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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD
Autor: Peter Rauch PhD

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Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

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Algenbewuchs auf der Fassade

Erstellt von Peter Rauch am 23. Juli 2012

Der Hauptlebensraum der Algen ist das Wasser. Einige Arten haben sich durch die Evolution so angepasst, dass sie außerhalb des Wassers existieren. Sie leben autotroph, d.h. mit Hilfe der Photosynthese können sie aus Wasser und Kohlendioxid organische Stoffe (Sacharide) bilden. Die wichtigste Lebensgrundlage ist Feuchtigkeit, Licht, Kohlendioxid, Mineralstoffe, Temperaturen zwischen 0 bis 40 ºC und ein neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert. Es können so praktische alle Flächen befallen werden, wenn die entsprechenden Bedingungen vorliegen. Mit der zunehmenden Reduzierung der Schadstoffe in der Luft, wie z.B. Schwefeldioxid, wird ein Wachstum begünstigt. Es ist also auch ein Zeichen für schadstoffärmere Luft. Eine direkte Schädigung der Fassade ist nicht bekannt. Es spielen vorwiegende ästhetischer Gesichtspunkte eine Rolle, warum ein Bewuchs nicht erwünscht ist. (1)

Die Schutzfunktion der Endbeschichtung wird auch dann erreicht, wenn eine Veralgung vorliegt und von der Sache keine Folgeschädigungen ausgehen, wenn keine baukonstruktiven Fehler vorliegen. Wurden jedoch bestimmte Farbeffekte vereinbart, so stellt dies ein Schaden dar, der als nicht hinnehmbar zu bezeichnen ist.

Es gibt eine Reihe von Einflussfaktoren, die ein Algenbewuchs begünstigen, wie die konstruktive Ausführung, die Fassadenbaustoffe, die Bauausführung, der Standort und die Klimafaktoren. Ausschlaggebend ist die Feuchtigkeit, die sich als Kondenswasser an der Fassadenoberfläche austaut.

Begünstigt werden Fassadenoberflächen, wo nur eine sehr geringe Wärmespeicherung vorliegt, wie bei den Wärmeverbundsystemen. Hier kommt es zu abstrahlungsbedingten Unterkühlung und somit zu dem damit verbundenen Tauwasserausfall. Ebenso ist die Zeitdauer der Abtrocknung, auch des Niederschlagswassers, länger. Daneben kann sich auch noch eine starke Niederschlagsbelastung auswirken. Eine monolithische Außenwand mit ihrer Wärmespeicherung vermindert die Gefahr der Unterkühlung deutlich.(4)

Durch nächtliche Abstrahlung bei klarem Himmel unterkühlt sich die Wandfläche und kann einige Grad niedriger sein, als die der umgebenden Luft. Die Aufnahme einer wärmegedämmten Fensterfassade im Bild 1 wurde gegen 8 Uhr (kurz vor der Bestrahlung durch die Sonne) bei einer Außentemperatur von ca. -3 bis -4ºC aufgenommen. Die Isotherme LIO1 im Bild 2 zeigt ein Temperaturbereich von -12ºC auf der Dämmung und -4ºC auf der äußeren Fensterfläche.(Zum Himmel < -32°C.)

Infratrotbild einer Fensterfasade

Bild 1: Oberflächentemperatur einer wärmegedämmten Fassaden. Bei ca. -3ºC, 8 Uhr

Bild 2: Isotherme LIO1 zum Bild 1, die Oberflächentemperatur liegt zwischen -4 bis -12ºC

Das bedeutet Kondensation der Luftfeuchte an der Wandoberfläche. Bei einer wärmegedämmten Fassade/Dach fehlt der Wärmefluss von innen an die Fassade. Die so entstehende Abkühlung und Kondensatbildung kommt an der Holzschalung, Faserzementschindel, verputzte Außendämmung und auch an der Glasfassade vor. Diese Abkühlung erfolgt sowohl im Sommer als auch im Winter, wobei im Sommer durch die Tagestemperatur schnell ein Ausgleich erfolgt. Im Winter und besonders Nordseiten sind für den Bewuchs infolge der Kondenswasserbildung prädestiniert.

Untersuchungen und die Auswertung zeigen, dass bei der Erhöhung der Dämmstoffstärken (Ziel: kleinerer u-Wert) bei gleicher Konstruktion sich die Kondensationsperiode und damit das Bewuchsrisiko erhöht. Ebenso wurde bei einem Massivmauerwerk mit u-Wert 0,38 W/m²K in der Zeit von 20.11.91 bis 29.4.1992 eine Unterkühlung der Oberfläche mit 546 Stunden und bei einer Massivmauer mit Wärmedämmung und gleichem u-Wert mit 1586 Stunden ermittelt. Der Unterschied kommt durch die wenig wärmespeichernden verputzten Außenwärmedämmung gegenüber der Massivwand zustande.(7) Die gleichen Aussagen werden auch in (4) getroffen.

Die Folgen sind eine Erhöhung der Konzentration von Mikroorganismen unmittelbar an der wärmegedämmten Fassade. Algen benötigen eine Umgebungsfeuchte ca. 92%, hingegen wachsen Pilze bei einer niedrigeren Feuchte. Liegt also ein Algenbewuchs an einer Fassade vor bzw. werden diese Grenzbereiche erreicht, so ist zwangsläufig auch mit einer höheren Pilzkonzentration zu rechnen. Algen benötigen als Nahrungsgrundlage das Kohlendioxid der Luft, Pilze brauchen dagegen immer organische Kohlenstoffe, wie Holz, Anstriche usw. Kleine Mengen an Substraten sind meist in den Oberflächenverschmutzungen vorhanden. Schimmelpilzsporen setzten sich auch an Fassaden fest und warten bis optimale Lebensbedingungen vorliegen.

Ist die Konzentration an Pilzteilen im Außenbereich höher, so wirkt sich dies zwangsläufig auch auf die Konzentration im Gebäudeinneren aus. So stellt ein Algenbewuchs an Fassaden nicht nur ein ungewolltes optisches Aussehen dar, sondern kann sich durch die erhöhte Konzentration an Mikroorganismen auf den Gesundheitszustand der Nutzer (Gesunde, Allergiker, immunsupprimierte) auswirken. (Mehr unter »Schimmelpilze – als Erreger von Krankheiten bei Menschen und Tiere

Befinden sich diese Außenwandflächen auf der Nordseite, so kann die Oberfläche nur langsam oder an einigen Tag gar nicht abtrocknen. Daher sind gerade an diesen Wandflächen Algen sichtbar.

Hier hilft der Einsatz von niedrig emittierender Farbe (Wärmereflexion) oder die Erhöhung der Wärmespeicherkapazität dünner Schichten (2), deutliche Minimierung des Wasser-Baustoff-Kontaktes durch Ultra-Hydrophobie (6) oder die Verwendung von diffusionsoffenen Außenschichten. Oft entscheiden bereits geringe Temperaturunterschiede über ein Wachstum der Algen. Z.B. bildet sich punktuell an den Dübeloberflächen der Wärmedämmverbundsystemen weniger Kondenswasser, wegen der Wärmeleitung (kleine Wärmebrücke).

Ebenso bewirkt der Lotuseffekt eine trockene nährstoffarme Fassade.(2) Neben den Kondenswasser bewirkt natürlich auch der Niederschlag eine Algenbildung, wenn das Wasser ständig an die Wandoberfläche gelangt, z.B. fehlerhafte oder defekte Dachentwässer oder Spritzwasser, wenn es nicht richtig abgeführt wird und auf „steht“ oder das Mauerwerk selbst sehr feucht ist. Hier wirken zusätzlich eingelagerte Mauersalze.

Untersuchungen in der Städten Parchim, Sternberg, Wittenberge und Perleberg ergaben, dass 12,5% der Gesamtfläche der begutachteten Fassaden mit Wärmedämmverbundsysteme befallen war. Davon entfiel 70% auf Häuser mit Kunstharzputze. Dagegen waren bei mineralischen Leichtputzen unter gleichen Bedingungen 15,6% der Gebäude befallen.

Als positiv wird die Schlussbeschichtung der mineralischen Putze bewertet, die aus Silikat- bzw. Siliconharzfarben besteht. Letztere zeigt besonders eine hydrophobe Wirkung, welche einen großen Kontaktwinkel zwischen Wasser und Beschichtung erzeugt.

Weiterhin wurde festgestellt, dass raue Oberflächen wesentlich häufiger durch Algen befallen werden als glatte. Es sollte daher kleinere Körnungen und gering strukturierte Deckputze vorrangig verwendet werden. (3) Neben der längeren Bindung des Wassers können sich auch günstiger organische Verbindungen ablagern.

Die richtungsweisenden bauphysikalischen Lösungen können nicht alle konstruktiven Schwächen ausgleichen, so dass für eine wirksame Vorbeugung vor mikrobieller Besiedlung auch die Kombination geeigneter Biozide zur Anwendung kommt. Die Anforderungen für Filmkonservierer sind sehr vielfältig. Sie sollten eine breite Wirkung gegen Pilz-(Fungizide)1) und Algenspezies (Algizide)2) und eine Auswaschbeständigkeit haben, eine pH-, Temperatur- und UV-Stabilität sowie eine geringe Toxizität aufzeigen. Weiterhin dürfen sie die Eigenschaften der anderen Bestandteile der Farbbeschichtung nicht beeinflussen und müssen nach der Anwendung in ökologisch unbedenkliche Stoffverbindungen abbaubar sein. In der Regel finden Kombinationen von Wirkstoffen Anwendung, da zur mikrobiologischen Wirkung und Stabilität nur mit einem Wirkstoff allein nur selten die Anforderungen zu erfüllen sind. (5)

Die Algenbildung hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist so als komplexer Zusammenhang zu sehen. Verschiedene Forschungseinrichtungen untersuchen diese Problematik, warum und welche Bauteile häufiger und andere nicht befallen werden sowie welche Begleitumstände vorliegen. Im Vordergrund steht die
Entwicklung bauphysikalischer Lösungen.

1)Fungizide Wirkstoffe greifen in zentrale Stoffwechselvorgänge in den Pilzzellen störend ein und entfalten so ihre Wirkung. Angriffsziele können z.B. die Zellmembran, die Zellwand, Struktur- oder Enzymproteine oder Bestandteile des genetischen Apparates sein.

2)Algizide greifen in Vorgänge der Photosynthese ein, blockieren diese und bringen damit den Energiestoffwechsel zum Erliegen, was schließlich zum Absterben der Zellen führt.

Literatur

(1) P. Grochal, Stühlingen; Algen und Pilze an wärmegedämmten Fassaden S. 110 ff , in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(2) A. Born, Kriftel und G. Hugo, Schondorf; Verminderung des mikrobiellen Befalls von Fassaden durch Integration physikalischer Schutzmechanismen in Beschichtungsstoffe, S.95 ff, , in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(3) T. Stindl, Slate; Ausgewählte statistische Analysen zum Algenbefall an wärmegedämmten Wohngebäuden im norddeutschen Raum, S. 59 ff, , in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(4) H.M. Künzel, M. Krus, K. Sedlbauer, Holzkirchen; Algen auf Außenwänden – Bauphysik als Ursache? Bauphysik als Lösung! , in H. Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001, S.75ff

(5) T. Wunder, Speyer; Der Einsatz von Algiziden und Fungiziden in Fassadenbeschichtungen, S. 105 ff, in H. Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg-Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(6) H. Venzmer, N. Lesnych und L. Kots, Wismar; Nicht bestellt und dennoch frei Haus: Grüne Fassaden nach der Instandsetzung durch Wärmedämmverbundsysteme? in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(7)Raschle, Paul; St. Gallen, Schweiz, Algen und Schimmelpilze auf Fassaden, Vortrag auf der 11. Quedlinburger Holzbautagung 1.4.2005, 4/9

Artikel von 5/2005


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Badmöbel online bestellen

Erstellt von Peter Rauch am 5. Juli 2012

Der Charakter eines Badezimmers hat sich über die Jahre zunehmend verändert. Galt ein Bad früher als reine Waschgelegenheit, so ist es heutzutage ein Ort der Entspannung und oft mit einer Wellnessoase gleichzusetzen. Wundervolle Accessoires und vor allem stilvolle Badmöbel geben der Umgebung eines Badezimmers ein Stück Einzigartigkeit. Sie müssen aber nicht von einem Geschäft ins nächste laufen, um attraktive Badmöbel nach Ihren Vorstellungen zu finden. Lehnen Sie sich ganz entspannt zurück und bestellen Sie Badmöbel online von zu Hause aus. Egal, ob Sie Badewannen oder Duschkabinen benötigen, Badmöbel von IhrBaumarkt sind modern, punkten durch elegante Formen und höchste Qualität und zudem können Sie beim Kauf noch erheblich Kosten sparen.

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Was gibt es Schöneres, als vor dem Alltagsstress in einem warmen Wannenbad abzutauchen und bei duftenden Aromen zu entspannen? Badewannen besitzen eine enorme Formenvielfalt, sind modern und bilden den Mittelpunkt eines jeden Badezimmers. Ob eckig, rund, freistehend oder länglich, Badmöbel von IhrBaumarkt überzeugen durch zeitloses Design und höchste Qualität. Wenn es mal schnell gehen soll, dann können Sie auch in der Badewanne duschen, indem Sie den Duschkopf mit einer speziellen Halterung an der Wand befestigen. So besitzen Sie Badewanne und Dusche in einem und können Kosten sparen.

Wundervolle Badmöbel setzen optische Highlights

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Schimmelpilzgefahr

Erstellt von Peter Rauch am 1. Juli 2012

Kürzlich lass ich bei der Vorstellung eines Schimmelpilzbuches, dass die Schimmelpilzzunahme mit der Klimaerwärmung zu tun haben soll. Richtig ist, wenn die optimalen Lebensbedingungen dieser Mikroorganismen erreicht werden, dann vermehren sich diese auch optimal. Die optimalen Temperaturen liegen etwas über 20°C. Hohe Raumtemperaturen und Feuchte verursachen dann auch eine hohe Keimbelastung. In der Regel ist die Raumluftbelastung im Sommer gerade bei schwülwarmer Außenluft am größten. Wer sich nicht nur auf die Erkenntnisse des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschungen verlässt, weiß dass es in unserer Erdgeschichte eine ständige Temperaturschwankung gab und geben wird. Die Mehrheit der internationalen Fachleute folgen dieser vor allem in Deutschland verbreiteten Theorie nicht. Gegenwärtig befinden wir uns in einer leichten Abkühlphase.

In dem Newsletter des Verlags Dashöfer vom 29.6.2012 heißt es: „In 17 Prozent der deutschen Haushalte versteckt er sich hinter Schränken oder befällt gut sichtbar ganze Wände: Schimmel. Dennoch glaubt jeder neunte Deutsche irrtümlicherweise, Schimmel sei harmlos.“ Weiter news.dashoefer.de.

Grundsätzlich befinden sich die Mikroorganismen in der Luft. Nur ein kleiner Teil befällt während der kalten Jahreszeit kühle Bauteiloberflächen, wenn diese eine Nahrungsgrundlage bieten, wie zum Beispiel Staub, Fett oder Zellulosebestandteile u.v.a. Nur wenige Schimmelpilze sind wirklich gesundheitsgefährdend. In meiner statistischen Auswertung finden sie eine andere Aussage. Etwa 70 % der festgestellten Schäden befinden sich im Schlafzimmer. Siehe hier im unteren Abschnitt des Fragebogens www.ib-rauch.de/Beratung/statistik-schimmel.html

Die meisten Bewohner schlafen lieber bei niedrigeren Temperaturen. Kühlere Luft nimmt weniger Feuchte auf. Es ist daher ein ständiger Luftaustausch erforderlich. Die heutigen dicht schließenden Fenster lassen dies nicht mehr zu. Aus Kostengründen werden die Raumvolumen der Schlafzimmer immer kleiner. Hier wird aber 8 Stunden lang Feuchte produziert. Wer nicht die gesamten Zusammenhänge erkennt, der sucht in erster Linie ein falsches Lüftungsverhalten der Bewohner und Wärmebrücken. Antworten finden Sie in meinem Schimmlepilzbuch.


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Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

Erstellt von Peter Rauch am 1. Juni 2012

Bauunternehmen sind vorleistungspflichtig, sie müssen grundsätzlich jedes Bauvorhaben auf eigene Kosten vorfinanzieren. Die Bauunternehmen sind auf eine schnelle Bezahlung ihrer Leistung dringend angewiesen.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr soll die Europäische Richtlinie 2011/7/EU in deutsches Recht umsetzen und den Zahlungsverzug verbessern.
Die Umsetzung der Richtlinien bedeutet jedoch für die deutschen Bauhandwerker, dass die Zahlungsfristen sich zulasten der Gläubiger erheblich verlängern werden. Nach der Europäische Richtlinie sind die Leistungen grundsätzlich binnen 30 Tagen zu bezahlen.
Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht vor, dass Leistungen im Zweifel sofort abzunehmen und zu bezahlen sind. Nach dem Entwurf können sich gewerblichen Auftraggeber mit Abnahme und Bezahlung insgesamt 90 Tage Zeit lassen. Gewerblichen Auftraggeber können so einen 3-monatigen kostenlosen Kredit ihres Gläubigers (Bauhandwerker) in Anspruch nehmen. Die Handwerker verfügen in der Regel aber nicht über ein so großes Finanzpolster, dass sie für 3 Monate die Lohn-, Sozialkosten sowie die Materialkosten für 3 Monate im Voraus bezahlen können. Sie brauchen für diese Zeit selbst einen teuren Bankkredit.

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„Central Europe Temperatures In Free Fall: Multi-Year Cooling Trend Reveals Warming Farce Is Global“

Erstellt von Peter Rauch am 5. April 2012

„Read here. As the dotted trend line indicates on this German temperature chart, „global warming“ is not so happening in Germany. The same is likely true for a number of nearby central European states.“ … www.c3headlines.com

Tmperaturverlauf in Zentraleuropa

Die US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die wichtigste Wetter- und Klimabehörde der USA, jahrelanger Lieferant von Temperatur- und CO2-Kurven für das IPCC, den Weltklimarat, gibt soeben in seinem Klima-Jahresbericht seine Daten für 2011 bekannt. Überschrift übersetzt ins Deutsche:

„Neue NOAA Daten zerstören die Behauptung des Establishment (Regierung), der Wissenschaft und der Massenmedien von einem gefährlichen Anstieg der (Erd) Erwärmung.“ Und weiter: „Global warming is dead“. – Global Warming ist tot.

CO2 und Lufttemperatur

Die schwarze Linie in der linken Grafik zeigt die Zunahme von C02 in der Atmosphäre in der Zeit von Januar 1997 bis Jahresende 2011. Die blaue absteigende Kurve zeigt dazu die Entwicklung der Erdtemperatur.

CO2 und Lufttemperatur

Der NOAA-Bericht besagt, dass es eine Korrelation von CO2 mit der Erderwärmung gib. Es gibt somit auch eine Mensch-gemachte Klimakatastrophe.

Durch die Politik wurden auf der Grundlage des Klimaprotokolls von Kyoto die Industrieländer verpflichtet, Gesetze zur Minimierung von CO2 zu entwickeln und zu erlassen. Mit einer Hypothese wurde und wird eine vor der Haustür lauernde Mensch-gemachte Weltklimakatastrophe prophezeit. 100e von Milliarden Euro wurden bislang zur Korrektur von angeblich Mensch-gemachten Klimaschäden verbraucht.

Die wunderschöne deutsche Landschaft wird mit Windmühlen verunstaltet, auf (ökologisch) unwirtschaftliche Stromerzeugung umgestellt und die Hauseigentümer auf der Grundlage der EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung zur „energetischen Sanierung“ ihrer Wohnhäuser gezwungen.

Weiter Ausführungen im zweiten Teil von Klimazonen

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Информация влажность воздуха квартире

Erstellt von Peter Rauch am 18. Dezember 2009

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Ошибка при дополнительной теплоизоляции в жилом доме

Erstellt von Peter Rauch am 18. Dezember 2009

Дополнительная теплоизоляция на массивной стенной конструкции должна предотвращать быстрое охлаждение фасада. Это увеличит значение термическое сопротивление R. При дополнительной теплоизоляции не действуют положительные качества солнечного тепла и конвекции (ветер). Оба качества заботятся о постоянном высушивании наружной стены. Дополнительно, происходит использование солнечного излучения, которое, сохраняется в массивной конструкции. Ветер заботится о хорошем высушивании поверхностей фасада. Однако имеется недостаток для стоящих зданий. При сильном ветре зимой доходит до сильного охлаждения температуры в поверхности. Смотрите www.ib-rauch.de/konstruktion/fasad-isolation.html
Stückweise Außendämmung

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