Altbausanierung und Energiepolitik

Archiv für Dezember, 2012

Betten für die Gesundheit

Erstellt von Peter Rauch am 22. Dezember 2012

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik ermittelte, dass berufstätige Menschen in hoch industrialisierten Ländern circa 90 % ihrer Lebenszeit im inneren von Gebäuden verbringen. Über 50 % davon in Büros. [1]
Zur Arbeitswissenschaft, die sich wissenschaftlich mit den Zusammenhängen von Mensch und Arbeit befasst, gibt es das Teilgebiet Ergonomie. Die Ergonomie befasst sich mit der Anpassung der Arbeit an die physischen und psychischen Eigenschaften des Menschen. Das Ziel ist, dass die Mitarbeiter eine möglichst hohe Wertschöpfung erbringen. Gerade die Büros und andere Arbeitsplätze werden daher sehr ausgiebig wissenschaftlich untersucht. Herauskommen ergonomisch sinnvolle Büromöbel. Die Büromöbelindustrie bietet eine große Auswahl an funktionellem Equipment.
Obwohl wir sehr viel Zeit im Wohngebäude verbringen, werden die Wohnmöbel eher nach dem aktuellen Trend gestaltet, die Funktion bleibt in Einzelfällen hinten an. Einerseits bestimmt die Marktnachfrage der Kunden, welche Wohnmöbel gekauft werden. Haben die Marketingleute, die die entsprechende Marktnachfrage erzeugt haben, etwas unglückliche Hände, so kann nicht in jedem Fall im Nachhinein die erforderliche Funktionsfähigkeit erfüllt werden. Gemeint ist hier die Ergonomie. Die Sitz- oder auch die Schlafhaltung ist nicht optimal an das menschliche Skelett angepasst. Zum Beispiel die Höhen von Stuhl oder Sessel stimmen nicht überein. Bereits nach wenigen Minuten wird die Speiseeinnahme zur Qual, da man krumm und verdreht am Tisch sitzt. Aktuell haben die Höhen der Sitzflächen der Sofas eine Höhe, sodass die Unterschenkel gerade sind oder gar etwas in der Luft baumeln. Diese Sitzhaltung ist anstrengend, da man die Beine lieber leicht angewinkelt hält. Noch wichtiger sind die Betten. Sind die Unterlagen nicht richtig ober bereits durchgelegen, so wird zum Beispiel die Wirbelsäule nicht entspannt, die Muskeln können verkrampfen oder der Blutdurchfluss wird an einigen Stellen verengt und es kommt dann zu den Taubheitsgefühlen.
Das so nach dem Trend entwickelte Möbelstück bleibt dann vorwiegend ein Gestaltungselement der Wohnung.
Bett
Einer der wichtigsten Wohnmöbelstücke ist das richtige Bett. Betten als Einzelmöbel gab es bereits 2000 Jahre v. Ch. Im Ägypten und im Vorderen Orient. Bei den Griechen und Römern bestand das Bett vorwiegend aus Holz, vereinzelt auch aus Metall. Die Rahmen waren mit Gurten oder Riemen bespannt, auf dies wurden Polster gelegt. Im Mittelalter gab es Mehrpersonenbetten. Den Fürsten war das Einzelbett vorbehalten. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Bett ein Prunkmöbel entsprechend der Stände unterschiedlich reich ausgestattet. In der Neuzeit kehrte man zur einfachen Bettform der Antike zurück. Wobei ein Bett nicht gleich ein Bett ist.
Während der Nachtruhe soll sich der Körper erholen. Es gibt nicht umsonst den Ausspruch: „Wie man sich bettet, so schläft man.“ Das jüngste medizinische Fachgebiet ist die Schlafmedizin (Somnologie), welche sich mit allen Formen des nichterholsamen Schlafs beschäftigt. Hierbei wird untersucht, ob echte Schlafstörungen vorliegen oder lediglich falsche Schlafgewohnheiten vorliegen. Erstere müssen ärztlich behandelt werden. Die anderen Formen lassen sich durch die Beachtung der Schlafhygiene besseren. So sollen Schlaf störende Verhaltensweisen ausgeschaltet und Schlaf fördernde eingeübt werden. Das Bett sollte nur zum Schlafen genutzt werden. Arbeiten, Lesen oder Entspannung sind im Bett „verboten“ und müssen an anderen Orten der Wohnung ausgeführt werden. [2] Wichtigste Anforderung an ein Bett ist, dass man möglichst die Nacht durchschläft und am Morgen entspannt aufsteht. Aber meistens entscheidet man sich nach dem Aussehen, ob Holz-, Stoff- Leder-, Metall- oder Rattanbett. Seniorenbetten sind höher und man kann besser aufstehen. Ebenso hoch sind die Boxspring Betten, die es in verschieden sehr schönen Ausführungen gibt. Diese Betten sind etwas Besonderes, wenn man die Kommentare bei www.gutefrage.net liest. Allerdings sind diese nicht überall zu haben und bei einigen Händlern können die Preise recht anständig sein. Wer etwas handwerklich ist, kann sich diese Boxspring-Betten selbst bauen. Zur Anleitung zum Boxspringbetten Selbstbau

In anderen Regionen sind Boxspringbetten wesentlich mehr verbreitet als in Deutschland, obwohl diese besser für die Gesundheit sind als andere Bettsysteme. Wie unterscheidet sich ein Boxspringbett von den herkömmlichen Betten.
hier weiterlesen

Quelle:
[1] Maria Bennig; Bataversionen vom Büro, Zukunftsweisende Bürolösungen im Langzeittest, c’t 2000 Heft 4 S. 164
[2] Schäffler, Arne; Gesundheit heute, Krankheit-Dagnose-Therapie, 2007, Knauer Ratgeber Verlag, S. 1230

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Was machen bei steigenden Energiekosten?

Erstellt von Peter Rauch am 20. Dezember 2012

Niedrige Temperaturen 2012 sorgten in Deutschland für einen schwachen Energieanstieg und im Gegenzug dämpfte die nachlassende Konjunktur die Energienachfrage. Sicherlich trägt energiebewusstes Handeln zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Der Verbrauch an Energie für das Heizen ist im privaten Haushalt die größte Position und der Verbrauch ist stark vom Wetter abhängig. Aber auch hier spielt die Heiztechnik mit ihrem Wirkungsgrad einen entscheidenden Faktor, welcher ein großes Einsparpotenzial darstellt.

Fallen weltweit wieder die Kosten für die Energie (Analysten an der Bank of America Merrill Lynch zufolge könnten die Ölpreise in den USA irgendwann im Laufe der nächsten zwei Jahre wieder unter 50 Dollar pro Barrel fallen.), so werden diese in Deutschland durch die Hilfswerkzeuge EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung kontinuierlich nach oben verschoben.
(China plant zum Beispiel den Bau von 250 Kernkraftwerken bis zum Jahr 2020, in Russland werden 9 Reaktoren und in Polen 2 bis 2030 gebaut. Die USA erschließt neue Ölvorräte, die sehr lange reichen werden.)
Der Stromanteil in Deutschland 2011 durch erneuerbare Energien verursachen 43,4 % Kosten in Höhe von 10,1 Mrd. Euro. Die übrigen Energieträger verursachen Kosten für die Herstellung von 219 Mrd. kWh von ca. 13,14 Mrd. Euro, d. h. 79,2 % des gesamten Stromanteils.
Welchen Zweck die Politik damit ihrem Eingriff in den Marktmechanismus verfolgt, ist nicht geklärt. Vorwände, wie die Reduzierung des menschengemachten Klimaeinflusses durch das CO2 dienten der Energiewende zur Erzeugung von Energie mit sehr niedriger Energiedichte, wie Windenergie, Fotovoltaik oder Bioenergie.
Durch das Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG) (=ungehemmter Subventions-Staatsdirigismus) steigen die Energiepreise in Deutschland besonders stark an. Die EEG-Zulage (Energiewende) von 2012 steigt 2013 von 3,6 Cent auf 5,3 Cent. Bei dem bisherigen Trend wird bereits 2019 nach den Berechnungen der NAEB-Experten er über die 50-Cent-Marke springen. Bis 2050 sollen 80 Prozent des verbrauchten Stromes aus erneuerbaren Energien stammen. Ingenieurtechnisch ein vollständiger Unsinn, da sich auch in naher Zukunft kein Strom in dieser Größenordnung speichern lässt. Realisierbar nur, wenn Strom verbraucht wird, wenn er durch Wind und Sonnenschein angeboten wird. Aus ökonomischer Sicht kann man nur eine total finstere Zukunft erwarten, wenn durch diesen Markteingriff das komplizierte Wirtschaftssystem von Deutschland zusammenbricht. Auch wenn einige Industrieunternehmen Ausnahmereglungen erhalten haben (Umverteilung der Energiekosten auf die Verbraucher).
Diese Unternehmen zahlen lediglich eine EEG-Umlage zwischen 0,05 und 0,4 Ct/KWh. Seit Anfang Dezember laufen bei der zuständigen EU-Kommissarin für Wettbewerbsrecht derzeit zwei Prüfungsverfahren. Antoine Colombani prüft die rechtliche Zulässigkeit des über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zugesicherten Tarifs für die Produzenten von Wind- und Sonnenenergie und die im EEG normierte Ausnahmeregelung für sogenannte energieintensive Unternehmen rechtlich zulässig ist.
Der größere Teil der deutschen Wirtschaft muss mit den wettbewerbswidrigen Energiepreisen den internationalen Wettbewerb meistern. Der Bundesbürger muss alle diese zusätzlichen Energiekosten tragen. Es ist daher sinnvoll, dass er selbst geeignete Maßnahmen einleitet.

Unabhängig wie die EU-Kommissarin entscheidet, gegenwärtig steigen die Energiekosten. Es ist daher sehr sinnvoll seine Heizanlagen zwecks neuesten Stand zu überprüfen und eventuell darüber nachzudenken, welche alternative Techniken zum Einsatz kommen können. http://www.andries24.de/ bietet zum Beispiel moderne umweltfreundliche und dazu äußerst wirtschaftliche Heizsysteme, -ausrüstung und Reglungstechnik. Heizanlagen mit einem höheren Wirkungsrad helfen bei der wirtschaftlichen Verwertung des Energieträgers. Allein der Austausch alter Umwelzpumpen kann einige KW Strom einsparen. Aber auch eine bessere Reglungstechnik hilft die gewünschte Raumtemperatur einzuhalten. Wurden früher vorwiegend die Räume mit einer Strahlungsheizung, Ofen oder Kamin beheizt, so wurde dieses baupysikalisch und ökonomisch sinnvolle Heizungssytem durch eine Konvektionsheizung ersetzt. Wirtschaftlich sinnvoll ist der Einsatz von Strahlungsheizungen. Diese Systeme haben den großen Vorteil, dass bei gleicher Behaglichkeit die Raumlufttemperatur niedriger sein kann. Im Wohnbereich bieten sich Heizleisten, Sockelleistenheizungen, Wandheizungen oder Fußbodenheizungen an. Die Heizleisten wärmen ähnlich wie eine Wandheizung. Aber auch im Büro kann dieses Heizsystem Anwendung finden. Korridore und Treppenhäuser müssen nicht genauso wie die Räume beheizt werden. Bei Deckenheizungen gibt es fast keine Konvektion, welche eine Staubaufwirbelung verursacht. Die Temperaturverteilung ist angenehm und es tritt kein unangenehmes Gefühl auf, wie es zum Beispiel bei einer zu warm eingestellten Fußbodenheizung auftreten kann.

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Holz ein idealer Baustoff

Erstellt von Peter Rauch am 19. Dezember 2012

Holz ist ein idealer Baustoff. Er hat bauphysikalisch und baubiologisch günstige Eigenschaften, lässt sich gut verarbeiten und ist zudem auch ökologisch. Der Preis für fossile Rohstoffe steigt seit vielen Jahren kontinuierlich an. Hinzu kommt, dass einige dieser Werkstoffe auf dem Weltmarkt immer knapper werden. Daher rücken nachwachsende Rohstoffe, wie zum Beispiel das Holz, immer stärker in den Blickpunkt.

Holz macht einen Großteil der auf der Erde vorkommenden Biomasse aus und ist ein Bestandteil des natürlichen Stoffkreislaufes. Über die Assimilation wird aus dem C02 aus der Luft und über die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Erdboden neue Holzzellen gebildet. Ist der Baum schlagreif, so werden aus ihm Holzbalken, Bretter, Furnier und aus den Restern Späne für Spanplatten oder Feuerholz für den Kamin hergestellt. Nach der Nutzung gehen die Holzwerkstoffe wieder in den natürlichen Kreislauf über. Gegenüber anderen Baustoffen fallen keine Umweltbelastungen an. Ebenso ist die Gewinnung des Holzes relativ energiearm.

Holz besteht aus Holzzellulose, Hemizellulose und Lignin, mehr zu den chemischen Eigenschaften und zur Verwendung von Holz.

Gerade der Bestandteil Zellulose wird vielfältig in der Industrie genutzt, ob als Rohstoff für die Papierherstellung oder in der Bekleidungsindustrie in Form von Viskose oder als Wärme- und Schalldämmstoff.
Der Einsatz ionischer Flüssigkeiten als Lösungsmittel zur Zelluloseverarbeitung bietet völlig neue Möglichkeiten der chemischen Modifizierung und die vollständige Acetylierung der Zellulose ist möglich. Mit dieser Änderung ihrer Eigenschaften wird zum Beispiel die Herstellung von pharmazeutischen Produkten, Lebensmitteln und Baustoffen [1] mit besonderen Eigenschaften möglich.
Historischer Fachwerkbau in Straßburg

Früher wurden sehr viel Holzhäuser gebaut. In Deutschland sind noch sehr viele wunderschön anzusehende Fachwerkhäuser anzusehen. Ein Spaziergang in der historischen Altstadt von Quedlinburg (Welterbe) ist sehr zu empfehlen. Aber auch in Straßburg sind Jahrhunderte alte Fachwerkgebäude zu sehen. In Bayern, Österreich bis hin zur Slowakei, Ostpolen und in den ukrainischen Karpaten findet man auch heute noch historische Holzblockbauweisen.
Bekannt ist mir, dass in Kanada, in den nordeuropäischen Ländern und in den ukrainischen Karpaten auch heute noch viele neue Blockhäuser errichtet werden.
Blogbauweise, am Zentrum von Europa in den ukrainischen Karpaten
Dominierender in Deutschland der Baustoff Ziegelstein, so ist dieser bereits seit einigen Jahren rückläufig. Holz verzeichnet seit 2002 Zuwächse und stellte im Jahr 2006 bei insgesamt 13,3 Prozent der genehmigten Wohngebäude den dominierenden Baustoff dar. [2] Vielfach findet man Gebäude aus Holz in Kombination mit anderen Baustoffen. Zu erwähnen sind die Fertighäuser aus Holz.

Neben den bereits oben genannten ökologischen Gesichtspunkten verfügt er Baustoff Holz über ein bemerkenswertes Wärmedämmvermögen durch die relativ kleine Wärmeleitzahl und andererseits hat es eine relativ schwere Rohdichte und kann die Wärme wegen der großen spezifischen Wärmespeicherkapazität sehr gut speichern. Die Oberfläche von Holzwerkstoffen wird aber auch sehr schnell warm. (Dies kann man im Vergleich erkennen, wenn man sich im Freien auf eine Holz- oder Steinbank setzt.) Dies hängt damit zusammen, da Holz einen günstigen Wärmeeindringkoeffizient b hat, wo die Wärme nur langsam nach innen weitergeleitet wird. Dieses sehr günstige Verhalten von Holz wirkt sich für Fußböden und andere raumumschließende Flächen, wie Wand- oder Deckenverkleidung aus.
Holzfaserdämmstoffe wirken in puncto sommerlicher Hitzeschutz aufgrund ihrer sehr gut Wärmespeichervermögen und der großen Amplitudendämpfung wie ein Puffer, sodass im Gebäudeinneren nicht all so große Temperaturschwankungen auftreten. Analog gilt dies auch für die kühlere Jahreszeit. Diese Eigenschaften haben auch die Holzprodukte, ob Blogbohlen oder Schalbretter. Bereits eine Holzverschalung auf der inneren kühleren Wandoberfläche hebt die Oberflächentemperatur um 2-3 K an. Dies ist feuchtetechnisch viel bessere als eine Isoliertapete oder eine Styroporplatte, wie sie als gestalterisches Deckenelement angeboten werden.
Mit Holz kann nicht nur gestalterisch das Aussehen der Räume (Wand- oder Decken sowie Fußböden) beeinflusst werden, sondern auch ein behagliches Raumklima geschaffen werden. Viele dieser ökologischen Produkte werden zum Beispiel bei holzland angeboten.
Holzverkleidung eines Balkons im Dachgeschoss
Allerdings gibt es auch Nachteile, wenn man den konstruktiven Holzschutz vernachlässigt. Holz dient als Nahrung von Holz zerstörenden Insekten und Pilze. Holz darf keiner dauerhaften hohen Holzfeuchte ausgesetzt werden, wie zum Beispiele eine Dielung oder Spanverlegeplatte auf einen feuchten Kellerfußboden oder au einer feuchten salzbelasteten Wand. Hier sind besser anorganische Baustoffe zu verwenden, damit nicht unkontrolliert Bauschäden auftreten. Verbautes Holz sollte immer ausreichend abtrocknen können und eine Kontrolle in regelmäßigen Abständen ist zu empfehlen.

Neue Technologien, wie die in der Metallbranche bekannte Pulverbeschichtung, ermöglicht bei der Holzverarbeitung ganz neue Designmöglichkeiten für Büro-, Küchen-, Tischplatten, Schränke, Badezimmermöbel sowie Wand- und Deckenpaneele. Die pulverbeschichteten Oberflächen sind widerstandsfähig und kratzfest und bieten eine hohe beständig gegen Chemikalien. Das Verfahren ist umweltfreundlich, da die Pulverlacke frei von Lösungsmitteln und Giftstoffen sind. [3]

Im Bauwesen findet Holz aber auch in Verbindung mit anderen Baustoffen Anwendung. Dabei werden die positiven Eigenschaften der verschiedenen Baustoffe genutzt. So werden bei der Kombination von Holz und Beton die wirtschaftlichen Vorteile sowie statischen und bauphysikalischen Eigenschaften verbunden. Die Betonplatte in der Druckzone verteilt auftretende Lasten und steift die Konstruktion aus. Die Holzbalken befinden sich in der Zugzone. „Durch die Verbindung beider Tragwerke mittels Schubverbund werden Durchbiegung und Schwingung gegen null reduziert.“ [4]

Dipl.-Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
19.12.2012

Quelle:
[1] Annegret Stark; „Haute Couture“ aus Zellulose, Pressemitteilung,
Institut für Technische Chemie und Umweltchemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 04.05.2007 idw-online.de
[2] Holz und Stahlbeton weiter auf dem Vormarsch? BauInfoConsult GmbH
19.04.2008 Baudienst.de
[3] Ramseier Woodcoat AG: Pulverbeschichtung auf Holz revolutioniert Möbeldesign
www.pressetext.com
[4] com-ing VT GmbH, Holz-Beton-Verbund auf dem Stand der Technik, 8. Mai 2008, www.ais-online.de

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Was bringt eine Fassadendämmung

Erstellt von Peter Rauch am 12. Dezember 2012

Die staatlich verordnete Fassadendämmung bringt mehr Schaden. „Es soll den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) vermeiden, zur Neige gehende Energiequellen schonen und die hundertprozentige Versorgung mit regenerativer Energie sichern, wenn endlich alle Fassaden in Deutschland mit „wärmedämmenden“ Schäumen und Gespinsten verpackt sind – das glauben Politiker, die Gesetze wie die Energieeinsparverordnung fast im Jahresrhythmus novellieren. Kann das wirklich gelingen? Erstveröffentlichung in JUNGE FREIHEIT Nr. 49/12 | 30. November 2012″ http://www.eike-klima-energie.eu
Mein Beitrag zur Wärmedämmung und die physikalischen Grundlagen zum U-Wert


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Erfolgreich die eigene Wohnung verkaufen

Erstellt von Peter Rauch am 5. Dezember 2012

Wer denkt, der Verkauf einer Eigentumswohnung ist zwangsläufig einfacher als der Verkauf eines Hauses, der kann schnell eines Besseren belehrt werden. Oft entsteht der Eindruck der Verkauf einer Wohnung ist leicht, da eine Wohnung kleiner ist als ein Haus, doch auch die Veräußerung einer Wohnung kann sich als Herausforderung darstellen.
Der Verkäufer veräußert nicht nur eine Wohnung, sondern auch Anteile am Gemeinschaftseigentum. Wie der Name schon sagt, gehören zum Gemeinschaftseigentum alle Dinge, die dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Wohnungseigentümer dienen, das können gemeinsame Eingangstüren, Treppenhäuser, aber auch Strom-, Wasser- und Gasleitungen sein. Ein potentieller Wohnungskäufer kann sich z.B. gegen einen Kauf entscheiden, wenn er das Gefühl hat, die Entscheidungen der Gemeinschaft könnten seinen eigenen Vorstellungen widerstreben.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der beim Verkauf zu beachten ist: eine freie Wohnung ist am Markt in der Regel mehr Wert als eine vermietete Immobilie. Das liegt darin begründet, dass der Eigentümer einer freien Wohnung auch frei über die Nutzung entscheiden kann. Bei vermieteten Wohnungen müssen demgegenüber auch die Rechte des Mieters berücksichtig werden.
Aus Sicht des Verkäufers stellt sich vor dem Vermarktungsprozess die wichtige Frage: zu welchem Preis, kann ich die Wohnung verkaufen? Hier bietet es sich an, die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in gleichen oder ähnlichen Lagen zu analysieren. Grundsätzlich gibt es neben der Lage und dem Zustand der Immobilie noch einige weitere wichtige Faktoren, die bei der Preisbildung zu beachten sind. Das betrifft das Baujahr: handelt es sich um einen Altbau oder Neubauwohnung? In welcher Etage liegt die Wohnung? Erdgeschosswohnungen sind oft günstiger zu erwerben. Hat die Wohnung einen Balkon oder einen eigenen Zugang zum Garten? Wie groß ist die Immobilie und wie viele Zimmer hat die Wohnung? Diese Merkmale und vor allem die Lageeinschätzung sind entscheidend bei der Festlegung des Angebotspreises.
In den meisten Fällen ist es deshalb empfehlenswert die Wohnung vor dem Verkauf von einem fachkundigen Experten einschätzen zu lassen. Ortansässige Immobilienmakler und Sachverständige haben oftmals einen besseren Überblick über die Marktentwicklungen und die zu erzielbaren Immobilienpreise.

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