3c24 Gesunde Wohnumwelt – Schlafzimmer | Gesundes Bauen und Wohnen
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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD
Autor: Peter Rauch PhD

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Gesunde Wohnumwelt – Schlafzimmer

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 28. Juli 2016

Eine gesunde Wohnumwelt beginnt in der Wohnung bzw. im Wohnhaus und reicht bis zur n√§heren Umgebung mit dem Mikroklima. Es wirken hier sehr viele Einfl√ľsse, welche sich positiv aber unter gleichen Bedingungen an einem anderen Ort sich ganz anders auf die Gesundheit der Bewohner auswirken. Zwischen dem Stadtklima und dem Land sind klimatische Unterschiede bezogen auf die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schadstoffbelastung. Dies wirkt sich nat√ľrlich auch auf die Bauh√ľlle und auf das Klima im Inneren des Geb√§udes aus. Farbanstriche k√∂nnen an einem Standort mit geringerer st√§ndiger relativer Luftfeuchte schadensfrei sein, an einem anderen Standort tritt das Phantombildung Fogging (eine dunkle Staubablagerung an der Wandoberfl√§che) oder gar eine Schimmelbildung an der Oberfl√§che auf. Wobei die Baustoffe und das Nutungsverhalten identisch sein k√∂nnen. Es ist heute sehr schwer, bei den verschiedenen Baustoffen und konstruktiven Ausf√ľhrungen ein einheitliches Raumklima zu schaffen, welches √ľber all vorliegt. Hinzu kommen aber auch noch die unterschiedlichen Einrichtungsgegenst√§nde mit verschiedenen Stoffeigenschaften. Weiterhin beeinflussen das Nuterverhalten und die Raumnutzung das Raumklima.

Der wichtigste Raum ist das Schlafzimmer

Bereits bei der Planung wird oft den Schlafr√§umen auf Kosten eines sehr gro√üen Wohnzimmers nur eine geringe Fl√§che zugeordnet. Vergessen wird jedoch, dass wir uns die l√§ngste Zeit im Schlafzimmer aufhalten. Je nach Schlafbedarf zwischen 7 bis 9 Std. Im Wohnzimmer sind das bis auf das Wochenende nur einige Stunden. Nicht in jedem Fall kann das Schlafzimmer w√§hrend der Nachtruhe gel√ľftet werden. Gr√ľnde sind L√§rm oder Abgase von der Stra√üe oder Anderes.
Das Schlafzimmer muss daher ein ausreichend gro√ües Raumvolumen haben, um die w√§hrend der Nachtruhe abgegeben Feuchtigkeit und m√∂gliche Schadstoffe aus den Baustoffen bzw. Einrichtungsgegenst√§nden aufzunehmen. Daher sollten bei der Einrichtung der Schlafr√§ume so wenig M√∂bel aufgestellt werden wie m√∂glich und diese sollten schadstoffarm sein. G√ľnstig f√ľr das Raumklima sind M√∂bel aus Holz, welche auch feuchteregulierend wirken. F√ľr einen gesunden Schlaf sollten auch geeignete Betten ausgew√§hlt werden. Unter Matratzen Testsieger finden Sie geeignete Unterlagen zum gesunden Schlaf. Ein tiefer und ausreichender Schlaf ist neben dem bereits genannten gesunden Raumklima und einer gesunden Ern√§hrungsweise ein wichtiger Faktor zur Erhaltung unserer Gesundheit und der Leistungsf√§higkeit.

Das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer dient nicht nur einfach zum Wohnen, sondern sollte auch zur Erholung dienen. Durch eine geschickte Anordnung der Möbel, Gardinen und andere Einrichtungsgegenstände erhält jedes Zimmer seinen individuellen Charakter. Mit der richtigen Farbgebung kann optisch die Raumgeometrie verändert werden. Mit dem kleinen Beispiel zur Raumgeometrie können nachträglich Korrekturen vorgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass man durch jede Farbe eine bestimmte psychologische Wirkungen erreicht. Z. B. bei kalten Räumen sollten warme Farben verwendet werden. Das sind gelb- und orangetöne Farbanstriche. Bei der Farbgestaltung der Räume sollten naturnahe Farben verwendet werden. Diese wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Diffusionsdichte Farben verhindern den Feuchteausgleich mit der Raumluft.

Die K√ľche

Die K√ľchen werden in Ma√üanfertigung und mit sehr teuren Haushaltsger√§ten ausgestattet. Dies ist dann sinnvoll, wenn eine gro√üe Familie mehrmals am Tag mit einem reichlichen Mahl versorgt werden muss. Aber in der Regel wird gerade noch ein Ei gebraten und ein Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben. Ob sich in diesem Fall eine hohe Investition lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Das Bad

Das Bad dient je nach Gr√∂√üe zur t√§glichen Hygiene aber auch zur Entspannung. Die Ausstattung reicht von der Badewanne, Dusche, Dampfdusche oder bis zur Kombination Dusche und Sauna. Ohne auf die Einzelheiten der optimalen Gestaltung einzugehen, sollten die W√§nde bei diesem Raum so sparsam wie m√∂glich mit Wandfliesen versehen werden. Die Fliesen nehmen keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf. Das m√ľssen die √ľbrigen Wandfl√§chen √ľbernehmen. Wasserdampf wird kurzzeitig von der Oberfl√§che aufgenommen und sp√§ter wieder an die Raumluft abgegeben. Damit wird bei korrekter L√ľftung eine l√§ngere zu hohe relative Luftfeuchte vermieden. Wird zus√§tzlich eine diffusionsoffene Wandbeschichtung gew√§hlt, so wird einer Schimmelbildung vorgebeugt. Diese entsteht, wenn etwa st√§ndig die hohe Luftfeuchte l√§nger als 2 Stunden vorliegt.

Auf das gesunde Raumklima wirken die Eigenschaften der Baustoffe, Einrichtungsgegenst√§nde und das Rauchen. Darauf gehe ich an einer anderen Stelle ausf√ľhrlicher ein.

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