Altbausanierung und Energiepolitik

Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

Informationen zur Altbausanierung, zu Baukonstruktion oder zur richtigen Auswahl von Baustoffen. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen.

Mit Pflanzkübel Räume schön gestalten

Erstellt von Peter Rauch am 9. Oktober 2017

Pflanzkübel finden sowohl für die Gestaltung im Innenbereich aber auch für die Gestaltung des Gartens, der Wege oder der Terrassen Anwendung.

Je nach dem Ort, wo die Pflanzkübel mit den jeweiligen Pflanzen oder Blumen aufgestellt werden, werden unterschiedliche Anforderungen an das Design, die Größe, Form und Farbe gestellt. Sie sollten zum Stiel der Inneneinrichtung oder des Gartens passen.

Alle Baustoffe und Materialien, welche der Witterung ausgesetzt sind, müssen beständig gegen Frost und der UV-Strahlung sein. Meistens sind diese Figuren oder Pflanzkübel für den Außenbereich etwas robuster.

Dagegen haben die Vasen oder Pflanzkübel in Empfangshallen oder im Restaurant ein besonderes Design passenden zum Stil der Einrichtung, um eine besondere Atmosphäre für die Gäste zu vermitteln. Das große Sortiment an Pflanzkübel von Pflanzkübel-direkt.de bestehen aus unterschiedlichen Materialien (Fiberglas, Kunststoff oder Edelmetall) und erfüllt fasst alle Wünsche.

Wie sollte gestaltet werden?

Ob nun einzeln als Blumenkübel, Pflanztröge oder Pflanzschalen aufgestellt, oder in Kombination mit anderen Gestaltungselementen, müssen sie optisch aber auch von der Größe zur räumlichen Inneneinrichtung passen. Von der Farbe und dem Stil ist dies noch relativ einfach einzuschätzen.

Anders sieht es mit der Größe aus. Eine Pflanzsäule kann in einem großen Saal oder in einem großen Raum wie verloren wirken, wenn diese zu klein ist. Aber auch umgekehrt kann diese zu einem Hindernis werden, dann, wenn die Säule viel zu viel Platz benötigt.

Eine professionelle Innengestaltung und richtige Auswahl der einzelnen Elemente sowie die richtigen und passenden Farben gehört zum Aufgabenfeld eines Innenarchitekten bzw. Landschaftsarchitekten im Außenbereich.

Sie werden sicherlich die Gestaltung Ihres Eigenheim in Eigenregie vornehmen. Behilflich sind entsprechende Zeitschriften aber auch das Internet, wo man sich Bilder von Räumen ansehen kann, die etwa den eigenen Räumen entsprechen.

Nützlich dürfte es auch sein, erst einmal vergleichbare Gegenstände an den Orten aufzustellen, wo künftig die Pflanzschale oder Pflanzsäule stehen soll. So merkt man bereits vor dem Kauf, ob die gewünschten Pflanzschalen bzw. Pflanzkübel auch passen. Also nicht zu klein sind oder im ungünstigen Fall irgend etwas versperren, wie es zum Beispiel beim Weihnachtsbaum oft der Fall ist.

Gerade in der Stadt, wo man weniger in die Natur kommt, sind Pflanzen in der Wohnung oder auf dem Balkon für das allgemeine Wohlbefinden sehr nützlich.

In Freizeitbädern wirkt eine entsprechende Bepflanzung für ein paar Stunden auf die Badegäste wie ein kleiner Urlaub. Schließlich sollen sich die Badegäste wohlfühlen und auch bald wieder kommen. Analog ist es bei einem Restaurant oder Kaffee. Es muss eine angenehme Atmosphäre entstehen. In einigen Fällen entscheiden kleine Dinge bei der Gestaltung der Räume. Natürlich ist das Personal ebenso wichtig und das Essen sollte schmecken.

Gartengestaltung auf Djerba

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Die richtigen Bauschuttcontainer bei einer Haussanierung

Erstellt von Peter Rauch am 17. September 2017

Bei einer Sanierung eines älteren Eigenheims fallen in den meisten Fällen viel und verschiedener Bauschutt, Holz- und sonstige Abfälle an. Aber auch wenn es sich um ein Eigenheim handelt, welches durch den Bauherrn fertiggestellt wird. Der Rohbau steht und der Innenausbau wird in Eigenleistung erbracht.
Zu Beginn des Innenausbaus oder vor den Sanierungsarbeiten kann gar nicht eingeschätzt werden, wie viel Bauschutt und Abfälle anfallen. In der Regel ist es viel mehr als was man vermutet.
Diese Abfälle gehören nicht in den Hausmüll und müssen gesondert über Bauschuttcontainer entsorgt werden. Bauschutt wird in vielen Fällen recycelt, anderer Bauabfall kommt auf eine Sonderdeponie oder wird in einer Verbrennungsanlage verbrannt. Für jeden Abfall fallen unterschiedliche Kosten an. Es ist daher sehr sinnvoll den Bauschutt nicht zu vermischen, sondern von dem anderen Baumüll zu trennen. Genaues sagt dann Ihr Containerdienst vor Ort. Hier können Sie zum Beispiel einen Bauschuttcontainer mieten bei DerEntsorger24.de.
Grob kann man unterscheiden in Bauschutt (Ziegelsteine, Putz und Beton), Holzabfälle, Gipskartonreste, Metall und der Bauabfall (Mineralwolle, Styroporplatten, Plastik u. a.). Diese sollten getrennt in jeweils einen Container untergebracht werden.

Welche Bauschuttcontainer wählen?

Da diese in unterschiedlichen Mengen anfallen, benötigt man auch verschieden große Bauschuttcontainer. Der Preis setzt sich zusammen aus dem Volumen und dem Transport (meistens eine Pauschale). Das Aufstellen vieler kleiner Container ist daher nicht sinnvoll. Andersherum ist ein halb voller Bauschuttcontainer auch nicht sinnvoll.

Da man nicht genau weiß, wie viel Bauschutt und Baumüll anfällt, ist es sinnvoll erst einmal diesen separat zu lagern. Glück hat der Bauherr, welcher über genügend Platz auf seinem Grundstück hat, wo er korrekt gelagert werden kann.
Eventuell sollte eine Plastikfolie oder eine Plane untergelegt werden. Sinnvoll ist eine Zwischenlagerung in Plastiktüten (Gipskartonplattenreste oder Mineralwolle). Bauschutt lagert man besser in Eimer oder in anderem festen Behältnissen. Hat man genügend angesammelt, so wird entsprechend der vorhandenen Menge ein Container bestellt. Diese gibt es in verschiedenen Größen.

Was ist beim Aufstellen eines Containers zu beachten?

Sehr einfach ist es, wenn die Bauschuttcontainer auf das Grundstück gestellt werden können. Dann kann der Bauabfall gleich in die entsprechenden Container geschüttet werden.
Müssen die Container in den öffentlichen Bereich (Straße oder Fußweg) aufgestellt werden, dann ist auf jedem Fall eine kostenpflichtige Standgenehmigung beim zuständig Ordnungsamt einzuholen. Es sind unter Umständen auch Sicherungsmaßnahmen erforderlich, wie Beleuchtung oder Umzäunung, damit niemand gefährdet wird. Rechnen sie lieber mit viel Dummheit der Straßenpassanten. Für Schäden haften Sie als Bauherr. Ich hatte zum Beispiel meine 6 m hohe Dachrinne repariert und den Fußweg für diese kurze Zeit abgesperrt und eine Leiter aufgestellt. Eine junge Frau hatte die Absperrung umfahren und musste unbedingt mit ihrem Kinderwagen unter der Leiter durch. Selbst das Schild Dacharbeiten konnte sie nicht lesen.

Müssen Sie den Bauschuttcontainer auf der Straße oder vor ihrer Einfahrt aufstellen, dann ist es sinnvoll, wie bereits oben genannt, den Bauabfall vorher zu sammeln. Früh wird der Container bestellt und gleich beladen und anschließend wieder abgeholt. Wie diese in den jeweiligen Gemeinden geregelt wird, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. Auf jedem Fall ist keine großartige Sicherung erforderlich und eine Standgenehmigung dürfte auch nicht erforderlich sein. Anders ist es natürlich, wenn dieser Bauschuttcontainer einen ganzen Tag oder mehrere Tage auf der Straße herumsteht. Es ist auch nicht gut, wenn alle sehen, dass gebaut wird, auch wenn Sie korrekt bauen und ohne Schwarzarbeit auskommen. Es gibt viele Kontrolleure, die Ihre anonymen Nachbarn schicken, ob nun von der Berufsgenossenschaft, vom Zoll oder Ordnungsamt. Auf die vielen Geschichten mit diesen Behörden bei der eigenen Sanierung meines ehemaligen Hauses in Leipzig möchte ich gar nicht weiter eingehen. Zu erst treten diese sehr Herrn energisch auf und mussten dann wieder etwas ruhiger gehen, weil alles in Ordnung war. So etwas stört natürlich den geplanten Bauablauf. Vor dem Aufstellen des Bauschuttcontainers sollte man lieber einmal mehr fragen, als sich unnötigen Ärger einzuhandeln.

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Sicherheit für das Heim

Erstellt von Peter Rauch am 31. August 2017

Auf das Problem der Zunahme von Einbrüchen in den letzten Jahren soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Ein unberechtigtes Betreten des Grundstücks oder Wohnung verursacht neben möglichen Schäden erst einmal ein Schock für den Besitzer. Im Paragrafen 13 des Grundgesetzes wird die Unverletzlichkeit der Wohnung geregelt und ist auch ein Grundrecht. Leider wird dies nicht nur von Langfingern ignoriert.
Der Erfindungsgeist der Langfinger ist eigentlich unbegrenzt. Vermuten Sie eine Beute, dann ist keine Öffnung zu kleine und es gibt so gut wie keine Hindernisse. Aber man solle es ihnen nicht so leicht machen.

Wie ist die Wohnung und das Haus sicher zu machen?

Es gibt verschiedene Sicherheitssysteme, wie zum Beispiel zusätzlich Fenster oder Gitter zu Kellerschächten gesichert werden. Ein vernünftiges Schloss und eine Eingangstür mit Mehrfachverriegelung sollte Standard sein, wie es vom schlüsseldienstvergleich.eu beschrieben wird. Heute können Sie eine Mehrfachverriegelung auch nachrüsten.

Ein Einfamilienhaus lässt sich viel schlechter sichern als eine Wohnung. Meistens beobachten die unerwünschten Gäste vorher die Lage. Sie informieren sich, wann die Bewohner zur Arbeit gehen oder in den Urlaub fahren. Es gibt verschiedene Hinweise für die Abwesenheit der Bewohner, wie zum Beispiel:
– Briefkästen, welche tagelang nicht geleert werden und überquellen,
– Verschlossen Jalousien oder Fensterläden,
– fehlende Beleuchtung an den Abendstunden oder ständiges Licht,
– Es ist kein Schnee geräumt,
– der Rasen wurde nicht geschnitten, viel Unkraut auf den Wegen und im Vorgarten,
– die Mülltonnen sind leer oder stehen nicht am Beräumungstermin an der Straße,
– und es können noch viele Hinweise aufgezählt werden, welche darauf hinweisen, dass niemand Zuhaus ist.

Eine der wichtigsten Maßnahmen zusätzlich zu den installierten Sicherheitssystemen sollte daher ein bewohnter Eindruck vermitteln werden. Post kann man während der Urlaubszeit nachsenden oder Postlagern lassen. Wenn nette und hilfsbreite Nachbarn da sind, lässt sich durch einfache Maßnahmen ein bewohnter Eindruck vermitteln, z. B. Fenster und Jalousien öffnen und schließen.

Bei einer Wohnung ist es dagegen einfacher. Voraus gesetzt ist natürlich eine abgeschossene Hauseingangstür. Auch hier ist es nicht schlecht, wenn die Nachbarn ein waches Auge haben. Was heute allerdings eine Ausnahme ist. Meistens kennt man die Mieter im Haus nicht, sodass man fremde Personen nicht erkennt.

Wie einfallsreich die Diebe sein können, zeigt ein Beispiel in unserer kleinen Stadt in Transkarpatien. Sie sind nicht durch die Tür oder das Fenster in das Einfamilienhaus gelangt. Sondern haben einfach die Dachsteine aufgenommen und sind von außen durch das Dach in das Haus gelangt. Pech für den, der sein Dach nicht ausgebaut hat.

Auf unserem ehemaligen Grundstück in Leipzig waren auf einmal rote Markierungen von einem Vermessungsbüro. Diese Stellen befanden sich auf dem Garagendach und hinter einer Mauer und konnten nicht von dem anderen Grundstück erreicht werden. Diese Leute sind als auf unserem Grundstück spazieren gegangen, ohne schriftliche Anmeldung oder andere Ankündigung. Auf eine Antwort von unserer Anzeige bei der Polizei warten wir heute noch.

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Der Schlüsseldienst hilft

Erstellt von Peter Rauch am 10. August 2017

Sie kommen abends nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Sie wühlen die Tasche durch. Der Schlüssel ist weg! Der Schreck sitzt tief. Nach viel Aufregung und suchen ist er doch da. Ein großer Stein fällt vom Herzen. Was aber machen, wenn er doch nicht da ist? In Berlin gibt es zum Beispiel einen 24-Stunden-Service, sicherheits-profis.de, wo man gerade bei diesem Missgeschick Hilfe bekommt.

Das Problem ist ja nicht nur der Wohnungsschlüssel, sondern am Schlüsselbund hängen noch der Hauseingangsschlüssel, Briefkastenschlüssel usw. Bei einem Einfamilienhaus ist das in der Regel nur der Eingangsschlüssel. Es bedarf nur den Austausch des alten Schlosses und die Sache ist erledigt.
Bei einem Mehrfamilienhaus gehört der Haustürschlüssel in vielen Fällen zu einer Schließanlage. Wurde der Schlüssel gestohlen, so kann die unberechtigte Person zu jeder Zeit in das Haus. Er kann zwar nicht in die Wohnungen aber in die Kellerräume.
Mehrfamilienhaus mit Schließanlage

Waren früher noch relativ einfache Türschlösser in den Türen, so müssen diese heute einen hohen Sicherheitsstandard erfüllen, um weitestgehend vor unerwünschten Besuch zu schützen. Bei einem Verlust können diese Schlösser nur noch vom Profi geöffnet werden, ohne das Türblatt zu beschädigen.
Meine Frau erzählte mir gerade, in Kiew sind die wesentlicher massiver als in Deutschland mit vielen Verrieglungen und oft gleich zwei Türen. Eine Frau hatte die Wohnungstür im 16. Stockwerk zu fallen lassen und der Schlüssel steckte innen. Der Schlüsseldienst kam sofort und entschied sich dann über den Balkon in die Wohnung zu kommen, weil es schneller und einfacher war. Also wurde sich mit Sicherheitsleine abgeseilt, durch das Fenster und die Tür wurde von innen geöffnet. Ansonsten werden die Türschlösser professionell geöffnet, ohne die Türen zu beschädigen. Kostet aber eben auch viel Geld.

Hat man einen guten vertrauensvollen Nachbar, so kann man einen Zweitschlüssel bei ihm hinterlegen. Wenn die Verwandten nicht so weit weg wohnen, dann ist es auch sinnvoll einen Zweitschlüssel dort zu lassen. Ein Versteck, z. B. unter dem Fußabtreter ist nicht sehr sinnvoll. Ein Treppenhaus bietet nicht sehr viele Versteckmöglichkeiten. Der Zweitschlüssel ist auch dann sinnvoll, wenn man den Schlüssel nicht verliert, sondern beim Verlassen der Wohnung einfach vergisst. Bleibt der Schlüssel innen stecken, dann sieht es schon schwierig aus. Ohne den o. g. Schlüsseldienst hat man nur minimale Chancen, wieder in die Wohnung zu kommen. In unserer Alten Wohnung hatten wir einen Briefkastenschlitz. Durch den hatten wir einen gebogenen Stahlstab geschoben und von innen auf die Türklinke gedrückt. So lies sich ganz einfach die Tür wieder öffnen, wenn wir den Schlüssel innen vergessen hatten. Heue geht das leider nicht mehr.

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Tapeten für das Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am 9. August 2017

Tapeten werden schon sehr lange für die entsprechende Raumgestaltung verwendet. Sie sind preiswert und lassen schnell und ohne Probleme durch neu ersetzen. So ist es möglich, sich ohne großen Aufwand sich den aktuellen Trend anzupassen. Ein Trend ist zum Beispiel ausgewählte Möbel und Einrichtungsgegenstände der 70iger Jahre in das Wohnzimmer aufstellen. Dies können Einzelstücke sein, welche man auf dem Trödelmarkt bekommt. Es kann aber auch eine komplette Einrichtung sein. Passen hierfür gibt es Tapeten für das Wohnzimmer aus den 70ern.

Tapete aus den 70er Jahren

Die Raufaser

Sehr weit verbreitet ist die Raufasertapete. Diese wird besonders gern in zu vermietenden Wohnungen angebracht. Sie ist preiswert und lässt sich in vielen Fällen bei einer Neuvermietung überstreichen. Die Raufasertapete hat auch den Vorteil, dass gerade im Altbaubereich, wo die Wandflächen nicht 100%ig glatt sind, eine relativ gute Oberfläche erreicht wird. Allerdings fordern die Mieter für Ihr Geld korrekt glatte Wandflächen. Um diese zu erreichen, muss die alte Putzoberfläche tragfähig werden. Es wird ein Tiefengrund aufgetragen und die Wände mit Gipshaftputz und Malerspachtel geglättet. Darauf kommt die Raufasertapete oder eine Glastapete. Damit keine dunkleren Stellen erkennbar sind, wird eine gut deckende Dispersionsfarbe aufgetragen, dicker als erforderlich. Alle diese Schichten zusammen bilden eine Sperrschicht. Die Feuchtigkeit aus dem Raum kann nur sehr schlecht in die Wand gelangen, da die Sorptionseigenschaften sehr ungünstig sind. Es bildet sich an ungünstigen Wandteiloberflächen ein dünner Feuchtefilm, welcher nach längerer Zeit Schimmel zeigt.

Die gemusterte Papiertapete und der Untergrund

Es gibt sehr unterschiedliche Tapetenstärken. Ist die Wandfläche nicht vollkommen glatt, so bietet sich eine dickere Tapete mit kleiner Struktur an. Optisch sind dann die kleinen Unebenheiten nur wenig erkennbar. Größere Stellen oder Löcher von alten Dübeln usw. sollten überspachtelt werden. Es kleine Tüten von Rotbrand, welcher etwas feiner als der Goldbrand ist. Gips bindet zu schnell ab und es gibt keinen glatten Übergang zu der übrigen Oberfläche. Kleine Löcher lassen sich mit Gips gut verschließen. Einen sehr guten Übergang von der auszubessernden Stelle zum alten Putz erreicht man mit Malerspachtel. Es ist ein sehr feiner Gipsspachtel, welcher auch nicht so schnell abbindet. Die kleinen Flächen können noch mit Sandpapier oder Schleifgitter geglättet werden. Sie sollten so wenig Gips auf die Wandfläche bringen, wie möglich, also sparsam damit umgehen. Auch sollten sie auf Haftgrund verzichten. Ein gutes Vornässen des alten Kalkputzes reicht in der Regel aus.

Tapete aus den 70er Jahren

Heute sieht man oft aufgespachtelte Gipsputze bzw. Gipsspachtel auf neuen Betonwänden. Gips gehört nicht auf Beton!
An sehr glatten Betonoberflächen kann sich unter Umständen Tauwasser aufgrund des großen Wärmespeichervermögens bilden. Das passiert dann, wenn die Oberflächentemperatur geringer als die Temperatur der Raumluft ist. Die dichte Oberflächenstruktur ist sehr dicht, sodass keine bzw. nur sehr wenig Feuchtigkeit von der Betonoberfläche aufgenommen wird (kleines Sorptionsvermögen). Wird eine Papiertapete aufgeklebt, so übernimmt die Tapete die kurzzeitige Feuchteregulierung und die Oberflächentemperatur wird geringfügig angehoben. So kann ein geringer Tauwasseranfall vermieden werden.

Im Vergleich gegenüber den Raufasertapeten werden Papiertapeten bevorzugt durch Schimmelpilze befallen. Natürlich dienen im akuten Fall das Papier und der Tapetenkleber ebenso als Nahrung für die Schimmelpilze. Es fehlt jedoch die Dispersionsfarbe, welche auf die Raufasertapete aufgetragen wird. Diese Farbe neigt sehr schnell zu einem Schimmelbefall. Daher werden in die Farben Fungizide beigemischt.

Tapete aus den 70er Jahren
Papiertapeten werden in erster Linie zur Gestaltung der Räume verwendet. Durch die Muster und Farben können bestimmte psychologische Eindrücke vermittelt werden. So werden durch bestimmte Farben auch die Raumgeometrie optisch verändert.

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Die Massivholzsauna

Erstellt von Peter Rauch am 4. August 2017

Seit vielen Jahren wird der Saunatrend auch in Deutschland immer beliebter. Ist genügend Platz im eigenen Heim, wie zum Beispiel im Keller, Dachboden, im großzügigen Bad oder im Gartenhaus, so entschließen sich immer mehr Menschen, eine eigene Sauna aufzustellen. Die klassische Form der Sauna in Deutschland, ist die finnische Sauna. Sie hat gegenüber anderen Saunen den Vorteil, dass sie fast überall ohne Probleme aufgestellt oder eingebaut werden kann.
Eine Massivholzsauna kommt der finnischen Ur-Sauna am nächsten. Zum Wohlfühlen braucht es nur die Hitze und das Holz aus der Natur.

Eine Massivholzsauna hat eine Reihe von Vorteilen

Das sind:
Holz besitzt ein optimales Verhältnis zwischen Wärmespeichervermögen, Wärmeisolierung und Wärmeleitung. Wenn man es berührt ist es nicht kalt (zum Vergleich zum Stein), und es speichert die Wärme. Damit kühlen die Wände nicht schnell aus. Das nordische Fichtenholz sorgen für ein angenehmes Klima mit einem angenehmen Holzgeruch durch das Austreten der Harze und ätherischen Öle. Durch die massive Bauweise wird auch eine lange Haltbarkeit erreicht.
Die Größe ist frei wählbar, um den vorhandenen Platz optimal ausnutzen zu können. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Größen und Formen hergestellt, sodass die Massivholzsauna den örtlichen Bedingungen angepasst und die jeweiligen Wünsche erfüllen.

In der Sauna

Die Vorteile einer Sauna

Durch die Benutzung einer finnischen Sauna wird die Durchblutung der Haut verbessert. Die Temperatur liegen zwischen 70 bis 100 °C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr niedrig und liegt bei bis 15 %. Durch das Schwitzen werden die im Körper angesammelten Giftstoffe ausgeschieden. Zusätzlich fördert die Wärme den Stoffwechselprozess in unserem Körper. Ebenso werden die Lungen höher beansprucht. Dies führt zur Stärkung der Herzfunktionen und zur Verbesserung der Durchblutung des Körpers. Durch den Saunagang wird das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Da die Belastung für den Körper sehr groß ist, sollte alles auch in Ruhe und ohne Hektik gemacht werden.
Wer unter Hautkrankheiten leidet, wie Schuppenflechte, Ekzeme, Abschürfungen, Nesselsucht, Narben und nicht verheilte Wunden hat, so wirkt die Sauna mit ihrer positive Wirkung auf die Haut. Es ist auch zu wissen, dass etwa 30 % der Giftstoffe in unserm Körper über die Haut ausgeschieden werden. Die Wärme trägt zur Wiederherstellung der Muskelfunktion bei. Nebenbei trägt die Sauna zur Entspannung bei und es kann der tägliche Stress abgebaut werden.
Durch das Schwitzen verliert ein Erwachsener circa 1 kg Körperflüssigkeit, was bereits während den Pausen und nach der Beendigung des Saunagangs durch Mineralwasser oder ungesüßten Tee ausgeglichen werden soll. Wie bereits genannt, wird der Stoffwechselprozess aktiviert, was zu einer besserer Verbrennung der Kohlenhydrate und für den Abbau der Fettzellen beiträgt.
Auch wenn die Sauna Zuhaus steht, sollte man sich ausreichend viel Zeit für den Saunabesuch nehmen, welcher mindestens 1,5 Stunden aber nicht länger als 3 Stunden dauert.

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Mit dem Merus Ring verstopfte Wasserleitung vermeiden

Erstellt von Peter Rauch am 4. August 2017

Wasser ist ein wichtiges Element zum Leben. Es ist in einem modernen Haushalt nicht mehr weg zu denkend. Stand früher noch ein Brunnen oder eine Wasserpumpe vor bzw. neben dem Haus, so wird Anfang des letzen Jahrhunderts in den Mehrfamilienhäusern einfache Wasserentnahmestellen in den Küchen installiert. Es wurden die Steigleitungen und die kurzen Verdingungen zum Wasserhahn aus Bleileitungen hergestellt. Anfänglich hatten die Außentoiletten (AWC) keine Wasserleitung für die Wasserspülung. Das waren die einzigen Wasserleitungen im Gebäude. Heute sieht es vollständig anders aus. Allein die Installation im Bad und die Warmwasserheizung sorgt für ein weitverzeigtes Wasserleitungssystem. Die Wasserleitungen befinden sich jetzt an Stellen, wo früher bis auf das Wischwasser nie Wasser hingekommen war. Die Gefahr eines Leitungswasserschadens oder Verstopfungen durch Ablagerung von Rost und anderen löslichen Bestandteilen im Wasser ist aufgrund der Größe und des Umfangs des Leitungsnetzes gegenüber früher sehr viel größer geworden.

Verstopfungen in der Wasserleitung vermeiden

Eine Abhilfe zur Verringerung der Ablagerung kann zum Beispiel durch den Merus Ring erfolgen. Die wichtigste Eigenschaft dieses Verfahrens ist die Löslichkeit des Wassers zu erhöhen. Die Bestandteil des Wassers sehen Sie nach dem Trocknen der Wassertropfen an Ihrer Edelstahlarmatur im Bad oder in der Küche. Es bilden sich kleine graue Flächen. Das hängt von der Wasserqualität (die Menge der gelösten Stoffe, wie Kalzium, Magnesium u.a.) ab. Sie haben auch schon von der Wasserhärte gehört und dies besonders beim Waschen gemerkt. Bei einem „weichen“ Wasser benötigen Sie viel weniger Seife bzw. Waschmittel.

Calzium- und Magnesiumhydrogencarbonat und andere Bestandteile sind im Wasser enthalten. Dabei spielt das kalklösende CO2 eine wichtige Rolle. Das o. g. Verfahren beruht darauf, dass ein höherer Anteil des Kalkes im Wasser löslich ist und sich nicht mehr an der inneren Oberfläche der Wasserleitung und Armaturen ablagert. Das Besondere dabei ist, es werden keine zusätzliche Energiequelle und Chemikalien benötigt. Das Prinzip beruht auf die Nutzung der Physik. Es wir gezielt auf die Schwingung der Stoffe eingewirkt und so die Löslichkeit im Wasser erhöht. Hier erfahren Sie mehr über die Funktionsweise des Merus Ringes und wie der Merus Ring installiert wird.

Das Verfahren ist somit ohne Nebenwirkungen und ideal für die Nutzung von Trinkwasser. Aber auch für das Brauchwasser, welches gerade in der Industrie für Kühlzwecke oder für die Verfahrensprozesse in großen Mengen benötigt wird.

Leitungswasserschäden in Wohngebäuden

Das ist eine meistens unterschätzte Gefahr für das Gebäude mit zum Teil sehr hohen Kosten für die Sanierung der Schäden, welche durch das Wasser verursacht werden. Bei Wohngebäuden, welche nur mineralischen Baustoffen bestehen, wie Beton oder Ziegelsteine, ist dies für die Bausubstanz einer weniger großes Problem. Es wird ein Trockengerät aufgestellt und gewartet, bis die Feuchtigkeit mithilfe der Kondensattrockner wieder beseitigt ist. Die Löcher werden wieder verschlossen, eventuell der betroffenen Putzflächen erneuert und die Wasserflecken vom Maler kunstvoll überdeckt. Bestehen die Decken allerdings aus Holzbalkendecken und Bundwände oder Holzkonstruktionen, wie beim Fachwerkgebäude, dann sieht das wesentlich kritischer aus. Holz unterliegt einem natürlichen Abbauprozess. Wird es lange Zeit feucht gehalten, so siedeln sich Holz schädigende und Holz zerstörende Pilze an. Ein großer Teil der Architekten und Bauherrn handeln in Unwissenheit und verlegen auch bei diesen Gebäuden die Wasserleitungen für die Heizung oder Trinkwasser in der Holzbalkendecke, in der Wand und anderen Stellen, wo ein Leitungswasserschaden über viele Jahre unbemerkt bleibt. Das sind in vielen Fällen gar nicht so große Löcher in der Wasserleitung, aber die vielen kleinen Wassertropfen werden nicht bemerkt und sind ebenso zerstörerisch. Der enorme Ärger und die hohen Kosten von mehreren zehntausend Euro begeistern den Eigentümer nur in seltenen Fällen*.

Viele Leitungswasserschäden werden durch falschen Materialeinsatz, mangelhaftes Material und schlechte Verarbeitung verursacht. Unser Wasser in Transkarpatien ist sehr kalkhaltig und es sind viele weitere Mineralien im Wasser gelöst. Hier werden grundsätzlich nur Kunststoffleitungen für die Wasserversorgung und für die Heizung verlegt. Ich denke, die Haltbarkeit andere Materialien ist unter den Bedingungen hier geringer. Wobei es keine 100%-ige Lösung gibt. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile bezüglich ihrer Eigenschaften.

Wasserschäden in Holzbalkendecke
Bei diesem Schaden wurde die Leitung für die Warmwasserheizung in der Holzbalkendecke verlegt. Der Schaden blieb etwa 10 Jahre unbemerkt. Der Echte Hausschwamm konnte sich auf eine Fläche in der Holzbalkendecke von circa 40 qm ausdehnen.

Ich denke, eine Ablagerung im Leitungssystem führt zu einer unterschiedlichen Druckverteilung, welche unter Umständen das Risiko für Schäden an Anschlüssen und Verbindungen erhöht. Durch Ablagerungen, vor allem in den älteren verzinkten Eisenrohren kann der Querschnitt so eingeengt werden, dass sie vorzeitig vollständig ausgetauscht werden müssen.

*)Das gibt es wirklich. Nachdem der Immobilienpreis in Berlin angestiegen war, wollte der Bauträger gern die schadhafte Wohnung von der Eigentümerin zurück haben. Das Ziel war, mit der Wohnung noch einmal wesentlich mehr Geld zu verdienen.

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Die passende Eingangstür

Erstellt von Peter Rauch am 25. Juli 2017

Eingangstüren und Fenster sind ein wichtiges Element bei der architektonischen Gestaltung der Fassade. Nicht um sonst sagt man, die Tür ist das Aushängeschild des Hauses bzw. der Wohnung. Zu jeder Bauepoche wird das äußere Bild der Gebäude durch die Fenster und Eingangstüren mit bestimmt. Durch die Standardisierung der Maueröffnungen können die Türen und die Fenster in Serie kostengünstig hergestellt werden. Sie sehen das Angebot auf den Baumärkten. Wer jedoch eine spezielle Tür sucht, wird kaum fündig. Er sollte in diesem Fall auf einen spezialisierten Fachmann, wie zum Beispiel den Türenbauer in Berlin oder in einem in der Nähe befindlichen Handwerksbetrieb zurückgreifen.

Anforderungen an die Haustüren

Heute müssen die Eingangstüren bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie müssen einen Einbruchversuch hämen, chic und passend zum Haus aussehen, winddicht sein, gut gegen Wärme und kälte isolieren und je nach Standort eine Brandausbreitung hämen. Eine gute Fachberatung sollte all diese Faktoren berücksichtigen.

Sonderanfertigung von Eingangstüren

Etwas komplizierter ist die Anfertigung bzw. Restauration der Eingangstüren im denkmalgeschützten Bereich. Für die stilechte Erstellung benötigt die Handwerkerfirma besondere Erfahrungen.
In unserem ehemaligen denkmalgeschützten Haus auf der Straßenseite war die Tür aus den 50-iger Jahren. Als ich das Haus übernahm, war die Eingangstür vollkommen kaputt. Lediglich die Zarge aus Eiche war bis auf den Fußbereich in Ordnung. Die Füllung der Türblätter und einige Glasscheiben fehlten. Die Tür musste erst einmal verschlossen werden. Also erfolgte eine Notreparatur. Die ganze Zeit hatte ich gesucht, wer die Tür fachgerecht aufarbeitet. Ein guter bekannter Tischlermeister (pensioniert) prüfte kurz die Tür und sagte mir, „die Türblattaufhängung geht noch, den Rest kannst Du selbst machen …“. Andere Handwerker, welche Restaurationsarbeiten durchführten, sind gar nicht erst gekommen. Am liebst wollte ich eine neue standardisierte Außentür einbauen, was aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht so einfach ging. Aber die Maueröffnung ist kein Standard und bei der sehr großen Maulbreite der Lehmwände sind zusätzlich noch umfangreiche Mauerarbeiten erforderlich. Es blieb mir nichts weiter übrig, erst einmal die Tür so weit aufzuarbeiten, bis sich eine gute Lösung anbietet. (Mit dem Problem muss sich nun der neue Eigentümer befassen.)

Ein analoges Problem haben wir bei unserem Haus in Transkarpatien. Die einfachen Eingangstüren aus Holz stammen aus den 50-iger bzw. 70-iger Jahren. Während der kalten Jahreszeit sind diese eben nicht ausreichend. In vielen Fällen haben die anderen Bewohner eine zweite Tür auf der Außenseite der Zarge angehängt. Das ist von der Sache auch nicht schlecht, aber unsere Zarge ist nicht dafür geeignet. Es müsste also komplett die Tür ausgetauscht werden. Die Maueröffnung ist kein Standard. Dies würde aber auch zusätzliche Arbeiten und vor allem Dreck bedeuten. Wir haben uns zwei Varianten überlegt. Die eine ist eine zusätzliche zweigeteilte Außentür, analog wie ein Fensterladen. Die Last für die Zarge wird so halbiert und die kleinen Türen lassen sich rechts und links neben der Türöffnung aufklappen. (Zum Aufklappen eins ganzen Türblattes gibt es im Eingangsbereich kein Platz.) Die zweite Variante ist eine Aufdopplung der Tür direkt in der Zarge auf das Türblatt, was etwa 7 bis 8 kg zusätzliches Gewicht bedeutet. Der Vorteil wäre eine dritte Pfalz (besser Winddichtheit) und die Wärmeisolierung verbessert sich aufgrund des größeren Türblattquerschnitts. Das kann man selbst mit ein paar entsprechenden Holzleisten und Paneele ohne spezielles Werkzeug selbst machen. Diese Variante wollte ein gut arbeitender Tischler (Empfehlungen) nicht machen und ging wieder. Verständlich, er wollte lieber eine neue Tür mit Zarge bauen. Aber wozu soll so ein kostbares Stück in ein als Datsche genutztes Haus. Anzumerken ist, hier gibt es nicht die strengen Anforderungen an die deutsche Wärmeschutzverordnung und es handelt sich lediglich um eine Bestandsverbesserung.

Den Fachmann fragen

Eine Hauseingangstür ist aber auch ein Aushängeschild. Um eine Tür mit Mehrfachverriegelung und winddicht zu bauen, bedarf es viel Erfahrungen und die entsprechende Verarbeitungstechnik. Über die verfügt ein normaler Hobbybauer nicht.

In diesem Fall sollte immer auf den bereits oben genannten Fachmann für Türen zurückgegriffen werden. Er kann vor Ort auch empfehlen, aus welchem Material die Tür bestehen sollte. Ist die Tür nicht ausreichend vor Niederschlagswasser geschützt, dann ist eine Holztür wenig geeignet. Eingangstüren aus Kunststoff oder Metall sind in diesem Fall wesentlich besser, da der Pflegeaufwand geringer ist. (Ich hatte als Gutachter bereits nach 3 Jahren total verfaulte Balkontüren aus Holz gesehen, auf die Ursachen möchte ich hier nicht weiter eingehen.) Holz quillt zusätzlich, wenn dieses nass wird. Unsere sehr schöne Außentür aus Kunststoff auf der Wetterseite des bereits oben genannten ehemaligen Hauses war recht gut, hatte aber zwei Nachteile. Im Sommer dehnten sich das Türblatt und die Zarge aus und sie klemmte etwas. Der im Regenwasser befindliche Staub machte die Oberfläche immer schmutzig, welcher durch die statische Anziehung an der weißen Oberfläche klebte. Man muss daher öfter putzen. Eine Metalltür ist dagegen formbeständiger.

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Holzfußboden und Holz im Wohngebäude

Erstellt von Peter Rauch am 25. Juni 2017

Holz ist einer der ältesten Baumaterialien. Es zeichnet sich durch eine Reihe von hervorragenden statischen und wohnbiologischen Eigenschaften aus. Holz lässt sich gut verarbeiten und bei entsprechender Nutzung und Pflege hält es viele Jahrhunderte. Viele der Fachwerkhäuser sind mehrere Hundert Jahre alt. Dieses Alter konnte diese Häuser durch ihre speziellen konstruktiven Merkmale erreichen. Holz muss vor ständigen Niederschlag geschützt werden. Wird Holz einmal feucht, dann muss es möglichst schnell abtrocknen können.

Was ist bei einem Holzfußboden zu beachten?

Sehr lange Zeit bestand der Fußbodenbelag in den Etagen aus Holzdielung. Gewöhnlich befindet sich der Dielenbelag auf einer Holzbalkendecke. Bei dieser Konstruktion ist es wichtig, dass alle Holzteile ausreichend belüftet und somit trockengehalten werden können. Der Luftaustausch mit der Feuchtigkeit erfolgt über die Dielenfugen und am Rand über die Scheuerleiste. Wird ein gummierter Teppich oder ein Fußbodenbelag auf die Dielung oder ein Parkett aufgelegt, so kann die Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend entweichen. Die Feuchtigkeit nimmt zu und es kann zu einem Schaden an der Dielung und an der Deckenkonstruktion kommen. Egal ob ein Schaden an einem Parkettfußboden oder eine Dielung auftritt, dieser sollte auf jedem Fall durch einen Fachmann besichtigt und auch beseitigt werden. Hier ist es wichtig, dass die Firma viele Jahre Erfahrungen hat, wie zum Beispiel die Fußboden Ambulanz in Hamburg. Die Reparatur und der Austausch der Holzdielung bzw. von Parkett bedarf, wie die Neuverlegung viel Erfahrungen. Es muss nicht nur die gleiche Holzart mit annähern gleicher Färbung und Struktur sein, sondern das einzusetzende Holz muss auch die gleiche Holzfeuchte besitzen, wie der übrige Holzfußboden. Wird dies nicht beachtet, so kommt es zu Rissen oder Verwerfungen, da Holz quillt und schwindet. In dem kleinen Tool können sehen, welchen Einfluss die Feuchtigkeit auf das Holz hat. Stimmt die Einbaufeuchte mit der ständig vorliegenden Feuchte nicht überein, so können größere Schäden vor allem am Parkett auftreten.
Ein bekannter Architekt hatte sich in seinem Mehrfamilienhaus das Dach für sich selbst ausgebaut. Das Parkett wurde ohne Trennfuge in drei Räume mit einer Länge von 15 m verlegt. Nachts wurde er von einem lauten Knall aufgeweckt, die nächsten Tage riss das verklebte Parkett des Fußbodens an mehrere Stellen. Was war passiert? Das Holz war getrocknet und hat die Feuchtigkeit der trocknen Wohnung angenommen. Über die Länge von 15 m waren Risse mit insgesamt von 5 cm entstanden. Das Holz wurde zu feucht eingebaut und mit entsprechenden Dehnungsfugen an den Zimmerübergängen hätten die Schäden am Holzfußboden vielleicht vermieden werden können.

Man muss nicht immer Schäden an Holzfußböden bei anderen Häusern aufzählen. Gestern Abend kamen wir nach Haus. Meine Frau betrat den Korridor neben der Eingangstür und ein Dielenbrett der Klappe zum Keller zerbrach. Die Mieterin hatte vor ein paar Jahren ein Stück Fußbodenbelag auf die Dielung neben dem Eingang gelegt. Genau diese zugedeckte Dielung zerbrach. Unter den Belag war irgendwann auch etwas Wasser gelaufen und an der Holzoberfläche hatten sich 3 – 4 kleine Stellen Myzel vom Weißen Porenschwamm gebildet. Aber der war nicht verantwortlich, sondern Anobium punctatum ein Holzwurm. Dort wo die Dielung durch den Fußbodenbelag feucht war, sind zahlreiche Löcher von der Larve und die Dielung war nicht mehr tragfähig. Der gewöhnliche Nagekäufer (Holzwurm) benötigt gar nicht viel Feuchtigkeit. Ihm reicht für seine Fraßaktivitäten eine Feuchte ab 9-10%. Daher sollte die Holzfeuchte so niedrig wie möglich sein.
Holzfußböden sind etwas Besonderes. Sie müssen, aber auch richtig behandelt werden.

Warum nicht einen alten Dielenfußboden fachgerecht wieder aufarbeiten? Die alte Farbbeschichtung und die Unebenheiten abschleifen und mit der entsprechenden Beschichtung versehen. Leider findet man kaum noch die alten Pflegemittel, wie z. B. Bohnerwachs. Eine kleine Büchse hatte ich nach langem Suchen im Obi-Baumarkt gefunden. Die Drogerien oder Supermärkte haben so etwas nicht mehr im Angebot. In der Ukraine bei uns in Transkarpatien gibt es so etwas gleich gar nicht. Die Mehrheit der Häuser haben Holzfußböden aus einer Dielung. Aber darauf liegen dicke Teppiche oder eben Fußbodenbeläge. Da die Dielung im Erdgeschoss auf einer Schüttung liegt, ist die bereits oben genannte Lüftung über die Fugen sehr wichtig.

Deckenverkleidung aus Holzpaneele

Holzverkleidung und Vertäflung

Eine schöne Holzverkleidung verschafft ein angenehmes Raumklima. Holz nimmt schnell Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt dies auch wieder ab. So wird die Luftfeuchtigkeit reguliert. Durch den günstigen Wärmeeindringkoeffizienten ist die Oberfläche auch angenehm warm. Sie merken dies, wenn Sie sich auf eine Bank aus Holz oder Stein setzen. Holz ist warm. Bei der Verkleidung der Wände ist darauf zu achten, dass diese nicht zu einer „Innendämmung“ werden. Genauso ist kein feuchtes Mauerwerk zu verkleiden. In beiden Fällen kommt es zu einem Feuchtestau hinter der Verkleidung. Im ungünstigen Fall kann dann ein Holz zerstörender Pilz entstehen. In einem Treppenhaus konnte sich so hinter der Sockelverkleidung im Eingangsbereich der Echte Hausschwamm bilden. Nun muss es nicht immer zu diesem Schaden kommen, es reicht aber bereits aus, wenn sich in dem Hohlraum hinter der Holzverkleidung sich vermehrt Schimmel bildet. Die höhere Sporenkonzentration verbreitet sich dann unbemerkt in den Raum.

Fachwerkhäuser

Beim Fachwerk sind daher alle tragenden Holzteile (Rähm, Stiele, Deckenbalken usw.) so einzubauen, dass immer etwas Luft heran kann, es darf aber auch keine Niederschlagswasser eindringen. Wird bei einem älteren Fachwerkhaus der vor Schlagregen schützende Putz entfernt, so kann man darauf warten, dass die freigelegten tragenden Hölzer innerhalb von kurzer Zeit durch Holzschädlinge geschädigt werden. Das Gleiche gilt für eine nachträgliche Wärmedämmung im Innenbereich. Eine nachträgliche Änderung ist mit hohem Risiko verbunden, da bereits kleine Fehler bei der Ausführung zu einem Feuchtestau im Wandquerschnitt führen können. Man sollte sich wirklich überlegen, ob sich die Kosten bei diesen Häusern für den Umbau und die möglichen Sanierungsarbeiten gegenüber den eingesparten Energiekosten rechnen. Dies gilt für ein intaktes Gebäude. Ist das Fachwerkgebäude hingegen bereits reparaturbedürftig, dann sind natürlich andere Überlegungen erforderlich.

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Ein attraktives Design für die Wohnung

Erstellt von Peter Rauch am 13. Juni 2017

Mit dem richtigen Design können Sie sich nicht nur eine individuelle Wohnung gestalten, sondern auch eine kostenaufwendige Renovierung sparen. Es gibt eine Vielzahl an Applikationen, welche auf die Wände zur Dekoration aufgeklebt werden. Statt einer bunten Tapete lassen sich diese dezenten Bilder passen zu den Möbeln an freie einfarbige Wandflächen aufkleben und verändern das Aussehen der Flächen. Unsere Bekannten wohnen in einer älteren Doppelhaushälfte, in dem die Zimmer nicht sehr groß sind. Sehr wichtig ist es dann, dass das Zimmer nicht vollständig mit Möbel vollgestellt wird. Die Möbel bestehen aus einer schönen hellen Couche mit passendem Tisch und Stühle sowie gegenüber steht eine große helle Kommode. Die Wände sind mit einer sehr hellen Pastellfarbe gestrichen. An den größeren freien Flächen sind sparsam dunkle Ranken aufgeklebt. Das Zimmer sieht super aus. Ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Wandsticker finden Sie unter www.graz-design.de.

Alte Türen und Fliesen attraktiv gestalten.

Wenn man längere Zeit in einer Wohnung wohnt, gibt es doch an einigen Ecken Kratzer. Die Beseitigung ist meistens mit größerem Renovierungsaufwand verbunden, welche man im Augenblick nicht durchführen möchte. Auf die Stelle werden einfach kleine passende Wandsticker aufgeklebt und schon ist die schadhafte Stelle überdeckt und vermittelt einen gewissen individuellen Eindruck. Bei längeren schmalen Korridoren stören optisch die vielen Türen. Anlog gilt die auch für Zimmer, in dem eine Tür in den Nachbarraum führt. An dieser Stelle lassen sich keine Einrichtungsgegenstände aufstellen. Eine Möglichkeit ist die Gestaltung mit einem passenden Wandbild. Wandbilder sind auch dann eine interessante Ergänzung, wenn die Fenster sehr klein sind und es generell auch am Tag im Zimmer dunkel ist. Bei einem passenden Bild und einer entsprechenden dezenten Beleuchtung lässt sich dies ausgleichen.

Eine Reparatur von beschädigten Wandfliesen ist mit einem Aufwand verbunden. Ein Problem beginnt dann, wenn keine passende Ersatzfliese mehr vorhanden ist. Mit speziellen Bildern lassen sich diese Fliesen überkleben. Aber auch ältere Fliesen lassen sich mit entsprechenden Wandsticker optisch aufwerten und dem Bad ein modernes Design geben.

Wo finden Sie neue Ideen?

Es gibt heute eine Vielzahl an relativ einfachen Mitteln eine individuelle Note der Wohnräume durch ein modernes Design zu gestalten. Nutzen Sie für die Ideenfindung hierzu die zahlreichen Wohnungszeitschriften oder bummeln Sie durch die Stadt und besuchen Sie ein interessantes Kaffee. Überall lassen sich gute Ideen finden.
Hier zum Beispiel das Antik Cafe in Bad Elster gegenüber dem Thermalbad. Es ist nicht nur mit seiner Atmosphäre sehr angenehm, sondern hier findet man auch interessante Ideen.
Antik Cafe in Bad Elster

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