Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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 1. Bauphysik Wärmeschutz
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 4. Baustoffe
 5. Bauberatung/Gutachten
 6. Holzkonstruktionen
 7. Tipps zu Immobilien
 8. Baukonstruktionen
 9. Raumklima / Schadstoffe

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Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

Informationen zur Altbausanierung, zu Baukonstruktion oder zur richtigen Auswahl von Baustoffen. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen.

Wozu dient ein Raumentfeuchter?

Erstellt von Peter Rauch am 14. Juni 2016

Die Bedeutung des Einsatzes von Raumentfeuchter nimmt immer mehr zu. Die veränderten Wohnansprüche und vor allem die gesetzlichen Forderungen an den Wärmeschutz wirken sich auf das Raumklima aus. Die in den Räumen durch das Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen oder die durch unseren Körper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht mehr ausreichend schnell an die Außenluft abgegeben. Aber auch früher war die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht wesentlich niedriger als heute. Vielleicht war diese sogar höher, da wesentlich mehr Personen auf der gleichen Fläche wohnten.
Nicht so dichte Fenster, sicherlich wurde auch mehr und länger am Morgen und am Tag gelüftet, sorgten für einen ausreichenden Luftaustausch. Es wurde bei der höheren Luftwechselzahl sowohl Feuchtigkeit als auch Schadstoffe hinaus gelüftet. Die Energiesparverordnungen fordern dichte und gut isolierte Fenster. Kondenswasser, welches sich im Winter an dem Einfachglas ansammelte, konnte weggewischt werden. Es war aber auch ein sicheres Zeichen für eine hohe Luftfeuchtigkeit und es wurde gelüftet. Heute nutzt man dies Erkenntnis für Sensoren, welche dem Bewohner anzeigen, dass er lüften sollte. Es werden künstliche Wärmebrücken in die Außenwand eingebaut. Nimmt hier die Feuchtigkeit stark zu, so wird ein Gefahrensignal gesendet. Wurden früher diffusionsoffene Wandkonstruktionen errichtet, wie Ziegel- oder Lehmwände, so werden heute nicht mehr monolithische, sondern mehrschichtige Wandkonstruktionen errichtet. Durch den Wechsel der einzelnen Schichten können an den Übergängen sperrende Wirkungen für den Diffusionsstrom entstehen. Hinzu kommt, dass viele kunststoffmodifizierte Baustoffe zur Anwendung kommen. Besonders kritisch sind diese an den Wandoberflächen. Hier wird der Feuchtigkeitsübergang behindert, z. B. Gipsputze oder Dispersionsfarben. Im Gebäudeinnern wird die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung reduziert, die Feuchtigkeitsspitzen werden nicht schnell genug abgebaut, die Adsorption gegenüber rein mineralischen Putzen bzw. Farben ist kleiner. Das Gleiche gilt auch für die Außenwandoberfläche. Hier soll aber die Feuchtigkeit aus der Wandoberfläche gut und schnell entweichen können. Im Winter wird nur ein verhältnismäßig kleiner Teil an Feuchtigkeit durch die Wand gegenüber der wesentlich größeren Feuchtigkeitsmenge, welche durch das Lüften nach außen gelangt, transportiert. Während der warmen Jahreszeit sieht dies jedoch anders aus. Kann die Wand im Winter nicht ausreichend abtrocknen, so nimmt die Feuchtigkeitsmenge im Wandquerschnitt langsam zu. Die Folge ist eine höhere Wärmeleitfähigkeit.

Was bedeutet die Feuchtigkeitszunahmen für den Bewohner?

Die wohnhygienische relative Luftfeuchtigkeit sollte etwa um 50 % liegen. Zu trockene Luft belastet die Schleimhäute. Sehr feuchte Luft begünstigt das Wachstum von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Letzteres ist gerade im Sommer der Fall. Im Winter wird dies vorwiegend an kalten Wandoberflächen durch eine Schimmelbildung deutlich. Besonders gefährdet sind die Schlafzimmer, wenn zu wenig gelüftet wird. Sind die Schlafzimmer klein und die Fenster in der Nacht geschlossen, so steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Ein Teil der Feuchtigkeit wird durch die Bauhülle und bedingt durch die Einrichtungsgegenstände aufgenommen. Später, wenn die Luftfeuchtigkeit durch ein ausreichendes Lüften abgesenkt wurde, wird diese gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgegeben.

Auch wenn vorbildlich gelüftet wird, kann es vorkommen, dass die ständige Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Das hängt von der produzierten Feuchtigkeitsmenge, der Adsorptionsfähigkeit der Wandoberfläche und der Raumgröße ab. Besonders betroffen sind Wohnungen, wo sich ein Teil der Außenwände unterhalb der Geländeoberfläche befindet oder Gebäude mit Natursteinwänden.

In diesem Fall hilft, wie bereits zum Anfang genannt, ein Raumentfeuchter.

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Küchenplanung

Erstellt von Peter Rauch am 9. Juni 2016

Jeder einzelne Raum in einem Haus bzw. in einer Wohnung hat eine bestimmte Funktion. Das Haus selbst hat eine Schutzfunktion vor der Witterung, gesundheitlichen Einflüssen und vor Langfinger. Das Haus muss als so gebaut werden, dass starker Wind und Regen die Bauhülle nicht schädigen. Neben den wichtigen bauphysikalischen Eigenschaften, wie Schallschutz oder Wärmeschutz, sind die Eigenschaften der Baustoffe und Einrichtungsgegenstände von Bedeutung. Sie müssen beständig sein und dürfen keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Lange Zeit wurden Möbel und Bauteile aus Spanplatten erstellt, welche Formaldehyd an die Raumluft abgeben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommt nach Auswertung neuer Studien zum Ergebnis, dass Formaldehyd eindeutig Krebs erzeugen kann. Sollten Sie noch älter Möbel aus Spanplatten in der Wohnung haben, so ist eine Raumluftanalyse sinnvoll. Vor allem sollten die Räume schadstofffrei sein, welche lange Zeit benutzt werden, wie zum Beispiel das Schlafzimmer oder das Kinderzimmer. Bei einem Flur oder einer Abstellkammer ist ein Austausch nicht so dringend.

Die Dauer der Benutzung einer Küche hängt von deren Nutzung ab. Werden lediglich die Frühstücksbrote gemacht oder gelegentlich nur kleine Gerichte in der Mikrowelle erwärmt, so werden an die Küchenmöbel nur geringe Anforderungen gestellt. Nicht an die Qualität, sondern an die Ausstattung, welche dann auch den Preis bestimmt. In vielen Haushalten gibt es hochwertige und teure Küchen. Aller paar Wochen wird lediglich ein Ei gebraten. Über den Sinn lässt sich streiten.
Dagegen werden ganz andere Anforderungen an die Küchenmöbel gestellt, wenn täglich für eine große Familie gekocht werden muss. Die Küchenarbeit wird durch eine Vielzahl an moderne Haushaltsgeräte erleichtert, welche sinnvoll in die Küchenmöbel integriert sind.
Gegenwärtig ist der Trend zu den amerikanischen Küchen. Ist das Wohnzimmer ausreichend groß, so nimmt die Küche eine Ecke des Raums als selbstständige funktionelle Einheit ein. Optisch und funktional sind es zwei Räume, welche nicht durch eine Trennwand abgegrenzt sind.
Bevor eine neue Küche eingerichtet wird, sollte eine professionelle Küchenplanung, wie es zum Beispiel der
Küchenplaner in Hamburg anbietet, genutzt werden, um eine optimale Funktionalität zu erhalten.

Aus meiner Kindheit kenne ich es noch. Das tägliche Familienleben fand in der Küche statt. Auch später in 90iger in den Bauerhäusern hielten sich die Bewohner vorwiegend in der Küche auf. Im Elsass war dies ebenfalls der Fall. Modern eingerichtete Küche mit Fernseher und bequemer Eckbank. Das Gleiche findet man auch heute noch in den ukrainischen Karpaten. Direkt vom Eingang kommt man in die Wohnküche. Die Sommerküche ist meistens etwas einfacher eingerichtet, da sie als Zweitküche dient. Diese ist einem separaten kleineren Haus untergebracht. Von ihr kann man direkt in den Garten oder auf die Terrasse. Die Sommerküchen gibt es in Bulgarien, in Transkarpatien und vereinzelt auch in Deutschland. Der praktische Nutzen besteht sicherlich darin, dass nicht soviel Schmutz in das Haus getragen wird. Durch die Bereitung der Speisen verschmutzen auch die Wände und Möbel relativ schnell, sodass aller 2 bis 3 Jahre eine Renovierung erforderlich ist.

Eine Küche sollte nicht nur praktisch sein, sondern sich auch optisch in die Wohnung einfügen.

Essen mit viele Vitaminen

Wir wünschen Ihnen eine guten Appetit mit gesunder Ernährung.

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Stahlbau im Wohnungsbau

Erstellt von Peter Rauch am 3. Juni 2016

Historisch wurden die Gebäude vorwiegend aus Baustoffen errichtet, welche in der Natur vorkommen, wie Holz, Steine, Lehm oder Stroh. Im Verlauf der Zeit wurden die Baustoffe verarbeitet, wie die Herstellung von Ziegel oder Bindemittel. Besonders gute Eigenschaften haben die Ziegel in Ägypten oder der Römische Beton, welcher teilweise bereits 2000 Jahre hält. Die Holzkonstruktion wurden mit unterschiedlichen Zimmermannverbindungen, wie Abplattung, Zapfen oder Holznägel verbunden. Die Verarbeitung dieser Baustoffe ist arbeitsintensiv und lässt nur eine begrenzte Gestaltung zu. Große Gebäude bestehen aus dickem Mauerwerk und auch die Spannweiten der Decken oder Brücken müssen entsprechend massiv ausgeführt werden. Die massive Ausführung hat natürlich auch Vorteile. Das ist die lange Haltbarkeit, gute Schalldämmung, teileweise gute Dämmeigenschaften. Dem gegenüber stehen aber die sehr hohen Kosten bei der Herstellung und bei den laufenden Kosten für die Nutzung und Instandhaltung.

Moderne Baustoffe bieten preisgünstigere Konstruktionsmöglichkeiten. Aus welchen Gründen immer, werden schlanke Mauerwerke aus Kalksandsteinen errichtet und mit dicken Styroporplatten beklebt. Statt gut dämmendes Ziegelmauerwerk herzustellen. Beton, besonders Stahlbeton lässt sich nicht mittelbar als ökologischen Baustoff einordnen, aber die lange Haltbarkeit und die hervorragenden Eigenschaften sind in vielen Anwendungsgebieten des Bauwesens den der natürlichen Baustoff weit überlegen. Das sind zum Beispiel die großen Bauhöhen, schlanke Konstruktion, hohe Zug- und Druckfestigkeit (Stahlbeton) und die hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit. Der Einsatz von Beton ist auch dort sinnvoll, wo die Haltbarkeit von natürlichen Baustoffen aufgrund der Witterung und Bodenfeuchtigkeit zeitlich begrenzt ist.

Weiterer Baustoffe sind Metalle, welche heute im Bauwesen nicht mehr wegzudenken sind. Das sind Fensterrahmen oder Fassadenverkleidung aus Aluminium, Blechabdeckungen am Dach, Fensterbänke, Dachentwässerung usw. aus Kupfer- oder Zinkblech. Ebenso in der gesamten Sanitär-, Heiz- und Lüftungstechnik finden verschiedene Metalle aber auch Edelmetalle Anwendung.
Stahl hat aufgrund seiner hohen Festigkeit ein sehr breites Anwendungsfeld. Das Bewährungseisen im Beton verleiht dem Stahlbeton die hohe Zugfestigkeit. Beton allein nimmt nur Druckfestigkeit auf. Der Anwendungsbereich wäre so nur auf wenige Bereiche begrenzt. Spezialbeton besteht aus Stahlfasern, Glasfasern, Textilfaser oder anderen hochwertigen Fasern. Die Vorteile bestehen in der dünnwandigen aber auch hochfesten Eigenschaft dieses Baustoffs.

Das Anwendungsgebiet von Stahl, ob Stahlbleche oder Stahlprofile im Wohnungsbau ist nahezu unbegrenzt. Hierzu zählen Geländer, Treppen, Stahlträger, Verkleidungen, Profile im Trockenbau und vieles mehr.

Stahlgeländer bei einem Balkon

Das Problem von Eisen ist seine geringe Korrosionsbeständigkeit. Daher sind Beschichtungen erforderlich, welche den Stahl vor der jeweiligen klimatischen Beanspruchung schützen. Die bekanntesten Schutzmaßnamen sind spezielle Farben oder Feuerverzinkung. Bei besonderen Anforderungen kommt Edelstahl zur Anwendung. Letzter ist natürlich von den Anschaffungskosten höher. Ist jedoch ein ständiger Korrosionsschutz erforderlich, so können langfristig höhere Kosten auftreten als bei der Verwendung von Edelstahl. Besonders bei Konstruktion im Außenbereich ist auf einen konstruktiven Korrosionsschutz zu achten. Das ist die Vermeidung von Ecken, wo sich Staub und Wasser ablagern können.

Der Metallbau, wie zum Beispiel die Firma H&H Eisen Müller GmbH & Co. KG ermöglicht vielfältige spezielle Konstruktionen aus Metall. Das können Balkons, Geländer für Balkons, Treppen, Treppengeländer, Metallzäune, Tore oder Türen sein. Das sind Bauteile, welche nur in wenigen Fällen als standardisierte Bauteile angeboten werden. Sie sollen ja auch in die vorhandene Bausubstanz passen und auch gleichzeitig diese optisch verschönern. Es kommt nicht nur auf eine korrekte Verarbeitung der Metallteile an, sondern die Größe und Form muss zum Baustil des Gebäudes passen und so den Wert des Gebäudes erhöhen. Es kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten, wenn die Metalltreppe „stümperhaft“ zusammengebaut und eine unpassende Form gewählt wurde.

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Wann sind Entfeuchtungsgeräte zu verwenden?

Erstellt von Peter Rauch am 25. April 2016

Eine der gegenwärtigen sehr verbreiteten Probleme ist die höhere Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen. Mit den immer strengeren Anforderungen an den Wärmeschutz werden die Gebäude immer dichter. Ein gut funktionierendes Gebäude muss immer ausreichend Feuchtigkeit abgeben können. Der überwiegende Feuchtigkeitsaustausch erfolgt über das Lüften, also über das Fenster, oder mithilfe einer Lüftungsanlage. Die neuen Fenster mit den Lippendichtungen sind so dicht, dass nur sehr wenig Luft unkontrolliert entweicht. Ältere Fenster waren nicht so dicht und so erfolgte auch bei geschlossenem Fenster fast immer ein ausreichender Luftaustausch mit entsprechender Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Heute müssen die Fenster mehrere Male am Tag kurze Zeit geöffnet werden. Nur so kann die relative Luftfeuchte in den Räumen auf einem Niveau gehalten werden, ohne dass Feuchteschäden mit Schimmelpilzbildung entstehen. Bei den neuen Fenstern gibt hier einen kleinen Trick, um die Fugendichtheit zu reduzieren und so einen etwas höheren Luftaustausch zu erreichen. Der Fenstergriff wird beim Schließen nicht ganz nach unten gedrückt, sondern bleibt etwas schräg. Dadurch wird die Lippendichtung nicht so angepresst und ist etwas weniger dicht.

Unabhängig davon gibt es aber Räume, wo die Luftfeuchtigkeit trotz gutem Lüftungsverhalten der Bewohner relativ hoch bleibt. Das können zum Beispiel innen liegende Bäder ohne Fenster sein oder zu kleine Schlafzimmer. Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass man mit Luftentfeuchtungsgeräte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen verringern kann.

Grundsätzlich sind diese Geräte nicht geeignet, feuchte Keller trockenzulegen. In diesem Fall sind erst einmal die Ursachen der hohen Feuchtigkeit im Mauerwerk zu ermitteln. Tritt die Feuchtigkeit von außen ein, so ist ein geeignetes vertikales oder und horizontales Abdichtungsverfahren auszuwählen und anzuwenden. Erst nach dem keine Feuchtigkeit mehr eindringt, kann mit einem Trocknungsgerät die Restfeuchte beseitigt werden.
Ist die Ursache eine Kondenswasserbildung, warme Luft kondensiert an der kühleren Kellerwandoberfläche, so ist der Einsatz eines Trocknungsgerätes für einzelne Räume machbar. Es beseitigt nicht die Ursache, reduziert jedoch die Luftfeuchte. Es ist auch preiswerter als eine sensorgesteuerte Lüftung. Die Anwendung einer sensorgesteuerten Lüftung ist zum Beispiel für die Trocknung eines größeren Kellerkomplex, Archive oder Gebäude mit massivem Mauerwerk (Schlossanlagen) sinnvoll. Für die Trocknung werden energiesparend die Enthalpieunterschiede der Innen- und Außenluft genutzt.

Beispiel aus der Praxis für die Anwendung von Luftentfeuchtungsgeräte

Bei einer Bekannten traten bei einer Wohnung immer wieder Schimmelschäden auf. Nach den ein Luftentfeuchtungsgerät in dem betreffenden Raum aufgestellt wurde, konnte das Problem gelöst werden. Ein anderes Beispiel sind die Wohnwagen von Dauercamper. Im Winter werden diese in der Regel nicht benutzt und sind verschlossen. Über den Winter treten zwar keine sehr großen Schimmelprobleme wegen fehlender Lüftung auf, aber es riecht muffig und kleine Schimmelflecke sind vorhanden. Wird im Herbst ein kleiner Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt, so ist im Frühjahr alles trocken und in Ordnung.
Auf dem Markt werden für die Raumtrocknung elektrische Entfeuchtungsgeräte aber auch Raumluftentfeuchter mit Granulat angeboten. Welches Gerät optimal für den jeweiligen Raum geeignet ist, können Sie im Luftentfeuchter Test erfahren.

Hohe relative Luftfeuchte durch unzureichende Temperierung

Eine weitere Ursache der hohen Luftfeuchte ist eine unzureichende Temperierung der Räume. Die Raumlufttemperatur sollte immer höher als die der Außenlufttemperatur sein. Je niedriger die Lufttemperatur ist, so weniger Feuchtigkeit nimmt die Luft auf. Je größer die Differenz der absoluten Luftfeuchte ist, so schneller erfolgt ein Luftwechsel und damit auch eine Reduzierung der Luftfeuchte in den Räumen. Zu beachten ist: Im Sommer kann man bei schwülwarmen Tagen Feuchtigkeit in die Räume hineinlüften.
Durch die in den letzten Jahren stark angestiegenen Energiepreise wird auch weniger geheizt. Die Temperatur der Raumluft ist somit geringer. Wie bereits gesagt, nimmt diese weniger Feuchtigkeit auf und die relative Luftfeuchte steigt an. Kommt diese „feuchtere“ Luft dann noch mit einer kühleren Wandoberfläche in Berührung, so taut unter ungünstigen Bedingungen das Wasser aus. An dieser Stelle wird die Wand feucht und es bildet sich Schimmel.
Bei feuchten Räumen ist auch das Heizverhalten als mögliche Ursache zu erkunden. Eine Kombination mit einer veränderten Heizung, z. B. Randleistenheizung oder Fußbodenheizung kann das Feuchteproblem langfristig gelöst werden. Ein Trocknungsgerät unterstützt den Vorgang.

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Holz als idealer Baustoff für den Innenausbau und die Konstruktion

Erstellt von Peter Rauch am 22. April 2016

Holz ist ein der wichtigsten historischen Baustoffe. Neben Gebäuden aus Stein wurden einfache Holzhäuser errichtet. Die Auswahl der Baustoffe wurde von der örtlichen Verfügbarkeit bestimmt. So entwickelten sich je Region auch bestimmte konstruktive Ausführungen der Gebäude, in dem die Dachkonstruktion als Gewölbe oder Kuppel aus Steinen errichtet wurden. Der Baustoff Holz war hier sehr knapp.

In waldreichenden Gebieten von Europa und Nordamerika wurden die Gebäude aus Holzstämmen (Blockbauweise) errichtet. Überall stehen hier noch Jahrhunderte alte Gebäude. Hier eins der noch vielen älteren Wohngebäude aus Holz in den Karpaten.

Wohngebäude aus Holz

Holz lässt sich statisch hoch beanspruchen und ist daher auch gut als Träger für Decken- und Dachkonstruktionen geeignet. Parallel entwickelte sich Gebäude aus verschiedenen natürlichen Baustoffen. Ein Beispiel sind die Fachwerkhäuser wie hier in Wernigerode.

Fachwerk in Wernigerode

Das Holz übernimmt die statische Funktion und die Ausfachung besteht aus Steinen, Lehm oder Ziegel. Es werden die jeweiligen Eigenschaften der unterschiedlichen Baustoffe genutzt, um wirtschaftlich ein Gebäude zu errichten.

Bei der Altbausanierung dieser Gebäude werden oft Fehler begangen und die Folge sind gravierende Bauschäden. Bei der Sanierung müssen die feuchtetechnischen Eigenschaften, die Luftumspülung und Kontrollierbarkeit der Holzkonstruktionen beachtet werden. Wird der ursprüngliche diffusionsoffene Wandaufbau durch zusätzliche Sperrschichten in der Konstruktion verändert, so können an den Bauteilen Schäden auftreten, wo bisher nie ein Schaden vorlag. Besonders sensibel ist der Fachwerkbau. Wird der ursprüngliche Wetterschutz entfernt, so kann jetzt in die Fugen zwischen der Ausfachung und der Holzkonstruktion Niederschlagswasser eindringen. Ebenso können Schäden auftreten, wenn das Ausfachmaterial mit einer diffusionsdichten Beschichtung versehen wird. Besonders viele Fehler können bei einer nachträglichen energetischen Ertüchtigung auf der Innenseite der Außenwände und Decken entstehen. Auf diese Weise wurden viele seit Hunderten Jahren (fast) schadensfreie Gebäude in nur wenigen Jahren zerstört.

Aber neben den guten konstruktiven Eigenschaften des Holzes hat es auch hervorragende raumklimatische und optische Eigenschaften.

Holzwerkstoffe für die Raumgestaltung

An erster Stelle soll der günstige Wärmeeindringkoeffizient genannt werden. Die guten Eigenschaften merkten Sie, wenn Sie sich auf eine Bank aus Holz oder Beton setzen. Holz ist angenehm warm. Die Oberfläche wird sehr schnell angewärmt. Hingegen wird bei Beton oder bei Steinen die Wärme unseres Körpers sehr schnell in das Innere geleitet. Diese Oberflächen sind daher kühler. Mit Holz lassen sich so angenehme Oberflächen in den Räumen schaffen. Wird also eine Holzverschalung an eine kühle Wandoberfläche angebraucht, zum Beispiel bei einer Sitzecke in der Küche, so wird das Kälteempfinden in Richtung Außenwand verringert. Sehr gut ist dies bei einer Holzdielung zu erkennen. Diese Zimmer sind gewöhnlich „fußwärmer“ als Räume mit Steinholzfußboden oder Fliesen. Neben diese wärmetechnischen Eigenschaften vermittelt Holz ein angenehmes natürliches Raumklima. Holz sollte in seinen natürlichen Eigenschaften erhalten bleiben. Durch diese Eigenschaften wirkt es gut feuchteregulierend. Auf dem Markt gibt es ein breites Angebot an verschiedenem Holz für die Innenraumgestaltung. Das können spezielle Paneelen, Innentüren, Leimplatten oder Möbelteile aus Holz sein.

Lacke behindern die Diffusionseigenschaften des Holzes. Besser sind dagegen Dünnlasuren oder Bienenwachs, wenn die Oberflächen beschichtet werden sollen.
Was auf jedem Fall vermieden werden sollte, ist die vollständige Ausgleitung der Innenwandoberflächen (Wände und Decken) mit dunkler Holzpaneele. In den ersten Jahren sieht dies gut aus aber dann wird dies erdrückend. Im folgenden Bild eine Decke aus Holzpaneelen.

Decke aus Holzpaneele

Bei der Verwendung von Holz für die Raumgestaltung ist ein harmonisches Design zu beachten. Hier spielen natürlich auch die Form und das Material der Möbel und der Innentüren eine entscheidende Rolle.

Bei Eigentum ist die Raumgestaltung mit Holzpaneelen oder der Austausch weniger schöne Türen machbar. Bei einer Mietwohnung ist das dagegen nur mit Zustimmung des Vermieters (Eigentümers) möglich. Im Normalfall ist die Wohnung wieder so zu übergeben, wie sie angemietet wurde. Bei einer echten Wertsteigerung ist das schon möglich, dass der Eigentümer zustimmt. Von einer ungenehmigten Veränderung sollte Abstand genommen werden. Der Vermieter hat immer das Recht jederzeit die Wohnung zu besichtigen und kann in diesem Fall die Herstellung des ursprünglichen Zustandes einfordern. Nicht nur die Arbeit war umsonst, sondern es kommt noch Ärger hinzu.

Zum Schluss noch ein Tipp beim Dachausbau. In der Regel befinden sich in den Dachwohnungen nur noch wenige wärmespeichernde Baustoffe. Wärmespeichernde Baustoffe nehmen Wärme von der Raumluft auf und beugen so einer schnellen Überhitzung vor. Später geben die Baustoffe die Wärme wieder an die Raumluft ab und wirken so temperaturregulierend. Werden zum Beispiel nicht gerade die dünnen Holzpaneele an die Dachschrägen angebracht, so verbessern sich neben den Isoliereigenschaften auch die Wärmedämmeigenschaften. Zusätzlich wirkt naturbelassenes Holz gut feuchteregulierend. Holzpaneele trägt so für ein gutes Raumklima bei.

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Mehr Sicherheit durch Bodentresore

Erstellt von Peter Rauch am 19. März 2016

Die Voraussetzung vor Verlust von Dokumenten, Datenträger und Wertgegenstände ist eine sichere Aufbewahrung. Das gilt nicht nur für das Büro, sondern auch für Zuhause. Für jede Art der sicheren Aufbewahrung gibt es einen bestimmten Schrank, eine Kassette oder für besonders wertvolle Stücke ein Tresor. Es geht hier natürlich nicht nur um Sicherheit, sondern auch um eine ordnungsgemäße Aufbewahrung um einen Verlust vorzubeugen.
So erfüllt der normale Aktenschrank das ordentliche Aufbewahren von Dokumenten, welche gewöhnlich in Akten abgeheftet sind. Bei richtiger Zuordnung kann so das gewünschte Dokument schnell gefunden werden. Aktenschränke lassen sich mit einem einfachen Schloss verschließen. Höhe Anforderungen erfüllen dagegen die Stahlbüroschränke mit besseren Schrankschlössern. Gegenüber den einfachen Büroschränken bieten diese Schränke einen höheren Schutz vor äußeren Einflüssen, wie Wasser, z. B. bei einem Leitungswasserschaden, oder einen geringen Schutz bei einem Brand. Einen besseren Schutz für wertvolle Dokumente bieten dann die Brandschutzschränke.

Geldkassete
Quelle: privlekai.com

Ebenso sinnvoll ist die Aufbewahrung der Dokumente oder Datenträger in unterschiedlichen Bereichen. Sollte die Dokumente unbrauchbar waren, so ist wenigsten noch ein Duplikat vorhanden. Das ist auch für den gewöhnlichen Haushalt wichtig. Wichtige Unterlagen, wie Versicherungsverträge, Grundbuchauszüge, persönliche Unterlagen, wie Geburtsurkunde, Reisepass, Heiratsurkunde sollten so aufbewahrt werden, dass diese nicht durch Wasser oder Feuer vernichtet bzw. unbrauchbar werden. In der Regel lassen sich viele diese Dokumente wieder beschaffen, aber hierfür braucht man viel Zeit und es kostet auch einiges Geld. Man weiß zwar, dass man eine Hausratversicherung, Lebensversicherung oder Unfallversicherung hat, aber bei welcher Gesellschaft hat man den Vertrag abgeschlossen und die Versicherungsnummer kennt man auch nicht. Manchmal ist es auch sinnvoll, einfach die wichtigsten Daten dieser Dokumente auf einer Liste aufzuschreiben und getrennt von den Originaldokumenten aufzubewahren.

Ebenso sinnvoll ist es, die Originalsoftware für seinen Computer sicher aufzubewahren. Es geht hierbei nicht unbedingt darum, dass jemand diese brauchen könnte, sondern wenn einzelne Programme neu aufgespielt werden müssen, weiß man, wo diese unversehrt liegen. Es ist auch eine Hilfe für die Ordnung im Haushalt, damit alle Familienmitglieder ohne lange suchen die entsprechenden Dokumente finden.

Es gibt noch viel mehr nützliche Dinge, wie Möbeltresore oder Schlüsselkassetten. Diese bieten einen bedingten Schutz vor Langfinger, da diese leicht zu transportieren bzw. auszubauen sind. Hier sollten wirklich nur weniger wertvolle Dinge aufbewahrt werden, wie zum Beispiel nur kleinere Geldmengen oder normale Schlüssel. Für den Familienschmuck oder größere Geldbeträge sollten schon Tresore verwendet werden. Nicht überall ist das Mauerwerk ausreichen stark aber bietet eine gute Voraussetzung für den Einbau eines Wandtresors. Verfügt man im eigenen Haus über einen massiven Fußboden, so bieten Bodentresore eine Alternative. Diese sind recht sicher, da sie optisch recht gut versteckt werden können. Der Einbau ist gegenüber dem Einbau in eine Zimmerwand auch besser, da in der Regel die Innenwände schmal sind und nicht die ausreichende Tiefe bieten. Die Bodentresore sind im Boden eingelassen. Hier liegt auch bei einem Brandfall die niedrigste Temperatur vor. Schmuck und andere Edelmetalle sind so gut geschützt. Probleme könnte es geben, wenn Löschwasser eindringt. Papierdokumente könnten so geschädigt werden. Die Tresore sind nicht vollständig luftdicht. Im unteren Bereich eines Zimmers liegt die höchste Luftfeuchtigkeit vor. Der Einbau sollte daher nur erfolgen, wenn der Raum, in der Regel im Keller, wirklich trocken ist. Beim nachträglichen Einbau ist darauf zu achten, dass die in der Bodenplatte befindlichen Feuchtesperren nicht beschädigt werden. Das gilt nicht nur für das Loch für den Tresor, sondern auch für die Befestigung, mit welchen der Tresor mit der Bodenplatte verbunden wird. Anhand der Baubeschreibung bzw. der Bauzeichnungen lässt sich die Lage der Sperrschichten ermitteln. Auf diese Besonderheit soll darauf verwiesen werden, da bei neuen Gebäuden sich im Keller ein schwimmender Estrich auf einer Dämmplatte befindet. In dieser Schicht (Dämmplatte) kann sich Feuchtigkeit befinden. Die Ursachen können vielfältig sein, wie ein nicht erkannter kleiner Leitungswasserschaden oder das Wasser kommt von außen über eine mangelhafte Fugenabdichtung, wenn die Bodenplatte nicht als eine Fläche ausgeführt wurde. Aber auch an der Stelle, wo der Bodentresor eingebaut werden soll, kann sich eine Abwasserleitung befinden. Die gleiche Prüfung gilt auch beim Einbau eines Wandtresors. Hier können sich in der Wand auch Wasserleitungen oder Stromleitungen befinden. Ganz wichtig ist auch zu wissen, was befindet sich auf der Rückseite der Wand.

Neben der Auswahl des geeigneten Standortes zum Einbau eines Tresors ist die Frage zu klären, was soll eigentlich darin aufbewahrt werden. Das, was darin aufbewahrt wird, bestimmt die Größe und den Sicherheitsgrad des Tresors.

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Was ist bei einer Lüftungsanlage zu beachten

Erstellt von Peter Rauch am 5. März 2016

Für ein gesundes Haus sind verschiedene Kriterien zu beachten. Das ist einmal der Standort, die richtige Auswahl geeigneter Baustoffe und die Nutzung der Wohnung selbst.

Solange ausreichend geeignetes Bauland vorhanden ist, kann man sich den Standort für die Errichtung eines Hauses auswählen. Voraussetzung, im Flächennutzungsplan ist das Grundstück als Bauland freigegeben. Dann sind aber auch bestimmte Auflagen von der Gemeinde zu beachten, wie zum Beispiele die Größe, die Ausrichtung des Firstes und das neue Gebäude sollte sich in die örtliche Bebauung einfügen.
In der Regel sind die Auswahlmöglichkeiten für den Wunschstandort heute sehr eingeschränkt. Waren bisher nur die in der Nähe befindlichen stark befahrenen Straßen wegen des Lärms störend, so kommen heute auch die Windmühlen hinzu. Zwar sind gesetzliche Abstände einzuhalten, aber trotzdem wirken sich diese durch ihren Infraschall ungünstig aus.
Weiterhin ist die mögliche Gefahr eines möglichen Hochwassers zu beachten. Das betrifft Grundstücke am Flusslauf oder in möglichen Überschwemmungsgebieten.

Durch die Forderungen der EnEV sind bestimmte Vorgaben zu erfüllen.

Durch die EnEV sind die konstruktiven Vorgaben eines Neubaus in einem bestimmten Rahmen vorgegeben. Wird das neue Gebäude aus echten natürlichen Baustoffen errichtet, so wird es in diesem Fall sehr teuer. Daher erfolgt heute eine Mischbauweise aus mineralischen Baustoffen, wie Kalksandstein, Beton oder Ziegelsteine, und künstlichen Baustoffen, wie Mineralwolle, Polystyrol, Holzwollplatten, Schafwolle o. ä.
Letztere Baustoffe sind zwar natürlichen Ursprungs, aber zur Erhöhung ihrer Widerstandsfähigkeit werden Flammenschutzmittel, Fungizide, Insektizide oder andere Chemikalien zugegeben. Diese gelangen aber auch direkt oder indirekt durch das Lüften in die Räume.
Ein weiteres Problem dieser Konstruktionen mit mehren Schichten sind die Sperrschichten.
Es liegen oft nur Erfahrungen zu ihrem materialtechnischen und physikalischen Verhalten über wenige Jahre vor. Sperrschichten verhindern einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransport und letztlich auch die feuchtigkeitsregulierende Wirkung zwischen Konstruktion und der Raumluft und auch mit der Außenluft.

Die Rolle der Lüftung bei der EnEV

Die EnEV legt fest, welchen U-Wert die Summe aller Bauteile eines Haus haben darf. Der optimale Bereich liegt bei 0,5 bis 0.4 W/qmK. Wird dieser weiter abgesenkt, so ist eine Verbesserung nur noch über einen hohen technischen Aufwand zu erreichen. Bei diesem niedrigen U-Wert spielt die Lüftung eine sehr große Rolle. Aus dem Mollier-h-x-Diagramm kann entnommen werden, dass ein Feuchtigkeitsluftgemisch eine bestimmte Energie beinhaltet. Wird zum Beispiel die Raumluft durch die Nutzung feuchter, so nimmt auch der Energiegehalt zu. Wird diese Feuchtigkeit in der Luft über ein Fenster gegen trocknere Luft ausgetauscht, was bei einer Lüftung während der kalten Jahreszeit der Fall ist, so geht Energie „verloren“. Diese muss wieder durch Wärmeenergie ersetzt werden, um die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten.

Welche Bedeutung haben Lüftungsanlagen

Die inVENTER Lüftungsanlage tauscht nicht nur die verbrauchte Luft aus, sondern durch die inegrierten Wärmetauscher kann auch ein großer Teil der Wärmeenergie eingespart werden. Im Winter wird die kühlere Außenluft bereits vorgewärmt. Das hat auch noch einen anderen positiven Effekt. Ist die Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und der einströmenden Luft nicht so groß, so wird die Luftbewegung im Raum verringert. Das wirkt sich günstig auf das Raumklima und die Behaglichkeit aus.

Der Luftaustausch muss natürlich so groß sein, dass die Konzentration der Schadstoffe in der Raumluft, wie Ausgasungen aus Einrichtungsgegenstände, Baustoffe und von Haushaltschemikalien möglichst klein ist. Besonders kritisch sind Schadstoffgemische, da die Bestandteile und ihre Konzentration in jedem Raum anders sein kann. Einzelne Bestandteile konnen verstärkend wirken.
Eine konzeptionell vorgegeben Lüftungsanlage sollte immer in seinem Leistungsbereich arbeiten. Ein Abschalten während der Abwesenheit ist aus den geannten hygienischen Gründen nicht sinnvoll. Daneben kann sich auch unkontrolliert die Luftfeuchtigkeit der Raumluft erhöhen und in kritischen Bereiche kommt es in der kühleren Jahreszeit zur Tauwasserbildung, wie es an kalten Tagen an der Fensterscheibe zu beobachten ist. Im besonderen Fall kann es dann auch zur Schimmelbildung kommen.

Was aber viele nicht wissen, im Sommer und bei höherer Raumlufttemperatur und entsprechender Luftfeuchtigkeit nimmt die Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft zu. Die Sporen oder Myzelteilchen sieht man nicht, atmet aber diese ein. Im ungünstigen Fall können die Bewohner an verschiedene Erkrankungen leiden, welche durch die Pilze verursacht werden bzw. das Immunsystem wird geschwächt, z.B. allergische bronchopulmonale Aspergillose. Die Lüftungsanlage muss also auch während der warmen Jahreszeit korrekt arbeiten. Sehr unangenehm ist eine Pollenallergie. Durch entsprechende Filter können die Pollen herausgefiltert werden. Und der Betroffene findet so wenigsten zuhaus etwas Ruhe.

Grundsätzlich sind die vom Hersteller der Lüftungsanlagen vorgegebenen Wartungszyklen einzuhalten, damit keine Verschmutzung der Anlage mit Keime erfolgt. Im ungünstigen Fall gelangen diese in die Raumluft, wo sie nicht hin sollen.

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Die Erholung und Wellnessoase Zuhause

Erstellt von Peter Rauch am 24. Januar 2016

Gesundheit ist ein wichtiger Einflussfaktor auf die Leistungsfähigkeit. Daher hat die Gesundheitserhaltung einen wichtigen Stellenwert in unserem alltäglich Leben. Zur Gesundheitserhaltung gehören nicht nur die gesunde Ernährungsweise und eine ausreichende Bewegung (Sport), sondern auch eine gesunde Wohnumwelt.

Das Bad als Wellnessoase

Ist die eigene Wohnung oder das Haus ausreichend groß, so kann man sich eine kleine Wellnessoase einrichten. Mittelpunkt dabei ist ein schönes geräumiges Bad, wo man sich wohlfühlen und von der anstrengenden Arbeit erholen kann.
Mit einer großzügigen und individuellen dekorativen Gestaltung lassen sich schöne Erholungsbäder errichten. Im Mittelpunkt stehen eine schöne Badewanne oder ein Whirlpool und eine passende Dusche. Bei kleineren Räumen lassen sich individuelle Duschen geschickt einbauen. Mit passenden Glasprofilen lassen sich praktische alle Formen und Größen eine Duschtrennwand herstellen. Unter Glasduschen von Glasprofi24 können Sie sich vielfältige Variante einer Duschwand anfertigen lassen. Das ist dann genau das Richtige, wenn die Angebote auf dem Baumarkt nicht passgerecht in die Nische oder zur vorhandenen Badewanne passen. Steht genügend Raum im Bad zur Verfügung, so lässt sich auch eine Walk-in-Lösung realisieren.

Duschwände aus Glas
Bild von glasprofi24.de

Mit der passenden Auswahl der Wandfliesen lassen sich bestimmte Details und Wandabschnitte hervorheben. Auch wenn die Wandfliesen bis zur Decke reichen, so ist das für das Raumklima bezüglich der Feuchteregulierung nicht günstig. Es sollten wirklich nur diese Wandflächen mit dichten Beschichtungen, wie Fliesen, Folien, Spiegel o. ä., versehen werden, wo Spritzwasser hinkommt. Für eine gute Feuchteregulierung der Raumluft sollten so viele Wandflächen mit diffusionsoffenen Beschichtungen erhalten bleiben, wie es möglich ist. Diese nehmen die während des Duschens oder des Badens anfallende hohe relative Luftfeuchte auf und geben diese später wieder an die Raumluft ab. Damit vermeidet man eine längere hohe relative Luftfeuchte. Natürlich muss auch korrekt gelüftet werden. In der Raumluft befinden sich ausreichend viele Mikroorganismen. Warme und feuchte Luft fördert zusätzlich das Wachstum der Schimmelpilze. Eine hohe Schimmelbelastung in der Raumluft ist normal kaum erkennbar. Diese ist mit dem Schimmelbelag auf einer kalten Außenwandoberfläche nicht zu verwechseln. In den Duschen der Hallenbäder kann man ab und zu dunkle Siliconfugen vorfinden. Das ist ein sicheres Zeichen, dass eine hohe Schimmelpilzbelastung vorliegt. In den heimischen Bädern sind solche Schäden Ausnahmen, da ja auch weniger Wasserdampf anfällt. Eine heimische Wellnessoase sollte zur Erholung dienen, dazu gehört aber auch eine schadstoffarme Luft. In diesem Zusammenhang fällt mir auch das Putzen ein. Chemische Keulen (Putzmittel) gehören nicht in einen Haushalt. Auch, wenn eine hervorragende Putzeigenschaft von dem Hersteller versprochen wird. Es gibt zahlreiche Putzmittel auf natürlicher Basis. Ein solches besteht aus Apfelsinenschalen, welches mit Apfelessig aufgegossen wird. Nach 4 Tagen wird diese Flüssigkeit in eine Handspritzflasche gefüllt. Es putzt recht gut, verbreitet eine frische Raumluft und entlastet die Haushaltkasse.

Schönes Bad auf myhome.ru
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Fitnessraum Zuhause

Neben der Wohlfühloase ist es sehr sinnvoll einen Raum oder eine Ecke in der Wohnung bzw. im Haus zu haben, wo man täglich ein paar sportliche Übungen ausführen kann. Es müssen nicht immer teure Geräte sein. Ein kleiner Teppich reicht in vielen Fällen bereits aus, um einige Körperübungen ausführen zu können. Je nach Betätigungsdrang und des zur Verfügung stehend Platzes sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Nach den Übungen ist es natürlich praktisch, sich in dem bereits oben genannten Bad zu duschen und auch wieder zu entspannen.

Die richtige Wandbeschichtung

Natürlich ist der richtige Baustoff von entscheidender Bedeutung für ein gesundes Raumklima. Nur, wenn das Haus bereits steht, so kann nachträglich wenig an der Konstruktion geändert werden. Als Mieter hat man dann in Absprache mit dem Vermieter nur die Möglichkeit eine geeignete Wandbeschichtung auszuwählen. Aktuell dient als Wandbeschichtung Dispersionsfarbe auf Raufasertapete. Damit diese möglichst an allen Stellen korrekt weiß ist, kommt natürlich mehr Farbe auf die Tapete als notwendig. Die Maler möchten schließlich nicht noch einmal kommen und Nachbesserung ausführen. Aber durch diese Farbe und die Schichtdicke wird kaum noch Feuchtigkeit aufgenommen und in die Wand weitergeleitet. Gerade bei dieser Beschichtung kommt es sehr oft zu den Schimmelpilzschäden. Die Bezeichnung der Stoffeigenschaften „diffusionsoffen“ ist ein dehnbarer Begriff. Sie sollten auch wissen, dass den Dispersionsfarben Fungizide beigemischt werden, damit sie nicht so schnell schimmeln. Besser sind Wandbeschichtungen ohne Tapete mit Silikatfarbe, Kalkfarbe oder andere ökologische Farben. Geleimte Kreide bzw. Leimfarbe ist nicht so weiß und hält nur wenige Jahre. Holzverkleidungen oder Kork sind natürliche Baustoffe, welche gut das Raumklima regulieren. Wandteppiche und große Wandvorhänge sind dekorativ und beeinflussen die Raumakustik. Ihr Nachteil, sie sind Staubfänger und müssen entsprechend gepflegt werden.

Die richtige Raumgröße für das Schlafzimmer

Natürlich es ist sehr praktisch, wenn man vom Schlafzimmer durch eine Tür gleich in das Bad gelangt. Es ist unverständlich, warum heute die Planer die Schlafzimmer bezogen auf das Raumvolumen so klein planen. Bei einer vorgegebenen Wohnungsgröße soll das Wohnzimmer möglichst groß sein. Dann bleibt nicht mehr viel Platz für das Schlafzimmer. Während der Schlafphase werden durch die Bewohner jedoch genügend Feuchtigkeit, CO2 und andere Stoffgemische abgegeben. Die Feuchtigkeitsabgabe während der Schlafphase von circa 1 Liter pro Person soll nicht unterschätzt werden. Sind die Räume zu klein, so muss auch in der Nacht immer gelüftet werden. Aufgestellte große Schränke oder Raumabtrennungen für die Kleidung verringern zusätzlich das Raumvolumen. Das Ergebnis der Schimmelauswertung auf dieser Webseite zeigt, dass mehr als 70 % der Schimmelschäden im Schlafzimmer auftreten. Wozu eine eigene Wellnessoase in der Wohnung, wenn man 8 Stunden tägliche einer Schadstoffbelastung ausgesetzt wird.

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Haushaltsauflösungen

Erstellt von Peter Rauch am 15. Januar 2016

Es gibt recht unterschiedliche Gründe für eine Haushaltsauflösung. Meistens wird als Erstes an die Auflösung des Haushaltes eines nahen Verwandten gedacht. Anders wie frühe hat man heute selbst bereits einen kompletten Haushalt. Die Möbel werden kaum noch vererbt, außer einige antike Stücke. Sicherlich werden aus den Haushaltsgegenständen einige Einzelstücke als Andenken ausgewählt. Was aber mit den teilweise noch schönen und brauchbaren Haushaltsgegenständen machen? Zum Wegwerfen sind viele Sachen einfach zu schade. Professionelle Haushaltsauflösungen
sind spezialisierte Dienstleister, die nicht nur Entrümpeln, sondern auch ausgewählte Sachen einer Verwertung zuführen, zum Beispiel über An- und Verkauf gut erhaltene Sachen verkaufen. Ich habe mir ab und zu selbst passende Einzelstücke in diesen speziellen Läden gekauft. Einzelstücke, welche über den Verkauf von Neuwaren nicht erhältlich waren. Solche spezialisierte Unternehmen bieten aber auch Produkte nicht nur aus der Haushaltsauflösung an, sondern auch Möbel und andere Haushaltsgegenstände aus Konkursmassen oder Restbestände aus Ladenschließungen. Also vollständige ungenutzte Neuwaren zu einem niedrigen Preis.

kleiner Schrank
So einen kleinen passende Schrank bekommt man eben nur im An- und Verkauf.

Es werden nicht nur Haushalte aufgelösten, sondern ebenso fallen ähnliche Aufgaben bei einem Umzug in eine andere Wohnung an. Erst wenn man umzieht, merkt man, was sich so alles angesammelt hat. Auch einige lieb gewordene Möbelstücke passen einfach nicht in die neue Wohnung. Meistens macht man die Wohnungssuche auch davon abhängig, ob die vorhandenen Möbel einschließlich der großen Haushaltsgegenstände in die neue Wohnung passen.
Nicht in jedem Fall passen die eigenen Haushaltsgegenstände alle in die neue Wohnung.

Ein Umzug sollte in der Regel auch wegen der doppelten Mietzahlung während dieser Zeit sehr schnell erfolgen. Eine Umzugsfirma hilft beim Umzug. Sie berät auch und stellt viele nützliche Verpackungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aber alles, was übrig bleibt, muss auch noch entsorgt oder eventuell verwertet werden. Abstellkammern oder Keller bereiten meistens eine Überraschung. Es tauchen Gegenstände auf, an welche man seit langer Zeit nicht mehr gedacht hat. Spezialisierte Dienstleister für Haushaltsauflösung übernehmen nicht nur die Beseitigung der restlichen Gegenstände, sondern übernehmen auch die Endreinigung bzw. eine Renovierung. Das ist nicht nur eine zeitliche Entlastung. So können Sie sich auf die Einrichtung der neuen Wohnung konzentrieren und ebenso einen kurzfristigen Termin zur Wohnungsübergabe der alten Wohnung vereinbaren.

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Die richtige Tischbohrmaschine für den Eigenheimbauer.

Erstellt von Peter Rauch am 12. Januar 2016

Beim Bau des Eigenheims, der Renovierung der Wohnung oder beim Umbau des Hauses helfen die richtigen Werkzeuge bei der schnellen und qualitätsgerechten Ausführung. Auch wenn man die Arbeiten in der Freizeit ausführt, so spielt trotzdem die Zeit ein Kostenfaktor. Das ist gerade bei Ausbauhäusern zu beachten. Viele Bauherrn denken, dass sie durch einen hohen Eigenanteil viel Geld sparen. Das ist in dem Fall richtig, wenn der Bauherr auch das entsprechende handwerkliche Geschick hat und sich in der Ausführung des jeweiligen Handwerks gut auskennt. Es ist nicht sehr sinnvoll, wenn Sie für eine bestimmte handwerkliche Ausführung die 3 oder 4-fache Zeit benötigt als ein spezialisierter Handwerker. In dieser Zeit könnten Sie eine andere Arbeit ausführen und mit einem Teil des erzielten Entgeltes diese Leistungen bezahlen. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn spezielle elektrische Werkzeuge benötigt werden. Einige Werkzeuge können in den Baumärkten ausgeliehen werden. Bei erforderlichen Präzisionswerkzeugen, wenn diese zum Ausleihen angeboten werden, ist das schon schwieriger.

Im Haushalt Löcher bohren

Bohrmaschinen sind heute kaum noch aus einem Haushalt weg zudenken. In einem Eigenheim oder in einem Garten fallen immer einmal Bohrarbeiten an. Wenn gelegentlich Dübel zur Befestigung von Gegenständen oder Möbelteile in eine Wand gesetzt werden, reicht eine Schlagbohrmaschine aus. Allerdings gibt es bei Stahlbetonwänden schon Probleme. Wenn viele Löcher in diese harten Wände gebohrt werden müssen, dann erleichtert ein Bohrhammer auf jedem Fall die Arbeit.

Es gibt aber auch eine Vielzahl andere Löcher in Holz- oder Metallteile zu bohren.

Bohrer

Wenn diese Löcher korrekt ausgeführt und in größerer Stückzahl gebohrt werden müssen, ist eine Ständerbohrmaschine sehr sinnvoll. Wenn man mit der Hand Löcher bohrt, dann erfordert dies schon etwas Übung. Werden Löcher in Metallteile gebohrt, dann bietet die entsprechende Ständerbohrmaschine eine spürbare Erleichterung.

Informationen, welche dieser elektrischen Geräte für die jeweiligen Arbeiten geeignet sind, bietet das Tischbohrmaschinen Testportal.
Ich habe selbst 3 verschiedene Tischbohrmaschinen. Jede lässt sich unterschiedlich bedienen. Das hängt von den Einstellmöglichkeiten der Höhe ab. Auch lassen sich die Bohrlochtiefen einstellen. Ebenso so wichtig ist der Hebel, mit dem die Bohrmaschine abgesenkt oder der Tisch angehoben wird.

Mit einer Hand kann das Werkstück korrekt gehalten oder in eine Spannvorrichtung einspannt und auf den Bohrtisch aufgesetzt werden. Der Bohrer kann exakt auf die Körnung aufgesetzt und das Loch millimetergenau hergestellt werden. Durch den Hebel kann ein „gefühlvoller“ Druck ausgeübt werden. Bei größeren Löchern ist ein Vorbohren mit einem kleineren Bohrer erforderlich. Mit ein paar Tropfen Öl wird die Schnittfläche des Bohrers abgekühlt. Je sorgsamer man diese Arbeiten ausführt, so länger halten auch die Bohrer. Bohrt man Löcher mit der Hand, so können gerade kleinere Bohrer schnell beim Verkanten abbrechen. Auch ist die Gefahr des „Ausglühens“ größer. Glühen die Schnittstellen der Bohrer, so verlieren diese an Härte und schneiden nicht mehr richtig.

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