Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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Abdichtung von Flächen und Fugen am Bauwerk

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 11. September 2015

Ein Bauwerk unterliegt dem Einfluss der Witterung. Vor allem spielt die Feuchtigkeit die wichtigste Rolle. Die chemischen Prozesse, welche bei einem Gebäude ablaufen, benötigen Feuchtigkeit. Das sind einmal die gewollten Prozesse, wie die Abbindeprozesse des Kalkmörtels, des Betons oder beim Gips. Anders sieht es aus, wenn die Baustoffe einer ständigen Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Dann erfolgt ein langsamer Zerstörungsprozess. Ausgenommen beim Beton, hier ist der Karbonatisierungsprozess durch genügend Feuchtigkeit oder bei Trockenheit geringer als bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 70 %. Das ist eine Feuchtigkeit, welche bei einer Tauwasserbildung vorliegt. Brücken aus Beton sollten daher eine Mindestdicke haben, damit eingespeicherte Wärme vom Tag bis zum nächsten Morgen reicht. An den frühen Morgenstunden bildet sich sonst Tauwasser auf der Oberfläche. Ebenso ist die Konstruktion so auszuführen, dass alle Bauteile ausreichend mit Luft (zum Trocknen) umspült werden. Bei der Mauerwerkskonstruktion ist ein günstiges Verhältnis anzustreben, sodass die Wasseraufnahme kleiner ist als die Wasserabgabe. Kann dies konstruktiv nicht erfüllt werden, so ist eine diffusionsoffene Beschichtung auf die Oberfläche aufzutragen, welche eine von außen gerichtete Durchfeuchtung verhindert. Diese Beschichtung ermöglicht aber auch ein Abtrocknen des Baustoffs. Die Feuchtigkeit kann von innen nach außen entweichen.

Fehlende Abdichtung bei einem Balkon
Fehlende Abdichtung der Balkonplatte in Vinnitza (Ukraine)

Bei Kühltürmen an einem Standort in den neuen Bundesländern sah die Betonoberfläche nicht schön aus. Man hatte von außen eine diffusionsdichte Farbschichtung aufgetragen. Die Feuchtigkeit kommt aber bei diesem Bauwerk von innen. Auf der Innenseite der Farbbeschichtung (Sperrschicht) kam es zum Feuchtestau. Auf die genauen Wechselwirkungen und chemischen Prozesse soll hier nicht weiter eingegangen werden, mehr unter dem Artikel Kalziumkarbonat. Auf jedem Fall fing das Bewehrungseisen an zu rosten und sprengt die Betonoberfläche ab. Durch die falsche Farbbeschichtung kam es zu einem erheblichen Bauschaden.

Bei dem nachfolgenden Bild bei einer frei stehenden Mauer aus Ziegelsteinen kann man von einer aufsteigenden Feuchtigkeit aus gehen. Das ist aber nicht richtig. Der Boden besteht aus Sand und auf der Insel Djerba (Tunesien) regnet es nur relativ wenig im Winter. Diese Seite ist die Nordseite und durch das Gebüsch ist die angrenzende Luftfeuchtigkeit höher und es bildet sich sicherlich auch Tauwasser. Hier wirkt aber auch noch die salzhaltige Luft des wenige Hundert Meter entfernten Mittelmeers. Bei anderen Mauern ist der Einfluss des Spritzwassers gut erkennbar. Das salzige Spritzwasser kommt hier noch hinzu. Es ist auch möglich, dass der Lehm der Ziegelsteine selbst einen hohen Salzgehalt hat, welcher im Zusammenspiel mit den anderen Faktoren zu dieser Zerstörung der Ziegelsteine beiträgt.

Feuchte Mauer auf Djerba
Schäden durch Feuchtigkeit an einer frei stehenden Wand auf Djerba (Tunesien).

In Deutschland sind die durch Schlagregen beanspruchten Mauerwerke bzw. Fassaden einer hohen Belastung durch Feuchtigkeit ausgesetzt. Meistens befindet sich das feuchte Mauerwerk im Gründungsbereich bzw. bis in Höhe des Erdgeschosses. Feuchtes Mauerwerk führt zur höheren Wärmeleitfähigkeit, begünstigt die Salzausblühungen usw. Eine wasserabweisende Farbe schützt solche gefährdete Mauerwerke bzw. Fassadenoberflächen. Diese Beschichtungen zeichnen sich durch ihre besonderen Eigenschaften aus. Niederschlagswasser dringt nicht in das Mauerwerk ein. Aber diese Farben sind diffusionsoffen und lassen die Feuchtigkeit von innen nach außen.

Noch kritischer als die Fassade ist das Dach eines Gebäudes. Das Dach hat die Aufgaben Niederschlagswasser vom Bauwerk fernzuhalten. Ein Dach muss daher vollständig dicht sein. Zum Beispiel im Watco Online-Shop gibt es ein breites Sortiment an verschiedenen Produkten um Risse bei Betonflächen oder beim Flachdach zu verschließen.
Es kann aber auch eine Sanierung der alten Dachhaut mit einer Abdichtung bzw. Überzug erfolgen. Das ist aus meiner Sicht kein vollständiger Ersatz für eine Neueindeckung. Es macht aber Sinn, wenn nur einzelne Flächen schadhaft sind und eine Neueindeckung sonst nicht erforderlich ist. Genauso sinnvoll ist das, wenn das Gebäude nur noch eine bestimmte Zeit benutzt wird und anschließend eine umfangreiche Sanierung bzw. ein Umbau für eine andere Nutzung vorgesehen ist. Diese Beschichtungen sind auf jedem Fall preiswerter als eine Neueindeckung und lassen sich auch viel schneller herstellen. Ebenso lässt sich eine unansehnliche Dachhaut farblich aufwerten.

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Die richtige Baustoff- und Werkzeugauswahl

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 5. September 2015

Sowohl beim Hausbau als auch bei der Renovierung der Wohnung oder der Errichtung einer Gartenlaube sind neben der Auswahl der Baustoffe und auch eine richtige Werkzeugauswahl zutreffen.

Was sind die richtigen Baustoffe?

Qualifizierte Baufirmen haben in der Regel die Erfahrung, welche Baustoffe sich gut verarbeiten und bei dem jeweiligen Einsatzgebiet lange haltbar sind. Meistens wird der jeweilige zu verwendende Baustoff bei der Ausschreibung bzw. bei der Sanierungskonzeption vorgeschrieben. Aber auch hier werden viele Fehler gemacht. Zum Beispiel die Verwendung von Gipsputz im Keller. Aber auch bei der Verkleidung feuchter Wände mit einfachen Gipsplatten. Gips ist sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und es entsteht auf der Oberfläche eine Schimmelbildung. Dieser Baustoff darf daher nur in trockenen Räumen verwendet werden.
Neuerdings gibt es spezielle Gipsplatten auch für den Einsatz in feuchten Räumen, wie in der Schwimmhalle. Auch wenn die Baustoffe selbst feuchtebeständig sind und nicht schimmeln, so liegen dies Platten nicht direkt an der Wandfläche an. Bei feuchtem Mauerwerk ist eine Verwendung sehr fraglich. Der Feuchtetransport über die Diffusion, wie sie bei einer monolithischen Wandkonstruktion erfolgt, wird durch den Hohlraum unterbrochen. Bei salzbelastetem Mauerwerk sammelt sich das Mauersalz in diesem schmalen Hohlraum.
Ebenso wird die Leistungsfähigkeit von Sanierputz überschätzt oder Zementputze an Stellen angebracht, wo diffusionsoffene Kalkputze hingehören. Die Beispiel könnten vorgesetzt werden.

Gerade Eigenheimbauer verwenden oft unzweckmäßige Baustoffe. Die Mitarbeiter der Baustoffmärkte sind zwar in einem firmeninternen Kurs geschult, können aber nicht jede Bausituation richtig einschätzen. Es werden auch Produkte vorgeschlagen, welche gerade am Lager vorliegen. Es ist daher zu empfehlen, wenn aus Kostengründen auf qualifizierte Fachleute verzichtet werden soll, sich vor der Sanierungsmaßnahme bzw. Renovation ausreichend zu informieren. Es gibt zahlreiche gute Fachbücher, Fachzeitschriften oder das Internet.
Für die schnelle und qualitätsgerechte Ausführung der Arbeiten sind aber auch die richtigen Werkzeuge erforderlich.

Welche Werkzeuge sind geeignet?

Grundsätzlich sollte Sie bei der Auswahl davon ausgehen, ob das Werkzeug oft oder nur gelegentlich benötigt wird. Ganz wichtig ist das Einsatzgebiet zu bestimmen und welche Baustoffe verarbeitet werden sollen. Für die eimalige Ausbesserung einer kleinen 20 x 20 cm Putzfläche reichen auch ein einfacher Spachtel und ein kleines Holzbrett zum Ausreiben. Mit einem kleinen Schwamm können die Übergänge an der Putzoberfläche geglättet werden. Natürlich geht es mit einer Glättkelle und einem Reibebrett schneller und besser aber das Werkzeug liegt dann viele Jahre nutzlos herum.
Dagegen sollten Sie immer die richtigen Werkzeuge verwenden, wenn diese ständig benötigt werden. Die Bearbeitung geht schneller und die Qualität stimmt dann auch.

Der Baustoff Holz ist aus einem Haus nicht wegzudenken. Neben seinen guten statischen Eigenschaften lässt sich dieser Werkstoff auch gut bearbeiten. Ob nun zimmermannsmäßige Konstruktionen oder Wandverkleidungen aus Holzpanelle, für die korrekte Bearbeitung sind die richtigen Sägen erforderlich. Unter stichsaegen-test.de werden verschiedene Modelle angeboten. Auch hier gilt, wenn Sie nur gelegentlich ein kleines Brett absägen, dann erfüllt eine einfache Stichsäge oder eine Handsäge seinen Zweck. Aber bei umfangreichen Arbeiten werden Sie sofort die Qualitätsunterschiede und die Leistungsfähigkeit der Stichsägen feststellen. Das gilt auch für alle anderen Werkzeug. Das ist nicht nur die Zeitersparnis. Gerade bei der Altbausanierung oder beim Umbau gibt es viele Ecken, wo man mit der Handkreissäge nicht hinkommt. Hier ist dann der Einsatz einer leistungsfähigen Stichsäge erforderlich. Besonders, wenn kleine Aussparungen bzw. Öffnungen in den Fußboden oder in die Platten geschnitten werden müssen.
Mit der elektrischen Stichsäge können fast alle Baustoffe geschnitten werden. Ob Spanverlegeplatten, Holzdielen, Laminat, Gipsplatten oder Metalle. Für jeden Werkstoff gibt es spezielle Sägeblätter, welche schnell und einfach gewechselt werden können.

In einer tunesischen Tischlerei
Gespräch in einer Möbeltischlerei in Ajim (Tunesien).

An dieser Stelle soll auch erwähnt werden, dass eine Stichsäge weniger Staub als eine Kreissäge macht. Auch daran sollte gedacht werden, wenn in der Wohnung Renovierungsarbeiten anfallen.

Analog gelten die Auswahlkriterien auch für die Bohrmaschinen. Für den gelegentlichen Gebrauch reicht oft eine einfache Schlagbohrmaschine aus. Spätesten, wenn mehrere Dübel in einer Schwerbetonwand gesetzt werden sollen, merkt man den Unterschied gegenüber einem Bohrhammer. Mit dem Bohrhammer kann man viel leichter Löcher in diese Wände bohren. Mit diesen Maschinen können auch Löcher in Metall oder Holz hergestellt werden, aber für die Bearbeitung diese Baustoffe sind die Bohrmaschinen besser geeignet. Für die Auswahl beim Kauf gilt auch, wie oft benötige ich das elektrische Werkzeug und welcher Werkstoff soll künftig vorwiegend bearbeitet werden.

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Der Vorteil bei Aluminiumfenster

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 23. Juli 2015

Fenster haben eine vielfältige Funktion. Sie sollen das Eindringen des Tageslichtes ermöglichen, sodass alle Gegenstände durch das Auge korrekt wahrgenommen werden können. Durch die Fenster soll aber auch eine wenigsten visuelle Kommunikation mit der Außenwelt möglich sein. Noch besser ist es, wenn diese geöffnet werden können und die frische Luft kann in die Räume strömen. Dass dies bei einem hohen Haus oder bei großen Glasfassaden nicht möglich ist, sollte verständlich sein. Fenster sollen aber auch vor Hitze und Kälte sowie Lärm schützen. Sie müssen aber auch Wind und Niederschlag standhalten und dienen als Gestaltungselement der Fassade.
Sie sehen, die architektonischen und bauphysikalischen Anforderungen an ein Fenster sind sehr vielfältig.

Baupysikalische Anforderungen an ein Fenster

Je nach Anforderungen können die Fenstergrößen variieren. Wurden früher die Fensterrahmen vorwiegend aus gut abgelagertem Kieferholz oder auch aus Eiche angefertigt, so kommen heute auch andere Materialien, wie Kunststoff, Aluminium oder andere Metalle zur Anwendung. Jeder dieser Baustoffe hat seine Vorteile aber auch Nachteile.

Alufenster werden wegen ihrer hohen Energiekosten und Umweltbelastung bei der Herstellung als ungünstig bewertet. Das stimmt jedoch nicht vollständig. Die Vorteile der Aluminiumfenster bestehen in Ihrer hohen Stabilität, Tragfähigkeit und Haltbarkeit. Damit können Konstruktionen geschaffen werden, die mit den Baustoffen Holz oder Kunststoff nicht realisierbar sind bzw. hohe Kosten verursachen. Das sind zum Beispiel große Glasfassaden, Wintergärten und ähnliche Fenster- bzw. Glaskonstruktion. Wer Kunststofffenster eingebaut hat, weiß, wie instabil die Rahmen sind. Bei Temperaturunterschieden gibt es eine große Formveränderung. Die Glasscheiben laden sich auf und ziehen zusätzlich Staub und Dreck an. Diese müssen gegenüber Holzfenster öfter geputzt werden. Es gibt Untersuchungen, wonach Holzfenster, wenn ich mich richtig erinnere, nach etwa 30 Jahren gegenüber den in der Anschaffung billigeren Kunststofffenstern günstiger sind.

Bei großen Glasfassaden oder bei Hochhäusern wirkt ein hoher Winddruck. Bei dem Einsatz anderer Baustoffen müssten zum Ableiten der Kräfte zusätzliche Profile eingefügt bzw. die Rahmen viel größer ausgeführt werden. Bei Glasfassaden möchte man das Tageslicht sehen und die Fassade soll nicht vorwiegend aus Profilen bestehen.

Der Vorteil der Kunststofffenster ist ihre preisgünstige Herstellung und ihre Haltbarkeit. Das sind die neben Holzfenster am meisten verwendeten Fenster im Wohnungsbau. Sie sind in vielen Varianten erhältlich und witterungsbeständig. Gerade die letzte Eigenschaft soll besonders betont werden, was bei den neuen Holzfenstern nicht immer der Fall ist.

Der Unterschied zwischen alten und neuen Holzfenstern

Traditionell wurden die Fenster aus Holz gefertigt. Mit der leichten Glasscheibe konnten auch leichte Rahmen gefertigt werden. Regional wurden die Anschlüsse unterschiedlich ausgeführt und so auch eine unterschiedliche Dichtheit der Fensterflügel zum Rahmen erreicht. Früher wurde für den Bau der Fenster gut abgelagertes Holz verwendet, welches neben einer verhältnismäßig guten Eigenresistenz gegenüber Holz zerstörende Pilze und Insekten sowie gegen Holz schädigenden Pilze hatte. Das Holz hat auch eine hohe Formbeständigkeit. Sie erhielten aller paar Jahre einen neuen Anstrich. Das heute verwendete Holz hat nicht mehr diese guten Eigenschaften. Durch technische Trocknung werden die ungünstigeren Eigenschaften ausgeglichen. Es werden Edelhölzer verwendet. Dabei ist zu beachten, dass eine in Plantagen angebaute Robinie nicht die guten Eigenschaften eines natürlich gewachsenen Baumes hat. Durch besonders langbeständige Farbbeschichtungen versucht man, die Holzrahmen zu schützen. Für Bauteilflächen bzw. Fensterflächen, die nur gering durch Niederschlag oder Spritzwasser belastet werden, stellt dies weniger ein Problem dar. Sowohl bei einem Wintergarten als auch bei einer Terrassentür im Dach konnte ich eine vollständige Zerstörung eines Teils der Holzrahmen durch einen Blättling (Holz zerstörender Pilz) feststellen. Diese waren gerade einmal wenige Jahre alt. Gerade bei Wetterseiten ist bei der Auswahl von Holzfenstern eine ständige Kontrolle erforderlich. Eventuell sind zusätzliche geeignete Schutzmaßnahmen erforderlich, wie Blechabdeckung oder Ähnliches.
Sind solche gefährdete Bauteilflächen bekannt, so sollte man an dieser Stelle gleich Aluminiumfenster bzw. Türen einsetzen.

Fenster und Denkmalschutz

Denkmalgeschützte Fenster und Türen

Bei der Erfüllung des Denkmalschutzes ergeben sich zwei konstruktiv widersprüchliche Probleme. Das optische Aussehen der Fassade soll nicht verändert werden. Bisher waren die Fenster mit einer einfachen Glasscheibe ausgeführt. Die Rahmen der Fenster waren schmal und je Ausführung mit Stege versehen. Die Wärmeschutzanforderungen fordert eine Isolierverglasung. Was unabhängig, wegen der steigenden Energiekosten, auch sinnvoll ist. Diese Isolierscheiben, ob doppelte oder dreifache Verglasung, sind gegenüber der einfachen Glasscheibe viel schwerer. Die Folge sind wesentlich größere Rahmen aus Holz. Die eigentliche Glasfläche des ursprünglichen Fensters wird wesentlich reduziert. Gerade bei kleineren Fenstern führen die breiten Sprossen und Rahmen zur Verdunklung der Räume. Fenster sollen aber ausreichend Tageslicht in die Räume lassen. Bei vielen denkmalgeschützten Gebäuden sind die Fenster ohnehin schon nicht sehr groß. Ich bin mir hier nicht sicher, ob der Denkmalschutz beim Einsatz von Aluminiumfenster zustimmt. Aber eine Beibehaltung der Größe der Glasfläche führt zu keine Veränderung der äußeren Optik und es wird im Wohnraum nicht dunkler. Aufgefallen ist mir das bei dem denkmalgeschützten Nachbargebäude, wo nachträglich die alten oberen Fenster durch denkmalgerechte Holzfenster mit Isolierverglasung ausgetauscht wurden. Der Glasanteil hat sich sicherlich gut um 20 % reduziert. Zusätzlich sieht es durch die großen Rahmen und Sprossen auch komisch aus.
Sind die alten denkmalgeschützten Holzfenster in einem guten funktionellen Zustand, so sollte man auch die Aufarbeitung der Fenster durch spezialisierte Tischler in Erwägung ziehen. Für die kostengünstigere Variante kann man sich dann entscheiden.

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Energie sparen bei der Altbausanierung durch einen Fensteraustausch

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 23. Juli 2015

Wer sein Haus saniert, legt als Bauherr heutzutage großen Wert darauf, das Haus oder die Wohnung möglichst energiesparend zu gestalten. Das fängt bei den Dämmeigenschaften der Umhüllungsfläche an, betrifft die Heizanlage und hört bei den Fenstern auf. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Den Bauzustand des älteren Wohngebäudes überprüfen

Macht man sich an die Sanierung eines Altbaus, so gibt es einige Dinge schon im vor hinein zu beachten. Ansonsten kann es zu einer Kostenexplosion kommen. Daher ist vor der Planung einer Sanierung bzw. auch vor dem Kauf eine Kalkulation durchzuführen. Diese betrifft nicht nur die Bauhülle, sondern den gesamten Bauzustand. Entscheidend ist auch die künftige Nutzung des Wohngebäudes bzw. der einzelnen Räume. So sollten die Räume, wo die Zimmertemperatur niedriger sein kann, wie die Schlafzimmer, nach Norden ausgerichtet sein. Wohnzimmer dagegen ordnet man besser auf der Südseite des Gebäudes an. Allerdings spielen bei der Planung auch andere wichtige Gesichtspunkte eine Rolle, wie die Lärmquelle (Straße) oder die Erreichbarkeit der Räume über eine Treppe. Oft wird mit den Eltern gemeinsam ein Haus erworben oder bebaut. Die Eltern wohnen im Dachgeschoss. Jetzt könne die Eltern sicherlich noch Treppen steigen, aber was ist in ein paar Jahren.

An erster Stelle der Beurteilung eines älteren Gebäudes steht der Durchfeuchtungsgrad des unteren Mauerwerkes, Feuchteschäden im Gebäude, wie im Dachboden oder in Bädern. Ebenso wichtig ist die Kontrolle des Zustandes der tragenden Holzkonstruktion, wie Dachsparren und Deckenbalken und beim Fachwerkbau die Bundwände und Außenhülle. Es ist grundsätzlich falsch, nur die Dämmeigenschaft eines Gebäudes zu bewerten. Es ist richtig, in der Zeit, wo schnell und preisgünstig Wohnraum benötigt wurde, in dieser Zeit wurden energetisch und auch schallschutztechnisch ungünstige Gebäude errichtet. Aber viele ältere Gebäude sind energetisch besser als ihr Ruf. Aber auch hier kann durch eine richtige Planung nachträgliche eine sinnvolle Verbesserung erreicht werden, ohne die vorhandene Bausubstanz langfristig zu schädigen und die Kosten der Sanierung werden überschaubar.

Eine preisgünstige Maßnahme der nachträglichen energetischen Verbesserung ist die Dämmung der Kellerdecke und des Daches bzw. der obersten Geschossdecke. Nicht vergessen werden sollte die Qualität der Fenster und der Türen, sowie jeglicher andere verglaste Flächen.

Fenster austauschen und Energie sparen

Bei den ständig steigenden Energiepreisen ist die richtige Wärmedämmung eine Voraussetzung beim Energiesparen. Vor allem beim Sanieren von Altbauten zahlt es sich aus, alte und kaputte Fenster auszutauschen und umzurüsten.
Dafür eignen sich zum Beispiel Wärmedämmfenster. Die sind im Gegensatz zu den alten Fenstern dreifachverglast. Damit kann man den Energieverbrauch erheblich senken und heizt nicht mehr sprichwörtlich beim Fenster hinaus. Bei stark befahrenen Straßen bieten spezielle Lärmschutzfenster einen besseren Lärmschutz gegenüber alten Fenstern, was vor allem für Häuser in Städten oder neben belebten Straßen ein Vorteil ist.

Der Nachteil der Wärmeschutzfenster liegt darin, dass sie luftdicht sind. Deshalb sollten vor dem Einbau unbedingt die Dämmeigenschaften von Decken und Außenwänden überprüft werden. Der Transmissionswärmefaktor der Wände muss kleiner als bei den Fenstern sein, sonst kommt es zur Tauwasserbildung an den kühleren Wandflächen. In diesem Fall müssen diese Bauteile ausgetauscht, ergänzt oder zusätzlich isoliert werden. Ein Fensteraustausch sollte daher immer mit anderen Maßnahmen abgestimmt werden.

CADvilla hilft bei der Hausplanung

Eine der schwierigsten Angelegenheiten ist die richtige Planung eines neuen Gebäudes oder der Umbau eines Altbaus. Man hat zwar eine gewisse Vorstellung, wie die Raumnutzung aussehen soll, aber man kann dabei wichtige Details vergessen. Steht einmal das Haus oder ist die Sanierung beendet, können nachträgliche Änderungen oft nur noch mit hohen zusätzlichen Kosten korrigiert werden. Bei Musterhäusern erhält man eine Vorstellung, wie das eigen Haus aussehen könnte. Nun steht nicht in jeder Region das gewünschte Musterhaus und bei einer Altbausanierung kann man sich von dem geplanten Umbaumaßnahmen ohnehin nur schwer eine Vorstellung manchen.

Bei der optimalen Raumgestaltung und Platzierung von Fenster oder Türen hilft eine Architektursoftware. Mit dieser Software lässt sich die Gesamtansicht des Gebäudes verändert und verschiedene Varianten durchspielen. Eine hochwertige Architektur-Software bringt einige Funktionen mit. So sollte sie die Darstellung von unterschiedlichen Wandschichten für die Außen- und Innenwände und die Decken ermöglichen. Architektursoftwares wie CADvilla haben eine umfangreiche Auswahl von verschiedenen Fenstern, Bauteilen, Dachformen und Ausstattungsmöglichkeiten. Damit lassen sich die Fenster nun individuell platzieren, man kann ihre Größe verändern und durch die 3D Software lassen sich die Entwürfe auch von innen besichtigen. So als ob man selbst im Raum stehen würde, kann man sich dann eine Vorstellung davon machen, wie das Ganze später aussehen wird. Bei der Altbausanierung werden die vorhandenen Raumgeometrien verändert, Zwischenwände abgebrochen und neu Trockenbauwände aufgestellt oder an einer anderen Stelle entsteht das neue Bad. Bereits vor Beginn der Bauarbeiten kann man sich visuell die neue Wohnung gestalten. Bei einer klaren Vorstellung lassen sich die Baukosten auch genau kalkulieren.

Planung eines neuen Wohnhauses mit Cadvilla.com

Bildquelle: Cadvilla.com

Effektiv Energie sparen

Bei der Planung von Neubauten sind die Anforderungen der Energiesparverordnung generell zu erfüllen. Bei einer Altbausanierung ist es dagegen nicht immer wirtschaftlich sinnvoll und bei Gebäuden, welche unter Denkmalschutz stehen, müssen wichtige Details erhalten bleiben. Das betrifft in der Regel die Außenansicht, die Fassadenstruktur mit seinen Fenstern, das Dach und andere Bauteile. Der Austausch älterer und kaputter Fenster ist meistens wirtschaftlich und trägt wesentlich zur Energieeinsparung bei. Aber auch hier sollte mit großem Sachverstand vorgegangen werden. Die Herstellung von denkmalgeschützten Fenstern ist nicht sehr billig, die Aufarbeitung und teilweise Erneuerung kann billiger werden. Hierzu ist ein erfahrener Tischler, welcher sich auf die Restauration denkmalgeschützter Fenster spezialisiert hat, einzubeziehen. Eine Außendämmung ist dagegen bei großen Fensterflächen weniger effektiv. Allerdings sollte bei einem Fenstertausch beachtet werden, dass der Wärmedurchgangskoeffizient zur vorhandenen oder künftigen Außenfassade passt. Je höher der U-Wert ist, desto schlechter ist die Wärmedämmung der Fenster. Der U-Wert darf aber nicht kleiner als bei der angrenzenden Bauhülle, also bei den Wänden, sein. Hat zum Beispiel die Wandfläche einen großen Wärmedurchgangskoeffizienten, so kann sich in ungünstiger Situation das Tauwasser nicht an der Fensterscheibe, sondern an der Wandoberfläche niederschlagen. Dies führt zu einer Durchfeuchtung der porösen Wandkonstruktion. Im Extremfall kommt es dann zu Schimmelbildung.
Ein Austausch alter undichter Fenster ist eine gute Investition. Er lohnt sich nicht nur durch das Einsparen von Energie- und Heizungskosten, sondern steigert auch den Wert des Altbaus. Noch dazu ist das Austauschen der Fenster meist in wenigen Tagen vorbei. Eine effektive und unkomplizierte Art und Weise, Heizkosten zu sparen. Neben dem Austausch einer alten unwirtschaftlichen Heizanlage eine sinnvolle Investitionsmaßnahme.

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Was ist bei einem neuen Bad zu beachten?

Erstellt von Peter Rauch am Montag 20. Juli 2015

Welche Funktionen soll ein neues Bad erfüllen?

Diente früher ein Bad ausschließlich zur Hygiene, so hat es heute zusätzliche Funktionen und soll für Entspannung und Erholung sorgen. Daher werden heute wesentlich größere Räume als Bad benötigt. Die Bäder waren mit einem Waschbecken, einer Badewanne bzw. Dusche, einem WC und eventuell einem Stellplatz für eine Waschmaschine ausgestattet. Bei einem neuen Bad sollen Sie sich auch wohlfühlen. Eine große Eckbadewanne oder Whirlpool, teilweise auch mitten im Raum aufgestellt, bilden das Zentrum der kleinen Wellnessoase. Daneben ist noch eine dem Raumstil passende Dusche vorhanden. Gehört in vielen Ländern das Bidet zum WC längst zum Standard, so erfolgt in Deutschland nur zögerlich eine Markteinführung.

Gehören zum Beispiel in Finnland fasst in jedem Haushalt eine finnische Sauna, so werden in Deutschland IR-Kabinen oder Duschen in Kombination mit einer Sauna angeboten. Letztere hat den Vorteil, dass bei kleineren Bädern nicht auf den Komfort verzichtet werden muss. Die IR-Kabine hat den Vorteil, dass Sie überall aufgestellt werden kann und auch aus der Sicht der Energiekosten schneidet diese günstig ab. In dem Thermalbad in Bad Klosterlausnitz ist zum Beispiel eine IR-Kabine von einer örtlichen Firma zum Testen aufgestellt. Man sitzt und es wird mit angenehmer Wärme die Wirbelsäule erwärmt. Erst nach einigen Minuten merkt man die Wirkung, wie der Schweiß aus dem ganzen Körper kommt.

Wenn Sie sich mit den Gedanken der Neugestaltung eines Bades befassen, so sollte die Ausstattung nicht nur vom Aussehen betrachtet werden, sondern diese muss auch mit der Funktionalität harmonisieren. Bei www.neuesbad.de finden Sie ein breites Sortiment einer neuen Ausstattung des Bades. Je nach der Größe der Räume und Bedürfnisse kann sich die Ausstattung des Bades individuell zusammengestellt werden.

Bei der Neugestaltung sollten Sie aber auch die gegenwärtige und künftige Nutzung achten, damit später keine kostenintensive Umbaumaßnahmen erforderlich sind. Zum Beispiel Sie sind eine junge Familie und erwarten Nachwuchs. Die Kleinen krabbeln überall herum und der Entdeckungsdrang ist sehr groß. Die Kleinen sollten sich nicht verletzten oder an Parfüm oder Waschmittel heranreichen können. Ebenso sollten die älteren Bürger daran denken, dass in ein paar Jahren das heraus klettern aus einer Wanne schwer fällt. Dann ist eine Dusche, wo ein Stuhl aufgestellt werden kann oder sich gleich eine kleine Sitzecke befindet (wie bei einer Dampfdusche), von Vorteil.

In eine kleine Wellnessoase gehören aber auch je nach Platz ein paar einfache Fitnessgeräte. Das sind zum Beispiel ein kleiner Teppich für Bodenübungen, eine Handel, ein Stretchband oder ein Hometrainer Fahrrad. Gesundheit ist nicht nur Entspannung, Hygiene, sondern auch sportliche Aktivitäten und eine gesunde Ernährung.

Welcher Raum ist als Bad geeignet?

Holzbalkendecken sind gegenüber Feuchtigkeit sehr empfindlich. Durch den Fliesenbelag und den dichten tragenden Fußbodenaufbau, wie starke Spanverlegeplatten, Fermacellplatten, Schrenzlage oder Ähnliches, kann die Feuchtigkeit aus der Deckenkonstruktion nicht mehr nach oben entweichen. Es ist kein Feuchteaustausch mit der Raumluft über die Fugen der Dielung möglich. Hier sollten auf jedem Fall Lüftungsröhren in die Balkenfelder angebracht werden, welche in die Nachbarräume reichen. Früher bestand der Fußboden der Innentoiletten mit oder ohne Badewanne teilweise als Steinholzfußboden. Bei Untersuchungen zeigten diese Fußbodenbretter und Balken gegenüber den Räumen ohne diesen Fußbodenaufbau wesentlich mehr Schäden durch Holz zerstörende Pilze.

Beim Fußbodenaufbau muss man sehr genau auf einen dichten Wannenaufbau unter dem Fliesenbelag achten. Durch fehlende Schwellen an der Eingangstür zum Bad ist das schon nicht realisierbar. Auf Bodeneinläufe bei Holzbalkendecken sollte generell verzichtet werden, wie sie gern bei Duschen (ebene Fußbodenhöhe) vorhanden sind. Was bei mineralischen Decken kein Problem darstellt, kann hier bei Undichtheiten zu Schäden an der Holzbalkendecke in Höhe von mehreren 10.000 Euro führen. Die Dichtheit kann in den Decken nicht kontrolliert werden. Bei mineralischen Decken kommt es zu Feuchtigkeitsflecken an der Unterseite der Decke. Sie werden aber durch die Feuchtigkeit nicht geschädigt. Bei Holzbalkendecken wird das Wasser durch die Schüttung aufgenommen und gespeichert, ohne dass kleine Undichtheiten erkennbar sind. Bei Mineralwolle, statt Schlackeschüttung, verteilt sich das Wasser nicht so breit und tropft eventuell dann durch die Decke. Besser ist bei den Bädern die Holzbalkendecke durch eine Ziegeldecke auszutauschen.

Wasser- und Abwasserleitungen gehören über die Fußbodenabdichtung. Sind schadhafte Stellen vorhanden, so können diese schneller erkannt werden. Daher sollten vor dem Aufbau der Verkofferung, die Dichtungsschicht, z. B. Lastogum, über den gesamten Fußboden bis an die Wände hergestellt werden. Besonders gut sind die Kehlen zur Wand auszuführen. In verschiedenen eignen Untersuchungen wurden Schäden an der Holzbalkendecke in den Bädern durch undichte Wasser- oder Heizleitungen festgestellt. Meistens sind das nur wenige Tropfen Wasser aber über mehrere Jahre wird so die gesamte Deckenkonstruktion durchnässt und es entsteht der gefährliche Echte Hausschwamm. Gerade in der Sanierungsphase in den Jahren nach 1990 der Gründerzeithäuser in Leipzig wurden die neuen Bäder in die Wohnungsmitte eingebaut. Lüftungen sollen die fehlenden Fenster ersetzen. Zwar ist die höhere Luftfeuchte kurzzeitig für die Holzkonstruktion nicht so gefährlich aber über die Jahre begünstigt dies die Fraßaktivitäten der Holz zerstörenden Insekten, wie den Gewöhnlichen Nagekäfer. Um eine lange Standsicherheit zu erhalten, sollten in dem Raum, welcher als Bad genutzt werden, die Holzbalkendecken durch Ziegeldecken ersetzt werden. Wie bereits o. g. sind die Ziegeldecken gegenüber Feuchtigkeit weniger empfindlich und sie schwingen nicht. Gerade die Schwingung führen zum Abreißen der Silikonfugen zwischen den Wand- und Bodenfliesen. Ebenso können die Fugen an den Wandanschlüssen der Badewanne oder an der Duschschüssel undicht werden. Gerade diese Anschlüsse müssen dauerelastisch ausgeführt werden. Dazu wird ein vorkomprimiertes Dichtband in die Fugen eingelegt. Darauf kommt dann die Silikonfuge. Auf diese Weise wird lange eine Fugendichtheit gewährleistet und das Spritzwasser läuft nicht hinter die Wanne.

Die risikoreichste Konstruktion durch einen Eigenheimbauer war die eingelassene Wanne in einer Holzbalkendecke. Die Wannenränder saßen auf der Dielung auf. Die gesamte Wanne hing frei in der Luft. Ein möglicher Absturz mit der Wanne durch die darunter befindliche Etage könnte tragisch ausgehen. Was ich hier sagen möchte, auch bei der Neugestaltung eines Bades sollten statische Gesichtspunkte beachtet werden. Ein mit Wasser gefüllter Whirlpool mit ein paar Partygästen ist nicht sehr leicht und kann in der Raummitte schnell die Tragfähigkeit überschreiten.

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Die Feuchtigkeit in der Raumluft durch Raumentfeuchter reduzieren

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 28. Juni 2015

Schäden durch Schimmelpilze sind ein weitverbreitetes Problem in den deutschen Wohnungen. Seit vielen Jahren ist ein Anstieg, dieser Schäden zu registrieren. Schimmelpilze und andere Mikroorganismen benötigen für ihr Wachstum Wärme, Feuchtigkeit und Nahrungssubstanz. In der der heutigen modernen Wohnung befinden sich genügend Materialien, die sich als Nahrung eignen. Das sind zum Beispiel Dispersionsfarben, Tapeten, Textilien. Und viele weiter Produkte. Aber auch Staub bietet in vielen Fällen eine gute Nahrungsgrundlage. Bereits, wenn die Wohnung regelmäßig richtig gesäubert wird, kann die Grundlage für ein übermäßiges Wachstum an Schimmelpilze verringert werden. In sauberen Wohnungen gibt es weniger Mikroorganismen. Zur Reinigung benötigen Sie nicht immer teure Haushaltsreiniger, deren chemische Substanzen unter anderem die Gesundheit gefährden können. Es reicht ein einfaches altes und natürliches Mittel, wie der Essig. Mit einer geringe Konzentration Apfelessig kann vieles gesäubert werden, wie Fliesen, Fenster, Möbel und andere Haushaltsgegenstände. Für die Reinigung der Toiletten eignen sich Essig und Soda.

Untersuchungen zeigten, dass sich nicht im chemischen Laboratorium, in der Toilette im Haushalt, die meisten Mikroorganismen befinden, sondern im Kühlschrank. Im Kühlschrank sind gegenüber dem Wohnraum recht niedrige Temperaturen, wo die Mikroorganismen nur noch sehr langsam wachsen. Neben der Nahrung dominiert hier die Luftfeuchtigkeit. An den Wänden, Büchsen und Lebensmitteln im Kühlschrank kondensiert der Wasserdampf. Nun liegt in der Wohnung nicht die gleich hohe Luftfeuchtigkeit vor, aber dafür ist es wärmer. Man erkennt an diesem einfachen Beispiel, welche Rolle eine hohe Luftfeuchtigkeit für das Wachstum der Mikroorganismen hat.

Dichte Fenster und hohe Luftfeuchtigkeit

Die Energieeinsparverordnung verlangt immer dichtere Wohngebäude. Zwangsläufig steigt die Luftfeuchtigkeit an. Problematisch wird es, wenn nachträglich in ältere Wohnungen sehr dichte Fenster eingebaut werden. Die ursprüngliche unkontrollierte Lüftung wird wesentlich reduziert. Schadstoffe in der Raumluft und die übermäßige Luftfeuchtigkeit werden nicht ausreichend weg gelüftet. Wie soll auch drei- oder viermal täglich ausreichend gelüftet werden, wenn man den ganzen Tag auf Arbeit ist.
Teilweise werden Ventilatoren eingebaut, die den ganzen Tag die Luft aus der Wohnung saugen, um eine Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Vor dem Einbau der neuen Fenster erfolgte der Luftaustausch durch die Fugen der Fensterflügel. Ein Trick ist ein Teil der Dichtgummis der dicht schließenden Fenster zu entfernen. Was jedoch ein Eingriff in die Bausubstanz ist und den Eigentümer nicht immer erfreut. Ein anderer Trick wurde mir von einem ukrainischen Projektleiter gezeigt, welcher in seiner Heimat im Auftrag der Investoren die Bauleistungen überwacht. Der Fenstergriff bei den Thermofenstern zeigt im geschossenen Zustand nach unten. Er wird etwa 30 bis 45° nach links bzw. rechts nach oben gezogen. Soweit, dass noch das Fenster verschlossen ist, aber der Dichtgummi nicht mehr so dicht angedrückt wird. Das sollte in der Regel bereits ausreichen, eine gewisse natürliche Lüftung zu gewährleisten.

Luftfeuchtigkeit durch Raumentfeuchter reduzieren

Es gibt aber auch Räume, die keine Fenster haben und nur ungenügend belüftet werden können. Das können zum Beispiel eingebaute Schränke sein. Aber auch nach dem Bezug eines neuen Hauses liegt die ersten 2 bis 3 Jahre noch eine Baufeuchtigkeit vor. Das ist Feuchtigkeit, welche aus den mineralischen Baustoffen, wie Kalkputz, Gipsputz, Betonestrich oder vom Farbanstrich stammen. Durch regelmäßiges Lüften und Heizen wird die relative Luftfeuchtigkeit verringert. Behilflich sind auch der Einsatz von Trocknungsgeräten, wenn eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vorliegt, wie zum Beispiel nach einem Wasserleitungsschaden. Der Einsatz von Raumentfeuchter ist dann sinnvoll, wenn vorübergehend die Luftfeuchtigkeit reduziert werden soll, der Raum nicht sehr groß ist und keine andere Möglichkeiten vorhanden sind. Zum Beispiel einen feuchten und nassen Keller trocknet man damit nicht.
Die Raumentfeuchter verursachen auch kein Lärm und sind gegenüber einer Anschaffung eines Trocknungsgerätes wesentlich Preisgünstiger.
Zum Schluss fällt mir ein praktischer Anwendungsbereich ein, wo sich der Raumentfeuchter sehr bewährt hat. Der Wohnwagen meiner Eltern steht auf einem Dauercampingplatz. Im Winter wird dieser nicht genutzt und ist verschlossen. Es gab zwar im Frühjahr keine direkten Schäden durch Feuchtigkeit, aber es roch immer muffig. Im Herbst werden zwei Raumentfeuchter aufgestellt und im Frühjahr ist alles trocken und in Ordnung. Auch im Kühlschrank wird eine Schale mit Granulat aufgestellt. Auch hier ist seitdem alles in Ordnung. Vorher hatte sich etwas Schimmelbelag an den Innenwänden gebildet.

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Den Kostenanstieg vorbeugen

Erstellt von Peter Rauch am Montag 20. April 2015

Unbemerkt für den Bürger hat der Euro seit dem letzten Jahr erheblich an Wert verloren. Offiziell findet man Angaben von wenigen Prozent, aber Finanzexperten sprechen von einer wesentlich größeren Abwertung. Der Wertverlust wird allein schon am fallenden Wechselkurs zum Dollar deutlich. Vorteilhaft ist dies für den Export, da die deutsche Wirtschaft mehr Produkte außerhalb der EU verkaufen kann. Das wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die international niedrigen Öl- und Gaspreise sorgen zusätzlich an Kosteneinsparung (Benzinpreise) im privaten Haushalt. Die Bürger haben so mehr Geld zum Kauf für andere Produkte zur Verfügung. Dies belebt den Binnenmarkt. Nicht so günstig sieht es dagegen aus, wenn die Produkte von außerhalb der EU exportiert werden. Diese sind teurer geworden.
Aber nicht nur ausgewählte Produkte werden immer teurer, sondern seit einigen Jahren steigen die Energiekosten für die privaten Haushalte und die Beiträge für die Gebäudeversicherungen an.

Weshalb steigen die Stromkosten?

Die Herstellungskosten für Strom aus Kernenergie, Kohle- oder Gaskraftwerke ist wesentlich billiger als aus Windenergie und Solarenergie. Dies hängt ganz einfach mit der niedrigen Energiedichte bei Wind und der Solareinstrahlung zusammen. Wer sich noch an den Physikunterricht in der Schule erinnern kann, weiß, dass eine Energie in eine Energieform umgewandelt werden kann. Die durch den grünen Zeitgeist favorisierte Energieerzeugung hat nun einmal einen niedrigeren Wirkungsgrad. Der Anteil der gesamten Stromerzeugung in Deutschland gegenüber der globalen Produktion ist bedeutungslos. Wie winzig dieser Anteil ist, können Sie bei mir auf der Seite zum Kohlendioxid lesen.
Aber nicht nur die höheren Herstellungskosten für die Stromerzeugung sind schuld für die steigenden Kosten, sondern das sozial ungerechte EEG. Die wenigsten Bürger begreifen, dass sie mit ihrer Stromrechnung die Investitionen der Solaranlagen auf dem Dach des Nachbars bezahlen. Dieser bekommt eine Vergütung nicht vom Staat, sondern von den Stromverbrauchern, welche keine Solaranlagen auf ihrem Hausdach haben.
In zwischen sind die Energiekosten so angestiegen, dass die Harz-IV-Regelsätze dies nicht mehr ausgleichen.

Die Beiträge für die Gebäudeversicherung steigen.

Wer ein eigenes Häuschen besitzt, wird festgestellt haben, dass die Beiträge für die Gebäudeversicherung jedes Jahr ansteigen. Bei unserer Versicherung wurde dies mit der ständigen Zunahme der Umweltkatastrophen als eine Folge der Klimaerwärmung begründet. Dass immer mehr Häuser beschädigt werden, stimmt. Aber dort wo heute Gebäude stehen und geschädigt werden, befanden sich früher keine.
Heute werden Flächen in Auen und historischen Überschwemmungsgebiete als Bauland ausgewiesen. Dass dann auch einmal ein Haus nasse Füße bekommen kann, ist normal. Ebenso puffern Flüsse mit ihren natürlichen Verläufen und Krümmungen die Wassermassen nach einem starken Niederschlag ab und verhindern so eine Überschwemmung. In der Vergangenheit wurden diese Flussläufe begradigt. Bei Hochwasser läuft dann eben das schön gemauerte Flussbett über. Dies hat mit einer Klimaerwärmung wenig zu tun. In der Stadt Wehlen an der Elbe oder in Grimma gibt es Markierungen, wie hoch das jeweilige Hochwasser in den letzten Jahrhunderten war.
Für die menschengemachten Umweltkatastrophen ist nicht das Klima, sondern der mangelhafte Hochwasserschutz verantwortlich. Diese zusätzlichen Kosten werden auf alle Versicherungsnehmer verteilt.

Hochwassersäule in der Stadt Wehlen an der Elbe

Alternative zur Kostenersparnis

Es gibt nicht allzu viele sinnvolle Alternativen. Sie können beispielsweise einen günstigsten Anbieter auf dem Portal Wechselpiraten.de finden. Dabei sollten Sie aber auch das neue Angebot mit Ihrem bisherigen Vertrag vergleichen. Oft werden für das erste Jahr Rabatte angeboten oder der Vertragsinhalt bietet ganz andere Leistungen, was gerade bei Versicherungen von Bedeutung sein kann. Bei Stromanbieter gibt es sehr unterschiedliche Angebote, wie Vorkasse oder Paketangebote. Diese können durchaus günstiger sein, aber Sie müssen hier genau kalkulieren. Bei DSL Angeboten zählt nicht, was angeboten wird, sondern welche Datenmenge lässt das örtliche Netz durch und wie zuverlässig ist der Anbieter. Gerade hier werden Angebote unterbreitet, welche gerade bei abgelegen Örtlichkeiten nicht funktionieren.
Schließlich möchten Sie einsparen und nicht mehr bezahlen oder einen guten Service verlieren.

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Ein Schwimmteich für das eigene Grundstück

Erstellt von Peter Rauch am Montag 20. April 2015

Nicht jedes Grundstück befindet sich direkt an einem Badesee oder Badeteich. Sehr beliebt ist an heißen Sommertagen auch einmal in das kühle Nass einzutauchen. Dazu wird ein kleiner Pool in das Grundstück bzw. in den Garten aufgestellt. Es gibt sehr unterschiedliche Modelle, welche sich überall aufstellen lassen. Etwas mehr Aufwand ist ein großer Pool, wo man bereits richtig schwimmen kann. Damit das Wasser nicht so schnell von Laub und anderen umherfliegenden Pflanzenteilen verschmutzt wird, kann die Wasserfläche des Schwimmbeckens abgedeckt werden. Eine auf das Wasser aufgelegte dunkle Kunststofffolie sogt gleichzeitig für eine Erwärmung des Wassers. Aber es gibt auch abnehmbare Kunststoffdächer, welche zur Seite geschoben oder über eine spezielle Konstruktion angehoben werden. Auch hier gibt es zwei Vorteile, das Wasser im Schwimmbecken ist wärmer und damit kann man das Becken viel länger nutzen als bei einem freien Becken. Die Verschmutzung von außen ist geringer.
Aber es gibt einen großen Nachteil bei den Pools. Das ist ein hoher Aufwand, um die Wasserqualität zu erhalten. Diese Pools bedürfen einen hohen technischen Aufwand mit Filteranlagen und die Fliesen bzw. die Kunststoff- oder Metallwände müssen ständig von den Algen gesäubert werden. Zusätzlich werden auch große Mengen an Chlor zugegeben. Wir waren längere Zeit im Winter in einer Hotelanlage in Tunesien und konnten zusehen, welcher Aufwand durch das Personal betrieben werden musste, um die Pools zu pflegen.
Ein Bekannter in Mukatschewo hatte uns stolz sein Pool gezeigt, welches er für seine Frau für Wassergymnastik bauen ließ. Er sagte uns, wenn er gewusst hätte, welcher Aufwand und welche Kosten für die Pflege auf ihn zukommen, dann hätte er dies nicht gebaut. Und er ist Millionär.

Pool bei Mukaschewo

Bild: Auf den Grundstück eines Bekannten mit dem Blick auf die Stadt Mukaschewo

Die Alternative ist ein Schwimmteich

Wer nicht auf das frische Nass verzichten möchte, kann sich ein Schwimmteich anlegen. Schwimmteiche werden immer beliebter. Allerdings sollte das Grundstück auch eine gewisse Größe haben. Unser Nachbar hat auf seinem sehr großen Wochenendgrundstück einen Teich, welchen wir vor zwei Jahren angesehen hatten. Ringsherum stehen Bäume und Büsche, also richtig wie in der Natur. Unweit von der Grundstücksgrenze ist eine kleine Quelle und der kleine Bach geht durch das Grundstück. Im Moment bin ich mir nicht sicher, ob sich an dieser Stelle das Wasser bereits natürlich angestaut hatte oder ob er noch zusätzlich den Erdboden ausgehoben hat. Im Teich sind Fische, Frösche und auch Wasserpflanzen, eben wie in einem richtigen natürlichen Teich. Im Sommer badet er in diesem Teich.

Ein natürlicher Schwimmteich im eignen Grundstück

Im Bild der kleine Schwimmteich im Grundstück bei unserem Nachbarn in der Dahlner Heide

Nun hat nicht jeder einen kleinen Bach hinter dem Haus oder gar durch das Grundstück. (Das Wasser sollte in dem Bach aber auch das ganze Jahr fließen und nicht nur Frühjahr.) Alternativ kann man sich auch einen Schwimmteich anlegen. Der Vorteil bei einem optimalen Biotop ist der geringere Pflegeaufwand gegenüber einem Pool. Bei entsprechender Größe ist kein technischer Aufwand erforderlich und es muss kein Chor zugegeben werden. Es ist eben wie bei dem bekannten kleinen Fischteich im Garten, eben nur etwas größer. Das Wasser reinigt sich auf natürlicher Weise von selbst. Viele Menschen sind sehr empfindlich gegenüber Chlor und brauchen so nicht auf das Badevergnügen verzichten.
Alles, was es über das Anlegen eines Schwimmteiches im eigenen Garten zu wissen gibt, können Sie auf dieser Website nachlesen. Bevor man mit dem Anlegen eines Teiches beginnt, ist eine Anfrage bei der Gemeinde sinnvoll. Jede Gemeinde kann hier bestimmte Vorstellungen haben, es ja eine Veränderung der natürlichen Umgebung. Es kann aber auch künftig an der Grundstücksgrenze, wo der Teich angelegt werden soll, eine Straße geplant sein. Dann wäre die Ruhe vorbei. Ebenso ist sicherlich ein Bodengutachten sinnvoll. Die Bodenschichten können für einen Teich gut geeignet sein oder das Wasser läuft immer weg. Diese Erkenntnisse sind wichtig für eine gute Planung eines Schwimmteiches.

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Die Terrasse im Garten ist im Sommer ein zweites Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 16. April 2015

Terrasse im Garten
Wer eine Garten besitzt und die Möglichkeit hat, diesen nach eigenen Wünschen umzugestalten, sollte davon in jedem Fall Gebrauch machen. Der Garten wird bei vielen vor allem im Sommer zum zweiten Wohnzimmer, und entsprechend gemütlich gestalten viele Eigenheimbesitzer Ihre Terrasse. Sofern die Terrasse nicht schon von vornherein über einen schönen Bodenbelag verfügt und man es sich leisten kann lohnt es sich, über eine Neugestaltung des Terrassenbodens nachzudenken. Dabei sollte man zunächst eine Grundsatzfrage stellen und beantworten: Möchte man eine Holzterrasse oder doch lieber einen Stein- bzw. Fliesenboden? Ersteres wirkt sehr gemütlich und warm, ist jedoch auch verhältnismäßig teuer und aufwendig im Unterhalt. Ein Belag mit Naturstein oder Terrakotta-Fliesen vermittelt im Kontrast zur Holzterrasse ein mediterranes Flair und ist um einiges pflegeleichter. Wer etwas handwerkliches Geschick besitzt, der kann eine Betonterrasse auch selbst verfliesen – vorausgesetzt man informiert sich vorab ausreichend, was bezüglich des Untergrunds und der Verarbeitung zu beachten ist. Sinnvoll ist beispielsweise eine geringe Neigung von etwa 2%, um einen guten Abfluss des Regenwassers zu gewährleisten. Hohlräume zwischen Betonboden und Fließen müssen unbedingt vermieden werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Fließen bei Frost brechen. Eine weitere Frage ist die nach einer geeigneten Überdachung der Terrasse. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man montiert eine Markise, oder aber man bleibt etwas flexibler und entscheidet sich für einen Sonnenschirm. Zwar kann auch der Sockel eines Sonnenschirms einbetoniert und somit der Standort des Schirms fixiert werden. Es empfiehlt sich jedoch, den Standort des Sonnenschirms flexibel zu halten. Wer sich gegen eine Markise und für einen Sonnenschirm entscheidet findet heutzutage nicht nur im Baumarkt, sondern auch im Internet eine ausgezeichnete Auswahl an Sonnenschirmen und Zubehör findet man z.B. hier. Oftmals ist hier die angebotene Produktpalette sogar größer als im herkömmlichen Fachhandel, ganz abgesehen davon, dass die Lieferung in der Regel frei Haus erfolgt. Für die Abendstunden sollte man sich Gedanken um ein gutes Beleuchtungskonzept machen. Idealerweise sollten die gewählten Lampen mit den Terrassenmöbeln harmonieren. Möglich sind hier sowohl Standleuchten als auch herkömmliche Wandbeleuchtungen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einlassen von Lichtquellen in den Terrassenboden, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass diese leichten später nicht blenden. Sie machen deshalb beispielsweise am Rand der Terrasse oder von Bepflanzungen Sinn. Abhilfe vor allzu frischer Abendluft bieten Außenkamine, Heizstrahler oder Feuerkörbe. Diese bieten nicht nur Wärme, sondern strahlen auch ein ganzes Stück zusätzlicher Gemütlichkeit aus.

Ist das Grundstück ausreichend groß, dann kann man sich für die heißen Tage auch etwas für die Erfrischung schaffen. Neben einer zwischen Hecken oder Thujas versteckter Dusche lassen sich Pools oder kleine Teiche anlegen.

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Schornsteine aus Edelstahl für die zweite unabhängige Heizung

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 29. März 2015

Der Energiemarkt in Deutschland nimmt langsam beängstigende Zustände an. Die Zeiten der Energiesicherheit sind lange vorbei. Ein großer Teil der elektrischen Energie wird bereits von Windkraftanlagen und Solaranlagen erzeugt. Dass zur letzten Sonnenfinsternis der Freitag nicht zum schwarzen Freitag wurde, haben wir den der fachlichen Kompetenz der Ingenieure zu verdanken, welche den relative schnellen Abfall der erzeugten Elektroenergie von den vielen Solaranlagen in den Leitungsnetzen ausgleichen konnten.

Langsam ziehen sich die großen deutschen Stromkonzerne aus der unrentablen Stromproduktion zurück und verlagern ihre Geschäftsfelder. Die Verluste bei der Stromherstellung werden immer größer, da die konventionellen Kraftwerke teileweise stillgelegt oder nur im niedrigen unwirtschaftlichen Bereich betrieben werden. Wenn keine Sonne scheint, erzeugen dann diese „Schattenkraftwerke“ Strom. Diese werden Schritt für Schritt abgeschalten. Wenn in den nächsten Jahren die „alternativen Energieanlagen“ kein Strom produzieren, gehen entweder die Lichter in vielen Regionen von Deutschland aus oder es wird Atomstrom aus Frankreich oder Tschechien exportiert.

Ein Stromausfall über mehrere Stunden ist auch nicht das Problem, wenn man nicht davon abhängig ist. Man stellt eine Kerze auf den Tisch und liest einfach einmal ein Buch.
Auf das Problem des Ausfalls der elektronischen Vernetzung möchte ich nicht weiter eingehen, keine Ampel, die Kassen der Kaufhallen fallen aus, der Patient auf dem Operationstisch muss etwas warten und die im Fahrstuhl eingesperrten Hausbewohner lernen sich endlich einmal kennen usw.

Zuhause arbeitet bei Stromausfall aber auch keine Heizung, da die Pumpen und der Computer an der Heizanlage nicht arbeiten.

Die zweite Heizanlage braucht ein Schornstein

Die zweite unabhängige Heizanlage benötigt aber auch einen Schornstein. Der nachträgliche Einbau eines Schornsteins ist nicht immer einfach. Er sollte sich in der Nähe befinden, wo sich auch der Ofen bzw. Kaminofen befindet. Wurden früher die Schornsteine gemauert, so haben heute Schornsteine aus Edelstahl zahlreiche Vorteile. Das sind Edelstahlschornsteine, welche von den Öl- oder Gasheizungen bekannt sind. Diese Edelstahlrohre lassen sich in vorhandene alte Schornsteine einbauen. Damit wird nicht nur der Montageaufwand, sondern auch der Dreck von den Einbauarbeiten wesentlich reduziert. Ist kein alter Schonstein vorhanden, so gibt es Leichtbauschornsteine. Diese bestehen aus großen leichten Formsteinen, welche sehr schnell zusammengefügt werden. Diese ummanteln das Edelstahlrohr. Diese Schornsteine können praktisch auf jede Deckenkonstruktion aufgesetzt werden, ohne dass es statische Probleme gibt. Ist im Zimmer kein Platz für den zusätzlichen Schornstein, so kann der Schornstein aus Edelstahlrohr auch außen an der Fassade angebracht werden. Für jede Anwendung gibt es ein bestimmtes System.

System eines Schornsteins aus Edelstahl

Welchen Ofen wählen

Viele Jahrhunderte lang wurde mit einem offenen Kamin oder einem Kachelofen geheizt. Der Vorteil bei einem Grundkachelofen ist der hohe Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die Wärme wird in den Schamottesteinen gespeichert und über längere Zeit an den Raum abgegeben. Die Strahlungswärme ist angenehm und der Ofen kann auch im Sommer an kalten Tagen betrieben werden, wenn es im Zimmer kalt ist und die zentrale Heizungsanlage wegen der paar kalten Tage nicht betrieben werden soll.
Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche Wärmeabgabe. Der Heizeinsatz aus Grauguss ermöglicht auch einen Dauerbetrieb.

In den Durchbrandöfen können alle festen Brennstoffe bei einem Wirkungsgrad von 75-80 % verbrannt werden. Die Wärmeabgabe an den Raum erfolgt über Konvektion und Strahlung. Die neuen Universal-Dauerbrandöfen verbrennen die festen Brennstoffe raucharm, in dem hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und von der Seite zugeführt wird. Damit wird die Verbrennung des Schwelgases verbessert.
Bei der Auswahl der Kaminöfen sollte man auf die Größe der Glasfenster achten. Über die Glasfenster dringt die Wärmestrahlung in den Raum. Bei kleinen Räumen sollten daher Kamine mit kleinem Fenster und einer größeren Speicherfähigkeit der Ummantelung, z. B. aus Specksteinen, ausgewählt werden. Beachtet man dies nicht, so kann es in den Räumen sehr warm werden. Durch ausgefeilte Technologien können Wirkungsgrade bis 90 % erreicht werden.

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