Das Haus renovieren

Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

Informationen zur Altbausanierung, zu Baukonstruktion oder zur richtigen Auswahl von Baustoffen. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen.

Das automatisierte Einfahrtstor

Erstellt von Peter Rauch am 12. Dezember 2017

Hier in Leipzig haben die meisten Garagen noch zweiflüglige Einfahrtstore aus Holz. Der überwiegende Teil der Garagen ist älter und befinden sich in Garagenhöfen. Diese wurden vorwiegend noch zu DDR-Zeiten errichtet. In unsere Garage passte früher der B1000 (Skoda) mein Motorrad, der Bootsanhänger und an der Decke hing das Motorboot.

Heute sind die Pkws größer und es gibt viel weniger Platz in der Garage für andere Sachen. Trotz modernster Lenkung benötigt man auch mehr Platz zum Einlenken in die Garage und zum Herausfahren. In anderen Garagenhöfen ist es noch viel enger. Die Türen der Garage nehmen bereits beim Öffnen viel Platz weg und das kurzzeitig abgestellte Fahrzeug blockiert die Einfahrt für die anderen Autos. Das Hereinfahren in die Garage sollte daher nicht all zu lange dauern.

Wann macht ein automatisiertes Einfahrtstor sinn?

Beim Hineinfahren von der Straße in ein Grundstück ist in der Regel wenig Platz. Wenn sich die Einfahrt auch noch in einer dicht befahrenen Hauptstraße befindet, ist das Hinein- und Herausfahren aus dem Grundstück bzw. Garage noch komplizierter. Da die anderen Verkehrsteilnehmer während dieser Zeit des Rangierens Rücksicht nehmen müssen (um nicht den Begriff Behinderung zu verwenden).

In diesem Fall hat man wenig Zeit das Tür zum Grundstück zu öffnen, herauszufahren und wieder per Hand zu schließen. Ein solches Einfahrtstor kann mithilfe eines Drehtorantriebes oder Schiebetorantriebes automatisch geöffnet und geschlossen werden. In vielen Fällen ist die Straße vor dem Grundstück zugeparkt, sodass man sein Auto auch nicht kurzzeitig neben der Einfahrt abstellen kann, um das Tor zu öffnen.

Als ich vor 20 Jahren mein ehemaliges Grundstück gekauft hatte, stand nur selten ein Fahrzeug vor dem Haus. Nach der Sanierung des Mehrfamilienhauses gegenüber und den Neubau eines Mehrfamilienhauses in den letzten Jahren hat sich das grundlegend geändert. Wir hatten kaum noch Platz, um überhaupt in die Einfahrt zu kommen. Einer musste aussteigen und schnell das Tor zum Grundstück öffnen. Da wir in den letzten Jahren relativ wenig mit dem Auto gefahren sind, ging das. Aber das ist eben nicht überall möglich, und wenn man jeden Tag mit dem Auto fährt, ist das schon etwas anderes.

Mit einem automatisierten Torantrieb geht das natürlich viel besser. Bereits beim Heranfahren an das Grundstück lässt sich das Einfahrtstor per Fernbedienung öffnen. Das Gleiche ist auch umgekehrt. Man muss das Auto nicht abstellen und zurück, um das Tor zu verschließen. Es ist also eine Investition nicht nur um den Nachbarn zu imponieren, sondern auch für die eigene Sicherheit und des Autos. Nun fragen Sie sich warum für die Sicherheit.

Oft hat man am Morgen einen gewissen Zeitdruck. Das Auto kann man wegen des dichten Straßenverkehrs nicht einfach auf der Straße stehen lassen und die Straßenränder sind zugeparkt. Eine Parklücke befindet sich erst in einer Entfernung von über 100 m. Die Zeit drängt und man muss zusätzlich vom abgellten Auto zum Grundstück zurück laufen, das Tor schließen und wieder zum Auto. Dabei ist auch der Straßenverkehr zu beachten und mit den Gedanken sitzt man aber bereits im Auto. Am Abend ist das Gleiche noch einmal.

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Möbel und Einrichtungsgegenstände bestimmten das Raumklima

Erstellt von Peter Rauch am 25. November 2017

Wenn man selbst durch das Möbelkaufhaus geht, sieht man nur das fertige Produkt, einen Schrank, Sessel oder Tisch. Meistens werden diese Produkte in größerer Serie maschinell und zum Teil vollautomatisch hergestellt. Bei einem handgefertigten Möbelstück geht menschliche Arbeit ein, also auch die menschliche Energie. Zum Beispiel auf der Internetseite von
Steeldomus wird auf einer Unterseite der gesamte Herstellungsprozess eines handgefertigten Sessels beschrieben.
Hier wird ein erst bewusst, wie viele Menschen mit der Herstellung beschäftigt sind und was alles beachtet werden muss.

Geben Möbel an die Räume ihre Energie ab

Es ist nun eine interessante Frage, ob die Möbel und Einrichtungsgegenstände nicht nur gestalterisch das Raumklima bestimmen, sondern auch die mögliche eingeflossene Energie bei der Herstellung an den Raum abgeben und so die menschliche Psyche des Bewohners beeinflusst.

Es gibt verschiedene Aussagen, wonach sich die menschliche Energie und auch dessen Gemütszustandes sich auf Pflanzen überträgt. Möchte man im Beisein der Pflanze diese stören, zum Beispiel am nächsten Tag absägen oder aus der Erde heraus reisen, so verändert sich in sehr kurzer Zeit das Aussehen der Pflanze. Liebt man eine Pflanze, so zeigt sie das. Der Einfluss von Musik auf Pflanzen lässt sich dagegen besser nachweisen. Auch sollte man kein Essen machen, wenn man selbst unter Stress leidet. Dieser Stress wird vom Essen aufgenommen und an die Familienmitglieder weiter gegeben. Es soll auch auf das „Gedächtnis“ des Wassers verwiesen werden. Es könnten viele ähnliche andere Annahmen genannt werden, deren Beweis nicht einfach zu erbringen ist.

Warum sollte nicht auch eine gewisse Übertragung der menschlichen Energie auf die handwerklich erstellten Gegenstände erfolgen?

Wir müssen nicht immer als verstehen oder versuchen mit unserem gegenwärtigen Wissensstand zu erklären. Ein Beispiel ist die Quantenphysik. Einige Wirkungen sind bekannt, aber das zu verstehen, dazu sind wir nicht in der Lage.

In der modernen Zeit leben wir heute ohne unsere Umgebung richtig wahr zunehmen. Wir entfernen uns immer mehr von unserer natürlichen Umgebung. Bevor ich wieder zu den Einrichtungsgegenständen und Möbeln komme. Erinnern Sie sich an Ihren Lieblingsteddybär oder Lieblingspuppe. Obwohl es nur totes Spielzeug ist, hat es Sie getröstet, wenn Sie traurig waren. Es gab ihnen ihre Liebe wieder zurück, welche Sie zuvor der Puppe gegeben hatten.

Ich kann mich noch erinnern, dass meine Eltern ihre Möbel bei einem Polsterer hatten machen lassen. Irgendwie war es etwas Besondere. In der Zwischenzeit hatten wir viele verschiedene Möbel durch neuere modernere Möbel ausgetauscht. Aber die Sessel und das Sofa mit den hölzernen Armlehnen, der Polsterrolle und dem Keilkissen sind immer noch in meinem Gedächtnis. Natürlich nimmt man so etwas selbst nur unbewusst wahr. In dem modernen Zeitalter wird ohnehin durch die Funkwellen der Handys, WELAN, Mikrowelle usw. alles überlagert. Und nach meiner Ansicht werden auch die natürlichen Gehirnaktivitäten durch die unnatürlichen Energien beeinflusst.

Als Sachverständiger habe ich viele verschiedene Wohnungen betreten. Einige strahlten Kälte aus, obwohl die Möbel ganz korrekt, die Zimmer tip-top mit Möbel und Einrichtungsgegenstände eingerichtet waren. Die Aura war nicht angenehm.

In der Stadt Halle hatte ich eine relativ kleine Wohnung mit Schimmelbefall betreten. Hier lebten die Eltern mit zwei Kindern und einige kleine Haustiere. Die kleine Wohnung war vollgestopft mit allem möglichen Hausrat, Textilien, Bücher, also alles, was eine vierköpfige Familie so braucht. Bitte nicht zu verwechseln mit Müll oder Unrat oder der ungeahnten Sammelleidenschaft einiger Bürger. Es war aufgeräumt, nicht dreckig aber auch nicht steril. Alles strahlte Leben aus.

Die schönste Wohnung, die ich je betreten hatte, befindet sich in Mukatschewo in Transkarpatien. Das Wohnzimmer macht einen sehr angenehmen Eindruck. Das Ehepaar hatte ihren einzigen Sohn bei einem Unfall verloren.

Handgefertigte Möbel und Einrichtungsgegenstände

Meistens sind dies Einzelstücke, welche den unterschiedlichen Einrichtungsstil unterstreichen. Sie können allein die Raumgestaltung auflockern, wie zum Beispiel der große bequeme Lesesessel in der Zimmerecke oder ein designer Möbelstück. Es können auch mehrere Einzelstücke sein oder die komplette Einrichtung besteht nur aus handgefertigten Möbeln.

Der Stil der Einrichtung einer Wohnung unterstreicht auch den individuellen Charakter des Bewohners. Das hängt auch von der Größe des Geldbeutels und von der Wohnung (Schnitt und Größe) selbst ab. Wohnt man in einen standardisierten Wohnblock, so steht fast in jeder Wohnung an der gleichen Stelle die Schrankwand, der Kleiderschrank, das Bett, der Esstisch usw. Es gibt lediglich ein Unterschied in der Größe und eventuell in der Form. Bekannt sind vor kurzer Zeit in eine andere Wohnung mit einer anderen Raumgeometrie umgezogen. Alle Möbel wurden mitgenommen und auch wieder aufgestellt. Es gibt lediglich geringe Ergänzungen. Allein durch die andere Raumaufteilung, Zimmergröße und dem anderen Standort der Möbel wurde aus der scheinbar konservativen Wohnung eine sehr angenehme optimistische.

Bei seiner eigenen Wohnung empfindet man diese nicht so. Sicherlich braucht man hierfür auch fachlichen Rat. Es ist also nicht nur allein damit getan besondere Möbelstücke zu erwerben und aufzustellen, sondern wenn man seinen Stil wirklich verwirklichen will, dann ist unter Umständen auch ein Wohnungswechsel erforderlich.

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Mit Pflanzkübel Räume schön gestalten

Erstellt von Peter Rauch am 9. Oktober 2017

Pflanzkübel finden sowohl für die Gestaltung im Innenbereich aber auch für die Gestaltung des Gartens, der Wege oder der Terrassen Anwendung.

Je nach dem Ort, wo die Pflanzkübel mit den jeweiligen Pflanzen oder Blumen aufgestellt werden, werden unterschiedliche Anforderungen an das Design, die Größe, Form und Farbe gestellt. Sie sollten zum Stiel der Inneneinrichtung oder des Gartens passen.

Alle Baustoffe und Materialien, welche der Witterung ausgesetzt sind, müssen beständig gegen Frost und der UV-Strahlung sein. Meistens sind diese Figuren oder Pflanzkübel für den Außenbereich etwas robuster.

Dagegen haben die Vasen oder Pflanzkübel in Empfangshallen oder im Restaurant ein besonderes Design passenden zum Stil der Einrichtung, um eine besondere Atmosphäre für die Gäste zu vermitteln. Das große Sortiment an Pflanzkübel von Pflanzkübel-direkt.de bestehen aus unterschiedlichen Materialien (Fiberglas, Kunststoff oder Edelmetall) und erfüllt fasst alle Wünsche.

Wie sollte gestaltet werden?

Ob nun einzeln als Blumenkübel, Pflanztröge oder Pflanzschalen aufgestellt, oder in Kombination mit anderen Gestaltungselementen, müssen sie optisch aber auch von der Größe zur räumlichen Inneneinrichtung passen. Von der Farbe und dem Stil ist dies noch relativ einfach einzuschätzen.

Anders sieht es mit der Größe aus. Eine Pflanzsäule kann in einem großen Saal oder in einem großen Raum wie verloren wirken, wenn diese zu klein ist. Aber auch umgekehrt kann diese zu einem Hindernis werden, dann, wenn die Säule viel zu viel Platz benötigt.

Eine professionelle Innengestaltung und richtige Auswahl der einzelnen Elemente sowie die richtigen und passenden Farben gehört zum Aufgabenfeld eines Innenarchitekten bzw. Landschaftsarchitekten im Außenbereich.

Sie werden sicherlich die Gestaltung Ihres Eigenheim in Eigenregie vornehmen. Behilflich sind entsprechende Zeitschriften aber auch das Internet, wo man sich Bilder von Räumen ansehen kann, die etwa den eigenen Räumen entsprechen.

Nützlich dürfte es auch sein, erst einmal vergleichbare Gegenstände an den Orten aufzustellen, wo künftig die Pflanzschale oder Pflanzsäule stehen soll. So merkt man bereits vor dem Kauf, ob die gewünschten Pflanzschalen bzw. Pflanzkübel auch passen. Also nicht zu klein sind oder im ungünstigen Fall irgend etwas versperren, wie es zum Beispiel beim Weihnachtsbaum oft der Fall ist.

Gerade in der Stadt, wo man weniger in die Natur kommt, sind Pflanzen in der Wohnung oder auf dem Balkon für das allgemeine Wohlbefinden sehr nützlich.

In Freizeitbädern wirkt eine entsprechende Bepflanzung für ein paar Stunden auf die Badegäste wie ein kleiner Urlaub. Schließlich sollen sich die Badegäste wohlfühlen und auch bald wieder kommen. Analog ist es bei einem Restaurant oder Kaffee. Es muss eine angenehme Atmosphäre entstehen. In einigen Fällen entscheiden kleine Dinge bei der Gestaltung der Räume. Natürlich ist das Personal ebenso wichtig und das Essen sollte schmecken.

Gartengestaltung auf Djerba

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Die richtigen Bauschuttcontainer bei einer Haussanierung

Erstellt von Peter Rauch am 17. September 2017

Bei einer Sanierung eines älteren Eigenheims fallen in den meisten Fällen viel und verschiedener Bauschutt, Holz- und sonstige Abfälle an. Aber auch wenn es sich um ein Eigenheim handelt, welches durch den Bauherrn fertiggestellt wird. Der Rohbau steht und der Innenausbau wird in Eigenleistung erbracht.
Zu Beginn des Innenausbaus oder vor den Sanierungsarbeiten kann gar nicht eingeschätzt werden, wie viel Bauschutt und Abfälle anfallen. In der Regel ist es viel mehr als was man vermutet.
Diese Abfälle gehören nicht in den Hausmüll und müssen gesondert über Bauschuttcontainer entsorgt werden. Bauschutt wird in vielen Fällen recycelt, anderer Bauabfall kommt auf eine Sonderdeponie oder wird in einer Verbrennungsanlage verbrannt. Für jeden Abfall fallen unterschiedliche Kosten an. Es ist daher sehr sinnvoll den Bauschutt nicht zu vermischen, sondern von dem anderen Baumüll zu trennen. Genaues sagt dann Ihr Containerdienst vor Ort. Hier können Sie zum Beispiel einen Bauschuttcontainer mieten bei DerEntsorger24.de.
Grob kann man unterscheiden in Bauschutt (Ziegelsteine, Putz und Beton), Holzabfälle, Gipskartonreste, Metall und der Bauabfall (Mineralwolle, Styroporplatten, Plastik u. a.). Diese sollten getrennt in jeweils einen Container untergebracht werden.

Welche Bauschuttcontainer wählen?

Da diese in unterschiedlichen Mengen anfallen, benötigt man auch verschieden große Bauschuttcontainer. Der Preis setzt sich zusammen aus dem Volumen und dem Transport (meistens eine Pauschale). Das Aufstellen vieler kleiner Container ist daher nicht sinnvoll. Andersherum ist ein halb voller Bauschuttcontainer auch nicht sinnvoll.

Da man nicht genau weiß, wie viel Bauschutt und Baumüll anfällt, ist es sinnvoll erst einmal diesen separat zu lagern. Glück hat der Bauherr, welcher über genügend Platz auf seinem Grundstück hat, wo er korrekt gelagert werden kann.
Eventuell sollte eine Plastikfolie oder eine Plane untergelegt werden. Sinnvoll ist eine Zwischenlagerung in Plastiktüten (Gipskartonplattenreste oder Mineralwolle). Bauschutt lagert man besser in Eimer oder in anderem festen Behältnissen. Hat man genügend angesammelt, so wird entsprechend der vorhandenen Menge ein Container bestellt. Diese gibt es in verschiedenen Größen.

Was ist beim Aufstellen eines Containers zu beachten?

Sehr einfach ist es, wenn die Bauschuttcontainer auf das Grundstück gestellt werden können. Dann kann der Bauabfall gleich in die entsprechenden Container geschüttet werden.
Müssen die Container in den öffentlichen Bereich (Straße oder Fußweg) aufgestellt werden, dann ist auf jedem Fall eine kostenpflichtige Standgenehmigung beim zuständig Ordnungsamt einzuholen. Es sind unter Umständen auch Sicherungsmaßnahmen erforderlich, wie Beleuchtung oder Umzäunung, damit niemand gefährdet wird. Rechnen sie lieber mit viel Dummheit der Straßenpassanten. Für Schäden haften Sie als Bauherr. Ich hatte zum Beispiel meine 6 m hohe Dachrinne repariert und den Fußweg für diese kurze Zeit abgesperrt und eine Leiter aufgestellt. Eine junge Frau hatte die Absperrung umfahren und musste unbedingt mit ihrem Kinderwagen unter der Leiter durch. Selbst das Schild Dacharbeiten konnte sie nicht lesen.

Müssen Sie den Bauschuttcontainer auf der Straße oder vor ihrer Einfahrt aufstellen, dann ist es sinnvoll, wie bereits oben genannt, den Bauabfall vorher zu sammeln. Früh wird der Container bestellt und gleich beladen und anschließend wieder abgeholt. Wie diese in den jeweiligen Gemeinden geregelt wird, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. Auf jedem Fall ist keine großartige Sicherung erforderlich und eine Standgenehmigung dürfte auch nicht erforderlich sein. Anders ist es natürlich, wenn dieser Bauschuttcontainer einen ganzen Tag oder mehrere Tage auf der Straße herumsteht. Es ist auch nicht gut, wenn alle sehen, dass gebaut wird, auch wenn Sie korrekt bauen und ohne Schwarzarbeit auskommen. Es gibt viele Kontrolleure, die Ihre anonymen Nachbarn schicken, ob nun von der Berufsgenossenschaft, vom Zoll oder Ordnungsamt. Auf die vielen Geschichten mit diesen Behörden bei der eigenen Sanierung meines ehemaligen Hauses in Leipzig möchte ich gar nicht weiter eingehen. Zu erst treten diese sehr Herrn energisch auf und mussten dann wieder etwas ruhiger gehen, weil alles in Ordnung war. So etwas stört natürlich den geplanten Bauablauf. Vor dem Aufstellen des Bauschuttcontainers sollte man lieber einmal mehr fragen, als sich unnötigen Ärger einzuhandeln.

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Sicherheit für das Heim

Erstellt von Peter Rauch am 31. August 2017

Auf das Problem der Zunahme von Einbrüchen in den letzten Jahren soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Ein unberechtigtes Betreten des Grundstücks oder Wohnung verursacht neben möglichen Schäden erst einmal ein Schock für den Besitzer. Im Paragrafen 13 des Grundgesetzes wird die Unverletzlichkeit der Wohnung geregelt und ist auch ein Grundrecht. Leider wird dies nicht nur von Langfingern ignoriert.
Der Erfindungsgeist der Langfinger ist eigentlich unbegrenzt. Vermuten Sie eine Beute, dann ist keine Öffnung zu kleine und es gibt so gut wie keine Hindernisse. Aber man solle es ihnen nicht so leicht machen.

Wie ist die Wohnung und das Haus sicher zu machen?

Es gibt verschiedene Sicherheitssysteme, wie zum Beispiel zusätzlich Fenster oder Gitter zu Kellerschächten gesichert werden. Ein vernünftiges Schloss und eine Eingangstür mit Mehrfachverriegelung sollte Standard sein, wie es vom schlüsseldienstvergleich.eu beschrieben wird. Heute können Sie eine Mehrfachverriegelung auch nachrüsten.

Ein Einfamilienhaus lässt sich viel schlechter sichern als eine Wohnung. Meistens beobachten die unerwünschten Gäste vorher die Lage. Sie informieren sich, wann die Bewohner zur Arbeit gehen oder in den Urlaub fahren. Es gibt verschiedene Hinweise für die Abwesenheit der Bewohner, wie zum Beispiel:
– Briefkästen, welche tagelang nicht geleert werden und überquellen,
– Verschlossen Jalousien oder Fensterläden,
– fehlende Beleuchtung an den Abendstunden oder ständiges Licht,
– Es ist kein Schnee geräumt,
– der Rasen wurde nicht geschnitten, viel Unkraut auf den Wegen und im Vorgarten,
– die Mülltonnen sind leer oder stehen nicht am Beräumungstermin an der Straße,
– und es können noch viele Hinweise aufgezählt werden, welche darauf hinweisen, dass niemand Zuhaus ist.

Eine der wichtigsten Maßnahmen zusätzlich zu den installierten Sicherheitssystemen sollte daher ein bewohnter Eindruck vermitteln werden. Post kann man während der Urlaubszeit nachsenden oder Postlagern lassen. Wenn nette und hilfsbreite Nachbarn da sind, lässt sich durch einfache Maßnahmen ein bewohnter Eindruck vermitteln, z. B. Fenster und Jalousien öffnen und schließen.

Bei einer Wohnung ist es dagegen einfacher. Voraus gesetzt ist natürlich eine abgeschossene Hauseingangstür. Auch hier ist es nicht schlecht, wenn die Nachbarn ein waches Auge haben. Was heute allerdings eine Ausnahme ist. Meistens kennt man die Mieter im Haus nicht, sodass man fremde Personen nicht erkennt.

Wie einfallsreich die Diebe sein können, zeigt ein Beispiel in unserer kleinen Stadt in Transkarpatien. Sie sind nicht durch die Tür oder das Fenster in das Einfamilienhaus gelangt. Sondern haben einfach die Dachsteine aufgenommen und sind von außen durch das Dach in das Haus gelangt. Pech für den, der sein Dach nicht ausgebaut hat.

Auf unserem ehemaligen Grundstück in Leipzig waren auf einmal rote Markierungen von einem Vermessungsbüro. Diese Stellen befanden sich auf dem Garagendach und hinter einer Mauer und konnten nicht von dem anderen Grundstück erreicht werden. Diese Leute sind als auf unserem Grundstück spazieren gegangen, ohne schriftliche Anmeldung oder andere Ankündigung. Auf eine Antwort von unserer Anzeige bei der Polizei warten wir heute noch.

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Der Schlüsseldienst hilft

Erstellt von Peter Rauch am 10. August 2017

Sie kommen abends nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Sie wühlen die Tasche durch. Der Schlüssel ist weg! Der Schreck sitzt tief. Nach viel Aufregung und suchen ist er doch da. Ein großer Stein fällt vom Herzen. Was aber machen, wenn er doch nicht da ist? In Berlin gibt es zum Beispiel einen 24-Stunden-Service, sicherheits-profis.de, wo man gerade bei diesem Missgeschick Hilfe bekommt.

Das Problem ist ja nicht nur der Wohnungsschlüssel, sondern am Schlüsselbund hängen noch der Hauseingangsschlüssel, Briefkastenschlüssel usw. Bei einem Einfamilienhaus ist das in der Regel nur der Eingangsschlüssel. Es bedarf nur den Austausch des alten Schlosses und die Sache ist erledigt.
Bei einem Mehrfamilienhaus gehört der Haustürschlüssel in vielen Fällen zu einer Schließanlage. Wurde der Schlüssel gestohlen, so kann die unberechtigte Person zu jeder Zeit in das Haus. Er kann zwar nicht in die Wohnungen aber in die Kellerräume.
Mehrfamilienhaus mit Schließanlage

Waren früher noch relativ einfache Türschlösser in den Türen, so müssen diese heute einen hohen Sicherheitsstandard erfüllen, um weitestgehend vor unerwünschten Besuch zu schützen. Bei einem Verlust können diese Schlösser nur noch vom Profi geöffnet werden, ohne das Türblatt zu beschädigen.
Meine Frau erzählte mir gerade, in Kiew sind die wesentlicher massiver als in Deutschland mit vielen Verrieglungen und oft gleich zwei Türen. Eine Frau hatte die Wohnungstür im 16. Stockwerk zu fallen lassen und der Schlüssel steckte innen. Der Schlüsseldienst kam sofort und entschied sich dann über den Balkon in die Wohnung zu kommen, weil es schneller und einfacher war. Also wurde sich mit Sicherheitsleine abgeseilt, durch das Fenster und die Tür wurde von innen geöffnet. Ansonsten werden die Türschlösser professionell geöffnet, ohne die Türen zu beschädigen. Kostet aber eben auch viel Geld.

Hat man einen guten vertrauensvollen Nachbar, so kann man einen Zweitschlüssel bei ihm hinterlegen. Wenn die Verwandten nicht so weit weg wohnen, dann ist es auch sinnvoll einen Zweitschlüssel dort zu lassen. Ein Versteck, z. B. unter dem Fußabtreter ist nicht sehr sinnvoll. Ein Treppenhaus bietet nicht sehr viele Versteckmöglichkeiten. Der Zweitschlüssel ist auch dann sinnvoll, wenn man den Schlüssel nicht verliert, sondern beim Verlassen der Wohnung einfach vergisst. Bleibt der Schlüssel innen stecken, dann sieht es schon schwierig aus. Ohne den o. g. Schlüsseldienst hat man nur minimale Chancen, wieder in die Wohnung zu kommen. In unserer Alten Wohnung hatten wir einen Briefkastenschlitz. Durch den hatten wir einen gebogenen Stahlstab geschoben und von innen auf die Türklinke gedrückt. So lies sich ganz einfach die Tür wieder öffnen, wenn wir den Schlüssel innen vergessen hatten. Heue geht das leider nicht mehr.

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Tapeten für das Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am 9. August 2017

Tapeten werden schon sehr lange für die entsprechende Raumgestaltung verwendet. Sie sind preiswert und lassen schnell und ohne Probleme durch neu ersetzen. So ist es möglich, sich ohne großen Aufwand sich den aktuellen Trend anzupassen. Ein Trend ist zum Beispiel ausgewählte Möbel und Einrichtungsgegenstände der 70iger Jahre in das Wohnzimmer aufstellen. Dies können Einzelstücke sein, welche man auf dem Trödelmarkt bekommt. Es kann aber auch eine komplette Einrichtung sein. Passen hierfür gibt es Tapeten für das Wohnzimmer aus den 70ern.

Tapete aus den 70er Jahren

Die Raufaser

Sehr weit verbreitet ist die Raufasertapete. Diese wird besonders gern in zu vermietenden Wohnungen angebracht. Sie ist preiswert und lässt sich in vielen Fällen bei einer Neuvermietung überstreichen. Die Raufasertapete hat auch den Vorteil, dass gerade im Altbaubereich, wo die Wandflächen nicht 100%ig glatt sind, eine relativ gute Oberfläche erreicht wird. Allerdings fordern die Mieter für Ihr Geld korrekt glatte Wandflächen. Um diese zu erreichen, muss die alte Putzoberfläche tragfähig werden. Es wird ein Tiefengrund aufgetragen und die Wände mit Gipshaftputz und Malerspachtel geglättet. Darauf kommt die Raufasertapete oder eine Glastapete. Damit keine dunkleren Stellen erkennbar sind, wird eine gut deckende Dispersionsfarbe aufgetragen, dicker als erforderlich. Alle diese Schichten zusammen bilden eine Sperrschicht. Die Feuchtigkeit aus dem Raum kann nur sehr schlecht in die Wand gelangen, da die Sorptionseigenschaften sehr ungünstig sind. Es bildet sich an ungünstigen Wandteiloberflächen ein dünner Feuchtefilm, welcher nach längerer Zeit Schimmel zeigt.

Die gemusterte Papiertapete und der Untergrund

Es gibt sehr unterschiedliche Tapetenstärken. Ist die Wandfläche nicht vollkommen glatt, so bietet sich eine dickere Tapete mit kleiner Struktur an. Optisch sind dann die kleinen Unebenheiten nur wenig erkennbar. Größere Stellen oder Löcher von alten Dübeln usw. sollten überspachtelt werden. Es kleine Tüten von Rotbrand, welcher etwas feiner als der Goldbrand ist. Gips bindet zu schnell ab und es gibt keinen glatten Übergang zu der übrigen Oberfläche. Kleine Löcher lassen sich mit Gips gut verschließen. Einen sehr guten Übergang von der auszubessernden Stelle zum alten Putz erreicht man mit Malerspachtel. Es ist ein sehr feiner Gipsspachtel, welcher auch nicht so schnell abbindet. Die kleinen Flächen können noch mit Sandpapier oder Schleifgitter geglättet werden. Sie sollten so wenig Gips auf die Wandfläche bringen, wie möglich, also sparsam damit umgehen. Auch sollten sie auf Haftgrund verzichten. Ein gutes Vornässen des alten Kalkputzes reicht in der Regel aus.

Tapete aus den 70er Jahren

Heute sieht man oft aufgespachtelte Gipsputze bzw. Gipsspachtel auf neuen Betonwänden. Gips gehört nicht auf Beton!
An sehr glatten Betonoberflächen kann sich unter Umständen Tauwasser aufgrund des großen Wärmespeichervermögens bilden. Das passiert dann, wenn die Oberflächentemperatur geringer als die Temperatur der Raumluft ist. Die dichte Oberflächenstruktur ist sehr dicht, sodass keine bzw. nur sehr wenig Feuchtigkeit von der Betonoberfläche aufgenommen wird (kleines Sorptionsvermögen). Wird eine Papiertapete aufgeklebt, so übernimmt die Tapete die kurzzeitige Feuchteregulierung und die Oberflächentemperatur wird geringfügig angehoben. So kann ein geringer Tauwasseranfall vermieden werden.

Im Vergleich gegenüber den Raufasertapeten werden Papiertapeten bevorzugt durch Schimmelpilze befallen. Natürlich dienen im akuten Fall das Papier und der Tapetenkleber ebenso als Nahrung für die Schimmelpilze. Es fehlt jedoch die Dispersionsfarbe, welche auf die Raufasertapete aufgetragen wird. Diese Farbe neigt sehr schnell zu einem Schimmelbefall. Daher werden in die Farben Fungizide beigemischt.

Tapete aus den 70er Jahren
Papiertapeten werden in erster Linie zur Gestaltung der Räume verwendet. Durch die Muster und Farben können bestimmte psychologische Eindrücke vermittelt werden. So werden durch bestimmte Farben auch die Raumgeometrie optisch verändert.

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Die Massivholzsauna

Erstellt von Peter Rauch am 4. August 2017

Seit vielen Jahren wird der Saunatrend auch in Deutschland immer beliebter. Ist genügend Platz im eigenen Heim, wie zum Beispiel im Keller, Dachboden, im großzügigen Bad oder im Gartenhaus, so entschließen sich immer mehr Menschen, eine eigene Sauna aufzustellen. Die klassische Form der Sauna in Deutschland, ist die finnische Sauna. Sie hat gegenüber anderen Saunen den Vorteil, dass sie fast überall ohne Probleme aufgestellt oder eingebaut werden kann.
Eine Massivholzsauna kommt der finnischen Ur-Sauna am nächsten. Zum Wohlfühlen braucht es nur die Hitze und das Holz aus der Natur.

Eine Massivholzsauna hat eine Reihe von Vorteilen

Das sind:
Holz besitzt ein optimales Verhältnis zwischen Wärmespeichervermögen, Wärmeisolierung und Wärmeleitung. Wenn man es berührt ist es nicht kalt (zum Vergleich zum Stein), und es speichert die Wärme. Damit kühlen die Wände nicht schnell aus. Das nordische Fichtenholz sorgen für ein angenehmes Klima mit einem angenehmen Holzgeruch durch das Austreten der Harze und ätherischen Öle. Durch die massive Bauweise wird auch eine lange Haltbarkeit erreicht.
Die Größe ist frei wählbar, um den vorhandenen Platz optimal ausnutzen zu können. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Größen und Formen hergestellt, sodass die Massivholzsauna den örtlichen Bedingungen angepasst und die jeweiligen Wünsche erfüllen.

In der Sauna

Die Vorteile einer Sauna

Durch die Benutzung einer finnischen Sauna wird die Durchblutung der Haut verbessert. Die Temperatur liegen zwischen 70 bis 100 °C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr niedrig und liegt bei bis 15 %. Durch das Schwitzen werden die im Körper angesammelten Giftstoffe ausgeschieden. Zusätzlich fördert die Wärme den Stoffwechselprozess in unserem Körper. Ebenso werden die Lungen höher beansprucht. Dies führt zur Stärkung der Herzfunktionen und zur Verbesserung der Durchblutung des Körpers. Durch den Saunagang wird das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Da die Belastung für den Körper sehr groß ist, sollte alles auch in Ruhe und ohne Hektik gemacht werden.
Wer unter Hautkrankheiten leidet, wie Schuppenflechte, Ekzeme, Abschürfungen, Nesselsucht, Narben und nicht verheilte Wunden hat, so wirkt die Sauna mit ihrer positive Wirkung auf die Haut. Es ist auch zu wissen, dass etwa 30 % der Giftstoffe in unserm Körper über die Haut ausgeschieden werden. Die Wärme trägt zur Wiederherstellung der Muskelfunktion bei. Nebenbei trägt die Sauna zur Entspannung bei und es kann der tägliche Stress abgebaut werden.
Durch das Schwitzen verliert ein Erwachsener circa 1 kg Körperflüssigkeit, was bereits während den Pausen und nach der Beendigung des Saunagangs durch Mineralwasser oder ungesüßten Tee ausgeglichen werden soll. Wie bereits genannt, wird der Stoffwechselprozess aktiviert, was zu einer besserer Verbrennung der Kohlenhydrate und für den Abbau der Fettzellen beiträgt.
Auch wenn die Sauna Zuhaus steht, sollte man sich ausreichend viel Zeit für den Saunabesuch nehmen, welcher mindestens 1,5 Stunden aber nicht länger als 3 Stunden dauert.

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Mit dem Merus Ring verstopfte Wasserleitung vermeiden

Erstellt von Peter Rauch am 4. August 2017

Wasser ist ein wichtiges Element zum Leben. Es ist in einem modernen Haushalt nicht mehr weg zu denkend. Stand früher noch ein Brunnen oder eine Wasserpumpe vor bzw. neben dem Haus, so wird Anfang des letzen Jahrhunderts in den Mehrfamilienhäusern einfache Wasserentnahmestellen in den Küchen installiert. Es wurden die Steigleitungen und die kurzen Verdingungen zum Wasserhahn aus Bleileitungen hergestellt. Anfänglich hatten die Außentoiletten (AWC) keine Wasserleitung für die Wasserspülung. Das waren die einzigen Wasserleitungen im Gebäude. Heute sieht es vollständig anders aus. Allein die Installation im Bad und die Warmwasserheizung sorgt für ein weitverzeigtes Wasserleitungssystem. Die Wasserleitungen befinden sich jetzt an Stellen, wo früher bis auf das Wischwasser nie Wasser hingekommen war. Die Gefahr eines Leitungswasserschadens oder Verstopfungen durch Ablagerung von Rost und anderen löslichen Bestandteilen im Wasser ist aufgrund der Größe und des Umfangs des Leitungsnetzes gegenüber früher sehr viel größer geworden.

Verstopfungen in der Wasserleitung vermeiden

Eine Abhilfe zur Verringerung der Ablagerung kann zum Beispiel durch den Merus Ring erfolgen. Die wichtigste Eigenschaft dieses Verfahrens ist die Löslichkeit des Wassers zu erhöhen. Die Bestandteil des Wassers sehen Sie nach dem Trocknen der Wassertropfen an Ihrer Edelstahlarmatur im Bad oder in der Küche. Es bilden sich kleine graue Flächen. Das hängt von der Wasserqualität (die Menge der gelösten Stoffe, wie Kalzium, Magnesium u.a.) ab. Sie haben auch schon von der Wasserhärte gehört und dies besonders beim Waschen gemerkt. Bei einem „weichen“ Wasser benötigen Sie viel weniger Seife bzw. Waschmittel.

Calzium- und Magnesiumhydrogencarbonat und andere Bestandteile sind im Wasser enthalten. Dabei spielt das kalklösende CO2 eine wichtige Rolle. Das o. g. Verfahren beruht darauf, dass ein höherer Anteil des Kalkes im Wasser löslich ist und sich nicht mehr an der inneren Oberfläche der Wasserleitung und Armaturen ablagert. Das Besondere dabei ist, es werden keine zusätzliche Energiequelle und Chemikalien benötigt. Das Prinzip beruht auf die Nutzung der Physik. Es wir gezielt auf die Schwingung der Stoffe eingewirkt und so die Löslichkeit im Wasser erhöht. Hier erfahren Sie mehr über die Funktionsweise des Merus Ringes und wie der Merus Ring installiert wird.

Das Verfahren ist somit ohne Nebenwirkungen und ideal für die Nutzung von Trinkwasser. Aber auch für das Brauchwasser, welches gerade in der Industrie für Kühlzwecke oder für die Verfahrensprozesse in großen Mengen benötigt wird.

Leitungswasserschäden in Wohngebäuden

Das ist eine meistens unterschätzte Gefahr für das Gebäude mit zum Teil sehr hohen Kosten für die Sanierung der Schäden, welche durch das Wasser verursacht werden. Bei Wohngebäuden, welche nur mineralischen Baustoffen bestehen, wie Beton oder Ziegelsteine, ist dies für die Bausubstanz einer weniger großes Problem. Es wird ein Trockengerät aufgestellt und gewartet, bis die Feuchtigkeit mithilfe der Kondensattrockner wieder beseitigt ist. Die Löcher werden wieder verschlossen, eventuell der betroffenen Putzflächen erneuert und die Wasserflecken vom Maler kunstvoll überdeckt. Bestehen die Decken allerdings aus Holzbalkendecken und Bundwände oder Holzkonstruktionen, wie beim Fachwerkgebäude, dann sieht das wesentlich kritischer aus. Holz unterliegt einem natürlichen Abbauprozess. Wird es lange Zeit feucht gehalten, so siedeln sich Holz schädigende und Holz zerstörende Pilze an. Ein großer Teil der Architekten und Bauherrn handeln in Unwissenheit und verlegen auch bei diesen Gebäuden die Wasserleitungen für die Heizung oder Trinkwasser in der Holzbalkendecke, in der Wand und anderen Stellen, wo ein Leitungswasserschaden über viele Jahre unbemerkt bleibt. Das sind in vielen Fällen gar nicht so große Löcher in der Wasserleitung, aber die vielen kleinen Wassertropfen werden nicht bemerkt und sind ebenso zerstörerisch. Der enorme Ärger und die hohen Kosten von mehreren zehntausend Euro begeistern den Eigentümer nur in seltenen Fällen*.

Viele Leitungswasserschäden werden durch falschen Materialeinsatz, mangelhaftes Material und schlechte Verarbeitung verursacht. Unser Wasser in Transkarpatien ist sehr kalkhaltig und es sind viele weitere Mineralien im Wasser gelöst. Hier werden grundsätzlich nur Kunststoffleitungen für die Wasserversorgung und für die Heizung verlegt. Ich denke, die Haltbarkeit andere Materialien ist unter den Bedingungen hier geringer. Wobei es keine 100%-ige Lösung gibt. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile bezüglich ihrer Eigenschaften.

Wasserschäden in Holzbalkendecke
Bei diesem Schaden wurde die Leitung für die Warmwasserheizung in der Holzbalkendecke verlegt. Der Schaden blieb etwa 10 Jahre unbemerkt. Der Echte Hausschwamm konnte sich auf eine Fläche in der Holzbalkendecke von circa 40 qm ausdehnen.

Ich denke, eine Ablagerung im Leitungssystem führt zu einer unterschiedlichen Druckverteilung, welche unter Umständen das Risiko für Schäden an Anschlüssen und Verbindungen erhöht. Durch Ablagerungen, vor allem in den älteren verzinkten Eisenrohren kann der Querschnitt so eingeengt werden, dass sie vorzeitig vollständig ausgetauscht werden müssen.

*)Das gibt es wirklich. Nachdem der Immobilienpreis in Berlin angestiegen war, wollte der Bauträger gern die schadhafte Wohnung von der Eigentümerin zurück haben. Das Ziel war, mit der Wohnung noch einmal wesentlich mehr Geld zu verdienen.

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Die passende Eingangstür

Erstellt von Peter Rauch am 25. Juli 2017

Eingangstüren und Fenster sind ein wichtiges Element bei der architektonischen Gestaltung der Fassade. Nicht um sonst sagt man, die Tür ist das Aushängeschild des Hauses bzw. der Wohnung. Zu jeder Bauepoche wird das äußere Bild der Gebäude durch die Fenster und Eingangstüren mit bestimmt. Durch die Standardisierung der Maueröffnungen können die Türen und die Fenster in Serie kostengünstig hergestellt werden. Sie sehen das Angebot auf den Baumärkten. Wer jedoch eine spezielle Tür sucht, wird kaum fündig. Er sollte in diesem Fall auf einen spezialisierten Fachmann, wie zum Beispiel den Türenbauer in Berlin oder in einem in der Nähe befindlichen Handwerksbetrieb zurückgreifen.

Anforderungen an die Haustüren

Heute müssen die Eingangstüren bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie müssen einen Einbruchversuch hämen, chic und passend zum Haus aussehen, winddicht sein, gut gegen Wärme und kälte isolieren und je nach Standort eine Brandausbreitung hämen. Eine gute Fachberatung sollte all diese Faktoren berücksichtigen.

Sonderanfertigung von Eingangstüren

Etwas komplizierter ist die Anfertigung bzw. Restauration der Eingangstüren im denkmalgeschützten Bereich. Für die stilechte Erstellung benötigt die Handwerkerfirma besondere Erfahrungen.
In unserem ehemaligen denkmalgeschützten Haus auf der Straßenseite war die Tür aus den 50-iger Jahren. Als ich das Haus übernahm, war die Eingangstür vollkommen kaputt. Lediglich die Zarge aus Eiche war bis auf den Fußbereich in Ordnung. Die Füllung der Türblätter und einige Glasscheiben fehlten. Die Tür musste erst einmal verschlossen werden. Also erfolgte eine Notreparatur. Die ganze Zeit hatte ich gesucht, wer die Tür fachgerecht aufarbeitet. Ein guter bekannter Tischlermeister (pensioniert) prüfte kurz die Tür und sagte mir, „die Türblattaufhängung geht noch, den Rest kannst Du selbst machen …“. Andere Handwerker, welche Restaurationsarbeiten durchführten, sind gar nicht erst gekommen. Am liebst wollte ich eine neue standardisierte Außentür einbauen, was aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht so einfach ging. Aber die Maueröffnung ist kein Standard und bei der sehr großen Maulbreite der Lehmwände sind zusätzlich noch umfangreiche Mauerarbeiten erforderlich. Es blieb mir nichts weiter übrig, erst einmal die Tür so weit aufzuarbeiten, bis sich eine gute Lösung anbietet. (Mit dem Problem muss sich nun der neue Eigentümer befassen.)

Ein analoges Problem haben wir bei unserem Haus in Transkarpatien. Die einfachen Eingangstüren aus Holz stammen aus den 50-iger bzw. 70-iger Jahren. Während der kalten Jahreszeit sind diese eben nicht ausreichend. In vielen Fällen haben die anderen Bewohner eine zweite Tür auf der Außenseite der Zarge angehängt. Das ist von der Sache auch nicht schlecht, aber unsere Zarge ist nicht dafür geeignet. Es müsste also komplett die Tür ausgetauscht werden. Die Maueröffnung ist kein Standard. Dies würde aber auch zusätzliche Arbeiten und vor allem Dreck bedeuten. Wir haben uns zwei Varianten überlegt. Die eine ist eine zusätzliche zweigeteilte Außentür, analog wie ein Fensterladen. Die Last für die Zarge wird so halbiert und die kleinen Türen lassen sich rechts und links neben der Türöffnung aufklappen. (Zum Aufklappen eins ganzen Türblattes gibt es im Eingangsbereich kein Platz.) Die zweite Variante ist eine Aufdopplung der Tür direkt in der Zarge auf das Türblatt, was etwa 7 bis 8 kg zusätzliches Gewicht bedeutet. Der Vorteil wäre eine dritte Pfalz (besser Winddichtheit) und die Wärmeisolierung verbessert sich aufgrund des größeren Türblattquerschnitts. Das kann man selbst mit ein paar entsprechenden Holzleisten und Paneele ohne spezielles Werkzeug selbst machen. Diese Variante wollte ein gut arbeitender Tischler (Empfehlungen) nicht machen und ging wieder. Verständlich, er wollte lieber eine neue Tür mit Zarge bauen. Aber wozu soll so ein kostbares Stück in ein als Datsche genutztes Haus. Anzumerken ist, hier gibt es nicht die strengen Anforderungen an die deutsche Wärmeschutzverordnung und es handelt sich lediglich um eine Bestandsverbesserung.

Den Fachmann fragen

Eine Hauseingangstür ist aber auch ein Aushängeschild. Um eine Tür mit Mehrfachverriegelung und winddicht zu bauen, bedarf es viel Erfahrungen und die entsprechende Verarbeitungstechnik. Über die verfügt ein normaler Hobbybauer nicht.

In diesem Fall sollte immer auf den bereits oben genannten Fachmann für Türen zurückgegriffen werden. Er kann vor Ort auch empfehlen, aus welchem Material die Tür bestehen sollte. Ist die Tür nicht ausreichend vor Niederschlagswasser geschützt, dann ist eine Holztür wenig geeignet. Eingangstüren aus Kunststoff oder Metall sind in diesem Fall wesentlich besser, da der Pflegeaufwand geringer ist. (Ich hatte als Gutachter bereits nach 3 Jahren total verfaulte Balkontüren aus Holz gesehen, auf die Ursachen möchte ich hier nicht weiter eingehen.) Holz quillt zusätzlich, wenn dieses nass wird. Unsere sehr schöne Außentür aus Kunststoff auf der Wetterseite des bereits oben genannten ehemaligen Hauses war recht gut, hatte aber zwei Nachteile. Im Sommer dehnten sich das Türblatt und die Zarge aus und sie klemmte etwas. Der im Regenwasser befindliche Staub machte die Oberfläche immer schmutzig, welcher durch die statische Anziehung an der weißen Oberfläche klebte. Man muss daher öfter putzen. Eine Metalltür ist dagegen formbeständiger.

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