Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

Baulexikon-Begriffe



  

Baustoffkennwerte

Gewünschten Baustoff eingeben
 

Baulinks

Baufirmen & Bauprodukte  


Kapitel

 1. Bauphysik Wärmeschutz
 2. Feuchte Keller/-schutz
 3. Beratung Haussanierung
 4. Baustoffe
 5. Bauberatung/Gutachten
 6. Holzkonstruktionen
 7. Tipps zu Immobilien
 8. Baukonstruktionen
 9. Raumklima / Schadstoffe

ARTIKEL

Betonkorrosion
Beton
Dachgeschossausbau
Hausschwamm
Lehmbau
Mauerwerksbau
Feuchtes MauerwerkSchimpilze
Bebauungsplan und Flächennutzungsplan online abrufen.
Alles zum Bauen
- Baustoffe kaufen
- Beleuchtung kaufen
- Messgeräte kaufen
- Bücher Altbausanierung
- Dachausbau
- Fenster kaufen
- Kamine und Öfen
- Werkzeuge kaufen
- Kindle-Shop

Sport im Altbau mit einer Klimmzugstange

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 25. Februar 2016

Um die täglichen Arbeitsanforderungen zu meistern, ist die Gesundheitserhaltung unseres Körpers sehr wichtig. Neben einer ausreichenden Bewegung ist eine natürliche und gesunde Ernährung erforderlich. Gerade in der heutigen Zeit bewegen wir uns viel zu wenig. Die körperliche Arbeit wurde durch die sitzende Büroarbeit vor dem Computer verdrängt. Durch die einseitige Sitzhaltung kommt es zu Verspannungen und zur einseitigen Belastung der Muskulatur. Durch die fehlende Bewegung und einer ungünstigen Ernährung kommt es auch zur unerwünschten Gewichtszunahme. Einen kleinen Ausgleich bringt der Besuch eines Fitnessstudios nach Feierabend. So schön, wie diese Fitnessstudien sind, aber nicht immer hat man Zeit und Lust am Abend nach der Arbeit sich dort hinzubewegen. Besonders schwer fällt es ein, wenn auch noch Hausarbeiten zu erledigen sind. Wenn man sich auch noch um seine Kinder kümmern muss, dann ist das ohne hin schon aus zeitlichen Gründen kompliziert. An dieser Stelle sollen die Fitnesszentren nicht schlecht gemacht werden, sie haben eine Vielzahl von Vorteilen, zum Beispiel fachliche Anleitung zur Ausführung der Übungen, ein breites Angebot verschiedener Sport- und Übungsgeräte sowie in vielen Fällen auch eine Sauna zur anschließenden Entspannung. Die Anfahrt und die Benutzung umfassen einen zeitlichen Aufwand von mehr als 3 Stunden. Schon die richtige Benutzung der Sauna beansprucht mindestens 2 Stunden. Da man pro Woche schon mindesten dreimal oder besser noch mehr aktiv sein sollte, ist das schon eine ganz schöne zeitliche Belastung.

Täglich sportliche Übungen

Als Alternative aber auch als Ergänzungen sollten täglich sportliche Übungen auch Zuhause ausgeführt werden. Viele Übungen können gleich am Morgen aber auch im Verlauf des Tages ohne Sportgeräte ausgeführt werden. Eine Kombination aus Dehnungs-, Konditions- und muskelaufbauende Übungen lassen sich praktisch fasst an jedem Ort in der Wohnung ausführen.
Sehr praktisch sind eine kleine Handel, als Ersatz kann auch eine mit Sand gefüllte Plastikflasche verwendet werden, oder das Gummiband. Wichtig hierbei ist, dass keine Überbeanspruchung erfolgt aber durch die entsprechende Wiederholung ein Übungserfolg erreicht wird. Diese kleinen Sportgeräte benötigen nicht viel Platz und lassen sehr leicht in jeder Ecke unterbringen.

Übung mit einem Gumminband

Übung mit einer kleinen Handel

Welche Übungen für ein sehr nützlich sind, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Übernehmen sie einfach die Übungen, welche Sie unter fachlicher Anleitung im Fitnesszentrum oder von dem Physiotherapeuten erhalten. Natürlich können Sie sich anhand spezieller Literatur für Gymnastik Ihre eigene Übungen zusammenstellen.

Wer mehr sportliche Aktivitäten ausführen möchte und auch den nötigen Platz in der Wohnung hat, kann sich auch einige Sportgeräte aufstellen. Das sind zum Beispiel ein Hometrainer für das Ausdauertraining oder Klimmzugstangen zum Krafttraining. Bei sehr großem Wohnraum lassen sich natürlich noch viele andere Fitnessgeräte aufstellen. Vor der Anschaffung sollte Sie sich aber auch im Klaren sein, ob Sie diese Geräte auch wirklich ständig benutzen oder nur dazu dienen, um die Gäste zu beeindrucken. Auch hier kann erst einmal nur empfohlen werden, testen Sie die Geräte ausgiebig in einem Fitnessklub, bevor Sie diese kaufen und aufstellen. Vielleicht sind andere Geräte für Ihre täglichen sportlichen Übungen sinnvoller.

Beim Ausdauertraining zu beachten

An dieser Stelle noch eine Ergänzung zum Ausdauertraining. Laufen oder mit dem Rad fahren durch Parkanlagen oder besser durch den Wald sind für die Gesundheit sehr nützlich. Allerdings verhält es sich etwas anders, wenn man sein Jogging neben einer sehr stark befahrenen Autostraße ausführt. Durch den erhöhten Puls und die erhöhte Atemfrequenz nimmt man auch gleichzeitig viele Schadstoffe von den Autoabgasen auf. Dann ist es doch sinnvoll, lieber in der etwas sauberen Luft Zuhause sein Ausdauertraining durchzuführen.

Sportliche Übungen im Altbau

Für das Aufstellen oder die Befestigung von Trainingsgeräten im Altbau sind einige Besonderheiten zu beachten. Der Trittschallschutz einer Holzbalkendecken ist nicht besonders gut. Dem Nachbarn darunter wird es nicht immer gefallen, wenn es an der Decke stärkere Geräusche gibt. Im Rahmen der Altbausanierung erfolgt bei den Decken in vielen Fällen eine schwimmende Verlegung von Holzspanplatten oder Fermacellplatten. Diese Platten liegen auf einer Dämmmatte oder auf einer Schüttung auf. Durch rhythmische Belastungen können diese Platten schwingen. Wie es sich bei Holzbalkendecken mit dem dünnen Betonestrich verhält, kann hier nicht beurteilt werden. Auf jedem Fall sollte das Sportgerät auf eine weiche Unterlage aufgestellt werden. Das Hüpfen oder Springen sollte man ohnehin in einem Mehrfamilienhaus unterlassen.
Das Anbringen von Klimmzugstangen mit mehreren Befestigungsstellen im Altbau ist nicht sehr einfach. Hier muss einiges beachtet werden, damit die Klimmzugstange auch lange an der Wand bzw. an der Decke hält.
Grundsätzlich unterliegt ein Gebäude einer Alterung. Die mineralischen Baustoffe, vor allem die Bindemittel verlieren an Festigkeit. Bei älteren Gebäuden, wo im Mörtel sehr sparsam Kalk verwendet wurde, dort sieht man das „Aussanden“ der Mörtelfugen. Bereits mit geringem Aufwand lassen sich die Ziegelsteine aus dem Mauerverband herauslösen. Besonders lose sind die Steine in dem Mauerwerk, welches ständig einer Feuchtigkeit ausgesetzt ist und wo zusätzlich eine hohe Salzbelastung vorliegt. Das ist in der Regel im Keller der Fall. Bei älteren Mehrfamilienhäusern bestehen die Zwischenwände in den Wohnungen in der Regel aus einer 12er-Bundwand mit Ziegelsteinen. Es befinden sich in der Wand senkrecht ein oder zwei Holzstiele und dazwischen Ziegelsteine. Eine Befestigung der Klimmzugstange an einer solchen Wand ist nicht sehr sinnvoll. Da es je nach Beanspruchen zu Rissen in der Wand kommt. In einigen Fällen befanden sich in diesen Wänden in der Mitte Durchgangstüren. Rechts und links stehen dann die Holzbalken (Stiele). Der Abstand dieser Stiele beträgt etwa ab 90 cm. Natürlich müsste man erst einmal in der Wand die Holzbalken suchen. Am einfachsten geht dies mit einem ganz dünnen Steinbohrer. Natürlich nicht gerade im Sichtbereich, sondern das Anbohren erfolgt unten über der Fußbodenleiste. Die kleinen Löcher lassen sich leicht wieder verschießen. Vielleicht ist auch noch eine alte Bauzeichnung vorhanden und der Standort der Stiele in der Wand kann genau bestimmt werden. Stimmt der Abstand nicht mit dem Abstand der Klimmzugstange überein, so lassen sich über den Putz passende Bretter an die Stiele befestigen. An diesen kann die Klimmzugstange befestigt werden. Sehr sicher ist, wenn sich an der gegenüberliegenden Wandfläche auch ein Brett befindet. Die Klimmzugstange kann dann mit durchgehenden Schraubverbindungen (Gewindestangen) befestigen werden.

Bei einer tragenden Innenwand lässt sich leichter eine Befestigung herstellen. Wie weit hier sogenannte Kraftdübel ausreichen, hängt von der Festigkeit des Mauerwerkes ab. Anders als bei einer ständig gleichmäßigen Last treten hier recht unterschiedlich hohe Zugkräfte auf. Dies hängt natürlich auch vom Gewicht des Sportlers ab und in welcher Intensität er die Übungen ausführt.
Auch hier ist man auf der sicheren Seite, wenn eine durch die Wand durchgehende Befestigung mit einer Gewindestange hergestellte wird. Auf der Gegenseite wird am besten ein kleines Blech direkt auf das Mauerwerk eingesetzt, welches wenigsten 2 oder 3 Ziegelsteine überdeckt. Dieses Blech und die Mutter werden mit Putz überzogen, sodass diese optisch auf der Gegenseite der Klimmzugstange nicht zu sehen sind.

An einer normalen Leichtbauwand (Metallständerwand) ist eine Befestigung der Sportgeräte nicht möglich. Es sei, diese Wände sind extra dafür erstellt worden.

Sind die Deckenhöhen nicht zu hoch, dann können die Klimmzugstangen auch an der Decke befestigt werden. Der Abstand der Deckenbalken liegt in der Regel bei circa 75 cm. Passt der Abstand nicht, so ist die Klimmzugstange dann längst an einem Deckenbalken zu befestigen. Ist eine andere Richtung vorgesehen, dann ist eine Hilfskonstruktion zu erstellen, an welcher dann die Klimmzugstange befestigt wird. Zu beachten ist auch, dass eine Befestigung an einer abgehängten Decke nicht möglich ist. Die abgehängte Decke dient zur Verbesserung des Schallschutzes. Wird diese unterbrochen, so stellt die Befestigung dann eine Schallbrücke dar.

Was ist noch zu beachten

Wie bereits oben beschrieben, stellt das Anbringen einer Klimmzugstange oder vergleichbare andere Geräte einen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz. Es erfolgt eine wesentliche höhere Belastung als zum Beispiel bei der Befestigung eines Hängeschrankes in der Küche. Sollte Sie zur Miete wohnen, dann sollten Sie den Eigentümer informieren und um seine Zustimmung bitten. Gerade beim Bohren für Befestigungsmittel muss man auch darauf achten, dass sich in der Wand nicht elektrische oder Wasserführende Leitungen befinden.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Die Erholung und Wellnessoase Zuhause

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 24. Januar 2016

Gesundheit ist ein wichtiger Einflussfaktor auf die Leistungsfähigkeit. Daher hat die Gesundheitserhaltung einen wichtigen Stellenwert in unserem alltäglich Leben. Zur Gesundheitserhaltung gehören nicht nur die gesunde Ernährungsweise und eine ausreichende Bewegung (Sport), sondern auch eine gesunde Wohnumwelt.

Das Bad als Wellnessoase

Ist die eigene Wohnung oder das Haus ausreichend groß, so kann man sich eine kleine Wellnessoase einrichten. Mittelpunkt dabei ist ein schönes geräumiges Bad, wo man sich wohlfühlen und von der anstrengenden Arbeit erholen kann.
Mit einer großzügigen und individuellen dekorativen Gestaltung lassen sich schöne Erholungsbäder errichten. Im Mittelpunkt stehen eine schöne Badewanne oder ein Whirlpool und eine passende Dusche. Bei kleineren Räumen lassen sich individuelle Duschen geschickt einbauen. Mit passenden Glasprofilen lassen sich praktische alle Formen und Größen eine Duschtrennwand herstellen. Unter Glasduschen von Glasprofi24 können Sie sich vielfältige Variante einer Duschwand anfertigen lassen. Das ist dann genau das Richtige, wenn die Angebote auf dem Baumarkt nicht passgerecht in die Nische oder zur vorhandenen Badewanne passen. Steht genügend Raum im Bad zur Verfügung, so lässt sich auch eine Walk-in-Lösung realisieren.

Duschwände aus Glas
Bild von glasprofi24.de

Mit der passenden Auswahl der Wandfliesen lassen sich bestimmte Details und Wandabschnitte hervorheben. Auch wenn die Wandfliesen bis zur Decke reichen, so ist das für das Raumklima bezüglich der Feuchteregulierung nicht günstig. Es sollten wirklich nur diese Wandflächen mit dichten Beschichtungen, wie Fliesen, Folien, Spiegel o. ä., versehen werden, wo Spritzwasser hinkommt. Für eine gute Feuchteregulierung der Raumluft sollten so viele Wandflächen mit diffusionsoffenen Beschichtungen erhalten bleiben, wie es möglich ist. Diese nehmen die während des Duschens oder des Badens anfallende hohe relative Luftfeuchte auf und geben diese später wieder an die Raumluft ab. Damit vermeidet man eine längere hohe relative Luftfeuchte. Natürlich muss auch korrekt gelüftet werden. In der Raumluft befinden sich ausreichend viele Mikroorganismen. Warme und feuchte Luft fördert zusätzlich das Wachstum der Schimmelpilze. Eine hohe Schimmelbelastung in der Raumluft ist normal kaum erkennbar. Diese ist mit dem Schimmelbelag auf einer kalten Außenwandoberfläche nicht zu verwechseln. In den Duschen der Hallenbäder kann man ab und zu dunkle Siliconfugen vorfinden. Das ist ein sicheres Zeichen, dass eine hohe Schimmelpilzbelastung vorliegt. In den heimischen Bädern sind solche Schäden Ausnahmen, da ja auch weniger Wasserdampf anfällt. Eine heimische Wellnessoase sollte zur Erholung dienen, dazu gehört aber auch eine schadstoffarme Luft. In diesem Zusammenhang fällt mir auch das Putzen ein. Chemische Keulen (Putzmittel) gehören nicht in einen Haushalt. Auch, wenn eine hervorragende Putzeigenschaft von dem Hersteller versprochen wird. Es gibt zahlreiche Putzmittel auf natürlicher Basis. Ein solches besteht aus Apfelsinenschalen, welches mit Apfelessig aufgegossen wird. Nach 4 Tagen wird diese Flüssigkeit in eine Handspritzflasche gefüllt. Es putzt recht gut, verbreitet eine frische Raumluft und entlastet die Haushaltkasse.

Schönes Bad auf myhome.ru
Bild von http://www.myhome.ru

Fitnessraum Zuhause

Neben der Wohlfühloase ist es sehr sinnvoll einen Raum oder eine Ecke in der Wohnung bzw. im Haus zu haben, wo man täglich ein paar sportliche Übungen ausführen kann. Es müssen nicht immer teure Geräte sein. Ein kleiner Teppich reicht in vielen Fällen bereits aus, um einige Körperübungen ausführen zu können. Je nach Betätigungsdrang und des zur Verfügung stehend Platzes sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Nach den Übungen ist es natürlich praktisch, sich in dem bereits oben genannten Bad zu duschen und auch wieder zu entspannen.

Die richtige Wandbeschichtung

Natürlich ist der richtige Baustoff von entscheidender Bedeutung für ein gesundes Raumklima. Nur, wenn das Haus bereits steht, so kann nachträglich wenig an der Konstruktion geändert werden. Als Mieter hat man dann in Absprache mit dem Vermieter nur die Möglichkeit eine geeignete Wandbeschichtung auszuwählen. Aktuell dient als Wandbeschichtung Dispersionsfarbe auf Raufasertapete. Damit diese möglichst an allen Stellen korrekt weiß ist, kommt natürlich mehr Farbe auf die Tapete als notwendig. Die Maler möchten schließlich nicht noch einmal kommen und Nachbesserung ausführen. Aber durch diese Farbe und die Schichtdicke wird kaum noch Feuchtigkeit aufgenommen und in die Wand weitergeleitet. Gerade bei dieser Beschichtung kommt es sehr oft zu den Schimmelpilzschäden. Die Bezeichnung der Stoffeigenschaften „diffusionsoffen“ ist ein dehnbarer Begriff. Sie sollten auch wissen, dass den Dispersionsfarben Fungizide beigemischt werden, damit sie nicht so schnell schimmeln. Besser sind Wandbeschichtungen ohne Tapete mit Silikatfarbe, Kalkfarbe oder andere ökologische Farben. Geleimte Kreide bzw. Leimfarbe ist nicht so weiß und hält nur wenige Jahre. Holzverkleidungen oder Kork sind natürliche Baustoffe, welche gut das Raumklima regulieren. Wandteppiche und große Wandvorhänge sind dekorativ und beeinflussen die Raumakustik. Ihr Nachteil, sie sind Staubfänger und müssen entsprechend gepflegt werden.

Die richtige Raumgröße für das Schlafzimmer

Natürlich es ist sehr praktisch, wenn man vom Schlafzimmer durch eine Tür gleich in das Bad gelangt. Es ist unverständlich, warum heute die Planer die Schlafzimmer bezogen auf das Raumvolumen so klein planen. Bei einer vorgegebenen Wohnungsgröße soll das Wohnzimmer möglichst groß sein. Dann bleibt nicht mehr viel Platz für das Schlafzimmer. Während der Schlafphase werden durch die Bewohner jedoch genügend Feuchtigkeit, CO2 und andere Stoffgemische abgegeben. Die Feuchtigkeitsabgabe während der Schlafphase von circa 1 Liter pro Person soll nicht unterschätzt werden. Sind die Räume zu klein, so muss auch in der Nacht immer gelüftet werden. Aufgestellte große Schränke oder Raumabtrennungen für die Kleidung verringern zusätzlich das Raumvolumen. Das Ergebnis der Schimmelauswertung auf dieser Webseite zeigt, dass mehr als 70 % der Schimmelschäden im Schlafzimmer auftreten. Wozu eine eigene Wellnessoase in der Wohnung, wenn man 8 Stunden tägliche einer Schadstoffbelastung ausgesetzt wird.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

Haushaltsauflösungen

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 15. Januar 2016

Es gibt recht unterschiedliche Gründe für eine Haushaltsauflösung. Meistens wird als Erstes an die Auflösung des Haushaltes eines nahen Verwandten gedacht. Anders wie frühe hat man heute selbst bereits einen kompletten Haushalt. Die Möbel werden kaum noch vererbt, außer einige antike Stücke. Sicherlich werden aus den Haushaltsgegenständen einige Einzelstücke als Andenken ausgewählt. Was aber mit den teilweise noch schönen und brauchbaren Haushaltsgegenständen machen? Zum Wegwerfen sind viele Sachen einfach zu schade. Professionelle Haushaltsauflösungen
sind spezialisierte Dienstleister, die nicht nur Entrümpeln, sondern auch ausgewählte Sachen einer Verwertung zuführen, zum Beispiel über An- und Verkauf gut erhaltene Sachen verkaufen. Ich habe mir ab und zu selbst passende Einzelstücke in diesen speziellen Läden gekauft. Einzelstücke, welche über den Verkauf von Neuwaren nicht erhältlich waren. Solche spezialisierte Unternehmen bieten aber auch Produkte nicht nur aus der Haushaltsauflösung an, sondern auch Möbel und andere Haushaltsgegenstände aus Konkursmassen oder Restbestände aus Ladenschließungen. Also vollständige ungenutzte Neuwaren zu einem niedrigen Preis.

kleiner Schrank
So einen kleinen passende Schrank bekommt man eben nur im An- und Verkauf.

Es werden nicht nur Haushalte aufgelösten, sondern ebenso fallen ähnliche Aufgaben bei einem Umzug in eine andere Wohnung an. Erst wenn man umzieht, merkt man, was sich so alles angesammelt hat. Auch einige lieb gewordene Möbelstücke passen einfach nicht in die neue Wohnung. Meistens macht man die Wohnungssuche auch davon abhängig, ob die vorhandenen Möbel einschließlich der großen Haushaltsgegenstände in die neue Wohnung passen.
Nicht in jedem Fall passen die eigenen Haushaltsgegenstände alle in die neue Wohnung.

Ein Umzug sollte in der Regel auch wegen der doppelten Mietzahlung während dieser Zeit sehr schnell erfolgen. Eine Umzugsfirma hilft beim Umzug. Sie berät auch und stellt viele nützliche Verpackungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aber alles, was übrig bleibt, muss auch noch entsorgt oder eventuell verwertet werden. Abstellkammern oder Keller bereiten meistens eine Überraschung. Es tauchen Gegenstände auf, an welche man seit langer Zeit nicht mehr gedacht hat. Spezialisierte Dienstleister für Haushaltsauflösung übernehmen nicht nur die Beseitigung der restlichen Gegenstände, sondern übernehmen auch die Endreinigung bzw. eine Renovierung. Das ist nicht nur eine zeitliche Entlastung. So können Sie sich auf die Einrichtung der neuen Wohnung konzentrieren und ebenso einen kurzfristigen Termin zur Wohnungsübergabe der alten Wohnung vereinbaren.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

Die richtige Tischbohrmaschine für den Eigenheimbauer.

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 12. Januar 2016

Beim Bau des Eigenheims, der Renovierung der Wohnung oder beim Umbau des Hauses helfen die richtigen Werkzeuge bei der schnellen und qualitätsgerechten Ausführung. Auch wenn man die Arbeiten in der Freizeit ausführt, so spielt trotzdem die Zeit ein Kostenfaktor. Das ist gerade bei Ausbauhäusern zu beachten. Viele Bauherrn denken, dass sie durch einen hohen Eigenanteil viel Geld sparen. Das ist in dem Fall richtig, wenn der Bauherr auch das entsprechende handwerkliche Geschick hat und sich in der Ausführung des jeweiligen Handwerks gut auskennt. Es ist nicht sehr sinnvoll, wenn Sie für eine bestimmte handwerkliche Ausführung die 3 oder 4-fache Zeit benötigt als ein spezialisierter Handwerker. In dieser Zeit könnten Sie eine andere Arbeit ausführen und mit einem Teil des erzielten Entgeltes diese Leistungen bezahlen. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn spezielle elektrische Werkzeuge benötigt werden. Einige Werkzeuge können in den Baumärkten ausgeliehen werden. Bei erforderlichen Präzisionswerkzeugen, wenn diese zum Ausleihen angeboten werden, ist das schon schwieriger.

Im Haushalt Löcher bohren

Bohrmaschinen sind heute kaum noch aus einem Haushalt weg zudenken. In einem Eigenheim oder in einem Garten fallen immer einmal Bohrarbeiten an. Wenn gelegentlich Dübel zur Befestigung von Gegenständen oder Möbelteile in eine Wand gesetzt werden, reicht eine Schlagbohrmaschine aus. Allerdings gibt es bei Stahlbetonwänden schon Probleme. Wenn viele Löcher in diese harten Wände gebohrt werden müssen, dann erleichtert ein Bohrhammer auf jedem Fall die Arbeit.

Es gibt aber auch eine Vielzahl andere Löcher in Holz- oder Metallteile zu bohren.

Bohrer

Wenn diese Löcher korrekt ausgeführt und in größerer Stückzahl gebohrt werden müssen, ist eine Ständerbohrmaschine sehr sinnvoll. Wenn man mit der Hand Löcher bohrt, dann erfordert dies schon etwas Übung. Werden Löcher in Metallteile gebohrt, dann bietet die entsprechende Ständerbohrmaschine eine spürbare Erleichterung.

Informationen, welche dieser elektrischen Geräte für die jeweiligen Arbeiten geeignet sind, bietet das Tischbohrmaschinen Testportal.
Ich habe selbst 3 verschiedene Tischbohrmaschinen. Jede lässt sich unterschiedlich bedienen. Das hängt von den Einstellmöglichkeiten der Höhe ab. Auch lassen sich die Bohrlochtiefen einstellen. Ebenso so wichtig ist der Hebel, mit dem die Bohrmaschine abgesenkt oder der Tisch angehoben wird.

Mit einer Hand kann das Werkstück korrekt gehalten oder in eine Spannvorrichtung einspannt und auf den Bohrtisch aufgesetzt werden. Der Bohrer kann exakt auf die Körnung aufgesetzt und das Loch millimetergenau hergestellt werden. Durch den Hebel kann ein „gefühlvoller“ Druck ausgeübt werden. Bei größeren Löchern ist ein Vorbohren mit einem kleineren Bohrer erforderlich. Mit ein paar Tropfen Öl wird die Schnittfläche des Bohrers abgekühlt. Je sorgsamer man diese Arbeiten ausführt, so länger halten auch die Bohrer. Bohrt man Löcher mit der Hand, so können gerade kleinere Bohrer schnell beim Verkanten abbrechen. Auch ist die Gefahr des „Ausglühens“ größer. Glühen die Schnittstellen der Bohrer, so verlieren diese an Härte und schneiden nicht mehr richtig.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

Der geeignete Kühlschrank für die Küche

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 31. Dezember 2015

Die Küche hat in jedem Land aber auch in unterschiedlichen Regionen traditionell eine andere Funktion. Eine Funktion der Küche ist die Bereitung von Speisen. Sie dient aber auch zum Aufenthalt, wo sich die Bewohner viele Stunden aufhalten. Je nach Verwendung erfolgt die Einrichtung des Raums mit entsprechenden Möbeln.

Unabhängig davon sind zwei wichtige Haushaltsgegenstände nicht mehr wegzudenken. Das ist einmal ein Herd und ein Kühlschrank.

Welchen Herd man benötigt, hängt von der Kochgewohnheit ab. Wenn gelegentlich einmal ein Spiegelei gebraten wird, reicht bereits eine einfache Kochplatte aus. Dagegen ist ein Ceranfeld energetisch sparsamer und lässt sich auch leichter pflegen. Ist dafür aber auch teurer. Wer dagegen nur Fertigessen bereitet, vielleicht aus Zeitmangel, dann ist auch eine Mikrowelle ausreichend. Jedes große Haushaltgerät benötigt Platz. Bei einer kleinen Küche ist das schon eine Überlegung wert, ob man sich ein Kochherd hinstellt, wenn dieser nur sehr selten benötigt wird.

Die Größe eines Kühlschranks hängt von den Essgewohnheiten ab. Fleisch und Wurstwaren, Joghurt und andere Milcherzeugnisse benötigen zur Lagerung eine niedrige Temperatur. Aber wesentlich mehr Platz benötigen Obst und Gemüse. Die modernen Wohnungen haben keinen Speiseschrank oder einen kühlen Keller mehr. Irgendwo müssen dann die Nahrungsmittel gelagert werden. Hat man die Lebensmittelgeschäfte bzw. den Supermarkt direkt um die Ecke, dann braucht man auch nicht „große Vorräte“ einkaufen. Anders sieht es aus, wenn man auf dem Dorf wohnt und viele Kilometer zum Einkaufen fahren muss. Bevor man einen neuen Kühlschrank kauft, sollte man sich im Klaren sein, für welche Lebensmittel wird dieser benötigt und welche Mengen sollen gelagert werden. Unter dem Ratgeber http://kuehlschrankkaufen.net erfahren Sie alle wichtigen Eigenschaften verschiedener Kühlschränke. Anders als bei den anderen Haushaltsgroßgeräten arbeitet der Kühlschrank 24 Stunden am Tag. Er benötigt immer Strom. Auch wenn ein energieeffizienter Kühlschrank gekauft wird, aber viel zu groß ist, wird mehr Strom benötigt als notwendig. Dazu benötigt er auch viel Platz. Er soll auch nicht an einem warmen Platz, wie neben der Heizung oder dem Herd aufgestellt werden. Ebenso ist ein Standort neben dem Fenster nicht geeignet, wenn die sommerliche Sonne die Oberflächen des Kühlschrankes viele Stunden erwärmt.

Heute hat der Kühlschrank zusätzlich ein mehr oder weniger großes Tiefkühlteil. Hier ist ebenso zu entscheiden, wozu wird dieser Tiefkühlschrank benötigt oder wird lieber gleich eine Tiefkühltruhe benötigt. Letztere lässt sich einem Haus mit Keller gut unterbringen. In einer Wohnung kann das schon eng werden. In der Stadt Lahr hatte ich bei einer Begutachtung gesehen, dass der Tiefkühlschrank sich im Kinderzimmer befand. Die Geräusche sind nicht gerade für den Schlaf der Kinder günstig.

Kühlschrank
Bild: finnotes.com

Bevor der neue Kühlschrank gekauft wird, muss man wissen, wo er aufgestellt und ob dieser Typ wirklich effektiv benutzt wird. Ein anderer Kühlschrank kann vielleicht viel zweckmäßiger sein.
Nur ein Beispiel. Meine Eltern brauchten einen schmalen Kühlschrank für ihr Sommerdomizil. Die Tür des Wohnwohnwagens ist sehr schmal und der Kühlschrank aus dem Vorraum sollte im Winter dort abgestellt werden.

In der Ukraine haben wir einen Kühlschrank mit einem Aggregat, welches die beiden Teile Kühlschrank und Tiefkühlschrank betreibt. Das ist wie bei jedem anderen Kühlschrank auch. Aber jeder Teil kann für sich allein betrieben werden. Wenn man einige Tage nicht Zuhause ist, dann kann das Kühlschrankteil abgeschalten werden und es arbeitet nur der Tiefkühlschrank oder auch umgekehrt. Hier in Deutschland werden diese japanischen Geräte nicht angeboten.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

Vorteile bei der Reinigung mit einem Hochdruckreiniger

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 19. Dezember 2015

Die korrekte Reinigung von Oberflächen mit Drahtbürste, Metallbesen, Spachtel oder Schleifpapier bedarf einen hohen Arbeitsaufwand. Diese lassen sich durch den Einsatz von Maschinen erleichtern. Spezielle Drahtbürsten lassen sich in die Bohrmaschine oder in den Akkuschrauber einspannen. Der Schwingschleifer oder der Tellerschleifer an der Flex sind behilflich bei der Entfernung von Farbresten an Holz oder an Metalloberflächen. Mit dem Handschleifbrett oder dem Schwingschleifer lassen sich verschiedene Wandoberflächen glätten bzw. alte schmutzige Oberflächen säubern. Aber mit dieser mechanischen Säuberung wird die Oberflächenschicht entfernt. Wird ein tragfähiger Untergrund für eine neue Beschichtung benötigt, dann ist dies sinnvoll, da die raue Oberfläche für die neue Beschichtung tragfähig wird. Aber nicht alle Oberflächen können mechanisch bearbeitet werden, da die obere Struktur beschädigt wird. Bei Keramikfliesen an der Wand oder auf dem Fußboden dürfte dies sehr einleuchten. Hier wünscht man sich keine Kratzer auf der Oberfläche. Das Gleiche gilt auch für viele andere Oberflächen, welche erhalten bleiben sollen, wie Klinkerfassaden oder Stuckelemente. Alternativ gibt es eine Säuberung mit Waschmittel oder bestimmte Chemikalien. Für kleine Flächen ist eine solche Anwendung möglich. Die Waschlaugen und die Chemikalien müssen wieder aufgefangen und nach der Reinigung von der Oberfläche abgewaschen werden. Diese dürfen nicht in die Umwelt gelangen.
Bei den Chemikalien besteht zusätzlich auch noch die Gefahr, dass diese in die Poren der porösen Baustoffe eindringen. Hierzu gehören alle Mauersteine, Natursteine, Putze und auch Beton.
Neben einer möglichen langfristigen Materialschädigung vorwiegend an der Oberfläche können im Innenbereich auch gesundheitliche Beeinträchtigungen für den Bewohner auftreten. Beim Einsatz von Chemikalien zur Reinigung ist daher eine hohe fachliche Kompetenz erforderlich und die Verarbeitungsvorschriften sind konsequent einzuhalten. Für die Reinigung von großen Flächen sind diese Verfahren nicht geeignet.

Die Reinigung von porösen Wandoberflächen, welche mit Graffiti beschmiert wurden, ist nicht einfach. Die sinnvollste Methode ist die mechanische Entfernung der Oberflächenschicht mit der Farbbeschichtung. Das betrifft eine teilweise Entfernung der Putzoberfläche. Die Putzoberfläche und die Farbbeschichtung müssen wieder neu aufgebaut werden. Das ist eine sehr kostenaufwendige Maßnahme. Die Graffitifarbe auf der Wandoberfläche verschließt die Poren der Wandoberfläche. Wird diese Stelle nur überstrichen oder die Farbe durch Lösungsmittel entfernt, so bleibt an diesem Teil der Oberfläche die Porenstruktur verschlossen. Der Feuchteaustausch zwischen der Wand und der Umgebung wird an dieser Stelle behindert. Bei einer kunststoffmodifizierten Putzoberfläche oder einer Thermohaut spielt das dagegen kaum keine Rolle. Dies Wandoberflächen sind ohnehin dicht und behindern den Feuchtetransport nach außen.

Graffiti auf einer Fassadenoberfläche

Der Einsatz eines Hochdruckreinigers hat eine Vielzahl von Vorteilen.

Die Säuberung der Oberflächen geht relativ schnell und der Wasserstrahl ist für die Umwelt nicht bedenklich. Es können fast alle Oberflächen gereinigt werden, ohne die Oberflächenstruktur mechanische zu zerstören. Die wichtige Porenstruktur der porösen Oberfläche der Wände bleibt erhalten. Das ist gerade bei der Säuberung von Natursteinen und der Klinkerfassade wichtig.
Im hochdruckreiniger-ratgeber.de werden die wichtigsten Eigenschaften der Hochdruckreiniger beschrieben. Durch spezielle Zusatzteile können verschiedenste Reinigungsarbeiten ausgeführt werden. Durch den hohen Druck werden auch alle losen Teile an der Oberfläche, wie alte Farbe oder lose Putzteile gelöst. Werden Fassadenoberflächen gereinigt, so muss anschließen aber auch eine genügend lange Zeit für eine Abtrocknung eingeplant werden. Die eingetragene Feuchtigkeit aus der Wandkonstruktion muss wieder abtrocknen. Danach kann erst eine Farbbeschichtung aufgetragen werden. Das gleiche gilt auch für die Herstellung eines Wärmeverbundsystems. Bei einem von mir begutachteten Objekt hatte man dies nicht beachtet. Die durch den Hochdruckreiniger in das Mauerwerk eingebrachte Feuchtigkeit konnte durch die äußere Wärmedämmung (Styroporplatten) nicht mehr entweichen. Durch die Diffusion des porösen Baustoffs (Ziegelsteine) wanderte die Feuchte nach innen. In den Räumen des Mehrfamilienhauses lag eine lange Zeit eine Luftfeuchte von über 80 % vor. Die Folgen kann man sich ausmalen. Bei der technologischen Planung bei der Sanierung einer Fassade ist dies im Bauablauf zu berücksichtigen. Es ist zwar richtig, das Außengerüst steht einmal und die Kosten sollen nicht ansteigen. Aber physikalische Gesetze lassen sich nicht einfach überlisten. Soll auf eine Fassade eine Dämmung aufgebracht werden, dann kann eben keine Reinigung des Untergrundes mit einem Hochdruckreiniger erfolgen, sondern in diesem Fall ist ein anderes Verfahren auszuwählen.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

Energiesparen durch die richtige Auswahl der Heizung und der Reglung

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 23. Oktober 2015

Auch wenn vorübergehend die Öl- und Gaspreise gegenüber den Vorjahren etwas gesunken sind, so wird dies nicht ein Dauerzustand sein. Wegen der aktuell politischen Lage wird sehr viel Geld benötigt. Das Geld erhält man über eine Erhöhung der Mineral-, Energiesteuer und weitere Abgaben. Dagegen können Sie kaum etwas machen. Ihnen bleibt nur die Möglichkeit zum Energiesparen einer konsequenten energiewirtschaftlichen Nutzung Ihres Gebäudes und natürlich auch Ihres Fahrzeuges.

Unter Heizkörperthermostat Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten und welche speziellen Thermostate es gibt, um effektiv die Raumtemperatur zu regeln. Aber ein Thermostat kann nicht zaubern, sondern macht genau nur das, wie er eingestellt wird. Wird er auf 24 °C eingestellt, so sollte im Raum eine Raumtemperatur von 24 °C vorliegen. Ein Grad weniger, bedeutet etwa 5 % weniger Heizenergie. Also sollten Sie eine Raumtemperatur wählen, in der Sie sich wohlfühlen, wo es nicht zu warm aber auch nicht zu kalt ist.

Wärmespeicherung und die Raumlufttemperatur

Intelligente Thermostate regeln die Zimmertemperatur nach Bedarf. Also in der Nacht und am Tag, wenn Sie auf Arbeit sind, kann auch eine niedrigere Raumtemperatur vorliegen. Aber beachten Sie, wenn diese zu niedrig ist, dann müssen die abgekühlten Wände und Möbel wieder erwärmt werden. Diese speichern Wärme und geben diese dann auch wieder an die Raumluft ab. Es kann unter Umständen auch passieren, dass Sie für das „Aufwärmen“ der Wände so viel Wärmeenergie benötigen, wie sie durch die Nachtabsenkung eingespart haben.

Vor einigen Jahren hatte mir ein Mitarbeiter einer Hausverwaltung gesagt, dass sein Nachbar wegen der Nachtabsenkung wesentlich mehr Wärmeenergie benötigt als er. Diese Aussage kann man nur schlecht überprüfen, da das Nutzungsverhalten ebenso eine entscheidende Rolle spielt. Wie groß die Temperaturdifferenz bei einer Nachtabsenkung für Ihr Haus bzw. Wohnung und Ihrem individuellen Nutzungsverhalten ist, müssen Sie langfristig selbst herausfinden.

Alle Körper geben eine Wärmestrahlung ab. Hat die massive Wand eine niedrige Oberflächentemperatur, so empfinden wir diese als kalt. Diese „Kältestrahlung“ ist für uns unangenehm. Die Lufttemperatur im Raum wird daher meistens erhöht. Daher ist bei Räumen mit massiven Wänden eine annähernd gleiche Temperatur einzuhalten. Bei Leichtbaukonstruktionen speichern die Wände nur sehr wenig Wärme. Hier nimmt bei einer Erhöhung der Lufttemperatur die Oberflächentemperatur der Wände sehr schnell deren Temperatur an. Hier gibt es die „Kältestrahlung“ nur für kurze Zeit. Eine Temperaturabsenkung ist bei dieser konstruktiven Ausführung der Gebäude sinnvoll.

Die Konvektionsheizung und die Strahlenheizung

Die Konvektionsheizkörper werden oft mit einer Strahlungsheizung verwechselt. Bei der Konvektionsheizung strömt die Luft an der Oberfläche entlang und nimmt Wärme auf. Es entsteht eine Luftwalze im Raum. Das Problem dabei ist nur, dass an der Decke eine höhere Lufttemperatur und in den Ecken über den Fußboden eine niedrige Temperatur vorliegt. Die absolute Luftfeuchtigkeit bleibt aber gleich. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf. Bei unterschiedlichen Temperaturen liegen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten im Raum vor. In den unteren Wandabschnitten kann es so im Extremfall zu einer Tauwasserbildung an der Wandoberfläche kommen. Erkennbar ist dies bei einer Schimmelpilzbildung. Wobei eine Schimmelbildung bereits bei einer höheren relativen Luftfeuchtigkeit von über 80 % erfolgen kann.

Besser ist eine Strahlungsheizung, wie sie bei dem guten alten Kachelofen, bei einer Wandheizung oder Fußbodenheizung vorhanden ist. Hier gibt es nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen der Luft über den Fußboden und an der Decke. Für die Bewohner ist dies auch eine angenehme Raumtemperatur, da es an den Füßen nicht kalt ist. Bei gleicher Behaglichkeit kann natürlich die Lufttemperatur auch etwas niedriger sein als bei einer Konvektionsheizung.

Wie bereits oben genannt, spart man mit jedem Grad etwa 5 % Heizenergie ein. Bei der Installation einer neuen Heizungsanlage (Heizkörper) sollte man auch darauf achten. Hier liegt neben der richtigen Reglung ein Potenzial, um Wärmeenergie einzusparen.

Komfortable Temperaturreglung

Komfortabel ist auch der Einsatz eines neuen Funk-Heizkörperthermostat. Man muss nicht von Heizkörper zu Heizkörper laufen und das Thermostat kontrollieren bzw. einstellen. Die Einstellung und Überwachung erfolgt von einer zentralen Stelle. Das System erkennt auch, wenn ein Fenster geöffnet ist. Es ist auch besonders interessant, wenn Sie einige Tage in den Urlaub fahren oder sich auf einer Dienstreise befinden. Es regelt die Raumtemperatur herunter und überwachst auch die Höhe der Temperatur. Das ist besonders im Winter wichtig, damit nicht eventuell Frostschäden entstehen. In unserer Klimazone ändern sich die Außentemperaturen relativ schnell. Es wird sowohl eine starke Abkühlung oder im umgekehrten Fall eine starke Überhitzung der Räume vermieden. Eine Reglung ist auch durch eine Fernsteuerung von unterwegs möglich. Natürlich ist jeder Komfort vom Preis abhängig. Daher sollte Sie vor dem Kauf auch genau wissen, für welchen Zweck und welche Steuerungsanlage Sie benötigen.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

Das passende Hygrometer

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 14. Oktober 2015

Es gibt sehr unterschiedliche Hygrometer. Ein sehr einfaches Gerät ist das kleine Wetterhäuschen mit der Frau und dem Mann. Abhängig, ob schönes Wetter ist oder Regen kommt, steht einer dieser kleinen Figuren vor der Tür des Häuschens. Für die Messung der relativen Luftfeuchtigkeit in der Wohnung eignet sich so ein Gerät natürlich nicht. Etwas genauer waren dann die tellergroßen Geräte mit Zeiger, welche an die Wand gehängt wurden. Oft bestanden diese aus zwei Messgeräten, einem Barometer und einem Hygrometer. Die Aufgabe dieser Geräte bestand darin, Auskunft über das Wetter zu geben. Die Raumluft in einer Wohnung steht immer in Wechselwirkung mit der Außenluft. Ist die Außenluft trocken, so ist es auch in der Wohnung trocken und natürlich auch umgekehrt. Mit der energetischen Sanierung der Wohngebäude werden diese immer dichter. Es erfolgt nur noch ein geringer Luftaustausch. Das gilt nicht nur für den Winter, sondern besonders für die wärmere Jahreszeit.

Jeder kennt die schwülwarme Luft kurz vor einem Gewitter. Die relative Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, oft um 80 % oder mehr. Wenn diese warme Luft durch ein offenes Fenster oder eine Tür in das Gebäude einströmt, dann steigt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell auf über 80 %. Bei einer guten Wandkonstruktion wird kurzzeitig durch Adsorption die Feuchtigkeit wie ein kleiner Schwamm aufgenommen. Die Luftfeuchtigkeit in diesen Räumen ist dann nicht so hoch. Aber diese Feuchtigkeit wird gespeichert und wird später wieder an die Raumluft abgegeben. Aber an kühleren Wandoberflächen kommt es zu einer Kondenswasserbildung. In dieser sommerlichen Situation kann man fast zusehen, wie das Brot und andere Lebensmittel verschimmeln. Auch an Einrichtungsgegenstände kann sich schnell ein Schimmelbelag bilden.

Wir haben in unserem Lehmhaus auf der Nordseite neben dem Eingang einen kleinen Raum für die Garderobe. Der Raum ist immer kühl. Wegen der frischen Luft ist das Fenster immer etwas offen. So kommt gerade im Sommer Feuchtigkeit in diesen Raum. Einige der Lederhandschuhe im untersten Schubkasten haben dadurch einen Schimmelbelag bekommen.

Ich möchte mit diesem kleinen Beispiel nur sagen, die Schimmelgefahr im Sommer ist viel größer als im Winter. Die Mikroorganismen und hierzu gehören auch die Schimmelpilze wachsen am besten bei einer Temperatur um 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit ab 80 %. Im Winter wird zwar an einer kalten Wandoberfläche schnell eine hohe Feuchtigkeit erreicht, aber hier liegt nur eine niedrige Oberflächentemperatur vor. Bei dieser wachsen die Schimmelpilze weniger schnell. Treten im Winter optisch Schimmelschäden auf, z. B. hinter Schränken an einer Außenwand, so befinden sich die Schimmelpilze lokal an diesen Flächen. In der Raumluft sind diese dagegen nur gering vorhanden. Natürlich schweben einige Sporen und Pilzteilchen durch die Raumluft und können die Gesundheit gefährden. Man soll auch solche Situation nicht unterbewerten. Im Winter reicht es oft schon für eine Schimmelbildung aus, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50 – 60 % liegt. Das sind raumklimatische Bedingungen, wo wir uns wohlfühlen. Eine genaue Messung der Raumluftfeuchtigkeit ist daher erforderlich, damit die relative Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig ist aber auch nicht zu hoch. Hier können Sie zum Beispiel Testberichte auf dieser Ratgeber-Seite
zu Hygrometer ansehen und sich ein geeignetes Messgerät auswählen. Diese Messgeräte helfen Ihnen beim richtigen Lüften. Bei einem angeklappten Fenster erfolgt nur ein geringer Luftaustausch, und wenn das Fenster lange offen ist, kühlt nicht nur die Raumluft ab, sondern auch die Innenwände. Ein guter Luftaustausch erfolgt bei vollständig geöffnetem Fenster. Das Fenster braucht je nach Temperaturunterschied nur wenige Minute geöffnet werden. Dabei kühlen die Innenwände kaum ab und müssen nicht wieder erwärmt werden.

Aber auch in der warmen Jahreszeit muss richtig gelüftet werden, damit die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen so gering wie möglich ist. Diese sollte etwa zwischen 50 bis 60 % betragen. Bei dieser relativen Luftfeuchtigkeit kommt es in der Regel nicht zu einer höheren Schimmelpilzbelastung in den Wohnräumen. Aber auch zu dieser Jahreszeit macht es viel Sinn auf die Anzeige des Hygrometers zu sehen. Dieses zeigt gleich an, ob die Luftfeuchtigkeit außen sehr hoch ist und eine längere Lüftung nicht sinnvoll ist. Es ist nur ein Luftaustausch zur Reduzierung der Schadstoffe in der Zimmerluft erforderlich. Besonders dann ist eine Kontrolle erforderlich, wenn im Frühjahr die dicken Mauerwerke in der Erdgeschosswohnung, im Kellergeschoss oder bei einem Mauerwerk aus Natursteinen noch kühl sind und die Gefahr einer Kondenswasserbildung groß ist.

Für die Technikfreunde gibt es auch Hygrometer auch für das Smartphone.
Es gibt Hygrometer APP zur Installtion auf das Smatphone. Einige APP sind konstenfrei. Bei der Auswahl des Hygrometers ist dann darauf zu achten, das das Gerät mit dem APP kompatibel ist und mit einem Bluetooth ausgestattet ist. Das ist erforderlich, damit ohne Probleme ein Datenaustausch zwischen dem Smartphone und dem Hygrometer erfolgen kann. So kann ganz bequem aus dem Wohnzimmer schnell die relative Luftfeuchte in den anderen Räumen überwacht und kontrolliert werden.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

Energie sparen

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 7. Oktober 2015

Das Thema Energie sparen ist sehr umfangreich, wobei hier nur wenige Aspekte angesprochen werden können. Für die Erzeugung von Energie in unserer Lebensumwelt werden Ressourcen benötigt, wie Kohle, Gas, Öl oder Kernbrennstoffe. Es gibt in unserem Universum sehr viele verschiedene Energieformen. Allerdings werden für die Nutzung bestimmte technische Voraussetzung benötigt, die dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden. Siehe Erdöl, welches schon seit vielen Jahren alle sein sollte. Mit neuen Technologien können immer neue Quellen erschlossen werden.
Bereits in der Antike wurde der Wasserdampf genutzt aber nicht um die Arbeit der Sklaven zu erleichtern, sondern um Türen von Tempelanlagen „wie von Geisterhand“ zu öffnen. Es gab zu dieser Zeit kein gesellschaftliches Interesse an der Nutzung einer fortschrittlichen Energie. Freie Energie kann überall kostengünstig zur Verfügung gestellt werden. Die technische Nutzung wird es jedoch sobald nicht geben. Dann können die großen Öl-, Gas- und Energiekonzerne kein Geld mehr verdienen. Wer braucht dann noch Gas oder Öl für die Erzeugung von Strom und Wärme. Was noch viel schlimmer ist, die politische und wirtschaftliche Abhängigkeit der Staaten geht verloren.

Der Gedanke zur Nutzung zum Beispiel der Solarenergie oder Windenergie ist nicht schlecht, aber die erzeugte Elektroenergie ist unwirtschaftlich und steht nicht kontinuierlich an. Zum Beispiel Licht benötigen wir in der Nacht und nicht am Tag. Die elektrische Energie kann zwar in kleinen Mengen gespeichert (Akku) werden aber nicht in der Größenordnung einer oder mehrerer Volkswirtschaften. Die Umwandlung in eine andere speicherfähige Energie und wieder Rückumwandlung führt zu hohen Verlusten. Der Wirkungsgrad sinkt. Diese sogenannten „alternativen Energien“ sind Wunschvorstellungen von Leuten, welche über ein nur ungenügendes ingenieurtechnisches Wissen verfügen. Für die Betreiber und Hersteller dieser Anlagen ist es natürlich ein fantastisches Geschäft auf Kosten des Endverbrauchers. Dieser finanziert über die EEG-Umlage diese wirtschaftlich unsinnigen Anlagen bzw. die Erzeugung.

Die benötigte Energie muss dann produziert werden, wenn diese auch benötigt wird. Der Herstellungsort von Wärmeenergie und elektrischer Energie sollte möglichst in der Nähe des Verbrauches sein, um die Verluste so gering wie möglich zu halten. Und das geht heute eben nur mit den konventionellen Kraftwerken. Werden weltweit und in unseren Nachbarländern neue Kernkraftwerke errichtet, so schaltet Deutschland die sichersten Kernkraftwerke ab. Verschenkt seinen überschüssigen Solarstrom an das Ausland, welcher durch die Bundesbürger über die EEG-Umlage finanziert wird und bezieht in der Nacht bei Windstille aus dem Ausland in Kernkraftwerken erzeugten Strom. Nun, die überwältigende Mehrheit der Deutschen sind davon überzeugt, dass sie durch ihre Entscheidung etwas Gutes tun. Für die Anderen, welche nicht davon überzeugt sind, sollen hier ausgewählte Alternativen vorgestellt werden, wie man sich wenigsten etwas Energiekosten sparen kann.

Richtig heizen

Zum richtigen Heizen gehören die Auswahl der Heizanlage, das Betreiben und die zu beheizenden Räume.
Die Raumgeometrie und -größe sowie die Bauhülle bestimmen den Standort und die Größe der Heizung bzw. der Heizkörper. Bei einem verwinkelten Raum sind mehrere kleine Heizkörper erforderlich, damit eine gleichmäßige Erwärmung des gesamten Raumes erfolgen kann. Strahlungsheizung sind gegenüber Konvektionsheizungen wesentlich besser und sparen Wärmeenergie, in dem bei gleicher Behaglichkeit die Lufttemperatur geringer sein kann. Strahlungsheizungen sind zum Beispiel die Fußbodenheizung, die Randleistenheizung, die Wandheizung und nur wenig bekannt die Deckenheizung.

Intelligent-heizen
Bild von Inelligent-heizen.de

Dann ist auch eine Kombination verschiedener Heizungen sinnvoll. Eine Fußbodenheizung ist sehr effektiv, bedarf aber eine gewisse Zeit, bis diese wirksam wird. Ein zusätzlicher Heizkörper oder ein Kaminofen erwärmt die Raumluft innerhalb weniger Minuten. Das ist sinnvoll, wenn in der Übergangszeit oder im Sommer die Temperatur der Raumluft nicht sehr hoch ist. Analog betrifft dies auch für die Warmwasserbereitstellung. Um ständig warmes Wasser zu erwärmen, muss die Heizanlage betrieben werden. Wird eine Heizung im niedrigen Bereich betrieben, so ist meistens der Wirkungsgrad auch gering. Eine dezentrale Wasserversorgung kann hier Abhilfe verschaffen. Zum Beispiel ein 5-l-Warmwasserboiler reicht für das Händewaschen in der Toilette oder für den kleinen Abwasch des Geschirrs. Wenn nicht dreimal am Tag geduscht wird, sollten Sie auch einmal nachrechnen, ob eine Dusche mit eigener elektrischen Warmwassererzeugung günstiger ist.

Energielabel

Sie kennen beim Kauf von Kühlschränken, Waschmaschine oder anderen elektrischen Haushaltsgeräten das EU-Energieeffizienzlabel. Analog wurde jetzt das EU-Heizungslabel eingeführt, welches ein effizientes Heizen unterstützen soll. Die Geräte sind durch die bekannten Farben Dunkelgrün bis Dunkelrot (mangelhafter Effizienz) gekennzeichnet. Aber der Anwender bestimmt selbst, wie effektiv die Heizung oder das elektrische Haushaltsgerät arbeitet. Ist zum Beispiel der eingebaute Heizkessel zu groß, so wird der wirtschaftliche Betrieb (Wirkungsgrad) nur selten erreicht. Stromabschaltungen gehören in Deutschland noch nicht zur Tagesordnung. Bei uns in Transkarpatien sind die Transformatoren sehr alt und bei jedem Gewitter gibt es längere Zeit kein Strom. Eine computergesteuerte hocheffiziente Heizung wäre fehl am Platz.
Wie die Zahlen zustande kommen, dass 85 % des gesamten Energieverbrauchs eines deutschen Haushaltes für die Heizung und Warmwasserbereitung benötigt werden, soll an dieser Stelle nicht weiter diskutiert werden.
Fakt ist aber, eine Glühbirne hat nicht nur Licht gespendet, sondern auch eine große Menge Wärme. Analog trifft dies auch bedingt für andere Haushaltsgeräte zu. Diese so „eingesparte Wärmeenergie“ muss durch die Heizung ausgeglichen werden. Auch daran sollte man denken.

Eine große 6 kg Waschmaschine ist für das Waschen von ein Paar Socken nicht sehr sinnvoll. Aber das dürfte für jeden plausibel sein.
Ein Kühlschrank und Kühltruhen arbeitet Tag und Nacht, verbrauchen täglich 24 Stunden Strom. Hier ist die richtige Auswahl der Geräte von Bedeutung. Aber auch der Standort ist wichtig. Der Kühlschrank sollte möglichst kühl und nicht im wärmsten Raum stehen. Wir haben zum Beispiel ein Kühl-Gefrierschrank von Samsung, wo mit einem Kühlaggregat der Kühlschrank und das Tiefkühlteil betrieben werden. Wenn man ein paar Tage nicht da ist, dann braucht man den Kühlschrank und kann diesen abschalten. Das Tiefkühlteil arbeitet weiter. In Deutschland gibt es so etwas nicht.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

Raumausstattung von Seminarräumen und Bildungseinrichtungen

Erstellt von Peter Rauch am Montag 28. September 2015

Um die aktuellen Tagesanforderungen gerecht zu werden, ist eine lebenslange Weiterbildung erforderlich. Bereits in der Kita lernen die Kinder beim Basteln, Malen oder Singen. Damit die Kinder auch richtig bei der Sache sind, werden kindgerechte Möbel in den jeweiligen Tageseinrichtungen und auch in der Schule benötigt. Gerade in der Schule ist das lange Sitzen anstrengend. Die Stühle, Tische und die anderen Einrichtungsgegenstände müssen der jeweiligen Körpergröße der Kinder entsprechen. Jede Schule hat auch etwas andere Anforderungen, wie Farbgestaltung, Stil der Raumgestaltung usw. Für eine optimale Raumausstattung von Seminarräumen sind entsprechende Raumkonzeptionen erforderlich. Das gilt auch für Schüler im jugendlichen Alter und vor allem auch bei Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen im erwachsenen Alter.

Das Lernen soll Freude machen. Je besser die Raumgestaltung und die raumklimatischen Bedingungen sind, um so bessere Erfolge werden beim Lernen erzielt.
Ein wesentlicher Faktor ist die Farbgestaltung, die dazu passende Raumausstattung, viel Tageslicht, frische Luft und ein angenehmes Raumklima.

Jeder Bildungsträger stellt an die Ausstattung der Seminar- bzw. Schulungsräume unterschiedliche Anforderungen. Dies hängt einmal davon ab, welche Zielgruppe weiter- oder ausgebildet werden soll und von der räumlichen Voraussetzung des Bildungsträgers.
In der Erwachsenenbildung werden andere Anforderungen an die Raumausstattung mit Möbeln gestellt als bei Räumen, welche vorwiegend für die Kinder gedacht sind. ass.de ist zum Beispiel ein professioneller Einrichter, welcher sich auf die Erarbeitung von speziellen Raumkonzeptionen für Bildungseinrichtungen spezialisiert hat.

Bei der Ausstattung der Schulungsräume sind verschiedene gesetzliche Vorschriften und Verordnungen zu erfüllen. Besonders sind die Anforderungen an den Brandschutz einzuhalten. Die Räume können allso nicht vollständig mit Möbel vollgestellt werden. Es müssen bestimmte Abstandflächen eingehalten und die entsprechenden Fluchtwege im Brandfall gegeben sein sowie Rauchmelder, eventuell Brandschutztüren usw. vorhanden sein. In der Betriebsstättenverordnung werden viele Anforderungen an Arbeitsräume, Speisesäle, Treppen oder Flure geregelt. Analog gilt dies auch für Schulen aber mit noch strengeren Reglungen. Daher ist es wichtig, dass sich jemand richtig mit den akutellen gesetzlichen Vorschriften auskennt. Schnell sind Fehler gemacht und die Nachbesserungen verursachen erhebliche Mehrkosten. Der Berliner Flughafen ist zwar kein einfacher Schulungsraum aber hier wurden Fehler bei der Planung gemacht. Welche Probleme und Mehrkosten auftreten, hat sich ja bereits herumgesprochen.

Die Planung der Raumausstattung wird von der Größe des Schulsraumes bzw. des Saales bestimmt. Die Tragfähigkeit der Decken muss gegeben sein ebenso ist ein ausreichendes Raumvolumen erforderlich. Ist das Raumvolumen zu klein und kann nicht genügend Frischluft in die Räume, so werden die Seminarteilnehmer oder die Schüler sehr schnell müde und die Aufmersamkeit verringert sich.

Schulungsraum Bild von www.mimi-gallery.com
Bild von mimi-gallery.com
Ist eine neue Raumnutzung geplant, so darf nicht nur an eine neue Raumaussattung gedacht werden, sondern auch die vorhandene bautechnische Ausstattung ist zu prüfen. Eventuell ist die vorhandene Baukonstruktion für Seminare nicht geeignet. Erst dann sollte die detailierte Raumkonzeption erarbeitet werden. Bei den Umbaumaßnahmen sollte aber auch beachtet werden, dass die Räume zu einem späteren Zeitpunkt einer anderen Nutzung zugeführt werden könnten. Baumängel sollten daher nicht nur überdeckt werden, sondern auch in diesem Zusammenhang beseitigt werden.

Ist eine spezielle Nutzung der Räume und Säle bekannt, so kann eine für diese Nutzung korrekte Planung der Raumausstattung erfolgen. Bei sogenannten Multifuktionalräumen, wie sie von Hotels mit Tagungsräumen bzw. -säle angeboten werden, ist das schon schwieriger. Hier muss die Bestuhlung, die Akustik und die Beleuchtung verschiedene Anforderungen (Fachtagung, Seminare, Versammlungen usw.) gerecht werden. Die Erarbeitung eines optimalen Raumkonzepts ist hier sehr anspruchsvoll.

Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »