Das Haus renovieren

Archiv für April, 2015

Den Kostenanstieg vorbeugen

Erstellt von Peter Rauch am 20. April 2015

Unbemerkt für den Bürger hat der Euro seit dem letzten Jahr erheblich an Wert verloren. Offiziell findet man Angaben von wenigen Prozent, aber Finanzexperten sprechen von einer wesentlich größeren Abwertung. Der Wertverlust wird allein schon am fallenden Wechselkurs zum Dollar deutlich. Vorteilhaft ist dies für den Export, da die deutsche Wirtschaft mehr Produkte außerhalb der EU verkaufen kann. Das wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die international niedrigen Öl- und Gaspreise sorgen zusätzlich an Kosteneinsparung (Benzinpreise) im privaten Haushalt. Die Bürger haben so mehr Geld zum Kauf für andere Produkte zur Verfügung. Dies belebt den Binnenmarkt. Nicht so günstig sieht es dagegen aus, wenn die Produkte von außerhalb der EU exportiert werden. Diese sind teurer geworden.
Aber nicht nur ausgewählte Produkte werden immer teurer, sondern seit einigen Jahren steigen die Energiekosten für die privaten Haushalte und die Beiträge für die Gebäudeversicherungen an.

Weshalb steigen die Stromkosten?

Die Herstellungskosten für Strom aus Kernenergie, Kohle- oder Gaskraftwerke ist wesentlich billiger als aus Windenergie und Solarenergie. Dies hängt ganz einfach mit der niedrigen Energiedichte bei Wind und der Solareinstrahlung zusammen. Wer sich noch an den Physikunterricht in der Schule erinnern kann, weiß, dass eine Energie in eine Energieform umgewandelt werden kann. Die durch den grünen Zeitgeist favorisierte Energieerzeugung hat nun einmal einen niedrigeren Wirkungsgrad. Der Anteil der gesamten Stromerzeugung in Deutschland gegenüber der globalen Produktion ist bedeutungslos. Wie winzig dieser Anteil ist, können Sie bei mir auf der Seite zum Kohlendioxid lesen.
Aber nicht nur die höheren Herstellungskosten für die Stromerzeugung sind schuld für die steigenden Kosten, sondern das sozial ungerechte EEG. Die wenigsten Bürger begreifen, dass sie mit ihrer Stromrechnung die Investitionen der Solaranlagen auf dem Dach des Nachbars bezahlen. Dieser bekommt eine Vergütung nicht vom Staat, sondern von den Stromverbrauchern, welche keine Solaranlagen auf ihrem Hausdach haben.
In zwischen sind die Energiekosten so angestiegen, dass die Harz-IV-Regelsätze dies nicht mehr ausgleichen.

Die Beiträge für die Gebäudeversicherung steigen.

Wer ein eigenes Häuschen besitzt, wird festgestellt haben, dass die Beiträge für die Gebäudeversicherung jedes Jahr ansteigen. Bei unserer Versicherung wurde dies mit der ständigen Zunahme der Umweltkatastrophen als eine Folge der Klimaerwärmung begründet. Dass immer mehr Häuser beschädigt werden, stimmt. Aber dort wo heute Gebäude stehen und geschädigt werden, befanden sich früher keine.
Heute werden Flächen in Auen und historischen Überschwemmungsgebiete als Bauland ausgewiesen. Dass dann auch einmal ein Haus nasse Füße bekommen kann, ist normal. Ebenso puffern Flüsse mit ihren natürlichen Verläufen und Krümmungen die Wassermassen nach einem starken Niederschlag ab und verhindern so eine Überschwemmung. In der Vergangenheit wurden diese Flussläufe begradigt. Bei Hochwasser läuft dann eben das schön gemauerte Flussbett über. Dies hat mit einer Klimaerwärmung wenig zu tun. In der Stadt Wehlen an der Elbe oder in Grimma gibt es Markierungen, wie hoch das jeweilige Hochwasser in den letzten Jahrhunderten war.
Für die menschengemachten Umweltkatastrophen ist nicht das Klima, sondern der mangelhafte Hochwasserschutz verantwortlich. Diese zusätzlichen Kosten werden auf alle Versicherungsnehmer verteilt.

Hochwassersäule in der Stadt Wehlen an der Elbe

Alternative zur Kostenersparnis

Es gibt nicht allzu viele sinnvolle Alternativen. Sie können beispielsweise einen günstigsten Anbieter auf dem Portal Wechselpiraten.de finden. Dabei sollten Sie aber auch das neue Angebot mit Ihrem bisherigen Vertrag vergleichen. Oft werden für das erste Jahr Rabatte angeboten oder der Vertragsinhalt bietet ganz andere Leistungen, was gerade bei Versicherungen von Bedeutung sein kann. Bei Stromanbieter gibt es sehr unterschiedliche Angebote, wie Vorkasse oder Paketangebote. Diese können durchaus günstiger sein, aber Sie müssen hier genau kalkulieren. Bei DSL Angeboten zählt nicht, was angeboten wird, sondern welche Datenmenge lässt das örtliche Netz durch und wie zuverlässig ist der Anbieter. Gerade hier werden Angebote unterbreitet, welche gerade bei abgelegen Örtlichkeiten nicht funktionieren.
Schließlich möchten Sie einsparen und nicht mehr bezahlen oder einen guten Service verlieren.

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Ein Schwimmteich für das eigene Grundstück

Erstellt von Peter Rauch am 20. April 2015

Nicht jedes Grundstück befindet sich direkt an einem Badesee oder Badeteich. Sehr beliebt ist an heißen Sommertagen auch einmal in das kühle Nass einzutauchen. Dazu wird ein kleiner Pool in das Grundstück bzw. in den Garten aufgestellt. Es gibt sehr unterschiedliche Modelle, welche sich überall aufstellen lassen. Etwas mehr Aufwand ist ein großer Pool, wo man bereits richtig schwimmen kann. Damit das Wasser nicht so schnell von Laub und anderen umherfliegenden Pflanzenteilen verschmutzt wird, kann die Wasserfläche des Schwimmbeckens abgedeckt werden. Eine auf das Wasser aufgelegte dunkle Kunststofffolie sogt gleichzeitig für eine Erwärmung des Wassers. Aber es gibt auch abnehmbare Kunststoffdächer, welche zur Seite geschoben oder über eine spezielle Konstruktion angehoben werden. Auch hier gibt es zwei Vorteile, das Wasser im Schwimmbecken ist wärmer und damit kann man das Becken viel länger nutzen als bei einem freien Becken. Die Verschmutzung von außen ist geringer.
Aber es gibt einen großen Nachteil bei den Pools. Das ist ein hoher Aufwand, um die Wasserqualität zu erhalten. Diese Pools bedürfen einen hohen technischen Aufwand mit Filteranlagen und die Fliesen bzw. die Kunststoff- oder Metallwände müssen ständig von den Algen gesäubert werden. Zusätzlich werden auch große Mengen an Chlor zugegeben. Wir waren längere Zeit im Winter in einer Hotelanlage in Tunesien und konnten zusehen, welcher Aufwand durch das Personal betrieben werden musste, um die Pools zu pflegen.
Ein Bekannter in Mukatschewo hatte uns stolz sein Pool gezeigt, welches er für seine Frau für Wassergymnastik bauen ließ. Er sagte uns, wenn er gewusst hätte, welcher Aufwand und welche Kosten für die Pflege auf ihn zukommen, dann hätte er dies nicht gebaut. Und er ist Millionär.

Pool bei Mukaschewo

Bild: Auf den Grundstück eines Bekannten mit dem Blick auf die Stadt Mukaschewo

Die Alternative ist ein Schwimmteich

Wer nicht auf das frische Nass verzichten möchte, kann sich ein Schwimmteich anlegen. Schwimmteiche werden immer beliebter. Allerdings sollte das Grundstück auch eine gewisse Größe haben. Unser Nachbar hat auf seinem sehr großen Wochenendgrundstück einen Teich, welchen wir vor zwei Jahren angesehen hatten. Ringsherum stehen Bäume und Büsche, also richtig wie in der Natur. Unweit von der Grundstücksgrenze ist eine kleine Quelle und der kleine Bach geht durch das Grundstück. Im Moment bin ich mir nicht sicher, ob sich an dieser Stelle das Wasser bereits natürlich angestaut hatte oder ob er noch zusätzlich den Erdboden ausgehoben hat. Im Teich sind Fische, Frösche und auch Wasserpflanzen, eben wie in einem richtigen natürlichen Teich. Im Sommer badet er in diesem Teich.

Ein natürlicher Schwimmteich im eignen Grundstück

Im Bild der kleine Schwimmteich im Grundstück bei unserem Nachbarn in der Dahlner Heide

Nun hat nicht jeder einen kleinen Bach hinter dem Haus oder gar durch das Grundstück. (Das Wasser sollte in dem Bach aber auch das ganze Jahr fließen und nicht nur Frühjahr.) Alternativ kann man sich auch einen Schwimmteich anlegen. Der Vorteil bei einem optimalen Biotop ist der geringere Pflegeaufwand gegenüber einem Pool. Bei entsprechender Größe ist kein technischer Aufwand erforderlich und es muss kein Chor zugegeben werden. Es ist eben wie bei dem bekannten kleinen Fischteich im Garten, eben nur etwas größer. Das Wasser reinigt sich auf natürlicher Weise von selbst. Viele Menschen sind sehr empfindlich gegenüber Chlor und brauchen so nicht auf das Badevergnügen verzichten.
Alles, was es über das Anlegen eines Schwimmteiches im eigenen Garten zu wissen gibt, können Sie auf dieser Website nachlesen. Bevor man mit dem Anlegen eines Teiches beginnt, ist eine Anfrage bei der Gemeinde sinnvoll. Jede Gemeinde kann hier bestimmte Vorstellungen haben, es ja eine Veränderung der natürlichen Umgebung. Es kann aber auch künftig an der Grundstücksgrenze, wo der Teich angelegt werden soll, eine Straße geplant sein. Dann wäre die Ruhe vorbei. Ebenso ist sicherlich ein Bodengutachten sinnvoll. Die Bodenschichten können für einen Teich gut geeignet sein oder das Wasser läuft immer weg. Diese Erkenntnisse sind wichtig für eine gute Planung eines Schwimmteiches.

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Die Terrasse im Garten ist im Sommer ein zweites Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am 16. April 2015

Terrasse im Garten
Wer eine Garten besitzt und die Möglichkeit hat, diesen nach eigenen Wünschen umzugestalten, sollte davon in jedem Fall Gebrauch machen. Der Garten wird bei vielen vor allem im Sommer zum zweiten Wohnzimmer, und entsprechend gemütlich gestalten viele Eigenheimbesitzer Ihre Terrasse. Sofern die Terrasse nicht schon von vornherein über einen schönen Bodenbelag verfügt und man es sich leisten kann lohnt es sich, über eine Neugestaltung des Terrassenbodens nachzudenken. Dabei sollte man zunächst eine Grundsatzfrage stellen und beantworten: Möchte man eine Holzterrasse oder doch lieber einen Stein- bzw. Fliesenboden? Ersteres wirkt sehr gemütlich und warm, ist jedoch auch verhältnismäßig teuer und aufwendig im Unterhalt. Ein Belag mit Naturstein oder Terrakotta-Fliesen vermittelt im Kontrast zur Holzterrasse ein mediterranes Flair und ist um einiges pflegeleichter. Wer etwas handwerkliches Geschick besitzt, der kann eine Betonterrasse auch selbst verfliesen – vorausgesetzt man informiert sich vorab ausreichend, was bezüglich des Untergrunds und der Verarbeitung zu beachten ist. Sinnvoll ist beispielsweise eine geringe Neigung von etwa 2%, um einen guten Abfluss des Regenwassers zu gewährleisten. Hohlräume zwischen Betonboden und Fließen müssen unbedingt vermieden werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Fließen bei Frost brechen. Eine weitere Frage ist die nach einer geeigneten Überdachung der Terrasse. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man montiert eine Markise, oder aber man bleibt etwas flexibler und entscheidet sich für einen Sonnenschirm. Zwar kann auch der Sockel eines Sonnenschirms einbetoniert und somit der Standort des Schirms fixiert werden. Es empfiehlt sich jedoch, den Standort des Sonnenschirms flexibel zu halten. Wer sich gegen eine Markise und für einen Sonnenschirm entscheidet findet heutzutage nicht nur im Baumarkt, sondern auch im Internet eine ausgezeichnete Auswahl an Sonnenschirmen und Zubehör findet man z.B. hier. Oftmals ist hier die angebotene Produktpalette sogar größer als im herkömmlichen Fachhandel, ganz abgesehen davon, dass die Lieferung in der Regel frei Haus erfolgt. Für die Abendstunden sollte man sich Gedanken um ein gutes Beleuchtungskonzept machen. Idealerweise sollten die gewählten Lampen mit den Terrassenmöbeln harmonieren. Möglich sind hier sowohl Standleuchten als auch herkömmliche Wandbeleuchtungen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einlassen von Lichtquellen in den Terrassenboden, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass diese leichten später nicht blenden. Sie machen deshalb beispielsweise am Rand der Terrasse oder von Bepflanzungen Sinn. Abhilfe vor allzu frischer Abendluft bieten Außenkamine, Heizstrahler oder Feuerkörbe. Diese bieten nicht nur Wärme, sondern strahlen auch ein ganzes Stück zusätzlicher Gemütlichkeit aus.

Ist das Grundstück ausreichend groß, dann kann man sich für die heißen Tage auch etwas für die Erfrischung schaffen. Neben einer zwischen Hecken oder Thujas versteckter Dusche lassen sich Pools oder kleine Teiche anlegen.

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