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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD
Autor: Peter Rauch PhD

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Archiv f√ľr die 'Energie- und Umweltpolitik' Kategorie

Eine Umwelt- und Energiepolitik mit Sachkompetenz, Fakten, Formen und Vernunft, nicht mit Fiktionen, Vermutung und Vision.

Die energetische Optimierung f√ľr das Eigenheim

Erstellt von Rauch am 20. Mai 2018

Der Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland f√ľr W√§rme und Strom in Geb√§uden liegt bei etwa 36 Prozent. Laut dem Geb√§udereport 2018 der Deutschen Energie-Agentur (dena) konnte in den Jahren 2002 bis 2010 der Energieverbrauch in Geb√§uden um 20 Prozent reduziert werden. Im Zeitraum 2010 bis 2016 blieb dagegen der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngeb√§uden auf hohem Niveau und stagnierte. Damit konnte keine weitere erkennbare eneregetische Optimierung erreicht werden.

Vergleicht man die Entwicklung der Gaspreise f√ľr Haushalte in Deutschland in den letzten Jahren, so bleiben diese abh√§ngig vom Standort und Anbieter etwa auf gleichem Niveau. √Ąhnlich sieht es bei √Ėl aus. Trotz des langsamen Anstiegs liegen die Kosten noch unter 24 % von den Jahren 2013/2014. Dem gegen√ľber ist der Strompreis in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und liegt jetzt bei √ľber 30 Ct./kWh. Alle modernen Heizger√§te ben√∂tigen f√ľr ihre Funktionst√ľchtigkeit Strom. Langfristig ist mit einem weiteren Anstieg der Energiekosten zu rechnen. Schon aus diesem Grund sollten Sie die Heizung optimieren .

Moderne Gebäudeheizung

Die modernen Effizienztechnologien bieten viele Einsparpotenziale. Wichtig hierbei die richtige Gr√∂√üe der Heizungsanlage, damit m√∂glichst immer ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird. Nat√ľrlich kann technisch alles optimiert werden, durch W√§rmer√ľckgewinnung des warmen Duschwassers oder der warmen Abluft. Was bei einem gro√üen Verwaltungsgeb√§ude durchaus Sinn macht, muss sich f√ľr ein Eigenheim durch die lange Amortisationszeit und der technischen Wartung nicht immer rechnen. Auf das Problem der Filter soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Aber bereits mit kleinen und kosteng√ľnstigen Ma√ünahmen ohne eine aufwendige Sanierung k√∂nnen Sie Energiekosten sparen. Das sind z. B. elektronische Thermostatventile, Sparduschk√∂pfen zur Reduzierung des Warmwasserverbrauchs, energieeffiziente Haushaltsger√§te oder eine Beleuchtung mit LED-Lampen.

Wie kann Energie gespart werden?

Die Modernisierung einer alten uneffektiven Heizung bringt eine hohe Energieeinsparm√∂glichkeit. Irrt√ľmlich wird beim Energiesparen immer gleich an eine Fassadend√§mmung gedacht. Dies ist bedingt bei einem ung√ľnstigen Geb√§udestandort und energetisch schlechten Konstruktionen der Fall. Der Amortisationszeitraum liegt bei dieser Ma√ünahme in der Regel bei √ľber 20 Jahren. Sie haben hohe Kosten und sparen relativ wenig Energie. Wie Ihre Wandkonstruktion wirklich ist, k√∂nnen Sie mit dem Tool die energetische Qualit√§t der Au√üenwand berechnen. Dagegen ist die D√§mmung zur Decke bzw. Dachgeschoss und des Fu√übodens mit geringeren Kosten verbunden und hat auch einen hohen Energieeinspareffekt.
In dem Blogbeitrag unter baufuesick.wordpress.com finden Sie eine Auflistung, mit welchen kleinen Maßnahmen Sie bereits Energie einsparen können.

Neue oder alte Fenster?

Auch der Austausch funktionst√ľchtiger Kastenfenster soll √ľberlegt sein. Kastenfenster sind mit ihren Schallschutzwerten besser als einfache Fenster mit Isolierverglasung. Meistens haben heute die Fenster einen besseren W√§rmed√§mmwert als die Au√üenw√§nde. Das Kondenswasser sammelt sich im Winter nicht wie fr√ľher an der Glasscheibe, sondern an der k√ľhleren Oberfl√§che der Au√üenwand. Die Folge ist bei einer l√§ngeren Feuchtebelastung eine Schimmelpilzbildung.

Konvektionsheizung oder Strahlenheizung

Ein weiteres Problem ist die Art der W√§rme√ľbertragung in den R√§umen. Die √ľberwiegende Anzahl der Heizk√∂rper √ľbertragen die W√§rme an die Raumluft durch die Konvektion. Bei einer Konvektion (Luftwalze) ist es unten kalt und oben an der Decke warm. Dagegen kann bei einer Strahlungsheizung viel W√§rmeenergie gesparten werden. Der Temperaturunterschied zwischen unten und oben ist im Verh√§ltnis viel geringer. Es ist eine angenehmere W√§rme und die Raumtemperatur kann bei gleicher Behaglichkeit niedriger sein. Bereits bei der Verringerung der Raumtemperatur um 1 K sparen Sie circa 5 % Heizenergie.

Die Raumtemperatur

Sie sollten auch √ľberlegen, welche Lufttemperatur in den jeweiligen R√§umen ben√∂tigt wird. Nach unserer statischen Erhebung treten die meisten Schimmelsch√§den im Schlafzimmer an der Au√üenwand auf. Das ist daher bedingt, da die meisten Menschen lieber bei einer niedrigeren Raumtemperatur schlafen. Eine niedrigere Lufttemperatur nimmt weniger Feuchtigkeit auf. Dicht schlie√üende Fenster verringern sehr stark einen st√§ndigen Luftaustausch. Die kurze Fensterl√ľftung reicht nicht f√ľr eine ausreichende Entfeuchtung aus.

Betrachtet man die heutige Wohnungsplanung, so kann man annehmen, das wichtige Schlafzimmer hat die Funktion einer Abstellkammer. Das Schlafzimmer hat ein viel zu kleines Raumvolumen und in vielen F√§llen befindet sich das Zimmer am falschen Ort. Statt auf der Nordseite im Erdgeschoss befindet sich dieser Raum auf der S√ľdseite im Dachgeschoss. Also man kann bereits bei der Planung der Standort der einzelnen R√§ume sparen.

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Pelletheizungen – Was sollten Bauherren bei der Inbetriebnahme beachten?

Erstellt von Peter Rauch am 20. Juni 2016

Autorin: Kerstin Bruns

Immer mehr Bauherren ist bei der neuen Heizung wichtig, dass sie umweltfreundlich und sparsam im Betrieb ist. Diese Bestrebungen sind mit dem Erwerb einer Pelletheizung durchaus realisierbar, denn sie wird mit Biomasse beheizt und gew√§hrt die Unabh√§ngigkeit von den steigenden Preisen fossiler Brennstoffe wie √Ėl oder Gas. Voraussetzung f√ľr eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit ist eine bedarfsgerechte Dimensionierung der Anlage, der Erwerb des richtigen Zubeh√∂rs und die ordnungsgem√§√üe Lagerung des Brennstoffes. In unserem kompakten √úberblick erhalten Bauherren und Wohnungseigent√ľmer n√ľtzliche Infos f√ľr die Inbetriebnahme einer Pelletheizung.

Aufbau und Funktion eines Pelletkessels

Eine Pelletzentralheizung kann eine Gas- oder √Ėlzentralheizung komplett ersetzen. Durch die Zuf√ľhrung des Brennstoffes in den Kessel und dessen dortiger Verbrennung wird W√§rmeenergie freigesetzt. Die Umw√§lzpumpe transportiert die so erzeugte W√§rme durch das Rohrsystem bis zu den Heizk√∂rpern im Wohnraum. Bei einer Pelletzentralheizung bef√∂rdern F√∂rderschnecken oder Ansaugvorrichtungen die Pellets aus dem Lagerraum in den Brennstoffaum des Kessels. Ein Pelletofen verf√ľgt √ľber einen integrierten Pelletspeicher, der sich h√§ndisch bef√ľllen l√§sst.

Warum Zubehör wichtig ist

F√ľr eine effiziente Nutzung einer Pelletheizung empfiehlt es sich gerade bei einem geringen W√§rmebedarf einen Pufferspeicher anzuschaffen. Bei einer st√§ndigen Herauf- und Herunterschaltung der Kesselleistung entstehen zun√§chst hohe Stromkosten, die aus dem Antrieb des Hei√üluftgebl√§ses resultieren. Hinzu kommen erhebliche W√§rmeverluste, wenn der Kessel mehr Leistung erbringt als tats√§chlich zur Beheizung der R√§ume ben√∂tigt wird. Mit einem Pufferspeicher arbeitet die Pelletheizung auch im Vollbetrieb effizient und reduziert W√§rmeverluste zu gro√üen Teilen. So nimmt der Speicher den √ľbersch√ľssig produzierten Teil der W√§rme auf um ihn aufzubewahren und zu einem sp√§teren Zeitpunkt zur Verf√ľgung zu stellen. Das im Speicher vorhandene Heizwasser weist immer ein konstantes Temperaturniveau auf. Bei Bedarf k√∂nnen Bauherren dieses zur Beheizung der eigenen vier W√§nde nutzen. Pufferspeicher sind allerdings nicht in der Lage die erzeugte W√§rme unbegrenzt lang zu speichern. Denn selbst bei einer guten Isolierung des Speichers dringt die W√§rme nach einer gewissen Zeit nach au√üen.

Was ist beim Brennstoff zu beachten?

Pellets, die Sie in privaten Haushalten einsetzen, sollten die Normen DINplus und ENplus aufweisen. Sie geben Auskunft √ľber Gewicht, Ma√üe und L√§nge der kleinen Holzpresslinge. Demnach d√ľrfen sie 5 bis 6 Millimeter Durchmesser haben und 8 bis 30 Millimeter lang sein. Weiteres Qualit√§tsmerkmal ist die gerine Restfeuchte des Holzes, die bei ca. 10 Prozent liegt und den Heizwert von Pellets positiv beeinflusst. Dieser liegt bei etwa f√ľnf Kilowattstunden pro Kilogramm. Der Heizwert gibt an wie hoch die W√§rmemenge ausf√§llt, die bei der Verbrennung der Pellets entsteht. Der Aschegehalt zertifizierter Pellets liegt bei ca. 0,7 Prozent in Bezug auf die Trockensubstanz. Ein niedriger Wert ist dabei von Vorteil. Denn dieser zeigt, dass das Holz besser verbrennt und der Kessel w√§hrend der W√§rmeerzeugung bzw. des Verbrennungsvorgangs weitestgehend sauber bleibt. Mit der enstandenden Asche k√∂nnen Sie zudem Ihren Garten d√ľngen.

Die Experten von www.kesselheld.de beraten Sie gern rund um das Thema Pelletheizungen.

Welche Lagervarianten sind möglich?

F√ľr die Lagerung der Pellets sind verschiedene M√∂glichkeiten verf√ľgbar. Wichtig ist, dass Sie stets Wert auf trockene Orte legen, denn nasse Pellets quellen auf und sind unbrauchbar. Pr√ľfen Sie immer im Voraus welche Option der Lagerung in der eigenen Immobilie Sinn macht. Der Pelletkessel mit Wochenvorratsbeh√§lter wird h√§ndisch mit Sackware bef√ľllt. Diese l√§sst sich bei einem Pelletshersteller erwerben und problemlos auf Paletten in einem Gartenhaus oder im Kellerraum lagern. Sackware ist allerdings teurer als lose Ware. Aufgrund des geringen W√§rmebedarfs in Niedrigenergie- und Passivh√§usern stellen Pellets in Form von Sackware eine effiziente L√∂sung dar. Im schlecht ged√§mmten Altbau hingegen sind sie eher als Ersatz geeignet, auf den Sie im Notfalll zur√ľckgreifen k√∂nnen. Aufgrund des erh√∂hten W√§rmeverlustes und der daraus resultierenden h√∂heren Brennstoffbedarfs ist lose Ware zu bevorzugen, die in einem Tank, in einem Pelletsilo oder in einem daf√ľr vorgesehnen Lagerraum aufbewahrt wird.

Tipp: Je größer die Menge abgenommener Pellets ist, umso geringer fällt der zu entrichtende Preis aus.

Bauliche Voraussetzungen und Pelletkesselarten

Beim Umr√ľsten von einer √Ėl- auf eine Pelletzentralheizung wird Kellerarum f√ľr die Lagerung von Pellets frei. Zentralheizungen, dessen Betrieb mit Pellets erfolgt, erfordern somit mehr Platz als ein Pelletofen, der beispielsweise der Einzelraumbezeihung dient. Beachten Sie jedoch, dass Sie f√ľr den Betrieb eines Ofens einen entsprechenden Kaminanschluss ben√∂tigen. Zudem m√ľssen Kamin√∂fen die Stufe 1 der Bundesemissionsschutzverordnung einhalten. Sie wurde zum 1. Januar 2015 angepasst und regelt die Grenzwerte der Feinstaubbelastung f√ľr Kamine sowie f√ľr Kamin- und Kachel√∂fen. Akutell sieht die Verordnung einen Grenzwert von 150 Milligramm vor. Wasserf√ľhrende Pellet√∂fen verf√ľgen √ľber eine Wassertasche, die mit Ihrem Heizsystem verbunden ist. So k√∂nnen Sie wie bei der Zentralheizung mehrere R√§ume mit einem Ofen erw√§rmen. Es wird also gleichzeitig W√§rme f√ľr den Aufstellungsraum und und den Heizkreislauf zur Verf√ľgung gestellt. Pelletkessel lassen sich wie √Ėl- und Gasheizungen auch mit Brennwerttechnik betreiben. Bei dieser Technologie wird W√§rme genutzt, die im Wasserdampfkondensat enthalten ist und bei der Herunterk√ľhlung der Abgase im W√§rmetauscher entsteht. Bei einem herk√∂mmlichen Niedertemperaturkessel hingegen wird diese Abgasw√§rme ohne Wiederverwertung an die Umwelt abgegeben. Die Brennwerttechnik nutzt also nicht nur die W√§rme die vom Kessel bereitgestellt wird, sondern auch die recycelte W√§rme bei der Abgask√ľhlung. Aus diesen Grund erreicht der Pelletkessel gegen√ľber Niedertemperaturkesseln Wirkungsgrade von √ľber 100 Prozent.

Weitere Beiträge:

Energiesparen durch die richtige Auswahl der Heizung und der Reglung

Schwitzwasser durch richtige Heizung vermeiden

Energiepreisanstieg und alternative Heizungen

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Energiesparen durch die richtige Auswahl der Heizung und der Reglung

Erstellt von Peter Rauch am 23. Oktober 2015

Auch wenn vor√ľbergehend die √Ėl- und Gaspreise gegen√ľber den Vorjahren etwas gesunken sind, so wird dies nicht ein Dauerzustand sein. Wegen der aktuell politischen Lage wird sehr viel Geld ben√∂tigt. Das Geld erh√§lt man √ľber eine Erh√∂hung der Mineral-, Energiesteuer und weitere Abgaben. Dagegen k√∂nnen Sie kaum etwas machen. Ihnen bleibt nur die M√∂glichkeit zum Energiesparen einer konsequenten energiewirtschaftlichen Nutzung Ihres Geb√§udes und nat√ľrlich auch Ihres Fahrzeuges.

Unter Heizk√∂rperthermostat Ratgeber erfahren Sie, welche M√∂glichkeiten und welche speziellen Thermostate es gibt, um effektiv die Raumtemperatur zu regeln. Aber ein Thermostat kann nicht zaubern, sondern macht genau nur das, wie er eingestellt wird. Wird er auf 24 ¬įC eingestellt, so sollte im Raum eine Raumtemperatur von 24 ¬įC vorliegen. Ein Grad weniger, bedeutet etwa 5 % weniger Heizenergie. Also sollten Sie eine Raumtemperatur w√§hlen, in der Sie sich wohlf√ľhlen, wo es nicht zu warm aber auch nicht zu kalt ist.

Wärmespeicherung und die Raumlufttemperatur

Intelligente Thermostate regeln die Zimmertemperatur nach Bedarf. Also in der Nacht und am Tag, wenn Sie auf Arbeit sind, kann auch eine niedrigere Raumtemperatur vorliegen. Aber beachten Sie, wenn diese zu niedrig ist, dann m√ľssen die abgek√ľhlten W√§nde und M√∂bel wieder erw√§rmt werden. Diese speichern W√§rme und geben diese dann auch wieder an die Raumluft ab. Es kann unter Umst√§nden auch passieren, dass Sie f√ľr das ‚ÄěAufw√§rmen‚Äú der W√§nde so viel W√§rmeenergie ben√∂tigen, wie sie durch die Nachtabsenkung eingespart haben.

Vor einigen Jahren hatte mir ein Mitarbeiter einer Hausverwaltung gesagt, dass sein Nachbar wegen der Nachtabsenkung wesentlich mehr W√§rmeenergie ben√∂tigt als er. Diese Aussage kann man nur schlecht √ľberpr√ľfen, da das Nutzungsverhalten ebenso eine entscheidende Rolle spielt. Wie gro√ü die Temperaturdifferenz bei einer Nachtabsenkung f√ľr Ihr Haus bzw. Wohnung und Ihrem individuellen Nutzungsverhalten ist, m√ľssen Sie langfristig selbst herausfinden.

Alle K√∂rper geben eine W√§rmestrahlung ab. Hat die massive Wand eine niedrige Oberfl√§chentemperatur, so empfinden wir diese als kalt. Diese „K√§ltestrahlung“ ist f√ľr uns unangenehm. Die Lufttemperatur im Raum wird daher meistens erh√∂ht. Daher ist bei R√§umen mit massiven W√§nden eine ann√§hernd gleiche Temperatur einzuhalten. Bei Leichtbaukonstruktionen speichern die W√§nde nur sehr wenig W√§rme. Hier nimmt bei einer Erh√∂hung der Lufttemperatur die Oberfl√§chentemperatur der W√§nde sehr schnell deren Temperatur an. Hier gibt es die „K√§ltestrahlung“ nur f√ľr kurze Zeit. Eine Temperaturabsenkung ist bei dieser konstruktiven Ausf√ľhrung der Geb√§ude sinnvoll.

Die Konvektionsheizung und die Strahlenheizung

Die Konvektionsheizk√∂rper werden oft mit einer Strahlungsheizung verwechselt. Bei der Konvektionsheizung str√∂mt die Luft an der Oberfl√§che entlang und nimmt W√§rme auf. Es entsteht eine Luftwalze im Raum. Das Problem dabei ist nur, dass an der Decke eine h√∂here Lufttemperatur und in den Ecken √ľber den Fu√üboden eine niedrige Temperatur vorliegt. Die absolute Luftfeuchtigkeit bleibt aber gleich. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf. Bei unterschiedlichen Temperaturen liegen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten im Raum vor. In den unteren Wandabschnitten kann es so im Extremfall zu einer Tauwasserbildung an der Wandoberfl√§che kommen. Erkennbar ist dies bei einer Schimmelpilzbildung. Wobei eine Schimmelbildung bereits bei einer h√∂heren relativen Luftfeuchtigkeit von √ľber 80 % erfolgen kann.

Besser ist eine Strahlungsheizung, wie sie bei dem guten alten Kachelofen, bei einer Wandheizung oder Fu√übodenheizung vorhanden ist. Hier gibt es nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen der Luft √ľber den Fu√üboden und an der Decke. F√ľr die Bewohner ist dies auch eine angenehme Raumtemperatur, da es an den F√ľ√üen nicht kalt ist. Bei gleicher Behaglichkeit kann nat√ľrlich die Lufttemperatur auch etwas niedriger sein als bei einer Konvektionsheizung.

Wie bereits oben genannt, spart man mit jedem Grad etwa 5 % Heizenergie ein. Bei der Installation einer neuen Heizungsanlage (Heizkörper) sollte man auch darauf achten. Hier liegt neben der richtigen Reglung ein Potenzial, um Wärmeenergie einzusparen.

Komfortable Temperaturreglung

Komfortabel ist auch der Einsatz eines neuen Funk-Heizk√∂rperthermostat. Man muss nicht von Heizk√∂rper zu Heizk√∂rper laufen und das Thermostat kontrollieren bzw. einstellen. Die Einstellung und √úberwachung erfolgt von einer zentralen Stelle. Das System erkennt auch, wenn ein Fenster ge√∂ffnet ist. Es ist auch besonders interessant, wenn Sie einige Tage in den Urlaub fahren oder sich auf einer Dienstreise befinden. Es regelt die Raumtemperatur herunter und √ľberwachst auch die H√∂he der Temperatur. Das ist besonders im Winter wichtig, damit nicht eventuell Frostsch√§den entstehen. In unserer Klimazone √§ndern sich die Au√üentemperaturen relativ schnell. Es wird sowohl eine starke Abk√ľhlung oder im umgekehrten Fall eine starke √úberhitzung der R√§ume vermieden. Eine Reglung ist auch durch eine Fernsteuerung von unterwegs m√∂glich. Nat√ľrlich ist jeder Komfort vom Preis abh√§ngig. Daher sollte Sie vor dem Kauf auch genau wissen, f√ľr welchen Zweck und welche Steuerungsanlage Sie ben√∂tigen.

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Energie sparen

Erstellt von Peter Rauch am 7. Oktober 2015

Das Thema Energie sparen ist sehr umfangreich, wobei hier nur wenige Aspekte angesprochen werden k√∂nnen. F√ľr die Erzeugung von Energie in unserer Lebensumwelt werden Ressourcen ben√∂tigt, wie Kohle, Gas, √Ėl oder Kernbrennstoffe. Es gibt in unserem Universum sehr viele verschiedene Energieformen. Allerdings werden f√ľr die Nutzung bestimmte technische Voraussetzung ben√∂tigt, die dann zur Verf√ľgung stehen, wenn sie ben√∂tigt werden. Siehe Erd√∂l, welches schon seit vielen Jahren alle sein sollte. Mit neuen Technologien k√∂nnen immer neue Quellen erschlossen werden.
Bereits in der Antike wurde der Wasserdampf genutzt aber nicht um die Arbeit der Sklaven zu erleichtern, sondern um T√ľren von Tempelanlagen „wie von Geisterhand“ zu √∂ffnen. Es gab zu dieser Zeit kein gesellschaftliches Interesse an der Nutzung einer fortschrittlichen Energie. Freie Energie kann √ľberall kosteng√ľnstig zur Verf√ľgung gestellt werden. Die technische Nutzung wird es jedoch sobald nicht geben. Dann k√∂nnen die gro√üen √Ėl-, Gas- und Energiekonzerne kein Geld mehr verdienen. Wer braucht dann noch Gas oder √Ėl f√ľr die Erzeugung von Strom und W√§rme. Was noch viel schlimmer ist, die politische und wirtschaftliche Abh√§ngigkeit der Staaten geht verloren.

Der Gedanke zur Nutzung zum Beispiel der Solarenergie oder Windenergie ist nicht schlecht, aber die erzeugte Elektroenergie ist unwirtschaftlich und steht nicht kontinuierlich an. Zum Beispiel Licht ben√∂tigen wir in der Nacht und nicht am Tag. Die elektrische Energie kann zwar in kleinen Mengen gespeichert (Akku) werden aber nicht in der Gr√∂√üenordnung einer oder mehrerer Volkswirtschaften. Die Umwandlung in eine andere speicherf√§hige Energie und wieder R√ľckumwandlung f√ľhrt zu hohen Verlusten. Der Wirkungsgrad sinkt. Diese sogenannten ‚Äěalternativen Energien‚Äú sind Wunschvorstellungen von Leuten, welche √ľber ein nur ungen√ľgendes ingenieurtechnisches Wissen verf√ľgen. F√ľr die Betreiber und Hersteller dieser Anlagen ist es nat√ľrlich ein fantastisches Gesch√§ft auf Kosten des Endverbrauchers. Dieser finanziert √ľber die EEG-Umlage diese wirtschaftlich unsinnigen Anlagen bzw. die Erzeugung.

Die ben√∂tigte Energie muss dann produziert werden, wenn diese auch ben√∂tigt wird. Der Herstellungsort von W√§rmeenergie und elektrischer Energie sollte m√∂glichst in der N√§he des Verbrauches sein, um die Verluste so gering wie m√∂glich zu halten. Und das geht heute eben nur mit den konventionellen Kraftwerken. Werden weltweit und in unseren Nachbarl√§ndern neue Kernkraftwerke errichtet, so schaltet Deutschland die sichersten Kernkraftwerke ab. Verschenkt seinen √ľbersch√ľssigen Solarstrom an das Ausland, welcher durch die Bundesb√ľrger √ľber die EEG-Umlage finanziert wird und bezieht in der Nacht bei Windstille aus dem Ausland in Kernkraftwerken erzeugten Strom. Nun, die √ľberw√§ltigende Mehrheit der Deutschen sind davon √ľberzeugt, dass sie durch ihre Entscheidung etwas Gutes tun. F√ľr die Anderen, welche nicht davon √ľberzeugt sind, sollen hier ausgew√§hlte Alternativen vorgestellt werden, wie man sich wenigsten etwas Energiekosten sparen kann.

Richtig heizen

Zum richtigen Heizen gehören die Auswahl der Heizanlage, das Betreiben und die zu beheizenden Räume.
Die Raumgeometrie und -gr√∂√üe sowie die Bauh√ľlle bestimmen den Standort und die Gr√∂√üe der Heizung bzw. der Heizk√∂rper. Bei einem verwinkelten Raum sind mehrere kleine Heizk√∂rper erforderlich, damit eine gleichm√§√üige Erw√§rmung des gesamten Raumes erfolgen kann. Strahlungsheizung sind gegen√ľber Konvektionsheizungen wesentlich besser und sparen W√§rmeenergie, in dem bei gleicher Behaglichkeit die Lufttemperatur geringer sein kann. Strahlungsheizungen sind zum Beispiel die Fu√übodenheizung, die Randleistenheizung, die Wandheizung und nur wenig bekannt die Deckenheizung.

Intelligent-heizen
Bild von Inelligent-heizen.de

Dann ist auch eine Kombination verschiedener Heizungen sinnvoll. Eine Fu√übodenheizung ist sehr effektiv, bedarf aber eine gewisse Zeit, bis diese wirksam wird. Ein zus√§tzlicher Heizk√∂rper oder ein Kaminofen erw√§rmt die Raumluft innerhalb weniger Minuten. Das ist sinnvoll, wenn in der √úbergangszeit oder im Sommer die Temperatur der Raumluft nicht sehr hoch ist. Analog betrifft dies auch f√ľr die Warmwasserbereitstellung. Um st√§ndig warmes Wasser zu erw√§rmen, muss die Heizanlage betrieben werden. Wird eine Heizung im niedrigen Bereich betrieben, so ist meistens der Wirkungsgrad auch gering. Eine dezentrale Wasserversorgung kann hier Abhilfe verschaffen. Zum Beispiel ein 5-l-Warmwasserboiler reicht f√ľr das H√§ndewaschen in der Toilette oder f√ľr den kleinen Abwasch des Geschirrs. Wenn nicht dreimal am Tag geduscht wird, sollten Sie auch einmal nachrechnen, ob eine Dusche mit eigener elektrischen Warmwassererzeugung g√ľnstiger ist.

Energielabel

Sie kennen beim Kauf von K√ľhlschr√§nken, Waschmaschine oder anderen elektrischen Haushaltsger√§ten das EU-Energieeffizienzlabel. Analog wurde jetzt das EU-Heizungslabel eingef√ľhrt, welches ein effizientes Heizen unterst√ľtzen soll. Die Ger√§te sind durch die bekannten Farben Dunkelgr√ľn bis Dunkelrot (mangelhafter Effizienz) gekennzeichnet. Aber der Anwender bestimmt selbst, wie effektiv die Heizung oder das elektrische Haushaltsger√§t arbeitet. Ist zum Beispiel der eingebaute Heizkessel zu gro√ü, so wird der wirtschaftliche Betrieb (Wirkungsgrad) nur selten erreicht. Stromabschaltungen geh√∂ren in Deutschland noch nicht zur Tagesordnung. Bei uns in Transkarpatien sind die Transformatoren sehr alt und bei jedem Gewitter gibt es l√§ngere Zeit kein Strom. Eine computergesteuerte hocheffiziente Heizung w√§re fehl am Platz.
Wie die Zahlen zustande kommen, dass 85 % des gesamten Energieverbrauchs eines deutschen Haushaltes f√ľr die Heizung und Warmwasserbereitung ben√∂tigt werden, soll an dieser Stelle nicht weiter diskutiert werden.
Fakt ist aber, eine Gl√ľhbirne hat nicht nur Licht gespendet, sondern auch eine gro√üe Menge W√§rme. Analog trifft dies auch bedingt f√ľr andere Haushaltsger√§te zu. Diese so ‚Äěeingesparte W√§rmeenergie‚Äú muss durch die Heizung ausgeglichen werden. Auch daran sollte man denken.

Eine gro√üe 6 kg Waschmaschine ist f√ľr das Waschen von ein Paar Socken nicht sehr sinnvoll. Aber das d√ľrfte f√ľr jeden plausibel sein.
Ein K√ľhlschrank und K√ľhltruhen arbeitet Tag und Nacht, verbrauchen t√§glich 24 Stunden Strom. Hier ist die richtige Auswahl der Ger√§te von Bedeutung. Aber auch der Standort ist wichtig. Der K√ľhlschrank sollte m√∂glichst k√ľhl und nicht im w√§rmsten Raum stehen. Wir haben zum Beispiel ein K√ľhl-Gefrierschrank von Samsung, wo mit einem K√ľhlaggregat der K√ľhlschrank und das Tiefk√ľhlteil betrieben werden. Wenn man ein paar Tage nicht da ist, dann braucht man den K√ľhlschrank und kann diesen abschalten. Das Tiefk√ľhlteil arbeitet weiter. In Deutschland gibt es so etwas nicht.

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Mit neuer Heizanlage Energiekosten sparen

Erstellt von Peter Rauch am 31. Juli 2014

Unter der irref√ľhrenden Bezeichnung ‚ÄúErneuerbare Energien‚ÄĚ wird vors√§tzlich die deutsche Bev√∂lkerung get√§uscht. Laut dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik gibt es keine erneuerbaren Energien. Ziel dieser T√§uschung ist die heimliche Anwendung der Energieeinspargesetze und -verordnungen, wie EEW√§rmeG, das EnEG, die BImSchV und die Heizkostenverordnung. Diese werden schrittweise immer mehr versch√§rft. Wer gegen die versch√§rften Auflagen zur Energieeinsparung verst√∂√üt, muss mit strengen Geldbu√üen rechnen. Ziel dieser angeblichen Klimarettungsma√ünahmen ist es weniger unsere kostbare Umwelt zu sch√ľtzen, sondern zus√§tzliche Finanzierungsquellen f√ľr den Staat zu schaffen. Aber auch bestimmte Unternehmen profitieren von diesem neuen Industriezweig. So erkl√§rt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut f√ľr Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im letzten Jahr gegen√ľber der Huffington Post, dass die deutschen Wirtschaft durch die Ma√ünahmen zum Klimaschutz √ľber 45 Milliarden Euro erwirtschafteten, also mehr als die Pharmaindustrie. Eine unmittelbare Folge des staatlichen Eingriffs in den Wirtschaftsprozess durch Subvention, welche die Bundesb√ľrger durch die EEG erbringen m√ľssen, ist die immer unrentablere Stromproduktion der Kraftwerke. Nicht, weil diese unrentabel sind, sondern weil diese w√§hrend Erzeugung von Wind- oder Solarstroms abgeschalten bzw. im unteren Leistungsbereich betrieben werden und bei Windstille einspringen m√ľssen. Bei Eon werden so zwischen 2011 bis 2015 11.000 Mitarbeiter, bei RWE bis 2016 6750 Stellen und bei EnBW bis 2014 rund 1300 Angestellte ihren Job verlieren.

Ziel dieser angeblichen Klimarettungsma√ünahmen ist es weniger unsere kostbare Umwelt zu sch√ľtzen, sondern zus√§tzliche Finanzierungsquellen f√ľr den Staat zu schaffen. Nach den Berechnungen des Eduard Pestel Institut in Hannover flie√üen pro 1 Euro Investition, welche f√ľr die „Geb√§udesanierung“ ausgegeben wird, immerhin 54 Cent zus√§tzliche Steuereinnahmen und Sozialabgaben in die Kassen der staatlicher Versicherungen. Auch aus dieser Sicht sollte Sie nur sinnvoll in Ihre Geb√§udesanierung investieren. Genau dort hin, wo eine hohe Wirtschaftlichkeit gegeben ist. So bringt bei einer ausreichend massiven Au√üenwand eine nachtr√§gliche W√§rmed√§mmung nur wenig oder sogar nichts. Siehe hierzu den letzten Abschnitt des Beitrags „D√§mmen wir die H√§user oder die D√§mmung?“ Ebenso ist der Austausch funktionst√ľchtiger Kastenfenster durch Isolierverglasung zu √ľberlegen. Eine Jalousie oder Fensterl√§den bringen eine erhebliche Verbesserung. Es besteht hier auch nicht die Gefahr, dass auf einmal das Kondenswasser im Winter nicht mehr an der Fensterscheibe, sondern an der Wandfl√§che entsteht und zur Schimmelbildung f√ľhrt.

Setzen Sie auf Nachhaltigkeit. Das ist zum Beispiel der Austausch √§lterer uneffektiver Heizanlagen mit geringem Wirkungsgrad. Bei den st√§ndig steigenden Energiekosten ist das eine der wichtigsten Sanierungsma√ünahmen. Nat√ľrlich sollte man auch daf√ľr sorgen, dass die W√§rme nicht √ľber Fugen und Ritze unkontrolliert aus dem Haus entweicht. Wobei das Haus aus Feuchte technischer und hygienischer Sicht nicht vollst√§ndig abgedichtet werden darf. Ein Mindestluftaustausch sollte vorhanden sein.

Heizungsanlage
Bild stammt von dem Artikel Welche Heizanlage wählen? von 1994

Koppelt man die W√§rmegewinnung noch mit einer Solaranlage auf dem s√ľdlichen Hausdach, so kann man langfristig viel Energietr√§ger, wie zum Beispiel Gas, √Ėl oder Pellets, sparen. Solaranlagen haben aber auch den Vorteil, dass sie in der √úbergangszeit gen√ľgend W√§rme liefern, welche in einem W√§rmespeicher gespeichert wird und bei Bedarf zur Verf√ľgung steht. Ist dieser ausreichend dimensioniert, so k√∂nnen auch bei k√ľhleren Sommertagen die R√§ume erw√§rmt werden, ohne dass die Heizung in Betrieb genommen werden muss. Das erfordert aber auch eine dezentrale Warmwassererzeugung bzw. einen entsprechenden zweiten Warmwasserkreislauf. Muss zum Beispiele die Heizanlage nur wegen der Warmwasserbereitstellung das ganze Jahr betrieben werden, so k√∂nnen zus√§tzlich hohe Energiekosten auftreten. Auch eine moderne Heizanlage arbeitet nur im dauerhaften Lastbereich wirtschaftlich. Das folgende Beispiel ist zwar nicht ganz korrekt aber verbildlicht das Problem. Sie fahren mit dem Auto durch die Stadt. An jeder Ampel und im Stau m√ľssen Sie stehen und wieder beschleunigen. Der Benzinverbrauch steigt je nach Situation stark an.

Solaranlage auf einem Hausdach in Midoun.
Die Solaranlagen auf dem Hausdach dient zur Warmwasserbereitung.
(Midoun in Tunesien)

Ebenso sollte man an eine zweite stromunabh√§ngige Heizung denken, wie zum Beispiel ein Kaminofen. Die Strahlungsw√§rme ist sehr angenehm. Auch hier kann schnell an k√ľhleren Tagen im Sommerhalbjahr eine behagliche Raumtemperatur geschaffen werden, ohne die Heizanlage f√ľr das gesamte Haus zu betreiben.

Diese zus√§tzliche Heizung hat aber auch eine strategische Bedeutung. Bei der gegenw√§rtigen Sanktionspolitik der Bundesregierung und der gro√üen Energieabh√§ngigkeit vom Ausland kann es sehr schnell zum Engpass von ausreichendem Brennstoffangebot kommen. Mangel bedeutet aber auch ein explosionsartiger Anstieg der Lieferpreise der Energietr√§ger, egal ob aus Norwegen oder dem arabischen Raum. Siehe hier den Artikel „Russland kann l√§nger durchhalten als der Westen„.

Nach dem √ľberhasteten Abschalten der deutschen Atomkraftwerke, welche zu den sichersten der Welt geh√∂ren, und der √ľberdimensionierten Ausbreitung der regenerativen Energieerzeugungsanlagen steht auch die Versorgung mit elektrischem Strom auf wackligen F√ľ√üen. Bei vor√ľbergehendem Mangel an Wind und Sonnenschein m√ľssen sogenannte Schattenkraftwerke einspringen. Diese zus√§tzlichen Kraftwerke werden mit Gas betrieben. Da nur diese Technologie ausreichend schnell auf Stromschwankungen reagieren kann. Kohlekraftwerke brauchen dagegen mehrere Stunden, bis sie die volle Leistung bringen.

Alle unseren modernen Heizanlagen in den Haushalten oder in den B√ľrogeb√§uden funktionieren nur mit Strom. Der Strom wird ben√∂tigt f√ľr die Pumpen f√ľr den Zirkulationsprozess, f√ľr die Computer und f√ľr den Reglungsprozess. Das seit vielen Jahren in der Bundesrepublik propagierte moderne schadstoffarme Heizsystem kann bereits im kommenden Winter versagen. Die √ľberwiegende Mehrheit der Heizungsanlagen in den deutschen Haushalten ist f√ľr eine solche Notsituation nicht geeignet.

Gl√ľcklich sind diejenigen Hauseigent√ľmer und Mieter, welche noch eine unabh√§ngige Heizung (Ofen oder Kamin) haben. Alle anderen sollten ihre Heizanlage darauf √ľberpr√ľfen, inwieweit sich schnell und unkompliziert der Heizkessel mit einem anderen Brennstoff versorgen l√§sst oder wie die Heizung wenigsten in Grundlast bei Stromausfall betreiben l√§sst. Hier zu sind entsprechende Fachleute gefragt, die die m√∂gliche k√ľnftige Situation verstehen und auch eine technisch einwandfreie L√∂sung anbieten k√∂nnen.

Nat√ľrlich kann man diese Ma√ünahmen nicht gleich aus der Portokasse bezahlen. Selbst ein Kaminofen kostet bereits 2000 Euro. Hier ist dann schon eine solide Finanzierung mit einem Kredit und guten Konditionen erforderlich.

Wir selbst haben schon immer zwei vollst√§ndig getrennte W√§rmeerzeuger. Bei Stromausfall und √Ėl- bzw. Gasmangel brauchen wir nicht in der kalten Stube sitzen.

Hier noch ein Video, wie ein interessanter Ofen gebaut wird.

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Der alternative Stromvergleich

Erstellt von Peter Rauch am 7. Juli 2014

Der wichtigste Energietr√§ger in der heutigen Zeit ist der Strom. Ohne Strom gibt es kein Wasser, in den Krankh√§usern k√∂nne keine bzw. nur eingeschr√§nkt Operationen mehr durchgef√ľhrt werden. Teile des √∂ffentlichen Verkehrs (Eisenbahn, Stra√üenbahn) funktionieren nicht. Banken und Superm√§rkte sind geschossen, da kein Computer, keine Kassen und Automaten nicht funktionieren. Kein Benzin mehr an der Zapfstelle, die Leute stecken im Fahrstuhl fest. In den Geb√§uden funktionieren die L√ľftungs-, Klima- und Heizanlagen nicht. Noch nie in der menschlichen Geschichte war die Abh√§ngigkeit von Strom so gro√ü. Selbst das Handy funktioniert nicht mehr, da die Sendemasten am √∂ffentlichen Stromnetz h√§ngen. Sicherlich habe ich noch einiges Wichtige vergessen. Es zeugt von einem erheblich Bildungsmangel und Naivit√§t einiger B√ľrger, bei denen die Stromlieferung an der heimischen Steckdose endet.

Die Stromkosten

Nach Ansichten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer ISE werden „bis 2030 die Stromgestehungskosten f√ľr Photovoltaik auf 0,06 bis 0,09 Euro/kWh sinken. Damit k√∂nnen selbst kleine dachinstallierte PV-Anlagen mit Onshore-Wind und den gestiegenen Stromgestehungskosten von Braunkohle-, Steinkohle- und GuD-Kraftwerken konkurrieren„, so Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE.
Im Dezember 2013 betrugen die Stromgestehungskosten von Braunkohle bei 0,053 Euro/kWh, bei Steinkohle 0,080 Euro/kWh und von Gas- und Dampfkraftwerken 0,098 Euro/kWh. [1] Studien werden im Auftrag geben und sollte daher den Vorstellungen des Auftraggebers entsprechen.
Dem gegen√ľbersteht eine DENA-Studie, in dieser wird best√§tigt: „Erneuerbare“ werden einfach nicht marktf√§hig! [2]

Auch wenn der Anteil des Stroms aus regenerativen Quellen im Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und im Jahr 2035 auf bereits 55 bis 60 Prozent erh√∂ht wird, so steht diese Energieerzeugung nur bei Sonnenschein und Wind zur Verf√ľgung.
Am 17.07.2014 um 09:45 meldet die EEX eine Einspeiseleistung der Windenergie von 24 MW. Deutschlandweit stehen eine installierte Leistung von 34896 MW zur Verf√ľgung. Das entspricht einem Leistungs√§quivalent von 0,069%. Dies war nicht das erste Mal in diesem Jahr.
Zus√§tzlich sind Schattenkraftwerke erforderlich, die bei Windmangel oder fehlendem Sonnenschein kurzfristig einspringen m√ľssen und eine kontinuierliche Strombereitstellung zu gew√§hrleisten. Es muss also nicht nur ein Kraftwerk, sondern zwei errichtet werden. Eins f√ľr regenerative und eins f√ľr konventionelle Energiequellen.
Ob diese Tatsche bei der Studie des Fraunhofer ISE ber√ľcksichtigt wurde, ist mir nicht bekannt.
Bei Fotovoltaik werden nur 700 und bei Wind 1200 bis 1400 Volllaststunden erreicht.
Da die gasbetriebenen Schattenkraftwerke im unteren unwirtschaftlichen Bereich betrieben werden m√ľssen und bei Windstille oder nach dem Sonnenuntergang auf ihre vorgesehenen Leistungen hochgefahren werden m√ľssen.
Ebenso wird bereits heute teilweise zu viel Strom aus Wind oder Solarstrahlung erzeugt, welcher nicht gebraucht wird. Dieser Strom wird dann sehr billig an das Ausland verkauft. Der Bundesb√ľrger tr√§gt nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Kosten.

Am 15. 6. 2013 erfolgte zum Beispiel die höchste Wind- und Solarstromeinspeisung mit 27.558 MW. Das entspricht 43,4 % der gesamten installierten Leistung von rd. 31 GW Windenergieanlagen und 34 GW Solaranlagen. Am Tag erfolgt somit ein Export von Strom in das Ausland und in der Nacht muss Strom importiert werden.

Der Bundesb√ľrger kann gegen den Anstieg der Stromkosten nur wenig machen. Er kann lediglich mit diesem 3 in 1 Stromvergleich durchf√ľhren und so seine Jahresrechnung etwas reduzieren und eventuell Strom sparen.

Betrachtet man die vom Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft ver√∂ffentliche Grafik zum Energiekostenanstieg, speziell die Gesamtbelastung des Strompreises durch Steuern und Abgaben, so langen diese noch 1998 bei 2,3 Mrd. Euro ohne MwSt. 2009 bei 14,3 Mrd. Euro und 2013 bei 31,6 Mrd. Euro. Hat sich die Konzessionsabgabe kaum ver√§ndert, so ist die 1999 eingef√ľhrte Stromsteuer bis 2003 auf 6,6 Mrd. Euro angestiegen und sich seit dieser Zeit nur wenig auf 7 Mrd. Euro ver√§ndert. Die absolut h√∂chste Belastung erfolgt durch die EEG-Abgabe. 2000 betrug diese noch 0,90 Mrd. Euro so stieg diese bis 2009 auf 5,27, 2011 auf 14,11, und 2013 auf 20,36 Mrd. Euro. Der Aufschlag f√ľr Kraft-W√§rme-Kopplung, Offshorehaftungsumlage und Netzumlage mit 2,07 Mrd. Euro, welche im letzten Jahr hinzukamen, fallen da kaum ins Gewicht. [3] Der treibende Kostenfaktor ist das EEG. Vereinfacht ausgedr√ľckt ist das EEG eine Umverteilung der Kosten von den Besitzlosen zu den Eigent√ľmern der Solaranlagen und Windparkbetreiber √ľber die Stromkosten. Die Besitzlosen finanzieren diese Anlagen.

Laut vorliegenden Unterlagen erzielten 2013 die 4 die privaten √úbertragungsnetzbetreiber Transnet BW, Amprion, Tennet und 50Hertz erzielten 2013 einen √úberschuss aus den EEG-Umlagen von 2, 465 Mrd. Euro.

Umlagen sind kostenneutral und d√ľrfen daher nicht mehr Einnahmen erzielt als Ausgaben gegen√ľberstehen. Dieser erwirtschafte √úberschuss ist nicht zul√§ssig. Bei der Umlage handelt es sich um einen „echten Zuschuss„, welcher umsatzsteuerbefreit sein m√ľsste. Der Staat verdient an dieser Abzocke der B√ľrger ordentlich in Milliardenh√∂he mit. [4]

Im Haushalt Energie sparen

Eine weitere wichtige Ma√ünahme zum Energiesparen ist der wirtschaftliche Umgang. Von der Sache ist es jedem Verbraucher selbst √ľberlassen, wie viel Strom er ben√∂tigt. Aber die EU ist davon √ľberzeugt, dass der B√ľrger dies nicht allen kann. Daher wurde durch Br√ľssel das Gl√ľhbirnenverbot ausgesprochen. Bei Lampen, die den ganzen Tag leuchten, ist das sicherlich sinnvoll. Bei einer Treppenhausbeleuchtung, die eine Minute leuchtet und st√§ndig aus und eingeht dagegen wirtschaftlich unsinnig. Dazu mehr im Artikel „Warum ist die Planung einer Beleuchtung und die physiologische Farbwirkung wichtig?
Als N√§chstes kommt der Staubsauger dran. Die Leistungsaufnahme soll erheblich reduziert werden. Die Sauleistung sinkt und der Arbeitsaufwand f√ľr das Reinigen des Teppichs steigt stark an. Sicherlich geht Br√ľssel davon aus, dass die Frauen nur zu Hause herumsitzen und nicht weiter zu tun haben.

Dagegen kann jeder in seinem Haushalt auch ohne gesetzliche Aufforderung Strom sparen. √Ąltere K√ľhlschr√§nke und andere Haushaltger√§te ben√∂tigen etwas mehr als neue. Wird ein Raum nicht genutzt, dann ist das Ausschalten des Lichts eine Selbstverst√§ndlichkeit.

Es gibt sicherlich noch viele M√∂glichkeiten sinnvoll im eigenen Haushalt Strom zu sparen, begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch die Wohnung. Nicht nur die Gl√ľhbirnen bzw. jetzt Energiesparlampen ben√∂tigen Strom.

Peter Rauch Ph.D.

Quelle:
[1] Was kostet die Umwandlung von erneuerbaren Energien in Strom? www.dashoefer.de/Online-Angebote/
[2] Neue DENA Studie best√§tigt: „Erneuerbare“ werden einfach nicht marktf√§hig! www.eike-klima-energie.eu/
[3] Prof. Dr. H Alt; Stromkosten Deutschland, FH AKE\Hilfb 152 Stromkosten Deutschland EEG 18.06.2013.doc
[4] EEG-Umlage sp√ľlt Milliarden Euro in die Kassen Care-Energy analysiert www.presseportal.de

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Der Einfluss der Energiepolitik auf unsere Wohnumwelt

Erstellt von Peter Rauch am 13. Januar 2014

Sponsoren finanzieren die Forschung an den Hochschulen. Es ist selbstverst√§ndlich, dass die Forschungsergebnisse die Interessen der Sponsoren widerspiegeln sollten. Aber auch der gr√ľne Zeitgeist hinterl√§sst tiefe Spuren. Deutschland soll zum Vorreiter der green economy werden. Staatlich verordneter Verzicht! Die Folgen sind die Verunstaltung unserer Heimat, wieder erfolgt die Sch√§digung der nat√ľrlichen Umwelt und der Wirtschaftsstandort Deutschland wird langsam vernichtet.

Energiesparen ist richtig, aber nicht auf Kosten unserer wertvollen Umwelt und der Gesundheit der Bewohner. Ein gesundes Raumklima kann nur durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ökologischer Bausubstanz (dazugehört keine Dämmfassade), der Nutzung und ausreichender Temperierung der Räume erreicht werden.

Nur durch die sichere Bereitstellung von preiswerter Energie können ökologisch gesunde Wohnungen geschaffen und benutzt werden. Nebenbei wird aber auch der Volkswohlstand gesichert.

Energiesparen und Haussanierung.

Jahrtausende wurden die Wohngeb√§ude energiesparend gebaut. Man muss den gesamten Energiefluss eines Geb√§udes betrachten. Also von der Rohstoffgewinnung, Nutzung, Instandhaltung und Weiterverwertung bzw. Entsorgung.Diese Bedingungen erf√ľllen Naturbaustoffe im konventionellen Baustil am besten. Das sind konkret H√§user aus Ziegelsteinen, Holz, Lehm und Beton. Informationen zu diesen Konstruktionen und Baustoffen erhalten Sie hier auf dieser Webseite.

Der neu erfundene Industriezweig Klimaschutz, hat nichts mit Umwelt zu tun. Es werden aber sehr hohe Gewinne beim Verkauf von √Ėkosprit E10, der Errichtung von Solaranlagen und Windparks und beim Handel mit Zertifikaten erzielt.

Sowohl die Solaranlagen als auch die Windkraftanlagen sind in ihrer Wirkung wegen der geringen Energiedichte unwirtschaftlich. Das Gleiche gilt auch f√ľr die nachtr√§gliche Fassadend√§mmung. Leider verf√ľgen die Politiker √ľber keine ingenieurtechnische Ausbildung, um selbst die Vorlagen der Lobbyisten auf ihre Richtigkeit zu √ľberpr√ľfen.

Ein Milliardengesch√§ft f√ľr ausgew√§hlte Konzerne. Zu den weltweit gr√∂√üten Industriezweigen geh√∂ren die Waffenindustrie und die Chemie-, √Ėl- und Pharmaindustrie. Einige der Methoden des Industriezweiges Pharmaindustrie wurden aufgedeckt. Ausgew√§hlte Beispiele beschreiben wir im Artikel Gesundheitsvorsorge f√ľr die Familie bis zum hohen Alter. Langsam werden auch die Methoden der Energielobby aufgedeckt. Die italienische Mafia hat das Gesch√§ft mit deutschen Windparks bereits erkannt. Bereits heute kann man erkennen, dass nicht alles so aufgeht, wie es geplant war. Siehe den Niedergang der deutschen Solarbranche oder die Haltbarkeit der Windkraftmaschinen liegt bei 12 statt der geplanten 25 Jahre. Aber in einigen Jahren m√∂chten die deutschen Politiker mangels naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Wissens die Stromerzeugung zu 100 % auf erneuerbare Energie umstellen.[1] Sie tr√§umen von einem technischen Wunder ausreichend elektrische Energie speichern zu k√∂nnen, wenn keine Sonne scheint oder Wind nicht weht.

Auf der Grundlage meiner theoretischen Ausarbeitungen, meine praktischen Erfahrungen als Sachverst√§ndiger, distanziere ich mich als Ingenieur und √Ėkonom von der gegenw√§rtigen interessenbezogenen Baupolitik in der BRD.¬† Diese Wunschvorstellungen halten bei tiefer Pr√ľfung weder √∂konomischer noch √∂kologischer Kriterien stand.¬† Durch ausgew√§hlte Normen und gesetzliche Festlegungen entsteht ein schadstoffreiches Raumklima. Dieses belastete Raumklima gef√§hrdet langzeitlich Ihre Gesundheit. Wesentliche Ursachen hierf√ľr sind die Auswahl unzweckm√§√üiger Baustoffe, ungeeignete Baukonstruktionen und der zu geringe Luftaustausch. Die konkreten Einzelheiten erfahren Sie in den jeweiligen Fachartikeln.

Gerade bei einer Haussanierung ist eine nachträgliche Wärmedämmung der Fassade nur in seltenen Fällen wirtschaftlich.

Sie k√∂nnen zum Teil einen Investitionszeitraum von bis 25 Jahre haben. Bis dahin muss die Thermohaut schon wieder saniert werden.¬† Kein betriebswirtschaftlich denkender Unternehmer w√ľrde in diesem Fall investieren. Eine nachtr√§gliche W√§rmed√§mmung zum unged√§mmten Dachboden sind dagegen preiswerter und effektiver. Durch gesetzliche Zwangsma√ünahmen, wie den Energiepass oder die versch√§rfte Energieeinsparverordnung,¬† werden die B√ľrger zum gehorsamen Energiesparen gezwungen. Unter dem Deckmantel CO2-Geb√§udesanierung (m√∂glichst viel D√§mmung, siehe U-Wertberechnung) kann die F√∂rdermittelbeantragung im Rahmen der neuen Auflagen aus EEW√§rmeG, EnEV, EnEG und dem Konjunkturpaket erfolgen. Es stehen verschiedene F√∂rderprogramme¬† zur Auswahl.

Wo kommt der Schimmel hinter der Heizung her?

Ung√ľnstiges Energiesparen verursacht Feuchtigkeit durch Tauwasserbildung und eine m√∂gliche Schimmelpilzbildung. Eine Temperierung der R√§ume und vor allem der k√ľhlen Wandoberfl√§chen ist auch im Winter dringend erforderlich. Eine Temperaturabsenkung in der Nacht bei massiven Wandkonstruktionen bringt keine Energieeinsparung. Die innere Wandschicht wird durch die niedrigere Raumtemperatur feuchter und leitet somit die W√§rme besser nach au√üen. Zus√§tzlich hat¬† ein por√∂ser feuchter Wandbaustoff ein gr√∂√üeres W√§rmespeicherverm√∂gen.

Die Energiesparung an W√§rme verursacht eine Erh√∂hung der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum und beg√ľnstigt eine Schimmelpilzbildung. Durch die niedrigen Raumtemperaturen sowie eine unzureichende L√ľftung kommt es zum Anstieg der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum.¬† Dies beg√ľnstigt die Schimmelpilzbildung und f√ľhrt zur gesundheitlichen Belastung der Bewohner. Dies betrifft bereits jede zweite Wohnung. Prognosen besagen f√ľr 2020 Stromkosten von 50 Ct./kWh voraus.¬† Jede moderne Heizanlage ben√∂tigt Strom. In der Vergangenheit waren die Preise aller Energietr√§ger miteinander gekoppelt. Steigen die Stromkosten, so klettern auch die Preise f√ľr √Ėl und Gas.¬† Circa 70 % der Schimmelsch√§den treten im Schlafzimmer auf, da die Heizung abgestellt wird. Eine Temperierung der R√§ume und vor allem der k√ľhlen Wandoberfl√§chen muss auch im Winter erfolgen.¬† Wird dies nicht beachtet, so werden k√ľnftig Schimmelpilze in der Wohnung zur Normalit√§t geh√∂ren.

Es gibt aber auch Bauschäden, die durch Hochwasser verursacht wurden. Die Folge sind Schimmel, Stockflecken, nasse Wände Рjeder Hausbesitzer eines Altbaus kennt diese Probleme.

F√ľr die in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen fast 570.000 Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften reichen die f√ľr einen Einpersonenhaushalt vorgesehenen 321,80 Euro pro Jahr f√ľr Strom nicht aus. Gegen√ľber dem g√ľnstigsten Anbieter in Sachsen fehlen seinem Haushalt j√§hrlich 113 Euro. F√ľr eine vierk√∂pfige Familie in Sachsen bedeutet dies eine theoretische Stromschulden bis zu 524 Euro pro Jahr. Geld, welches an einer anderen Stelle die Familie eingesparten muss, zum Beispiel am gesunden Essen, f√ľr die Kinder oder an der Heizung mit Folgen f√ľr die Gesundheit. Siehe hier die Studie Stromkosten Hartz-IV.

Schimmel an Au√üenwand durch l√§ngere hohe Luftfeuchte und ungen√ľgende L√ľftung

Meine Beobachtungen bei Gutachten zeigen, dass gerade bei Familien mit normalen oder niedrigen Einkommen vermehrt Schimmelpilze sowie Schadstoffe in den Wohnungen vorhanden sind. Hier ein Beitrag im Stern, wonach Geringverdiener in Deutschland fr√ľher sterben.

„Der Atomausstieg ist nicht die Energiewende, sondern deren Anlass.“, so Herr Dirk-Uwe Klaas Hauptgesch√§ftsf√ľhrer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) in der FAZ am 24.6.2011. In diesem Dokument von Herrn Prof. Dr. Alt k√∂nnen Sie die Folgen und die Auswirkungen der Energie (pdf) nachlesen.

Zu empfehlen w√§hre gerade diejenigen, die der Klimal√ľge auf den Leim gehen, eine Besuchsreise bei uns in den Transkarpaten. Hier gibt es saubere Luft durch die totale Entindustrialisierung, durch Gorbatschows √∂konomisches Unverm√∂gen.¬† Stromabschaltungen und¬† begrenzte Wasserlieferung in den St√§dten sind hier an der Tagesordnung. Die Lebenserwartung ist etwa 5 Jahre geringer als in der BRD. Hier k√∂nnen die dem gr√ľnen Zeitgeist unterliegenden Politiker ihre geplante romantische Zukunft in der Praxis erleben, bevor sie den gro√üfl√§chigen Feldversuch in die Endphase √ľberf√ľhren.

Nach der Zerst√∂rung der Landschaft durch Windr√§der kommt die Zerst√∂rung des historischen Stadtbildes durch „Abriss und Neubau“. Die Politik zur Vermeidung des CO2-Aussto√ües hat in den deutschen L√§ndern bereits mit seiner ungeheuerlichen Zerst√∂rung der historischen Baukonstruktion begonnen.

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Sauberkeit in der Wohnung und im Haus

Erstellt von Peter Rauch am 10. Januar 2014

Energiesparen im Haushalt

Das Energiesparen betrifft nicht nur Ma√ünahmen f√ľr die energetische Ert√ľchtigung der Geb√§udeh√ľlle oder die Erneuerung der alten Heizanlage. Nach dem Gl√ľhbirnenverbot kommen auch die anderen Haushaltger√§te dran. Ab 2017 d√ľrften die Haushalte laut EU-√Ėkodesign-Verordnung nur noch mit Staubsauger mit einer Leistung von 900 W gereinigt werden. [1] Wenn ich mich so zur√ľckerinnern kann, hatte der erste Staubsauger meiner Eltern auch eine solche Leistungsaufnahme. Damals hatte man auch etwas mehr Zeit zum sauber manchen und statt Teppichbel√§ge lag nur ein Teppich im Zimmer. Der einfache Staubbeutel lie√ü auch viel Luft durch. Bei den heutigen Mikrostaubbeuteln ist das schon etwas anders. Man rechnet damit, dass die Reinigung der Wohnung etwa dreimal so lange dauert, wie bisher. Die EU-B√ľrokraten erhoffen sich dadurch eine Senkung der Arbeitslosenquote in Europa.
Die Fußbodenpflege wird eben etwas länger dauern oder man verzichtet ganz einfach auf den Teppichbelag und kehrt und wischt die Holzdiele oder den Fliesenbelag. Teppiche sind ohnehin nur große Staubsammler.

Gro√üe Energieverbraucher im Haushalt sind dagegen der K√ľhl- und Gefrierschrank, der Geschirrsp√ľler, der Herd und die Waschmaschine. Man kann gespannt sein, wann die n√§chsten Schildb√ľrgerstreiche durch die EU verabschiedet werden.

Ein Geschirrsp√ľler halte ich ohne hin f√ľr √ľberfl√ľssig. Die paar Bewegungen beim Abwaschen haben noch niemandem geschadet. Wenn man gemeinsam abw√§scht, so kann man sich in dieser Zeit unterhalten. Bei einer gro√üen Familie ist dieses Ger√§t sicherlich sinnvoll, da t√§glich gen√ľgen Geschirr zum Abwaschen anf√§llt. Und dann die Streiter, wer heute abtrocknet.

Als N√§chstes d√ľrfte es die Waschmaschinen betreffen. Stellen Sie sich vor, wie viele Arbeitspl√§tze wieder geschaffen werden k√∂nnten? Den W√§schedienst, das Personal in der W√§scherei und gleich mit √Ąnderungsschneiderei.
Ich wei√ü es nicht mehr so genau ob es ende der 60iger oder in den 70iger Jahren war. In China hatte (fasst) jeder Haushalt eine Waschmaschine. Allerdings ohne Heizung. Zu der damaligen Zeit gab es nicht gen√ľgend Strom in diesem Land. Daher wurden nur solche Maschinen verkauft.
Erste Gedanken habe ich schon geh√∂rt, es soll nur noch dann gewaschen werden, wenn ausreichend Wind- und Solarstrom erzeugt wird. Bis dahin m√∂chte man sich eine geeignete Waschmaschine, z. B. unter waschmaschine-ratgeber.de, ausw√§hlen, um wenigsten noch einige Jahre die k√ľnftigen strengen Auflagen zu erf√ľllen.
Dass man bei einem neuen K√ľhl- und Gefrierschrank richtig Strom sparen kann, haben wir selbst gemerkt. Wir hatten noch ein gut funktionierendes √§lteres Modell und eine K√ľhlbox. Die hatten sehr viel Strom verbraucht. Wir konnten j√§hrlich mehrere Hundert kWh einsparen.

Den Wasserverbrauch kann man auch durch die Einhebelgarnitur oder die Spard√ľse am Duschkopf reduzieren. Vielleicht wird es in naher Zukunft auch eine EU-Verordnung geben, wann und wie oft geduscht werden darf. Die kleinen √úberwachungsk√§stchen im Keller, die beim Neubau seit 2010 Pflicht sind, werden genaueste Informationen weiterleiten, wann und wo Strom im deutschen Haushalt durch welche Ger√§te verbraucht werden. Zwar wird argumentiert, dass die Smartmeter nur dann die Waschmaschinen anstellen, wenn g√ľnstiger Strom (etwa 1 Ct. Pro kWh weniger) angeboten wird. Sicherlich wird es den Nachbarn erfreuen, wenn es in der Nacht um 2 Uhr an der Decke beim Schleudervorgang rumpelt. Diese Infoger√§te k√∂nnen aber noch mehr. Es wird dann auch gez√§hlt, wann und wie oft die W√§sche gewaschen wird. Der B√ľrger erfreut sich, wenn ihm angezeigt wird, das W√§schewaschen hat in diesem Monat 5,34 Euro gekostet. Es wird dann noch die Differenz zum Vormonat angezeigt. Was der brave B√ľrger nicht wei√ü, irgendwo in einer Zentrale werden flei√üig √ľber sein Nutzungsverhalten Informationen gesammelt. Viel umfangreicher als die Bewegungsstudien, welche mithilfe Ihrer Handys erstellt werden. Handys sollten man auch wegen ihrer gesundheitlichen Auswirkung durch den Elektrosmog nur wenig benutzen oder gleich Zuhause lassen, wenn diese nicht ben√∂tigt werden.

Die Sauberkeit im Haushalt

Hygiene und Sauberkeit spielt eine wichtige Rolle f√ľr die Erhaltung unserer Gesundheit. Die Ausbreitung vieler gro√üen Epidemien wurden und werden oft durch eine schlechte Hygiene im Haushalt, in der n√§heren Umgebung und weiterer Faktoren verursacht. Pers√∂nlich kann man aber eine gewisse Vorbeugung treffen. Dazu z√§hlt die Sauberkeit. Neben der gr√ľndlichen Hausreinigung ist auch die richtige Pflege der W√§sche und Textilien erforderlich. An Staub haften zum Beispiel Mikroorganismen und Schmutz bietet eine gute Nahrungsgrundlage. Je gr√∂√üer dieser Staubanteil ist, so mehr Keime befinden sich in der Wohnung. Eine vollkommene Sterilit√§t ist in einem normalen Haushalt jedoch nicht erforderlich. Wir sind weitestgehend immun gegen√ľber den Mikroorganismen unserer nat√ľrlichen Umwelt. Eine Sterilit√§t erreicht man nur durch Gifte, die dann unseren Haushalt und die Umwelt belasten. Viele der am Markt angebotenen Antischimmelmittel sind Gifte. Aber auch das Abwasser, besonders die Waschlauge belasten die Umwelt. Phosphatverbindungen (Bestandteile einiger Waschmittel) werden in der Natur nur schlecht abgebaut. Was mit den Enzymen ist, wei√ü ich nicht. Von der Sache l√∂sen diese jede organische Verbindung auf. Dabei wird nicht zwischen einem Fettfleck und einen lebenden Organismus unterschieden. Enzyme erm√∂glichen das Waschen bei niedriger Temperatur. Das W√§schewaschen ist nun einmal erforderlich. Aber auch hier kann man durch die Auswahl der richtigen Waschmaschine die Umwelt und das eigene Portemonnaie schonen. Nach meiner Scheidung hatte ich ein paar Jahre eine WM 66. Naja, die W√§sche war, nach dem diese im warmen Wasser herumgewirbelt wurde etwas weniger fleckig. Nun darf man diese alte Technologie nicht mit einer modernen BEKO WMB 71643 PTE Waschmaschine vergleichen. Die neuen Maschinen sparen Energie und Wasser. Auch kann man w√§hrend des Waschgangs etwas anderes im Haushalt machen und muss nicht danebenstehen.

Die neue Waschmaschine wird vorgestellt.
Die neue Waschmaschine wird vorgestellt.

Fr√ľher gab es den Waschtag. Meistens hatte meine Mutter am Abend vorher den Waschkessel angeheizt und die wei√üe W√§sche gekocht. Am n√§chsten Tag wurde mit der Waschlage dann mit Waschbrett die W√§sche gewaschen. Nat√ľrlich ist es auch heute noch sehr sinnvoll, ausgew√§hlte Kleidungsst√ľcke am Vorabend mit dem Waschbrett und ein St√ľck dunkle Kernseife zu waschen. Wie zum Beispiel die Hemdkragen oder andere fleckige Kleidungsst√ľcke. √úbernacht bleiben die betreffenden Kleidungsst√ľcke in der Seifenlauge in einer Sch√ľssel liegen. Die Seifenlauge kann man dann gleich zum Waschen in der Maschine benutzten.

Das Waschbrett.

Eine Waschmaschine bringt eine gro√üe zeitliche Ersparnis und k√∂rperliche Erleichterung, besonders bei einer gro√üen Familie. Aber die „kleine W√§sche“ spart nicht nur Wasser und Strom, sondern diese Bewegungen ersetzt auch das teure Fitnessstudio. Um die Hand zu schonen, kann man sich ein paar d√ľnne Haushaltshandschuhe anziehen. Vor 4 Jahren fuhr ich im Dezember von Kiew nach Leipzig. Dabei sah ich eine ukrainische Frau, wie sie bei der K√§lte ihre W√§sche an einem Bach gewaschen hatte. In den dortigen D√∂rfern kommt es noch √∂fter vor. Ganz in der N√§he, wo wir in den Karpaten wohnen, gibt es abgelegen Bergregionen, wo es kein Strom gibt. Dort wird noch mit der Hand gewaschen. Die Leute sind alt und gesund. Die gro√üen W√§schest√ľcke, wie Teppiche, wurden bis vor einige Jahre im nahen Fluss gewaschen. Die passen auch nicht in eine Waschmaschine. Wenn im Winter sch√∂ner Pulverschnee liegt, dann wird der Teppich auf den losen Schnee ausgerollert und der Staub sowie Dreck mit dem Ausklopfer ausgeschlagen. Dann sieht man erst, was der Staubsauger nicht geschafft hatte.

Die Sauberkeit und Ihre Gesundheit

Egal, was die EU oder einige Politiker beschlie√üen. Sie m√ľssen selbst entscheiden, was f√ľr die Erhaltung Ihrer Gesundheit wichtig ist. Die Energiesparlampe bringt nur eine geringe Einsparung, hat daf√ľr ein sehr ung√ľnstiges Licht durch ihren hohen Blauanteil. Der Austausch funktionst√ľchtiger alter Fenster durch neu dichte Fenster verursacht eine sp√ľrbare Erh√∂hung der Schimmelpilze und Schadstoffe in der Wohnung. Radon und andere Schadstoffe in der Raumluft kann man nicht sehen und riechen. Die Erh√∂hung erfolgt zwangsl√§ufig durch den geringeren Luftaustausch. Die Styroporverkleidung auf der Au√üenfassade soll die Tauwassergefahr an der Innenseite verringern. Das Problem der Verschlechterung der Qualit√§t der Innenraumluft wird jedoch nicht beseitigt.

Die Verwendung schadstoffarmer Innenbeschichtungen und Einrichtungsgegenst√§nde sowie die Sauberkeit sind die wichtigen Voraussetzungen, um die Schadstoffbelastungen in den R√§umen auf ein niedriges Niveau zu halten. Bei Gutachten zu Schimmelpilzen konnte ich es feststellen, je schmutziger (hier ist kein M√ľll, sondern nur Staub gemeint) so intensiver lag ein Schimmelbefall im Vergleich zur √§hnlichen Wohnsituation vor. Sauberkeit ist nicht nur eine √§sthetische Angelegenheit, sondern beeinflusst auch unsere Gesundheit. Man kann also selbst einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit im Wohnumfeld nehmen.

Quelle:
[1] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/23/eu-ordnet-drosselung-von-staubsaugern-in-allen-haushalten-an/

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Alternative Heizung wählen.

Erstellt von Peter Rauch am 25. August 2013

Waren die Energiepreise in der Vergangenheit st√§ndig angestiegen, so sind gerade in den letzten Jahren enorme Preissteigerungen auf dem deutschen Energiemarkt zu verzeichnen. Besonders betroffen sind die Stromkosten. Dieser Anstieg ist eine Folge der EEG-Umlage und Netzleitungsgeb√ľhr.
Die Erzeugung von Solarstrom und Windstrom ist immer von der Dauer der Sonneneinstrahlung und dem Wind abh√§ngig. Im Sommer um die Mittagszeit liegt ein hohes Angebot dieser Stromerzeugung vor. Zu dieser Zeit wird aber relativ wenig Strom ben√∂tigt. Im Winter wird viel Strom ben√∂tigt und von diesen Stromerzeugungsanlagen nur sehr wenig geliefert. Dieser Bedarf muss durch konventionelle Kohle und Gaskraftwerke und die wenigen verbliebenen Kernkraftwerke ausgeglichen werden. Wird Windstrom erzeugt, werden diese Kraftwerke abgeschalten bzw. Arbeiten in einem sehr un√∂konomischen niedrigen Bereich. Diese Kraftwerke arbeiten nicht mehr rentabel und werden schrittweise vom Netz genommen. Es wird auch dort regenerative Energie erzeugt, wo nur wenig Strom ben√∂tigt wird. Es ist somit ein zus√§tzlicher Ausbau zus√§tzlicher Leitungsnetze erforderlich. Statt einer kontinuierlichen bedarfsgerechten Stromerzeugung erfolgt ein st√§ndiger Wechsel zwischen √úber- und Unterangebot. Bisher konnte dies noch ausgeglichen. Erste Stromausf√§lle traten in Hannover und M√ľnchen auf.
Die EEG-Umlage dient dazu, dass jeder Bundesb√ľrger den Hausbesitzer, welcher eine Solaranlage auf dem Dach hat, finanziert. All diese fehlgeleitet energiepolitischen Ma√ünahmen haben einen enormen Preisanstieg der Energiekosten zur Folge und f√ľhren weg von einer sicheren Energieversorgung zu einem unsicheren System.

Alle Energiepreise waren bisher miteinander gekoppelt. Steigen die Kosten von der einen Art, so zogen die anderen Energiearten hinterher. Was vielen nicht bewusst ist, f√§llt der Strom aus, so funktioniert nicht nur der Fernseher oder K√ľhlschrank. Die Heizanlagen, ob Gas, √Ėl oder W√§rmepumpen funktionieren nur mit Strom. Diese Heizanlagen ben√∂tigen alle Strom f√ľr die Pumpen und Steuereinrichtungen. Die h√∂heren Stromkosten wirken sich so je nach Anlagentyp auch auf die Heizkosten aus.

Moderner Kaminofen

Alternativ zu dieser ung√ľnstigen energiewirtschaftlichen Entwicklung ist es sehr sinnvoll, zus√§tzlich ein zweites vom Strom unabh√§ngiges Heizsystem zu besitzen. Dieses System ist ein moderner Kaminofen. Dieser arbeitet vollst√§ndig unabh√§ngig vom Strommarkt. Ein St√ľck Holz oder Kohle findet sich immer.
Auch energetisch gesehen ist ein Kaminofen sehr wirtschaftlich. Zwar liegt der Wirkungsgrad bei etwa bei 80 % und damit etwas unterhalb der anderen Heizanlagen, aber daf√ľr ist der Energietr√§ger billiger. Bevor wir uns vor einem Jahr f√ľr Kamin√∂fen entschieden haben, hatte ich die Kosten f√ľr die Energietr√§ger verglichen. Danach lagen diese f√ľr Gas bei circa 8 Ct./kWh, f√ľr √Ėl circa 10 Ct./kWh, Propangas 21 Ct./kWh, Nachtstrom (Leipzig) 22 Ct./kWh und Brikett ca. 3,3 Ct./kWh. Mit festen Brennstoffen kann man gegenw√§rtig noch erhebliche Kosten sparen.

Ein weiterer Vorteil der Kaminöfen ist die Strahlungswärme, ähnlich wie der Sonne. Damit wird ein angenehmes Raumklima geschaffen. Bei der Auswahl eines Kaminofens sollte man auf die Größe des Ofens achten. Bei kleinen Räumen sollten die Scheiben nicht zu groß sein, damit es nicht zur Überhitzung im Zimmer kommt. Den passenden Kaminofen kann man in Kamin-Shops finden .

Bereits nach 15 bis 20 Minuten ist es bereits angenehm warm im Zimmer. Je nach Ausf√ľhrung der Kamin√∂fen kann durch die Regulierung der Luftzufuhr ein Dauerbetrieb erfolgen. √úber mehrere Stunden muss kein Brennstoff aufgelegt werden. Allerdings muss man den richtigen Betrieb dieser Kamin√∂fen erlernen. Sie funktionieren anders als die √§lteren √Ėfen.
Aber auch als Zweitheizung, so wie wir es haben, sind diese Kamin√∂fen sehr geeignet. Man muss die Heizanlage gerade in der √úbergangszeit oder an k√ľhlen Tagen nicht beteiben. Schnell kann mit ein paar St√ľck Holz eine angenehme W√§rme im Zimmer erreicht werden.

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Was gegen den Anstieg der Energiekosten machen?

Erstellt von Peter Rauch am 24. Juli 2013

Man k√∂nnte davon ausgehen, dass die Bundesb√ľrger den st√§ndigen Anstieg der Energiekosten wahrgenommen haben. Bis auf einige Hartz VI Empf√§nger, den in den letzen Monaten der Strom abgeschaltet wurde, haben dies nur wenige Bundesb√ľrger begriffen. So wurden zum Beispiel auf dem 1. B√ľrgerschutztag in N√ľrnberg im Frankencenter am 12. 5. 2013 viele Tausende Hauseigent√ľmer und Mieter pers√∂nlich eingeladen. Hier ging es genau um das Thema der unwirtschaftlichen Energiepolitik der Bundesregierung und die Ursachen des Energiepreisanstieges. Es waren nur relativ wenige B√ľrger der Einladung gefolgt. Gerade in meinem Fachkreis und nat√ľrlich die Experten aus dem Bereich der Energiepolitik sowie Interessenten ist man sich sehr einig, dass die Medien ganze Arbeit leisten und die Bev√∂lkerung desinformieren. Besonders wird dieser Unsinn in den Schulen vermittelt.

Fachwerk in Quedlinburg
Bei älteren Wohngebäuden, wie hier die Fachwerkhäuser in Quedlinburg, benötigen etwas mehr Energie zum Heizen. Es ist daher wichtig einen preiswerten Energieversorger zu finden.

Mit der Benutzung der irref√ľhrenden Bezeichnung „Erneuerbare Energien“ wird bewusst und vors√§tzlich die Bev√∂lkerung get√§uscht. Der 1. Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass es keine erneuerbaren Energien gibt. Unter dieser vors√§tzlichen T√§uschung k√∂nnen Energieeinspargesetze und -verordnungen immer mehr versch√§rft werden. So m√ľssen bei jedem neuen Bauantrag oder einer Bauanzeige Auflagen aus dem neuen EEW√§rmeG, das EnEG, die BImSchV und die Heizkostenverordnung ber√ľcksichtigt werden. Wer gegen die versch√§rften Auflagen zur Energieeinsparung verst√∂√üt, muss mit strengen Geldbu√üen rechnen.

Ohne auf das Problem weiter einzugehen, eine Demokratie lebt von der Entscheidung des Individuums und die Soziale Marktwirtschaft von der Vielfalt der Marktteilnehmer. Die ehemalige DDR hatte kein Geheimnis gemacht. Es war eine Diktatur des Proletariats. Mit der Abkehr vom Markt wurde ihr Untergang besiegelt. Der Handlungsspielraum des Bundesb√ľrgers wird immer mehr eingeengt.

Mit der Bereitstellung von ausreichender, zuverl√§ssiger und preiswerter Energie k√∂nnen die Voraussetzungen f√ľr eine sinnvolle Lebensgestaltung und ein wirklicher Umweltschutz abgesichert werden. Wer diesen Satz nicht versteht, sollte einige Wochen in der Heimat von meiner Gattin, in den ukrainischen Karpaten, wohnen. Stromabschaltungen stehen an der Tagesordnung. Nicht unbedingt, weil die Energie fehlt, sondern weil die Transformatoren und Leitungssysteme uralt sind. Die Stromz√§hler haben Sicherungen mit 10 oder auch 25 A. Das entspricht hier einer Absicherung einer Steckdose bzw. eines Zimmers.

Warum bin ich auf das Thema Strom gekommen? Solarstrom gibt es nur, wenn Sonne scheint und die Windmaschinen drehen sich nur bei Wind. Die √ľbrige Zeit m√ľssen Kohle- und Gaskraftwerke den Strom erzeugen. Man nennt diese Schattenkraftwerke. Mit jeder Erweiterung dieser √Ėkostromerzeugung muss ein neues Kraftwerk errichtet werden, welches bei Windstille sofort einspringt. Nur die Gaskraftwerke k√∂nnen schnell genug auf die Schwankungen reagieren. Die ersten Berichte besagen, dass diese modernen Gasanlagen wegen Unrentabilit√§t bereits geschlossen werden. Dieser importierte Energietr√§ger Gas nimmt immer mehr eine Sch√ľsselrolle ein. Wenn eine Volkswirtschaft vom Willen anderer L√§nder abh√§ngig wird, halte ich das f√ľr sehr bedenklich. Ohne Strom funktionieren nicht nur die Energiesparlampen, PC und der K√ľhlschrank, sondern auch nicht die moderne Heizung im Keller, egal mit Holzpellets, √Ėl, Gas oder Erdw√§rme.

Da nun diese Energiepreisentwicklung mich auch betrifft, so hatte ich im letzten Jahr die Energiepreise f√ľr dieses Jahr verglichen. Sicherlich haben sich diese Preise in der Zwischenzeit etwas ver√§ndert. Das soll aber nicht st√∂ren. Wir mussten √ľberlegen, auf welche Heizung wir k√ľnftig bauen sollten. Aus verschiedenen Gr√ľnden hatten wir uns vor √ľber 10 Jahren f√ľr den Nachtstrom entschieden. Der Preis lag im Januar bei 22 Ct./KWh. Der Preis f√ľr das √Ėl 10 Ct. Und f√ľr Gas 8 Ct./KWh. Bei Brikett sind das 3,3 Ct./KWh. Man m√ľsste noch die Wirkungsgrade ber√ľcksichtigen, darauf soll aber verzichtet werden. Wir hatten bisher ohnehin in einem Raum noch einen alten Ofen stehen und einen funktionst√ľchtigen Schornstein. Die Investitionen f√ľr eine moderne Heizanlage sind recht unterschiedlich. Wir haben uns dann f√ľr einen modernen Kaminofen und den Erhalt der nur wenige Jahre alten elektrischen Speicherheizung entschieden. (In unseren B√ľror√§umen in Strasbourg in Frankreich hatten wir nur solche Heizungen). Der Nachteil dieser Kamin√∂fen besteht in der st√§ndigen Best√ľckung mit Brennstoff und auch der Staub. Wobei dies gegen√ľber den √§lteren √Ėfen sehr viel weniger geworden ist. Der Vorteil besteht in zwei vollst√§ndig unabh√§ngige Heizm√∂glichkeiten.

Als Variante 2 kam die Heizung mit dem Brennstoff Gas infrage. Wir selbst haben sehr lange dar√ľber nachgedacht, ob wir nicht auf eine solche Heizung umstellen. Diese Heizung ist sinnvoll f√ľr alle, die viele Stunden nicht im Geb√§ude sind und es am Abend zuhause warm sein soll. Aber auch bei der Bereitstellung des Gases gibt es Kostenunterschiede. Daher ist auch hier ein Vergleich der Gasanbieter sehr sinnvoll. Nachfolgend k√∂nnen Sie einen Preisvergleich mit einem Gasrechner durchf√ľhren. http://gas.preisvergleich.de/info/9/gasrechner/

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