Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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Algenbewuchs auf der Fassade

Erstellt von Peter Rauch am Montag 23. Juli 2012

Der Hauptlebensraum der Algen ist das Wasser. Einige Arten haben sich durch die Evolution so angepasst, dass sie außerhalb des Wassers existieren. Sie leben autotroph, d.h. mit Hilfe der Photosynthese können sie aus Wasser und Kohlendioxid organische Stoffe (Sacharide) bilden. Die wichtigste Lebensgrundlage ist Feuchtigkeit, Licht, Kohlendioxid, Mineralstoffe, Temperaturen zwischen 0 bis 40 ºC und ein neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert. Es können so praktische alle Flächen befallen werden, wenn die entsprechenden Bedingungen vorliegen. Mit der zunehmenden Reduzierung der Schadstoffe in der Luft, wie z.B. Schwefeldioxid, wird ein Wachstum begünstigt. Es ist also auch ein Zeichen für schadstoffärmere Luft. Eine direkte Schädigung der Fassade ist nicht bekannt. Es spielen vorwiegende ästhetischer Gesichtspunkte eine Rolle, warum ein Bewuchs nicht erwünscht ist. (1)

Die Schutzfunktion der Endbeschichtung wird auch dann erreicht, wenn eine Veralgung vorliegt und von der Sache keine Folgeschädigungen ausgehen, wenn keine baukonstruktiven Fehler vorliegen. Wurden jedoch bestimmte Farbeffekte vereinbart, so stellt dies ein Schaden dar, der als nicht hinnehmbar zu bezeichnen ist.

Es gibt eine Reihe von Einflussfaktoren, die ein Algenbewuchs begünstigen, wie die konstruktive Ausführung, die Fassadenbaustoffe, die Bauausführung, der Standort und die Klimafaktoren. Ausschlaggebend ist die Feuchtigkeit, die sich als Kondenswasser an der Fassadenoberfläche austaut.

Begünstigt werden Fassadenoberflächen, wo nur eine sehr geringe Wärmespeicherung vorliegt, wie bei den Wärmeverbundsystemen. Hier kommt es zu abstrahlungsbedingten Unterkühlung und somit zu dem damit verbundenen Tauwasserausfall. Ebenso ist die Zeitdauer der Abtrocknung, auch des Niederschlagswassers, länger. Daneben kann sich auch noch eine starke Niederschlagsbelastung auswirken. Eine monolithische Außenwand mit ihrer Wärmespeicherung vermindert die Gefahr der Unterkühlung deutlich.(4)

Durch nächtliche Abstrahlung bei klarem Himmel unterkühlt sich die Wandfläche und kann einige Grad niedriger sein, als die der umgebenden Luft. Die Aufnahme einer wärmegedämmten Fensterfassade im Bild 1 wurde gegen 8 Uhr (kurz vor der Bestrahlung durch die Sonne) bei einer Außentemperatur von ca. -3 bis -4ºC aufgenommen. Die Isotherme LIO1 im Bild 2 zeigt ein Temperaturbereich von -12ºC auf der Dämmung und -4ºC auf der äußeren Fensterfläche.(Zum Himmel < -32°C.)

Infratrotbild einer Fensterfasade

Bild 1: Oberflächentemperatur einer wärmegedämmten Fassaden. Bei ca. -3ºC, 8 Uhr

Bild 2: Isotherme LIO1 zum Bild 1, die Oberflächentemperatur liegt zwischen -4 bis -12ºC

Das bedeutet Kondensation der Luftfeuchte an der Wandoberfläche. Bei einer wärmegedämmten Fassade/Dach fehlt der Wärmefluss von innen an die Fassade. Die so entstehende Abkühlung und Kondensatbildung kommt an der Holzschalung, Faserzementschindel, verputzte Außendämmung und auch an der Glasfassade vor. Diese Abkühlung erfolgt sowohl im Sommer als auch im Winter, wobei im Sommer durch die Tagestemperatur schnell ein Ausgleich erfolgt. Im Winter und besonders Nordseiten sind für den Bewuchs infolge der Kondenswasserbildung prädestiniert.

Untersuchungen und die Auswertung zeigen, dass bei der Erhöhung der Dämmstoffstärken (Ziel: kleinerer u-Wert) bei gleicher Konstruktion sich die Kondensationsperiode und damit das Bewuchsrisiko erhöht. Ebenso wurde bei einem Massivmauerwerk mit u-Wert 0,38 W/m²K in der Zeit von 20.11.91 bis 29.4.1992 eine Unterkühlung der Oberfläche mit 546 Stunden und bei einer Massivmauer mit Wärmedämmung und gleichem u-Wert mit 1586 Stunden ermittelt. Der Unterschied kommt durch die wenig wärmespeichernden verputzten Außenwärmedämmung gegenüber der Massivwand zustande.(7) Die gleichen Aussagen werden auch in (4) getroffen.

Die Folgen sind eine Erhöhung der Konzentration von Mikroorganismen unmittelbar an der wärmegedämmten Fassade. Algen benötigen eine Umgebungsfeuchte ca. 92%, hingegen wachsen Pilze bei einer niedrigeren Feuchte. Liegt also ein Algenbewuchs an einer Fassade vor bzw. werden diese Grenzbereiche erreicht, so ist zwangsläufig auch mit einer höheren Pilzkonzentration zu rechnen. Algen benötigen als Nahrungsgrundlage das Kohlendioxid der Luft, Pilze brauchen dagegen immer organische Kohlenstoffe, wie Holz, Anstriche usw. Kleine Mengen an Substraten sind meist in den Oberflächenverschmutzungen vorhanden. Schimmelpilzsporen setzten sich auch an Fassaden fest und warten bis optimale Lebensbedingungen vorliegen.

Ist die Konzentration an Pilzteilen im Außenbereich höher, so wirkt sich dies zwangsläufig auch auf die Konzentration im Gebäudeinneren aus. So stellt ein Algenbewuchs an Fassaden nicht nur ein ungewolltes optisches Aussehen dar, sondern kann sich durch die erhöhte Konzentration an Mikroorganismen auf den Gesundheitszustand der Nutzer (Gesunde, Allergiker, immunsupprimierte) auswirken. (Mehr unter »Schimmelpilze – als Erreger von Krankheiten bei Menschen und Tiere

Befinden sich diese Außenwandflächen auf der Nordseite, so kann die Oberfläche nur langsam oder an einigen Tag gar nicht abtrocknen. Daher sind gerade an diesen Wandflächen Algen sichtbar.

Hier hilft der Einsatz von niedrig emittierender Farbe (Wärmereflexion) oder die Erhöhung der Wärmespeicherkapazität dünner Schichten (2), deutliche Minimierung des Wasser-Baustoff-Kontaktes durch Ultra-Hydrophobie (6) oder die Verwendung von diffusionsoffenen Außenschichten. Oft entscheiden bereits geringe Temperaturunterschiede über ein Wachstum der Algen. Z.B. bildet sich punktuell an den Dübeloberflächen der Wärmedämmverbundsystemen weniger Kondenswasser, wegen der Wärmeleitung (kleine Wärmebrücke).

Ebenso bewirkt der Lotuseffekt eine trockene nährstoffarme Fassade.(2) Neben den Kondenswasser bewirkt natürlich auch der Niederschlag eine Algenbildung, wenn das Wasser ständig an die Wandoberfläche gelangt, z.B. fehlerhafte oder defekte Dachentwässer oder Spritzwasser, wenn es nicht richtig abgeführt wird und auf „steht“ oder das Mauerwerk selbst sehr feucht ist. Hier wirken zusätzlich eingelagerte Mauersalze.

Untersuchungen in der Städten Parchim, Sternberg, Wittenberge und Perleberg ergaben, dass 12,5% der Gesamtfläche der begutachteten Fassaden mit Wärmedämmverbundsysteme befallen war. Davon entfiel 70% auf Häuser mit Kunstharzputze. Dagegen waren bei mineralischen Leichtputzen unter gleichen Bedingungen 15,6% der Gebäude befallen.

Als positiv wird die Schlussbeschichtung der mineralischen Putze bewertet, die aus Silikat- bzw. Siliconharzfarben besteht. Letztere zeigt besonders eine hydrophobe Wirkung, welche einen großen Kontaktwinkel zwischen Wasser und Beschichtung erzeugt.

Weiterhin wurde festgestellt, dass raue Oberflächen wesentlich häufiger durch Algen befallen werden als glatte. Es sollte daher kleinere Körnungen und gering strukturierte Deckputze vorrangig verwendet werden. (3) Neben der längeren Bindung des Wassers können sich auch günstiger organische Verbindungen ablagern.

Die richtungsweisenden bauphysikalischen Lösungen können nicht alle konstruktiven Schwächen ausgleichen, so dass für eine wirksame Vorbeugung vor mikrobieller Besiedlung auch die Kombination geeigneter Biozide zur Anwendung kommt. Die Anforderungen für Filmkonservierer sind sehr vielfältig. Sie sollten eine breite Wirkung gegen Pilz-(Fungizide)1) und Algenspezies (Algizide)2) und eine Auswaschbeständigkeit haben, eine pH-, Temperatur- und UV-Stabilität sowie eine geringe Toxizität aufzeigen. Weiterhin dürfen sie die Eigenschaften der anderen Bestandteile der Farbbeschichtung nicht beeinflussen und müssen nach der Anwendung in ökologisch unbedenkliche Stoffverbindungen abbaubar sein. In der Regel finden Kombinationen von Wirkstoffen Anwendung, da zur mikrobiologischen Wirkung und Stabilität nur mit einem Wirkstoff allein nur selten die Anforderungen zu erfüllen sind. (5)

Die Algenbildung hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist so als komplexer Zusammenhang zu sehen. Verschiedene Forschungseinrichtungen untersuchen diese Problematik, warum und welche Bauteile häufiger und andere nicht befallen werden sowie welche Begleitumstände vorliegen. Im Vordergrund steht die
Entwicklung bauphysikalischer Lösungen.

1)Fungizide Wirkstoffe greifen in zentrale Stoffwechselvorgänge in den Pilzzellen störend ein und entfalten so ihre Wirkung. Angriffsziele können z.B. die Zellmembran, die Zellwand, Struktur- oder Enzymproteine oder Bestandteile des genetischen Apparates sein.

2)Algizide greifen in Vorgänge der Photosynthese ein, blockieren diese und bringen damit den Energiestoffwechsel zum Erliegen, was schließlich zum Absterben der Zellen führt.

Literatur

(1) P. Grochal, Stühlingen; Algen und Pilze an wärmegedämmten Fassaden S. 110 ff , in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(2) A. Born, Kriftel und G. Hugo, Schondorf; Verminderung des mikrobiellen Befalls von Fassaden durch Integration physikalischer Schutzmechanismen in Beschichtungsstoffe, S.95 ff, , in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(3) T. Stindl, Slate; Ausgewählte statistische Analysen zum Algenbefall an wärmegedämmten Wohngebäuden im norddeutschen Raum, S. 59 ff, , in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(4) H.M. Künzel, M. Krus, K. Sedlbauer, Holzkirchen; Algen auf Außenwänden – Bauphysik als Ursache? Bauphysik als Lösung! , in H. Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001, S.75ff

(5) T. Wunder, Speyer; Der Einsatz von Algiziden und Fungiziden in Fassadenbeschichtungen, S. 105 ff, in H. Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg-Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(6) H. Venzmer, N. Lesnych und L. Kots, Wismar; Nicht bestellt und dennoch frei Haus: Grüne Fassaden nach der Instandsetzung durch Wärmedämmverbundsysteme? in H.Venzmer; Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung, 3. Dahlberg -Kolloquium 2001, Verlag Bauwesen -Berlin 2001

(7)Raschle, Paul; St. Gallen, Schweiz, Algen und Schimmelpilze auf Fassaden, Vortrag auf der 11. Quedlinburger Holzbautagung 1.4.2005, 4/9

Artikel von 5/2005


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Unionspolitiker Vaatz nennt Energiewende „sinnloses Experiment“

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 19. Juli 2012

Deutschlandfunk, 18. Juli 2012 • 06:50 Uhr
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1814787

„Liminski: Herr Vaatz, die Politik hält, schon wegen der großen Popularität der Frage, eisern an der Energiewende II fest. Verstörend wirkt eine drohende Strompreiserhöhung. Ist diese Energiewende noch zu akzeptablen Preisen machbar?

Vaatz: Also ich halte sie zunächst erst mal aus rein physikalischen und auch aus technischen Gründen für kaum machbar und aus ökonomischen Gründen für völlig unsinnig, und ich glaube, dass sie nicht realisiert wird. Ich glaube, wir werden auf halbem Wege irgendwo stecken bleiben…

„…Kosten…Wenn man alles zusammenrechnet, gibt es jetzt eine Rechnung von einem Institut, die beläuft sich auf 2,3 Billionen. Das sind Kosten, wenn die auf den Stromverbraucher umgeleitet werden sollen, dann ist definitiv der Wirtschaftsstandort Deutschland Geschichte.“
„…Die Energiewirtschaft hat sich inzwischen auf diese Energiewende eingestellt, sie macht sozusagen Dienst nach Vorschrift, und sie wird ungerührt diese Kosten umlegen auf Wirtschaft und Verbraucher.“
Strompreis “ … schon in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einer Erhöhung um ungefähr 30 bis 50 Prozent rechnen.“


Zeitplan für Energiewende bröckelt – Nach dem Umweltminister äußert jetzt auch Rösler Bedenken


3800 Kilometer für die Energiewende – Vier große Stromautobahnen durch Deutschland geplant


„Keine Energiewende am Ende für den Verbraucher noch viel teurer“
LichtBlick-Vorstand will Stromsparen belohnen


Die Energiewende und ihre Folgen – Reihe im Radiofeuilleton

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Badmöbel online bestellen

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 5. Juli 2012

Der Charakter eines Badezimmers hat sich über die Jahre zunehmend verändert. Galt ein Bad früher als reine Waschgelegenheit, so ist es heutzutage ein Ort der Entspannung und oft mit einer Wellnessoase gleichzusetzen. Wundervolle Accessoires und vor allem stilvolle Badmöbel geben der Umgebung eines Badezimmers ein Stück Einzigartigkeit. Sie müssen aber nicht von einem Geschäft ins nächste laufen, um attraktive Badmöbel nach Ihren Vorstellungen zu finden. Lehnen Sie sich ganz entspannt zurück und bestellen Sie Badmöbel online von zu Hause aus. Egal, ob Sie Badewannen oder Duschkabinen benötigen, Badmöbel von IhrBaumarkt sind modern, punkten durch elegante Formen und höchste Qualität und zudem können Sie beim Kauf noch erheblich Kosten sparen.

Exklusive Duschkabinen und Badewannen

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Was gibt es Schöneres, als vor dem Alltagsstress in einem warmen Wannenbad abzutauchen und bei duftenden Aromen zu entspannen? Badewannen besitzen eine enorme Formenvielfalt, sind modern und bilden den Mittelpunkt eines jeden Badezimmers. Ob eckig, rund, freistehend oder länglich, Badmöbel von IhrBaumarkt überzeugen durch zeitloses Design und höchste Qualität. Wenn es mal schnell gehen soll, dann können Sie auch in der Badewanne duschen, indem Sie den Duschkopf mit einer speziellen Halterung an der Wand befestigen. So besitzen Sie Badewanne und Dusche in einem und können Kosten sparen.

Wundervolle Badmöbel setzen optische Highlights

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Schimmelpilzgefahr

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 1. Juli 2012

Kürzlich lass ich bei der Vorstellung eines Schimmelpilzbuches, dass die Schimmelpilzzunahme mit der Klimaerwärmung zu tun haben soll. Richtig ist, wenn die optimalen Lebensbedingungen dieser Mikroorganismen erreicht werden, dann vermehren sich diese auch optimal. Die optimalen Temperaturen liegen etwas über 20°C. Hohe Raumtemperaturen und Feuchte verursachen dann auch eine hohe Keimbelastung. In der Regel ist die Raumluftbelastung im Sommer gerade bei schwülwarmer Außenluft am größten. Wer sich nicht nur auf die Erkenntnisse des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschungen verlässt, weiß dass es in unserer Erdgeschichte eine ständige Temperaturschwankung gab und geben wird. Die Mehrheit der internationalen Fachleute folgen dieser vor allem in Deutschland verbreiteten Theorie nicht. Gegenwärtig befinden wir uns in einer leichten Abkühlphase.

In dem Newsletter des Verlags Dashöfer vom 29.6.2012 heißt es: „In 17 Prozent der deutschen Haushalte versteckt er sich hinter Schränken oder befällt gut sichtbar ganze Wände: Schimmel. Dennoch glaubt jeder neunte Deutsche irrtümlicherweise, Schimmel sei harmlos.“ Weiter news.dashoefer.de.

Grundsätzlich befinden sich die Mikroorganismen in der Luft. Nur ein kleiner Teil befällt während der kalten Jahreszeit kühle Bauteiloberflächen, wenn diese eine Nahrungsgrundlage bieten, wie zum Beispiel Staub, Fett oder Zellulosebestandteile u.v.a. Nur wenige Schimmelpilze sind wirklich gesundheitsgefährdend. In meiner statistischen Auswertung finden sie eine andere Aussage. Etwa 70 % der festgestellten Schäden befinden sich im Schlafzimmer. Siehe hier im unteren Abschnitt des Fragebogens www.ib-rauch.de/Beratung/statistik-schimmel.html

Die meisten Bewohner schlafen lieber bei niedrigeren Temperaturen. Kühlere Luft nimmt weniger Feuchte auf. Es ist daher ein ständiger Luftaustausch erforderlich. Die heutigen dicht schließenden Fenster lassen dies nicht mehr zu. Aus Kostengründen werden die Raumvolumen der Schlafzimmer immer kleiner. Hier wird aber 8 Stunden lang Feuchte produziert. Wer nicht die gesamten Zusammenhänge erkennt, der sucht in erster Linie ein falsches Lüftungsverhalten der Bewohner und Wärmebrücken. Antworten finden Sie in meinem Schimmlepilzbuch.


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Aus dem offenen „Garten Eden“ ins geschlossene „Treibhaus“

Erstellt von Peter Rauch am Montag 25. Juni 2012

Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne

Jedes Kleinkind durchläuft eine Entwicklungsphase, in der es beginnt, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Es beginnt, Fragen zu stellen und diese beginnen stereotyp meist mit „warum“. Die Kinder haben noch keinerlei Scheu, selbst die scheinbar belanglosesten und einfachsten Fragen zu stellen. Doch dies ändert sich bald, dann werden sie belehrt und haben zu lernen, zu pauken, bis ihnen das Fragen vergeht. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre ursprüngliche Unbekümmertheit und schweigen aus Eitelkeit oder aus Angst, für dumm und unwissend gehalten zu werden.
Der Mensch passt sich an, wird zum Konformisten auch in Angelegenheiten und Situationen, die einen mündigen und mutigen Bürger mit der Fähigkeit zum geistig-argumentativen Widerstand erfordern. Die feige Anpassung kann sogar so weit gehen, dass man dem größten Unsinn ohne Zwang zustimmt, weil es die Anderen ja mehrheitlich auch tun und sich auf „Konsensmeinungen“ berufen. Man schweigt, weil man nicht die Zivilcourage aufbringt, wie das kleine Mädchen in Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ zu sagen: Aber der Kaiser ist ja nackt!

Nehmen wir zum Beispiel die seit Jahrzehnten von hoher wissenschaftlicher wie politischer Warte über die Medien verbreitete Behauptung, die Erde sei ein „Treibhaus“! Dabei weiß jeder Mensch, dass man für die Menschen Wohnhäuser und die Pflanzen Gewächshäuser bauen muss, um sie vor dem Wetter insbesondere bei Frost zu schützen. Ein Leben unter freiem Himmel ist in den mittleren und nördlichen Breiten ohne Schutz weder für Mensch noch für Pflanze möglich. Die Lebensdauer der meisten Pflanzen reicht daher nur vom Frühjahr bis zum Herbst und selbst die Laubbäume werfen rechtzeitig vor dem Winter das Laub ab und begeben sich in die Winterruhe. Die Schwalben ziehen rechtzeitig in den warmen Süden, doch der Mensch ist kein Zugvogel und muss in beheizbaren Wohnungen dem Wetter trotzen. Warum also glauben wir der Parole, die Erde sei ein „Treibhaus“, das sich gar aus eigener Kraft von eiskalten -18° C auf angenehme +15° C erwärmen könne.

Auf diese Frage gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort, außer die, die Albert Einstein (1879-1955) zu geben wagte, indem er feststellte, dass die menschliche Dummheit unendlich sei. Selbst die größte Lüge wird von den meisten Menschen irgendwann akzeptiert und zur Glaubenswahrheit, wenn sie nur gut verpackt und häufig genug wiederholt wird. Arthur Schopenhauer (1788-1860) stellte hierzu fest: „Es gibt auf der Welt nur ein lügenhaftes Wesen: Es ist der Mensch.“ Hilfreich dabei erwies sich das Fernsehen, das mit der Fußballweltmeisterschaft 1954 begann, in unsere Wohnzimmer einzuziehen und neben Zeitung und Rundfunk in der Kombination von Wort, Bild und Ton zur Haupt(des)informationsquelle zu werden. Wir werden aufgefordert, uns unsere eigene Meinung zu bilden, doch unsere Meinungsbildung geschieht in den Redaktionen, wo Wort und Bild so aufbereitet werden, dass wir der Illusion erliegen, alles selbst miterlebt zu haben und Zeuge des Geschehens zu sein. Doch dieser Schein trügt ganz gewaltig.

Einer der ersten und zugleich populärsten „Fernseh-Professoren“ war der Physiker Heinz Haber (1913-1990). Ab den 60er Jahren produzierte er für die ARD Fernsehreihen wie 1965 „Unser Blauer Planet“ oder 1973 „Stirbt unser Blauer Planet?“. Haber wurde 1939 mit einer Arbeit „Über den Energieaustausch zwischen Translation und Rotation durch Stöße“ promoviert. Nach seiner Habilitation ging er 1946 in die USA. 1956 ging er als „Chief Science Consultant“ zu Walt Disney und moderierte im Auftrag der US-Regierung in der Fernsehreihe Disneyland den Dokumentarfilm „Our friend the atom“ (Unser Freund das Atom), um für die friedliche Nutzung der Kernenergie zu werben. In einem Fernsehfilm aus dem Jahre 1968 meinte Haber, „ich glaube, dass es möglich sein wird in 50 oder 100 Jahren das Wetter und Klima künstlich zu steuern“. Beim Wetter ist dieser Glaube unverändert utopisch, doch beim „Klima“ ist es durch langjährige Propaganda gelungen, den Menschen einzureden, dass sie allesamt „Klimakiller“ und daher die Staaten gezwungen seien, zwecks Abwendung einer drohenden „Klimakatastrophe“, das „Globalklima“ zu schützen.
Um angesichts der in jedem Schulatlas abgebildeten und jedem Schulkind vertrauten Vegetations- und Klimavielfalt auf dem Globus den bedingungslosen Glauben an ein vom Menschen steuerbares „Globalklima“ in unserem Verstand zu implantieren, musste man das an ein Wunder grenzende Kunststück vollbringen, dem Menschen glauben zu machen, die Erde sei ein „Treibhaus“. Dann konnte man dieses Bild mit dem archaischen Bild der „Hölle“ im kollektiven Unterbewusstsein zur Deckung bringen. In der „Hölle“ muss der Mensch für seine Sünden büßen und im „Treibhaus“ würde ihm gewaltig eingeheizt, wenn er weiter so „heize“ und der Erde „einheize“, bis sie „Fieber“ bekommt und so einen „Klimakollaps“ erleidet. Der „Klimaschutz“ war von Beginn an für alle Völker als eine Art diesseitigen „Klimareligion“ konzipiert, der einzig an der Weltrettung gelegen sei und nicht an der Entwicklung eines Instrumentes zur Weltherrschaft.

Um den Menschen weis zu machen, dass ein Gas dieselbe Funktion wie Glas haben könne, dazu bedarf es eines populären und Vertrauen erweckenden Physikers. Dieser fand sich in Professor Dr. Heinz Haber. In seinem Buch „Stirbt unser Blauer Planet“ von 1973 schreibt er: „Wieso ist dieses Gas, das weniger als ein dreißigstel Prozent der Atmosphäre ausmacht, imstande, das Klima der Erde zu steuern? Kohlendioxid in der Atmosphäre hat die gleiche Wirkung wie die Glasscheibe eines Gewächshauses. Für das sichtbare Sonnenlicht, nämlich den größten Teil der Sonnenenergie, ist es völlig durchsichtig. Das Gas absorbiert jedoch Wärmestrahlung, die wieder nach draußen entweichen will. Glas wirkt genau so, und das ist der Grund, weshalb es in einem Gewächshaus oder auch in unseren modernen, sehr stark verglasten Hochhäusern oft so heiß ist. Man kann ausrechnen, dass selbst geringe Schwankungen im Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre die gesamte Temperatur des Planeten sehr stark beeinflussen können.“

Dieser Vergleich ist an Dummheit nicht zu überbieten, doch gerade darin liegt sein Erfolg, sein globaler Siegeszug. Die ersten Urmenschen hätten ihn spontan für völlig absurd und abwegig gehalten, doch der moderne „homo sapiens sapiens“ lässt sich selbst den größten Unsinn aufschwätzen. Wer schon einmal mit dem Kopf gegen eine Glasscheibe gestoßen ist und später die schmerzhafte Beule auf der Stirn im Spiegel betrachtet hat, der weiß zwischen Gas und Glas zu unterscheiden. Warum wohl bauen Gärtner Gewächshäuser aus Glas und betreiben Unterglas-Gartenbau? Sie schaffen umgrenzte Räume, in denen sie Luft erwärmen und, das ist das Wichtigste, die erwärmte Luft einsperren können. Wenn Archimedes (287-212 v. Chr.) die Darstellung von Heinz Haber lesen würde, er würde aus dem Grabe fahren. Jeder hat vom Archimedischen Prinzip gehört. Dieses Auftriebsgesetz gilt für Flüssigkeiten und für Gase. Wie sonst könnten Heißluftballons fliegen oder vom Erdboden Warmluftblasen aufsteigen, sich abkühlen und durch Kondensation kleine wie große Haufenwolken aufquellen lassen? Und wer einmal nach Sonnenuntergang in einem Gewächshaus geblieben ist, wird am eignen Leib erfahren, wie schnell es dort abkühlt. Die im Gewächshaus konvektiv aufsteigende Luft stößt an das kältere Glasdach. Es baut sich in der Glasscheibe ein Temperaturgefälle auf und da Glas ein guter Wärmeleiter ist, wird die Wärme nach außen geleitet und dann abgestrahlt. Die Wärmeleitfähigkeit von Fensterglas beträgt pro 1 Grad Temperaturdifferenz 6 W/m2. Ist es außen frostig, so bilden sich innen an der Glasscheibe Eisblumen. Taubildung gibt es ja auch an unterkühlten Bierflaschen, wenn man sie aus dem Kühlschrank holt. Es gibt nicht nur eine sondern drei Arten, wie Wärme übertragen wird: durch Strahlung, durch Leitung und durch Konvektion. Das komplizierte dabei ist, sie treten immer untrennbar zugleich auf!
Wer als Physiker die Wärmeleitung wie die Wärmekonvektion unterschlägt, der handelt unredlich und versündigt sich an den Normen wissenschaftlicher Ethik! Wenn die Erklärung von Heinz Haber stimmen würde, dann bräuchten die Gärtner sich nicht die Mühe zu machen und Gewächshäuser zu bauen, um Samen zu früherem Austreiben zu bringen und die jungen Pflanzen vor den Frühjahrsfrösten zu schützen, dann würde auch Niemand in seinem Glashaus-Auto erfrieren, wenn dieses in einer Schneewehe stecken bleibt und der Treibstoff ausgeht. Die Haber-Erklärung ist reduktionistisch und damit falsch, weil naturwidrig. Da sie jedoch unwidersprochen im Raume stehen blieb, auch weil die Zeit noch nicht reif war, konnte sie bei gegebener Zeit reanimiert werden.

Dies geschah schließlich im Jahre 1986, als die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. ihre „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ in die Medienwelt hinausposaunte und damit die „Klimapolitik“ begründete. In seinem Buch „Wir Klimamacher“ erklärte 1990 der Physiker Professor Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg das „Treibhaus“ wie folgt: Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die Atmosphäre der Erde dringen und die Oberfläche des Planeten so wohltuend erwärmen, bleiben, wenn sie als Wärmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von Spurengasmolekülen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in der Atmosphäre schweben, desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.“

Nein, das ist kein Naturgesetz! Das ist eine Verdrehung von Naturgesetzmäßigkeiten im Sinne einer reduktionistischen Ideologie. Vergleicht man die Aussagen der beiden Physik-Professoren Haber und Graßl, so bemühen sich beide, die Existenz eines „natürlichen Treibhauseffektes“ plausibel zu machen. Die Argumentation unterscheidet sich im Detail, hat aber dasselbe Ziel. Während Haber von der Steuerung des Klimas der Erde ausgeht und daher die Erde sofort in ein „Glashaus“ steckt, lässt Graßl die Sonnenstrahlen ungehindert die Erde „wohltuend erwärmen“ und erst die Wärmestrahlung der Erde wird unter einem „Schirm von Spurengasmolekülen“ gefangen gehalten. Graßl lehnt sich an Svante Arrhenius (1859-1927) an, der den „Schirm“ in 6 km Höhe aufspannte. Diese Darstellung widerspricht jedoch der Definition des „natürlichen Treibhauseffektes“. Danach würde die Kraft der Sonne nur ausreichen, um die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° C zu bringen und nicht „wohltuend“ zu erwärmen. Diese eiskalte „-18-Grad-Wärmestrahlung“ soll dann unter dem „Schirm von Spurengasmolekülen“ gefangen werden, um dann mit 33 Grad höherer Temperatur zur Erde zurückzukehren und sie auf +15° C zu erwärmen. Nur so sei überhaupt Leben auf der ansonsten eiskalten Erde möglich. Jedes Molekül mehr erhöhe die Temperatur, die Erde werde wärmer, das Klima bekomme Fieber. So die theoretische Vision! Solle der Klimakollaps verhindert werden, dann müssten sofort die Treibhausgas-Emissionen eingestellt werden. Das soll ein Naturgesetz sein, Herr Graßl?

Beide Physikprofessoren haben die Naturgesetze auf den Kopf und sich in den Dienst einer quasireligiösen Ideologie gestellt, die vorgibt, die Menschheit vor der „Klimakatastrophe“ zu retten, aber in Wirklichkeit, so 2006 der Physik-Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, eine „globale Kulturrevolution“ und damit eine völlige Umstrukturierung der globalen Herrschafts- und Machtverhältnisse auf der Erde anstrebt. Nur einer ideologisch gleichgerichteten und mit allen diktatorischen Machtbefugnissen ausgestatteten Weltregierung könne es gelingen, die Forderung nach einer „Großen Transformation“ durchzusetzen, um in letzter Sekunde die Welt vor dem klimatischen Untergang zu retten.
Gegen diesen autoritären Missbrauch wissenschaftlicher Autoritäten zugunsten einer Weltrettungs-Ideologie hat sich vehement der Physiker und Kybernetiker Karl Steinbuch (1917-2005) gewehrt. In seinem Buch „Kollektive Dummheit – Streitschrift gegen den Zeitgeist“ (1992) schreib er: „Der Mensch in der Informationsflut ist vergleichbar einem Schiff auf hoher See, das Orientierung sucht. Aber an seinem Horizont leuchtet nicht ein Leuchtfeuer, sondern viele und alle signalisieren: Mir musst du folgen, die anderen führen ins Verderben!“ Dann: „In unserer Zeit, in der viele informell überfordert sind, haben schreckliche Simplifikateure Hochkonjunktur. Überall bieten sie Erklärungsmuster an, die leicht zu begreifen sind. Im Zeitalter der Informationsflut ist die gefährlichste Art der Lüge die selektive Wahrheit, die irreführende Beschreibung einer Realität durch ausgesuchte Teilwahrheiten. Offensichtlich muss man, um zu lügen, nicht unbedingt die Wahrheit verfälschen: Bei der selektiven Wahrheit stimmen möglicherweise alle Einzelheiten, nur das Gesamtbild ist falsch.“ Doch beim Bild der Erde als „Treibhaus“ stimmen nicht einmal die Einzelheiten. Es zeigt sich das, was der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft e. V., der Biologieprofessor Dr. Hubert Markl, bei der Weltausstellung „EXPO 2000“ in Hannover öffentlich bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“ Politische Hörigkeit wird mit Forschungsgeldern belohnt, zahlt sich aus.

Doch wie sieht die Wirklichkeit, wie sieht die Wahrheit aus? Im Gegensatz zum Menschen kann die Natur nicht lügen, können Naturvorgänge experimentell nachgestellt und erklärt werden. Schauen wir zurück auf Otto von Guericke (1602-1686). Er entwickelte 1649 die Kolbenvakuumluftpumpe und zeigte, dass Licht den luftleeren Raum durchdringt, nicht aber der Schall. Im Jahre 1654 führte er auf dem Reichtags zu Regensburg in Anwesenheit des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand III. das berühmte „Magdeburger Halbkugel-Experiment“ durch. Er demonstrierte nicht nur die Kraft des Luftdrucks, sondern bewies so auch die Existenz einer Atmosphäre. Guillaume Amontons (1663-1705) entdeckte die Proportionalität von Druck und Temperatur bei konstantem Volumen. Steigt bei konstantem Volumen der Druck, dann steigt aus die absolute Temperatur, auch ohne die geringste Zufuhr von Wärme. Im Jahre 1811 erkannte Amadeo Avogadro (1776-1856), dass gleiche Volumina verschiedener idealer Gase die gleiche Zahl Moleküle enthalten. Die nach ihm benannte Avogadro-Konstante beträgt 6,022 x 1023 Atomen 12C. Der direkte konkrete Zusammenhang von Druck, Volumen und Temperatur ergibt sich aus der Allgemeinen Gasgleichung p x V = n x R x T.

Mit diesem physikalischen Grundwissen ausgestattet, ist es allein durch logisches Nachdenken möglich, auch trickreiche Manipulationsversuche zum Beweis des angeblich „natürlichen Treibhauseffektes“ zu widerlegen. In der Sendung „Faszination Wissen“ des Bayerischen Rundfunks vom 3. Juni 2012 und dem Titel „Falscher Klima-Alarm“ führte Professor Dr. Martin Heimann vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena einen Versuch vor, um „den CO2-Effekt auf das Klima“ zu illustrieren. Er stellte zwei von einer Lampe beleuchtete Kästen nebeneinander. In beiden war der CO2-Gehalt identisch. Dann erhöhte er den CO2-Partialdruck im linken Kasten und erklärte die T-Zunahme, dass sich das zusätzliche CO2 durch den vom Boden ausgehende Wärmestrom erwärme und auf den Erdboden zurückstrahle. Überzeugt Sie das? Mich nicht! Wo liegt der Fehler?

Da die äußere Bestrahlung nicht geändert wurde, auch nicht das Volumen der Kästen ergibt sich die Erhöhung der Temperatur allein aus der Erhöhung des Gasdrucks. Es wäre auch wärmer geworden wenn man Stickstoff oder Sauerstoff rein geblasen und dadurch den Druck erhöht hätte. Wir wissen, dass die Atmosphäre als Gashülle um die Erde allein durch Massenanziehung der Erde festgehalten wird. Die Massenanziehungskraft des Mondes ist zu gering, um eine Lufthülle an sich zu binden. Ohne Luft gibt es auch keine Lufttemperatur. Nimmt mit der Höhe über der Erde der Luftdruck ab, so nimmt selbst bei konstantem Volumen die Temperatur ab. Dieser Effekt wird durch die Verdünnung der Luft und die Zunahme des Volumens verstärkt. In 66 km über der Erdoberfläche ist die Luft so dünn, der Luftdruck so gering, dass keine „Luft“-Temperatur mehr gemessen werden kann. Die Temperatur ist nämlich der Ausdruck der Summe der kinetischen Bewegungsenergie aller Luftmoleküle. Der Beweis von Professor Dr. Martin Heimann ist ein Scheinbeweis, eine bewusste Irreführung. Die Temperaturerhöhung in der Kiste ist nur auf die Gaszufuhr und damit die Erhöhung des Drucks bei konstantem Volumen zurückzuführen.
Wenn die „Klimaexperten“, die unentwegt von Klimakonferenz zu Klimakonferenz jetten, sich einmal überlegen würden, wie unabhängig von Tag und Nacht die Temperatur beim Aufsteigen des Flugzeuges mit der Höhe abnimmt und beim Sinken wieder zunimmt, dann würden sie sich wohl scheuen, von einem „Treibhauseffekt“ durch CO2 zu reden. Doch diese Scheu kennen die Experten nicht, solange wir, die Bürger, uns diesen Bären aufbinden lassen und nicht unseren gesunden Menschenverstand aktivieren.

Schon Otto von Guericke zeigte ja, was bei Druckabnahme bei dem Halbkugelexperiment passiert: es wird still! Hängt man eine Glühlampe in die Kugel und stellt daneben einen Wecker, so verstummt der Wecker, doch die Lampe leuchtet weiter. Nimmt man zwei Halbkugeln aus Panzerglas, füllt das Innere zu 100 Prozent mit CO2 und bestrahlt die Kugel, dann kann man darin eine „Höllentemperatur“ von +120° C erzeugen. Evakuiert man nun die Kugel, so sinkt automatisch die Innentemperatur. Dies kann man auch nicht durch Erhöhung der Strahlung verhindern. Im Vakuum gibt es keine Lufttemperatur! Bläst man nun Stickstoff und Sauerstoff ohne jegliche „Treibhausgase“ in die Kugel, dann kann man wieder die alte „Höllentemperatur“ erreichen. Ob in der Lufthülle 0,03 oder 0,06 % CO2 enthalten sind, hat nicht den geringsten Einfluss auf die Temperatur.

Auch dies wird täglich auf der Welt beweisen, denn selbst bei gleichem CO2-Gehalt haben wir gleichzeitig Temperaturen von -40 und +40° Celsius. Sommer und Winter treten immer gleichzeitig auf. Bei einer statistisch errechneten Mitteltemperatur kann es keine Effekte geben, die vorher nicht real gemessen wurden. Der „Treibhauseffekt“ ist ausschließlich ein Produkt einer unnatürlichen menschlichen Phantasie. Wer sich ins „Treibhaus“ begibt, darf sich nicht wundern, wenn die gesellschaftspolitischen Zuchtmeister kommen und uns die Bedingungen unserer Lebensweise vorschreiben. Im „Treibhaus“ hört die Freiheit auf!

Oppenheim, den 21. Juni 2012 Dipl.-Met. Dr. Wolfgang Thüne

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Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 1. Juni 2012

Bauunternehmen sind vorleistungspflichtig, sie müssen grundsätzlich jedes Bauvorhaben auf eigene Kosten vorfinanzieren. Die Bauunternehmen sind auf eine schnelle Bezahlung ihrer Leistung dringend angewiesen.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr soll die Europäische Richtlinie 2011/7/EU in deutsches Recht umsetzen und den Zahlungsverzug verbessern.
Die Umsetzung der Richtlinien bedeutet jedoch für die deutschen Bauhandwerker, dass die Zahlungsfristen sich zulasten der Gläubiger erheblich verlängern werden. Nach der Europäische Richtlinie sind die Leistungen grundsätzlich binnen 30 Tagen zu bezahlen.
Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht vor, dass Leistungen im Zweifel sofort abzunehmen und zu bezahlen sind. Nach dem Entwurf können sich gewerblichen Auftraggeber mit Abnahme und Bezahlung insgesamt 90 Tage Zeit lassen. Gewerblichen Auftraggeber können so einen 3-monatigen kostenlosen Kredit ihres Gläubigers (Bauhandwerker) in Anspruch nehmen. Die Handwerker verfügen in der Regel aber nicht über ein so großes Finanzpolster, dass sie für 3 Monate die Lohn-, Sozialkosten sowie die Materialkosten für 3 Monate im Voraus bezahlen können. Sie brauchen für diese Zeit selbst einen teuren Bankkredit.


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Energiewende wird mehr als doppelt so teuer

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 24. Mai 2012

So lautet die Überschrift der Zeitschrift „Handelsblatt“ vom 24.5.2012

Die Tagesordnung der 16 Ministerpräsidenten im Kanzleramt wird wohl der stockende Netzausbau, die fehlenden Investitionen für neue Gaskraftwerke und das alle anderen Themen überschattende Thema der Kostenexplosion sein. Das von der Kanzlerin abgegebene Versprechen der stabilen Energiepreise wird wohl wie eine Seifenblase platzen.

Die Energiewende aber – siehe Titelthema der Ausgabe vom Handelsblatt – wird mehr als doppelt so teuer. Die neuen Netze und die Dauersubventionierung von Wind, Solar und Biomasse werden von Experten allein bis zum Jahr 2020 auf 175 Milliarden Euro beziffert. Auf vier Sonderseiten wagt das Handelsblatt – ausgestattet mit exklusiven Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft – einen Blick in die Zukunft.

http://www.handelsblatt-shop.com/

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Strompreise in Deutschland steigen zweistellig

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 16. Mai 2012

Deutschland hat aktuell die höchsten Strompreise in der EU. Die Stromkosten in Frankreich sind 40 % niedriger. Bis 2025 werden die Stromkosten laut einem Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um 70 % steigen. Schuld daran sind die Kosten für die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomkraft. Die Privathaushalte trifft eine wesentlich größere Kostenerhöhung, da sie nicht die Rabatte der Großabnehmer (Industrie) aushandeln kann. [1] Preiswerte und verfügbare Energie ist eine Voraussetzung einer effizienten Volkswirtschaft.

Wie die Verteilung der Stromkosten in der Praxis erfolgt, beantwortet das nachfolgende Zitat.
Für Gewerbekunden wird bei einem Jahresstrombedarf von 20 MWh gegenüber 2012 eine Steigerung der Bruttostrompreise um 26 Prozent auf 26,1 Cent/kWh im Jahr 2020 prognostiziert . Für mittelständische Industriekunden mit einem Verbrauch von 500 MWh ist bis 2020 ein Preisanstieg um 32,3 Prozent auf 17,5 Cent/kWh zu erwarten. Für die energieintensive Industrie ergibt sich ein kalkulierter Anstieg der Strompreise um 13,0 Prozent auf 7,5 Cent/kWh.„[2]
Da der Bundesbürger zum intensiven Sparen aufgefordert wird, um das „Klima zu retten„, verbraucht er etwas weniger als 500 MWh pro Jahr. Als Lohn für seine Einsparungen darf er dafür etwas mehr bezahlen.

[1] Preise für Strom steigen zweistellig, Wirtschaft, Leipziger Volkszeitung, 15. Mai 2012
[2] Jeder dritte Unternehmen sieht in steigenden Energiepreisen Gefahr für Wettbewerbsposition, wirtschaft 4/2013, S. 8

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„Central Europe Temperatures In Free Fall: Multi-Year Cooling Trend Reveals Warming Farce Is Global“

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 5. April 2012

„Read here. As the dotted trend line indicates on this German temperature chart, „global warming“ is not so happening in Germany. The same is likely true for a number of nearby central European states.“ … www.c3headlines.com

Tmperaturverlauf in Zentraleuropa

Die US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die wichtigste Wetter- und Klimabehörde der USA, jahrelanger Lieferant von Temperatur- und CO2-Kurven für das IPCC, den Weltklimarat, gibt soeben in seinem Klima-Jahresbericht seine Daten für 2011 bekannt. Überschrift übersetzt ins Deutsche:

„Neue NOAA Daten zerstören die Behauptung des Establishment (Regierung), der Wissenschaft und der Massenmedien von einem gefährlichen Anstieg der (Erd) Erwärmung.“ Und weiter: „Global warming is dead“. – Global Warming ist tot.

CO2 und Lufttemperatur

Die schwarze Linie in der linken Grafik zeigt die Zunahme von C02 in der Atmosphäre in der Zeit von Januar 1997 bis Jahresende 2011. Die blaue absteigende Kurve zeigt dazu die Entwicklung der Erdtemperatur.

CO2 und Lufttemperatur

Der NOAA-Bericht besagt, dass es eine Korrelation von CO2 mit der Erderwärmung gib. Es gibt somit auch eine Mensch-gemachte Klimakatastrophe.

Durch die Politik wurden auf der Grundlage des Klimaprotokolls von Kyoto die Industrieländer verpflichtet, Gesetze zur Minimierung von CO2 zu entwickeln und zu erlassen. Mit einer Hypothese wurde und wird eine vor der Haustür lauernde Mensch-gemachte Weltklimakatastrophe prophezeit. 100e von Milliarden Euro wurden bislang zur Korrektur von angeblich Mensch-gemachten Klimaschäden verbraucht.

Die wunderschöne deutsche Landschaft wird mit Windmühlen verunstaltet, auf (ökologisch) unwirtschaftliche Stromerzeugung umgestellt und die Hauseigentümer auf der Grundlage der EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung zur „energetischen Sanierung“ ihrer Wohnhäuser gezwungen.

Weiter Ausführungen im zweiten Teil von Klimazonen

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Feng Shui

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 8. März 2012

Feng Shui – ist vor allem eine lebendige Kunst. Jeder kann es lernen, und jeder kann seine Grundsätze in der Praxis anwenden.
Viele Menschen in allen Winkeln der Welt haben die Wirksamkeit des Feng Shui in der Praxis erkannt und haben sich für sie begeistert. Sie organisieren sorgfältig ihr Umfeld sowie ihre Zeit und prüfen ständig die wichtigen Ereignisse des Lebens. Die Menschen, die für die universellen Ideen den Feng-Shui empfänglich sind, profitiert von ihrer praktischen Anwendung in ihrem eigenen Leben und ihrer Umwelt.

Feng Shui trägt für die sofortige Anhebung der Energie bei. Stellen Sie in alle Räume frische Blumen. (Es sind auch künstlich Blumen möglich). Sind die Blumen verwelkt, so sollten diese durch frische Blumen ersetzt werden…

http://www.sydora.de/wohnen/wohn/feng-shui-de.html

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