Altbausanierung und Energiepolitik

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Der Induktionsherd in der Kaffeeküche im Büro

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 13. August 2014

Habe ich bereits in den beiden Beiträgen „Offene Wohnküchen der neue Trend“ und „Alte Küchen clever umgestalten – Tipps und Ideen“ die zentrale Bedeutung der Küche im Haushalt beschrieben, so möchte ich mich in diesem Artikel der Miniküche oder auch Kaffeeküche im Büro widmen.

Auch wenn die Arbeit im Büro im Mittelpunkt steht, so gehört zur Arbeitsgestaltung auch das entsprechende Umfeld. Nicht nur die optimale Arbeitsplatzgestaltung, sondern auch für das leibliche Wohl sollte gesorgt sein. Im Moment steht im Büro der der Trend eines Wasserspender. Ausreichend Wasser trinken ist sehr wichtig für unsere Gesundheit. Allerdings braucht man auch das beliebte Aufputschmittel, den Kaffee. Eine Kaffeemaschine und ein Wasserspender irgendwo im Büro in eine Ecke stellen erfüllte zwar die Funktion aber ist nicht sehr praktisch. Es sollte sich nicht unbedingt im Büro oder bei der Sekretärin neben dem Schreibtisch befinden. Ich denke nur an meine Zeit an der Hochschule. Mittags traf sich alles bei Sekträtin, um Kaffee zu trinken. Manches Mal gingen die Gespräche dann sehr lange zulasten der Arbeitszeit.

Eine kleine Kaffeeküche bringt einige Vorteile.

Im Büro oder auf dem Arbeitsplatz steht kein Geschirr herum. Es steht dann lediglich das Wasserglas oder eine Tasse auf dem Arbeitsplatz. Es ist sehr wichtig, welchen Eindruck ein Kunde beim ersten Besuch im Büro bekommt. Natürlich wird dies auch von seinen Erwartungen bestimmt. Aber auf diese Problematik möchte ich hier nicht weiter eingehen.
Eine kleine gut ausgestattete Kaffeeküche im Büro hat viele angenehme Vorteile für die Mitarbeiter aber auch für den Firmenchef. Der Mitarbeiter kann sich schnell unabhängig ein passendes Getränk oder eine kleine Speise zu bereiten und seine Arbeit fortsetzen. Gerade bei geistig anspruchsvollen Arbeiten braucht man zwischendurch eine kurze Abwechselung, aber die darf nicht so lange sein, dass man sich gedanklich von der bearbeiten Problematik loslöst. Bei der Ausstattung sollte neben einem Wasserkocher ein Kühlschrank, eventuell eine Mikrowelle und ein kleiner Kochherd vorhanden sein. Im Kühlschrank können einige Salate oder andere Speisen aufbewahrt werden. Aber auch warme Mahlzeit ist einiger Situation sinnvoll. Dann, wenn in der näheren Umgebung kein geeignetes Restaurant vorhanden ist. Döner oder Pizza ersetzen keine vollwertige Kost und für die Gesundheit sind diese Speise nicht gerade geeignet. Aber auch, wenn dringende Arbeiten anliegen und man sich nicht lange vom Arbeitsplatz entfernen kann. Dann bietet sich die schnelle Zubereitung ausgewählter Speisen an. Es gibt eine Vielzahl Fertiggerichte, die man schnell zubereiten kann.
In unserem Büro haben wir in der Kaffeeküche lediglich einen Wasserkocher, Kaffeemaschine, Kühlschrank, Geschirrspüle und verschiedenes Geschirr ausreichend für die Bewirtung der Gäste und natürlich auch für uns.
Unser Partner im Büro für Visaangelegenheiten in Kiew hatte sich vor ein paar Jahren ein kleines Induktionskochfeld angeschafft, um sich schnell Essen zwischendurch zu erwärmen. Sie waren sehr begeistert von dem Induktionskochfeld, da dieser es sehr praktisch ist. Es lässt sich schnell putzen, sieht optisch gut aus und lässt sich wegen des geringen Gewichtes auch gut transportieren und überall aufstellen. Es ergeben sich so für eine kleine Büroküche gute funktionale Eigenschaften. Es wird wenig Zeit zum Kochen benötigt. Es ist vergleichsweise so schnell wie ein Wasserkocher.
Hier können Sie sich einen Überblick über aktuell erhältliche Induktionsherde verschaffen und sich das geeignete Gerät für das Büro oder für Daheim auswählen.

In der Büroküche in Kiew
In der Kaffeeküche im Büro in Kiew.

Bei der Induktionstechnik entsteht direkt im Topfboden die Wärme. Unter der Glaskeramik befindet sich eine flache Kupferspule. Es wird ein niederfrequentes elektromagnetisches Feld erzeugt, welche durch den ferromagnetischen Boden des Kochtopfes aufgenommen und in Wärme umgewandelt wird. Wird der Topf von der Kochplatte genommen, so schaltet der Strom wieder ab. Daher sind spezielle Kochtöpfe erforderlich. 1,5 Liter Wasser wird in etwa 3 bis 4,5 Minuten auf 90 °C erhitzt. Bei einer Strahlungsheizplatte dauert es etwa 9 Minuten. Man spart nicht nur Zeit, sondern auch Strom. Wird wenig gekocht, so spart man nicht all soviel Strom. Wird sehr viel, z. B. Für eine große Familie gekocht, so sind das pro Monat einige Euros. Diese Induktionsherde sind etwas teurer als die mit Strahlungswärme. Ebenso können nicht alle Kochtöpfe verwendet werden.
Töpfe aus Gussstahl oder aus Tiefziehstahl sind sehr geeignet, während die aus Edelstahl nur eingeschränkt und aus Glas, Aluminium, Kupfer, oder Keramik nicht geeignet.

Bei der Planung des Büros und der Kaffeeküche sollte man daher auch auf die Nutzung und den vorgesehenen Gebrauch der Küchengeräte achten, damit später nicht zusätzliche Kosten entstehen.

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