Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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Was ist beim Einbruchschutz zu beachten?

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 17. Januar 2015

Sind die Türen und Fenster nicht gesichert, so bieten diese eine gute Zugangsmöglichkeit für unerwünschte Besucher. Nach dem Einschlagen oder dem Ausschneiden der Scheibe in der Nähe der Verrieglung lassen sich die Fenster oder Türen öffnen, um einzusteigen.

Einbruchschutz der Fenster

Fenster bieten für den Einbrecher nicht nur den Zugangsweg, sondern sind in vielen Fällen auch der Fluchweg und der Transportweg für das Diebesgut. Besonders sind Fenster betroffen, die etwas versteckt und nicht gleich einsehbar sind. Fenstergitter bieten den sichersten Schutz. Allerdings ist damit auch ein möglicher Fluchtweg für den Bewohner versperrt, wenn es doch einmal in der Wohnung brennen sollte. In der Hektik und Panik bekommt man auch nicht schnell genug ein Vorhängeschloss auf.
Nicht so sicher aber trotzdem mit hoher Wirkung ist ein abgeschlossener Fenstergriff. Dieser lässt sich nicht von außen öffnen und dem Dieb zeigt es, dass der Zugang und auch der Fluchtweg erschwert sind. Der alte Griff wird einfach abgeschraubt und durch einen abschließbaren Griff ersetzt. In der Regel dürfte dies kaum ein größerer Aufwand sein, da heute die Griffe genormt sind. Notfalls nimmt man den abgeschraubten Griff einfach mit zum Fachmarkt bzw. Baumarkt und wählt sich einen passenden abschließbaren Griff aus. Wenn das Fenster nur sehr selten geöffnet wird, wie bei einer Abstellkammer, kann man auch einfach nur den Griff abschrauben und bei Bedarf in das Vierkantloch einstecken. Es gibt natürlich auch Erschütterungsschutz oder Lichtschranken, welche die Fenster hoch effektiv vor unberechtigtem Öffnen von außen schützen.

Lichtkuppeln und Dachfenster dürfen von außen nicht zu öffnen oder aufschraubbar sein.
Besonders gefährdet sind die Kellerfenster. Auch wenn man denkt, die Öffnung ist sehr klein. Der Dieb passt irgendwie durch. Im Nachbargebäude von Bekannten sind die Diebe nachts durch das kleine Kellerfenster eingedrungen, haben die Bewohner überwältigt und im Keller in die Sauna eingesperrt und in Ruhe das Haus beräumt.
Kellerroste, welche mit Ketten oder Stangen gesichert sind, bieten keinen ausreichenden Schutz. Besser sind eingemauerte Stahlrohre in einem Abstand von maximal 100 mm. Lichtschachtabdeckungen aus Glasstahlbeton können von unten mit Flügelschrauben gesichert werden und lassen sich im Notfall von unten öffnen.

Einbruchschutz der Außen- und Wohnungseingangstüren

Außentüren sollen einbruchhemmend nach DIN 18103 sein. Um diese Bedingungen zu erfüllen, ist ein widerstandsfähiges Türblatt notwendig. Weiterhin gehören zum Schutz vor Einbruch ein Sicherheitsschließblech, ein Schloss mit gehärtetem Schließriegel, ein Sicherheitsschließzylinder und eine Bändersicherung. Der Schließzylinder darf außen nicht herausragen. Dazu darf jedoch auch das Sicherheitsschließblech außen keine Schraube haben, damit man es nicht entfernen kann. Wurden früher die Zylinder abgebrochen, so werden diese heute mit einem speziellen Werkzeug aus dem Schloss herausgezogen. Daher muss der Zylinder abbruch- und ausziehsicher sein. Die Türzarge muss richtig mit dem Mauerwerk verbunden sein. Für Stahlzargen und Holztüren gelten entsprechende Einbauvorschriften, sodass diese mit dem Türblatt durch Bändersicherungen und dem Sicherheitsschließblech fest verbunden sind.

Haustür

Für die Nebenausgangstüren und Kelleraußentüren gilt ebenso eine hohe Sicherheit. Meistens sind das gerade die Türen, wo die Diebe denken, sie habe nur ein leichtes Spiel. Oft befinden sich diese Türen auch nicht im Sichtbereich, sondern sind etwas versteckt.
An die Beschläge und Schlösser werden besondere Anforderungen gestellt. So sollte das Zuhaltungsschloss mindestens 6 unsymmetrische Zuhaltungen haben. Das Einsteckschloss mit Schließzylinder sollte aufbohr-, abbruch- und ausziehbarsicher sein. Es gibt Schwenkriegelschlösser, Querriegelschlösser, Vorhängeschlösser oder elektronische Schließsysteme. Welches Sicherungssystem für die jeweilige Tür am besten geeignet ist, kann ihnen der spezialisierte Fachmann vorgeschlagen, wie zum Beispiel der
Albert Schlüsseldienst Berlin.

Vor und Nachteile von Schließanlagen

So schön, wie ein elektronisches Sicherungssystem ist, es benötigt immer Strom. Bei Stromausfall ist es wirkungslos. Daher ist immer eine netzunabhängige Notstromversorgung erforderlich. Durch die verfehlte Energiepolitik der Bundesregierung standen in der letzten Zeit einige Regionen kurz vor dem Kollaps. Wenn man bei einer Stromabschaltung längere Zeit nicht in die Wohnung kann, dann ist das weniger schön.

Lässt sich die Tür mit einer Zahlenkombination öffnen, dann hat das wiederum auch seine Vorteile. Eine der beliebtesten Objekte, die man verliert oder sucht, ist der Schlüssel. Auch wenn sich plötzlich die Tür hinter ein durch den Luftzug schließt, ist der Schreck erst einmal groß. Der Schlüssel steckt innen im Schloss oder hängt am Schlüsselbrettchen. Nun, was machen? Berliner Schlüsseldienst öffnet ihnen die Haus- bzw. Wohnungstür, aus meiner Sicht für einen recht freundlichen Preis inklusiv Anfahrt, in alle Berliner Stadtbezirken. Dabei soll die Türöffnung 99% schadensfrei erfolgen. Und gerade darauf kommt es an, dass keine Schäden am Türblatt oder an der Zarge entstehen. Vor einigen Monaten hatte ich eine Anfrage von einem Leipziger Hauseigentümer, wo bei einer Polizeiaktion beim Öffnen einer Wohnungstür die Tür beschädigt wurde. Da die Wohnungstür schon über 10 Jahre alt war, wollte die Versicherung nur den Zeitwert bezahlen. Nur, wenn sich in einem Mehrfamilienhaus 8 oder mehr Wohnungseingangstüren befinden, dann kann nicht einfach eine andere Tür eingesetzt werden. Das Gesamtbild des Treppenhauses möchte ja bewahrt werden. Die Aufarbeitung oder gar eine Einzelfertigung einer neuen Tür kostet eben einmal etwas. Schließlich hat der Hauseigentümer die Wohnungstür nicht selbst kaputt gemacht.

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