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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD
Autor: Peter Rauch PhD

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Alternative Heizung wÀhlen.

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 25. August 2013

Waren die Energiepreise in der Vergangenheit stĂ€ndig angestiegen, so sind gerade in den letzten Jahren enorme Preissteigerungen auf dem deutschen Energiemarkt zu verzeichnen. Besonders betroffen sind die Stromkosten. Dieser Anstieg ist eine Folge der EEG-Umlage und NetzleitungsgebĂŒhr.
Die Erzeugung von Solarstrom und Windstrom ist immer von der Dauer der Sonneneinstrahlung und dem Wind abhĂ€ngig. Im Sommer um die Mittagszeit liegt ein hohes Angebot dieser Stromerzeugung vor. Zu dieser Zeit wird aber relativ wenig Strom benötigt. Im Winter wird viel Strom benötigt und von diesen Stromerzeugungsanlagen nur sehr wenig geliefert. Dieser Bedarf muss durch konventionelle Kohle und Gaskraftwerke und die wenigen verbliebenen Kernkraftwerke ausgeglichen werden. Wird Windstrom erzeugt, werden diese Kraftwerke abgeschalten bzw. Arbeiten in einem sehr unökonomischen niedrigen Bereich. Diese Kraftwerke arbeiten nicht mehr rentabel und werden schrittweise vom Netz genommen. Es wird auch dort regenerative Energie erzeugt, wo nur wenig Strom benötigt wird. Es ist somit ein zusĂ€tzlicher Ausbau zusĂ€tzlicher Leitungsnetze erforderlich. Statt einer kontinuierlichen bedarfsgerechten Stromerzeugung erfolgt ein stĂ€ndiger Wechsel zwischen Über- und Unterangebot. Bisher konnte dies noch ausgeglichen. Erste StromausfĂ€lle traten in Hannover und MĂŒnchen auf.
Die EEG-Umlage dient dazu, dass jeder BundesbĂŒrger den Hausbesitzer, welcher eine Solaranlage auf dem Dach hat, finanziert. All diese fehlgeleitet energiepolitischen Maßnahmen haben einen enormen Preisanstieg der Energiekosten zur Folge und fĂŒhren weg von einer sicheren Energieversorgung zu einem unsicheren System.

Alle Energiepreise waren bisher miteinander gekoppelt. Steigen die Kosten von der einen Art, so zogen die anderen Energiearten hinterher. Was vielen nicht bewusst ist, fĂ€llt der Strom aus, so funktioniert nicht nur der Fernseher oder KĂŒhlschrank. Die Heizanlagen, ob Gas, Öl oder WĂ€rmepumpen funktionieren nur mit Strom. Diese Heizanlagen benötigen alle Strom fĂŒr die Pumpen und Steuereinrichtungen. Die höheren Stromkosten wirken sich so je nach Anlagentyp auch auf die Heizkosten aus.

Moderner Kaminofen

Alternativ zu dieser ungĂŒnstigen energiewirtschaftlichen Entwicklung ist es sehr sinnvoll, zusĂ€tzlich ein zweites vom Strom unabhĂ€ngiges Heizsystem zu besitzen. Dieses System ist ein moderner Kaminofen. Dieser arbeitet vollstĂ€ndig unabhĂ€ngig vom Strommarkt. Ein StĂŒck Holz oder Kohle findet sich immer.
Auch energetisch gesehen ist ein Kaminofen sehr wirtschaftlich. Zwar liegt der Wirkungsgrad bei etwa bei 80 % und damit etwas unterhalb der anderen Heizanlagen, aber dafĂŒr ist der EnergietrĂ€ger billiger. Bevor wir uns vor einem Jahr fĂŒr Kaminöfen entschieden haben, hatte ich die Kosten fĂŒr die EnergietrĂ€ger verglichen. Danach lagen diese fĂŒr Gas bei circa 8 Ct./kWh, fĂŒr Öl circa 10 Ct./kWh, Propangas 21 Ct./kWh, Nachtstrom (Leipzig) 22 Ct./kWh und Brikett ca. 3,3 Ct./kWh. Mit festen Brennstoffen kann man gegenwĂ€rtig noch erhebliche Kosten sparen.

Ein weiterer Vorteil der Kaminöfen ist die StrahlungswĂ€rme, Ă€hnlich wie der Sonne. Damit wird ein angenehmes Raumklima geschaffen. Bei der Auswahl eines Kaminofens sollte man auf die GrĂ¶ĂŸe des Ofens achten. Bei kleinen RĂ€umen sollten die Scheiben nicht zu groß sein, damit es nicht zur Überhitzung im Zimmer kommt. Den passenden Kaminofen kann man in Kamin-Shops finden .

Bereits nach 15 bis 20 Minuten ist es bereits angenehm warm im Zimmer. Je nach AusfĂŒhrung der Kaminöfen kann durch die Regulierung der Luftzufuhr ein Dauerbetrieb erfolgen. Über mehrere Stunden muss kein Brennstoff aufgelegt werden. Allerdings muss man den richtigen Betrieb dieser Kaminöfen erlernen. Sie funktionieren anders als die Ă€lteren Öfen.
Aber auch als Zweitheizung, so wie wir es haben, sind diese Kaminöfen sehr geeignet. Man muss die Heizanlage gerade in der Übergangszeit oder an kĂŒhlen Tagen nicht beteiben. Schnell kann mit ein paar StĂŒck Holz eine angenehme WĂ€rme im Zimmer erreicht werden.

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SandsĂ€cke fĂŒr Hochwasserschutz

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 30. Juli 2013

Ein Monat dem letzten Hochwasser waren wir in der kleine Stadt Wehlen in der sĂ€chsischen Schweiz. Wir selbst wohnen nur 100 m entfernt von der Weißen Elster und hatten glĂŒck, dass das Hochwasser nicht ĂŒber die neue Dammkrone gelaufen war.

Jedes Jahr gibt es Hochwasser als Folge der Schneeschmelze in den Bergen. Daher wurden auch wassertechnische Einrichtungen errichtet, wie Stauseen, Staustufen u. a., um den natĂŒrlichen Wasserlauf zu regulieren. 2009 wurde ein bundesweiter Auenzustandsbericht vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz und dem Bundesministerium fĂŒr Umwelt und Naturschutz und Reaktorsicherheit erarbeitet. Nach diesem Bericht wurden den FlĂŒssen in Deutschland circa zwei Drittel der ehemaligen ÜberschwemmungsflĂ€chen entzogen. Durch den Bau von Hochwasserschutzdeichen an vielen Abschnitten der FlĂŒsse, Oder, Elbe, Rhein oder Donau sind sogar nur noch 10 bis 20 Prozent der ehemaligen Flussauen vorhanden. Das sind FlĂ€chen, wo sich frĂŒher das Hochwasser ausbreiten konnte. Viele neu GebĂ€ude und andere Bauwerke befinden sich aber in diesen natĂŒrlichen Überschwemmungsgebieten. Hinzu kommen auch die Verlegung des Flussbettes und die Flussbegradigungen. Letzteres verursacht auch eine schnellere Fließgeschwindigkeit des Wassers. WĂ€lder, die das Regenwasser aufhalten, sind nicht abgeholzt oder die ĂŒbrigen Waldabschnitte reichen nicht aus. Um sich vor Hochwasser zu schĂŒtzen, werden Schutzdeiche angelegt. Bei StĂ€dten, wie zum Beispiel Passau, ist das Flussbett sehr eingeengt. AusdehnungsrĂ€ume gibt es nicht bzw. nur sehr beschrĂ€nkt. Bei anderen StĂ€dten wurden die neuen Schutzmauern nach dem vorletzten Hochwasser im Jahre 2002 nicht fertig oder hatten unterschiedliche Höhen, wie in Eilenburg. An einer Stelle schĂŒtzten diese vor dem Wasser, an andere Stelle lief das Muldenwasser darĂŒber.

Die kleinen Stadt Wehlen an der Elbe in der NĂ€he der Bastei lebt von Touristen. Die Besucher möchten natĂŒrlich die wunderschöne Aussicht sehen. Das ist nun einmal eine komplizierte Situation. Langsam kehrte dort das Leben am Markplatz wieder ein. Hier ist auch eine SĂ€ule, wo die vielen Hochwasser der letzten Jahrhunderte markiert sind.
Nach dem Hochwasser Wehlen 2013

Hochwasser als Folge von Niederschlag ist also kein neuzeitlicher menschengemachter Einfluss auf das Wetter im Industriezeitalter. Mann kann sich nur vor den Folgen des Wetters schĂŒtzen, aber kein Wetter beeinflussen, geschweige langzeitlich hinreichend genau hervorsagen.
Wir sind den steilen Weg vom oberen Parkplatz hinab in Richtung Markplatz von Wehlen gelaufen. Hier lagen noch viele SandsĂ€cke auf dem Weg. Sie hatten den Weg vor UnterspĂŒlung und die Überschwemmung der GrundstĂŒcke bei dem mehrtĂ€gigen regen Ende des Mais geschĂŒtzt. Neben der EingangstĂŒr eines Hauses an dem Bach in Wehlen lagen noch SandsĂ€cke. Ein StĂŒck weiter oberhalb hatte das kleine Rinnsaal Teile des Straßenbelages und die Überfahrt zu den Garagen zerstört. Hier merkt man, welche Kraft hinter fließendes Wasser steckt.

Kaputter Straßenbelag durch Regenwasser in Wehlen 2013

Auch bei uns, nur weniger HĂ€user weiter, musste der Hauseingang durch SandsĂ€cke gesichert werden (siehe Video im Juli 2013). Allerdings hat man hier die neuen HĂ€user neben der Elster errichtet, obwohl schon immer bekannt ist, dass sich hier das Wasser sammelt und in den Fluss lĂ€uft. Historisch befand sich unweit von unserem Haus ein Bach, welcher zugeschĂŒttet wurde. Bei Regen sucht sich das Wasser immer den natĂŒrlichen Flussverlauf, egal ob begradigt oder verschlossen.
SandsĂ€cke fĂŒr Hochwasserschutz kommen also nicht nur zur Sicherung der Dammkronen oder zur Befestigung gefĂ€hrdeter Deiche zum Einsatz. Die SandsĂ€cke lassen sich relativ gut transportieren. Auch an gefĂ€hrdete Stellen, wo man nur schlecht mit schwerer Technik hinkommt. Sie lassen sich auch nach dem Hochwasser relativ einfach wieder entfernen. Anfang Juni dieses Jahres berichteten die Medien von den vielfĂ€ltigen Einsatzorten, wo die SandsĂ€cke zum Schutz vor das Hochwasser zu Einsatz kamen und von vielen zahlreichen Helfern.

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Was gegen den Anstieg der Energiekosten machen?

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 24. Juli 2013

Man könnte davon ausgehen, dass die BundesbĂŒrger den stĂ€ndigen Anstieg der Energiekosten wahrgenommen haben. Bis auf einige Hartz VI EmpfĂ€nger, den in den letzen Monaten der Strom abgeschaltet wurde, haben dies nur wenige BundesbĂŒrger begriffen. So wurden zum Beispiel auf dem 1. BĂŒrgerschutztag in NĂŒrnberg im Frankencenter am 12. 5. 2013 viele Tausende HauseigentĂŒmer und Mieter persönlich eingeladen. Hier ging es genau um das Thema der unwirtschaftlichen Energiepolitik der Bundesregierung und die Ursachen des Energiepreisanstieges. Es waren nur relativ wenige BĂŒrger der Einladung gefolgt. Gerade in meinem Fachkreis und natĂŒrlich die Experten aus dem Bereich der Energiepolitik sowie Interessenten ist man sich sehr einig, dass die Medien ganze Arbeit leisten und die Bevölkerung desinformieren. Besonders wird dieser Unsinn in den Schulen vermittelt.

Fachwerk in Quedlinburg
Bei Àlteren WohngebÀuden, wie hier die FachwerkhÀuser in Quedlinburg, benötigen etwas mehr Energie zum Heizen. Es ist daher wichtig einen preiswerten Energieversorger zu finden.

Mit der Benutzung der irrefĂŒhrenden Bezeichnung „Erneuerbare Energien“ wird bewusst und vorsĂ€tzlich die Bevölkerung getĂ€uscht. Der 1. Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass es keine erneuerbaren Energien gibt. Unter dieser vorsĂ€tzlichen TĂ€uschung können Energieeinspargesetze und -verordnungen immer mehr verschĂ€rft werden. So mĂŒssen bei jedem neuen Bauantrag oder einer Bauanzeige Auflagen aus dem neuen EEWĂ€rmeG, das EnEG, die BImSchV und die Heizkostenverordnung berĂŒcksichtigt werden. Wer gegen die verschĂ€rften Auflagen zur Energieeinsparung verstĂ¶ĂŸt, muss mit strengen Geldbußen rechnen.

Ohne auf das Problem weiter einzugehen, eine Demokratie lebt von der Entscheidung des Individuums und die Soziale Marktwirtschaft von der Vielfalt der Marktteilnehmer. Die ehemalige DDR hatte kein Geheimnis gemacht. Es war eine Diktatur des Proletariats. Mit der Abkehr vom Markt wurde ihr Untergang besiegelt. Der Handlungsspielraum des BundesbĂŒrgers wird immer mehr eingeengt.

Mit der Bereitstellung von ausreichender, zuverlĂ€ssiger und preiswerter Energie können die Voraussetzungen fĂŒr eine sinnvolle Lebensgestaltung und ein wirklicher Umweltschutz abgesichert werden. Wer diesen Satz nicht versteht, sollte einige Wochen in der Heimat von meiner Gattin, in den ukrainischen Karpaten, wohnen. Stromabschaltungen stehen an der Tagesordnung. Nicht unbedingt, weil die Energie fehlt, sondern weil die Transformatoren und Leitungssysteme uralt sind. Die StromzĂ€hler haben Sicherungen mit 10 oder auch 25 A. Das entspricht hier einer Absicherung einer Steckdose bzw. eines Zimmers.

Warum bin ich auf das Thema Strom gekommen? Solarstrom gibt es nur, wenn Sonne scheint und die Windmaschinen drehen sich nur bei Wind. Die ĂŒbrige Zeit mĂŒssen Kohle- und Gaskraftwerke den Strom erzeugen. Man nennt diese Schattenkraftwerke. Mit jeder Erweiterung dieser Ökostromerzeugung muss ein neues Kraftwerk errichtet werden, welches bei Windstille sofort einspringt. Nur die Gaskraftwerke können schnell genug auf die Schwankungen reagieren. Die ersten Berichte besagen, dass diese modernen Gasanlagen wegen UnrentabilitĂ€t bereits geschlossen werden. Dieser importierte EnergietrĂ€ger Gas nimmt immer mehr eine SchĂŒsselrolle ein. Wenn eine Volkswirtschaft vom Willen anderer LĂ€nder abhĂ€ngig wird, halte ich das fĂŒr sehr bedenklich. Ohne Strom funktionieren nicht nur die Energiesparlampen, PC und der KĂŒhlschrank, sondern auch nicht die moderne Heizung im Keller, egal mit Holzpellets, Öl, Gas oder ErdwĂ€rme.

Da nun diese Energiepreisentwicklung mich auch betrifft, so hatte ich im letzten Jahr die Energiepreise fĂŒr dieses Jahr verglichen. Sicherlich haben sich diese Preise in der Zwischenzeit etwas verĂ€ndert. Das soll aber nicht stören. Wir mussten ĂŒberlegen, auf welche Heizung wir kĂŒnftig bauen sollten. Aus verschiedenen GrĂŒnden hatten wir uns vor ĂŒber 10 Jahren fĂŒr den Nachtstrom entschieden. Der Preis lag im Januar bei 22 Ct./KWh. Der Preis fĂŒr das Öl 10 Ct. Und fĂŒr Gas 8 Ct./KWh. Bei Brikett sind das 3,3 Ct./KWh. Man mĂŒsste noch die Wirkungsgrade berĂŒcksichtigen, darauf soll aber verzichtet werden. Wir hatten bisher ohnehin in einem Raum noch einen alten Ofen stehen und einen funktionstĂŒchtigen Schornstein. Die Investitionen fĂŒr eine moderne Heizanlage sind recht unterschiedlich. Wir haben uns dann fĂŒr einen modernen Kaminofen und den Erhalt der nur wenige Jahre alten elektrischen Speicherheizung entschieden. (In unseren BĂŒrorĂ€umen in Strasbourg in Frankreich hatten wir nur solche Heizungen). Der Nachteil dieser Kaminöfen besteht in der stĂ€ndigen BestĂŒckung mit Brennstoff und auch der Staub. Wobei dies gegenĂŒber den Ă€lteren Öfen sehr viel weniger geworden ist. Der Vorteil besteht in zwei vollstĂ€ndig unabhĂ€ngige Heizmöglichkeiten.

Als Variante 2 kam die Heizung mit dem Brennstoff Gas infrage. Wir selbst haben sehr lange darĂŒber nachgedacht, ob wir nicht auf eine solche Heizung umstellen. Diese Heizung ist sinnvoll fĂŒr alle, die viele Stunden nicht im GebĂ€ude sind und es am Abend zuhause warm sein soll. Aber auch bei der Bereitstellung des Gases gibt es Kostenunterschiede. Daher ist auch hier ein Vergleich der Gasanbieter sehr sinnvoll. Nachfolgend können Sie einen Preisvergleich mit einem Gasrechner durchfĂŒhren. http://gas.preisvergleich.de/info/9/gasrechner/

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Terrassengestaltung mit Holz

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 24. Juli 2013

Ich schreibe hier gerade diesen Artikel und sitze ich auf unserer Terrasse im Garten bei gut 30 °C im Schatten. Eine Terrasse hat fĂŒr jeden Benutzer eine andere funktionale Bedeutung. Der eine möchte gern dort Grillen oder Kaffee und Kuchen essen. Die anderen nutzen diese Terrasse fĂŒr die Erholung und Entspannung nach einem anstrengenden Tag. FĂŒr mich ist die Terrasse ein schöner Arbeitsplatz im Freien, fern von den Störungen des Telefons und kleinen entspannenden Pausen im Garten.

Nelia bei Bekannten auf der Terrasse

Allerdings ist unsere Terrasse nun nicht gerade ein SchmuckstĂŒck. An dieser Stelle stand ein alter Schuppen, welcher als Werkstatt genutzt wurde. Das Mauerwerk der beiden RĂŒckwĂ€nde ist uralt und bei der freien Bewitterung verursachen die Mauersalze gerade im Winter eine Zerstörung des Putzes. Das angrenzende GrundstĂŒck stand seit lĂ€ngerer Zeit zum Verkauf an und die Eigentumsfrage der GrundstĂŒcksmauer ist nicht geklĂ€rt. Der Inverstor möchte diese RĂŒckwand des Schuppens wegreisen und ich möchte diese behalten bzw. diese daneben neu aufbauen. Auf jedem Fall habe ich seit lĂ€ngerer Zeit vor, die Terrasse mit einer ordentlichen Holzkonstruktion seitlich zu begrenzen und zu ĂŒberdachen. Einige gute Tipps fĂŒr die Terrassengestaltung hatte ich mir im Internet angesehen. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Platz praktisch und vor allem schön zu gestalten.

Ein Plan fĂŒr die konstruktive AusfĂŒhrung liegt auf dem Schreibtisch. Aus Zeitmangel war ich bisher nicht dazu gekommen, dies zu realisieren. Ein GlĂŒck, hĂ€tte ich die Deckenbalken wieder auf das Mauerwerk gelegt, so wĂŒrde die Konstruktion nach Abbruch der Maurer durch den Nachbar zusammenfallen. Daher waren auch meine Überlegungen eine Holzkonstruktion zu bauen, die selbststĂ€ndig steht und die RĂŒckwĂ€nde zum NachbargrundstĂŒck durch eine Brettverschalung herzustellen. Eine optische und saubere Lösung. Eine fertige Konstruktion gibt es aber auch zu kaufen und muss nur noch aufgestellt werden. Allerdings sind die Abmaße der Grundplatte leider so, dass die meisten fertigen Projekte entweder groß oder zu klein sind. Im Moment sehe ich noch ein Problem mit dem Schallschutz bei einer Brettverschalung. Dieser ist schlechter als bei der massiven Mauer. Schließlich hat diese Ecke eben den Vorteil, dass es hier im VerhĂ€ltnis recht ruhig ist. Daher ĂŒberlege ich noch, ob ich die neue RĂŒckwand durch Blockbohlen oder doch lieber ein neues Mauerwerk errichte.

Eine Terrasse ist nicht unbedingt lebenswichtig, ist aber ein Element, welches den Wohnwert aufwertet. Jede Terrasse ist anders. Möchte man die Sonne genießen, so schafft man sich einen offen geschĂŒtzten Platz. Als Begrenzung eignet sich ein Trockenmauerwerk oder das umfangreiche Angebot an verschiedenen Holzabtrennungen. Bei kesseldruckimprĂ€gniertem Holz ist eine lange Haltbarkeit zu erwarten. Bei der Verwendung von Holz mit hohem Kernholzanteil kann auf diesen Schutz verzichtet werden, wenn der konstruktive Holzschutz beachtet wird. Brettverschalung aus Lerchenholz braucht eigentlich keinen Schutz, wenn die Vergrauung nicht als störend empfunden wird. Gerade wenn man noch Kleinkinder hat, sollte man mit Holzschutzmittel getrĂ€nkten Hölzern vorsichtig sein. Die kleinen HĂ€ndchen sind ĂŒber all und anschließen im Mund. Dann lieber das Holz unbehandelt und mit Lasur versehen und notfalls spĂ€ter austauschen.
Zum Schluss noch ein Tipp. Ein massiver Untergrund fĂŒr einen starren Terrassenboden ist nicht immer möglich. Gerade dann, wenn es sich um aufgeschĂŒttetes Erdreich handelt. Andere Firmen wollten eine kostenaufwendige BrĂŒckenkonstruktion bauen. Im nachfolgenden Bild hatten wir daher dem Hausherrn eine relativ einfache und preiswerte Lösung angeboten.

Terrasse nach der Fertigstellung
Die SeitenwĂ€nde mit einem Trockenmauerwerk und die auf die FlĂ€che wurden in ein Sandbett fertige Betonsteine gelegt. Diese können sich bewegen und eventuell bei einer Absenkung aufgenommen und neu unterfĂŒttert werden. Keine Risse und keine SchĂ€den.

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Online das Auto zulassen

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 24. Juli 2013

Die Zulassung des Autos hat zwar nicht mittelbar mit dem Bauen zu tun, aber wir hatten gerade damit zu tun. Wir standen vor ein Problem, welches wir so fast 3 Jahre vor uns hergeschoben hatten. Es ging um das Auto von meinem Vater. Er hatte diesen Opel Vektra gekauft, um den großen Wohnwagen ziehen zu dĂŒrfen. Er war verstorben und das Auto stand in der Gargage und wurde in der Zwischenzeit nur wenig gefahren. Mit gerade einmal 60000 Km also noch fast ein „Neuwagen“ und sehr gutem Zustand. Es stand immer die Frage, was machen wir mit dem Auto. Unser eigenes Auto ist noch viel weniger gefahren, darf aber nicht diesen Wohnwagen ziehen. Das Auto steht in der Garage aber es vielen immer Versicherungskosten und die Kfz-Steuer an und es wurde nicht besser.
Ansicht vom Opel

Nun ist der Automarkt bekannt, dass der Verkaufspreis weit unter dem Sach- bzw. Gebrauchswert liegt. Unsere Überlegungen gingen dahin, dass wir nie wieder fĂŒr das gleiche Geld annĂ€hernd ein Auto in diesem guten funktionellen Zustand bekommen wĂŒrden. Also zum Verkauf eigentlich zu schade. Andererseits ist es bei der Verkehrsdichte durchaus möglich, dass unser eigenes Auto verbeult werden kann. Es kann aber auch ein Opfer des zum Teil sehr schlechten Straßenzustandes in den ukrainischen Karpaten werden, wo wir sehr viel sind. Der AutohĂ€ndler wollte ein paar Hundert Euro bezahlen und stellte noch einige Bedingungen. Nach dem deutlichen Nein machte er ein langes Gesicht und brachte das Argument vor, in ein paar Jahren gibt es noch weniger. Eine Differenz, die so hoch ist, wie die Kosten fĂŒr die gerade durchgefĂŒhrte Auspufferneuerung unseres VWs.

Was war nun zu manchen? Das Stilllegen ist eine Option, hat aber den Nachteil, ein Auto sollte immer einmal bewegt werden. Ich hatte mit meiner AvD-Versicherung darĂŒber gesprochen und im Ergebnis kam eine Session bedingte Zulassung fĂŒr beide Fahrzeuge heraus, da wir gleichzeitig keine zwei Fahrzeuge benötigen. Es wurden die Kosten berechnet, der Schadensfreiheitsrabatt ĂŒbertragen und das Ergebnis sah gut aus. Die Kosten sind annĂ€hrend gleich trotz Überschneidung der beiden Zulassungszeiten. Ich denke, mit dieser Variante konnten wir eine fĂŒr uns zufriedenstellende Lösung finden. FĂ€llt ein Auto fĂŒr lĂ€ngere Zeit aus, so braucht man nur eine Änderung beim Zulassungsdienst vornehmen.

Nur bei der Zulassung gab es etwas Probleme. Die Anmeldung eines Fahrzeugs ist noch ĂŒbersichtlich, bei zwei nicht so einfach. Es fehlte trotz Zusicherung von der Versicherung die eine Versicherungsnummer zur Anmeldung. Ich musste wieder zurĂŒck nach Hause. Das Telefon hĂ€tte mir in der Zulassungsstelle nur wenig geholfen. Nach einigen Telefonaten hatte ich dies nach zwei Tagen, da die Nummer an eine falsche E-Mail verschickt wurde. Das nĂ€chste kleine Problem waren die Nummernschilder. Die Session wurde beim Beschriften vertauscht. Also noch einmal dahin. Das war alles kein Problem, aber es waren zwei Vormittage und die Zeit fĂŒr einige Telefonate. Bisher hatte ich von einer Bearbeitung der Autozulassung per Internet nicht gehört. Wer also demnĂ€chst sein Auto anmelden oder ummelden möchte, kann einfach online das Auto zulassen . Sicherlich sehr nĂŒtzlich, wenn am Tag wĂ€hrend der Öffnungszeit des Ordnungsamtes keine Zeit hat. Mit hĂ€tte es auf jedem Fall sehr viel Zeit gespart.

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Die richtigen Fenster bei der Altbausanierung

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 18. Juli 2013

War das GebĂ€ude, in dem man wohnt, gemĂ€ĂŸ § 2 des SĂ€chsischen Denkmalschutzgesetzes vom 3.3.93 in der Liste der KulturdenkmĂ€ler der Stadt Leipzig eingetragen, so konnte man einen finanziellen Zuschuss fĂŒr die zum Teil sehr aufwendige Sanierung erhalten. Zwischenzeitlich ist eine Novellierung erfolgt, wonach man nicht mehr solchen Wert auf den Erhalt der Zeitzeugen historischer Bauwerke legt. Dies dĂŒrfte analog auch fĂŒr andere BundeslĂ€nder zutreffen.

Historische Fenster und TĂŒr in einem Fachwerkhaus

Viele der GebĂ€ude die eine IdentitĂ€t der historischen Geschichte verkörperten sind durch Kriegseinwirkung zerstört oder wurden spĂ€ter abgerissen, weil moderne BĂŒro-, Industrie oder Wohnkomplexe errichtet wurden. In der Altbundesrepublik sind daher kaum noch historische Stadtkerne vorhanden. In den neuen BundeslĂ€ndern sind dagegen noch viele historische GebĂ€ude erhalten und wurden in den vergangenen 20 Jahren liebevoll und oft mit hohem finanziellen Aufwand saniert. So betragen zum Beispiel die Baukosten fĂŒr ein Fachwerkhaus mit mittlerem Zustand gegenĂŒber GrĂŒnderzeithĂ€usern oder Bauten nach 1920 etwa das doppelte oder bei einem schlechten Zustand, um das 3-Fache. Kosten zu sparen ohne den Wert des GebĂ€udes zu schaden ist daher eine Zielsetzung. Bevor man ein Ă€lteres GebĂ€ude erwirb und eine Sanierung plant, so ist eine genaue Kostenanalyse durchzufĂŒhren. Dazu sind auch Angebote von Handwerkerfirmen einzuholen. Vor dem Kauf ist dies schlecht möglich. Daher sind nur KostenschĂ€tzungen möglich. In Deutschland wird bei der Finanzierung gern mit Sonderkrediten und Fördermitteln gelockt. Auch im Denkmalschutzbereich ist die Förderung eine Kannbestimmung. Ist die Kasse leer, dann bekommt man im nĂ€chsten Jahr kein Geld. Viel wichtiger ist eine solide Finanzierung und das Urteil erfahrender Handwerksfirmen mit langer Tradition, wie zum Beispiel die Fensterbaufirma rumpfinger-fenster.de bei MĂŒnchen.

Fachwerk in Quedlinburg

Fenster prĂ€gen den architektonischen Stiel des GebĂ€udes. Wenn eine thermische Haussanierung vorgesehen ist, dann ist der Fenstertausch einer der ersten MaßnahmevorschlĂ€ge. Ältere funktionstĂŒchtige Kastenfenster mit einem Rollladen mĂŒssen nicht unbedingt ausgetauscht werden. Der Neueinbau von Fenstern erfordert aber auch oft gleich eine Renovierung der Fensterbereiche, wie neu Faschen, Fensterbretter usw. Auch verĂ€ndern sich die ursprĂŒnglichen bauphysikalischen Eigenschaften. Es ist daher viel Erfahrung erforderlich, damit keine SchĂ€den auftreten. Neue Fenster sind je nach AusfĂŒhrung wartungsĂ€rmer und auch das Glas lĂ€sst sich schnelle sĂ€ubern als bei den Ă€lteren Glasscheiben. FĂŒr denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude sind Stil-, Kasten- und Verbundfenster aus Holz gedacht. Hier stehen verschiedene Anforderungen an. Sie sollen den Denkmalschutzanforderungen gerecht werden, pflegeleicht sein und möglichst nicht zu viel kosten. Um das passende und richtige Fenster auszuwĂ€hlen, kann die Hilfe zum Baukasten genutzt werden.

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Umzug in die neue Wohnung

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 14. Juli 2013

Nach langen Suchen haben Sie eine neue passende Wohnung gefunden und möchten dort hinziehen. Was ist alles zu beachten?
Bei der WohnungsĂŒbergabe sollte man genauestens sich die Wohnung ansehen. Vor allem die AußenwĂ€nde und Fensterlaibung sowie die Ecken. Meistens ist frisch tapeziert oder gemalert. Mögliche FeuchteschĂ€den oder gar SchimmelpilzschĂ€den könnten ĂŒberdecket sein. Aber auch beim Neubezug einer gerade renovierten Wohnung liegt noch eine hohe Baufeuchte vor, die schnell zu SchĂ€den fĂŒhren kann. Letzteres muss nicht das Problem sein. Durch ausreichende LĂŒftung und Heizung wird die Luftfeuchte reduziert. Allerdings kann so ein Trocknungsprozess lĂ€ngere Zeit dauern. Bei einem Neubau können dies 2 Jahre sein. Am besten man kauft sich ein Hygrometer und kontrolliert die Raumluftfeuchte. Im ersteren Fall kann es am Baukörper aber auch am Nutzungsverhalten des Vormieters liegen. In diesem Fall ist vor dem Bezug sehr sinnvoll einfach in der Nachbarschaft nachzufragen. Wer hat dort gewohnt, wie gefĂ€llt ihnen die Wohnung, wo kann man einkaufen oder wo ist der nĂ€chste Arzt. Dieser Kontakt ist sehr einfach herzustellen. Guten Tag ich bin der neue Mieter der Wohnung so und so, ich möchte mich vorstellen und alles andere ergibt sich im GesprĂ€ch schon. Das sollte immer vor der Unterschrift des Mietvertrages erfolgen. Mit der Übergabe der Wohnung ist ein Protokoll anzufertigen, wo die wichtigsten Eigenschaften der Wohnung und alle ZĂ€hlerstĂ€nde aufgeschrieben werden. Empfehlenswert sind auch ein paar Fotos.
Das Gleiche gilt auch fĂŒr die Wohnung, die man verlĂ€sst.
Das Einpacken der EinrichtungsgegenstĂ€nde ist ebenso wichtig. Schließlich soll nichts kaputt gehen und man möchte alles wieder finden. Ein Problem, wenn alles zusammen in einer Kiste gesteckt wird. Sinnvoll sind Kartons unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe. In jedem Karton kommen bestimmte Sachen, zum Beispiel wichtige Unterlagen (Steuern, Versicherung, Altersvorsorge usw.) in die anderen Unterlagen zum Hobby, BĂŒcher, Geschirr, HaushaltswĂ€sche, Textilien usw. Diese Kartons werden beschrieben, sodass man gleich weiß, was ist wichtig und was wird nicht so schnell benötigt.
Kartons fĂŒr den Umzug in eine neue Wohnung

Diese Gelegenheit kann man auch gleichzeitig nutzen, sich von alten nicht mehr benötigten Sachen zu trennen. Die Kartons und Kisten sind richtig zu verschließen, damit beim Umzug nichts verloren geht. Es kann Karton herunterfallen und alles kullert durch die Gegend. Schnell und praktisch ist die Verwendung der entsprechenden Klebestreifen. Niemand muss den Knoten des Fadens halten. Bei zerbrechlichen GegenstĂ€nden, wie Glas oder Tassen kann man das FĂŒllmaterial zusĂ€tzlich noch vor Verrutschen mit KlebebĂ€nder von Strenge sichern.

Die Firmen fĂŒr Umzug wissen genau, wie die Möbel transportiert werden, ohne dass diese beschĂ€digt werden. Auch hier bietet sich an, die SchranktĂŒren noch einmal vor unverhofften aufklappten zu sichern. Sind die Kartons beschriftet, so kann man diese nach Wichtigkeit erst einmal aufstellen. Die weniger wichtigen in die hintere Ecke. AbhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe des Hausrates dauert es einige Tage, bis wieder alles am gewohnten Platz steht.

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Plissee als Gestaltungselement und Sonnenschutz

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 9. Juni 2013

Fenster in der Wohnung haben wichtige Funktionen, die nicht nur auf das LĂŒften begrenzt sind. Die Fenster in den 70 bis 80iger Jahren waren kleiner, da die WĂ€rmedĂ€mmwerte gegenĂŒber den heutigen Isolierfenstern ungĂŒnstiger waren. Durch die stark verbesserten DĂ€mmwerte werden in den letzten Jahren die Fenster in den modernen Wohn- oder GeschĂ€ftsgebĂ€uden zu großflĂ€chigen Gestaltungselementen. Die Sichtkommunikation der Bewohner nach außen und die Tageslichtnutzung verbessert sich. Der Vorteil besteht aber auch in der kostenfreien Nutzung der Solarenergie. Gerade im Winterhalbjahr ist der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen durch das Fenster gĂŒnstig. Die SolarwĂ€rme kann so gut in die RĂ€ume eindringen und durch die Baustoffe gespeichert werden. Ein Effekt, den man bei den WintergĂ€rten ausnutzt. Bei dem Fensterglas gibt es aber Unterschiede. Das ist der Gesamtenergiedurchlassgrad. Bei einer Doppelverglasung liegt dieser Wert bei 0,8 und bei WĂ€rmeschutzglas etwa bei 0,2. Je besser die Fensterscheiben sind, um so geringer wird der Solargewinn durch die Fenster.

verschiedene Formen von Plissee

Ich selbst habe in meinem historischen Haus noch gut funktionierende Kastenfenster. Wenn die Sonne scheint, öffne ich die inneren Fenster. Dadurch wird die Raumtemperatur 2 bis 3 K höher als bei bedecktem Himmel. Nicht immer ist der Sonnenschein erwĂŒnscht, da diese blendet. In diesem Fall kann an der Innenseite eine Markise, eine Jalousie, ein Lamellenvorhang, ein FlĂ€chenvorhang oder Plissee angebracht werden. Wir selbst haben in den ArbeitsrĂ€umen entsprechend nach den Empfehlungen von Feng-Shui grĂŒne Aluminiumjalousien. Je nach Sonnenstand lassen sich diese Lamellen einstellen, ohne dass der Raum gleich vollstĂ€ndig dunkel wird. In den anderen RĂ€umen auf der SĂŒdseite haben wir Rollos. Diese haben gleichzeitig mehrere Funktionen, Schutz vor der Sonne, damit der Raum nicht ĂŒberhitzt wird, als Sichtschutz und als WĂ€rmeschutz in der Nacht bzw. Im Winter. Das Rollo ebenso ein Plissee verbessert den U-Wert eines Fensters mit 2,6 W/m2K um 0,8 bis 0,9. Mit dieser einfachen Vorrichtung erreichen auch die Ă€lteren funktionstĂŒchtigen Fenster recht gute Ueff.-Wert, die etwa den Werten der noch vor wenigen Jahren neu eingebauten Fenster entsprechen. Die Ă€lteren gut erhalten Fenster mĂŒssen also nicht ausgetauscht werden. Gerade bei Ă€lteren WohngebĂ€uden ist der Austausch durch neue sehr gut isolierende Fenster nicht gut, da immer das Fenster die kĂŒhlste AußenflĂ€che sein muss. Sonst kondensiert die Raumfeuchte in der Zimmerecke oder an der WandoberflĂ€che ĂŒber den Fußboden aus und es entsteht der unerwĂŒnschte Schimmelpilz.

Neben den genannten funktionellen Eigenschaften kann mit diesen innen liegenden Einrichtungen maßgeblich die optische Raumgestaltung beeinflusst werden. Sie werden zum dekorativen Raumelement. LamellenvorhĂ€nge eignen sich besonders bei raumhohen FensterflĂ€chen. Es gibt zahlreiche Farb- und Mustervorlagen, mit denen passend zu den Möbeln eine gewĂŒnschte RaumatmosphĂ€re geschaffen werden kann. FĂŒr einzelne Fenster ist die Gestaltung mit Plissee eine interessante Lösung. Der vorgefaltete Stoff wird ziehharmonikaartig zu einem Paket je nach Bedarf zusammengeschoben. Die Anlagen der PlisseevorhĂ€nge können halbkreisförmig, dreieckig oder rechteckig gestaltet werden. Es sind zahlreiche geometrische Formen möglich, die je nach Bedarf auch nur TeilflĂ€chen des Fensters ĂŒberdecken. Ebenso ist es mit den Bedien- und Befestigungsvarianten sowie den Stofffarben und dem Muster. Damit diese von der Form und Farbe richtig zur FenstergrĂ¶ĂŸe und zur Wohnung als Gestaltungselement passen, kann man sich maßgefertigte Plissees von easyplissee.de anfertigen lassen. Wichtig ist auch, dass das Fenster in seiner FunktionstĂŒchtigkeit nicht eingeschrĂ€nkt wird. Ebenso muss sich das Bedienungselement auch an der richtigen Seite des Fensters befinden und gut erreichbar sein. Oft ein Fehler, denn man erst hinterher bemerkt.

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Die Aufgaben des ArchitekturbĂŒros

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 8. Juni 2013

Das Berufsbild eines Architekten ist nicht genau abgegrenzt. In jedem Land gibt es unterschiedliche Aufgaben. Der Schwerpunkt seiner Aufgaben reicht vom entwerfen (kĂŒnstlerische Gestaltung) ĂŒber den ingenieurtechnischen Entwurf eines Bauwerkes (Werk- und Detailplanung) bis zur Bauleitung. Letzteres beinhaltet die Bauplanung und die Koordinierung der BauausfĂŒhrung, wie die Kontrolle der Termineinhaltung der Baukosten und der QualitĂ€t. Die fachliche Anforderung ist enorm, da eine Unzahl an verschiedene Bauvorschriften (Regeln der Baukunst, Normen, WTA-MerkblĂ€tter, Brandschutzvorschriften, Schallschutz usw.) einzuhalten sind. Den richtigen Sachverstand beim Altbau erlernt man durch jahrelange Praxis.

Dom in Strasbourg

Bei der Planung ist das Ineinandergreifen sehr vieler Teilaspekte bis zu ökologischen Umweltproblemen und FolgeabschĂ€tzung zu beachten. Die ingenieurtechnischen Aufgabenstellungen haben nichts mit den gegenwĂ€rtigen Fantasien des „GrĂŒnen Zeitgeistes“ zu tun, wie z. B. Klimaschutz.

Historisch hatten die alten Baumeister in Person den Entwurf, die Statik und die den Bauablauf beaufsichtigt. Im Römischen Reich war es meistens MilitĂ€ringenieure, im FrĂŒhmittelalter oft Kleriker, spĂ€ter Baumeister die aus dem Steinmetzhandwerk oder der BauhĂŒttentradition entstammen und nach bestandener MeisterprĂŒfung befĂ€higt waren als Architekt zu arbeiten. Mit der Industrialisierung und dem ökonomischen und technischen Fortschritt ergaben sich neue Anforderungen an die Bautechnologie. In dieser Zeit bildete sich der Beruf eines Architekten als selbststĂ€ndige Disziplin heraus.
Ein weiteres Aufgabengebiet ist die umfassende Beratungs-, AufklĂ€rungs- und Hinweispflicht. Dazu zĂ€hlen Finanzierungsmöglichkeiten (Sonderabschreibungsmodelle oder Fördermittel). Aber es gehören auch die ökonomische und wirtschaftliche Machbarkeit, z. B. gerade bei der Sanierung im Altbaubereich. Hier lĂ€sst der Gesetzgeber Ausnahmen zu, wenn sich die geforderten Maßnahmen wirtschaftlich nicht tragen.

In der Praxis haben wir oft erlebt, dass die Bauherren gerade bei der Planung sparen. Sie wollen das Honorar einsparen. Meistens bleibt es bei den ersten 4 Leistungsphasen. Ist die Genehmigungsplanung erstellt und das Bauamt gibt grĂŒnes Licht, so wird der Architekt nicht mehr gebraucht. Auch wenn es in der Genehmigungsplanung nicht enthalten ist, muss die AusfĂŒhrungsplanung (Leistungsphase 5) gedanklich einfließen. Also eine Leistung, die nicht mehr entlohnt wird. FĂŒr den Bauherrn nur ein paar Bilder und Zeichnungen. Bei einer grĂŒndlichen Planung stimmen im Wesentlichen alle Details. Die Handwerker bekommen korrekte Planungsunterlagen und die Vorgaben fĂŒr die richtigen Baustoffe oder Systeme. Wird die AusfĂŒhrung auch noch richtig koordiniert, entsprechende Fachspezialisten und Fachfirmen einbezogen, dann kann auch eine gute QualitĂ€t erreicht werden. Zahlreiche Beispiele könnte ich hier auffĂŒhren, wo der Bauherr alles besser machen wollte und an der falschen Stelle Geld sparen wollte. Bei einem Mehrfamilienhaus in Leipzig zeigten sich ein paar Jahre nach der Sanierung Risse in der Klinkerfassade. Bei der Sanierung wurden ein paar InnenwĂ€nde entfernt und an einer anderen Stelle TrockenbauwĂ€nde aufgestellt. Der Architekt hatte hier entsprechende UnterzĂŒge geplant. Der Bruder ĂŒbernahm die Bauleitung, um Kosten zu sparen. Im Erdgeschoss fehlte der ca. 4 m lange um die 30 cm doppelt T-TrĂ€ger. Die WĂ€nde darĂŒber standen auf der einfachen Holzbalkendecke.

Gerade bei EinfamlienhĂ€usern ĂŒberwacht und kontrolliert sich die Baufirma selbst (schlĂŒsselfertiges Bauen). Eine unabhĂ€ngige Kontrolle wird eingespart. Wenn sich dann spĂ€ter vorzeitig die BaumĂ€ngel einstellen, sucht man den Verantwortlichen. Bei der Planung und korrekten BauĂŒberwachung sparen heißt, oft BaumĂ€ngel und viel Ärger bei der Nachbesserung, die mit zusĂ€tzlichen Mehrkosten verbunden sind.
Generalunternehmen bieten immer mehr die komplette Leistung von der Planung durch den angestellten Firmenarchitekten bis zur Bauabnahme an. Ebenso problematisch sehe ich, wenn der Bauherr selbst die Bauleitung und Koordinierung in die Hand nimmt und selbst in das Werk eingreift. Das Durchmischen verschiedener System und Baustoffe kann zu BauschĂ€den fĂŒhren oder die geplante FunktionsfĂ€higkeit einschrĂ€nken. Die ZustĂ€ndigkeit der Firmen fĂŒr ihre Leistung lĂ€sst sich dann nicht in jedem Fall genau zuordnen und der Rechtsstreit ist vorprogrammiert und

In den USA ist das Aufgabenfeld des Architekten auf das Entwerfen weit verbreitet. In Deutschland verlagert sich das traditionelle Aufgabenfeld in die gleiche Richtung. Dies hĂ€ngt einmal mit den o. g. GrĂŒnden zusammen und einer Spezialisierung auf bestimme Nischen, wie Sanierung von Altbauten oder energieeffizientes Bauen. Örtlich erfolgen andere BauausfĂŒhrungen, wie zum Beispiel in Stuttgart das ArchitekturbĂŒro www.waschitza.de hat ein anders Klientel als in Sachsen.

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Hochwasser in Mitteldeutschland 2013

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 5. Juni 2013

11 Jahre nach der Jahrhundertflut steigen die Flusspegel wieder an und ĂŒberschwemmen LandflĂ€chen und Ortschaften. Ich habe mich nicht mit Geologie/Bergbau und Wasserwirtschaft befasst. Aber ein Kollege an der ehemaligen Technischen Hochschule erklĂ€rte mir damals im Zusammenhang mit dem damals noch in Planung befindlichen Cospudener See, dass FlĂŒsse nicht so einfach umgeleitet werden können. Das Wasser im neuen Flussbett kann an einer Stelle einfach verschwinden und an einer anderen Stelle wieder heraus kommen. Viel der heutigen FlĂŒsse sind begradigt, umgeleitet oder fĂŒr den Schiffverkehr verĂ€ndert worden. FlĂŒsse und BĂ€che haben ihre natĂŒrliche Überschwemmungsgebiete. Kommt es zu Hochwasser, dann suchen sich diese FlĂŒsse ihr ursprĂŒngliches Flussbett. Gerade im Raum um Bitterfeld sucht sich die Mulde das alte Flussbett. Weiter Informationen unter

Der Mensch siedet aber sehr oft gerade in diesen natĂŒrlichen Überschwemmungsgebieten. An ZusammenflĂŒssen, wie die Elster Saale, oder Saale Elbe oder Mulde Elbe kommt es zu RĂŒckstau, da die Wassermassen nicht schnell genug abfliesen können. Es gab schon immer Hochwasser und Überschwemmungen. Erst in den Chroniken der letzten Jahrhunderte lĂ€sst ein Vergleich zu.

Durch die sĂ€chsische Schweiz schlĂ€ngelt sich die Elbe. Hier ist das natĂŒrliche Überflutungsgebiet nur sehr eng begrenzt. Die angrenzenden Orte werden daher oft ĂŒberflutet. Diese Bilder zeigen Wehlen am 4. 7. 2013, einen Monat nach dem Hochwasser. Die MesssĂ€ule am Marktplatz zeigt die WasserstĂ€nde. 1655, 1860, 1784, 1882, 2002 und 1845 war das Hochwasser höher. Dieser Flusslauf lĂ€sst erahnen, welcher Dreck und Chaos die Strömung der Elbe in Wehlen verursacht hat. In der Zwischenzeit war in diesem sehr schönen Kurort vieles wieder aufgerĂ€umt, die ersten LĂ€den war provisorisch wieder eröffnet.
Nach dem Hochwasser in Wehlen
Nach dem Hochwasser in Wehlen
Gewitterregen am 20.6.2013 in Leipzig Der Gewitterregen brachte in Leipzig lokale Überschwemmungen. Hier erfolgt der Zusammenfluss des Wassers aus Bucksdorffstraße und Slevogtstraße. Die HĂ€user weiter unten an der Elster stehen jedes Mal im Wasser. Historisch gab es hier einen Bach, welcher verfĂŒllt wurde. Das Regenwasser sucht sich wieder den natĂŒrlichen Verlauf zur Elster.

Leipzig wurde jedes Jahr ĂŒberschwemmt. Daher wurde vor ĂŒber 100 Jahren ein komplizierter Hochwasserschutz angelegt. Seit dem ist die Stadt nur noch selten betroffen. Ich wohne in der NĂ€he vom Auensee. 1954 war das Gebiet vollstĂ€ndig ĂŒberschwemmt und die EisenbahnbrĂŒcke am See ĂŒber die Luppe wurde mit mehreren Dampflokomotiven belastet, damit diese nicht weggespĂŒlt wird. Der Hauptbahnhof stand unter Wasser. Eigentlich muss ich den StadtvĂ€tern von Leipzig danken, dass sie in den letzten 11 Jahren das Hochwasserschutzsystem weiter verbessert haben. Der nahe Damm an der Luppe wurde vollstĂ€ndig erneuert und ca. 75 cm erhöht. Wo wir vor 2 Tagen am Damm waren, war der Wasserspiegel etwa 1 m und ein paar Zentimeter unterhalb der Dammkrone. In der Nacht sollte das Wasser ĂŒber den Damm laufen. Das Wasser ist nicht soweit angestiegen. Die zusĂ€tzliche Flutung des Zwenkauer Sees hat die Stadt vor einer Katastrophe gerettet.
Unser historisches Haus steht etwa 100 m entfernt von der Elster. Werden die LehmwÀnde unseres Hauses nass, dann rutschen diese zusammen.

Hochwasser an der Elster/Luppe Januar 2011

Diese Aufnahme am Luppedamm stammt vom Januar 2011. Nur etwas weniger Wasser wie Juni 2013

Die BĂŒrger in Grimma wollten keine Schutzmauer wie in Eilenburg und wurden nun wieder, wie vor 11 Jahren geflutet. Aber auch in Eilenburg hat ein Teil der Schutzmauer nicht ausgereicht und das Wasser lief darĂŒber. Bei anderen Orten wurden in den letzten 11 Jahren die Schutzvorrichtungen nicht fertiggestellt oder noch gar nicht begonnen. Der Schutz einer vor dem Aussterben bedrohte Grille oder Heuschrecke verhinderte die rechtzeitige Fertigstellung einer Schutzmauer. Der Ort wurde geflutet. UnabhĂ€ngig von dem Leid und dem finanziellen Verlust der Bevölkerung, könnte man hier die Frage stellen, wie viel Kleintiere, Armeisen, MaulwĂŒrfe usw., mussten wegen der Überschwemmung sterben. Sicherlich auch ein paar der vor dem aussterben bedrohte Grillen.

Am 18.5.2013 hatte ich bei der Beratung zum Kauf einer Immobilie in Datzschen bei Eilenburg den VerkĂ€ufer gefragt, wie es mit möglichen Hochwasser aussieht, da sich ja in der NĂ€he die Elbe befindet und das Land sehr flach ist. „Jaja hier kommt kein Hochwasser“ oder Ă€hnlich war seine Antwort. Nur 2,5 Wochen spĂ€ter hatte es Dresden, Meißen und weitere StĂ€dte an der Elbe ĂŒberschwemmt.

Es steht die Diskussion, ob wir kĂŒnftig weiter mit solchen Wetterereignissen rechnen mĂŒssen. Es ist schon möglich. Muss aber nicht sein. Das Wetter lĂ€sst sich auf lange Sicht nicht voraussagen. Auch wenn es die Klimaforscher in Potsdam mit ihren Rechenprogrammen die schlimmsten Klimaprognosen ausrechnen.
Ich persönlich halte das gegenwĂ€rtige Wetter als ganz normal. Oder gibt es Wetteraufzeichnungen vor 1000 Jahren? Es gab in dieser Zeit wĂ€rmere und kĂ€ltere Perioden. Die Industrialisierung hatte zu dieser Zeit noch keinen Einfluss. Viel wichtiger sind die natĂŒrlichen Überschwemmungsgebiete zu erhalten und dazu gehören aber auch die natĂŒrlichen WĂ€lder, die das Wasser zurĂŒckhalten. Ohne die Talsperren wĂŒrden die Wasserfluten noch viel mehr schaden anrichten. Dieses Hochwasser zeigt, dass die Planung der möglichen Wassermenge auf der Basis der Jahrhundertflut nicht ausreicht.
Sicherlich sind die schnellen und unkomplizierten finanziellen Soforthilfen fĂŒr die Betroffenen ein kleiner Trost. Moral sicherlich ebenso wertvoll die Hilfe tausender EinsatzkrĂ€fte und Freiwilliger. Nicht alle werden wieder die Kraft haben nach 11 Jahren ihr zerstörtes Heim wieder aufzubauen.
Meine Ehefrau kommt aus den ukrainischen Karpaten, wo die Tisa vor 3 Jahrzenten mehrere hundert Menschenleben forderte und auch die sehr massive BrĂŒcke nach RumĂ€nien einfach weggespĂŒlt wurden. Ihr standen die TrĂ€nen in den Augen, wie es hier die Menschen betroffen hat. Ihre Frage: Warum bezahlt die Versicherung den Schaden nicht?

Schuld ist der Klimawandel so laut Harald John in der Leipziger Volkszeitung, 8./9. Juni 2013. „Schuld ist der von vielen immer noch geleugnete Klimawandel, der nicht nur zu kurzen, extrem heißen Sommern und langen, kalten Wintern fĂŒhrt, sondern auch zu stĂ€rkeren StĂŒrmen und sehr langen, heftigen RegenfĂ€llen
Aber in der Tendenz sind sich die Experten einig: Extreme Wetterlagen nehmen deutlich zu.“
Es leugnet niemand den Klimawandel, da sich das Wetter immer schon geÀndert hat. Leserbriefe auf diese Fakten verdrehende Aussage wurden nicht oder zensiert veröffentlicht, wie zum Beispiel der Lesebrief von Prof. Dr. Kirsten.

Wenn der Mensch nicht dort siedelt, wo die Folgen des Wetters besonders auftreten, dann gĂ€be es auch keine Probleme bei den Überschwemmungen. Der Wald wurde gerodet, welches das Wasser aufnimmt, die FlĂŒsse begradigt oder umverlegt und natĂŒrliche Überschwemmungsgebiete verĂ€ndert als AgrarflĂ€chen oder fĂŒr die Besiedlung. Siehe hier auch Hochwasserprobleme an GebĂ€uden

Das grĂ¶ĂŸere Problem ist die territoriale selbststĂ€ndige Handlung der LĂ€nder und Gemeinden. Zum Beispiel wusste man genau, wie viel Wasser in Prag ist. Dieses Wasser der Moldau und der Elbe kommt nach Dresden, Meißen, Magdeburg, Stendal usw. Plus das Wasser der Saale, Mulde, Elster usw. Ich denke, wenn die schlauen Computer ganz genau errechnen können, wie das Wetter in 100 Jahren sein wird, dann können diese auch die Wassermenge und das zur VerfĂŒgung stehende Volumen der Flussbetten einschließlich der Deiche berechnen. Kann diese Wassermenge, zum Beispiel wie in Magdeburg, nicht aufnehmen, so kann dieses Wasser auf dem Weg dorthin geregelt auf eine FlĂ€che geleitet werden, wo es den geringeren Schaden anstellt. Das wĂ€re normal eine Aufgabe des Bundes, da dieser lĂ€nderĂŒbergreifend die entsprechenden Daten zu VerfĂŒgung hat und auch koordinieren könnte. Da dies aber nicht möglich ist, mĂŒssen eben Dörfer und Stadtteile absaufen und viel persönliches Leid verursachen.

Die Ursache des Hochwassers wird von den Medien und auch in einigen Argumentationen von Versicherungen dem Klimawandel zugesprochen. Der Zusammenhang zwischen SonnenaktivitĂ€t und Hochwasser wird in der Dissertation von Markus Czymzik vom Geoforschungszentrum Potsdam dargestellt. Laut seinen Untersuchungen sind jene Klimamodelle leider allzu simpel, die Hochwasserereignisse vor allem auf den menschengemachten Treibhauseffekt zurĂŒckfĂŒhren. Deutschen Zusammenfassung seiner Arbeit

Hier einige Tipps bei Hochwasser.
WasserschÀden,
Feuchteprobleme bei einem Haus nach einem Hochwasser mit Bauteilbetrachtung

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