Altbausanierung und Energiepolitik

Archiv für Januar, 2017

Die Gartenlaube und das Wochendhaus

Erstellt von Peter Rauch am 26. Januar 2017

Der Kleingarten und die Gartenlaube

Die Größe einer Gartenlaube hängt einmal von der Grundstücksgröße und deren Verwendung ab. Die Gartenlaube darf höchstens 24 qm Grundfläche einschließlich des überdachten Freisitzes groß sein (§ 3 Abs. 2 Satz 1 BKleingG
). Die Gemeinde kann auch kleinere Flächen festlegen. Die Gartenlaube in Kleingärten muss eine einfache Ausstattung besitzen und darf nicht zum ständigen Wohnen dienen. Gelegentliche Übernachtungen sind möglich. Sie dürfen aber nicht regelmäßig wie eine Wohnung genutzt werden. Auch die regelmäßige Übernachtung am Wochenende ist nicht zulässig. Die Laube im Kleingarten ist seitens des Gesetzgebers kein „kleines Eigenheim“ und auch kein Wochenendhaus. Die Gartenlaube ist von ihrer Funktion her der kleingärtnerischen Nutzung untergeordnet. Dem entsprechend ist eine einfache Ausführung vorgesehen. Meistens bestehen die Gartenlauben aus Holz. In Deutschland sind jedoch auch Steinlauben üblich. Die Gärten dienen den kleingärtnerischen Belangen und sollen die Städte begrünen. Damit sich die Kleingärten nicht in Wochenendgrundstücke verwandeln, sind der Anschluss an das Elektrizitäts-, Gas-, Fernwärmeversorgungs- und Telefonnetz unzulässig. Der Wasseranschluss in der Laube ist nicht vorgesehen. Der Anschluss an das Elektrizitätsnetz oder die Nutzung von Fotovoltaikanlage zur Stromerzeugung führt planungsrechtlich zur unerwünschten Entwicklung von Kleingartenanlagen zu Wochenendhausgebieten und das ist zu vermeiden. Ein Stromanschluss ermöglicht den Betrieb eines Kühlschranks oder eines Fernsehers. Die Gartenlauben sollen so einfach sein, wie möglich, da diese beim Wechsel des Pächters auch vom nächsten Pächter übernommen werden können (finanzielle Frage). Er soll einen Garten und keine luxuriöse Kleinvilla übernehmen.

Eine Laube für die Gartenecke
Eine Laube für die Gartenecke

Was ist beim Pachten eines Kleingartens und der Gartenlaube zu beachten

Wie bereits oben genannt ist ein Kleingarten nicht für die Übernachtung vorgesehen. Möchten Sie mit Ihrer Familie das Wochenende im Garten verbringen, so sollten Sie sich für ein Ferien- oder Wochenendhaus entscheiden. Laut Bundeskleingartengesetzes ist die gelegentliche Übernachtung in der warmen Jahreszeit möglich. Sie sollte sich jedoch bei der zuständigen Gemeinde bzw. beim Vorstand des Kleingartenvereins informieren. Davon hängt natürlich auch die Größe der Gartenlaube ab, ob auch eine Schlafgelegenheit aufgestellt werden kann oder lediglich der Liegestuhl, die Gartengeräte und der Grill abgestellt werden sollen. Eine Toilette sowie eine Waschgelegenheit sollten immer vorhanden sein. Wenn Sie sich ein Kleingarten zulegen, dann sollten Sie auf jedem Fall vorher die Satzung lesen und auch alle Fragen stellen. Es ist nach dem Abschluss des Pachtvertrages nicht gut, wenn Sie eine vollkommen andere Vorstellung gegenüber dem haben, was erlaubt ist. Das betrifft nicht nur die Laube, sondern auch was angepflanzt werden darf, oder wie die Gartenumzäunung auszusehen hat, z. B. Zaun oder Hecke. Sehr wichtig sind die Nachbarn. Die sollten Sie vorher auf jedem Fall kennenlernen. Wenn man sich nicht versteht, dann bitte die Finger weg. Der Streit und unnötiger Stress sind dann vorprogrammiert.
Natürlich spielt auch die Lage der Gartenkolonie eine wichtige Rolle. Schließlich möchte man sich auch erholen und nicht gerade neben einer Hauptverkehrsstraße ein Grundstück pachten. Ebenso sollte der Garten gut erreichbar sein.
Sie sollte vorher auch einplanen, dass die Pflege eines Gartens und die „Aufbaustunden“ auch etwas Zeit beanspruchen. Wenn Sie die Zeit nicht haben, dann wird der Garten eher ein Stressfaktor, nur schnell hin, die Beete hacken und schnell wieder weg.

Was ist bei den Wochenendhäusern zu beachten.

Dieses Thema ist sehr umfangreich. Es kann daher nur auszugsweise darauf eingegangen werden. Die Erholungsgrundstücke dienen zur Erholung, es gelten lediglich nicht die „strengen Anforderungen“ über die Bepflanzung, wie bei den Kleingärten. Aber auch hier darf nicht einfach gebaut werden, wie man es möchte. Es sind die bauplanungsrechtlichen Kriterien und Vorgaben der Gemeinden zu erfüllen. Die Baugebiete für Wochenendhäuser im Außenbereich müssen in einem Bebauungsplan beschlossen und genehmigt sein. Diese Wochenendhausgebiete werden als Sondergebiete ausgewiesen und dienen ausschließlich der Erholung. Es können Erschließungskosten für die Erschließung anfallen. Bei einem Wochenendhaus im Außenbereich sind auch bestandsschutzrechtliche Kriterien zu beachten, z. B. nachträgliche Erweiterung oder Umbau.

Die Wochenendhäuser sind für zeitlich befristetes Wohnen gedacht und haben natürlich eine bessere Ausstattung und Ausführung als die oben genannten Gartenlauben. Die Lauben aus Naturholz unter
http://www.naturholz-gartenhaus.de/ haben zum Beispiel unterschiedlich starke Wände. Zu dünne Wände isolieren nur ungenügend vor der sommerlichen Hitze oder vor der Kälte in den Übergangsmonaten. Ein weiterer Vorteil der Holzhäuser ist ihre schnelle Montage, was aber auch den entsprechenden Holzschutz erfordert. Ein Wochenendhaus ist natürlich größer als eine Gartenlaube und besteht meist aus einem Wohn- und Schlafraum und einer kleinen Küche. Gegenüber der Gartenlaube ist ein Anschluss an das Strom- und Wassernetz abhängig von der örtlichen Lage möglich.

Ebenso wichtig, wie bei der Kleingartenanlage, ist der Transport der Baustoffe bis zum Grundstück. Nicht immer ist ein breiter Weg vorhanden und die Baustoffe müssen getragen oder mit einer kleinen Karre vom breiten Weg oder dem Parkplatz transportiert werden.
Ein ständiges Bewohnen (Wohnsitz) ist auch hier nicht zulässig. Vor der Anschaffung des Grundstücks sollten Sie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und hierzu die zuständige Gemeinde befragen.
Zum Beispiel für die Datschen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gilt das Schuldrechtsanpassungsgesetz vom 21.09.1994. Es regelt die Überleitung von Nutzungsverträgen über Grundstücke. Am 03.10.2015 endete der besondere Kündigungsschutz. Wird das Nutzungsverhältnis erst nach dem 31.12.2022 beendet, so hat der Nutzer auf eigene Kosten die Beseitigung der baulichen Anlagen vorzunehmen.

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Gartentipps und Tipps für den Balkon

Erstellt von Peter Rauch am 24. Januar 2017

Im 19. Jahrhundert wurden die Schrebergärten angelegt, welche die Stadtbevölkerung wieder an die Natur heranführen sollte. Gleichzeitig dienten diese für die zusätzliche Versorgung der Familie mit etwas frisches Obst und Gemüse. In einem früheren Beitrag habe ich bereits den Artikel „Der Garten als Nutzgarten und zur Erholung“ausführlich dazu geschrieben.
Auch heute hat die Bedeutung des Gartens wieder an Bedeutung zu genommen. Er dient nicht mittelbar zur Erzeugung von Obst und Gemüse, sondern zum Stressabbau. In der Natur und bei einer leichten Beschäftigung kann man am besten den Stress abbauen. Den Garten kann man zu seinem Hobby machen. Der eine beschäftigt sich in seiner Freizeit mit der Züchtung von Pflanzen bei gleichzeitiger Gestaltung des Gartens. Dann sind natürlich Gartentipps sehr nützlich. Der andere ist mit einem kleinen Gartenteich, einer großen Terrasse mit Grill zufrieden. Der Rasen wird von einem kleinen Roboter gepflegt.

Garten in Sun Club
Beispiel der Gartengestaltung in Sun Club auf Djerba

In der Schaukel oder im Freundeskreis wird etwas Abwechslung gesucht und sich erholt. An dieser Stelle soll auf ein Portal verwiesen werden, welches auf Gartentipps spezialisiert hat. Mit den professionellen Gartentipps erfahren Sie, wie und welche Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon angebaut bzw. gepflanzt werden können. Wenn man nicht die Möglichkeit hat, sich einen Garten zuzulegen, so bietet auch ein Balkon viele Möglichkeiten, sich einen kleinen Garten direkt an der Wohnung anzulegen. Wohnungen mit Balkon stehen hoch im Kurs. Wohnungen ohne Balkon lassen sich dagegen viel schlechter vermieten. Zu mindestens ist es im Leipziger Raum so.
So sind Zitruspflanzen im Kübel eine interessante Idee für die Gestaltung des Balkons, welche eine besonderen Reiz bilden können. Ist der Balkon offen, so ist in der Wohnung ein entsprechender Platz erforderlich, wo die Pflanzen im Winter während der kalten Jahreszeit aufgestellt werden können. Vor ein paar Jahren während einer Begutachtung sah ich im Wohnzimmer circa 25 % der Bodenfläche mit verschiedenen Pflanzen. Auf meine Frage wurde mir geantwortet, „die Pflanzen befinden sich während der warmen Jahreszeit auf dem Balkon“. All zu viele Pflanzen dürfen sich allerdings auch nicht in der Wohnung befinden. Die Pflanzen produzieren zusätzlich Feuchtigkeit, neben unserer Atemluft und dem Wasserdampf im Bad oder welcher beim Kochen entsteht. In diesem Fall muss sehr konsequent die relative Luftfeuchte kontrolliert und entsprechend ausreichend gelüftet werden. Bereits eine geringe Feuchteerhöhung in der Raumluft kann zu Schimmelstreifen in den Wandecken, über dem Fußboden an der Außenwand oder an der Decke führen. Sie sollten daher so viele Pflanzen außerhalb der Wohnung abstellen, wie möglich. Das kann der Treppenabsatz oder im Keller sein. Alternativ gibt es viele Einjahrespflanzen, welche im Frühjahr gepflanzt werden. Es gibt auch künstliche Blumen und Pflanzen, welche als Ergänzung dienen. Die Gestaltung der Balkonwände lässt sich aber auch mit Holzpaneelen oder Holzleisten interessant gestalten. Aber auch ein kleiner Brunnen lässt sich in einer Ecke aufstellen. Das Plätschern des kleinen Springbrunnens ist sehr beruhigend. Eine kleine Fontäne im Garten ist ebenso beruhigend und sollte bei der Planung der Gartengestaltung so aufgestellt sein, dass Sie diese möglichst sehen und auch hören, wenn Sie sich auf der Terrasse entspannen.

Garten in Sun Club
Beispiel der Gartengestaltung in Sun Club auf Djerba, Natürlich kann man diese Gestaltung auch mit den heimischen Pflanzen machen.

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