Altbausanierung und Energiepolitik

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Beiträge zum Bauen und Wohnen sowie zu umwelt- und klimapolitischen Themen, die mit dme Bauen in Verbindung stehen.

Vorteile für den Bürocontainer auf den Baustellen

Erstellt von Peter Rauch am 21. Juli 2017

Vor 45 Jahren lernte ich beim Spezialbaukombinat Magdeburg auf Montage auf verschiedenen Baustellen. Das Unternehmen war unter anderem spezialisiert für den Gleitbau, Schornsteine, Kühltürme und Mischfutteranlagen. Meine ehemalige Brigade hatte auch das Uni-Hochaus in Leipzig gebaut. So lernte ich das Baugeschehen kennen. 12 Stundenschichten, Eisen flechten, betonieren, Schalungsbau und Japanerrennen.

Mischfutterwerk
Der Autor hatte dies Mischfutteranlage in Niederpölnitz
als Lehrling und Jungfacharbeiter mit errichtet.

Heute bekomme ich kaum noch eine Verbindung mit der Flechtzange zustande, damals waren es 16-17 „Maschen“ pro Minute. Auf den Großbaustellen waren wir in schönen Neubauten untergebracht. Diese waren für das künftige Bedienpersonal der Industrieanlage errichtet und wurden von uns als Arbeiterunterkunft genutzt. Im Keller waren die Duschen. Die Bauleitung befand sich im bereits fertiggestellten Sozial- und Verwaltungsgebäude auf dem künftigen Betriebsgelände. Nur in Gransee waren wir in Baracken untergebracht. Zu der damaligen Zeit gab es eben noch keine Wohncontainer.

Der Vorteil der Container

Wurden in den ersten Jahren die Container für den Gütertransport benutzt, so finden diese in vielen Bereichen ihre Anwendung. Zum Beispiel können Bürocontainer, Wohncontainer und Sanitärcontainer direkt auf oder neben dem Baustellengelände aufgestellt und an das Stromnetz und die Wasserversorgung angeschlossen werden. Sie sind entsprechend den Anforderungen ausgestattet. Selbst für Seminare oder als Klassenräume für Schulen gibt es spezielle Container. Wird die Schule saniert oder sind vorübergehend nicht genügend Klassenräume vorhanden, so bietet sich diese kostengünstige Variante an.

Die Vorteile der Bürocontainer liegen in dem verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten und sie lassen sich fast überall ohne Fundamentarbeiten aufstellen. Es fallen keine Mietkosten für ein Büro und für die Unterkünfte der Bauarbeiter an. Ebenso fallen eventuelle lange Anfahrwege weg, wenn die Baustellen weit von den nächsten Orten entfernt sind, wie z. B. bei Straßen- und Tiefbau.
Befindet sich der Bürocontainer direkt auf der Baustelle, so ist die Bauleitung vor Ort und es lässt sich die Koordinierung der einzelnen Gewerke nach dem vorgesehenen Zeitablaufplan besser durchführen. Gerade bei großen Baustellen ist es für die ausführenden Firmen nicht immer klar, wer für welche Ausführungsarbeiten zuständig ist. Auch bei auftretenden Problemen kann sehr schnell reagiert werden. Da Zeit ein wichtiger Kostenfaktor ist, lassen die Zeitablaufpläne nicht viel Spielräume zu. Zwar lassen sich viele Sachen per Telefon klären. Aber eine Baubesprechung vor Ort an der alle beteiligen Firmen, vom Architekten, Generalunternehmen bis zu den einzelnen Handwerken, teilnehmen, ist für einen reibungslosen Bauablauf von Vorteil. So können im Bürocontainer gemeinsam die Protokolle abgearbeitet und die nächsten Aufgaben mit den Terminvorgaben abgestimmt werden. Anschließend bzw. vorher erfolgt gleich die Begehung der Baustelle. So ist jede auf der Baustelle tätige Firma korrekt informiert und kann dies bei seiner eigenen Planung besser berücksichtigen.

Das Anwendungsgebiet der Bürocontainer ist natürlich nicht nur auf den Bausektor beschränkt. Z. B. in meiner ehemaligen Straße, wo ich wohnte, befand sich über einige Jahre die Radiologie, bis das Ärztehaus im Stadtzentrum fertiggestellt war.

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Einen Umzug richtig planen!

Erstellt von Peter Rauch am 17. Mai 2017

Es gibt verschiedene Gründe für einen Umzug in eine neue Wohnung oder in ein Haus. Der Umzug kann innerhalb der Stadt in ein anderes Bundesland oder gar in das Ausland erfolgen. Jeder dieser Umzüge unterscheidet sich in seinem zeitlichen, organisatorischen und finanziellen Aufwand.

Der Umzug gleich in der Nähe wird in vielen Fällen selbst und mit der Hilfe von Freunden über den Zeitraum von einigen Tagen oder auch Wochen durchgeführt. Die kleinen Dinge im Haushalt werden nicht extra verpackt, sondern stückweise transportiert. Gleichzeitig werden alte und nicht mehr benötigte Sachen aussortiert und wandern in die Restabfallentsorgung.

An einem Tag, das ist meistens am Wochenende, werden die verbliebenen Möbel transportiert. Je nach Umfang und Anzahl und Helfer erfolgt der Transport „um die Ecke“ mit einem gemieteten Kleintransporter oder einem großen Hänger. Hat man keine helfende Hand und ist der Aufwand größer, so beauftragen Sie einfach eine spezialisierte Umzugsfirma, welche auch kleine Transporte durchführt. Optimal ist auch, wenn diese auch gleichzeitig den übrigen Hausrat entsorgen.

Umzug in eine neue Wohnung
Bild: 7sundday.ru

Dagegen ist ein Umzug in eine andere Stadt mit einem größeren Aufwand verbunden. In der Regel erfolgt dann der Umzug an einem bzw. zwei Tagen. Für solche Transporte haben sich Umzugsfirmen spezialisiert. Zu dem Umzugsservice gehören auch kostenlose und unverbindliche Vor-Ort Besichtigungen, wie es zum Beispiel die Umzugsfirma aus Köln anbietet. Neben einer professionellen Angebotserstellung erhalten Sie selbstverständlich auch viele nützliche Tipps für einen reibungslosen Umzug.

Bevor der eigentliche Umzug erfolgt, müssen alle Haushaltsgegenstände, Möbel und Textilien sorgfältig für den Transport verpackt werden. Fast alle Möbel lassen sich wieder demontieren. Der Vorteil besteht darin, dass diese dann weniger Volumen für den Transport benötigen und sich auch besser in das Transportfahrzeug rutschfest einstapeln lassen. Sie lassen sich auch besser innerhalb der Wohnung oder auch über das Treppenhaus transportieren, wenn kein Schrägaufzug aufgestellt werden kann.

Die richtige Verpackung für den Umzug

Für die Verpackung der Haushaltsgegenstände und Textilien eigenen sich recht gut die Umzugskartons. Diese gibt es in den Baumärkten oder Sie könne diese auch preiswerter im Internet bestellen. Da wir gerade zwei Umzüge sowie eine Wohnungs- und Datschenauflösung hinter uns haben, konnten wir die praktische Tauglichkeit dieser Karton testen. Zu empfehlen sind zwei Kartongrößen. Einen größeren Umzugskarton für die leichten und sperrigen Sachen und einen kleineren für schwere Sachen, wie zum Beispiel für Bücher, Geschirr oder Bettwäsche. Verwendet man verschiedene Größen, so lassen sich diese schlechter platzsparend stapeln. Das gilt nicht nur für den Umzug, sondern auch in den Wohnungen. Einmal wenn eingepackt wird und in der neuen Wohnung müssen Sie auch erst einmal die Möbel aufstellen und dann können die Kartons entleert werden. Wenn alles kreuz und quer herumsteht, hat man nur wenig Platz. Während des Umzugs verschwinden viele Sachen, welche erst nach langem Suchen wieder auftauchen. Die beschrifteten Kartons helfen etwas bei der Ordnung und beim Suchen.

Ganz wichtig sind auch ein paar kleine Kartons für die Schrauben und Befestigungselemente der jeweiligen Möbel. Am günstigsten sollte für jeden Schrank eine eigene Schachtel genommen werden.

Beauftragt man eine Umzugsfirma, so liefern diese in ihren Service auch entsprechendes Verpackungsmaterial und sehr wichtig ist, sie haben die entsprechende Erfahrung und können daher auch die richtigen Empfehlungen geben. Schließlich soll der Umzug möglichst reibungslos und ohne Bruch erfolgen.

Kostensparen beim Umzug

Die Kosten für einen Umzugstransport setzen sich aus dem benötigten Volumen und der Entfernung zusammen. Bei sehr weiten Entfernungen können dann recht hohe Transportkosten anfallen. Nun kommt es auch darauf an, wie groß der Haushalt ist und ob man auf einige Sachen verzichten kann. Hier sollte man auch den Kaufpreis von neuen Möbeln und Haushaltsgegenständen in der neuen Heimat ermitteln und mit dem Transportpreis vergleichen. Daher sollte man sich von der Umzugsfirma für verschiedene Transportvolumen ein Angebot einholen. Wenn man nur die wichtigsten und teuren Haushaltsgegenstände und Möbel mitnimmt, kann man unter Umständen so viel sparen, dass man sich dort andere und neue Möbel kauft. Hinzu kommt, dass die alten Möbel nicht immer in die Räume der neuen Wohnung bzw. Des Hauses passen. Sie sollten vorher auch die Grundrisse der Wohnung ausmessen. Die vorhandenen Möbel werden im gleichen Maßstab auf Papier aufgezeichnet, ausgeschnitten und in die Zeichnung der Wohnung gelegt. Hier kann man recht schnell erkennen, welche Möbel nicht mehr benutzt werden können. Dies gilt auch für einen Umzug um die Ecke oder in die nächste Stadt.

Sie müssen aber auch beachten, dass eine Entsorgung der alten Möbel und andere nicht mehr benötigten Haushaltsgegenstände Geld kostet. Je nach Standort und Volumen können das 1500 bis 3000 Euro für die Beräumung einer kompletten Wohnung sein. Auch hier sollten Sie sich Angebote einholen. Haben Sie antike Haushaltsgegenstände, so lassen sich diese auf dem Trödelmarkt verkaufen. Aber das ist eine Sache, die langfristig geplant werden sollte. In der Regel lassen sich gebrauchte Möbel nur sehr schwer oder gar nicht verkaufen. Der Verkaufspreis ist dann auch sehr gering, sodass der zeitliche Aufwand nur selten im sinnvollen Verhältnis steht.

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Selbst gemacht

Erstellt von Peter Rauch am 20. Oktober 2016

Über das Thema Selbst gemacht kann man natürlich sehr viel schreiben. An erster Stelle steht, wer selbst wenig handwerkliches Geschick hat, sollte es lieber dem Fachmann überlassen. Es hat nicht unbedingt etwas mit der Qualität der Ausführung zu tun, sondern auch mit dem zeitlichen Aufwand. Bevor Sie anfangen, sollten Sie überlegen, wie lange es bei Ihnen dauert und was Sie in dieser Zeit anderes tun könnten. Zum Beispiel ein paar Überstunden und mit dem Geld bezahlen Sie den Handwerker. Aber das muss jeder selbst einschätzen, da für die jeweilige Arbeit auch das entsprechende Werkzeug benötigt wird und das kostet auch Geld. Das nächste ist die richtige Auswahl des Werkstoffs bzw. des Baumaterials. Als ich vor einigen Jahren eine Ausstellung bei einem Baumarkt im ländlichen Bereich begleitet hatte, konnte ich sehen, welcher Baustoff am häufigsten gekauft wurde. Es war Zement. Zement ist gut für den Gründungsbereich und eventuell noch für den Sockel. Ich bin überzeugt, dass viele von den Käufern den Zement für die Erstellung von Mauerwerk und Putz benötigten. Grundsätzlich muss der Mörtel weicher als die Steine des Mauerwerkes sein. Das trifft sowohl für den Mauermörtel als auch für den Putz zu. Also, wenn man etwas selbst macht, dann muss man sich auch mit den Eigenschaften der Materialien befassen, welche verarbeitet werden sollen.

Wenn man das Selbstmachen als Hobby betrachtet, dann spielt die Zeit eine untergeordnete Rolle und man braucht hierfür auch keine Handwerker oder andere Helfer. Es gibt viele brauchbare Literatur, z. B. kleine Informationsbroschüren in den Baumärkten, wo genau die Arbeitsschritte und das zu verwendende Werkzeug erklärt werden.

Der Garten als Hobby

Die Arbeiten im Garten sind oft Geschlechter spezifisch verteilt. Der Mann baut gern und die Frau gestaltet. Einfach ausgedrückt, der Mann baut die Gartenlaube, die Terrasse, den Sichtschutz, den Zaun, die Wegpflasterung und was noch alles anfällt.
Für die Errichtung einer Gartenlaube werden Baumaterialien und bestimmtes Handwerkzeug benötigt.

Trockenmauerwerk
Hat der Garten Höhenunterschiede, dann kann die kleine Stützmauer aus einem Trockenmauerwerk errichtet werden.

Bevor jedoch eine Laube oder eine zusätzliche Terrasse errichtet wird, sind einige Dinge zu beachten. Das wären zum Beispiel Vorgaben des BKleingG (Bundeskleingartengesetz) und des Gartenvereins. Ein Kleingarten soll nicht vollständig zubetoniert werden, sondern es sind bestimmte Größen der Überbauten Flächen (Laube und Terrasse) nicht zu überschreiten als Richtmaß gilt 24 qm. Wie groß eine Laube oder der Zaun sein darf, erfährt man vom Gartenvorstand. Es müssen eventuell auch Regelungen der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung oder der Unteren Wasserbehörde beachtet werden. Letztere Behörde ist für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für die Wasserversorgung und die Abwässer zu ständig. Ebenso sind Abstände zum Nachbargrundstück einzuhalten. Bei einem Garten kenne ich die Mindestabstände nicht, bei Wohngebäuden sind mindestens 3 m einzuhalten. Es gibt Ausnahmen, wenn der Nachbar zustimmt. Genaueres erfahren Sie in der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes.

Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben ist es sehr sinnvoll, wenn man um die Laube gehen und auch eine Leiter aufstellen kann. Auch wenn die Laube neue ist, irgendwann sind Sanierungsarbeiten erforderlich. Ist dann kein ausreichender Platz vorhanden, weil ein Zaun dort steht, gibt es Probleme, wenn schnell eine Reparatur ausgeführt werden muss. Wir haben im Moment gerade selbst das Problem mit unserer Nachbarin. Sie will unbedingt zwischen ihrem und unserem Haus, welche etwa 1,20 m auseinander stehen, einen Zaun auf der Grundstücksgrenze setzen. Wenn eine Reparatur anfällt, dann muss jedes Mal der Zaun abgebaut werden.

Hobby und Heimwerken

Natürlich erstreckt sich das Selbst machen nicht zur auf den Garten. Es gibt viele Hobbys. Mein Exschwiegervater hatte wenig Platz in der Wohnung für das Aufstellen einer Eisenbahnplatte. So hatte er in vielen Stunden aus Papier, Pappe, Draht und anderen kleinen Teilen maßstabgetreu älter Autotypen gebastelt. In einer Fernsehsendung wurden er und seine Autos vorgestellt.

Modellautos
Aller paar Jahre steht im Eigenheim oder in der Wohnung ein Tapetenwechsel an. Ein günstiger Zeitpunkt ist, wenn die Möbel in der Wohnung umgeräumt werden sollen, oder der Kauf neuer Möbel geplant ist. Bei kleinen Wohnungen, oder wenn das Zimmer nur wenig leer geräumt werden kann, gibt es tropffeste Farben und spezielle Roller, die die Renovierung erleichtern. Mit Farben kann optisch die Raumgeometrie verändert werden. Lange Korridore können optisch gekürzt oder die Decke hoher Räume gesenkt werden. Es kommt beim Heimwerken nicht nur auf die Fertigkeit an, sondern man muss dabei auch kreativ denken. Besonders ist dies beim Modellbau erforderlich. Ein großes Sortiment bietet z. B. Conrad an. Daneben gibt es zahlreiche Hobbyläden, wo man kleine Dinge zum Basteln bekommt, und so die Räume aber auch die Fenster liebevoll gestalten kann.

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Gesunde Wohnumwelt – Schlafzimmer

Erstellt von Peter Rauch am 28. Juli 2016

Eine gesunde Wohnumwelt beginnt in der Wohnung bzw. im Wohnhaus und reicht bis zur näheren Umgebung mit dem Mikroklima. Es wirken hier sehr viele Einflüsse, welche sich positiv aber unter gleichen Bedingungen an einem anderen Ort sich ganz anders auf die Gesundheit der Bewohner auswirken. Zwischen dem Stadtklima und dem Land sind klimatische Unterschiede bezogen auf die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schadstoffbelastung. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Bauhülle und auf das Klima im Inneren des Gebäudes aus. Farbanstriche können an einem Standort mit geringerer ständiger relativer Luftfeuchte schadensfrei sein, an einem anderen Standort tritt das Phantombildung Fogging (eine dunkle Staubablagerung an der Wandoberfläche) oder gar eine Schimmelbildung an der Oberfläche auf. Wobei die Baustoffe und das Nutungsverhalten identisch sein können. Es ist heute sehr schwer, bei den verschiedenen Baustoffen und konstruktiven Ausführungen ein einheitliches Raumklima zu schaffen, welches über all vorliegt. Hinzu kommen aber auch noch die unterschiedlichen Einrichtungsgegenstände mit verschiedenen Stoffeigenschaften. Weiterhin beeinflussen das Nuterverhalten und die Raumnutzung das Raumklima.

Der wichtigste Raum ist das Schlafzimmer

Bereits bei der Planung wird oft den Schlafräumen auf Kosten eines sehr großen Wohnzimmers nur eine geringe Fläche zugeordnet. Vergessen wird jedoch, dass wir uns die längste Zeit im Schlafzimmer aufhalten. Je nach Schlafbedarf zwischen 7 bis 9 Std. Im Wohnzimmer sind das bis auf das Wochenende nur einige Stunden. Nicht in jedem Fall kann das Schlafzimmer während der Nachtruhe gelüftet werden. Gründe sind Lärm oder Abgase von der Straße oder Anderes.
Das Schlafzimmer muss daher ein ausreichend großes Raumvolumen haben, um die während der Nachtruhe abgegeben Feuchtigkeit und mögliche Schadstoffe aus den Baustoffen bzw. Einrichtungsgegenständen aufzunehmen. Daher sollten bei der Einrichtung der Schlafräume so wenig Möbel aufgestellt werden wie möglich und diese sollten schadstoffarm sein. Günstig für das Raumklima sind Möbel aus Holz, welche auch feuchteregulierend wirken. Für einen gesunden Schlaf sollten auch geeignete Betten ausgewählt werden. Unter Matratzen Testsieger finden Sie geeignete Unterlagen zum gesunden Schlaf. Ein tiefer und ausreichender Schlaf ist neben dem bereits genannten gesunden Raumklima und einer gesunden Ernährungsweise ein wichtiger Faktor zur Erhaltung unserer Gesundheit und der Leistungsfähigkeit.

Das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer dient nicht nur einfach zum Wohnen, sondern sollte auch zur Erholung dienen. Durch eine geschickte Anordnung der Möbel, Gardinen und andere Einrichtungsgegenstände erhält jedes Zimmer seinen individuellen Charakter. Mit der richtigen Farbgebung kann optisch die Raumgeometrie verändert werden. Mit dem kleinen Beispiel zur Raumgeometrie können nachträglich Korrekturen vorgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass man durch jede Farbe eine bestimmte psychologische Wirkungen erreicht. Z. B. bei kalten Räumen sollten warme Farben verwendet werden. Das sind gelb- und orangetöne Farbanstriche. Bei der Farbgestaltung der Räume sollten naturnahe Farben verwendet werden. Diese wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Diffusionsdichte Farben verhindern den Feuchteausgleich mit der Raumluft.

Die Küche

Die Küchen werden in Maßanfertigung und mit sehr teuren Haushaltsgeräten ausgestattet. Dies ist dann sinnvoll, wenn eine große Familie mehrmals am Tag mit einem reichlichen Mahl versorgt werden muss. Aber in der Regel wird gerade noch ein Ei gebraten und ein Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben. Ob sich in diesem Fall eine hohe Investition lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Das Bad

Das Bad dient je nach Größe zur täglichen Hygiene aber auch zur Entspannung. Die Ausstattung reicht von der Badewanne, Dusche, Dampfdusche oder bis zur Kombination Dusche und Sauna. Ohne auf die Einzelheiten der optimalen Gestaltung einzugehen, sollten die Wände bei diesem Raum so sparsam wie möglich mit Wandfliesen versehen werden. Die Fliesen nehmen keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf. Das müssen die übrigen Wandflächen übernehmen. Wasserdampf wird kurzzeitig von der Oberfläche aufgenommen und später wieder an die Raumluft abgegeben. Damit wird bei korrekter Lüftung eine längere zu hohe relative Luftfeuchte vermieden. Wird zusätzlich eine diffusionsoffene Wandbeschichtung gewählt, so wird einer Schimmelbildung vorgebeugt. Diese entsteht, wenn etwa ständig die hohe Luftfeuchte länger als 2 Stunden vorliegt.

Auf das gesunde Raumklima wirken die Eigenschaften der Baustoffe, Einrichtungsgegenstände und das Rauchen. Darauf gehe ich an einer anderen Stelle ausführlicher ein.

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Sport im Altbau mit einer Klimmzugstange

Erstellt von Peter Rauch am 25. Februar 2016

Um die täglichen Arbeitsanforderungen zu meistern, ist die Gesundheitserhaltung unseres Körpers sehr wichtig. Neben einer ausreichenden Bewegung ist eine natürliche und gesunde Ernährung erforderlich. Gerade in der heutigen Zeit bewegen wir uns viel zu wenig. Die körperliche Arbeit wurde durch die sitzende Büroarbeit vor dem Computer verdrängt. Durch die einseitige Sitzhaltung kommt es zu Verspannungen und zur einseitigen Belastung der Muskulatur. Durch die fehlende Bewegung und einer ungünstigen Ernährung kommt es auch zur unerwünschten Gewichtszunahme. Einen kleinen Ausgleich bringt der Besuch eines Fitnessstudios nach Feierabend. So schön, wie diese Fitnessstudien sind, aber nicht immer hat man Zeit und Lust am Abend nach der Arbeit sich dort hinzubewegen. Besonders schwer fällt es ein, wenn auch noch Hausarbeiten zu erledigen sind. Wenn man sich auch noch um seine Kinder kümmern muss, dann ist das ohne hin schon aus zeitlichen Gründen kompliziert. An dieser Stelle sollen die Fitnesszentren nicht schlecht gemacht werden, sie haben eine Vielzahl von Vorteilen, zum Beispiel fachliche Anleitung zur Ausführung der Übungen, ein breites Angebot verschiedener Sport- und Übungsgeräte sowie in vielen Fällen auch eine Sauna zur anschließenden Entspannung. Die Anfahrt und die Benutzung umfassen einen zeitlichen Aufwand von mehr als 3 Stunden. Schon die richtige Benutzung der Sauna beansprucht mindestens 2 Stunden. Da man pro Woche schon mindesten dreimal oder besser noch mehr aktiv sein sollte, ist das schon eine ganz schöne zeitliche Belastung.

Täglich sportliche Übungen

Als Alternative aber auch als Ergänzungen sollten täglich sportliche Übungen auch Zuhause ausgeführt werden. Viele Übungen können gleich am Morgen aber auch im Verlauf des Tages ohne Sportgeräte ausgeführt werden. Eine Kombination aus Dehnungs-, Konditions- und muskelaufbauende Übungen lassen sich praktisch fasst an jedem Ort in der Wohnung ausführen.
Sehr praktisch sind eine kleine Handel, als Ersatz kann auch eine mit Sand gefüllte Plastikflasche verwendet werden, oder das Gummiband. Wichtig hierbei ist, dass keine Überbeanspruchung erfolgt aber durch die entsprechende Wiederholung ein Übungserfolg erreicht wird. Diese kleinen Sportgeräte benötigen nicht viel Platz und lassen sehr leicht in jeder Ecke unterbringen.

Übung mit einem Gumminband

Übung mit einer kleinen Handel

Welche Übungen für ein sehr nützlich sind, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Übernehmen sie einfach die Übungen, welche Sie unter fachlicher Anleitung im Fitnesszentrum oder von dem Physiotherapeuten erhalten. Natürlich können Sie sich anhand spezieller Literatur für Gymnastik Ihre eigene Übungen zusammenstellen.

Wer mehr sportliche Aktivitäten ausführen möchte und auch den nötigen Platz in der Wohnung hat, kann sich auch einige Sportgeräte aufstellen. Das sind zum Beispiel ein Hometrainer für das Ausdauertraining oder Klimmzugstangen zum Krafttraining. Bei sehr großem Wohnraum lassen sich natürlich noch viele andere Fitnessgeräte aufstellen. Vor der Anschaffung sollte Sie sich aber auch im Klaren sein, ob Sie diese Geräte auch wirklich ständig benutzen oder nur dazu dienen, um die Gäste zu beeindrucken. Auch hier kann erst einmal nur empfohlen werden, testen Sie die Geräte ausgiebig in einem Fitnessklub, bevor Sie diese kaufen und aufstellen. Vielleicht sind andere Geräte für Ihre täglichen sportlichen Übungen sinnvoller.

Beim Ausdauertraining zu beachten

An dieser Stelle noch eine Ergänzung zum Ausdauertraining. Laufen oder mit dem Rad fahren durch Parkanlagen oder besser durch den Wald sind für die Gesundheit sehr nützlich. Allerdings verhält es sich etwas anders, wenn man sein Jogging neben einer sehr stark befahrenen Autostraße ausführt. Durch den erhöhten Puls und die erhöhte Atemfrequenz nimmt man auch gleichzeitig viele Schadstoffe von den Autoabgasen auf. Dann ist es doch sinnvoll, lieber in der etwas sauberen Luft Zuhause sein Ausdauertraining durchzuführen.

Sportliche Übungen im Altbau

Für das Aufstellen oder die Befestigung von Trainingsgeräten im Altbau sind einige Besonderheiten zu beachten. Der Trittschallschutz einer Holzbalkendecken ist nicht besonders gut. Dem Nachbarn darunter wird es nicht immer gefallen, wenn es an der Decke stärkere Geräusche gibt. Im Rahmen der Altbausanierung erfolgt bei den Decken in vielen Fällen eine schwimmende Verlegung von Holzspanplatten oder Fermacellplatten. Diese Platten liegen auf einer Dämmmatte oder auf einer Schüttung auf. Durch rhythmische Belastungen können diese Platten schwingen. Wie es sich bei Holzbalkendecken mit dem dünnen Betonestrich verhält, kann hier nicht beurteilt werden. Auf jedem Fall sollte das Sportgerät auf eine weiche Unterlage aufgestellt werden. Das Hüpfen oder Springen sollte man ohnehin in einem Mehrfamilienhaus unterlassen.
Das Anbringen von Klimmzugstangen mit mehreren Befestigungsstellen im Altbau ist nicht sehr einfach. Hier muss einiges beachtet werden, damit die Klimmzugstange auch lange an der Wand bzw. an der Decke hält.
Grundsätzlich unterliegt ein Gebäude einer Alterung. Die mineralischen Baustoffe, vor allem die Bindemittel verlieren an Festigkeit. Bei älteren Gebäuden, wo im Mörtel sehr sparsam Kalk verwendet wurde, dort sieht man das „Aussanden“ der Mörtelfugen. Bereits mit geringem Aufwand lassen sich die Ziegelsteine aus dem Mauerverband herauslösen. Besonders lose sind die Steine in dem Mauerwerk, welches ständig einer Feuchtigkeit ausgesetzt ist und wo zusätzlich eine hohe Salzbelastung vorliegt. Das ist in der Regel im Keller der Fall. Bei älteren Mehrfamilienhäusern bestehen die Zwischenwände in den Wohnungen in der Regel aus einer 12er-Bundwand mit Ziegelsteinen. Es befinden sich in der Wand senkrecht ein oder zwei Holzstiele und dazwischen Ziegelsteine. Eine Befestigung der Klimmzugstange an einer solchen Wand ist nicht sehr sinnvoll. Da es je nach Beanspruchen zu Rissen in der Wand kommt. In einigen Fällen befanden sich in diesen Wänden in der Mitte Durchgangstüren. Rechts und links stehen dann die Holzbalken (Stiele). Der Abstand dieser Stiele beträgt etwa ab 90 cm. Natürlich müsste man erst einmal in der Wand die Holzbalken suchen. Am einfachsten geht dies mit einem ganz dünnen Steinbohrer. Natürlich nicht gerade im Sichtbereich, sondern das Anbohren erfolgt unten über der Fußbodenleiste. Die kleinen Löcher lassen sich leicht wieder verschießen. Vielleicht ist auch noch eine alte Bauzeichnung vorhanden und der Standort der Stiele in der Wand kann genau bestimmt werden. Stimmt der Abstand nicht mit dem Abstand der Klimmzugstange überein, so lassen sich über den Putz passende Bretter an die Stiele befestigen. An diesen kann die Klimmzugstange befestigt werden. Sehr sicher ist, wenn sich an der gegenüberliegenden Wandfläche auch ein Brett befindet. Die Klimmzugstange kann dann mit durchgehenden Schraubverbindungen (Gewindestangen) befestigen werden.

Bei einer tragenden Innenwand lässt sich leichter eine Befestigung herstellen. Wie weit hier sogenannte Kraftdübel ausreichen, hängt von der Festigkeit des Mauerwerkes ab. Anders als bei einer ständig gleichmäßigen Last treten hier recht unterschiedlich hohe Zugkräfte auf. Dies hängt natürlich auch vom Gewicht des Sportlers ab und in welcher Intensität er die Übungen ausführt.
Auch hier ist man auf der sicheren Seite, wenn eine durch die Wand durchgehende Befestigung mit einer Gewindestange hergestellte wird. Auf der Gegenseite wird am besten ein kleines Blech direkt auf das Mauerwerk eingesetzt, welches wenigsten 2 oder 3 Ziegelsteine überdeckt. Dieses Blech und die Mutter werden mit Putz überzogen, sodass diese optisch auf der Gegenseite der Klimmzugstange nicht zu sehen sind.

An einer normalen Leichtbauwand (Metallständerwand) ist eine Befestigung der Sportgeräte nicht möglich. Es sei, diese Wände sind extra dafür erstellt worden.

Sind die Deckenhöhen nicht zu hoch, dann können die Klimmzugstangen auch an der Decke befestigt werden. Der Abstand der Deckenbalken liegt in der Regel bei circa 75 cm. Passt der Abstand nicht, so ist die Klimmzugstange dann längst an einem Deckenbalken zu befestigen. Ist eine andere Richtung vorgesehen, dann ist eine Hilfskonstruktion zu erstellen, an welcher dann die Klimmzugstange befestigt wird. Zu beachten ist auch, dass eine Befestigung an einer abgehängten Decke nicht möglich ist. Die abgehängte Decke dient zur Verbesserung des Schallschutzes. Wird diese unterbrochen, so stellt die Befestigung dann eine Schallbrücke dar.

Was ist noch zu beachten

Wie bereits oben beschrieben, stellt das Anbringen einer Klimmzugstange oder vergleichbare andere Geräte einen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz. Es erfolgt eine wesentliche höhere Belastung als zum Beispiel bei der Befestigung eines Hängeschrankes in der Küche. Sollte Sie zur Miete wohnen, dann sollten Sie den Eigentümer informieren und um seine Zustimmung bitten. Gerade beim Bohren für Befestigungsmittel muss man auch darauf achten, dass sich in der Wand nicht elektrische oder Wasserführende Leitungen befinden.

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Den Kostenanstieg vorbeugen

Erstellt von Peter Rauch am 20. April 2015

Unbemerkt für den Bürger hat der Euro seit dem letzten Jahr erheblich an Wert verloren. Offiziell findet man Angaben von wenigen Prozent, aber Finanzexperten sprechen von einer wesentlich größeren Abwertung. Der Wertverlust wird allein schon am fallenden Wechselkurs zum Dollar deutlich. Vorteilhaft ist dies für den Export, da die deutsche Wirtschaft mehr Produkte außerhalb der EU verkaufen kann. Das wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die international niedrigen Öl- und Gaspreise sorgen zusätzlich an Kosteneinsparung (Benzinpreise) im privaten Haushalt. Die Bürger haben so mehr Geld zum Kauf für andere Produkte zur Verfügung. Dies belebt den Binnenmarkt. Nicht so günstig sieht es dagegen aus, wenn die Produkte von außerhalb der EU exportiert werden. Diese sind teurer geworden.
Aber nicht nur ausgewählte Produkte werden immer teurer, sondern seit einigen Jahren steigen die Energiekosten für die privaten Haushalte und die Beiträge für die Gebäudeversicherungen an.

Weshalb steigen die Stromkosten?

Die Herstellungskosten für Strom aus Kernenergie, Kohle- oder Gaskraftwerke ist wesentlich billiger als aus Windenergie und Solarenergie. Dies hängt ganz einfach mit der niedrigen Energiedichte bei Wind und der Solareinstrahlung zusammen. Wer sich noch an den Physikunterricht in der Schule erinnern kann, weiß, dass eine Energie in eine Energieform umgewandelt werden kann. Die durch den grünen Zeitgeist favorisierte Energieerzeugung hat nun einmal einen niedrigeren Wirkungsgrad. Der Anteil der gesamten Stromerzeugung in Deutschland gegenüber der globalen Produktion ist bedeutungslos. Wie winzig dieser Anteil ist, können Sie bei mir auf der Seite zum Kohlendioxid lesen.
Aber nicht nur die höheren Herstellungskosten für die Stromerzeugung sind schuld für die steigenden Kosten, sondern das sozial ungerechte EEG. Die wenigsten Bürger begreifen, dass sie mit ihrer Stromrechnung die Investitionen der Solaranlagen auf dem Dach des Nachbars bezahlen. Dieser bekommt eine Vergütung nicht vom Staat, sondern von den Stromverbrauchern, welche keine Solaranlagen auf ihrem Hausdach haben.
In zwischen sind die Energiekosten so angestiegen, dass die Harz-IV-Regelsätze dies nicht mehr ausgleichen.

Die Beiträge für die Gebäudeversicherung steigen.

Wer ein eigenes Häuschen besitzt, wird festgestellt haben, dass die Beiträge für die Gebäudeversicherung jedes Jahr ansteigen. Bei unserer Versicherung wurde dies mit der ständigen Zunahme der Umweltkatastrophen als eine Folge der Klimaerwärmung begründet. Dass immer mehr Häuser beschädigt werden, stimmt. Aber dort wo heute Gebäude stehen und geschädigt werden, befanden sich früher keine.
Heute werden Flächen in Auen und historischen Überschwemmungsgebiete als Bauland ausgewiesen. Dass dann auch einmal ein Haus nasse Füße bekommen kann, ist normal. Ebenso puffern Flüsse mit ihren natürlichen Verläufen und Krümmungen die Wassermassen nach einem starken Niederschlag ab und verhindern so eine Überschwemmung. In der Vergangenheit wurden diese Flussläufe begradigt. Bei Hochwasser läuft dann eben das schön gemauerte Flussbett über. Dies hat mit einer Klimaerwärmung wenig zu tun. In der Stadt Wehlen an der Elbe oder in Grimma gibt es Markierungen, wie hoch das jeweilige Hochwasser in den letzten Jahrhunderten war.
Für die menschengemachten Umweltkatastrophen ist nicht das Klima, sondern der mangelhafte Hochwasserschutz verantwortlich. Diese zusätzlichen Kosten werden auf alle Versicherungsnehmer verteilt.

Hochwassersäule in der Stadt Wehlen an der Elbe

Alternative zur Kostenersparnis

Es gibt nicht allzu viele sinnvolle Alternativen. Sie können beispielsweise einen günstigsten Anbieter auf dem Portal Wechselpiraten.de finden. Dabei sollten Sie aber auch das neue Angebot mit Ihrem bisherigen Vertrag vergleichen. Oft werden für das erste Jahr Rabatte angeboten oder der Vertragsinhalt bietet ganz andere Leistungen, was gerade bei Versicherungen von Bedeutung sein kann. Bei Stromanbieter gibt es sehr unterschiedliche Angebote, wie Vorkasse oder Paketangebote. Diese können durchaus günstiger sein, aber Sie müssen hier genau kalkulieren. Bei DSL Angeboten zählt nicht, was angeboten wird, sondern welche Datenmenge lässt das örtliche Netz durch und wie zuverlässig ist der Anbieter. Gerade hier werden Angebote unterbreitet, welche gerade bei abgelegen Örtlichkeiten nicht funktionieren.
Schließlich möchten Sie einsparen und nicht mehr bezahlen oder einen guten Service verlieren.

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Ein Schwimmteich für das eigene Grundstück

Erstellt von Peter Rauch am 20. April 2015

Nicht jedes Grundstück befindet sich direkt an einem Badesee oder Badeteich. Sehr beliebt ist an heißen Sommertagen auch einmal in das kühle Nass einzutauchen. Dazu wird ein kleiner Pool in das Grundstück bzw. in den Garten aufgestellt. Es gibt sehr unterschiedliche Modelle, welche sich überall aufstellen lassen. Etwas mehr Aufwand ist ein großer Pool, wo man bereits richtig schwimmen kann. Damit das Wasser nicht so schnell von Laub und anderen umherfliegenden Pflanzenteilen verschmutzt wird, kann die Wasserfläche des Schwimmbeckens abgedeckt werden. Eine auf das Wasser aufgelegte dunkle Kunststofffolie sogt gleichzeitig für eine Erwärmung des Wassers. Aber es gibt auch abnehmbare Kunststoffdächer, welche zur Seite geschoben oder über eine spezielle Konstruktion angehoben werden. Auch hier gibt es zwei Vorteile, das Wasser im Schwimmbecken ist wärmer und damit kann man das Becken viel länger nutzen als bei einem freien Becken. Die Verschmutzung von außen ist geringer.
Aber es gibt einen großen Nachteil bei den Pools. Das ist ein hoher Aufwand, um die Wasserqualität zu erhalten. Diese Pools bedürfen einen hohen technischen Aufwand mit Filteranlagen und die Fliesen bzw. die Kunststoff- oder Metallwände müssen ständig von den Algen gesäubert werden. Zusätzlich werden auch große Mengen an Chlor zugegeben. Wir waren längere Zeit im Winter in einer Hotelanlage in Tunesien und konnten zusehen, welcher Aufwand durch das Personal betrieben werden musste, um die Pools zu pflegen.
Ein Bekannter in Mukatschewo hatte uns stolz sein Pool gezeigt, welches er für seine Frau für Wassergymnastik bauen ließ. Er sagte uns, wenn er gewusst hätte, welcher Aufwand und welche Kosten für die Pflege auf ihn zukommen, dann hätte er dies nicht gebaut. Und er ist Millionär.

Pool bei Mukaschewo

Bild: Auf den Grundstück eines Bekannten mit dem Blick auf die Stadt Mukaschewo

Die Alternative ist ein Schwimmteich

Wer nicht auf das frische Nass verzichten möchte, kann sich ein Schwimmteich anlegen. Schwimmteiche werden immer beliebter. Allerdings sollte das Grundstück auch eine gewisse Größe haben. Unser Nachbar hat auf seinem sehr großen Wochenendgrundstück einen Teich, welchen wir vor zwei Jahren angesehen hatten. Ringsherum stehen Bäume und Büsche, also richtig wie in der Natur. Unweit von der Grundstücksgrenze ist eine kleine Quelle und der kleine Bach geht durch das Grundstück. Im Moment bin ich mir nicht sicher, ob sich an dieser Stelle das Wasser bereits natürlich angestaut hatte oder ob er noch zusätzlich den Erdboden ausgehoben hat. Im Teich sind Fische, Frösche und auch Wasserpflanzen, eben wie in einem richtigen natürlichen Teich. Im Sommer badet er in diesem Teich.

Ein natürlicher Schwimmteich im eignen Grundstück

Im Bild der kleine Schwimmteich im Grundstück bei unserem Nachbarn in der Dahlner Heide

Nun hat nicht jeder einen kleinen Bach hinter dem Haus oder gar durch das Grundstück. (Das Wasser sollte in dem Bach aber auch das ganze Jahr fließen und nicht nur Frühjahr.) Alternativ kann man sich auch einen Schwimmteich anlegen. Der Vorteil bei einem optimalen Biotop ist der geringere Pflegeaufwand gegenüber einem Pool. Bei entsprechender Größe ist kein technischer Aufwand erforderlich und es muss kein Chor zugegeben werden. Es ist eben wie bei dem bekannten kleinen Fischteich im Garten, eben nur etwas größer. Das Wasser reinigt sich auf natürlicher Weise von selbst. Viele Menschen sind sehr empfindlich gegenüber Chlor und brauchen so nicht auf das Badevergnügen verzichten.
Alles, was es über das Anlegen eines Schwimmteiches im eigenen Garten zu wissen gibt, können Sie auf dieser Website nachlesen. Bevor man mit dem Anlegen eines Teiches beginnt, ist eine Anfrage bei der Gemeinde sinnvoll. Jede Gemeinde kann hier bestimmte Vorstellungen haben, es ja eine Veränderung der natürlichen Umgebung. Es kann aber auch künftig an der Grundstücksgrenze, wo der Teich angelegt werden soll, eine Straße geplant sein. Dann wäre die Ruhe vorbei. Ebenso ist sicherlich ein Bodengutachten sinnvoll. Die Bodenschichten können für einen Teich gut geeignet sein oder das Wasser läuft immer weg. Diese Erkenntnisse sind wichtig für eine gute Planung eines Schwimmteiches.

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Wozu eine fachliche Bauberatung oder ein Baugutachten?

Erstellt von Peter Rauch am 25. September 2014

Nicht nur wenn ein neues Haus errichtet wird, sondern auch bei einer geplanten Sanierung eines älteren Hauses ist eine unabhängige fachlich qualifizierte Beratung sinnvoll. Viele Bauherrn vertreten immer noch die Auffassung, dass sie alles selber machen können, oder verlassen sich auf die fachlich korrekte Ausführung der Handwerksfirmen. Die Mehrheit der Handwerksfirmen wird auch korrekt arbeiten.
Um die Situation mit einem einfachen Beispiel zu erklären. Der Maurer möchte alles aus Mauersteinen, Putz und Beton herstellen. Der Zimmermann schwärmt von den ökologischen Holzkonstruktionen und der Trockenbauer möchte alles aus genormten Fertigteilen herstellen. Jede Ausführung ist für sich in Ordnung. Aber hier steht die Frage, ist die jeweilige Anwendung an dem Haus auch sinnvoll und wirtschaftlich? Trockenbauteile auf einer feuchten Wand oder gar im feuchten Keller gehören hier grundsätzlich nicht hin. Diese Konstruktion ist sehr feuchteempfindlich und neigt schnell zur Schimmelpilzbildung. Ebenso ist der Einsatz von Holz nur dort sinnvoll, wo das Holz immer abtrocknen kann. Ebenso sollte das Holz möglichst von 3 Seiten kontrollierbar sein, damit mögliche Holzschäden frühzeitig erkannt werden. Eine der großen Probleme beim Dachausbau, da die Sparren mit einer Innendämmung verschlossen werden.

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Dampfbremse hinter einer Abseitwand im Dachgeschoss

Der Bauherr möchte für sein gutes Geld auch eine gute Bauleistung. Die Errichtung eines Bauwerkes aber auch die Altbausanierung fordert eine gute Planung. Heute sind so viele Bauvorschriften zu erfüllen, die kaum noch überblickbar sind. Ebenso ist das Werkstoffverhalten gerade bei neuen Baustoffen bezogen auf ihr Langzeitverhalten nicht ausreichend bekannt. Ein Wohngebäude hat eine normative Nutzungsdauer von 80 bis 100 Jahre. Nach entsprechender regelmäßiger Instandhaltung kann das Haus praktisch viele weitere Jahre stehen. Ein vorzeitiges Versagen wichtiger Bauteile verursacht nicht nur Ärger, sondern führt auch zu einem Wertverlust.

Falsche Sanerung von Deckenbalken
Sanierte Deckenbalken

Externe Bauberatungen, Bestandsaufnahmen, Bauabnahmen und Baugutachten verringern das Risiko eines späteren Baumangels.

Die Sanierung der Sanierung ist schon längst kein Einzelfall mehr. Meistens ist die Sanierung mit sehr hohen Kosten verbunden. Dagegen macht das eingesparte Honorar des Bausachverständigen nur einen Bruchteil aus. Die technischen Berater der Baustoffhersteller sind in der Regel fachlich nicht schlecht. Aber sie vertreten ihren Baustoffhersteller und werden nur in seltensten Fällen andere Baustoffe empfehlen. Zu unterscheiden sind die Baumärkte und die Baustoffmärkte. Im Baumarkt wurden die Kollegen im Schnellkurs geschult. Im größeren Baustoffmarkt wird dagegen schon qualifiziertes Personal beschäftigt. Aber auch hier kennen sie die jeweilige Situation vor Ort nicht und können auf keinem Fall eine fachlich korrekte Bauberatung ersetzen. Bauträger und große Baukonzerne machen ihre Bauabnahme mit sich selbst. Sie kontrollieren sich selbst. Was soll auch das wirtschaftlich abhängige Planungs- und Architekturbüro auch machen. Wird ein neuer Fernseher angeschaltet, dann funktioniert er oder nicht. Es gibt auch eine Garantiezeit. Wird eine neue Wohnung oder ein Haus bezogen, dann ist in der Regel erst einmal optisch alles in Ordnung. Die Folgen einer mangelhafte Dampfbremse und einer fehlerhaften dauerelastischen Fuge in der Fundamentplatte im Keller wird erst viel später, meist nach dem Ablauf der Gewährleistungsfrist, festgestellt.
Wurden vor vielen Jahren noch viele Anfragen an mich wegen Bauschäden gerade aus NRW oder Hamburg gestellt, so konnte ich leider auf keinen Kollegen verweisen. Rainer Golunski ist als Baugutachter in Hamburg tätig. Der Kollege hat bei großen Baukonzernen gearbeitet und kennt daher auch alle Tricks und viele Problembereiche. Eine fachlich gute Beratung und Problemlösung erfordert eine langjährige Berufserfahrung und technisches Verständnis. Etwas, was an der Hochschule nicht vermittelt werden kann. Hier werden vorwiegend die theoretischen Grundlagen gelehrt.

Beim Neubau gelten die aktuellen Bauvorschriften und mit den Produktbeschreibungen der verwendeten Baustoffe lässt sich schnell eine Übersicht des Bauzustandes feststellen. Bei einer Altbausanierung müssen auch die historischen Bauausführungen beachtet werden. Die Verwendung und die Herstellung der Baustoffe und Baukonstruktionen erfolgte oft nach Erfahrungen. Erst im Zeitalter der Industrialisierung entwickelten sich Vorschriften, welche dann auch in Baupolizeiliche Verordnungen einflossen. Bei einer falschen Herangehensweise bei der Altbausanierung können so bewährte Konstruktionen und Baustoffe versagen. Die Unterschätzung betrifft zum Beispiel den Feuchtetransport im porösen Baustoff. Holzkonstruktionen, wie die Holzbalkendecken müssen immer ausreichend luftumspült sein, damit sich kein Feuchtestau bildet. Eine Feuchteerhöhung führt an den Balkenköpfen zu einer Verbesserung der Fraßaktivitäten Holz zerstörender Insekten und im ungünstigen Fall zu einem Pilzbefall. Durch den zusätzlichen Fußbodenaufbau auf die Dielung durch Spanverlegeplatten, Fußbodenbelag oder Laminat sowie das Verschließen der Fugen am Randbereich (hier waren die Fußbodenleisten) wird der konstruktive Luftaustausch verhindert. Waren bisher auf der Fassade mineralische Putze, so werden kunststoffmodifizierte Beschichtungen oder gar eine Dämmung aus Styropor aufgebracht und so eine Sperrschicht geschaffen.

Eine Bauwerksuntersuchung kann sehr unterschiedlichen Zwecken dienen. Daher nur eine kleine Auswahl:

  • Die Erfassung des allgemeinen Bauzustandes beim Erwerb einer Immobilie. Es können auch eventuelle Sanierungskosten eingeschätzt werden. Damit lässt sich eine bessere finanzielle Planung bereits vor dem Kauf absichern.
  • Eine Reduzierung der Instandhaltungskosten durch eine rechtzeitige Beseitigung von mangelhaften Zuständen.
  • Ermittlung konkreter Angaben über den baulichen Bestand, wie Baustoffe, Alterung, Konstruktionen und Bauschäden.
  • Das Erkennen von verdeckten Mängeln, wie Balkenauflage Wand- und Deckenaufbauten oder haustechnische Installationen hilft bei der Vermeidung von größeren Folgeschäden.
  • Eine Zuordnung von Schäden nach Ursache und eventueller zeitlicher Entstehung kann zum Beispiel für die Regulierung durch die Versicherung von Interesse sein.
  • Die Festlegung notwendiger Maßnahmen für Neu- oder Umnutzungen kann zur wirtschaftlichen Beurteilung herangezogen werden.
  • Die Klärung des Sanierungsaufwands dient zur besseren Abschätzung der Sanierungskosten. Damit lassen sich Sanierungsmaßnahmen besser planen.
  • Welche zusätzlichen Forderungen müssen wegen des Denkmalschutzes eingehalten werden.

Für den Bauherrn sind die notwendigen Anforderungen an die Sanierungsmaßnahmen aus wirtschaftlicher Sicht wichtig. Daraus werden die entsprechenden Sanierungskonzepte entwickelt und die jeweiligen Handwerker mit der entsprechenden Qualifizierung vorgeschlagen. Über eine Ausschreibung erfolgt dann die Auswahl der entsprechenden Handwerksfirmen. Entscheidend ist nicht das niedrigste Preisangebot, sondern die Referenzen. Der externe Bauberater bzw. Baugutachter nimmt die einzelnen Leistungen ab.

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Wasser das wichtigste Lebensmittel

Erstellt von Peter Rauch am 5. Juni 2014

Eigentlich ist mein Fachgebiet Feuchtetransportprozesse in Wohngebäuden und der Einfluss der Feuchte (Wasser) auf die Wachstumsprozesse von Mikroorganismen, welche das Raumklima beeinflussen. Ein Einfluss auf unser Wohlergehen und unsere Gesundheit in Wohngebäuden. Damit habe ich mich auch etwas intensiver mit dem hochinteressanten Thema Wasser und den Einfluss auf die Stoffwechselprozesse befasst.

Inspiriert hat mich auch der Einfluss von Frau Nelia Sydoriak, welche sich seit vielen Jahren intensiv mit natürlicher gesunder Ernährung und Lebensweise beschäftigt. Ein Glas Wasser trinken aus dem Brunnen oder der Wasserleitung war noch vor einigen Jahren selbstverständlich. In den ukrainischen Karpaten erfolgt auch eine Bewertung des Grundstücks bzw. Haus nach der Qualität des Brunnenwassers, welches uns vom Eigentümer angeboten wurde. Dieses eigentlich normale natürliche Lebensmittel haben wir aus unserem Konsumdenken verdrängt.

Herausgekommen ist das nachfolgende kleine Buch zum Thema ausgewählte Einflussfaktoren des Wassers auf unseren menschlichen Körper. Bisher werden von vielen Ernährungsexperten und auch von Ärzten die Flüssigkeit in Lebensmitteln oder Getränke mit dem natürlichen Mineralwasser gleichgesetzt. Es ist schon richtig, wenn wir eine bestimmte Wassermenge über das Atmen und den Schweiß abgeben. Diese Menge muss auch wieder ersetzt werden. Aber Wasser hat unterschiedliche physikalisch chemisch Eigenschaften, die für unseren Körper von Bedeutung sind.
Trinken wir über viele Jahre ungeeignete Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Kaffee oder Bier, so schadend diese unserer Gesundheit und verkürzt sogar unsere Lebenserwartung. Kaffee ist nicht nur ein Stimulator, sondern sorgt auch für die Dehydratation. Je mehr und länger ausreichende Flüssigkeit sich unseren den Körperzellen befindet, so besser laufen die einzelnen Stoffwechselprozesse in unserem Körper ab. Dies ist die wichtigste Grundlage für die Erhaltung der Gesundheit bzw. für den natürlichen Heilungsprozess unseres Körpers.

Dipl.-Ing.oec., Chem.-Ing. Peter Rauch Ph.D.

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Außenwände aus Ziegelsteinen

Erstellt von Peter Rauch am 17. Mai 2014

Der Ziegelbau hat eine circa 10.000 jährige Geschichte. Besonders die Länder im Raum von Persien oder Ägypten haben viel Erfahrungen in der Ziegelbauweise und bei der Herstellung von Ziegelsteinen. Aber auch in den östlichen Nachbarländern, wie Polen und Ukraine findet man viele historische Ziegelbauten.

Es liegt daher eine umfangreiche Erfahrung beim Bau mit diesen bewährten Bauweisen vor. Bei den älteren Wohngebäuden aus Ziegelsteinen in New York treten Probleme bei der Standfestigkeit auf. Besonders betroffen ist der Fugenmörtel, welcher aussandet und so nur noch ungenügend zur Standfestigkeit diese Wohngebäude beiträgt. Dieser Kalkmörtel verliert im Verlauf der Zeit seine Festigkeit.

Bei den Wohngebäuden aus der Gründerzeit in Mitteldeutschland tritt dieser Festigkeitsverlust teilweise auch auf. Mehrheitlich sind jedoch die Mörtelfugen in Ordnung.
Gerade während des Zweiten Weltkrieges, waren viele Mehrfamilienhäuser in den Städten zum Teil starken Erschütterungen ausgesetzt waren. Es ist dann auch klar, dass viele Risse im Putz und im Mauerwerk entstanden sind.

Bei kleineren Gebäuden kann es schon vorkommen, dass sich wirklich nur noch Sand zwischen den Fugen befindet. Dies liegt aber nicht an der Bauweise, sondern an der falschen Mischung des Mauermörtels. Es musste kostensparend gebaut werden und es wurde zu wenig Bindemittel, wie Kalk, zugemischt. An diese Gebäude können dann keine hohen Anforderungen gestellt werden. Kommen Mauersalze im Kellermauerwerk vor, so wird auch hier stärker der Mörtel zwischen den Mauerfugen zerstört und die Tragfähigkeit herabgesetzt.
Heute werden die Ziegelsteine in den westlichen Ländern vorwiegend als architektonisches Gestaltungselement der Fassaden und für kleinere Gebäude als tragende Wände verwendet. In der Ukraine dagegen werden auch heute noch hohe Wohngebäude aus Ziegel errichtet, wie hier in den Bildern in Vinnitsa. Die Wandstärke liegt bei knappt über 50 cm.

Baustelle eines neuen Wohngebäudes aus Ziegelsteinen Bau eines neuen Wohnhochhauses aus Ziegelsteinen in Vinnitsa

In Kiew und auch in anderen Städten der Ukraine werden die Vollziegel als Ausfachungsmaterial bei der Stahlbetonskelettbauweise eingesetzt.

Ziegel und Stahlbetonskelettbau in KiewZiegelmaterial zur Ausfachung von Stahlbetonskelettbau in Kiew

Gegenüber dem mitteleuropäischen Land, wo vorwiegend für die Außenwand Vollziegel verwendet werden, werden auf Djerba in Tunesien Langlochziegel mit 8 Kammern als Ausfachungsmaterial eingesetzt. Je nach den finanziellen Möglichkeiten werden die Außenwände in einer Stärke von 25, 30 oder 50 cm ausgeführt.
Ziegel zur Ausfachung bei Wohngebäuden auf Djerba

Weitere Ausführungen zum Ziegelmauerwerk von Gebäuden.

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