Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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Bücher eine Quelle des Wissens

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 11. Februar 2014

Im Zeitalter des Internets werden große Mengen an verschiedenste Informationen angeboten. Schnell mal „gegoogelt“ und schon findet man eine Antwort auf seine Fragen oder eben nicht. Weil die Frage ungünstig formuliert wurde oder das angezeigte Ergebnis keine richtige Lösung bietet. Für die erste Orientierung ist dieses Informationsangebot sehr nützlich. Betrachten wir aber einmal, wie viel Wert diese Informationen haben.

Es wird kaum bewusst wahrgenommen, dass die angezeigten Informationen im Internet ausgewählt sind. Unpassende Informationen werden nicht angezeigt oder können nicht aufgerufen werden. Das ist nicht nur in anderen Ländern so. So wollte ich zum Beispiel ausgewählte russische Videos zu einem bestimmten Problem ansehen. Dieses wurde durch die GEMA blockiert. Auf den vorderen Plätzen der Suchanzeigen landen die Informationen der großen Medieneinrichtungen. Nur sehr wenige Journalisten sind objektiv, die Mehrheit muss das Berichten, was Ihr Auftraggeber vorgibt.  Quellenangaben fehlen sehr oft. Wirkliche Fachtexte verschwinden immer mehr nach hinten, da die Marketingstrategien immer komplizierter und teurer werden und für den Einzelnen kaum noch überschaubar sind. Verkaufseiten dominieren daher auf den vorderen Plätzen, da mit dem Verkauf das Marketing finanziert wird.

Wikipedia ist von der Sache nicht schlecht. Aber auch hier bestimmt der Redakteur des Themenkomplexes den Inhalt des Artikels. Was er nicht versteht, wird gelöscht oder geändert. Die Namen des Verfassers des Textes und auch die Quellenangaben fehlen. In Deutschland gibt es eine Impressumspflicht für den Internetauftritt. In anderen Ländern sieht man das nicht so streng. Der Verfasser ist trotzdem oft schwer zu finden. Bei vielen Internetseiten ist nicht immer der Autor auch der wirkliche Autor. Bei schwachen inhaltlichen Texten kommt es auch nicht so darauf an.

Es ist auch heute dem User noch nicht bewusst, dass die Erstellung eines Fachbeitrages viel Zeit kostet und er nichts dafür bezahlen brauch. Daher gibt es im frei zugänglichen Bereich im Internet auch nur sehr wenige qualitative hochwertige Informationsangebote, wie es vergleichsweise eine Fachzeitschrift oder ein Buch bietet.

Bücher über das Internet bestellen.

An die Bücher oder an die Form eines eBooks werden entsprechende Anforderungen gestellt.  Der Autor und Hersteller (Verlag) ist zu nennen. Diese sind für den Inhalt verantwortlich. Für jedes selbstständige Werk sollte auch eine ISBN beantragt werden.

Eine ISBN wird beim  MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels in 60311 Frankfurt, Großer Hirschgraben 17-21, beantragt.  Auf dem Meldeformular wird genau beschrieben, wer der Autor ist und um welches Werk es sich hierbei handelt. Je zwei Pflichtexemplare sind bei der Deutschen Nationalbibliothek und der jeweilig zuständigen Landesbibliothek einzureichen. Das macht in der Regel der beauftragte Verlag. Als Selbstverlag bleiben alle Rechte bei Ihnen, was Vor- und Nachteile haben kann. Das Buch kann bei gleicher Gewinnhöhe preisgünstiger vermarktet werden.  Der Nachteil besteht darin, sie müssen sich selbst um die Vermarktung kümmern.

Werden die Bücher in Form als eBook angeboten, so sind diese als pdf-Datei auf einer CD zu brennen.  Die Bücher können in das LVB (Verzeichnis lieferbare Bücher) eingetragen und so von jedem Buchhändler über den PC bestellt werden. Meine Erfahrungen sind, einige Interessenten haben erst im Internet recherchiert, sind anschließen zum Buchhändler gelaufen und haben dort meine Fachbücher bestellt. Dieser umständliche Bestellvorgang ist in den letzten Jahren sehr rückläufig.

Die Bestellung im Internet hat eine Vielzahl von Vorteilen. Man kann praktisch auch am Abend und bei verschiedenen Onlinebuchhändlern, z. B. wie  buecher.de anklicken und das gewünschte Buch auswählen sowie bestellen. Meistens kann man sich bei den Onlinebuchhändlern die Leseproben und das Inhaltsverzeichnis oder die Kundenrezension ansehen. Sind die Bücher bei Google Buch gelistet, so findet man bei der Eingabe des Titels oder der ISBN ein Auszug aus dem Buch. Konnte man vor einigen Jahren eBooks nur am PC oder Laptop lesen, so ermöglichen die Tablets heute eine Abspeicherung einer „halben Bibliothek“. Mann muss nicht mehr viele Bücher auf die Reise mitnehmen.

Für Ausarbeitungen bevorzuge ich nach wie vor das Papierformat. Dann sind die Artikel und Auszüge thematisch zugeordnet und gleichmäßig im Arbeitsraum verteilt. Optisch lässt sich dies besser zuordnen und finden. Bei fremdsprachlichen Artikeln bevorzuge ich dagegen lieber die elektronische Abspeicherung. Wichtige Abschnitte können schnell kopiert und über einen Translator (Google oder Promt) übersetzt werden. Das spart viel Zeit beim Durcharbeiten dieser Literatur.

Gerade wenn inhaltlich Fachbücher durchgearbeitet werden müssen, dann ist der Besuch einer Bibliothek unumgänglich.  Das ist eine sinnvolle Möglichkeit, um Kosten für den Kauf teurer Bücher zu sparen. Aber ganz ohne eine kleine private Handbibliothek geht es nicht. Besonders Tabellenwerke, Lexika und Übersichten sind wichtig.

Bei mir sind die Bücher thematisch im Regal abgelegt.  Kaumännischer Bereich, Bautechnik, Baustoffe, Chemie oder Baubiologie. Das erleichtert die Suche. Aber meistens findet man genau nicht das Buch, was man sucht, sondern ein anderes, was man schon viele Jahre vermisst hat. Gute Fachbücher sind nicht ganz billig. Dann ist es schon sinnvoll, wenigsten einige Kosten zu sparen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Nutzung von Buchgutscheinen. Das Portal http://www.infopirat.com/gutscheine/buecher-de.html  bietet zum Beispiel ein größeres Sortiment an Gutscheinen an, welche an einen Mindestbestellwert gekoppelt sind. Bei richtiger Nutzung kann man doch einiges sparen, was bei Büchern durch ihre Festpreisbindung (bei jedem Buchhändler der gleiche Preis) sonst nicht möglich ist. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten das gewünschte Buch preiswerter zu bekommen. Ab und zu kann man das gewünschte Buch auch als gebrauchte Ware im Internet kaufen. In Leipzig gab es vor einigen Jahren ein sehr großes Zentralantiquariat. Ob diese noch vorhanden ist, weiß ich nicht. Dort konnte ich mir sehr viele wichtige Lexika und Fachfachbücher für wenig Geld kaufen. Allerdings sind dann diese Bücher etwas älter. Das spielt bei bestimmten Fachthemen eine untergeordnete Rolle. Ich selbst habe bisher beim Kauf von Büchern über das Internet bisher keine Probleme gehabt und bin sehr mit dieser Kaufmöglichkeit zufrieden.

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