Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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Selbst gemacht mit Holz und Leimholzplatten

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 28. Februar 2015

Einer der weitverbreiteten Hobbys ist das Basteln. Ob nun kleine Modelle, die individuelle Gestaltung einiger Möbelstücke, Einrichtungsgegenstände oder ganze Zimmerverkleidungen, es sollte Spaß und Freude machen. Oft hat man Ideen, was man machen könnte. Aber nicht immer weiß man, wie dies richtig gemacht wird. Neben den vielen Hobbybüchern zum Selbstmachen findet man auch im Internet viele Tipps und in verschiedenen Videos wird auch visuell gezeigt, wie es gemacht wird. Aber auch die Baumärkte bieten kostenfrei kleine Flyer an, in den die fachliche Ausführung einzelnen Handwerkerarbeiten, wie das Verlegen von Laminat oder einfache Maurerarbeiten, beschrieben und bildlich dargestellt werden. Diese kleinen Tipps sind nützlich, da man auch als Handwerker nicht alle Einzelheiten anderer Gewerke kennt.
Eine der am meisten verarbeiteten Baustoffe in Deutschland sind das Holz bzw. die Holzwerkstoffe.

In einer tunesischen Tischlerei
In einer Tischlerei in Aijm auf Djerba in Tunesien

Holz ist durch seine hervorragende Eigenschaften nicht nur ein idealer Baustoff für Dachstühle, Fertigteilhäuser usw., sondern es lassen sich viele nützliche Gegenstände, wie Möbel oder Behältnisse herstellen. Selbst einige Autos in den 50iger Jahren im letzten Jahrhundert, wie der F8 oder P70, bestanden aus Holzleisten. Aber auch Boote und Jachten wurden und werden aus Holz und Holzwerkstoffe hergestellt. Holz ist statisch hoch beanspruchbar und relativ leicht zu verarbeiten. Es ist im Bauwesen ein wichtiger Baustoff zur Errichtung von Gebäuden, Brücken oder auch Türmen. Holz hat aber auch einige Nachteile. Es ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Es quillt und schwindet (z. B. Fichte radial -4 %, axial 0,4 % und tangial -8 %), also es verändert sein Volumen bei Feuchteeinfluss. Wird das Holz verleimt, so wird die Volumenänderung durch die unterschiedliche Ausrichtung wesentlich reduziert. Das Leimholz lässt sich für anspruchsvolle Holzplatten oder Holzkonstruktionen verarbeiten. Gerade Möbel, Schubladen oder Regale sollen ihre Form nicht verändern. Diese verleimten Holzplatten gibt es im Holzfachmarkt, man kann aber auch kostengünstiger gebrauchte Leimholzplatten kaufen. Oft sind das Restposten oder auch Sonderangebote.

Das Holz schützen

Bei hoher Feuchte siedeln sich Holz zerstörende Insekten oder gar Pilze an. Es ist daher wichtig, dass Holz trocken bleibt und vor Feuchte geschützt wird. Das gilt natürlich auch im Innenbereich. Holzschutzmittel gleichen nur die fehlende Eigenresistenz des Holzes aus. Bieten somit keinen dauerhaften Schutz. Eine ständige Kontrolle und Nachbehandlung ist daher erforderlich. Im Innenbereich ist die Verwendung von Holzschutzmittel nicht zulässig. Im Außenbereich sind nur vom DiBt amtlich zugelassene Holzschutzmittel zu verwenden. Dabei ist die jeweilige Gefährdungsklasse zu beachten. Besser ist natürlich ein konstruktiver Holzschutz. Das sind Konstruktionen, wo entweder kein Niederschlagswasser hinkommt, z. B. große Dachüberhänge, oder das Holz sehr schnell abtrocknet. Nicht tragende Holzteile, wie Wandverkleidungen, Zäune, Holztore usw. können mit Lasuren ausreichend vor Feuchte geschützt werden. Diese Produkte gibt es auf den Baumärkten, wie z. B. bei Hellweg. Lasuren sind diffusionsoffen und lassen die durch kleine Risse eingedrungene Feuchte wieder heraus. Lacke und diffusionsdichte Farben sind für Holzteile nicht geeignet.

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