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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Was ist bei Legionellen im Trinkwasser zu tun?

    Erstellt von retep11 am Freitag 13. April 2018

    Legionellen kommen im Wasser bereits bei normaler Temperatur und besonders im warmen Wasser vor. Erst ab einer Temperatur ĂŒber 60° C werden diese inaktiv. Im normalen Trinkwasser, welches ĂŒber die zentralen Wasserversorger angeboten wird, sollen keine Legionellen vorkommen. Aber was ist nach dem Hausanschluss im GebĂ€ude?

    Warum sind Legionellen gefÀhrlich?

    Egal was verschiedene Internetseiten ĂŒber Legionellen schreiben, ob gefĂ€hrlich oder nicht so gefĂ€hrlich. FĂŒr mich zĂ€hlt eine grundsĂ€tzliche Vermeidung der Entstehung von Legionellen. Ein ehemaliger Kollege von der Technischen Hochschule ist langsam und elend an dieser Infektion gestorben. Diese Infektion hatte er sich beim Duschen in einem tĂŒrkischen Hotel geholt und wurde zum Invaliden. Nun hĂ€ngt dies auch mit dem eigenen Immunsystem und der Art des Erregers zusammen, aber ich bin da eher sehr vorsichtig. Wegen unserer Arbeit wohnen wir viele Monate in Hotels in verschiedenen LĂ€ndern. Kein Wasser aus dem Wasserhahn trinken. GrĂŒndliches Waschen statt Duschen und Duschen erfolgt nur noch in den Schwimmhallen. Wenn man in der Duschwanne steht, ist bereits die Gefahr einer Pilzinfektion an den FĂŒĂŸen groß. In den Schwimmhallen natĂŒrlich auch, vielleicht sogar noch grĂ¶ĂŸer, trotz der Badesandalen.

    Wo ist die Entstehung von Legionellen groß?

    Legionellen können sich besonders in Leitungsabschnitte vermehren, wo nur wenig Wasser strömt, wie hinter Abzeigen oder sogenannte „Tode Leitunge“. Die Leitungen fĂŒr die Trinkwasserversorgung sollten so kurz und möglichst wenige Ecken haben. Es kommt darauf an, dass nirgendwo lĂ€ngere Zeit das Wasser in der Leitung steht. Besonders sollte dies bei Warmwasser beachtet werden.

    Im eigenen Haus oder in der Wohnung kann man vorsichtshalber das Wasser auf einen Befall durch Legionellen testen. Es gibt eine Legionellenuntersuchung fĂŒr Vermieter. In einer einfachen Anleitung wird beschrieben, wie die Probe vom Trinkwasser zu entnehmen ist und an ein akkreditiertes Trinkwasserlabor ĂŒbergeben wird. So ist man dann sicher, dass nicht Verschmutzungen in das Trinkwasser gelangen und die Wasserleitung im Haus vorschriftsmĂ€ĂŸig verlegt wurde. Bei einer Belastung des Trinkwassers mit Legionellen kann es sehr schnell zu erheblichen gesundheitlichen Problemen fĂŒr den Verbraucher kommen.

    Die WasserqualitÀt verbessern

    NatĂŒrlich ist auch die PrĂŒfung der QualitĂ€t des Trinkwassers auf chemische Bestandteile, wie Blei, Kupfer oder organische Substanzen, sinnvoll. Bei einer zentralen Wasserversorgung sind die Möglichkeiten einer Verbesserung der QualitĂ€t beschrĂ€nkt.

    Das Trinkwasser als Lebensmittel lĂ€sst sich durch Filter, Destillation und Umkehrosmose zusĂ€tzlich reinigen. Allerdings stellte das NDR-Verbrauchermagazin durch einen Test an Wasserfiltern unterschiedlicher Hersteller fest, dass diese nicht das Wasser besser machten, sondern zu einer BrutstĂ€tte fĂŒr gefĂ€hrliche Keime wurden. [1]
    Aber auch eine chemische WasserenthĂ€rtung z. B. mit Ionenaustausch ist umweltschĂ€dlich. Die verwendeten Chemikalien belasten die Umwelt. Zudem gibt es Nachteile fĂŒr die Gesundheit des Menschen. [2]
    Eine richtige QualitĂ€tserhöhung des Trinkwassers wird durch eine entsprechende Vitalisierung erreicht. Das Wasser bekommt eine Struktur und zusĂ€tzlich Energie, analog, wie es bei einem Quellwasser aus den Bergen ist. Je besser die QualitĂ€t des Wassers ist, so besser ist es fĂŒr uns vertrĂ€glich und wird leichter durch die Zellen in unserem Körper aufgenommen.

    Heilige Quelle in Bukove
    Das ist eine sehr bekannte Quelle in Bukove (Transkarpatien). Wenn junge Frauen von diesem Wasser trinken, dann bekommen sie Zwillinge.

    Die SanitĂ€rbetriebe verdienen durch den grĂ¶ĂŸeren Aufwand zur Installation einer zentralen Wasserversorgung etwas mehr Geld. Daher wird natĂŒrlich bei der Installation der Wasserversorgung bevorzugt eine zentrale Anlage angeboten. GrundsĂ€tzlich sollten sich so wenig Wasserleitungen im GebĂ€ude befinden, wie nur nötig. Wir hatten und haben immer eine zentrale Wasserversorgung in den BĂ€dern und in den KĂŒchen. Es war somit nur eine direkte Zuleitung fĂŒr das kalte Wasser erforderlich. Das warme Wasser in den Boilern und in der kurzen Verbindung zur Entnahmestelle wurde stĂ€ndig verbraucht, sodass das Wasser stĂ€ndig gewechselt wurde.

    Auch in unserer Wohnung in Leipzig haben wird einen Boiler unter dem Abwaschtisch installiert und benutzen so warmes Wasser. Im Bad wird das warme Wasser von der zentralen Versorgung genutzt.

    Quelle:
    [1] Focus.de www.focus.de/gesundheit/verbrauchermagazin-markt-labortest-deckt-auf-wasserfilter-mit-keimen-belastet_id_8627526.html
    [2] Dr. med. Helmut Elmau; Das PhĂ€nomen „gesundes Wasser“