Altbausanierung und Energiepolitik

Der Garten als Nutzgarten und zur Erholung

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 12. Oktober 2016

Der Garten ist ein kleines Stück Natur, welche man sich selbst gestalten kann. Im Gartenverein gibt es unter anderem bestimmte Richtlinie, welche eingehalten werden sollen. Nicht jeder Verein akzeptiert einen Natur- und Kräutergarten. Sollten Sie sich einen Garten zulegen, so ist es ratsam vorher erst einmal die Satzung zu lesen und nachzufragen, welche Vorgaben bei der Gartengestaltung zu erfüllen sind. Es gibt Gartenvereine, wo vorwiegend nur Obstbäume und Nutzpflanzen wachen dürfen. Wer jedoch einen Garten ausschließlich für die Erholung mit Ziersträuchern sucht, kann hier Probleme bekommen, wenn statt Apfelbäumchen Thujas angepflanzt werden.

Auf der Schaukel Peter und Nelia

Der Garten zur Erholung

Unabhängig davon wird man in jeden Garten eine gemütliche Sitzecke oder Terrasse anlegen dürfen. Schließlich möchte man sich in der wärmeren Jahreszeit an der frischen Luft auch erholen. Hierfür benötigt man auch die passende Sitzgarnitur, Sonnenliegen, einen entsprechenden Sonnenschirm, eine Markise an der Laube oder eine Hollywoodschaukel. Gerade Letzteres ist ein sehr angenehmes Gartenmöbel, welches in verschiedene Ausführung aus Holz den Garten optisch bereichert. Entweder frei auf der Wiese aufgestellt oder in eine ruhige Ecke aufgestellt, kann man sich ausruhen oder in Ruhe mit der Familie oder Freunden plaudern.

Holzschaukel in den Karpaten

Neben dem umfangreichen Sortiment an nützlichen Gestaltungselementen für die Erholung werden in den Garten- und Baumärkten ein breites Sortiment an Pflanzen und sowie verschiedene Gestaltungselemente für den Garten angeboten. Besonders mit dem Angebot an Trockenmauerwerk, Pflaster, Rasenkanten, oder Holzzäune lässt sich individuell eine gemütliche Sitzecke im Garten oder eine Terrasse gestalten.

Terrassengestaltung mit Trockenmauerwerk im Garten
Terrassengestaltung mit Trockenmauerwerk im Garten

Der Garten für Gemüse und Obst

In den Supermärkten wird das ganze Jahr reichlich Obst und Gemüse angeboten. Herkunftsland ist in vielen Fällen die Niederlande. (Die gibt es selbst in der Slowakischen Republik im Supermarkt, obwohl hier in der nördlichen ungarischen Ebene ein fantastisches Obst und Gemüse wächst.)

Längst dürfte bekannt sein, dass die heutigen Früchte wesentlich weniger Vitaminen enthalten als noch vor Jahren. EU-Normen und Lizenzen bestimmen, welche Sorten wachsen dürfen und welche Form und optische Qualität die Früchte haben müssen, bevor sie verkauft werden dürfen. Dass es in der EU nicht immer alles korrekt abläuft, zeigt das Beispiel bestimmter Apfelsäfte aus Polen, deren Früchte aus dem Gebiet von Tschernobyl stammen. (Wo wir das hier in der Ukraine von unserem Anwalt erfahren hatten, blieb uns der Mund offen stehen.)

Basar in den Karpaten
Ende September und Anfang Oktober gibt es noch viel frisches Obst und Gemüse auf dem Basar in den Karpaten
Auch mit dem Begriff oder Siegel „Bio“ bekommt man nicht besseres Obst oder Gemüse. Es dient eher zur höheren Preisfindung und zur Umsatzsteigerung.

Bei uns auf dem Basar werden vorwiegend Früchte vom Einzelerzeuger angeboten. Was auf dem deutschen Wochenmarkt nicht immer der Fall ist. In vielen Fällen steht am Verkaufsstand, welche örtliche Firma der Erzeuger ist. An diesen Ständen bekommt man direkt Produkte vom Hersteller. Wenn gerade die Erntezeit dieser Früchte ist, dürften diese auch ohne Konservierungsmittel sein. Für den Erzeuger ist es nicht immer leicht, die optischen Wünsche der Verbraucher zu erfüllen.

Wenn man selbst die gewünschten Früchte im eigenen Garten anbaut, weiß man, was man hat. Abhängig von der Größe des Gartens kann es ein Hobby nach Feierabend sein oder ein Vollzeitjob werden.
Wir hatten in Deutschland einen kleinen Garten, jetzt ist er dreimal so groß.

In unserem großen Garten stehen einige sehr alte Obstbäume, die wir erst einmal verschneiden müssen. Daneben wachsen neue Apfel- und Sauerkirschbäume. Vor ein paar Tagen haben wir 3 Pfirsichbäumchen, rote und schwarze Johannisbeersträucher sowie Himbeeren gepflanzt. Die Erdbeeren umgesetzt und am Zaum zur Straße einige Thujas gepflanzt und Rosenstecklinge gesetzt.

Neue Rosen zu züchten, geht relativ einfach. Man nimmt einen etwa fingerdicken Stängel einer Rose und schneidet ein etwa 10 cm langes Stück heraus. Zwei Stellen, wo sich ein Blatt befindet, (Blätter werden entfernt) kommen in die Erde. Der andere Teil bleibt draußen. Der Teil, welcher in die Erde kommt, wird sauber schräg geschnitten. Dann nimmt man eine alte Wasserflasche aus Plaste, schneidet den Boden heraus und setzt diese über diesen Steckling. Man muss nur aufpassen, dass es in diesem kleinen Gewächshaus feucht bleibt, aber auch nicht durch die Sommersonne zu heiß wird. So hatten wir im alten Garten in Deutschland viele schöne Rosen gezüchtet.
Der größte Teil unseres Grundstücks benutzt der Nachbar für die Heuernte für seine Ziegen. Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis das Grundstück so aussieht, wie wir es wünschen. Bei unserem kleineren Grundstück in Leipzig hatte es auch eine Weile mit der Gestaltung gedauert. Unsere Gartenmöbel und die Sonnenschirme haben wir mitgenommen. Vergleichbare Produkte haben wir hier in den Karpaten bisher nicht gesehen. Hier werden die Gartenmöbel rustikal aus Holz hergestellt.

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