft werden muss.

Längst müsste jeder verstanden haben, dass die finanzielle und wirtschaftliche Verflechtung der EU in der derzeitigen Form künftig nicht weiter bestehen kann. Wie die neue Strukturierung aussieht, ist nicht bekannt. In dieser Situation ist es wichtig, eine möglichst große Liquidität zu behalten. Dazu sollten die Fremdverschuldung (Kredite) und andere finanzielle Belastungen möglichst gering sein. Eine selbst genutzte Immobilie ist immer Luxus. Stellen Sie die Vernunft vor dem Prestige gegenüber den Nachbarn und der Kollegen.

Die kommende Immobilienkrise

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