Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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 8. Baukonstruktionen
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Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

Informationen zur Altbausanierung, zu Baukonstruktion oder zur richtigen Auswahl von Baustoffen. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen.

Das Gartengrundstück zum Wohnhaus

Erstellt von Peter Rauch am 22. August 2016

Das Gartengrundstück direkt am Haus hat für jeden Hausbesitzer eine andere Bedeutung. Der eine möchte sich darin erholen und integriert es durch die Bepflanzung, Terrassen– und Weggestaltung als ein Bestandteil der Immobilie, welche während der warmen Jahreszeit genutzt wird. Andere benutzen es als Abstellfläche für das Auto mit etwas Rasen. Wieder andere benutzen diese Gartenfläche für den Obst- und Gemüseanbau. Es ist eben nicht schlecht, wenn man einige Zeit die eigenen schmackhaften Tomaten essen kann und auf das vitaminarme Einheitsobst und Gemüse aus dem Supermarkt verzichten kann.

Der Garten hat daneben auch einen hohen Erholungswert. Man ist für einige Stunden dem täglichen Stress entflohen und kann ein Stück Natur genießen. Was für die Bewohner in den Dörfern normal ist, fehlt in den Städten. Mitte der 19. Jahrhundert entstanden die Schrebergärten, siehe Artikel Gartenhaus. Die Kinder in den Städten sollten mit der Natur vertraut gemacht werden und in kleinen Beeten Gemüse anbauen. Sicherlich war die Geduld der Kinder nicht so groß und die Eltern übernahmen dann die Pflege der Beete. Später entstanden dann kleine Parzellen, wo die Familien Obst und Gemüse anbauten. In den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in Leipziger Südost Mehrfamilienhäuser errichtet. Im Hof befanden sich kleine Gärten. Diese dienten weniger zur Erholung, sondern für die Eigenversorgung. Natürlich wuchs auf diesen kleinen Flächen auch nicht sehr viel und konnte die Eigenversorgung nicht decken. Es gab aber im Sommer zusätzlich frisches Gemüse und Obst.

Heute betreibt man den Garten mehr als Hobby. Wie bereits oben genannt, hat jeder eine andere Vorstellung wie der Garten aussehen soll. Hat man sein Garten in einem Gartenverein, so gibt es laut Satzung bestimmte Vorgaben, nach den man sich zu richten hat. Das kann die Laubengröße, die Gartenumzäunung oder auch den Anbau von Obstbäumen betreffen. Bevor man in den Gartenverein eintritt und ein Garten erwirbt, sollte man sich über die Vorgaben informieren. Hat man vollkommen andere Vorstellungen, so ist es besser, man sucht sich einen anderen Verein. Eine Nachbarin wollte einen Naturgarten mit Kräutern usw. Das entsprach nicht den Vorstellungen des Gartenvorstandes, welcher sich gleich in der Nähe befindet. Nach kurzer Zeit hatte sie den Garten wieder aufgegeben.

Gerade, wenn man sich neu einen Garten anschafft, hat man viele Fragen zum Obstanbau zur richtigen Pflanzzeit, dem Baumverschnitt oder wann welche Blumen blühen. Aber auch Tipps, wie ein Garten gestallt werden kann.

Wir hatten ein Bauerhaus aus Lehm, welches bereits die Völkerschlacht bei Leipzig gesehen hatte. In unserer Wohnumgebung gehört ein etwa 500 qm großer Garten zu den Häusern. Der kleine Garten war wie ein Paradies, Ruhe und etwas Natur unweit von einer Hauptstraße. Aber die Stadt Leipzig ist der Meinung, die Stadt muss wachsen und der verbliebene dörfliche Charakter muss beseitigt werden.
In den beiden Bildern sehen Sie unser Gartengrundstück in Leipzig früher und wie dieses jetzt aussieht.

Gartenansicht

Gartenansicht mit denkmalschutzgerechtem Bauwerk dörflichen Charakters

Da ich meinen Garten zum Arbeiten und Schreiben der Fachbücher und der vielen Fachartikel genutzt hatte, welche Sie kostenfrei auf meiner Webseite lesen können, wurde so auch mein Arbeitsplatz vernichtet. Ich hoffe, dass ich auf unserem Grundstück und im Garten hier in den ukrainischen Karpaten wieder Ruhe zum Arbeiten finde. Allerdings müssen wird das Gartengrundstück auch erst einmal nach unserem Vorstellungen umgestalten und haben einige neue Pflanzen angepflanzt. Natürlich geht im Hochsommer bei einer Tagestemperatur von 30 °C nicht alles gut. Ein paar Blumen lassen ihre Blätter ganz schön hängen. Die Erdbeeren haben ihre Umpflanzung gut vertragen. Die Himbeeren und einige Blumen haben die lange Fahrt aus Deutschland ganz gut überstanden. Ich denke, in ein paar Jahren wird das Gartengrundstück genauso schön wie unserer ehemaliger Garten in Deutschland sein. Auf jedem Fall findet man hier auf dem 1500 qm immer einen schattigen Platz für die Mittagsruhe ohne Baulärm und neugierige Augen der Nachbarn.

Garten in Karpaten

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Gesundes Raumklima auch im Sommer

Erstellt von Peter Rauch am 12. August 2016

Zum gesunden Raumklima gehören neben der schadstofffreien Raumluft auch eine bestimmte Luftfeuchtigkeit und eine Raumtemperatur. In der nachfolgenden Tabelle werden Richtwerte für den Arbeitsplatz angegeben, welche sinngemäß aber auch für das Wohnklima anwendbar sind.

Arbeitsleistung Behaglichkeits-
grenze
in [°C]
relative Luftfeuchte
in [%]
Frischluft
in [m3/h]
Luftbewegung
[m/s]
Geistige Arbeit 20-23 35-70 20-40 0,1
Leichte Arbeit 18-21 35-70 30-50 0,1
Schwere Arbeit 14-17 35-70 60-90 0,5

Die Temperatur der Wandflächen sollte gegenüber der Raumlufttemperatur nicht größer als 2 bis 3 K betragen. Bei einer Strahlungsheizung liegt in der Raumhöhe nur eine geringe Temperaturdifferenz vor. Anders ist es bei einer Konvektionsheizung. An der Zimmerdecke herrscht eine hohe Temperatur und über dem Fußboden in der Nähe der Außenwand ist es kalt.
Durch die entsprechende Anordnung und Auswahl der Heizkörper kann während der kalten Jahreszeit eine angenehme Zimmertemperatur erreicht werden.

Im Sommer dagegen wird in einzelnen Räumen eine Kühlung benötigt, damit die Zimmertemperaturen in einem angenehmen Bereich liegen. Besonders heizen sich Baracken oder ausgebaute Dachgeschosse auf. Die Außenschale besteht aus einer Leichtkonstruktion (Mineralwolle, Tragkonstruktion und Dampfbremse), welche nur dämmt aber keine Wärme speichert und so nur gering regulierend auf die Raumtemperatur einwirkt. Sind in der Konstruktion auch noch Fehler, wie zum Beispiel Fugen in der Dämmung oder in der Dampfbremse, so wird die Temperaturschwankung sogar noch verstärkt. Dies gilt sowohl im Sommer bei hohen Außentemperaturen aber auch im Winter bei niedrigen Temperaturen. Im Winter kommt aber noch ein Problem hinzu, da durch das Druckgefälle von inne nach außen gleichzeitig Feuchtigkeit in die Dämmschicht transportiert wird. Die Dämmung wird feucht und die Wärmeleitung erhöht sich und die Dämmung verliert an Dämmeigenschaften. Bereits bei ca. 4 % Feuchtigkeit verliert die Mineralwolle fasst 50% ihrer Dämmeigenschaft. Im Sommer trocknet diese Feuchtigkeit wieder aus. Allerdings fühlt man sich bei sehr hohen Raumtemperaturen um 30 °C nicht wohl. Neben der genannten Leichtkonstruktion begünstigen Fensterflächen die Raumtemperatur. Bei Sonnenschein erfolgt auch eine Erwärmung der Bauteil- bzw. Möbeloberflächen. Diese erwärmen die Raumluft. Was im Winter gewollt ist, soll im Sommer vermieden werden. Jalousien reduzieren die Sonneneinstrahlung. Am günstigsten wirken die äußeren Jalousien. Sie wirken gleichzeitig isolierend durch den zusätzlichen Luftraum zwischen Jalousie und Fensteroberfläche.
Aber nicht in jedem Fall sind diese konstruktiven Maßnahmen ausreichend. In dem Fall ist der Einsatz einer Klimaanlage sinnvoll, welche während der warmen Jahreszeit kühlt aber auch für die Wärmeversorgung einsetzbar ist. Im Shop Mitsubishi-Electric M-Serie finden Sie sicherlich ein geeignetes Klimagerät.

In Tunesien findet man sowohl Klimageräte für innen aber auch für außen. Man muss bedenken, dass es dort über mehrere Monate sehr heiß ist und in der Nähe des Meeres in der Nacht sich nicht sehr stark abkühlt. Im Winter dienen die Klimageräte in den Hotelanlagen nicht für die Kühlung, sondern als Heizung. Auch wenn die Stromkosten für deutsche Verhältnisse gering sind, so sind diese für die einheimische Bevölkerung teuer und werden trotz des Vorhandenseins nur sparsam genutzt. Die Familien, welche wir besucht hatten, hatten keine Klimaanlagen. Die älteren Wohngebäude haben hohe Räume mit Kuppeln oder einem Tonnengewölbe. Im oberen Teil der Räume befindet sich die warme Luft und im unteren Teil liegen dagegen auch an heißen Tagen angenehme Lufttemperaturen vor. In der Regel sind die Fenster relativ klein. Sie bestehen aus einer Einscheibenverglasung und außen aus Rollladen aus Holz. Klimatisch am günstigsten schneiden die Gebäude ab, welche aus einem dicken Mauerwerk mit massiven Feldsteinen bestehen. Aus Kostengründen werden jedoch dünne Mauerwerke gebaut. Bei Neubauten gehören die Klimageräte wie die solare Wassererwärmung zum Standard.

Klimaanlage auf Djerba
Klimaanlage bei einem Wohnhaus auf Djerba

In Bulgarien hatten wir vorwiegend nur bei Hotelanlagen und bei neuen Mehrfamilienhäusern Klimageräte gesehen. Gerade die Wohngebäude am Schwarzen Meer, welche als Ferienwohnung verkauft werden, sind in Skelettbauweise ausgeführt und vorwiegend mit einem ca. 11 cm Mauerwerk ausgefacht und einer Außendämmung versehen. Da die Wohnungen in der Regel nur 3 Monate im Sommer genutzt werden, müssen diese entsprechend preiswert errichtet werden. In vielen Fällen haben diese Wohnungen auch keine Heizung. Ergänzt soll an dieser Stelle nur, dass die in diesem Land die Wohnfläche gegenüber Deutschland anders berechnet wird. Hier zählen die Innenwände und alle überbaute Flächen dazu. Daher fällt die angegebene Fläche der Wohnung größer und bei einem Haus zum Teil erheblich größer aus, als die nach deutschem Verständnis genutzte Wohnfläche.

In den ukrainischen Karpaten habe ich bisher nur selten ein äußeres Klimageräte für die Kühlung gesehen. Auch hier sind die Gebäude aus Kostengründen relativ einfach gebaut worden. Wir haben selbst ein Haus aus den 50-iger Jahren, welches aus Langlochsteinen mit einer Wandstärke von 27 cm (inklusiv Innen- und Außenputz) besteht. Im Sommer bei 30 °C hat diese Konstruktion ein annehmbares thermisches Verhalten. Das Haus steht frei und die überwiegende Erwärmung erfolgt über die großen Kastenfenster. Am Nachmittag erreicht die Amplitude mit der hohen Temperatur die Innenseite und es wird im Raum warm. Mit dem Sonnenuntergang kühlt die Außenluft in der Berglandschaft sehr schnell auf unter 20 °C ab. Bei geöffneten Fenstern kann die Raumtemperatur schnell verringert werden. Ab etwa Mitternacht sind die Innenseiten der Außenwände auch wieder kühler und am Morgen bis zum Nachmittag liegt die Raumtemperatur in einem angenehmen Bereich. Nach der deutschen Energiesparverordnung ist diese Wandkonstruktion untragbar und müsste mit 10 cm Dämmung versehen werden. Was hier wegen der höheren ständigen Luftfeuchtigkeit im Sommer im Außenbereich gleich gar nicht funktioniert.
Auch wenn die Auskühl- beziehungsweise Aufheizdauer von (mehrschichtigen) Außenbauteilen in diesem Fall sehr kurz ist, kann man in der Praxis damit leben. Man muss nur beim Nutzungsverhalten die entsprechenden konstruktiven Merkmale beachten. Im Winter sind die Außenwände nicht gerade gut. Ebenso bestehen hier die Decken zum nicht ausgebauten Dachboden lediglich aus einem Deckenputz auf einer Sparschalung und Deckenbalken.

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Tipps für ein altersgerechtes Badezimmer

Erstellt von Peter Rauch am 11. August 2016

Wer ein Haus baut, plant auch das Badezimmer mit viel Fingerspitzengefühl. Ein Thema dabei ist das altersgerechte Wohnen. Kurz gesagt bedeutet das: ein Badezimmer ohne Hürden, mit Stützgriffen für den sicheren Halt und mit genügend Fläche, um sich zu bewegen.

Barrierefrei oder altersgerecht?

Im Sprachgebrauch wird altersgerechtes Wohnen oft mit dem Terminus barrierefrei in Verbindung gebracht. Dabei stehen die Wörter nicht als Synonyme zueinander. Eine altersgerechte Einrichtung kann vielmehr als Teil der Barrierefreiheit verstanden werden. Die Barrierefreiheit wird in der DIN-Norm 18040-2 geregelt und beschäftigt sich mit wohnlichen Lösungen für Menschen mit motorischen oder sensorischen Behinderungen, sodass sie sich Zuhause selbstständig ohne fremde Hilfe bewegen können. Barrierefreies Wohnen schließt demnach Teile des altersgerechten ebenso wie behindertengerechten Wohnens mit ein. Die altersgerechte Einrichtung ist im Gegensatz dazu nicht fest definiert, somit frei von strengen Vorgaben und richtet sich eher an individuelle Bedürfnisse.

Bodenebene Dusche

Ein wichtiger Bestandteil jedes altersgerechten sowie barrierefreien Badezimmers ist die bodengleiche Dusche. Der Zugang zur Duschzone erfolgt ebenerdig – ohne Stufen oder Hürden. Auch für Personen, die einen Rollstuhl nutzen, ist diese Art der Duschwanne äußerst vorteilhaft, da sie mühelos hineinfahren können. Hinzu kommt, dass die ebenerdige Dusche seit Längerem auch hinsichtlich des Designs stark gefragt ist und so in zahlreichen Variationen wie dem eingebauten und befliesten Duschboard oder als superflache Duschtasse angeboten wird. Welche Vorteile die verschiedenen Modelle haben, erfahren Interessierte zum Beispiel bei Calmwaters.
Bei jeder Dusche ist wichtig, dass der Duschbereich ausreichend groß ist und genügend Platz für die mühelose Drehung um die eigene Körperachse bietet. Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sollte mindestens 1,50 Meter in Breite sowie Länge einplanen, ansonsten reichen Duschzonen im Bereich von 1,20 Meter gut aus. Um den Duschspaß noch komfortabler zu gestalten, empfiehlt es sich, die Duscharmatur sowie Seifenspender auf Bauchhöhe zu platzieren.

Erhöhtes WC

Zu einem altersgerechten Badezimmer gehört auch eine Toilette, die ihre Nutzer gut bedienen können. Oftmals ist es ratsam, das WC etwas höher als üblich zu montieren. So fällt das Hinsetzen und Aufstehen leichter. Typische Maße dafür liegen im Bereich zwischen 46 bis 48 cm Höhe. Ist das WC zusätzlich mit Stützgriffen ausgestattet, zeigt sich der Zugang als noch komfortabler. Damit auch die Reinigung mühelos gelingt, greifen Senioren gerne zu einem WC mit Öffnung an der Vorderseite. Ein solches Modell bietet auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein erleichtertes Umsetzen.

Barrierefreie Lösungen

Während die oben genannten Maßnahmen häufig zum Gegenstand in altersgerechten Wohnungen werden, gibt es weitere Lösungen, die insbesondere für Menschen im Rollstuhl ein selbstständigeres Leben versprechen. Dazu zählt der unterfahrbare Waschtisch: Hierbei handelt es sich um ein flaches Waschbecken inklusive spezieller Ablauftechnik, das ideal von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Sie erreichen den Wasserhahn ohne Mühen aufgrund der angepassten Formgebung des Beckens und sie stoßen sich auch nicht die Knie am Siphon. Für die Nutzung der Badewanne eignet sich auf der einen Seite ein spezieller Badewannenlift, auf der anderen Seite sorgt eine Tür in der Wanne für den komfortablen Zugang. Das Gute an beiden Varianten: Sie können auch nachträglich in das Badezimmer integriert werden. Wer schon von Anfang an eine leicht begehbare Wanne wünscht, wählt ein besonders niedrig montiertes Modell. Der Rand hat dann eine Höhe von etwa 25 cm – für viele eine überwindbare Hürde. Zusätzlich sollten auch hier Stützgriffe für den sicheren Halt zum Einsatz kommen. Damit sich alle Sanitärobjekte gut bedienen lassen, eignen sich Einhebelmischer am Waschbecken, in der Dusche und der Badewanne. Die eine Hand stellt Wassermenge und -temperatur ein, während die andere zum Stützgriff greifen kann und so für einen sicheren Stand sorgt. Empfehlenswert sind auch Mischbatterien, die durch einen Bewegungssensor aktiviert werden. So stoppt der Wasserhahn nach einigen Sekunden ganz automatisch – versehentlich laufende Armaturen gehören damit der Vergangenheit an.

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Arbeitsschutz für den Bauherrn

Erstellt von Peter Rauch am 27. Juli 2016

Der Arbeitsschutz ist ein Teilgebiet der Arbeitswissenschaften und gehört zur Sicherheitswissenschaft. Hierzu gehören aber auch die Bereiche Haus, Freizeit und Verkehr.

Auch die privaten Bauherren und Hausbesitzer haben bei Baumaßnahmen für den Schutz der Handwerker und für Fußgänger am Grundstück und die Hausbewohner zu sorgen. Deshalb ist vor den Baumaßnahmen eine Bauherrenversicherung abzuschließen. Das gilt sowohl für den Neubau als auch für größere Sanierungsmaßnahmen.

Laut Baustellenverordnung vom 1. Juli 1998 haben die Bauherren die Verantwortung für das Bauvorhaben und sind für die Umsetzung der baustellenspezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen verantwortlich.
Im Jahr 2006 starben durch Unfälle im Haushalt laut Statistischen Bundesamtes 6455 Menschen. Im Straßenverkehr waren es im gleichen Zeitraum 5174 Menschen. Damit wird die Bedeutung der Schutzmaßnahmen auch bei kleinen Reparaturarbeiten deutlich.

Baustelle auf Djerba
Auf der Baustelle hier auf Djerba in Tunesien sind keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

Ziel der Baustellenverordnung ist es, den Schutz aller an dem Bau Beteiligten und der Handwerker zu verbessert. Vergessen wird oft der eigene Schutz. Sicherlich aus der Sicht der Haftungsfrage nicht ganz so wichtig aber es beringt den Bauherrn nichts, wenn er mehrere Monate wegen eines Beinbruches nicht arbeiten kann. Verletzt sich ein Familienmitglied bei den Sanierungsarbeiten, so gilt auch die Haftung. Daher sollten unbedingt die Arbeitsschutzvorschriften auch bei kleinen Renovierungsarbeiten beachtet werden, egal ob eine Handwerksfirma bestellt wird oder man diese Arbeiten selbst ausführt.

Folgende Maßnahmen sind erforderlich:

Vor der Errichtung der Baustelle ist das Bauvorhaben beim Staatlichen Amt für Arbeitsschutz zu melden. Ebenso sind die Bewohner über den Beginn und mögliche Beeinträchtigung zu informieren. Bei kleinen Reparaturarbeiten ist dies natürlich nicht erforderlich.

Die Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) ist nur bei größeren Baustellen erforderlich. Dies gilt auch für die Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGePlan).
Gefährdungsbereiche sind zu kennzeichnen und ausreichend mit den entsprechenden Sicherungsmitteln zu sichern und der Baustellenverantwortliche alle erforderlichen Absperrmaßnahmen nachweisen kann. Fußgänger ignorieren z. B. eine Absperrung und laufen mit gebückter Haltung durch eine Leiter an der Hauswand, auf welcher ein Handwerker steht. Man sollte bei der Absicherung von Gefahrenstellen auch unmögliche Situationen einkalkulieren.

Nicht nur bei der Ausführung von Bauarbeiten sollte auf die richtige Arbeitskleidung und vor allem Schutzausrüstung zu achten. In dem Shop von tragardo.de erhalten Sie die entsprechende Kleidung und Schutzmittel, wie Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Bauhelme oder Arbeitsschuhe, für jede Berufsgruppe. Sie schützen nicht nur, sondern sind heute auch modisch. Arbeitskleidung ist aus strapazierbarem Material gefertigt. Sie bietet für die jeweilige Tätigkeit einen gewissen Schutz, was bei normaler Tageskleidung nicht immer der Fall ist.

Ebenso wichtig für den eigenen Schutz ist die Verwendung des geeigneten Werkzeugs oder das Aufstellen einer standfesten Leitern.

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Wozu dient ein Raumentfeuchter?

Erstellt von Peter Rauch am 14. Juni 2016

Die Bedeutung des Einsatzes von Raumentfeuchter nimmt immer mehr zu. Die veränderten Wohnansprüche und vor allem die gesetzlichen Forderungen an den Wärmeschutz wirken sich auf das Raumklima aus. Die in den Räumen durch das Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen oder die durch unseren Körper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht mehr ausreichend schnell an die Außenluft abgegeben. Aber auch früher war die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht wesentlich niedriger als heute. Vielleicht war diese sogar höher, da wesentlich mehr Personen auf der gleichen Fläche wohnten.
Nicht so dichte Fenster, sicherlich wurde auch mehr und länger am Morgen und am Tag gelüftet, sorgten für einen ausreichenden Luftaustausch. Es wurde bei der höheren Luftwechselzahl sowohl Feuchtigkeit als auch Schadstoffe hinaus gelüftet. Die Energiesparverordnungen fordern dichte und gut isolierte Fenster. Kondenswasser, welches sich im Winter an dem Einfachglas ansammelte, konnte weggewischt werden. Es war aber auch ein sicheres Zeichen für eine hohe Luftfeuchtigkeit und es wurde gelüftet. Heute nutzt man dies Erkenntnis für Sensoren, welche dem Bewohner anzeigen, dass er lüften sollte. Es werden künstliche Wärmebrücken in die Außenwand eingebaut. Nimmt hier die Feuchtigkeit stark zu, so wird ein Gefahrensignal gesendet. Wurden früher diffusionsoffene Wandkonstruktionen errichtet, wie Ziegel- oder Lehmwände, so werden heute nicht mehr monolithische, sondern mehrschichtige Wandkonstruktionen errichtet. Durch den Wechsel der einzelnen Schichten können an den Übergängen sperrende Wirkungen für den Diffusionsstrom entstehen. Hinzu kommt, dass viele kunststoffmodifizierte Baustoffe zur Anwendung kommen. Besonders kritisch sind diese an den Wandoberflächen. Hier wird der Feuchtigkeitsübergang behindert, z. B. Gipsputze oder Dispersionsfarben. Im Gebäudeinnern wird die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung reduziert, die Feuchtigkeitsspitzen werden nicht schnell genug abgebaut, die Adsorption gegenüber rein mineralischen Putzen bzw. Farben ist kleiner. Das Gleiche gilt auch für die Außenwandoberfläche. Hier soll aber die Feuchtigkeit aus der Wandoberfläche gut und schnell entweichen können. Im Winter wird nur ein verhältnismäßig kleiner Teil an Feuchtigkeit durch die Wand gegenüber der wesentlich größeren Feuchtigkeitsmenge, welche durch das Lüften nach außen gelangt, transportiert. Während der warmen Jahreszeit sieht dies jedoch anders aus. Kann die Wand im Winter nicht ausreichend abtrocknen, so nimmt die Feuchtigkeitsmenge im Wandquerschnitt langsam zu. Die Folge ist eine höhere Wärmeleitfähigkeit.

Was bedeutet die Feuchtigkeitszunahmen für den Bewohner?

Die wohnhygienische relative Luftfeuchtigkeit sollte etwa um 50 % liegen. Zu trockene Luft belastet die Schleimhäute. Sehr feuchte Luft begünstigt das Wachstum von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Letzteres ist gerade im Sommer der Fall. Im Winter wird dies vorwiegend an kalten Wandoberflächen durch eine Schimmelbildung deutlich. Besonders gefährdet sind die Schlafzimmer, wenn zu wenig gelüftet wird. Sind die Schlafzimmer klein und die Fenster in der Nacht geschlossen, so steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Ein Teil der Feuchtigkeit wird durch die Bauhülle und bedingt durch die Einrichtungsgegenstände aufgenommen. Später, wenn die Luftfeuchtigkeit durch ein ausreichendes Lüften abgesenkt wurde, wird diese gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgegeben.

Auch wenn vorbildlich gelüftet wird, kann es vorkommen, dass die ständige Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Das hängt von der produzierten Feuchtigkeitsmenge, der Adsorptionsfähigkeit der Wandoberfläche und der Raumgröße ab. Besonders betroffen sind Wohnungen, wo sich ein Teil der Außenwände unterhalb der Geländeoberfläche befindet oder Gebäude mit Natursteinwänden.

In diesem Fall hilft, wie bereits zum Anfang genannt, ein Raumentfeuchter.

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Küchenplanung

Erstellt von Peter Rauch am 9. Juni 2016

Jeder einzelne Raum in einem Haus bzw. in einer Wohnung hat eine bestimmte Funktion. Das Haus selbst hat eine Schutzfunktion vor der Witterung, gesundheitlichen Einflüssen und vor Langfinger. Das Haus muss als so gebaut werden, dass starker Wind und Regen die Bauhülle nicht schädigen. Neben den wichtigen bauphysikalischen Eigenschaften, wie Schallschutz oder Wärmeschutz, sind die Eigenschaften der Baustoffe und Einrichtungsgegenstände von Bedeutung. Sie müssen beständig sein und dürfen keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Lange Zeit wurden Möbel und Bauteile aus Spanplatten erstellt, welche Formaldehyd an die Raumluft abgeben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommt nach Auswertung neuer Studien zum Ergebnis, dass Formaldehyd eindeutig Krebs erzeugen kann. Sollten Sie noch älter Möbel aus Spanplatten in der Wohnung haben, so ist eine Raumluftanalyse sinnvoll. Vor allem sollten die Räume schadstofffrei sein, welche lange Zeit benutzt werden, wie zum Beispiel das Schlafzimmer oder das Kinderzimmer. Bei einem Flur oder einer Abstellkammer ist ein Austausch nicht so dringend.

Die Dauer der Benutzung einer Küche hängt von deren Nutzung ab. Werden lediglich die Frühstücksbrote gemacht oder gelegentlich nur kleine Gerichte in der Mikrowelle erwärmt, so werden an die Küchenmöbel nur geringe Anforderungen gestellt. Nicht an die Qualität, sondern an die Ausstattung, welche dann auch den Preis bestimmt. In vielen Haushalten gibt es hochwertige und teure Küchen. Aller paar Wochen wird lediglich ein Ei gebraten. Über den Sinn lässt sich streiten.
Dagegen werden ganz andere Anforderungen an die Küchenmöbel gestellt, wenn täglich für eine große Familie gekocht werden muss. Die Küchenarbeit wird durch eine Vielzahl an moderne Haushaltsgeräte erleichtert, welche sinnvoll in die Küchenmöbel integriert sind.
Gegenwärtig ist der Trend zu den amerikanischen Küchen. Ist das Wohnzimmer ausreichend groß, so nimmt die Küche eine Ecke des Raums als selbstständige funktionelle Einheit ein. Optisch und funktional sind es zwei Räume, welche nicht durch eine Trennwand abgegrenzt sind.
Bevor eine neue Küche eingerichtet wird, sollte eine professionelle Küchenplanung, wie es zum Beispiel der
Küchenplaner in Hamburg anbietet, genutzt werden, um eine optimale Funktionalität zu erhalten.

Aus meiner Kindheit kenne ich es noch. Das tägliche Familienleben fand in der Küche statt. Auch später in 90iger in den Bauerhäusern hielten sich die Bewohner vorwiegend in der Küche auf. Im Elsass war dies ebenfalls der Fall. Modern eingerichtete Küche mit Fernseher und bequemer Eckbank. Das Gleiche findet man auch heute noch in den ukrainischen Karpaten. Direkt vom Eingang kommt man in die Wohnküche. Die Sommerküche ist meistens etwas einfacher eingerichtet, da sie als Zweitküche dient. Diese ist einem separaten kleineren Haus untergebracht. Von ihr kann man direkt in den Garten oder auf die Terrasse. Die Sommerküchen gibt es in Bulgarien, in Transkarpatien und vereinzelt auch in Deutschland. Der praktische Nutzen besteht sicherlich darin, dass nicht soviel Schmutz in das Haus getragen wird. Durch die Bereitung der Speisen verschmutzen auch die Wände und Möbel relativ schnell, sodass aller 2 bis 3 Jahre eine Renovierung erforderlich ist.

Eine Küche sollte nicht nur praktisch sein, sondern sich auch optisch in die Wohnung einfügen.

Essen mit viele Vitaminen

Wir wünschen Ihnen eine guten Appetit mit gesunder Ernährung.

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Stahlbau im Wohnungsbau

Erstellt von Peter Rauch am 3. Juni 2016

Historisch wurden die Gebäude vorwiegend aus Baustoffen errichtet, welche in der Natur vorkommen, wie Holz, Steine, Lehm oder Stroh. Im Verlauf der Zeit wurden die Baustoffe verarbeitet, wie die Herstellung von Ziegel oder Bindemittel. Besonders gute Eigenschaften haben die Ziegel in Ägypten oder der Römische Beton, welcher teilweise bereits 2000 Jahre hält. Die Holzkonstruktion wurden mit unterschiedlichen Zimmermannverbindungen, wie Abplattung, Zapfen oder Holznägel verbunden. Die Verarbeitung dieser Baustoffe ist arbeitsintensiv und lässt nur eine begrenzte Gestaltung zu. Große Gebäude bestehen aus dickem Mauerwerk und auch die Spannweiten der Decken oder Brücken müssen entsprechend massiv ausgeführt werden. Die massive Ausführung hat natürlich auch Vorteile. Das ist die lange Haltbarkeit, gute Schalldämmung, teileweise gute Dämmeigenschaften. Dem gegenüber stehen aber die sehr hohen Kosten bei der Herstellung und bei den laufenden Kosten für die Nutzung und Instandhaltung.

Moderne Baustoffe bieten preisgünstigere Konstruktionsmöglichkeiten. Aus welchen Gründen immer, werden schlanke Mauerwerke aus Kalksandsteinen errichtet und mit dicken Styroporplatten beklebt. Statt gut dämmendes Ziegelmauerwerk herzustellen. Beton, besonders Stahlbeton lässt sich nicht mittelbar als ökologischen Baustoff einordnen, aber die lange Haltbarkeit und die hervorragenden Eigenschaften sind in vielen Anwendungsgebieten des Bauwesens den der natürlichen Baustoff weit überlegen. Das sind zum Beispiel die großen Bauhöhen, schlanke Konstruktion, hohe Zug- und Druckfestigkeit (Stahlbeton) und die hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit. Der Einsatz von Beton ist auch dort sinnvoll, wo die Haltbarkeit von natürlichen Baustoffen aufgrund der Witterung und Bodenfeuchtigkeit zeitlich begrenzt ist.

Weiterer Baustoffe sind Metalle, welche heute im Bauwesen nicht mehr wegzudenken sind. Das sind Fensterrahmen oder Fassadenverkleidung aus Aluminium, Blechabdeckungen am Dach, Fensterbänke, Dachentwässerung usw. aus Kupfer- oder Zinkblech. Ebenso in der gesamten Sanitär-, Heiz- und Lüftungstechnik finden verschiedene Metalle aber auch Edelmetalle Anwendung.
Stahl hat aufgrund seiner hohen Festigkeit ein sehr breites Anwendungsfeld. Das Bewährungseisen im Beton verleiht dem Stahlbeton die hohe Zugfestigkeit. Beton allein nimmt nur Druckfestigkeit auf. Der Anwendungsbereich wäre so nur auf wenige Bereiche begrenzt. Spezialbeton besteht aus Stahlfasern, Glasfasern, Textilfaser oder anderen hochwertigen Fasern. Die Vorteile bestehen in der dünnwandigen aber auch hochfesten Eigenschaft dieses Baustoffs.

Das Anwendungsgebiet von Stahl, ob Stahlbleche oder Stahlprofile im Wohnungsbau ist nahezu unbegrenzt. Hierzu zählen Geländer, Treppen, Stahlträger, Verkleidungen, Profile im Trockenbau und vieles mehr.

Stahlgeländer bei einem Balkon

Das Problem von Eisen ist seine geringe Korrosionsbeständigkeit. Daher sind Beschichtungen erforderlich, welche den Stahl vor der jeweiligen klimatischen Beanspruchung schützen. Die bekanntesten Schutzmaßnamen sind spezielle Farben oder Feuerverzinkung. Bei besonderen Anforderungen kommt Edelstahl zur Anwendung. Letzter ist natürlich von den Anschaffungskosten höher. Ist jedoch ein ständiger Korrosionsschutz erforderlich, so können langfristig höhere Kosten auftreten als bei der Verwendung von Edelstahl. Besonders bei Konstruktion im Außenbereich ist auf einen konstruktiven Korrosionsschutz zu achten. Das ist die Vermeidung von Ecken, wo sich Staub und Wasser ablagern können.

Der Metallbau, wie zum Beispiel die Firma H&H Eisen Müller GmbH & Co. KG ermöglicht vielfältige spezielle Konstruktionen aus Metall. Das können Balkons, Geländer für Balkons, Treppen, Treppengeländer, Metallzäune, Tore oder Türen sein. Das sind Bauteile, welche nur in wenigen Fällen als standardisierte Bauteile angeboten werden. Sie sollen ja auch in die vorhandene Bausubstanz passen und auch gleichzeitig diese optisch verschönern. Es kommt nicht nur auf eine korrekte Verarbeitung der Metallteile an, sondern die Größe und Form muss zum Baustil des Gebäudes passen und so den Wert des Gebäudes erhöhen. Es kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten, wenn die Metalltreppe „stümperhaft“ zusammengebaut und eine unpassende Form gewählt wurde.

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Wann sind Entfeuchtungsgeräte zu verwenden?

Erstellt von Peter Rauch am 25. April 2016

Eine der gegenwärtigen sehr verbreiteten Probleme ist die höhere Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen. Mit den immer strengeren Anforderungen an den Wärmeschutz werden die Gebäude immer dichter. Ein gut funktionierendes Gebäude muss immer ausreichend Feuchtigkeit abgeben können. Der überwiegende Feuchtigkeitsaustausch erfolgt über das Lüften, also über das Fenster, oder mithilfe einer Lüftungsanlage. Die neuen Fenster mit den Lippendichtungen sind so dicht, dass nur sehr wenig Luft unkontrolliert entweicht. Ältere Fenster waren nicht so dicht und so erfolgte auch bei geschlossenem Fenster fast immer ein ausreichender Luftaustausch mit entsprechender Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Heute müssen die Fenster mehrere Male am Tag kurze Zeit geöffnet werden. Nur so kann die relative Luftfeuchte in den Räumen auf einem Niveau gehalten werden, ohne dass Feuchteschäden mit Schimmelpilzbildung entstehen. Bei den neuen Fenstern gibt hier einen kleinen Trick, um die Fugendichtheit zu reduzieren und so einen etwas höheren Luftaustausch zu erreichen. Der Fenstergriff wird beim Schließen nicht ganz nach unten gedrückt, sondern bleibt etwas schräg. Dadurch wird die Lippendichtung nicht so angepresst und ist etwas weniger dicht.

Unabhängig davon gibt es aber Räume, wo die Luftfeuchtigkeit trotz gutem Lüftungsverhalten der Bewohner relativ hoch bleibt. Das können zum Beispiel innen liegende Bäder ohne Fenster sein oder zu kleine Schlafzimmer. Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass man mit Luftentfeuchtungsgeräte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen verringern kann.

Grundsätzlich sind diese Geräte nicht geeignet, feuchte Keller trockenzulegen. In diesem Fall sind erst einmal die Ursachen der hohen Feuchtigkeit im Mauerwerk zu ermitteln. Tritt die Feuchtigkeit von außen ein, so ist ein geeignetes vertikales oder und horizontales Abdichtungsverfahren auszuwählen und anzuwenden. Erst nach dem keine Feuchtigkeit mehr eindringt, kann mit einem Trocknungsgerät die Restfeuchte beseitigt werden.
Ist die Ursache eine Kondenswasserbildung, warme Luft kondensiert an der kühleren Kellerwandoberfläche, so ist der Einsatz eines Trocknungsgerätes für einzelne Räume machbar. Es beseitigt nicht die Ursache, reduziert jedoch die Luftfeuchte. Es ist auch preiswerter als eine sensorgesteuerte Lüftung. Die Anwendung einer sensorgesteuerten Lüftung ist zum Beispiel für die Trocknung eines größeren Kellerkomplex, Archive oder Gebäude mit massivem Mauerwerk (Schlossanlagen) sinnvoll. Für die Trocknung werden energiesparend die Enthalpieunterschiede der Innen- und Außenluft genutzt.

Beispiel aus der Praxis für die Anwendung von Luftentfeuchtungsgeräte

Bei einer Bekannten traten bei einer Wohnung immer wieder Schimmelschäden auf. Nach den ein Luftentfeuchtungsgerät in dem betreffenden Raum aufgestellt wurde, konnte das Problem gelöst werden. Ein anderes Beispiel sind die Wohnwagen von Dauercamper. Im Winter werden diese in der Regel nicht benutzt und sind verschlossen. Über den Winter treten zwar keine sehr großen Schimmelprobleme wegen fehlender Lüftung auf, aber es riecht muffig und kleine Schimmelflecke sind vorhanden. Wird im Herbst ein kleiner Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt, so ist im Frühjahr alles trocken und in Ordnung.
Auf dem Markt werden für die Raumtrocknung elektrische Entfeuchtungsgeräte aber auch Raumluftentfeuchter mit Granulat angeboten. Welches Gerät optimal für den jeweiligen Raum geeignet ist, können Sie im Luftentfeuchter Test erfahren.

Hohe relative Luftfeuchte durch unzureichende Temperierung

Eine weitere Ursache der hohen Luftfeuchte ist eine unzureichende Temperierung der Räume. Die Raumlufttemperatur sollte immer höher als die der Außenlufttemperatur sein. Je niedriger die Lufttemperatur ist, so weniger Feuchtigkeit nimmt die Luft auf. Je größer die Differenz der absoluten Luftfeuchte ist, so schneller erfolgt ein Luftwechsel und damit auch eine Reduzierung der Luftfeuchte in den Räumen. Zu beachten ist: Im Sommer kann man bei schwülwarmen Tagen Feuchtigkeit in die Räume hineinlüften.
Durch die in den letzten Jahren stark angestiegenen Energiepreise wird auch weniger geheizt. Die Temperatur der Raumluft ist somit geringer. Wie bereits gesagt, nimmt diese weniger Feuchtigkeit auf und die relative Luftfeuchte steigt an. Kommt diese „feuchtere“ Luft dann noch mit einer kühleren Wandoberfläche in Berührung, so taut unter ungünstigen Bedingungen das Wasser aus. An dieser Stelle wird die Wand feucht und es bildet sich Schimmel.
Bei feuchten Räumen ist auch das Heizverhalten als mögliche Ursache zu erkunden. Eine Kombination mit einer veränderten Heizung, z. B. Randleistenheizung oder Fußbodenheizung kann das Feuchteproblem langfristig gelöst werden. Ein Trocknungsgerät unterstützt den Vorgang.

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Holz als idealer Baustoff für den Innenausbau und die Konstruktion

Erstellt von Peter Rauch am 22. April 2016

Holz ist ein der wichtigsten historischen Baustoffe. Neben Gebäuden aus Stein wurden einfache Holzhäuser errichtet. Die Auswahl der Baustoffe wurde von der örtlichen Verfügbarkeit bestimmt. So entwickelten sich je Region auch bestimmte konstruktive Ausführungen der Gebäude, in dem die Dachkonstruktion als Gewölbe oder Kuppel aus Steinen errichtet wurden. Der Baustoff Holz war hier sehr knapp.

In waldreichenden Gebieten von Europa und Nordamerika wurden die Gebäude aus Holzstämmen (Blockbauweise) errichtet. Überall stehen hier noch Jahrhunderte alte Gebäude. Hier eins der noch vielen älteren Wohngebäude aus Holz in den Karpaten.

Wohngebäude aus Holz

Holz lässt sich statisch hoch beanspruchen und ist daher auch gut als Träger für Decken- und Dachkonstruktionen geeignet. Parallel entwickelte sich Gebäude aus verschiedenen natürlichen Baustoffen. Ein Beispiel sind die Fachwerkhäuser wie hier in Wernigerode.

Fachwerk in Wernigerode

Das Holz übernimmt die statische Funktion und die Ausfachung besteht aus Steinen, Lehm oder Ziegel. Es werden die jeweiligen Eigenschaften der unterschiedlichen Baustoffe genutzt, um wirtschaftlich ein Gebäude zu errichten.

Bei der Altbausanierung dieser Gebäude werden oft Fehler begangen und die Folge sind gravierende Bauschäden. Bei der Sanierung müssen die feuchtetechnischen Eigenschaften, die Luftumspülung und Kontrollierbarkeit der Holzkonstruktionen beachtet werden. Wird der ursprüngliche diffusionsoffene Wandaufbau durch zusätzliche Sperrschichten in der Konstruktion verändert, so können an den Bauteilen Schäden auftreten, wo bisher nie ein Schaden vorlag. Besonders sensibel ist der Fachwerkbau. Wird der ursprüngliche Wetterschutz entfernt, so kann jetzt in die Fugen zwischen der Ausfachung und der Holzkonstruktion Niederschlagswasser eindringen. Ebenso können Schäden auftreten, wenn das Ausfachmaterial mit einer diffusionsdichten Beschichtung versehen wird. Besonders viele Fehler können bei einer nachträglichen energetischen Ertüchtigung auf der Innenseite der Außenwände und Decken entstehen. Auf diese Weise wurden viele seit Hunderten Jahren (fast) schadensfreie Gebäude in nur wenigen Jahren zerstört.

Aber neben den guten konstruktiven Eigenschaften des Holzes hat es auch hervorragende raumklimatische und optische Eigenschaften.

Holzwerkstoffe für die Raumgestaltung

An erster Stelle soll der günstige Wärmeeindringkoeffizient genannt werden. Die guten Eigenschaften merkten Sie, wenn Sie sich auf eine Bank aus Holz oder Beton setzen. Holz ist angenehm warm. Die Oberfläche wird sehr schnell angewärmt. Hingegen wird bei Beton oder bei Steinen die Wärme unseres Körpers sehr schnell in das Innere geleitet. Diese Oberflächen sind daher kühler. Mit Holz lassen sich so angenehme Oberflächen in den Räumen schaffen. Wird also eine Holzverschalung an eine kühle Wandoberfläche angebraucht, zum Beispiel bei einer Sitzecke in der Küche, so wird das Kälteempfinden in Richtung Außenwand verringert. Sehr gut ist dies bei einer Holzdielung zu erkennen. Diese Zimmer sind gewöhnlich „fußwärmer“ als Räume mit Steinholzfußboden oder Fliesen. Neben diese wärmetechnischen Eigenschaften vermittelt Holz ein angenehmes natürliches Raumklima. Holz sollte in seinen natürlichen Eigenschaften erhalten bleiben. Durch diese Eigenschaften wirkt es gut feuchteregulierend. Auf dem Markt gibt es ein breites Angebot an verschiedenem Holz für die Innenraumgestaltung. Das können spezielle Paneelen, Innentüren, Leimplatten oder Möbelteile aus Holz sein.

Lacke behindern die Diffusionseigenschaften des Holzes. Besser sind dagegen Dünnlasuren oder Bienenwachs, wenn die Oberflächen beschichtet werden sollen.
Was auf jedem Fall vermieden werden sollte, ist die vollständige Ausgleitung der Innenwandoberflächen (Wände und Decken) mit dunkler Holzpaneele. In den ersten Jahren sieht dies gut aus aber dann wird dies erdrückend. Im folgenden Bild eine Decke aus Holzpaneelen.

Decke aus Holzpaneele

Bei der Verwendung von Holz für die Raumgestaltung ist ein harmonisches Design zu beachten. Hier spielen natürlich auch die Form und das Material der Möbel und der Innentüren eine entscheidende Rolle.

Bei Eigentum ist die Raumgestaltung mit Holzpaneelen oder der Austausch weniger schöne Türen machbar. Bei einer Mietwohnung ist das dagegen nur mit Zustimmung des Vermieters (Eigentümers) möglich. Im Normalfall ist die Wohnung wieder so zu übergeben, wie sie angemietet wurde. Bei einer echten Wertsteigerung ist das schon möglich, dass der Eigentümer zustimmt. Von einer ungenehmigten Veränderung sollte Abstand genommen werden. Der Vermieter hat immer das Recht jederzeit die Wohnung zu besichtigen und kann in diesem Fall die Herstellung des ursprünglichen Zustandes einfordern. Nicht nur die Arbeit war umsonst, sondern es kommt noch Ärger hinzu.

Zum Schluss noch ein Tipp beim Dachausbau. In der Regel befinden sich in den Dachwohnungen nur noch wenige wärmespeichernde Baustoffe. Wärmespeichernde Baustoffe nehmen Wärme von der Raumluft auf und beugen so einer schnellen Überhitzung vor. Später geben die Baustoffe die Wärme wieder an die Raumluft ab und wirken so temperaturregulierend. Werden zum Beispiel nicht gerade die dünnen Holzpaneele an die Dachschrägen angebracht, so verbessern sich neben den Isoliereigenschaften auch die Wärmedämmeigenschaften. Zusätzlich wirkt naturbelassenes Holz gut feuchteregulierend. Holzpaneele trägt so für ein gutes Raumklima bei.

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Mehr Sicherheit durch Bodentresore

Erstellt von Peter Rauch am 19. März 2016

Die Voraussetzung vor Verlust von Dokumenten, Datenträger und Wertgegenstände ist eine sichere Aufbewahrung. Das gilt nicht nur für das Büro, sondern auch für Zuhause. Für jede Art der sicheren Aufbewahrung gibt es einen bestimmten Schrank, eine Kassette oder für besonders wertvolle Stücke ein Tresor. Es geht hier natürlich nicht nur um Sicherheit, sondern auch um eine ordnungsgemäße Aufbewahrung um einen Verlust vorzubeugen.
So erfüllt der normale Aktenschrank das ordentliche Aufbewahren von Dokumenten, welche gewöhnlich in Akten abgeheftet sind. Bei richtiger Zuordnung kann so das gewünschte Dokument schnell gefunden werden. Aktenschränke lassen sich mit einem einfachen Schloss verschließen. Höhe Anforderungen erfüllen dagegen die Stahlbüroschränke mit besseren Schrankschlössern. Gegenüber den einfachen Büroschränken bieten diese Schränke einen höheren Schutz vor äußeren Einflüssen, wie Wasser, z. B. bei einem Leitungswasserschaden, oder einen geringen Schutz bei einem Brand. Einen besseren Schutz für wertvolle Dokumente bieten dann die Brandschutzschränke.

Geldkassete
Quelle: privlekai.com

Ebenso sinnvoll ist die Aufbewahrung der Dokumente oder Datenträger in unterschiedlichen Bereichen. Sollte die Dokumente unbrauchbar waren, so ist wenigsten noch ein Duplikat vorhanden. Das ist auch für den gewöhnlichen Haushalt wichtig. Wichtige Unterlagen, wie Versicherungsverträge, Grundbuchauszüge, persönliche Unterlagen, wie Geburtsurkunde, Reisepass, Heiratsurkunde sollten so aufbewahrt werden, dass diese nicht durch Wasser oder Feuer vernichtet bzw. unbrauchbar werden. In der Regel lassen sich viele diese Dokumente wieder beschaffen, aber hierfür braucht man viel Zeit und es kostet auch einiges Geld. Man weiß zwar, dass man eine Hausratversicherung, Lebensversicherung oder Unfallversicherung hat, aber bei welcher Gesellschaft hat man den Vertrag abgeschlossen und die Versicherungsnummer kennt man auch nicht. Manchmal ist es auch sinnvoll, einfach die wichtigsten Daten dieser Dokumente auf einer Liste aufzuschreiben und getrennt von den Originaldokumenten aufzubewahren.

Ebenso sinnvoll ist es, die Originalsoftware für seinen Computer sicher aufzubewahren. Es geht hierbei nicht unbedingt darum, dass jemand diese brauchen könnte, sondern wenn einzelne Programme neu aufgespielt werden müssen, weiß man, wo diese unversehrt liegen. Es ist auch eine Hilfe für die Ordnung im Haushalt, damit alle Familienmitglieder ohne lange suchen die entsprechenden Dokumente finden.

Es gibt noch viel mehr nützliche Dinge, wie Möbeltresore oder Schlüsselkassetten. Diese bieten einen bedingten Schutz vor Langfinger, da diese leicht zu transportieren bzw. auszubauen sind. Hier sollten wirklich nur weniger wertvolle Dinge aufbewahrt werden, wie zum Beispiel nur kleinere Geldmengen oder normale Schlüssel. Für den Familienschmuck oder größere Geldbeträge sollten schon Tresore verwendet werden. Nicht überall ist das Mauerwerk ausreichen stark aber bietet eine gute Voraussetzung für den Einbau eines Wandtresors. Verfügt man im eigenen Haus über einen massiven Fußboden, so bieten Bodentresore eine Alternative. Diese sind recht sicher, da sie optisch recht gut versteckt werden können. Der Einbau ist gegenüber dem Einbau in eine Zimmerwand auch besser, da in der Regel die Innenwände schmal sind und nicht die ausreichende Tiefe bieten. Die Bodentresore sind im Boden eingelassen. Hier liegt auch bei einem Brandfall die niedrigste Temperatur vor. Schmuck und andere Edelmetalle sind so gut geschützt. Probleme könnte es geben, wenn Löschwasser eindringt. Papierdokumente könnten so geschädigt werden. Die Tresore sind nicht vollständig luftdicht. Im unteren Bereich eines Zimmers liegt die höchste Luftfeuchtigkeit vor. Der Einbau sollte daher nur erfolgen, wenn der Raum, in der Regel im Keller, wirklich trocken ist. Beim nachträglichen Einbau ist darauf zu achten, dass die in der Bodenplatte befindlichen Feuchtesperren nicht beschädigt werden. Das gilt nicht nur für das Loch für den Tresor, sondern auch für die Befestigung, mit welchen der Tresor mit der Bodenplatte verbunden wird. Anhand der Baubeschreibung bzw. der Bauzeichnungen lässt sich die Lage der Sperrschichten ermitteln. Auf diese Besonderheit soll darauf verwiesen werden, da bei neuen Gebäuden sich im Keller ein schwimmender Estrich auf einer Dämmplatte befindet. In dieser Schicht (Dämmplatte) kann sich Feuchtigkeit befinden. Die Ursachen können vielfältig sein, wie ein nicht erkannter kleiner Leitungswasserschaden oder das Wasser kommt von außen über eine mangelhafte Fugenabdichtung, wenn die Bodenplatte nicht als eine Fläche ausgeführt wurde. Aber auch an der Stelle, wo der Bodentresor eingebaut werden soll, kann sich eine Abwasserleitung befinden. Die gleiche Prüfung gilt auch beim Einbau eines Wandtresors. Hier können sich in der Wand auch Wasserleitungen oder Stromleitungen befinden. Ganz wichtig ist auch zu wissen, was befindet sich auf der Rückseite der Wand.

Neben der Auswahl des geeigneten Standortes zum Einbau eines Tresors ist die Frage zu klären, was soll eigentlich darin aufbewahrt werden. Das, was darin aufbewahrt wird, bestimmt die Größe und den Sicherheitsgrad des Tresors.

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