Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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 7. Tipps zu Immobilien
 8. Baukonstruktionen
 9. Raumklima / Schadstoffe

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Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

Informationen zur Altbausanierung, zu Baukonstruktion oder zur richtigen Auswahl von Baustoffen. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen.

Was ist bei einem neuen Bad zu beachten?

Erstellt von Peter Rauch am 20. Juli 2015

Welche Funktionen soll ein neues Bad erfüllen?

Diente früher ein Bad ausschließlich zur Hygiene, so hat es heute zusätzliche Funktionen und soll für Entspannung und Erholung sorgen. Daher werden heute wesentlich größere Räume als Bad benötigt. Die Bäder waren mit einem Waschbecken, einer Badewanne bzw. Dusche, einem WC und eventuell einem Stellplatz für eine Waschmaschine ausgestattet. Bei einem neuen Bad sollen Sie sich auch wohlfühlen. Eine große Eckbadewanne oder Whirlpool, teilweise auch mitten im Raum aufgestellt, bilden das Zentrum der kleinen Wellnessoase. Daneben ist noch eine dem Raumstil passende Dusche vorhanden. Gehört in vielen Ländern das Bidet zum WC längst zum Standard, so erfolgt in Deutschland nur zögerlich eine Markteinführung.

Gehören zum Beispiel in Finnland fasst in jedem Haushalt eine finnische Sauna, so werden in Deutschland IR-Kabinen oder Duschen in Kombination mit einer Sauna angeboten. Letztere hat den Vorteil, dass bei kleineren Bädern nicht auf den Komfort verzichtet werden muss. Die IR-Kabine hat den Vorteil, dass Sie überall aufgestellt werden kann und auch aus der Sicht der Energiekosten schneidet diese günstig ab. In dem Thermalbad in Bad Klosterlausnitz ist zum Beispiel eine IR-Kabine von einer örtlichen Firma zum Testen aufgestellt. Man sitzt und es wird mit angenehmer Wärme die Wirbelsäule erwärmt. Erst nach einigen Minuten merkt man die Wirkung, wie der Schweiß aus dem ganzen Körper kommt.

Wenn Sie sich mit den Gedanken der Neugestaltung eines Bades befassen, so sollte die Ausstattung nicht nur vom Aussehen betrachtet werden, sondern diese muss auch mit der Funktionalität harmonisieren. Bei www.neuesbad.de finden Sie ein breites Sortiment einer neuen Ausstattung des Bades. Je nach der Größe der Räume und Bedürfnisse kann sich die Ausstattung des Bades individuell zusammengestellt werden.

Bei der Neugestaltung sollten Sie aber auch die gegenwärtige und künftige Nutzung achten, damit später keine kostenintensive Umbaumaßnahmen erforderlich sind. Zum Beispiel Sie sind eine junge Familie und erwarten Nachwuchs. Die Kleinen krabbeln überall herum und der Entdeckungsdrang ist sehr groß. Die Kleinen sollten sich nicht verletzten oder an Parfüm oder Waschmittel heranreichen können. Ebenso sollten die älteren Bürger daran denken, dass in ein paar Jahren das heraus klettern aus einer Wanne schwer fällt. Dann ist eine Dusche, wo ein Stuhl aufgestellt werden kann oder sich gleich eine kleine Sitzecke befindet (wie bei einer Dampfdusche), von Vorteil.

In eine kleine Wellnessoase gehören aber auch je nach Platz ein paar einfache Fitnessgeräte. Das sind zum Beispiel ein kleiner Teppich für Bodenübungen, eine Handel, ein Stretchband oder ein Hometrainer Fahrrad. Gesundheit ist nicht nur Entspannung, Hygiene, sondern auch sportliche Aktivitäten und eine gesunde Ernährung.

Welcher Raum ist als Bad geeignet?

Holzbalkendecken sind gegenüber Feuchtigkeit sehr empfindlich. Durch den Fliesenbelag und den dichten tragenden Fußbodenaufbau, wie starke Spanverlegeplatten, Fermacellplatten, Schrenzlage oder Ähnliches, kann die Feuchtigkeit aus der Deckenkonstruktion nicht mehr nach oben entweichen. Es ist kein Feuchteaustausch mit der Raumluft über die Fugen der Dielung möglich. Hier sollten auf jedem Fall Lüftungsröhren in die Balkenfelder angebracht werden, welche in die Nachbarräume reichen. Früher bestand der Fußboden der Innentoiletten mit oder ohne Badewanne teilweise als Steinholzfußboden. Bei Untersuchungen zeigten diese Fußbodenbretter und Balken gegenüber den Räumen ohne diesen Fußbodenaufbau wesentlich mehr Schäden durch Holz zerstörende Pilze.

Beim Fußbodenaufbau muss man sehr genau auf einen dichten Wannenaufbau unter dem Fliesenbelag achten. Durch fehlende Schwellen an der Eingangstür zum Bad ist das schon nicht realisierbar. Auf Bodeneinläufe bei Holzbalkendecken sollte generell verzichtet werden, wie sie gern bei Duschen (ebene Fußbodenhöhe) vorhanden sind. Was bei mineralischen Decken kein Problem darstellt, kann hier bei Undichtheiten zu Schäden an der Holzbalkendecke in Höhe von mehreren 10.000 Euro führen. Die Dichtheit kann in den Decken nicht kontrolliert werden. Bei mineralischen Decken kommt es zu Feuchtigkeitsflecken an der Unterseite der Decke. Sie werden aber durch die Feuchtigkeit nicht geschädigt. Bei Holzbalkendecken wird das Wasser durch die Schüttung aufgenommen und gespeichert, ohne dass kleine Undichtheiten erkennbar sind. Bei Mineralwolle, statt Schlackeschüttung, verteilt sich das Wasser nicht so breit und tropft eventuell dann durch die Decke. Besser ist bei den Bädern die Holzbalkendecke durch eine Ziegeldecke auszutauschen.

Wasser- und Abwasserleitungen gehören über die Fußbodenabdichtung. Sind schadhafte Stellen vorhanden, so können diese schneller erkannt werden. Daher sollten vor dem Aufbau der Verkofferung, die Dichtungsschicht, z. B. Lastogum, über den gesamten Fußboden bis an die Wände hergestellt werden. Besonders gut sind die Kehlen zur Wand auszuführen. In verschiedenen eignen Untersuchungen wurden Schäden an der Holzbalkendecke in den Bädern durch undichte Wasser- oder Heizleitungen festgestellt. Meistens sind das nur wenige Tropfen Wasser aber über mehrere Jahre wird so die gesamte Deckenkonstruktion durchnässt und es entsteht der gefährliche Echte Hausschwamm. Gerade in der Sanierungsphase in den Jahren nach 1990 der Gründerzeithäuser in Leipzig wurden die neuen Bäder in die Wohnungsmitte eingebaut. Lüftungen sollen die fehlenden Fenster ersetzen. Zwar ist die höhere Luftfeuchte kurzzeitig für die Holzkonstruktion nicht so gefährlich aber über die Jahre begünstigt dies die Fraßaktivitäten der Holz zerstörenden Insekten, wie den Gewöhnlichen Nagekäfer. Um eine lange Standsicherheit zu erhalten, sollten in dem Raum, welcher als Bad genutzt werden, die Holzbalkendecken durch Ziegeldecken ersetzt werden. Wie bereits o. g. sind die Ziegeldecken gegenüber Feuchtigkeit weniger empfindlich und sie schwingen nicht. Gerade die Schwingung führen zum Abreißen der Silikonfugen zwischen den Wand- und Bodenfliesen. Ebenso können die Fugen an den Wandanschlüssen der Badewanne oder an der Duschschüssel undicht werden. Gerade diese Anschlüsse müssen dauerelastisch ausgeführt werden. Dazu wird ein vorkomprimiertes Dichtband in die Fugen eingelegt. Darauf kommt dann die Silikonfuge. Auf diese Weise wird lange eine Fugendichtheit gewährleistet und das Spritzwasser läuft nicht hinter die Wanne.

Die risikoreichste Konstruktion durch einen Eigenheimbauer war die eingelassene Wanne in einer Holzbalkendecke. Die Wannenränder saßen auf der Dielung auf. Die gesamte Wanne hing frei in der Luft. Ein möglicher Absturz mit der Wanne durch die darunter befindliche Etage könnte tragisch ausgehen. Was ich hier sagen möchte, auch bei der Neugestaltung eines Bades sollten statische Gesichtspunkte beachtet werden. Ein mit Wasser gefüllter Whirlpool mit ein paar Partygästen ist nicht sehr leicht und kann in der Raummitte schnell die Tragfähigkeit überschreiten.

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Die Feuchtigkeit in der Raumluft durch Raumentfeuchter reduzieren

Erstellt von Peter Rauch am 28. Juni 2015

Schäden durch Schimmelpilze sind ein weitverbreitetes Problem in den deutschen Wohnungen. Seit vielen Jahren ist ein Anstieg, dieser Schäden zu registrieren. Schimmelpilze und andere Mikroorganismen benötigen für ihr Wachstum Wärme, Feuchtigkeit und Nahrungssubstanz. In der der heutigen modernen Wohnung befinden sich genügend Materialien, die sich als Nahrung eignen. Das sind zum Beispiel Dispersionsfarben, Tapeten, Textilien. Und viele weiter Produkte. Aber auch Staub bietet in vielen Fällen eine gute Nahrungsgrundlage. Bereits, wenn die Wohnung regelmäßig richtig gesäubert wird, kann die Grundlage für ein übermäßiges Wachstum an Schimmelpilze verringert werden. In sauberen Wohnungen gibt es weniger Mikroorganismen. Zur Reinigung benötigen Sie nicht immer teure Haushaltsreiniger, deren chemische Substanzen unter anderem die Gesundheit gefährden können. Es reicht ein einfaches altes und natürliches Mittel, wie der Essig. Mit einer geringe Konzentration Apfelessig kann vieles gesäubert werden, wie Fliesen, Fenster, Möbel und andere Haushaltsgegenstände. Für die Reinigung der Toiletten eignen sich Essig und Soda.

Untersuchungen zeigten, dass sich nicht im chemischen Laboratorium, in der Toilette im Haushalt, die meisten Mikroorganismen befinden, sondern im Kühlschrank. Im Kühlschrank sind gegenüber dem Wohnraum recht niedrige Temperaturen, wo die Mikroorganismen nur noch sehr langsam wachsen. Neben der Nahrung dominiert hier die Luftfeuchtigkeit. An den Wänden, Büchsen und Lebensmitteln im Kühlschrank kondensiert der Wasserdampf. Nun liegt in der Wohnung nicht die gleich hohe Luftfeuchtigkeit vor, aber dafür ist es wärmer. Man erkennt an diesem einfachen Beispiel, welche Rolle eine hohe Luftfeuchtigkeit für das Wachstum der Mikroorganismen hat.

Dichte Fenster und hohe Luftfeuchtigkeit

Die Energieeinsparverordnung verlangt immer dichtere Wohngebäude. Zwangsläufig steigt die Luftfeuchtigkeit an. Problematisch wird es, wenn nachträglich in ältere Wohnungen sehr dichte Fenster eingebaut werden. Die ursprüngliche unkontrollierte Lüftung wird wesentlich reduziert. Schadstoffe in der Raumluft und die übermäßige Luftfeuchtigkeit werden nicht ausreichend weg gelüftet. Wie soll auch drei- oder viermal täglich ausreichend gelüftet werden, wenn man den ganzen Tag auf Arbeit ist.
Teilweise werden Ventilatoren eingebaut, die den ganzen Tag die Luft aus der Wohnung saugen, um eine Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Vor dem Einbau der neuen Fenster erfolgte der Luftaustausch durch die Fugen der Fensterflügel. Ein Trick ist ein Teil der Dichtgummis der dicht schließenden Fenster zu entfernen. Was jedoch ein Eingriff in die Bausubstanz ist und den Eigentümer nicht immer erfreut. Ein anderer Trick wurde mir von einem ukrainischen Projektleiter gezeigt, welcher in seiner Heimat im Auftrag der Investoren die Bauleistungen überwacht. Der Fenstergriff bei den Thermofenstern zeigt im geschossenen Zustand nach unten. Er wird etwa 30 bis 45° nach links bzw. rechts nach oben gezogen. Soweit, dass noch das Fenster verschlossen ist, aber der Dichtgummi nicht mehr so dicht angedrückt wird. Das sollte in der Regel bereits ausreichen, eine gewisse natürliche Lüftung zu gewährleisten.

Luftfeuchtigkeit durch Raumentfeuchter reduzieren

Es gibt aber auch Räume, die keine Fenster haben und nur ungenügend belüftet werden können. Das können zum Beispiel eingebaute Schränke sein. Aber auch nach dem Bezug eines neuen Hauses liegt die ersten 2 bis 3 Jahre noch eine Baufeuchtigkeit vor. Das ist Feuchtigkeit, welche aus den mineralischen Baustoffen, wie Kalkputz, Gipsputz, Betonestrich oder vom Farbanstrich stammen. Durch regelmäßiges Lüften und Heizen wird die relative Luftfeuchtigkeit verringert. Behilflich sind auch der Einsatz von Trocknungsgeräten, wenn eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vorliegt, wie zum Beispiel nach einem Wasserleitungsschaden. Der Einsatz von Raumentfeuchter ist dann sinnvoll, wenn vorübergehend die Luftfeuchtigkeit reduziert werden soll, der Raum nicht sehr groß ist und keine andere Möglichkeiten vorhanden sind. Zum Beispiel einen feuchten und nassen Keller trocknet man damit nicht.
Die Raumentfeuchter verursachen auch kein Lärm und sind gegenüber einer Anschaffung eines Trocknungsgerätes wesentlich Preisgünstiger.
Zum Schluss fällt mir ein praktischer Anwendungsbereich ein, wo sich der Raumentfeuchter sehr bewährt hat. Der Wohnwagen meiner Eltern steht auf einem Dauercampingplatz. Im Winter wird dieser nicht genutzt und ist verschlossen. Es gab zwar im Frühjahr keine direkten Schäden durch Feuchtigkeit, aber es roch immer muffig. Im Herbst werden zwei Raumentfeuchter aufgestellt und im Frühjahr ist alles trocken und in Ordnung. Auch im Kühlschrank wird eine Schale mit Granulat aufgestellt. Auch hier ist seitdem alles in Ordnung. Vorher hatte sich etwas Schimmelbelag an den Innenwänden gebildet.

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Die Terrasse im Garten ist im Sommer ein zweites Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am 16. April 2015

Terrasse im Garten
Wer eine Garten besitzt und die Möglichkeit hat, diesen nach eigenen Wünschen umzugestalten, sollte davon in jedem Fall Gebrauch machen. Der Garten wird bei vielen vor allem im Sommer zum zweiten Wohnzimmer, und entsprechend gemütlich gestalten viele Eigenheimbesitzer Ihre Terrasse. Sofern die Terrasse nicht schon von vornherein über einen schönen Bodenbelag verfügt und man es sich leisten kann lohnt es sich, über eine Neugestaltung des Terrassenbodens nachzudenken. Dabei sollte man zunächst eine Grundsatzfrage stellen und beantworten: Möchte man eine Holzterrasse oder doch lieber einen Stein- bzw. Fliesenboden? Ersteres wirkt sehr gemütlich und warm, ist jedoch auch verhältnismäßig teuer und aufwendig im Unterhalt. Ein Belag mit Naturstein oder Terrakotta-Fliesen vermittelt im Kontrast zur Holzterrasse ein mediterranes Flair und ist um einiges pflegeleichter. Wer etwas handwerkliches Geschick besitzt, der kann eine Betonterrasse auch selbst verfliesen – vorausgesetzt man informiert sich vorab ausreichend, was bezüglich des Untergrunds und der Verarbeitung zu beachten ist. Sinnvoll ist beispielsweise eine geringe Neigung von etwa 2%, um einen guten Abfluss des Regenwassers zu gewährleisten. Hohlräume zwischen Betonboden und Fließen müssen unbedingt vermieden werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Fließen bei Frost brechen. Eine weitere Frage ist die nach einer geeigneten Überdachung der Terrasse. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man montiert eine Markise, oder aber man bleibt etwas flexibler und entscheidet sich für einen Sonnenschirm. Zwar kann auch der Sockel eines Sonnenschirms einbetoniert und somit der Standort des Schirms fixiert werden. Es empfiehlt sich jedoch, den Standort des Sonnenschirms flexibel zu halten. Wer sich gegen eine Markise und für einen Sonnenschirm entscheidet findet heutzutage nicht nur im Baumarkt, sondern auch im Internet eine ausgezeichnete Auswahl an Sonnenschirmen und Zubehör findet man z.B. hier. Oftmals ist hier die angebotene Produktpalette sogar größer als im herkömmlichen Fachhandel, ganz abgesehen davon, dass die Lieferung in der Regel frei Haus erfolgt. Für die Abendstunden sollte man sich Gedanken um ein gutes Beleuchtungskonzept machen. Idealerweise sollten die gewählten Lampen mit den Terrassenmöbeln harmonieren. Möglich sind hier sowohl Standleuchten als auch herkömmliche Wandbeleuchtungen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einlassen von Lichtquellen in den Terrassenboden, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass diese leichten später nicht blenden. Sie machen deshalb beispielsweise am Rand der Terrasse oder von Bepflanzungen Sinn. Abhilfe vor allzu frischer Abendluft bieten Außenkamine, Heizstrahler oder Feuerkörbe. Diese bieten nicht nur Wärme, sondern strahlen auch ein ganzes Stück zusätzlicher Gemütlichkeit aus.

Ist das Grundstück ausreichend groß, dann kann man sich für die heißen Tage auch etwas für die Erfrischung schaffen. Neben einer zwischen Hecken oder Thujas versteckter Dusche lassen sich Pools oder kleine Teiche anlegen.

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Schornsteine aus Edelstahl für die zweite unabhängige Heizung

Erstellt von Peter Rauch am 29. März 2015

Der Energiemarkt in Deutschland nimmt langsam beängstigende Zustände an. Die Zeiten der Energiesicherheit sind lange vorbei. Ein großer Teil der elektrischen Energie wird bereits von Windkraftanlagen und Solaranlagen erzeugt. Dass zur letzten Sonnenfinsternis der Freitag nicht zum schwarzen Freitag wurde, haben wir den der fachlichen Kompetenz der Ingenieure zu verdanken, welche den relative schnellen Abfall der erzeugten Elektroenergie von den vielen Solaranlagen in den Leitungsnetzen ausgleichen konnten.

Langsam ziehen sich die großen deutschen Stromkonzerne aus der unrentablen Stromproduktion zurück und verlagern ihre Geschäftsfelder. Die Verluste bei der Stromherstellung werden immer größer, da die konventionellen Kraftwerke teileweise stillgelegt oder nur im niedrigen unwirtschaftlichen Bereich betrieben werden. Wenn keine Sonne scheint, erzeugen dann diese „Schattenkraftwerke“ Strom. Diese werden Schritt für Schritt abgeschalten. Wenn in den nächsten Jahren die „alternativen Energieanlagen“ kein Strom produzieren, gehen entweder die Lichter in vielen Regionen von Deutschland aus oder es wird Atomstrom aus Frankreich oder Tschechien exportiert.

Ein Stromausfall über mehrere Stunden ist auch nicht das Problem, wenn man nicht davon abhängig ist. Man stellt eine Kerze auf den Tisch und liest einfach einmal ein Buch.
Auf das Problem des Ausfalls der elektronischen Vernetzung möchte ich nicht weiter eingehen, keine Ampel, die Kassen der Kaufhallen fallen aus, der Patient auf dem Operationstisch muss etwas warten und die im Fahrstuhl eingesperrten Hausbewohner lernen sich endlich einmal kennen usw.

Zuhause arbeitet bei Stromausfall aber auch keine Heizung, da die Pumpen und der Computer an der Heizanlage nicht arbeiten.

Die zweite Heizanlage braucht ein Schornstein

Die zweite unabhängige Heizanlage benötigt aber auch einen Schornstein. Der nachträgliche Einbau eines Schornsteins ist nicht immer einfach. Er sollte sich in der Nähe befinden, wo sich auch der Ofen bzw. Kaminofen befindet. Wurden früher die Schornsteine gemauert, so haben heute Schornsteine aus Edelstahl zahlreiche Vorteile. Das sind Edelstahlschornsteine, welche von den Öl- oder Gasheizungen bekannt sind. Diese Edelstahlrohre lassen sich in vorhandene alte Schornsteine einbauen. Damit wird nicht nur der Montageaufwand, sondern auch der Dreck von den Einbauarbeiten wesentlich reduziert. Ist kein alter Schonstein vorhanden, so gibt es Leichtbauschornsteine. Diese bestehen aus großen leichten Formsteinen, welche sehr schnell zusammengefügt werden. Diese ummanteln das Edelstahlrohr. Diese Schornsteine können praktisch auf jede Deckenkonstruktion aufgesetzt werden, ohne dass es statische Probleme gibt. Ist im Zimmer kein Platz für den zusätzlichen Schornstein, so kann der Schornstein aus Edelstahlrohr auch außen an der Fassade angebracht werden. Für jede Anwendung gibt es ein bestimmtes System.

System eines Schornsteins aus Edelstahl

Welchen Ofen wählen

Viele Jahrhunderte lang wurde mit einem offenen Kamin oder einem Kachelofen geheizt. Der Vorteil bei einem Grundkachelofen ist der hohe Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die Wärme wird in den Schamottesteinen gespeichert und über längere Zeit an den Raum abgegeben. Die Strahlungswärme ist angenehm und der Ofen kann auch im Sommer an kalten Tagen betrieben werden, wenn es im Zimmer kalt ist und die zentrale Heizungsanlage wegen der paar kalten Tage nicht betrieben werden soll.
Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche Wärmeabgabe. Der Heizeinsatz aus Grauguss ermöglicht auch einen Dauerbetrieb.

In den Durchbrandöfen können alle festen Brennstoffe bei einem Wirkungsgrad von 75-80 % verbrannt werden. Die Wärmeabgabe an den Raum erfolgt über Konvektion und Strahlung. Die neuen Universal-Dauerbrandöfen verbrennen die festen Brennstoffe raucharm, in dem hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und von der Seite zugeführt wird. Damit wird die Verbrennung des Schwelgases verbessert.
Bei der Auswahl der Kaminöfen sollte man auf die Größe der Glasfenster achten. Über die Glasfenster dringt die Wärmestrahlung in den Raum. Bei kleinen Räumen sollten daher Kamine mit kleinem Fenster und einer größeren Speicherfähigkeit der Ummantelung, z. B. aus Specksteinen, ausgewählt werden. Beachtet man dies nicht, so kann es in den Räumen sehr warm werden. Durch ausgefeilte Technologien können Wirkungsgrade bis 90 % erreicht werden.

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Die Planung einer Außentreppe

Erstellt von Peter Rauch am 29. März 2015

Die Treppe ist einer der kompliziertesten Bauteile eines Gebäudes. Bei der Planung einer Innentreppe oder einer feuerverzinkten Stahltreppe für den Außenbereich muss der zur Verfügung stehende Platzbedarf bestimmt werden. Abhängig davon ergeben sich die Möglichkeiten der Treppenformen, der Maße der Treppen und der Verziehung.

Unser normales Schrittmaß beträgt 63 cm. Diese Größe ist wichtig zur Bestimmung des Steigungsverhältnisses. Dieses Verhältnis ergibt sich aus:

63 cm = Auftrittsbreite a + 2 Steigungshöhen s

Der Richtwert für die Steigungshöhe bei einem Einfamilienhaus liegt zwischen 17 – 19 cm.
Der Wert ist abhängig von der Raumhöhe bzw. bei einer Außentreppe bis zur Terrasse bzw. bis zur Höhe der Balkontür. Die normale Raumhöhe liegt bei etwa 2,75 m. Hier ergeben sich in der Regel 15 Steigungen bei einer Steigungshöhe s von 18,33 cm.

Für die Auftrittsbreite a ergibt sich somit:

Auftrittsbreite a = 63 cm – 2 Steigungshöhen s
A = 63 cm -2 x 18,33 cm
A = 26,34 cm

Die Länge des Treppenlaufes ergibt sich danach:
Länge = (Anzahl der Steigungen – 1 Auftritt) x Auftrittsbreite
L = (51-1) x 26,34 cm = 3,69 m.

Eine gerade Treppe müsste bei einem Podest (Antritt und Austritt) von je 1,10 m fasst 6 m lang sein. Um Platz zu sparen, werden verschiedene Treppenformen hergestellt. Die verbreitetsten Formen in einem Einfamilienhaus sind die viertelgewendete im Antritt und die viertelgewendete im Antritt und Austritt. Den kleinsten Raum benötigen die einläufigen Wendeltreppen. Diese haben sowohl ihre Vorteile aber auch Nachteile. Die Vorteile sind die interessanten gestalterischen Aspekte im Innen- und Außenbereich. Als Außentreppe werden diese gern bei Terrassen oder Balkone angebaut, wenn man direkt von Balkon in den Garten möchte.

Der Nachteil einer Wendeltreppe besteht in der Enge und sie lässt sich auch nicht so gut begehen, was im Alter Probleme bereiten kann. Bei einem Einfamilienhaus ist die Treppenhöhe durch die Höhe des Gebäudes begrenzt, aber bei Türmen sind genügend Podeste zum Verschnaufen vorzusehen. Im Bild eine Naturtreppe durch das Nadelöhr am Pfaffenstein in der Sächsischen Schweiz.

Nadeloehr auf dem Pfaffenstein

In den wärmeren Regionen befinden sich die Treppen nicht im Gebäude, sondern außen. Diese Treppen ermöglichen den Zugang zu den separaten Wohnungen in den Etagen. Hier ein Beispiel bei einem kleinen Baumarkt in Midoun auf Djerba in Tunesien. Dort währen Stahltreppen wegen der sommerlichen Hitze nicht so angebracht.

Freie Treppe bei den Häusern in Tunesien

In Deutschland findet man verzinkte Stahltreppen auch an kleinen Wohngebäuden, wo die obere separate Wohnung als Ferienwohnung genutzt wird. Ohne diese Außentreppe müssten die Gäste immer durch den Wohnbereich der Vermieter und die Bedingungen einer abgeschossenen Wohnung werden nicht erfüllt. Viele Häuser werden nur teilweise genutzt. Die Kinder sind groß und wohnen wo anders und die obere Etage ist leer. Durch eine Außentreppe lässt sich durch relativ wenig Aufwand die obere Etage oder umgekehrt als separate Wohnung vermieten.

Die Treppenform aber auch das Treppenmaterial sollte zum Haustyp passen. Optisch wird sicherlich die schönste Stahltreppe nicht unbedingt zu einem Holzhaus oder zu den typischen Häusern in den Alpen passen. Hier sind sicherlich Holztreppen oder in Kombination mit Steinstufen auf der windgeschützten Seite unter dem breiten Dachüberhang besser. Frei bewitterte Holztreppen bedürfen dagegen einen hohen Pflegeaufwand. Feuerverzinkte Stahltreppen sind auch hier besser geeignet.

Nicht nur das Material, sondern auch die Qualität der Ausführungen sind entscheidend für die Haltbarkeit. In dem nachfolgenden Beispiel wurde das Wohnhaus in Vinnitsa gerade fertiggestellt. Es waren gerade einmal wenige Mieter eingezogen. Die Treppenstufen des Eingangsbereiches haben nicht einmal den ersten Winter überstanden.

Schadhafte Treppenstufen bei einem neuen Wohnhaus

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Passende Würfelregale für die Dachgeschosswohnung

Erstellt von Peter Rauch am 19. März 2015

Wer sich eine Dachgeschosswohnung zur Miete auswählt, möchte nicht nur die schöne Aussicht über die Dächer der Stadt oder das schöne Panorama der Landschaft genießen. Die Form und Größe der Dachgeschosswohnung wird durch die vorhandene Dachkonstruktion bestimmt. An den Seiten sind meistens die Abseitwände nur zwischen 60 bis 100 cm hoch und die Seitenwände werden durch die schräg verlaufenden Dachschrägen begrenzt. Ebenso wird in vielen Fällen die Raumgeometrie durch die Zangen, Pfetten und Stiele bestimmt, welche die Dachkonstruktion tragen.
 
Die große Schrankwand oder die übergroße Eckcouch lässt sich oft in dieser Raumgeometrie kaum unterbringen. Für diese verwinkelten Räume ist ein Würfelregal ideal. Es gibt unterschiedlich große Würfelteile aus Holz, welche sich mit Schubladen und Glastüren kombinieren lassen. Durch diese vielfältigen Möglichkeiten dieses Systems für die individuelle Wohnungseinrichtung lassen sich nicht nur interessante Räume gestalten, sondern es können auch praktisch alle Raumecken optimal genutzt werden. Das betrifft gerade kleine Dachwohnung oder Wohnungen mit vielen verwinkelten Räumen, wo sich herkömmliche Möbel nicht richtig aufstellen lassen. Die Anwendung der Würfli ist jedoch nicht nur auf die Dachwohnung begrenzt. Es gibt praktisch keine Anwendungsgrenze, ob im Hobbyraum, in den Schulen oder in den Praxen. Der Vorteil besteht aber auch darin, wenn ein Umzug ansteht und die Zimmer eine ganz andere Raumgeometrie haben. Nicht selten wird die neue Wohnung in der idealen Wohnlage nicht genommen, weil die Möbel nicht in die Wohnung passen. Aufgrund der Abmessungen der Würfelregale und verschiedenartigen Möglichkeit der Zusammenstellung lassen sich diese Möbel praktisch überall aufstellen. Und wenn, dann bleibt ein Regalteil übrig, aber nicht ein Kleiderschrank. Es sieht auch nicht schön aus, wenn die Schrankwand nur zur Hälfte aufgestellt werden kann, weil die Stellfläche zu klein ist.
Die kleine Manufaktur fertigt auf Wunsch auch individuelle Holzteile passend für das Programm. Das können z. B. passende Schreibtischplatten für den heimischen Arbeitsplatz oder ein Couchtisch für die vorhandene Sitzgruppe im farblichen Stiel zum Würfelregal sein.

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Für eine richtige Dachabdichtung sorgen

Erstellt von Peter Rauch am 19. März 2015

Jedes Gebäude unterliegt einem Alterungsprozess, sodass nach einem bestimmten Zeitabschnitt Sanierungsarbeiten erforderlich sind. Die Baustoffe eines Wohngebäudes unterliegen einem physikalischen oder auch chemischen Verschleiß. Daneben gibt es auch den moralischen Verschleiß, wenn die vorhandene Bausubstanz nicht mehr den heutigen Wohnansprüchen genügt. Wurden vor einigen Jahrzehnten kleiner Räume bevorzugt, so sind heute in den geräumigen Wohnzimmern die Küchen integriert und die Bäder zu kleinen Wellnessoasen ausgebaut.

Es sind in einem bestimmten Intervall Renovierungsarbeiten erforderlich

Damit alle Gebäude und Anbauten auf dem Grundstück möglichst lange ihre Funktionstüchtigkeit behalten, sind in einem bestimmten Intervall Renovierungsarbeiten erforderlich. In vielen Fällen denkt man dabei an die optische Verbesserung. Viel wichtiger ist jedoch die Erhaltung der Funktionsfähigkeit. In das Gebäude bzw. in die Konstruktion darf von außen kein Wasser eindringen. Dringt einmal Wasser in das Gebäude, so erfolgt sehr schnell eine Zerstörung der Bausubstanz. Im Keller merkt man dies relativ schnell, wenn die Luftfeuchte ansteigt. Neben der von außen eindringenden Feuchtigkeit ist aber auch die Kondenswasserbildung eine der Hauptursachen. Hier ist vor Beginn einer Sanierung genau die Ursache zu ermitteln. Oft können die Ursachen an einer falschen oder einer unzureichenden Lüftung liegen.

Dagegen ist heute der Feuchtigkeitseintrag über die Außenwände oder auch durch das Dach nicht so fort erkennbar. Befindet sich auf der Außenwand eine Wärmedämmung, so ist es nicht selten, dass Regenwasser über kleine Fugen in der dünnen Putzschicht zwischen die Dämmplatten und der tragenden Wand läuft. Gerade auf der West- und Südwestseite, wo eine Schlagregenbeanspruchung vorliegt, kann das Wasser eindringen. Die Wände werden feucht und die Dämmeigenschaften werden erheblich herabgesetzt.

Neben den in Mitteleuropa typischen Satteldächern gibt es viele Flachdächer. Diese Flachdächer gibt es nicht nur bei Wohngebäuden im Bungalowstil, sondern auch bei Vorbauten, bei einer überdachten Veranda, beim Geräteschuppen oder bei der Garage. Diese Dächer haben auch nicht immer das ewige Leben und es treten Undichtheiten auf. Mit der Dachabdichtung von Watco lassen sich Dächer nicht nur optisch wieder aufwerten, sondern neben dem Schutz der Dachhaut werden auch kleine Risse und Fugen verschlossen. Es bietet eine gute Alternative gegenüber einer Neueindeckung bzw. einer kostenaufwendigen Reparatur einer leicht geschädigten Dachfläche.

Undichtes Flachdach
Bild: Das sind unkomplizierte Flachdächer. Aber wenn man nicht weiß, dass sich Feuchtigkeit durch Regen bis zu 30 cm nach oben bewegt, werden an der Stelle, wo die Dachsteine auf dem Flachdach aufliegen, immer Feuchtigkeitsprobleme auftreten. Diese Stelle ist konstruktiv falsch ausgeführt und der Eigentümer versucht seit vielen Jahren diesen Anschluss abzudichten.

Die Inspektion der Dachfläche

Um Schäden an Gebäuden zu vermeiden, ist regelmäßig eine Inspektion erforderlich. Einen genauen Zeitplan gibt es nicht. Es dürfte ausreichen, wenn Sie sich einmal im Frühjahr und im Herbst alle wichtigen Bauteile, wie die Dächer, Dachentwässerung, die Wasserleitungen einschließlich der Heizleitungen ansehen. Es ist auch sinnvoll, wenn alle Ventile einmal geschlossen und wieder geöffnet werden. Auch sollte der Keller nach möglichen Feuchteflecken kontrolliert werden. Sind hier Holzmöbel aufgestellt, so sind diese auch auf der Rückseite auf einen möglichen Schimmelbefall oder Pilzbefall zu kontrollieren. Ebenso wichtig ist die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der Fenster. Sind diese aus Holz, so sind eventuell auch Ausbesserungsarbeiten an der Farbbeschichtung an den Wetterschenkeln erforderlich.

Sehr wichtig ist die Kontrolle der Dächer. Sind die Satteldächer ausgebaut, so kann eine schadhafte Dacheindeckung von innen nur schlecht erkannt werden. Daher ist auch eine Besichtigung von außen vorzunehmen. In der Regel sehen Sie die Dachfläche erst richtig, wenn Sie ein paar Schritte vom Haus entfernt sind. Mit einem kleinen Fernglas sieht man besser, ob ein paar Dachsteine verrutscht sind. Aber auch ein Digitalfoto lässt sich am PC-Bildschirm gut vergrößern und Sie sehen die Details besser. Ebenso sollten Sie sich die Dachfläche aus den Dachflächenfenstern ansehen. Vergessen Sie nicht die kleinen Regenrinnen rechts und links am Dachflächenfenster an zusehen. Schmutz und altes Laub verstopfen den ungehinderten Abfluss des Niederschlagswassers von der Dachfläche und das Wasser läuft dann in die Dämmung der Dachschräge. Bei begehbaren Flachdächern ist dagegen eine Kontrolle der Dachversiegelung schon etwas einfacher. Wobei hier die Erfahrungen eines Fachmannes sehr nützlich sein können. Als Laie können undichte Blechanbindungen oder Risse im Dachbelag übersehen werden.

Kontrollen sind besonders nach großen Stürmen und nach einem starken Regen sehr sinnvoll.
Undichtigkeiten in der Dachhaut lassen sich durch Wasserflecke an der Decke oder an der Holzkonstruktion feststellen. Allerdings ist es nicht immer genau zu bestimmen, wo das Wasser eigentlich durchläuft. Das Niederschlagswasser dringt irgendwo zwischen der Dachhaut ein und fließt zwischen der Schicht und der tragenden Dachkonstruktion entlang und tritt an einer anderen Stelle an der Decke aus. Ohne die Erfahrungen eines Dachdeckers kann die Suche der undichten Stelle erfolglos sein bzw. sie ist sehr zeitaufwendig.

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Selbst gemacht mit Holz und Leimholzplatten

Erstellt von Peter Rauch am 28. Februar 2015

Einer der weitverbreiteten Hobbys ist das Basteln. Ob nun kleine Modelle, die individuelle Gestaltung einiger Möbelstücke, Einrichtungsgegenstände oder ganze Zimmerverkleidungen, es sollte Spaß und Freude machen. Oft hat man Ideen, was man machen könnte. Aber nicht immer weiß man, wie dies richtig gemacht wird. Neben den vielen Hobbybüchern zum Selbstmachen findet man auch im Internet viele Tipps und in verschiedenen Videos wird auch visuell gezeigt, wie es gemacht wird. Aber auch die Baumärkte bieten kostenfrei kleine Flyer an, in den die fachliche Ausführung einzelnen Handwerkerarbeiten, wie das Verlegen von Laminat oder einfache Maurerarbeiten, beschrieben und bildlich dargestellt werden. Diese kleinen Tipps sind nützlich, da man auch als Handwerker nicht alle Einzelheiten anderer Gewerke kennt.
Eine der am meisten verarbeiteten Baustoffe in Deutschland sind das Holz bzw. die Holzwerkstoffe.

In einer tunesischen Tischlerei
In einer Tischlerei in Aijm auf Djerba in Tunesien

Holz ist durch seine hervorragende Eigenschaften nicht nur ein idealer Baustoff für Dachstühle, Fertigteilhäuser usw., sondern es lassen sich viele nützliche Gegenstände, wie Möbel oder Behältnisse herstellen. Selbst einige Autos in den 50iger Jahren im letzten Jahrhundert, wie der F8 oder P70, bestanden aus Holzleisten. Aber auch Boote und Jachten wurden und werden aus Holz und Holzwerkstoffe hergestellt. Holz ist statisch hoch beanspruchbar und relativ leicht zu verarbeiten. Es ist im Bauwesen ein wichtiger Baustoff zur Errichtung von Gebäuden, Brücken oder auch Türmen. Holz hat aber auch einige Nachteile. Es ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Es quillt und schwindet (z. B. Fichte radial -4 %, axial 0,4 % und tangial -8 %), also es verändert sein Volumen bei Feuchteeinfluss. Wird das Holz verleimt, so wird die Volumenänderung durch die unterschiedliche Ausrichtung wesentlich reduziert. Das Leimholz lässt sich für anspruchsvolle Holzplatten oder Holzkonstruktionen verarbeiten. Gerade Möbel, Schubladen oder Regale sollen ihre Form nicht verändern. Diese verleimten Holzplatten gibt es im Holzfachmarkt, man kann aber auch kostengünstiger gebrauchte Leimholzplatten kaufen. Oft sind das Restposten oder auch Sonderangebote.

Das Holz schützen

Bei hoher Feuchte siedeln sich Holz zerstörende Insekten oder gar Pilze an. Es ist daher wichtig, dass Holz trocken bleibt und vor Feuchte geschützt wird. Das gilt natürlich auch im Innenbereich. Holzschutzmittel gleichen nur die fehlende Eigenresistenz des Holzes aus. Bieten somit keinen dauerhaften Schutz. Eine ständige Kontrolle und Nachbehandlung ist daher erforderlich. Im Innenbereich ist die Verwendung von Holzschutzmittel nicht zulässig. Im Außenbereich sind nur vom DiBt amtlich zugelassene Holzschutzmittel zu verwenden. Dabei ist die jeweilige Gefährdungsklasse zu beachten. Besser ist natürlich ein konstruktiver Holzschutz. Das sind Konstruktionen, wo entweder kein Niederschlagswasser hinkommt, z. B. große Dachüberhänge, oder das Holz sehr schnell abtrocknet. Nicht tragende Holzteile, wie Wandverkleidungen, Zäune, Holztore usw. können mit Lasuren ausreichend vor Feuchte geschützt werden. Diese Produkte gibt es auf den Baumärkten, wie z. B. bei Hellweg. Lasuren sind diffusionsoffen und lassen die durch kleine Risse eingedrungene Feuchte wieder heraus. Lacke und diffusionsdichte Farben sind für Holzteile nicht geeignet.

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Parkett für den Wohnraum

Erstellt von Peter Rauch am 17. Februar 2015

Parkett ist ein Bodenbelag, der für Natürlichkeit und Wärme steht. Durch seine Robustheit ist er besonders pflegeleicht und langlebig. Während andere Bodenbeläge nach einer gewissen Zeit komplett erneuert werden müssen, kann man Parkett abschleifen und schon strahlt der Boden wie Neu. Durch die Vielfältigkeit bleiben kaum Wünsche offen, denn bei Hiestand-Parkett gibt es von klassisch, über modern bis exklusiv eine große Auswahl.

Parkett besteht aus Hartholz mit furniertem Weichholz oder massiven Holzelementen, wobei zwischen Ein- und Mehrschichtparkett unterschieden wird. Das einschichtige Parkett besteht aus massivem Vollholz, während bei Mehrschichtmodellen zwei oder drei Schichten zum Einsatz kommen. Diese Art wird auch Fertigparkett genannt. Je stärker die Vollholzschicht ausfällt, umso öfter ist es möglich den Belag abzuschleifen.

Parkett
(*Für den Nachweis der Bildquelle ist der Autor des Artikels zuständig.)

Parkett unterscheidet sich bei der Oberflächengestaltung (Sortierung). Es stehen dabei zahlreiche Holzarten (von Birnbaum, über Ahorn bis Zeder) zur Wahl. Jede Art verfügt über eine ganz spezielle Farbgebung und besitzt seinen eigenen Charme. Es gleicht keine Oberfläche der anderen. Durch die Vielzahl der Farbtöne ergeben sich große individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, welche dem jeweiligen Einrichtung Stil angepasst werden können. Da Parkett sehr langlebig und wertbeständig ist, kann man hier von einer Investition in die Zukunft sprechen, denn durch die Verwendung erhalten die Räume eine ganz individuelle Note. Außerdem dient es als Wertsteigerung bei einer Immobilie, da es sehr langlebig ist.

Parkett zeichnet sich durch seine Pflegeleichtigkeit aus. Bei geölten oder versiegelten Böden sorgen spezielle Reinigungsmittel für den gewünschten Glanz. Bei hoher Beanspruchung sollte in regelmäßigen Abständen eine Reinigung durchgeführt werden, damit vorhandene Schmutz- und Staubpartikel verschwinden. Die Pflege trägt dazu bei, um die Lebensdauer des Parkettbodens zu verlängern. Besonders während der Heizperiode müssen die Fugen vor eintretender Feuchtigkeit geschützt werden. Kleinere Schäden im Parkett können mit einem Reparatur Set schnell und effektiv beseitigt werden. Um Kratzer erst gar nicht aufkommen zu lassen, sollten bewegliche Möbelstücke und Stühle mit Filzgleitern ausgestattet sein.
Die Auswahl bei www.hiestand-parkett.ch bietet für Wohnräume einen natürlichen Naturstoff und erlaubt dabei einen ganz individuellen Einrichtungsstil. Außerdem beeinflusst der Bodenbelag positiv das Raumklima, da hier Feuchtigkeit aufgenommen wird und diese bei trockener Luft wieder entweicht.
Durch die große Auswahl an Parkett, lassen sich Räume nach Belieben ausstatten und an den jeweiligen Einrichtungsstil anpassen. Die verschiedenen Holzarten haben ihren eigenen Charme und sorgen für Exklusivität. Für die weitere Parkettpflege von geölten Parkett empfiehlt es sich die Woca Holzpflege Produkte zu verwenden einen Online Woca Shop finden Sie hier http://www.holzpunkt-parkett.ch/shop/ki/Parkettpflege-fuer-geoeltes-Parkett-281.html auch gibt es die Produkte in der Holzpunkt Filiale in Bern, Zürich, Zug und in Wila.

Autor
Martin Graf

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Die richtige Wohnungseinrichtung mit Holzmöbel

Erstellt von Peter Rauch am 15. Februar 2015

Egal, ob Sie neu bauen oder eine bereits fertige Wohnung beziehen möchten, die vorhandenen Raumabmessungen, sowie die Anordnung der Fenster und Türen bestimmen die Möglichkeiten der Wohnungseinrichtung. Aber auch die Anordnung der Heizkörper oder des Kamins sowie die Standorte der Beleuchtungsanschlüsse und Steckdosen beeinflussen die Anordnung der Möbel.

Sie sollte daher rechtzeitig die Anordnung und den Einrichtungsstil planen. Praktisch ist ein Grundriss der Wohnung anzufertigen. Geeignet hierfür ist zum Beispiel Kästchenpapier. Anschließend werden die Möbel im gleichen Maßstab aus Papier oder Pappe hergestellt. Durch hin und her schieben lässt sich erkennen, wo diese optimal in den einzelnen Räumen hinpassen. Es lässt sich so erkennen, welche Möbel in der neuen Wohnung aufgestellt werden können und welche nicht mehr passen oder wie groß die neuen Möbel sein sollen. Sicherlich gibt es auch geeignete Programme, wo man am PC-Bildschirm die Wohnung einrichten kann. Durch die 3-D Ansicht bekommt man auch einen optischen Eindruck. Allerdings muss man hierbei etwas mehr Zeit einplanen und trotz der bildlichen Darstellung ist nicht immer der Platz zwischen den einzelnen Einrichtungsgegenständen erkennbar. Dieser muss so groß sein, dass man ohne Probleme auch durchkommt oder den Stuhl soweit nach hinten schieben kann, um bequem aufzustehen.

Die richtige Raumgröße beachten

Einer der gegenwärtigen Fehler bei der Einrichtung der Wohnung ist die Auswahl des Schlafzimmers. Unverständlich, warum viele Architekten diese Zimmer so vernachlässigen. Meist ist diese Zimmer viel zu klein. Es sollte unabhängig der Möbel wenigstens circa 50 m³ Raumluft beinhalten. Bei der Nachtruhe wird pro Person etwa 1 Liter Wasserdampf an die Raumluft abgegeben. Diese Feuchte muss sich ausreichend verteilen können und auch die Oberflächen der Wände und Möbel durch Sorption aufgenommen werden können, ohne Feuchteschäden in Form von Schimmelpilzen zu verursachen. Die längste Zeit hält man sich im Schlafzimmer auf. Es sollte daher das beste Zimmer bezogen auf die Gesundheit sein. Richtige Betten, ausreichend frische Luft, störungsfrei, das sind einige wichtige Aspekte des gesunden Schlafes. Richtige Möbel aus Holz sind besser als, welche die Lösungsmittel ausgasen. Ebenso sind zwar weiche Teppiche oder Textilfußbodenbeläge schön, sammeln aber große Mengen an Staub und Mikroorganismen. Nach unserer Onlinebefragung kommen mehr als 70 % der Feng-Shui. Nach dieser Lehre haben die Farben in der Wohnung und in den Räumen eine bestimmte Wirkung, wie Gesundheit, Familienharmonie und Erfolg.

Die richtige Wahl der Möbel

Jeder hat eine andere Vorstellung, es gibt auch ein umfangreiches Angebot von schönen, praktischen und unpraktischen Möbeln, ob Sitzgruppen oder Möbel zur Aufbewahrung von Gegenständen oder Wäsche. Die Möglichkeiten der Möbelausstattung wird von der Raumgeometrie und der Größe der Räume bestimmten. Daher ist wie bereits oben genannte, eine Planung der Einrichtung vor dem Bezug sehr sinnvoll. Wichtig bei Auswahl der Möbel sind die leichte Pflege und ihre praktische Nutzung. Eine runde oder eine ovale Tischform bietet einzelnen die meiste Bewegungsfreiheit und einen optimalen Blickkontakt mit den anderen. Aber diese Tischform benötigt im Verhältnis viel Platz.

Eine wuchtige Sitzecke aus Leder sieht schön aus, ist aber immer kalt, wenn man sich darauf setzt. Schließlich möchte man sich auch beim Sitzen oder Liegen wohlfühlen.
Der Wohnbereich soll seine eigene und unverwechselbare Atmosphäre durch die Kombination von Mobiliar und Accessoires erhalten. Hierzu dienen Bilder, Skulpturen oder Blumen. Ausgefallene Einzelmöbelstücke aus Holz können dem jeweiligen Wohnraum einen ganz besonderen Reiz geben.
Möbel aus Holz sind nicht nur ökologisch und verschaffen ein gesundes Raumklima, sie sind zeitlos und passen in fasst jede Raumgestaltung. Sie sind langlebig und bei entsprechender Pflege sehr lange haltbar.

Tischler in Ajim auf Djerba

In anderen Ländern bestehen die Möbel aus Holz. Wie zum Beispiel in dem nebenstehenden Bild. Hier hatten wir eine kleine Manufaktur in Ajim auf der Insel Djerba in Tunesien besucht und zugesehen, wie die Möbel aus Holz hergestellt werden. Bereitwillig zeigte uns der Tischlermeister, welches Sortiment er fertigt, es reichte vom kompletten Schlafzimmer und alle Einrichtungsgegenstände, welche die Tunesier in ihren Wohnung benötigen. Beieindruckend ist, schon, welche schönen Möbel aus den Brettern entstehen und durch die fachgerechten Holzverbindungen zusammengefügt werden. Natürlich müssen Sie nicht soweit fahren. In Westfalen können Sie
Holzmöbel der Naturmöbel Manufaktur anfertigen lassen. Ein kleines Unternehmen, welches sich auf die Herstellung und den Direktvertrieb massiver und flexibler Holzmöbelsysteme spezialisiert hat.

Elektroanschlüsse in der Wohnung

Bei der Einrichtung und Planung der Wohnung sollte auch die Anordnung der Beleuchtungsanschlüsse und der Steckdosen beachtet werden. Die richtige Beleuchtung sollte bei trüben Tagen das Tageslicht ergänzen aber auch blendfrei sein und dem Raum eine wirkungsvolle Atmosphäre geben. Schöne Lampen sind dekorativ und sollten sich harmonisch in die Gestaltung der Räume einfügen. Bei der Auswahl von Energiesparlampen soll das „warme“ Licht gewählt werden. Das weiße Licht hat einen hohen Blauanteil, diese bringt unseren Biorhythmus durcheinander und am späten Abend, wenn wir schlafen gehen sollten, sind wir munter.
Es sollten überall dort Steckdosen in ausreichender Zahl vorhanden sein, wo sie benötigt werden, wie zum Beispiel in der Küche. In einiger Literatur wird empfohlen, dass neben den Kopfteilen der Betten Steckdosen für die Beleuchtung und den Radiowecker aber auch ein Telefonanschluss sein sollten. Allen elektrischen Anlagen und auch die Elektroleitungen umgibt ein elektrisches Feld, welches gerade für einen gesunden Schlaf zu vermeiden ist. In der Nähe vom Kopf sollten sich daher überhaupt keine elektrischen Geräte befinden. Mit der Verlegung von Elektroleitungen am Kopfbereich der Betten sollte man sehr sparsam sein. Hier könnte auch eine speziell geschützte Leitung verlegt werden.

Ein kleiner passender Holzschrank neben Kaminofen.

Kleiner Holzschrank passend zum Kamnofen

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