Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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Trockenbau und die Gestaltungsmöglichkeiten

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 13. Februar 2013

Viele Jahre wurde der Trockenbau als Billigvariante angesehen und die Ausführungsarbeiten auch entsprechend niedrig entlohnt. Das Gewerbe Trockenbau gehört zur IHK und nicht zur Handwerkskammer. Das hat sowohl den Vorteil, jede Person kann diesem Gewerbe nachgehen und unterliegt nicht den strengen Reglungen der Handwerksrolle, ein Überbleibsel der Zunftordnung. Jeder kann das Gewerbe nach entsprechender Anmeldung ausüben. Darunter gibt es aber auch ausführende Firmen, die handwerklich nicht so geschickt sind und auch nicht immer so wissen, was sie machen. Damit hatte das Image dieser modernen Technologie, welche immer weiter entwickelt wird, lange Zeit gelitten. Gerade von den Auftraggebern wurde dieser Ruf genutzt, um die Preise zu drücken. Das Ergebnis war eine Marktbereinigung, aber auch von den Firmen, die hervorragende Qualitätsarbeit lieferten. Seit vielen Jahren gibt des den vollwertigen Meisterabschluss bei der IHK. In der Praxis wird diese Qualifizierung von den Bauherrn anerkannt. Es wurde in den letzten Jahren von den Auftraggebern immer mehr Wert auf die Qualität gelegt.
Gerade im Rahmen der Altbausanierung im Leipziger Raum wurden und erfolgen aber auch heute noch unpassende Trockenbauausführungen. Dies liegt aber nicht immer an den Ausführungsfirmen, sondern auch an den Vorgaben des Bauherrn bzw. des Architekten. Gipswerkstoffe, und dazu zählen auch Gipsplatten gehören grundsätzlich nicht an feuchtegefährdete Wände. Gips ist hygroskopisch und zieht förmlich Feuchte an, die Pappe verschimmelt dann. Nicht nur an der Oberfläche, sondern dahinter im Hohlraum. Das betrifft viele Altbauwohnungen im Erdgeschoss, wo über viele Jahre aufsteigende Feuchte und Kondensatfeuchte vorlagen und eine hohe Salzbelastung vorhanden ist. Hier dürfen nur entsprechende Putze ohne Gipsanteil zur Anwendung kommen.

Beim richtigen Einsatz ist der Trockenbau eine gleichwertige und zum Teil bessere Technologie als die bisherigen Ausführungen des gleichen Bauteils. Besonders sind der Schallschutz, Brandschutz und die leichte Konstruktion hervorzuheben. Zwischenwände lassen sich sehr schnell aufstellen und die vorhandene Raumstruktur entsprechend der Nutzung ändern bzw. anpassen. Gerade im Altbaubereich in Leipzig gibt es sehr große Zimmer. So hatten wir ein Teil des Wohnzimmers mit einer Trockenbauwand abgetrennt und für den Mieter ein Kinderzimmer geschaffen. Durch diese preiswerte Methode war die Mieterin zu frieden, sie brauchte nicht ausziehen, und der Vermieter musst nicht einen neuen Mieter suchen. Ohne Probleme kann diese Trennwand wieder zurückgebaut werden.

Dachwohnung

Der Trockenbau in Leipzig konzentrierte sich in den ersten Jahren nach 1990 auf den nachträglichen Ausbau der Wäscheböden in den Mehrfamilienhäusern. Zu dieser Zeit war moderner Wohnraum noch knapp und auch für die Investoren unter Ausnutzung der zahlreichen Förder- und Steuer-sparmodelle eine interessante Möglichkeit. Beim richtigen Dachausbau kommt es vor allem auf eine technisch komplizierte Ausführung an, sodass sich nirgendwo in der Konstruktion unkontrolliert Feuchte ansammelt. Dies erfordert ein hohes Maß an bauphysikalisches Wissen und auch ein entsprechendes handwerkliches Geschick.

Eine der größten Anwendungsgebiete des Trockenbaus erfolgt in Verwaltungsgebäuden und in öffentlichen Gebäuden. Das sind vorwiegend Zimmertrennwände und abgehängte Decken. Der Vorteil hierbei besteht in der schnellen Montage und in der Möglichkeit, diese Raumstruktur schnell zu verändern.

Luxuswohnung

Mithilfe des Trockenbaus kann eine ganz individuelle Gestaltung der Räume erfolgen. Hier sind nahezu keine Grenzen gesetzt, ob Bögen, Nischen oder Trennwände. Sind in Deutschland die Wohnungen und Häuser innen vorwiegend nach praktischen Gesichtspunkten ausgestattet, so steigt auch hier der Wunsch nach individueller Raumgestaltung. Oft wird als Erstes im Bad begonnen und ein „wohlfühl Bad“ zur Entspannung errichtet. Diese Gestaltung mithilfe des Trockenbaus kann aber auch nach Feng-Shui erfolgen. Feng-Shui – ist vor allem eine lebendige Kunst. Die Menschen profitieren von ihrer praktischen Anwendung in ihrem eigenen Leben und ihrer Umwelt. Die Trockenbaufirma innenausbau-blaschke.de , die zum Beispiel die Raumgestaltung nach Feng-Shui ausführt, kommt zum Beispiel aus meiner Geburtsstadt Oschatz in Sachsen.

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Neue Fenster

Erstellt von Peter Rauch am Montag 11. Februar 2013

Fenster sind Öffnungen in einer geschlossenen Gebäudehülle. Sie haben mehrere Funktionen. Die wichtigsten Funktionen sind die Tageslichtbeleuchtung der Räume, die Sichtkommunikation nach außen und der Luftaustausch. Auch erfolgt eine Kommunikation durch die Fensteröffnung, zum Beispiel zum Nachbarn oder Straßenpassanten.
Als Schutz vor Klimaeinflüssen und auch vor Tieren wurden diese Fensteröffnungen je nach Bedarf mit Holzläden oder andere geeigneten Materialien verschlossen, die sich auch ohne Probleme öffnen ließen. Funde in Pompeji zeigen Fensterscheiben aus der Zeit um 30 v. Chr. Etwa um 900 n. Chr. entstanden die ersten Kirchenfenster. Mit der Herstellung eines preiswerten Fensterglases wurde es möglich, die Fenster verschließbar herzustellen, wo immer noch ausreichend Licht in die Räume gelangen konnte. Lange Zeit bis zur heutigen Zeit dominierte das Einfachfenster. Eine Glasscheibe in einem Holzrahmen. Gerade diese konstruktive Ausführung wird unterschiedliche betrachtet. Durch das Glas wird das wärmende Sonnenlicht hindurchgelassen. Aber die aus dem Raum bzw. Gebäudeinneren stammende Wärmestrahlung reflektiert. Man muss aber auch die Wärmeleitung des Glases und der Rahmenkonstruktion berücksichtigen. Moderne Fenster wurden als Kastenfenster mit 2 bis 3 Glasscheiben ausgeführt. Heute bestehen die neuen Fenster in Deutschland vorwiegend aus Mehrscheiben-Isolierglas. In den Scheibenzwischenraum befindet sich nicht mehr Luft, sondern das besser isolierende Edelgas Argon. Die Dreifach-Isolierverglasungen im Kunststoff- und Holzfensterprofil zeichnen sich durch einen niedrigen Wärmedurchgang und einer hohen Dichtheit (zwei bis 3 Lippendichtungen) aus. Der Vorteil besteht im hohen Automatisierungsgrad, der geringen Differenzen der Maße und des einfacheren Einbaus, was die Fenster preiswerter macht. Es können je nach Bedarf verschiedenste Fensterarten und –formen hergestellt werden (mehr Fenster Auswahl).

Fenster

Wir müssen grundsätzlich zwischen einem Neubau und einer Altbausanierung unterscheiden. Bei einem Neubau werden diese neuen fenstertechnischen Eigenschaften bei der Projektierung des Gebäudes und der Gebäudehülle berücksichtigt. Bei einem Altbau beruht die Funktionsfähigkeit des Gebäudes auf die älteren nicht so dicht schließenden Fenster. Werden bei der energetischen Sanierung lediglich die Fenster ausgetauscht, so kann es zu feuchtetechnischen Problemen führen. Die Innenscheiben der Fenster muss als kühlste Fläche erhalten bleiben. Hier kann sich sichtbar Kondenswasser ansammeln, ohne größere Schäden an zurichten. Erfolgt zum Beispiel der Austausch der Kastenfenster durch Isolierverglasung mit einem U-Wert 1,3 W/m²K und besser, so verlagert sich die kühlste Oberfläche in die Innenecken sowie an die Außenwände über den Fußboden. Bei einem Austausch der Fenster ist bei dünnem Mauerwerk auch eine energetische Ertüchtigung der Fassade vorzunehmen, zum Beispiel durch ein vorgesetztes Mauerwerk. Bisher lag eine unkontrollierte Lüftung vor, wo überschüssige Luftfeuchte abgelüftet www.ib-rauch.de/Beratung/luften.html wurde. Bei den dichteren Fenstern verringert sich die Lüftungsrate und die Luftfeuchte steigt an. Dies ist in der Projektierung zu berücksichtigen. Die Laibung der Kastenfenster ist gegenüber den neuen Fenstern breiter. Bei den besser isolierten Fensterrahmen der Isolierfenster ist der Anschluss der Rahmen zur Laibung der kälteste Punkt bzw. Streifen. Diese Anschlüsse und die Laibung müssen sorgfältig ausgeführt und energetisch verbessert werden.

Ob nun isolierte Kunststofffenster oder Holzfenster eingebaut werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel Denkmalschutz, Wetterseite mit Schlagregenbeanspruchung, Gefährdung durch Holzschädlinge usw.

Da die Fensterfläche bei einer Fassade relativ groß ist, hat diese Fläche energetisch auch eine große Bedeutung. Eine richtige Auswahl, Anordnung und Ausrichtung mindert den Energieverbrauch des Gebäudes, da nicht nur die Wärmeisolierung, sondern auch die Solargewinne zu berücksichtigen sind (vergleiche Wintergarten und Gewächshaus). Gerade mit den ständig steigenden Energiepreisen muss man alle Komponenten in die gesamtenergetische Betrachtung einbeziehen. Nicht nur die Heizanlage, Fassadendämmung oder neue Fenster. Da alle modernen Heizanlagen mit Strom funktionieren (Computer, Regeleinrichtungen, Umwälzpumpen usw.) schlagen sich die Energiepreise bereits erheblich in der Gesamtbilanz nieder. Selbst Luft-Wasser-Wärmepumpen sind durch den Preisanstieg durch das EEG, die Netzkosten und Steuern unwirtschaftlich geworden. Hier hilft nur, einen zuverlässigen und zugleich kostengünstigen Stromanbieter auszuwählen. Auch wenn der Anbieter echten Ökostrom verkauft, was technisch und physikalisch unsinnig ist, beziehe ich meinen Strom seit vielen Jahren von www.lichtblick.de .

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Es steht ein Umzug an

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 9. Februar 2013

Eine neue Wohnung soll bezogen werden. Gründe gibt es viele, wie die Gründung einer Familie oder der Arbeitsort hat sich verändert.
Bei der Besichtigung der neuen Wohnung müssen viele wichtige Aspekte beachtet werden. Empfehlenswert ist es, eine kleine Checkliste anzufertigen, damit man alle wichtigen Fragen geklärt hat. Das können zum Beispiel Fragen zur Heizungs- oder Wasserabrechnung sein. Sind getrennte Messinstrumente vorhanden oder wird per Pauschale abgerechnet. Sind geeignete Abstellräume vorhanden. Keller von Altbaugebäuden sind oft feucht. Hier lassen sich Pappkartons, Teppiche oder Textilien nicht dauerhaft lagern. Oder sind Tiere im Haus, bzw. man hat selbst einen Hund oder eine Katze und darf dieses Tier mitgebracht werden.
Es ist auch sinnvoll die Räume genau zu messen, damit man weiß, ob die vorhandenen Möbel auch in die Räume passen.
Im äußeren Umfeld sind auch solche Fragen zu klären, wie und mit welchem Verkehrsmittel erreiche ich täglich den Arbeitsplatz. Ist ein Kindergarten und sind Einkaufmöglichkeiten in der Nähe, kann man das Fahrrad sicher abstellen oder sind Parkmöglichkeiten vorhanden. Letzteres sollte man am späten Abend überprüfen. Hat man im Vorfeld alles geklärt, so steht dem Umzug nichts mehr im Weg.

Karton und Katze

Wichtig ist ein korrektes Übergabeprotokoll für die neue Wohnung anzufertigen. In diesem wird der Zustand der Wohnung dokumentiert. In einigen Fällen ist auch ein Foto von den Räumen sinnvoll, da man sich nach 1 oder 2 Jahren nicht mehr an alles erinnern kann. In dem Protokoll werden ebenso die Zählerstände und die Anzahl der übergebenen Schlüssel festgehalten. In der Regel bringt der Hausverwalter oder Vermieter das Protokoll mit. Die gleiche Maßnahme gilt umgekehrt mit der Übergabe der alten Wohnung.
Gerade beim Umzug merkt man, was sich so alles in der Wohnung angesammelt hat. Diese Situation sollte man auch gleich nutzen, sich von allen Gegenständen zu trennen, die man nicht mehr braucht. Das betrifft auch Möbel, die nicht in die neue Wohnung passen. Für gute und neue Möbel gibt es spezialisierte An- und Verkaufsläden. Ober einfach bei eBay einstellen.
Zu entscheiden ist, ob man den Umzug selbst mit der Hilfe von Freunden durchführt oder eine Umzugsspedition beauftragt. Letztere sind spezialisiert und bringen vor dem Umzug entsprechende Umzugskisten oder Kartons mit, damit eine optimale Verpackung der Kleidung, des Geschirrs und der anderen Hausratgegenstände erfolgen kann.

Beim Umzug muss man auch an die Änderung der Adresse beim Einwohnermeldeamt, seiner Bank, der Versicherungsgesellschaften Telefongesellschaft u. a. denken.

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Gesundes schlafen, das richtige Bett

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 9. Februar 2013

Über die Vorgänge im Organismus während des Schlafens wissen die Schlafmediziner noch nicht genaues. Warum wir eigentlich schlafen, ist bisher nicht vollständig geklärt. Zum Beispiel Insekten oder niedere Tiere schlafen nie.

Es wird vermutet, dass im Laufe der Evolution der Schlaf für die optimale Verarbeitung der Informationen im Gedächtnis erforderlich wurde. Weiterhin ist der Schlaf mit den hormonellen und neurologischen Funktionen des Körpers verbunden. Zu unterscheiden sind die Schlafphasen, wie Tiefschlaf, Leichtschlaf und die Einschlafphase. Während der traumlosen Schlafphase werden die meisten Eiweißstoffe im Gehirn gebildet und in der Tiefschlafphase erfolgen die Reparaturarbeiten in den Zellen und Organen. Schlechtes Schlafen (Schlafstörungen) zeichnet sich weniger durch quantitativen Mangel aus, sondern durch eine schlechte Schlafqualität.

Schlafende Frau
® Bild http://mirgif.com/ludi5.htm
Die Menschen haben recht unterschiedliche Schlafgewohnheiten. Auch die Länge ist recht unterschiedlich. Empfohlen wird eine Schlaflänge für Erwachsene zwischen 6 bis 9 Stunden. Erst mit der Industrialisierung hat man das Schlafen als Zeitverschwendung eingestuft. In den früheren Jahrhunderten hatte man andere Schlafgewohnheiten als heute. Man schlief zum Beispiel in zwei Blöcken zu je etwa 4 Stunden. Die Wachphase dazwischen sah man damals nicht als Problem an. In dem interessanten Artikel gesund schlafen wird ausführlich auf diese früheren Schlafgewohnheiten eingegangen. Einer der gegenwärtigen Probleme mit langfristigen Folgen für die Gesundheit ist der Zwang wach zu bleiben. Wenn man müde ist, sollte man sich hinlegen und schlafen, wie es die Kleinkinder machen. So kann man zum Beispiel auf der Arbeit nicht schlafen, es sind noch Studienaufgaben zu erledigen oder im Fernsehen läuft ein interessanter Film.
Wie wichtig der Schlaf ist, zeigen verschiedene Versuche zum Schlafentzug. So wurden in Deutschland Versuche durchgeführt, wo schon nach 24 Stunden ohne Schlaf die Aggressivität und die Reizbarkeit bei den Versuchspersonen schnell zu nahmen. Ein nicht unerhebliches Problem für die Gesundheit ist der ständige Wechsel zwischen Wach – und Schlafphase beim Schichtdienst. Ebenso ein Problem ist der zwangsweise Austausch der Glühbirne durch die Energiesparlampe. Das Licht hat einen hohen Blauanteil, welches sich ungünstig auf unser Schlafbedürfnis aus wirkt. Die Wachphase wird verlängert und die natürliche Schlafphase verkürzt.

Luxusbett
Es gibt ein altes Sprichwort: Wie man sich bettet, so schläft man! Für den gesunden Schlaf gehört auch ein richtiges Bett. Ausschlaggebend für die Auswahl der richtigen Matratzen ist die bevorzugte Schlafposition und das Schlafverhalten. Optimal ist eine seitliche gekrümmte Haltung, wie beim geborenen Baby im Mutterleib. Die Wirbelsäule soll an keiner Stelle gekrümmt sein oder gar durchhängen, damit keine Verspannungen oder durch Druckstellen Durchblutungsstörungen auftreten. Die Schlafhaltung ist sehr unterschiedlich, ob auf dem Bauch, auf dem Rücken oder auf der Seite.
Am besten ist es, man muss schauen, welche Matratze zu einem passt .

Aber auch nicht jeder Raum ist optimal zum Schlafen geeignet. Auch wenn es die Architekten so vorgesehen haben. Gerade bei der Altbausanierung und der Umgestaltung der Wohnung treten solche Probleme auf. Die Räume sollen ruhig sein, nicht zu warm und auch eine ausreichende Größe besitzen. Die Größe ist daher erforderlich, da man in der Nacht viel Feuchtigkeit an die Raumluft abgibt (pro Person etwa 0,1 l/Stunde) und diese Luftfeuchte sollte nicht zur Schimmelpilzbildung beitragen. (Etwa 70 % der Schimmelschäden treten im Schlafzimmer über dem Fußboden an der Außenwand auf.)
Sind die Schlafräume nicht so groß, so bieten sich zum Beispiel Betten mit Stauraum für Bettzeug und Co an.
Damit wird das Raumvolumen nicht durch zusätzliche Schränke im Schlafzimmer verkleiner. In Einraumwohnungen sind solche zusätzlichen Stauräume ohnehin sehr sinnvoll. Es hat aber auch den Vorteil, das Bettzeug oder die zusätzlichen Decken sind schnell verstaut und es sieht ordentlich aus.

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Wärmedämmung wegen Klimaverschiebung

Erstellt von Peter Rauch am Montag 4. Februar 2013

Auf einer anderen Ratgeberseite für Bauherrn lass ich folgende Argumentation:
„Heute steht neben dem Aspekt der Kosteneinsparung vor allem die Sorge um das Klima der Erde im Vordergrund. Das beim Verheizen fossiler Brennstoffe entstehende Kohlendioxid (CO2) gilt als Hauptursache für die Klimaverschiebungen der letzten Jahrzehnte..
Mit diesen Argumentationen soll die nachträgliche Wärmedämmung begründet werden. Auf das Thema Wärmedämmung möchte ich hier nicht weiter eingehen. Bei energetisch sehr schlechten Wohngebäuden ist dies sicherlich wichtig, um Heizkosten zu sparen. Bei energetisch normalen Gebäuden wirtschaftlich weniger sinnvoll ist. Mehr dazu unter meinem Beitrag Dämmen wir die Häuser oder die Dämmung?

Die Mehrheit der Wissenschaftler auf der Erde schließt sich der Behauptung des IPCC nicht an. Siehe die „Manhattan-Erklärung“ oder Informationen zur ICSC http://www.climatescienceinternational.org International Climate Science Coalition (ICSC) liefert eine Analyse von Klimaforschungs- und politischen Themen, die unabhängig von Lobbys und etablierten politischen Interessen liegt.

Klima-Manifest Heiligenroth

(Jüngst gab der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell zu: „It is only possible to attribute 20th Century warming to human interference using numerical models of the climate system.„. Damit unterstreicht er, dass der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen. Wenn, dann ist er jedoch so klein, dass er unterhalb jeder Nachweisgrenze liegt.)

Die Wettervorhersage von Fachleuten für die nächsten Tage ist ohnehin schon sehr schwierig.

Für die meisten deutschen Politiker ist das CO2 eine Katastrophe, daher die verzweifelten deutschen Maßnahmen durch Gesetzgebungen und Zwangsmaßnahmen auf dem Weg in die ökologistische zentralistische Planwirtschaft. Wie sollte man sonst zum Beispiel die Ökosteuer und die vielen anderen Maßnahmen begründen können.
Der Landtag des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen hat am 23. Januar 2013 ein „Klimaschutzgesetz“ verabschiedet und möchte damit zum „Vorreiter beim Klimaschutz“ werden. Bis 2050 sollen die „Treibhausgasemissionen“ um 80 % gegenüber 1990 reduziert werden. 98,8 Prozent des in Deutschlandproduzierten Kohlendioxids stammt biologischen Ursprungs. Es sollen also 80% von 1,2% eingespart werden. Nach Das „World Resources Institute“ (2012) berichtet, dass derzeit der Bau von weltweit 1.200 neuen Kohle-Kraftwerken geplant sind. In Russland sieht man dies ganz anders, da durch den CO2 Anstieg die Pflanzen besser wachsen (siehe unten).

Leider hat das Kohlendioxid auf das (Klima) Wetter so gut wie kein Einfluss. Wenn, dann ist dies zu vernachlässigen klein. Siehe meine Zusammenstellung im Artikel zu den Klimazonen.

Bei Studium in der technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Artikel von der Russische Akademie der Naturwissenschaften:

Причины изменения глобального климата земли

O.Г.Сорохтин Российская академия естественных наук; Экология и рпомышленность России, апрель 2009 г. 35-40

Особое мнение по суми Киомского протокола

Необходимо обратить особое внимание, что Киотский протокол не имеет научного обоснования, а по свей сути он еще и противоречит физике природных процессов и совершенно неверно обьясняет влияние на климат антропогенных воздействий.
Кроме того, необходимо учитывать, что повышение парциального давления углекислого газа в атмосфере приводит к повышению эффективности сельского хозяйства к скорости восстановления вырубаемых лесных массивов.
Об этом сторонники Киотского протокола совершенно эабывают (или просто не хотят знать). Следует отметить, что эффективность сельского хозяйства и скорость восстановления лесов повышается прямо пропорционально увеличению парциального давления углекислого газа в атомосфере.
Кроме того, в этой же работе убедительно показывается, что увеличение концентрации CO2 ведет к повышению засухоустойчивости злаковых культур, в том числе пшеницы.
… Особеннно вредны условия протокола для России, поскольку ее экономика в основном построена на использовании углеводородного топлива …Поэтому предлагаемые МГЭИК дорогостоящие (порядка десятков миллиардов долларов за год) мероприятия по стабилизации концентрации CO2 не имеют смысла и вредны для экономики и сельского хозяйства…



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Wohnen auf Zeit

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 26. Januar 2013

Wo wohnt man heute, wenn man für eine bestimmte Zeit in einer anderen Stadt arbeitet?

Luxuswohnung

Vor 30 Jahren arbeitet ich beim Spezialbaukombinat Magdeburg auf Montage. Dort waren wir in neuen 3-Zimmerwohnungen untergebracht. In jedem Zimmer waren zwei Betten und gemeinsam wurden die Küche und das Bad genutzt. In den Kellerräumen wurden extra Duschräume geschaffen. Diese Wohnungen waren einfach ausgestattet und dienten nach der 12-Stundenschicht mehr zum Schlafen. Auch später wohnte ich ab und zu in Wohnheimen in Jena oder Nordhausen in einer Einraumwohnung mit zwei Betten. Die Ausstattung war einfach aber etwas besser. Vor reichlich 10 Jahren hatten wir eine Tiefgarage in München saniert. Wir hatten ein Zimmer in einer kleinen Pension, mussten jedoch mehr als eine Stunde bis zur Baustelle fahren. Das Angebot, in einem Wohnheim neben der Baustelle zu wohnen, kam da ganz recht. Unsere Stube bei der Armee mit den Doppelstockbetten bot einen besseren Komfort. Auch wenn ich für ein oder zwei Übernachtungen keine hohen Ansprüche stelle, so eine Entscheidung werde ich nicht noch einmal machen.

Die Unterbringung in kleinen Hotels oder in Pensionen ist für wenige Tage sicherlich ausreichend. Aber wenn man an einem Projekt ein halbes Jahr oder länger arbeitet, dann wünscht man sich doch schon etwas Komfort, welcher etwa der eigenen Wohnung entspricht. Bei längerem Aufenthalt wird ein Hotel oder eine Pension doch etwas teuer und es fehlt die häusliche Umgebung. Ist für den Job ein längerer Aufenthalt geplant, so sucht man sich eine Zweitwohnung. Bei absehbarer Zeit, wo man in dieser Stadt wohnt, ist eine möblierte Wohnung mit allem Komfort sinnvoll. Man hat alle Bequemlichkeiten, kann den oder den Internetzugang nutzen. In der Küche kann man sich sein Essen bereiten und auch Gäste empfangen. Das hat den Vorteil, das man keine Möbel und Inneneinrichtungen kaufen und später wieder verkaufen muss.

Luxuswohnung

Dieses Wohnen auf Zeit kenne ich aus der Ukraine, wo nur Wohnungen mit der kompletten Wohnungseinrichtung vermietet werden. Die Palette reich mehrheitlich von der einfachen Ausstattung bis zum Luxus mit höchsten Ansprüchen. Hier in Deutschland wurden mehr möblierte Zimmer vermietet, was ehr von Studenten genutzt wird. Wer dies nicht möchte, nutzt eine Pension, Wohnheim oder eine kleine Zweitwohnung.

Wer natürlich nicht auf seinen gewohnten Komfort verzichten möchte und gehobene Ansprüche für Wohnen auf Zeit sucht, kann sich an spezialisierte Dienstleister wenden. In den meisten großen Städten wie zum Beispiel http://www.coming-home.org in Berlin bieten verschiedene Angebote für Wohnen auf Zeit mit gehobenen Ansprüchen. Diese wählen hochwertige Wohnungen in guten Wohngegenden aus. In den meisten Fällen werden die Vermieter durch diese spezialisierten Dienstleister bei der Ausstattung beraten und unterstützt, damit die hohen Ansprüche des modernen und stilvollen Wohnens der Mieter auf Zeit optimal erfüllt werden. Der große Vorteil besteht darin, der Vermieter braucht keine entsprechenden Mieter suchen und die Mietinteressenten haben eine zuverlässige Adresse, wo sie die gewünschte Wohnung finden.

Peter Rauch

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Energiepreisanstieg und alternative Heizungen

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 25. Januar 2013

Die Energiekosten gerade in Deutschland steigen aufgrund der Energiewendepolitik stark an. Die USA als größter Energieverbraucher waren bisher von Energieexporten abhängig. Die Erschließung eigener Energiequellen, wie das Schieferöl und -gas werden das Land langfristig zum Energieexporteur machen. Diese Energievorräte werden sehr lange reichen. Von Knappheit an Energie ist hier keine Rede, wie es die deutschen Medien den Bundesbürgern täglich einredet.

Das Unglück im japanischen Kernkraftwerk FUKUSHIMA-I-1 im März 2011 war eine Verkettung zweier Naturkatastrophen, einem starken Erdbeben, welches nahezu die gesamte Infrastruktur zerstörte und der anschließende Tsunami. Dies wurde zum Anlass genommen, die längst geplante Energiewende in Deutschland einzuläuten. Japan wie auch unsere Nachbarländer setzen weiterhin auf die Kernenergie und weltweit werden neue Kernkraftwerke gebaut..

2013 sind die Energeipreise für Strom aufgrund der EEG-Zulage (Energiewende) von 2012 auf 2013 von 3,6 Cent auf 5,3 Cent angehoben worden, bereits 2019 wird der Grundtarif nach den Berechnungen der NAEB-Experten über die 50-Cent-Marke springen. Deutschland hat somit aktuell die höchsten Strompreise in der EU. Die Stromkosten in Frankreich sind zum Beispiel 40 % niedriger. Bis 2025 werden die Stromkosten laut einem Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um 70 % steigen. Schuld daran sind die Kosten für die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomkraft.
Das Institut für Umweltpsychologie der Universität Magdeburg mit Unterstützung durch das Bundesumweltministerium hat in einem Forschungsprojekt zur öffentlichen Akzeptanz von erneuerbaren Energien ermittelt:
„über 95 Prozent der Bevölkerung sind für erneuerbare Energien“ [1] (Wer den 1. Hauptsatz der Thermodynamik versteht, weiß auch, warum es keine Erneuerbaren Energien gibt. Von der Politik wird bewusst die irreführende Bezeichnung „Erneuerbare Energien“ vorsätzlich gewählt, um die Bevölkerung zu täuschen.)

Nun, wenn ein so großer Bevölkerungsteil für die langfristige Vernichtung ihres sozialen Wohlstands ist, wie die Deindustrialisierung durch erhebliche Wettbewerbsnachteile der wertschöpfenden Wirtschaftszweige, so müssen diese Bürger künftig damit leben. Was sie nicht verstehen, durch ausreichende preiswerte Energie kann der Volkswohlstand erhalten werden und sehr viel für den Umweltweltschutz getan werden, da ausreichende Mittel zur Verfügung stehen. Eine Mangelwirtschaft, wie z. B. in der ehemaligen DDR, führt zum unweigerlichen Untergang.

In Deutschland waren bisher die Preise von Erdöl, Gas und Strom miteinander gekoppelt. Stieg der Preis zum Beispiel von Öl, so folgten die Kosten von Gas und Strom. Bei dem starken Preisanstieg von Strom ist es nur logisch, dass die Gas- und Ölpreise in Zukunft im Verhältnis ebenso ansteigen.

Die anderen 5 % der Bevölkerung, die erkannt haben, dass die Preisspirale der Energiewendepolitik nicht in Ordnung ist, können sich der Preisentwicklung nicht vollständig entziehen, es gibt aber alternative Möglichkeiten, um Energiekosten zu sparen.
Hier sollen drei Möglichkeiten vorgestellt werden.

Das Passivhaus Institut verglich 2008 die Wärmeversorgung mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe mit Grundwasser als Wärmequelle mit anderen Verfahren. Es schätzte dieses Verfahren als wirtschaftlich ein. Jedoch ist der Einsatz nicht an allen Standorten wasserrechtlich möglich. [2] Eine Wärmepumpe benötigt Strom, ist also auch abhängig von den Stromkosten. Aber aufgrund der kostenfreien Energiebereitstellung ist dies langfristig ein günstiges Verfahren zur Wärmegewinnung.

Sehr sinnvoll ist aber auch ein Kaminofen
, welcher als zusätzliche Heizung aufgestellt werden kann. Gerade dort, wo kostengünstig Holz anfällt, kann die vorhandene Heizanlage entlastet werden. Gerade während der Übergangszeit an kühleren Tagen braucht die Heizanlage mit Warmwasser nicht in betrieb genommen werden. Gerade bei großem Pufferspeicher ist dies nicht sehr sinnvoll, da sehr viel Wasser erst erwärmt werden muss, wenn man es im Wohnzimmer am Abend 2 bis 3 Grad wärmer haben möchte. Diese Kaminöfen mit ihrem hohem Strahlungsanteil können aber auch einzeln betrieben werden. Es gibt aber auch wasserführende Kaminöfen, die in das vorhandene System der Warmwasserheizung eingebunden werden können. Auf diese Weise kann ebenfalls der Verbrauch der Brennstoffe Öl oder Gas reduziert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Wärmeversorgung mit Biomasse, zum Beispiel heizen mit Pellets . War die Wärmeversorgung mit Pelletkessel im Jahre 2008 gegenüber die Variante mit Öl-Niedertemperaturkessel wirtschaftlich schlechter [2], so ändert sich dies durch den starken Anstieg der Ölpreise. Zunehmend verbessert sich auch der Wirkungsgrad durch die Weiterentwicklung der relativ jungen Technologie. Hier ist es wichtig, dass man langfristig kostengünstig Holzpellets beziehen kann. Der wesentliche Vorteil gegenüber einer Holzheizung ist der Dauerbetrieb. Man muss nicht ständig Holz nachlegen.

Sowohl die Errichtung von Biomasseanlagen als auch die Wärmepumpen werden je nach Ausführung über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert.

Quelle:
[1] BMU Newsletter zur Forschung im Bereich Erneuerbare Energien 03/08 9.7.2008, S.7
[2] Passivhaus Institut Endbericht: Bewertung energetischer Anforderungen im Lichte steigender Energiepreise für die EnEV und die KfW-Förderung, Projekt-Nr. 10.8.17.7-06.13, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Feb. 2008, S.52

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Mobilitätsverbesserung älterer Menschen

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 24. Januar 2013

Die Bürger in Deutschland werden immer älter. Viele der Mitbürger sind bis zum hohen Alter vital und möchten ihr Leben aktiv gestalten und über sich bestimmen.

80zigster Geburtstag

Einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid ergibt, dass zwei Drittel der Mieter und Wohneigentümer ab 50 auch im Alter von 70 Jahren noch eigenständig in einer gewöhnlichen Wohnung oder einem Haus leben möchten. Davon würden 57 Prozent bei Bedarf auch ein zusätzliches Hilfsangebot in Anspruch nehmen. Lediglich 15 Prozent wollen später in eine Seniorenresidenz oder ins Pflegeheim. Im höheren Alter würden etwa 33 % mit mehreren Generationen oder bei Verwandten (16 Prozent) wohnen. [1] „Als sehr wichtig für ein selbstständiges Leben im Alter werden neben Angeboten für Hilfe und Pflege zuhause die gute Erreichbarkeit von Geschäften, Ärzten und öffentlichen Verkehrsmitteln genannt. Für Serviceleistungen oder altersgerechte bauliche Veränderungen könnten die Befragten durchschnittlich 280 Euro monatlich aufbringen.“ gegenwärtig liegt der Bestand an altersgerechten Wohnungen bei rund 400.000 bis 500.000 Wohnungen, bis 2025 werden rund zwei Millionen dieser Wohnungen in Deutschland benötigt. [2]
In der nachfolgenden Übersicht wird die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland (in Tausend) gezeigt. Die Anzahl der Senioren über 65 Jahre steigt stark an. Was diese Statik nicht sagt, ist der Gesundheitszustand und die Vitalität der Menschen. Diese wird sich gegenüber heute sicherlich wesentlich verbessern.

Jahr gesamt Alter über 65 Jahre
2000 82.276 13.694 16,6%
2010 81.541 16.800 20,6%
2020 80.433 18.665 23,2%
2050 73.603 23.426 31,8%

Mit der Veränderung der Bevölkerungsstruktur ergeben sich Anforderungen an unsere Umwelt. Überwiegend möchten die Menschen so lange wie möglich eigenständig in vertrauter Umgebung leben. Das betrifft sowohl das soziale Umfeld und die eigenen vier Wände, egal ob als Wohnungseigentümer, im Eigenheim oder als Mieter. Die Menschen werden aber auch immer anspruchsvoller. Auch im Alter soll der gehobene Wohnkomfort beibehalten werden. Ebenso ist das Bedürfnis nach Selbstbestimmung gewachsen.

Neben den altersgerechten Wohnungen gibt es das Konzept des betreuten Wohnens. Dieses Konzept verbindet Sicherheit und Hilfe von außen. Dabei bleibt die individuelle Lebensgestaltung mit größtmöglicher Eigenständigkeit erhalten. Gleich wie bei altersgerechter Wohnung sind diese Wohnanlagen seniorengerecht und barrierefrei. Darüber hinaus werden in unterschiedlicher Ausprägung Serviceleistungen und Betreuungsangebote angeboten. Es sind keine Pflegeeinrichtungen gemäß den Richtlinien des Heimgesetzes, sondern sind Angebote für ältere Menschen, die ihre alltäglichen Belange noch zum größten Teil selbst erledigen können, sich aber in verschiedenen Lebensbereichen Unterstützung wünschen. Zum Beispiel ein Klingelknopf und es kommt schnell jemand vorbei.

Unabhängig, ob die eigene Wohnung altersgerecht umgebaut wird oder neue Wohnungen geschaffen werden, es besteht ein sehr großer Bedarf. Im Zusammenhang der Betrachtung mit der Feuchtigkeit in der Raumluft und der damit immer größeren Problematik der Schimmelpilzbildung stehen die Personenanzahl und die Raumgröße in Verbindung. Die gerade in Deutschland früher und auch heute gebauten Einraumwohnungen bestehen praktisch aus einem großen Raum, eventuell ist die Küche integriert oder in einer ganz kleinen Nische untergebracht. Menschen, die jeden Tag zur Arbeit gehen, halten sich praktisch lediglich nur die Abend- und Nachstunden in diesem Raum auf. Senioren leben Tag und Nacht dort. Sie produzieren immer Feuchtigkeit. Die Fenster werden im Winter nur ganz kurz geöffnet, da sie frieren und der Kälten direkt ausgesetzt werden. Mit einem Fenster kann auch keine Querlüftung erfolgen. In der Ukraine und in Russland bestehen die 27 m2 bis 30 m2 großen Wohnungen immer aus einem Zimmer und einer Küche, wo man sich auch den ganzen Tag aufhalten kann. Beide Räume haben ein Fenster. Man kann so selbst entscheiden, in welchem Zimmer man sich aufhält. In der Küche fand früher in Deutschland das Leben statt. In anderen Ländern ist dies auch noch so. In Deutschland geht der Trend zur Wohnküche. Trotz der Verknüpfung des großen Wohnraums und der Küche gibt es genügend andere Räume, zum Beispiel Schlafraum, Kinderzimmer usw. Eine Kopie auf eine kleine Wohnung ist daher aus wohnpsychologischen und wohnhygienischen Gesichtspunkten ein falscher Ansatz.

Wie bereits oben genannt, möchte die Menschen so lange wie möglich im sozialen Umfeld und in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Das betrifft nicht nur ältere Mitbürger, sondern auch Menschen, die durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit körperlich nicht mehr alles machen können. Es ist daher eine Wohnungsanpassung
entsprechend den Wünschen und Erfordernissen zu empfehlen. Das können Haltegriffe, breitere Türen und anderes sein. Kurz, die Wohnung muss barrierefreie nutzbar sein. In der Regel ist auch das Bad umzubauen, sodass man sich ohne Probleme selbstständig waschen und baden kann. Mit zunehmendem Alter fällt das Treppensteigen immer schwerer. Dies kann aber auch durch eine Krankheit verursacht sein. In der Regel ist es ein Problem, an welches man früher, wo man für sich und die Kinder ein Haus baute, nicht gedacht hatte. Die Kinder sind aus dem Haus ausgezogen und das Schlafzimmer befindet sich in der ersten Etage. Ein Teil der Räume kann wegen des schlechten Treppensteigens nicht mehr oder nur selten genutzt werden. Gerade hier zu können zu den Häufig gestellte Fragen , Lösungen auch für die Mietwohnung angeboten werden. Gerade bei den Wohnungsumbaumaßnahmen können Kosten anfallen, die über den finanziellen Möglichkeiten der Pension oder der Invalidenrente liegen. Was nicht so bekannt ist, dass die Leistungen der Pflegeversicherung Umbaumaßnahmen finanziell unterstützt. Damit lassen sich viele Erleichterungen beim Wohnen realisieren und die vertraute Wohnung und das soziale Umfeld braucht man nicht verlassen.

Quelle:
[1] Lieber Umbau als Seniorenresidenz 17.1.2011 www.focus.de
[2] Deutsche wollen im Alter selbstständig wohnen 24.01.2010 www.welt.de

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Betten für die Gesundheit

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 22. Dezember 2012

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik ermittelte, dass berufstätige Menschen in hoch industrialisierten Ländern circa 90 % ihrer Lebenszeit im inneren von Gebäuden verbringen. Über 50 % davon in Büros. [1]
Zur Arbeitswissenschaft, die sich wissenschaftlich mit den Zusammenhängen von Mensch und Arbeit befasst, gibt es das Teilgebiet Ergonomie. Die Ergonomie befasst sich mit der Anpassung der Arbeit an die physischen und psychischen Eigenschaften des Menschen. Das Ziel ist, dass die Mitarbeiter eine möglichst hohe Wertschöpfung erbringen. Gerade die Büros und andere Arbeitsplätze werden daher sehr ausgiebig wissenschaftlich untersucht. Herauskommen ergonomisch sinnvolle Büromöbel. Die Büromöbelindustrie bietet eine große Auswahl an funktionellem Equipment.
Obwohl wir sehr viel Zeit im Wohngebäude verbringen, werden die Wohnmöbel eher nach dem aktuellen Trend gestaltet, die Funktion bleibt in Einzelfällen hinten an. Einerseits bestimmt die Marktnachfrage der Kunden, welche Wohnmöbel gekauft werden. Haben die Marketingleute, die die entsprechende Marktnachfrage erzeugt haben, etwas unglückliche Hände, so kann nicht in jedem Fall im Nachhinein die erforderliche Funktionsfähigkeit erfüllt werden. Gemeint ist hier die Ergonomie. Die Sitz- oder auch die Schlafhaltung ist nicht optimal an das menschliche Skelett angepasst. Zum Beispiel die Höhen von Stuhl oder Sessel stimmen nicht überein. Bereits nach wenigen Minuten wird die Speiseeinnahme zur Qual, da man krumm und verdreht am Tisch sitzt. Aktuell haben die Höhen der Sitzflächen der Sofas eine Höhe, sodass die Unterschenkel gerade sind oder gar etwas in der Luft baumeln. Diese Sitzhaltung ist anstrengend, da man die Beine lieber leicht angewinkelt hält. Noch wichtiger sind die Betten. Sind die Unterlagen nicht richtig ober bereits durchgelegen, so wird zum Beispiel die Wirbelsäule nicht entspannt, die Muskeln können verkrampfen oder der Blutdurchfluss wird an einigen Stellen verengt und es kommt dann zu den Taubheitsgefühlen.
Das so nach dem Trend entwickelte Möbelstück bleibt dann vorwiegend ein Gestaltungselement der Wohnung.
Bett
Einer der wichtigsten Wohnmöbelstücke ist das richtige Bett. Betten als Einzelmöbel gab es bereits 2000 Jahre v. Ch. Im Ägypten und im Vorderen Orient. Bei den Griechen und Römern bestand das Bett vorwiegend aus Holz, vereinzelt auch aus Metall. Die Rahmen waren mit Gurten oder Riemen bespannt, auf dies wurden Polster gelegt. Im Mittelalter gab es Mehrpersonenbetten. Den Fürsten war das Einzelbett vorbehalten. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Bett ein Prunkmöbel entsprechend der Stände unterschiedlich reich ausgestattet. In der Neuzeit kehrte man zur einfachen Bettform der Antike zurück. Wobei ein Bett nicht gleich ein Bett ist.
Während der Nachtruhe soll sich der Körper erholen. Es gibt nicht umsonst den Ausspruch: „Wie man sich bettet, so schläft man.“ Das jüngste medizinische Fachgebiet ist die Schlafmedizin (Somnologie), welche sich mit allen Formen des nichterholsamen Schlafs beschäftigt. Hierbei wird untersucht, ob echte Schlafstörungen vorliegen oder lediglich falsche Schlafgewohnheiten vorliegen. Erstere müssen ärztlich behandelt werden. Die anderen Formen lassen sich durch die Beachtung der Schlafhygiene besseren. So sollen Schlaf störende Verhaltensweisen ausgeschaltet und Schlaf fördernde eingeübt werden. Das Bett sollte nur zum Schlafen genutzt werden. Arbeiten, Lesen oder Entspannung sind im Bett „verboten“ und müssen an anderen Orten der Wohnung ausgeführt werden. [2] Wichtigste Anforderung an ein Bett ist, dass man möglichst die Nacht durchschläft und am Morgen entspannt aufsteht. Aber meistens entscheidet man sich nach dem Aussehen, ob Holz-, Stoff- Leder-, Metall- oder Rattanbett. Seniorenbetten sind höher und man kann besser aufstehen. Ebenso hoch sind die Boxspring Betten, die es in verschieden sehr schönen Ausführungen gibt. Diese Betten sind etwas Besonderes, wenn man die Kommentare bei www.gutefrage.net liest. Allerdings sind diese nicht überall zu haben und bei einigen Händlern können die Preise recht anständig sein. Wer etwas handwerklich ist, kann sich diese Boxspring-Betten selbst bauen. Zur Anleitung zum Boxspringbetten Selbstbau

In anderen Regionen sind Boxspringbetten wesentlich mehr verbreitet als in Deutschland, obwohl diese besser für die Gesundheit sind als andere Bettsysteme. Wie unterscheidet sich ein Boxspringbett von den herkömmlichen Betten.
hier weiterlesen

Quelle:
[1] Maria Bennig; Bataversionen vom Büro, Zukunftsweisende Bürolösungen im Langzeittest, c’t 2000 Heft 4 S. 164
[2] Schäffler, Arne; Gesundheit heute, Krankheit-Dagnose-Therapie, 2007, Knauer Ratgeber Verlag, S. 1230

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Was machen bei steigenden Energiekosten?

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 20. Dezember 2012

Niedrige Temperaturen 2012 sorgten in Deutschland für einen schwachen Energieanstieg und im Gegenzug dämpfte die nachlassende Konjunktur die Energienachfrage. Sicherlich trägt energiebewusstes Handeln zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Der Verbrauch an Energie für das Heizen ist im privaten Haushalt die größte Position und der Verbrauch ist stark vom Wetter abhängig. Aber auch hier spielt die Heiztechnik mit ihrem Wirkungsgrad einen entscheidenden Faktor, welcher ein großes Einsparpotenzial darstellt.

Fallen weltweit wieder die Kosten für die Energie (Analysten an der Bank of America Merrill Lynch zufolge könnten die Ölpreise in den USA irgendwann im Laufe der nächsten zwei Jahre wieder unter 50 Dollar pro Barrel fallen.), so werden diese in Deutschland durch die Hilfswerkzeuge EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung kontinuierlich nach oben verschoben.
(China plant zum Beispiel den Bau von 250 Kernkraftwerken bis zum Jahr 2020, in Russland werden 9 Reaktoren und in Polen 2 bis 2030 gebaut. Die USA erschließt neue Ölvorräte, die sehr lange reichen werden.)
Der Stromanteil in Deutschland 2011 durch erneuerbare Energien verursachen 43,4 % Kosten in Höhe von 10,1 Mrd. Euro. Die übrigen Energieträger verursachen Kosten für die Herstellung von 219 Mrd. kWh von ca. 13,14 Mrd. Euro, d. h. 79,2 % des gesamten Stromanteils.
Welchen Zweck die Politik damit ihrem Eingriff in den Marktmechanismus verfolgt, ist nicht geklärt. Vorwände, wie die Reduzierung des menschengemachten Klimaeinflusses durch das CO2 dienten der Energiewende zur Erzeugung von Energie mit sehr niedriger Energiedichte, wie Windenergie, Fotovoltaik oder Bioenergie.
Durch das Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG) (=ungehemmter Subventions-Staatsdirigismus) steigen die Energiepreise in Deutschland besonders stark an. Die EEG-Zulage (Energiewende) von 2012 steigt 2013 von 3,6 Cent auf 5,3 Cent. Bei dem bisherigen Trend wird bereits 2019 nach den Berechnungen der NAEB-Experten er über die 50-Cent-Marke springen. Bis 2050 sollen 80 Prozent des verbrauchten Stromes aus erneuerbaren Energien stammen. Ingenieurtechnisch ein vollständiger Unsinn, da sich auch in naher Zukunft kein Strom in dieser Größenordnung speichern lässt. Realisierbar nur, wenn Strom verbraucht wird, wenn er durch Wind und Sonnenschein angeboten wird. Aus ökonomischer Sicht kann man nur eine total finstere Zukunft erwarten, wenn durch diesen Markteingriff das komplizierte Wirtschaftssystem von Deutschland zusammenbricht. Auch wenn einige Industrieunternehmen Ausnahmereglungen erhalten haben (Umverteilung der Energiekosten auf die Verbraucher).
Diese Unternehmen zahlen lediglich eine EEG-Umlage zwischen 0,05 und 0,4 Ct/KWh. Seit Anfang Dezember laufen bei der zuständigen EU-Kommissarin für Wettbewerbsrecht derzeit zwei Prüfungsverfahren. Antoine Colombani prüft die rechtliche Zulässigkeit des über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zugesicherten Tarifs für die Produzenten von Wind- und Sonnenenergie und die im EEG normierte Ausnahmeregelung für sogenannte energieintensive Unternehmen rechtlich zulässig ist.
Der größere Teil der deutschen Wirtschaft muss mit den wettbewerbswidrigen Energiepreisen den internationalen Wettbewerb meistern. Der Bundesbürger muss alle diese zusätzlichen Energiekosten tragen. Es ist daher sinnvoll, dass er selbst geeignete Maßnahmen einleitet.

Unabhängig wie die EU-Kommissarin entscheidet, gegenwärtig steigen die Energiekosten. Es ist daher sehr sinnvoll seine Heizanlagen zwecks neuesten Stand zu überprüfen und eventuell darüber nachzudenken, welche alternative Techniken zum Einsatz kommen können. http://www.andries24.de/ bietet zum Beispiel moderne umweltfreundliche und dazu äußerst wirtschaftliche Heizsysteme, -ausrüstung und Reglungstechnik. Heizanlagen mit einem höheren Wirkungsrad helfen bei der wirtschaftlichen Verwertung des Energieträgers. Allein der Austausch alter Umwelzpumpen kann einige KW Strom einsparen. Aber auch eine bessere Reglungstechnik hilft die gewünschte Raumtemperatur einzuhalten. Wurden früher vorwiegend die Räume mit einer Strahlungsheizung, Ofen oder Kamin beheizt, so wurde dieses baupysikalisch und ökonomisch sinnvolle Heizungssytem durch eine Konvektionsheizung ersetzt. Wirtschaftlich sinnvoll ist der Einsatz von Strahlungsheizungen. Diese Systeme haben den großen Vorteil, dass bei gleicher Behaglichkeit die Raumlufttemperatur niedriger sein kann. Im Wohnbereich bieten sich Heizleisten, Sockelleistenheizungen, Wandheizungen oder Fußbodenheizungen an. Die Heizleisten wärmen ähnlich wie eine Wandheizung. Aber auch im Büro kann dieses Heizsystem Anwendung finden. Korridore und Treppenhäuser müssen nicht genauso wie die Räume beheizt werden. Bei Deckenheizungen gibt es fast keine Konvektion, welche eine Staubaufwirbelung verursacht. Die Temperaturverteilung ist angenehm und es tritt kein unangenehmes Gefühl auf, wie es zum Beispiel bei einer zu warm eingestellten Fußbodenheizung auftreten kann.

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