Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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 8. Baukonstruktionen
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Energiesparen durch die richtige Auswahl der Heizung und der Reglung

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 23. Oktober 2015

Auch wenn vorübergehend die Öl- und Gaspreise gegenüber den Vorjahren etwas gesunken sind, so wird dies nicht ein Dauerzustand sein. Wegen der aktuell politischen Lage wird sehr viel Geld benötigt. Das Geld erhält man über eine Erhöhung der Mineral-, Energiesteuer und weitere Abgaben. Dagegen können Sie kaum etwas machen. Ihnen bleibt nur die Möglichkeit zum Energiesparen einer konsequenten energiewirtschaftlichen Nutzung Ihres Gebäudes und natürlich auch Ihres Fahrzeuges.

Unter Heizkörperthermostat Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten und welche speziellen Thermostate es gibt, um effektiv die Raumtemperatur zu regeln. Aber ein Thermostat kann nicht zaubern, sondern macht genau nur das, wie er eingestellt wird. Wird er auf 24 °C eingestellt, so sollte im Raum eine Raumtemperatur von 24 °C vorliegen. Ein Grad weniger, bedeutet etwa 5 % weniger Heizenergie. Also sollten Sie eine Raumtemperatur wählen, in der Sie sich wohlfühlen, wo es nicht zu warm aber auch nicht zu kalt ist.

Wärmespeicherung und die Raumlufttemperatur

Intelligente Thermostate regeln die Zimmertemperatur nach Bedarf. Also in der Nacht und am Tag, wenn Sie auf Arbeit sind, kann auch eine niedrigere Raumtemperatur vorliegen. Aber beachten Sie, wenn diese zu niedrig ist, dann müssen die abgekühlten Wände und Möbel wieder erwärmt werden. Diese speichern Wärme und geben diese dann auch wieder an die Raumluft ab. Es kann unter Umständen auch passieren, dass Sie für das „Aufwärmen“ der Wände so viel Wärmeenergie benötigen, wie sie durch die Nachtabsenkung eingespart haben.

Vor einigen Jahren hatte mir ein Mitarbeiter einer Hausverwaltung gesagt, dass sein Nachbar wegen der Nachtabsenkung wesentlich mehr Wärmeenergie benötigt als er. Diese Aussage kann man nur schlecht überprüfen, da das Nutzungsverhalten ebenso eine entscheidende Rolle spielt. Wie groß die Temperaturdifferenz bei einer Nachtabsenkung für Ihr Haus bzw. Wohnung und Ihrem individuellen Nutzungsverhalten ist, müssen Sie langfristig selbst herausfinden.

Alle Körper geben eine Wärmestrahlung ab. Hat die massive Wand eine niedrige Oberflächentemperatur, so empfinden wir diese als kalt. Diese „Kältestrahlung“ ist für uns unangenehm. Die Lufttemperatur im Raum wird daher meistens erhöht. Daher ist bei Räumen mit massiven Wänden eine annähernd gleiche Temperatur einzuhalten. Bei Leichtbaukonstruktionen speichern die Wände nur sehr wenig Wärme. Hier nimmt bei einer Erhöhung der Lufttemperatur die Oberflächentemperatur der Wände sehr schnell deren Temperatur an. Hier gibt es die „Kältestrahlung“ nur für kurze Zeit. Eine Temperaturabsenkung ist bei dieser konstruktiven Ausführung der Gebäude sinnvoll.

Die Konvektionsheizung und die Strahlenheizung

Die Konvektionsheizkörper werden oft mit einer Strahlungsheizung verwechselt. Bei der Konvektionsheizung strömt die Luft an der Oberfläche entlang und nimmt Wärme auf. Es entsteht eine Luftwalze im Raum. Das Problem dabei ist nur, dass an der Decke eine höhere Lufttemperatur und in den Ecken über den Fußboden eine niedrige Temperatur vorliegt. Die absolute Luftfeuchtigkeit bleibt aber gleich. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf. Bei unterschiedlichen Temperaturen liegen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten im Raum vor. In den unteren Wandabschnitten kann es so im Extremfall zu einer Tauwasserbildung an der Wandoberfläche kommen. Erkennbar ist dies bei einer Schimmelpilzbildung. Wobei eine Schimmelbildung bereits bei einer höheren relativen Luftfeuchtigkeit von über 80 % erfolgen kann.

Besser ist eine Strahlungsheizung, wie sie bei dem guten alten Kachelofen, bei einer Wandheizung oder Fußbodenheizung vorhanden ist. Hier gibt es nur einen geringen Temperaturunterschied zwischen der Luft über den Fußboden und an der Decke. Für die Bewohner ist dies auch eine angenehme Raumtemperatur, da es an den Füßen nicht kalt ist. Bei gleicher Behaglichkeit kann natürlich die Lufttemperatur auch etwas niedriger sein als bei einer Konvektionsheizung.

Wie bereits oben genannt, spart man mit jedem Grad etwa 5 % Heizenergie ein. Bei der Installation einer neuen Heizungsanlage (Heizkörper) sollte man auch darauf achten. Hier liegt neben der richtigen Reglung ein Potenzial, um Wärmeenergie einzusparen.

Komfortable Temperaturreglung

Komfortabel ist auch der Einsatz eines neuen Funk-Heizkörperthermostat. Man muss nicht von Heizkörper zu Heizkörper laufen und das Thermostat kontrollieren bzw. einstellen. Die Einstellung und Überwachung erfolgt von einer zentralen Stelle. Das System erkennt auch, wenn ein Fenster geöffnet ist. Es ist auch besonders interessant, wenn Sie einige Tage in den Urlaub fahren oder sich auf einer Dienstreise befinden. Es regelt die Raumtemperatur herunter und überwachst auch die Höhe der Temperatur. Das ist besonders im Winter wichtig, damit nicht eventuell Frostschäden entstehen. In unserer Klimazone ändern sich die Außentemperaturen relativ schnell. Es wird sowohl eine starke Abkühlung oder im umgekehrten Fall eine starke Überhitzung der Räume vermieden. Eine Reglung ist auch durch eine Fernsteuerung von unterwegs möglich. Natürlich ist jeder Komfort vom Preis abhängig. Daher sollte Sie vor dem Kauf auch genau wissen, für welchen Zweck und welche Steuerungsanlage Sie benötigen.

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Das passende Hygrometer

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 14. Oktober 2015

Es gibt sehr unterschiedliche Hygrometer. Ein sehr einfaches Gerät ist das kleine Wetterhäuschen mit der Frau und dem Mann. Abhängig, ob schönes Wetter ist oder Regen kommt, steht einer dieser kleinen Figuren vor der Tür des Häuschens. Für die Messung der relativen Luftfeuchtigkeit in der Wohnung eignet sich so ein Gerät natürlich nicht. Etwas genauer waren dann die tellergroßen Geräte mit Zeiger, welche an die Wand gehängt wurden. Oft bestanden diese aus zwei Messgeräten, einem Barometer und einem Hygrometer. Die Aufgabe dieser Geräte bestand darin, Auskunft über das Wetter zu geben. Die Raumluft in einer Wohnung steht immer in Wechselwirkung mit der Außenluft. Ist die Außenluft trocken, so ist es auch in der Wohnung trocken und natürlich auch umgekehrt. Mit der energetischen Sanierung der Wohngebäude werden diese immer dichter. Es erfolgt nur noch ein geringer Luftaustausch. Das gilt nicht nur für den Winter, sondern besonders für die wärmere Jahreszeit.

Jeder kennt die schwülwarme Luft kurz vor einem Gewitter. Die relative Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, oft um 80 % oder mehr. Wenn diese warme Luft durch ein offenes Fenster oder eine Tür in das Gebäude einströmt, dann steigt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell auf über 80 %. Bei einer guten Wandkonstruktion wird kurzzeitig durch Adsorption die Feuchtigkeit wie ein kleiner Schwamm aufgenommen. Die Luftfeuchtigkeit in diesen Räumen ist dann nicht so hoch. Aber diese Feuchtigkeit wird gespeichert und wird später wieder an die Raumluft abgegeben. Aber an kühleren Wandoberflächen kommt es zu einer Kondenswasserbildung. In dieser sommerlichen Situation kann man fast zusehen, wie das Brot und andere Lebensmittel verschimmeln. Auch an Einrichtungsgegenstände kann sich schnell ein Schimmelbelag bilden.

Wir haben in unserem Lehmhaus auf der Nordseite neben dem Eingang einen kleinen Raum für die Garderobe. Der Raum ist immer kühl. Wegen der frischen Luft ist das Fenster immer etwas offen. So kommt gerade im Sommer Feuchtigkeit in diesen Raum. Einige der Lederhandschuhe im untersten Schubkasten haben dadurch einen Schimmelbelag bekommen.

Ich möchte mit diesem kleinen Beispiel nur sagen, die Schimmelgefahr im Sommer ist viel größer als im Winter. Die Mikroorganismen und hierzu gehören auch die Schimmelpilze wachsen am besten bei einer Temperatur um 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit ab 80 %. Im Winter wird zwar an einer kalten Wandoberfläche schnell eine hohe Feuchtigkeit erreicht, aber hier liegt nur eine niedrige Oberflächentemperatur vor. Bei dieser wachsen die Schimmelpilze weniger schnell. Treten im Winter optisch Schimmelschäden auf, z. B. hinter Schränken an einer Außenwand, so befinden sich die Schimmelpilze lokal an diesen Flächen. In der Raumluft sind diese dagegen nur gering vorhanden. Natürlich schweben einige Sporen und Pilzteilchen durch die Raumluft und können die Gesundheit gefährden. Man soll auch solche Situation nicht unterbewerten. Im Winter reicht es oft schon für eine Schimmelbildung aus, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50 – 60 % liegt. Das sind raumklimatische Bedingungen, wo wir uns wohlfühlen. Eine genaue Messung der Raumluftfeuchtigkeit ist daher erforderlich, damit die relative Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig ist aber auch nicht zu hoch. Hier können Sie zum Beispiel Testberichte auf dieser Ratgeber-Seite
zu Hygrometer ansehen und sich ein geeignetes Messgerät auswählen. Diese Messgeräte helfen Ihnen beim richtigen Lüften. Bei einem angeklappten Fenster erfolgt nur ein geringer Luftaustausch, und wenn das Fenster lange offen ist, kühlt nicht nur die Raumluft ab, sondern auch die Innenwände. Ein guter Luftaustausch erfolgt bei vollständig geöffnetem Fenster. Das Fenster braucht je nach Temperaturunterschied nur wenige Minute geöffnet werden. Dabei kühlen die Innenwände kaum ab und müssen nicht wieder erwärmt werden.

Aber auch in der warmen Jahreszeit muss richtig gelüftet werden, damit die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen so gering wie möglich ist. Diese sollte etwa zwischen 50 bis 60 % betragen. Bei dieser relativen Luftfeuchtigkeit kommt es in der Regel nicht zu einer höheren Schimmelpilzbelastung in den Wohnräumen. Aber auch zu dieser Jahreszeit macht es viel Sinn auf die Anzeige des Hygrometers zu sehen. Dieses zeigt gleich an, ob die Luftfeuchtigkeit außen sehr hoch ist und eine längere Lüftung nicht sinnvoll ist. Es ist nur ein Luftaustausch zur Reduzierung der Schadstoffe in der Zimmerluft erforderlich. Besonders dann ist eine Kontrolle erforderlich, wenn im Frühjahr die dicken Mauerwerke in der Erdgeschosswohnung, im Kellergeschoss oder bei einem Mauerwerk aus Natursteinen noch kühl sind und die Gefahr einer Kondenswasserbildung groß ist.

Für die Technikfreunde gibt es auch Hygrometer auch für das Smartphone.
Es gibt Hygrometer APP zur Installtion auf das Smatphone. Einige APP sind konstenfrei. Bei der Auswahl des Hygrometers ist dann darauf zu achten, das das Gerät mit dem APP kompatibel ist und mit einem Bluetooth ausgestattet ist. Das ist erforderlich, damit ohne Probleme ein Datenaustausch zwischen dem Smartphone und dem Hygrometer erfolgen kann. So kann ganz bequem aus dem Wohnzimmer schnell die relative Luftfeuchte in den anderen Räumen überwacht und kontrolliert werden.

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Energie sparen

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 7. Oktober 2015

Das Thema Energie sparen ist sehr umfangreich, wobei hier nur wenige Aspekte angesprochen werden können. Für die Erzeugung von Energie in unserer Lebensumwelt werden Ressourcen benötigt, wie Kohle, Gas, Öl oder Kernbrennstoffe. Es gibt in unserem Universum sehr viele verschiedene Energieformen. Allerdings werden für die Nutzung bestimmte technische Voraussetzung benötigt, die dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden. Siehe Erdöl, welches schon seit vielen Jahren alle sein sollte. Mit neuen Technologien können immer neue Quellen erschlossen werden.
Bereits in der Antike wurde der Wasserdampf genutzt aber nicht um die Arbeit der Sklaven zu erleichtern, sondern um Türen von Tempelanlagen „wie von Geisterhand“ zu öffnen. Es gab zu dieser Zeit kein gesellschaftliches Interesse an der Nutzung einer fortschrittlichen Energie. Freie Energie kann überall kostengünstig zur Verfügung gestellt werden. Die technische Nutzung wird es jedoch sobald nicht geben. Dann können die großen Öl-, Gas- und Energiekonzerne kein Geld mehr verdienen. Wer braucht dann noch Gas oder Öl für die Erzeugung von Strom und Wärme. Was noch viel schlimmer ist, die politische und wirtschaftliche Abhängigkeit der Staaten geht verloren.

Der Gedanke zur Nutzung zum Beispiel der Solarenergie oder Windenergie ist nicht schlecht, aber die erzeugte Elektroenergie ist unwirtschaftlich und steht nicht kontinuierlich an. Zum Beispiel Licht benötigen wir in der Nacht und nicht am Tag. Die elektrische Energie kann zwar in kleinen Mengen gespeichert (Akku) werden aber nicht in der Größenordnung einer oder mehrerer Volkswirtschaften. Die Umwandlung in eine andere speicherfähige Energie und wieder Rückumwandlung führt zu hohen Verlusten. Der Wirkungsgrad sinkt. Diese sogenannten „alternativen Energien“ sind Wunschvorstellungen von Leuten, welche über ein nur ungenügendes ingenieurtechnisches Wissen verfügen. Für die Betreiber und Hersteller dieser Anlagen ist es natürlich ein fantastisches Geschäft auf Kosten des Endverbrauchers. Dieser finanziert über die EEG-Umlage diese wirtschaftlich unsinnigen Anlagen bzw. die Erzeugung.

Die benötigte Energie muss dann produziert werden, wenn diese auch benötigt wird. Der Herstellungsort von Wärmeenergie und elektrischer Energie sollte möglichst in der Nähe des Verbrauches sein, um die Verluste so gering wie möglich zu halten. Und das geht heute eben nur mit den konventionellen Kraftwerken. Werden weltweit und in unseren Nachbarländern neue Kernkraftwerke errichtet, so schaltet Deutschland die sichersten Kernkraftwerke ab. Verschenkt seinen überschüssigen Solarstrom an das Ausland, welcher durch die Bundesbürger über die EEG-Umlage finanziert wird und bezieht in der Nacht bei Windstille aus dem Ausland in Kernkraftwerken erzeugten Strom. Nun, die überwältigende Mehrheit der Deutschen sind davon überzeugt, dass sie durch ihre Entscheidung etwas Gutes tun. Für die Anderen, welche nicht davon überzeugt sind, sollen hier ausgewählte Alternativen vorgestellt werden, wie man sich wenigsten etwas Energiekosten sparen kann.

Richtig heizen

Zum richtigen Heizen gehören die Auswahl der Heizanlage, das Betreiben und die zu beheizenden Räume.
Die Raumgeometrie und -größe sowie die Bauhülle bestimmen den Standort und die Größe der Heizung bzw. der Heizkörper. Bei einem verwinkelten Raum sind mehrere kleine Heizkörper erforderlich, damit eine gleichmäßige Erwärmung des gesamten Raumes erfolgen kann. Strahlungsheizung sind gegenüber Konvektionsheizungen wesentlich besser und sparen Wärmeenergie, in dem bei gleicher Behaglichkeit die Lufttemperatur geringer sein kann. Strahlungsheizungen sind zum Beispiel die Fußbodenheizung, die Randleistenheizung, die Wandheizung und nur wenig bekannt die Deckenheizung.

Intelligent-heizen
Bild von Inelligent-heizen.de

Dann ist auch eine Kombination verschiedener Heizungen sinnvoll. Eine Fußbodenheizung ist sehr effektiv, bedarf aber eine gewisse Zeit, bis diese wirksam wird. Ein zusätzlicher Heizkörper oder ein Kaminofen erwärmt die Raumluft innerhalb weniger Minuten. Das ist sinnvoll, wenn in der Übergangszeit oder im Sommer die Temperatur der Raumluft nicht sehr hoch ist. Analog betrifft dies auch für die Warmwasserbereitstellung. Um ständig warmes Wasser zu erwärmen, muss die Heizanlage betrieben werden. Wird eine Heizung im niedrigen Bereich betrieben, so ist meistens der Wirkungsgrad auch gering. Eine dezentrale Wasserversorgung kann hier Abhilfe verschaffen. Zum Beispiel ein 5-l-Warmwasserboiler reicht für das Händewaschen in der Toilette oder für den kleinen Abwasch des Geschirrs. Wenn nicht dreimal am Tag geduscht wird, sollten Sie auch einmal nachrechnen, ob eine Dusche mit eigener elektrischen Warmwassererzeugung günstiger ist.

Energielabel

Sie kennen beim Kauf von Kühlschränken, Waschmaschine oder anderen elektrischen Haushaltsgeräten das EU-Energieeffizienzlabel. Analog wurde jetzt das EU-Heizungslabel eingeführt, welches ein effizientes Heizen unterstützen soll. Die Geräte sind durch die bekannten Farben Dunkelgrün bis Dunkelrot (mangelhafter Effizienz) gekennzeichnet. Aber der Anwender bestimmt selbst, wie effektiv die Heizung oder das elektrische Haushaltsgerät arbeitet. Ist zum Beispiel der eingebaute Heizkessel zu groß, so wird der wirtschaftliche Betrieb (Wirkungsgrad) nur selten erreicht. Stromabschaltungen gehören in Deutschland noch nicht zur Tagesordnung. Bei uns in Transkarpatien sind die Transformatoren sehr alt und bei jedem Gewitter gibt es längere Zeit kein Strom. Eine computergesteuerte hocheffiziente Heizung wäre fehl am Platz.
Wie die Zahlen zustande kommen, dass 85 % des gesamten Energieverbrauchs eines deutschen Haushaltes für die Heizung und Warmwasserbereitung benötigt werden, soll an dieser Stelle nicht weiter diskutiert werden.
Fakt ist aber, eine Glühbirne hat nicht nur Licht gespendet, sondern auch eine große Menge Wärme. Analog trifft dies auch bedingt für andere Haushaltsgeräte zu. Diese so „eingesparte Wärmeenergie“ muss durch die Heizung ausgeglichen werden. Auch daran sollte man denken.

Eine große 6 kg Waschmaschine ist für das Waschen von ein Paar Socken nicht sehr sinnvoll. Aber das dürfte für jeden plausibel sein.
Ein Kühlschrank und Kühltruhen arbeitet Tag und Nacht, verbrauchen täglich 24 Stunden Strom. Hier ist die richtige Auswahl der Geräte von Bedeutung. Aber auch der Standort ist wichtig. Der Kühlschrank sollte möglichst kühl und nicht im wärmsten Raum stehen. Wir haben zum Beispiel ein Kühl-Gefrierschrank von Samsung, wo mit einem Kühlaggregat der Kühlschrank und das Tiefkühlteil betrieben werden. Wenn man ein paar Tage nicht da ist, dann braucht man den Kühlschrank und kann diesen abschalten. Das Tiefkühlteil arbeitet weiter. In Deutschland gibt es so etwas nicht.

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Raumausstattung von Seminarräumen und Bildungseinrichtungen

Erstellt von Peter Rauch am Montag 28. September 2015

Um die aktuellen Tagesanforderungen gerecht zu werden, ist eine lebenslange Weiterbildung erforderlich. Bereits in der Kita lernen die Kinder beim Basteln, Malen oder Singen. Damit die Kinder auch richtig bei der Sache sind, werden kindgerechte Möbel in den jeweiligen Tageseinrichtungen und auch in der Schule benötigt. Gerade in der Schule ist das lange Sitzen anstrengend. Die Stühle, Tische und die anderen Einrichtungsgegenstände müssen der jeweiligen Körpergröße der Kinder entsprechen. Jede Schule hat auch etwas andere Anforderungen, wie Farbgestaltung, Stil der Raumgestaltung usw. Für eine optimale Raumausstattung von Seminarräumen sind entsprechende Raumkonzeptionen erforderlich. Das gilt auch für Schüler im jugendlichen Alter und vor allem auch bei Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen im erwachsenen Alter.

Das Lernen soll Freude machen. Je besser die Raumgestaltung und die raumklimatischen Bedingungen sind, um so bessere Erfolge werden beim Lernen erzielt.
Ein wesentlicher Faktor ist die Farbgestaltung, die dazu passende Raumausstattung, viel Tageslicht, frische Luft und ein angenehmes Raumklima.

Jeder Bildungsträger stellt an die Ausstattung der Seminar- bzw. Schulungsräume unterschiedliche Anforderungen. Dies hängt einmal davon ab, welche Zielgruppe weiter- oder ausgebildet werden soll und von der räumlichen Voraussetzung des Bildungsträgers.
In der Erwachsenenbildung werden andere Anforderungen an die Raumausstattung mit Möbeln gestellt als bei Räumen, welche vorwiegend für die Kinder gedacht sind. ass.de ist zum Beispiel ein professioneller Einrichter, welcher sich auf die Erarbeitung von speziellen Raumkonzeptionen für Bildungseinrichtungen spezialisiert hat.

Bei der Ausstattung der Schulungsräume sind verschiedene gesetzliche Vorschriften und Verordnungen zu erfüllen. Besonders sind die Anforderungen an den Brandschutz einzuhalten. Die Räume können allso nicht vollständig mit Möbel vollgestellt werden. Es müssen bestimmte Abstandflächen eingehalten und die entsprechenden Fluchtwege im Brandfall gegeben sein sowie Rauchmelder, eventuell Brandschutztüren usw. vorhanden sein. In der Betriebsstättenverordnung werden viele Anforderungen an Arbeitsräume, Speisesäle, Treppen oder Flure geregelt. Analog gilt dies auch für Schulen aber mit noch strengeren Reglungen. Daher ist es wichtig, dass sich jemand richtig mit den akutellen gesetzlichen Vorschriften auskennt. Schnell sind Fehler gemacht und die Nachbesserungen verursachen erhebliche Mehrkosten. Der Berliner Flughafen ist zwar kein einfacher Schulungsraum aber hier wurden Fehler bei der Planung gemacht. Welche Probleme und Mehrkosten auftreten, hat sich ja bereits herumgesprochen.

Die Planung der Raumausstattung wird von der Größe des Schulsraumes bzw. des Saales bestimmt. Die Tragfähigkeit der Decken muss gegeben sein ebenso ist ein ausreichendes Raumvolumen erforderlich. Ist das Raumvolumen zu klein und kann nicht genügend Frischluft in die Räume, so werden die Seminarteilnehmer oder die Schüler sehr schnell müde und die Aufmersamkeit verringert sich.

Schulungsraum Bild von www.mimi-gallery.com
Bild von mimi-gallery.com
Ist eine neue Raumnutzung geplant, so darf nicht nur an eine neue Raumaussattung gedacht werden, sondern auch die vorhandene bautechnische Ausstattung ist zu prüfen. Eventuell ist die vorhandene Baukonstruktion für Seminare nicht geeignet. Erst dann sollte die detailierte Raumkonzeption erarbeitet werden. Bei den Umbaumaßnahmen sollte aber auch beachtet werden, dass die Räume zu einem späteren Zeitpunkt einer anderen Nutzung zugeführt werden könnten. Baumängel sollten daher nicht nur überdeckt werden, sondern auch in diesem Zusammenhang beseitigt werden.

Ist eine spezielle Nutzung der Räume und Säle bekannt, so kann eine für diese Nutzung korrekte Planung der Raumausstattung erfolgen. Bei sogenannten Multifuktionalräumen, wie sie von Hotels mit Tagungsräumen bzw. -säle angeboten werden, ist das schon schwieriger. Hier muss die Bestuhlung, die Akustik und die Beleuchtung verschiedene Anforderungen (Fachtagung, Seminare, Versammlungen usw.) gerecht werden. Die Erarbeitung eines optimalen Raumkonzepts ist hier sehr anspruchsvoll.

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Abdichtung von Flächen und Fugen am Bauwerk

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 11. September 2015

Ein Bauwerk unterliegt dem Einfluss der Witterung. Vor allem spielt die Feuchtigkeit die wichtigste Rolle. Die chemischen Prozesse, welche bei einem Gebäude ablaufen, benötigen Feuchtigkeit. Das sind einmal die gewollten Prozesse, wie die Abbindeprozesse des Kalkmörtels, des Betons oder beim Gips. Anders sieht es aus, wenn die Baustoffe einer ständigen Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Dann erfolgt ein langsamer Zerstörungsprozess. Ausgenommen beim Beton, hier ist der Karbonatisierungsprozess durch genügend Feuchtigkeit oder bei Trockenheit geringer als bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 70 %. Das ist eine Feuchtigkeit, welche bei einer Tauwasserbildung vorliegt. Brücken aus Beton sollten daher eine Mindestdicke haben, damit eingespeicherte Wärme vom Tag bis zum nächsten Morgen reicht. An den frühen Morgenstunden bildet sich sonst Tauwasser auf der Oberfläche. Ebenso ist die Konstruktion so auszuführen, dass alle Bauteile ausreichend mit Luft (zum Trocknen) umspült werden. Bei der Mauerwerkskonstruktion ist ein günstiges Verhältnis anzustreben, sodass die Wasseraufnahme kleiner ist als die Wasserabgabe. Kann dies konstruktiv nicht erfüllt werden, so ist eine diffusionsoffene Beschichtung auf die Oberfläche aufzutragen, welche eine von außen gerichtete Durchfeuchtung verhindert. Diese Beschichtung ermöglicht aber auch ein Abtrocknen des Baustoffs. Die Feuchtigkeit kann von innen nach außen entweichen.

Fehlende Abdichtung bei einem Balkon
Fehlende Abdichtung der Balkonplatte in Vinnitza (Ukraine)

Bei Kühltürmen an einem Standort in den neuen Bundesländern sah die Betonoberfläche nicht schön aus. Man hatte von außen eine diffusionsdichte Farbschichtung aufgetragen. Die Feuchtigkeit kommt aber bei diesem Bauwerk von innen. Auf der Innenseite der Farbbeschichtung (Sperrschicht) kam es zum Feuchtestau. Auf die genauen Wechselwirkungen und chemischen Prozesse soll hier nicht weiter eingegangen werden, mehr unter dem Artikel Kalziumkarbonat. Auf jedem Fall fing das Bewehrungseisen an zu rosten und sprengt die Betonoberfläche ab. Durch die falsche Farbbeschichtung kam es zu einem erheblichen Bauschaden.

Bei dem nachfolgenden Bild bei einer frei stehenden Mauer aus Ziegelsteinen kann man von einer aufsteigenden Feuchtigkeit aus gehen. Das ist aber nicht richtig. Der Boden besteht aus Sand und auf der Insel Djerba (Tunesien) regnet es nur relativ wenig im Winter. Diese Seite ist die Nordseite und durch das Gebüsch ist die angrenzende Luftfeuchtigkeit höher und es bildet sich sicherlich auch Tauwasser. Hier wirkt aber auch noch die salzhaltige Luft des wenige Hundert Meter entfernten Mittelmeers. Bei anderen Mauern ist der Einfluss des Spritzwassers gut erkennbar. Das salzige Spritzwasser kommt hier noch hinzu. Es ist auch möglich, dass der Lehm der Ziegelsteine selbst einen hohen Salzgehalt hat, welcher im Zusammenspiel mit den anderen Faktoren zu dieser Zerstörung der Ziegelsteine beiträgt.

Feuchte Mauer auf Djerba
Schäden durch Feuchtigkeit an einer frei stehenden Wand auf Djerba (Tunesien).

In Deutschland sind die durch Schlagregen beanspruchten Mauerwerke bzw. Fassaden einer hohen Belastung durch Feuchtigkeit ausgesetzt. Meistens befindet sich das feuchte Mauerwerk im Gründungsbereich bzw. bis in Höhe des Erdgeschosses. Feuchtes Mauerwerk führt zur höheren Wärmeleitfähigkeit, begünstigt die Salzausblühungen usw. Eine wasserabweisende Farbe schützt solche gefährdete Mauerwerke bzw. Fassadenoberflächen. Diese Beschichtungen zeichnen sich durch ihre besonderen Eigenschaften aus. Niederschlagswasser dringt nicht in das Mauerwerk ein. Aber diese Farben sind diffusionsoffen und lassen die Feuchtigkeit von innen nach außen.

Noch kritischer als die Fassade ist das Dach eines Gebäudes. Das Dach hat die Aufgaben Niederschlagswasser vom Bauwerk fernzuhalten. Ein Dach muss daher vollständig dicht sein. Zum Beispiel im Watco Online-Shop gibt es ein breites Sortiment an verschiedenen Produkten um Risse bei Betonflächen oder beim Flachdach zu verschließen.
Es kann aber auch eine Sanierung der alten Dachhaut mit einer Abdichtung bzw. Überzug erfolgen. Das ist aus meiner Sicht kein vollständiger Ersatz für eine Neueindeckung. Es macht aber Sinn, wenn nur einzelne Flächen schadhaft sind und eine Neueindeckung sonst nicht erforderlich ist. Genauso sinnvoll ist das, wenn das Gebäude nur noch eine bestimmte Zeit benutzt wird und anschließend eine umfangreiche Sanierung bzw. ein Umbau für eine andere Nutzung vorgesehen ist. Diese Beschichtungen sind auf jedem Fall preiswerter als eine Neueindeckung und lassen sich auch viel schneller herstellen. Ebenso lässt sich eine unansehnliche Dachhaut farblich aufwerten.

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Die richtige Baustoff- und Werkzeugauswahl

Erstellt von Peter Rauch am Samstag 5. September 2015

Sowohl beim Hausbau als auch bei der Renovierung der Wohnung oder der Errichtung einer Gartenlaube sind neben der Auswahl der Baustoffe und auch eine richtige Werkzeugauswahl zutreffen.

Was sind die richtigen Baustoffe?

Qualifizierte Baufirmen haben in der Regel die Erfahrung, welche Baustoffe sich gut verarbeiten und bei dem jeweiligen Einsatzgebiet lange haltbar sind. Meistens wird der jeweilige zu verwendende Baustoff bei der Ausschreibung bzw. bei der Sanierungskonzeption vorgeschrieben. Aber auch hier werden viele Fehler gemacht. Zum Beispiel die Verwendung von Gipsputz im Keller. Aber auch bei der Verkleidung feuchter Wände mit einfachen Gipsplatten. Gips ist sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und es entsteht auf der Oberfläche eine Schimmelbildung. Dieser Baustoff darf daher nur in trockenen Räumen verwendet werden.
Neuerdings gibt es spezielle Gipsplatten auch für den Einsatz in feuchten Räumen, wie in der Schwimmhalle. Auch wenn die Baustoffe selbst feuchtebeständig sind und nicht schimmeln, so liegen dies Platten nicht direkt an der Wandfläche an. Bei feuchtem Mauerwerk ist eine Verwendung sehr fraglich. Der Feuchtetransport über die Diffusion, wie sie bei einer monolithischen Wandkonstruktion erfolgt, wird durch den Hohlraum unterbrochen. Bei salzbelastetem Mauerwerk sammelt sich das Mauersalz in diesem schmalen Hohlraum.
Ebenso wird die Leistungsfähigkeit von Sanierputz überschätzt oder Zementputze an Stellen angebracht, wo diffusionsoffene Kalkputze hingehören. Die Beispiel könnten vorgesetzt werden.

Gerade Eigenheimbauer verwenden oft unzweckmäßige Baustoffe. Die Mitarbeiter der Baustoffmärkte sind zwar in einem firmeninternen Kurs geschult, können aber nicht jede Bausituation richtig einschätzen. Es werden auch Produkte vorgeschlagen, welche gerade am Lager vorliegen. Es ist daher zu empfehlen, wenn aus Kostengründen auf qualifizierte Fachleute verzichtet werden soll, sich vor der Sanierungsmaßnahme bzw. Renovation ausreichend zu informieren. Es gibt zahlreiche gute Fachbücher, Fachzeitschriften oder das Internet.
Für die schnelle und qualitätsgerechte Ausführung der Arbeiten sind aber auch die richtigen Werkzeuge erforderlich.

Welche Werkzeuge sind geeignet?

Grundsätzlich sollte Sie bei der Auswahl davon ausgehen, ob das Werkzeug oft oder nur gelegentlich benötigt wird. Ganz wichtig ist das Einsatzgebiet zu bestimmen und welche Baustoffe verarbeitet werden sollen. Für die eimalige Ausbesserung einer kleinen 20 x 20 cm Putzfläche reichen auch ein einfacher Spachtel und ein kleines Holzbrett zum Ausreiben. Mit einem kleinen Schwamm können die Übergänge an der Putzoberfläche geglättet werden. Natürlich geht es mit einer Glättkelle und einem Reibebrett schneller und besser aber das Werkzeug liegt dann viele Jahre nutzlos herum.
Dagegen sollten Sie immer die richtigen Werkzeuge verwenden, wenn diese ständig benötigt werden. Die Bearbeitung geht schneller und die Qualität stimmt dann auch.

Der Baustoff Holz ist aus einem Haus nicht wegzudenken. Neben seinen guten statischen Eigenschaften lässt sich dieser Werkstoff auch gut bearbeiten. Ob nun zimmermannsmäßige Konstruktionen oder Wandverkleidungen aus Holzpanelle, für die korrekte Bearbeitung sind die richtigen Sägen erforderlich. Unter stichsaegen-test.de werden verschiedene Modelle angeboten. Auch hier gilt, wenn Sie nur gelegentlich ein kleines Brett absägen, dann erfüllt eine einfache Stichsäge oder eine Handsäge seinen Zweck. Aber bei umfangreichen Arbeiten werden Sie sofort die Qualitätsunterschiede und die Leistungsfähigkeit der Stichsägen feststellen. Das gilt auch für alle anderen Werkzeug. Das ist nicht nur die Zeitersparnis. Gerade bei der Altbausanierung oder beim Umbau gibt es viele Ecken, wo man mit der Handkreissäge nicht hinkommt. Hier ist dann der Einsatz einer leistungsfähigen Stichsäge erforderlich. Besonders, wenn kleine Aussparungen bzw. Öffnungen in den Fußboden oder in die Platten geschnitten werden müssen.
Mit der elektrischen Stichsäge können fast alle Baustoffe geschnitten werden. Ob Spanverlegeplatten, Holzdielen, Laminat, Gipsplatten oder Metalle. Für jeden Werkstoff gibt es spezielle Sägeblätter, welche schnell und einfach gewechselt werden können.

In einer tunesischen Tischlerei
Gespräch in einer Möbeltischlerei in Ajim (Tunesien).

An dieser Stelle soll auch erwähnt werden, dass eine Stichsäge weniger Staub als eine Kreissäge macht. Auch daran sollte gedacht werden, wenn in der Wohnung Renovierungsarbeiten anfallen.

Analog gelten die Auswahlkriterien auch für die Bohrmaschinen. Für den gelegentlichen Gebrauch reicht oft eine einfache Schlagbohrmaschine aus. Spätesten, wenn mehrere Dübel in einer Schwerbetonwand gesetzt werden sollen, merkt man den Unterschied gegenüber einem Bohrhammer. Mit dem Bohrhammer kann man viel leichter Löcher in diese Wände bohren. Mit diesen Maschinen können auch Löcher in Metall oder Holz hergestellt werden, aber für die Bearbeitung diese Baustoffe sind die Bohrmaschinen besser geeignet. Für die Auswahl beim Kauf gilt auch, wie oft benötige ich das elektrische Werkzeug und welcher Werkstoff soll künftig vorwiegend bearbeitet werden.

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Der Vorteil bei Aluminiumfenster

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 23. Juli 2015

Fenster haben eine vielfältige Funktion. Sie sollen das Eindringen des Tageslichtes ermöglichen, sodass alle Gegenstände durch das Auge korrekt wahrgenommen werden können. Durch die Fenster soll aber auch eine wenigsten visuelle Kommunikation mit der Außenwelt möglich sein. Noch besser ist es, wenn diese geöffnet werden können und die frische Luft kann in die Räume strömen. Dass dies bei einem hohen Haus oder bei großen Glasfassaden nicht möglich ist, sollte verständlich sein. Fenster sollen aber auch vor Hitze und Kälte sowie Lärm schützen. Sie müssen aber auch Wind und Niederschlag standhalten und dienen als Gestaltungselement der Fassade.
Sie sehen, die architektonischen und bauphysikalischen Anforderungen an ein Fenster sind sehr vielfältig.

Baupysikalische Anforderungen an ein Fenster

Je nach Anforderungen können die Fenstergrößen variieren. Wurden früher die Fensterrahmen vorwiegend aus gut abgelagertem Kieferholz oder auch aus Eiche angefertigt, so kommen heute auch andere Materialien, wie Kunststoff, Aluminium oder andere Metalle zur Anwendung. Jeder dieser Baustoffe hat seine Vorteile aber auch Nachteile.

Alufenster werden wegen ihrer hohen Energiekosten und Umweltbelastung bei der Herstellung als ungünstig bewertet. Das stimmt jedoch nicht vollständig. Die Vorteile der Aluminiumfenster bestehen in Ihrer hohen Stabilität, Tragfähigkeit und Haltbarkeit. Damit können Konstruktionen geschaffen werden, die mit den Baustoffen Holz oder Kunststoff nicht realisierbar sind bzw. hohe Kosten verursachen. Das sind zum Beispiel große Glasfassaden, Wintergärten und ähnliche Fenster- bzw. Glaskonstruktion. Wer Kunststofffenster eingebaut hat, weiß, wie instabil die Rahmen sind. Bei Temperaturunterschieden gibt es eine große Formveränderung. Die Glasscheiben laden sich auf und ziehen zusätzlich Staub und Dreck an. Diese müssen gegenüber Holzfenster öfter geputzt werden. Es gibt Untersuchungen, wonach Holzfenster, wenn ich mich richtig erinnere, nach etwa 30 Jahren gegenüber den in der Anschaffung billigeren Kunststofffenstern günstiger sind.

Bei großen Glasfassaden oder bei Hochhäusern wirkt ein hoher Winddruck. Bei dem Einsatz anderer Baustoffen müssten zum Ableiten der Kräfte zusätzliche Profile eingefügt bzw. die Rahmen viel größer ausgeführt werden. Bei Glasfassaden möchte man das Tageslicht sehen und die Fassade soll nicht vorwiegend aus Profilen bestehen.

Der Vorteil der Kunststofffenster ist ihre preisgünstige Herstellung und ihre Haltbarkeit. Das sind die neben Holzfenster am meisten verwendeten Fenster im Wohnungsbau. Sie sind in vielen Varianten erhältlich und witterungsbeständig. Gerade die letzte Eigenschaft soll besonders betont werden, was bei den neuen Holzfenstern nicht immer der Fall ist.

Der Unterschied zwischen alten und neuen Holzfenstern

Traditionell wurden die Fenster aus Holz gefertigt. Mit der leichten Glasscheibe konnten auch leichte Rahmen gefertigt werden. Regional wurden die Anschlüsse unterschiedlich ausgeführt und so auch eine unterschiedliche Dichtheit der Fensterflügel zum Rahmen erreicht. Früher wurde für den Bau der Fenster gut abgelagertes Holz verwendet, welches neben einer verhältnismäßig guten Eigenresistenz gegenüber Holz zerstörende Pilze und Insekten sowie gegen Holz schädigenden Pilze hatte. Das Holz hat auch eine hohe Formbeständigkeit. Sie erhielten aller paar Jahre einen neuen Anstrich. Das heute verwendete Holz hat nicht mehr diese guten Eigenschaften. Durch technische Trocknung werden die ungünstigeren Eigenschaften ausgeglichen. Es werden Edelhölzer verwendet. Dabei ist zu beachten, dass eine in Plantagen angebaute Robinie nicht die guten Eigenschaften eines natürlich gewachsenen Baumes hat. Durch besonders langbeständige Farbbeschichtungen versucht man, die Holzrahmen zu schützen. Für Bauteilflächen bzw. Fensterflächen, die nur gering durch Niederschlag oder Spritzwasser belastet werden, stellt dies weniger ein Problem dar. Sowohl bei einem Wintergarten als auch bei einer Terrassentür im Dach konnte ich eine vollständige Zerstörung eines Teils der Holzrahmen durch einen Blättling (Holz zerstörender Pilz) feststellen. Diese waren gerade einmal wenige Jahre alt. Gerade bei Wetterseiten ist bei der Auswahl von Holzfenstern eine ständige Kontrolle erforderlich. Eventuell sind zusätzliche geeignete Schutzmaßnahmen erforderlich, wie Blechabdeckung oder Ähnliches.
Sind solche gefährdete Bauteilflächen bekannt, so sollte man an dieser Stelle gleich Aluminiumfenster bzw. Türen einsetzen.

Fenster und Denkmalschutz

Denkmalgeschützte Fenster und Türen

Bei der Erfüllung des Denkmalschutzes ergeben sich zwei konstruktiv widersprüchliche Probleme. Das optische Aussehen der Fassade soll nicht verändert werden. Bisher waren die Fenster mit einer einfachen Glasscheibe ausgeführt. Die Rahmen der Fenster waren schmal und je Ausführung mit Stege versehen. Die Wärmeschutzanforderungen fordert eine Isolierverglasung. Was unabhängig, wegen der steigenden Energiekosten, auch sinnvoll ist. Diese Isolierscheiben, ob doppelte oder dreifache Verglasung, sind gegenüber der einfachen Glasscheibe viel schwerer. Die Folge sind wesentlich größere Rahmen aus Holz. Die eigentliche Glasfläche des ursprünglichen Fensters wird wesentlich reduziert. Gerade bei kleineren Fenstern führen die breiten Sprossen und Rahmen zur Verdunklung der Räume. Fenster sollen aber ausreichend Tageslicht in die Räume lassen. Bei vielen denkmalgeschützten Gebäuden sind die Fenster ohnehin schon nicht sehr groß. Ich bin mir hier nicht sicher, ob der Denkmalschutz beim Einsatz von Aluminiumfenster zustimmt. Aber eine Beibehaltung der Größe der Glasfläche führt zu keine Veränderung der äußeren Optik und es wird im Wohnraum nicht dunkler. Aufgefallen ist mir das bei dem denkmalgeschützten Nachbargebäude, wo nachträglich die alten oberen Fenster durch denkmalgerechte Holzfenster mit Isolierverglasung ausgetauscht wurden. Der Glasanteil hat sich sicherlich gut um 20 % reduziert. Zusätzlich sieht es durch die großen Rahmen und Sprossen auch komisch aus.
Sind die alten denkmalgeschützten Holzfenster in einem guten funktionellen Zustand, so sollte man auch die Aufarbeitung der Fenster durch spezialisierte Tischler in Erwägung ziehen. Für die kostengünstigere Variante kann man sich dann entscheiden.

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Energie sparen bei der Altbausanierung durch einen Fensteraustausch

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 23. Juli 2015

Wer sein Haus saniert, legt als Bauherr heutzutage großen Wert darauf, das Haus oder die Wohnung möglichst energiesparend zu gestalten. Das fängt bei den Dämmeigenschaften der Umhüllungsfläche an, betrifft die Heizanlage und hört bei den Fenstern auf. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Den Bauzustand des älteren Wohngebäudes überprüfen

Macht man sich an die Sanierung eines Altbaus, so gibt es einige Dinge schon im vor hinein zu beachten. Ansonsten kann es zu einer Kostenexplosion kommen. Daher ist vor der Planung einer Sanierung bzw. auch vor dem Kauf eine Kalkulation durchzuführen. Diese betrifft nicht nur die Bauhülle, sondern den gesamten Bauzustand. Entscheidend ist auch die künftige Nutzung des Wohngebäudes bzw. der einzelnen Räume. So sollten die Räume, wo die Zimmertemperatur niedriger sein kann, wie die Schlafzimmer, nach Norden ausgerichtet sein. Wohnzimmer dagegen ordnet man besser auf der Südseite des Gebäudes an. Allerdings spielen bei der Planung auch andere wichtige Gesichtspunkte eine Rolle, wie die Lärmquelle (Straße) oder die Erreichbarkeit der Räume über eine Treppe. Oft wird mit den Eltern gemeinsam ein Haus erworben oder bebaut. Die Eltern wohnen im Dachgeschoss. Jetzt könne die Eltern sicherlich noch Treppen steigen, aber was ist in ein paar Jahren.

An erster Stelle der Beurteilung eines älteren Gebäudes steht der Durchfeuchtungsgrad des unteren Mauerwerkes, Feuchteschäden im Gebäude, wie im Dachboden oder in Bädern. Ebenso wichtig ist die Kontrolle des Zustandes der tragenden Holzkonstruktion, wie Dachsparren und Deckenbalken und beim Fachwerkbau die Bundwände und Außenhülle. Es ist grundsätzlich falsch, nur die Dämmeigenschaft eines Gebäudes zu bewerten. Es ist richtig, in der Zeit, wo schnell und preisgünstig Wohnraum benötigt wurde, in dieser Zeit wurden energetisch und auch schallschutztechnisch ungünstige Gebäude errichtet. Aber viele ältere Gebäude sind energetisch besser als ihr Ruf. Aber auch hier kann durch eine richtige Planung nachträgliche eine sinnvolle Verbesserung erreicht werden, ohne die vorhandene Bausubstanz langfristig zu schädigen und die Kosten der Sanierung werden überschaubar.

Eine preisgünstige Maßnahme der nachträglichen energetischen Verbesserung ist die Dämmung der Kellerdecke und des Daches bzw. der obersten Geschossdecke. Nicht vergessen werden sollte die Qualität der Fenster und der Türen, sowie jeglicher andere verglaste Flächen.

Fenster austauschen und Energie sparen

Bei den ständig steigenden Energiepreisen ist die richtige Wärmedämmung eine Voraussetzung beim Energiesparen. Vor allem beim Sanieren von Altbauten zahlt es sich aus, alte und kaputte Fenster auszutauschen und umzurüsten.
Dafür eignen sich zum Beispiel Wärmedämmfenster. Die sind im Gegensatz zu den alten Fenstern dreifachverglast. Damit kann man den Energieverbrauch erheblich senken und heizt nicht mehr sprichwörtlich beim Fenster hinaus. Bei stark befahrenen Straßen bieten spezielle Lärmschutzfenster einen besseren Lärmschutz gegenüber alten Fenstern, was vor allem für Häuser in Städten oder neben belebten Straßen ein Vorteil ist.

Der Nachteil der Wärmeschutzfenster liegt darin, dass sie luftdicht sind. Deshalb sollten vor dem Einbau unbedingt die Dämmeigenschaften von Decken und Außenwänden überprüft werden. Der Transmissionswärmefaktor der Wände muss kleiner als bei den Fenstern sein, sonst kommt es zur Tauwasserbildung an den kühleren Wandflächen. In diesem Fall müssen diese Bauteile ausgetauscht, ergänzt oder zusätzlich isoliert werden. Ein Fensteraustausch sollte daher immer mit anderen Maßnahmen abgestimmt werden.

CADvilla hilft bei der Hausplanung

Eine der schwierigsten Angelegenheiten ist die richtige Planung eines neuen Gebäudes oder der Umbau eines Altbaus. Man hat zwar eine gewisse Vorstellung, wie die Raumnutzung aussehen soll, aber man kann dabei wichtige Details vergessen. Steht einmal das Haus oder ist die Sanierung beendet, können nachträgliche Änderungen oft nur noch mit hohen zusätzlichen Kosten korrigiert werden. Bei Musterhäusern erhält man eine Vorstellung, wie das eigen Haus aussehen könnte. Nun steht nicht in jeder Region das gewünschte Musterhaus und bei einer Altbausanierung kann man sich von dem geplanten Umbaumaßnahmen ohnehin nur schwer eine Vorstellung manchen.

Bei der optimalen Raumgestaltung und Platzierung von Fenster oder Türen hilft eine Architektursoftware. Mit dieser Software lässt sich die Gesamtansicht des Gebäudes verändert und verschiedene Varianten durchspielen. Eine hochwertige Architektur-Software bringt einige Funktionen mit. So sollte sie die Darstellung von unterschiedlichen Wandschichten für die Außen- und Innenwände und die Decken ermöglichen. Architektursoftwares wie CADvilla haben eine umfangreiche Auswahl von verschiedenen Fenstern, Bauteilen, Dachformen und Ausstattungsmöglichkeiten. Damit lassen sich die Fenster nun individuell platzieren, man kann ihre Größe verändern und durch die 3D Software lassen sich die Entwürfe auch von innen besichtigen. So als ob man selbst im Raum stehen würde, kann man sich dann eine Vorstellung davon machen, wie das Ganze später aussehen wird. Bei der Altbausanierung werden die vorhandenen Raumgeometrien verändert, Zwischenwände abgebrochen und neu Trockenbauwände aufgestellt oder an einer anderen Stelle entsteht das neue Bad. Bereits vor Beginn der Bauarbeiten kann man sich visuell die neue Wohnung gestalten. Bei einer klaren Vorstellung lassen sich die Baukosten auch genau kalkulieren.

Planung eines neuen Wohnhauses mit Cadvilla.com

Bildquelle: Cadvilla.com

Effektiv Energie sparen

Bei der Planung von Neubauten sind die Anforderungen der Energiesparverordnung generell zu erfüllen. Bei einer Altbausanierung ist es dagegen nicht immer wirtschaftlich sinnvoll und bei Gebäuden, welche unter Denkmalschutz stehen, müssen wichtige Details erhalten bleiben. Das betrifft in der Regel die Außenansicht, die Fassadenstruktur mit seinen Fenstern, das Dach und andere Bauteile. Der Austausch älterer und kaputter Fenster ist meistens wirtschaftlich und trägt wesentlich zur Energieeinsparung bei. Aber auch hier sollte mit großem Sachverstand vorgegangen werden. Die Herstellung von denkmalgeschützten Fenstern ist nicht sehr billig, die Aufarbeitung und teilweise Erneuerung kann billiger werden. Hierzu ist ein erfahrener Tischler, welcher sich auf die Restauration denkmalgeschützter Fenster spezialisiert hat, einzubeziehen. Eine Außendämmung ist dagegen bei großen Fensterflächen weniger effektiv. Allerdings sollte bei einem Fenstertausch beachtet werden, dass der Wärmedurchgangskoeffizient zur vorhandenen oder künftigen Außenfassade passt. Je höher der U-Wert ist, desto schlechter ist die Wärmedämmung der Fenster. Der U-Wert darf aber nicht kleiner als bei der angrenzenden Bauhülle, also bei den Wänden, sein. Hat zum Beispiel die Wandfläche einen großen Wärmedurchgangskoeffizienten, so kann sich in ungünstiger Situation das Tauwasser nicht an der Fensterscheibe, sondern an der Wandoberfläche niederschlagen. Dies führt zu einer Durchfeuchtung der porösen Wandkonstruktion. Im Extremfall kommt es dann zu Schimmelbildung.
Ein Austausch alter undichter Fenster ist eine gute Investition. Er lohnt sich nicht nur durch das Einsparen von Energie- und Heizungskosten, sondern steigert auch den Wert des Altbaus. Noch dazu ist das Austauschen der Fenster meist in wenigen Tagen vorbei. Eine effektive und unkomplizierte Art und Weise, Heizkosten zu sparen. Neben dem Austausch einer alten unwirtschaftlichen Heizanlage eine sinnvolle Investitionsmaßnahme.

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Was ist bei einem neuen Bad zu beachten?

Erstellt von Peter Rauch am Montag 20. Juli 2015

Welche Funktionen soll ein neues Bad erfüllen?

Diente früher ein Bad ausschließlich zur Hygiene, so hat es heute zusätzliche Funktionen und soll für Entspannung und Erholung sorgen. Daher werden heute wesentlich größere Räume als Bad benötigt. Die Bäder waren mit einem Waschbecken, einer Badewanne bzw. Dusche, einem WC und eventuell einem Stellplatz für eine Waschmaschine ausgestattet. Bei einem neuen Bad sollen Sie sich auch wohlfühlen. Eine große Eckbadewanne oder Whirlpool, teilweise auch mitten im Raum aufgestellt, bilden das Zentrum der kleinen Wellnessoase. Daneben ist noch eine dem Raumstil passende Dusche vorhanden. Gehört in vielen Ländern das Bidet zum WC längst zum Standard, so erfolgt in Deutschland nur zögerlich eine Markteinführung.

Gehören zum Beispiel in Finnland fasst in jedem Haushalt eine finnische Sauna, so werden in Deutschland IR-Kabinen oder Duschen in Kombination mit einer Sauna angeboten. Letztere hat den Vorteil, dass bei kleineren Bädern nicht auf den Komfort verzichtet werden muss. Die IR-Kabine hat den Vorteil, dass Sie überall aufgestellt werden kann und auch aus der Sicht der Energiekosten schneidet diese günstig ab. In dem Thermalbad in Bad Klosterlausnitz ist zum Beispiel eine IR-Kabine von einer örtlichen Firma zum Testen aufgestellt. Man sitzt und es wird mit angenehmer Wärme die Wirbelsäule erwärmt. Erst nach einigen Minuten merkt man die Wirkung, wie der Schweiß aus dem ganzen Körper kommt.

Wenn Sie sich mit den Gedanken der Neugestaltung eines Bades befassen, so sollte die Ausstattung nicht nur vom Aussehen betrachtet werden, sondern diese muss auch mit der Funktionalität harmonisieren. Bei www.neuesbad.de finden Sie ein breites Sortiment einer neuen Ausstattung des Bades. Je nach der Größe der Räume und Bedürfnisse kann sich die Ausstattung des Bades individuell zusammengestellt werden.

Bei der Neugestaltung sollten Sie aber auch die gegenwärtige und künftige Nutzung achten, damit später keine kostenintensive Umbaumaßnahmen erforderlich sind. Zum Beispiel Sie sind eine junge Familie und erwarten Nachwuchs. Die Kleinen krabbeln überall herum und der Entdeckungsdrang ist sehr groß. Die Kleinen sollten sich nicht verletzten oder an Parfüm oder Waschmittel heranreichen können. Ebenso sollten die älteren Bürger daran denken, dass in ein paar Jahren das heraus klettern aus einer Wanne schwer fällt. Dann ist eine Dusche, wo ein Stuhl aufgestellt werden kann oder sich gleich eine kleine Sitzecke befindet (wie bei einer Dampfdusche), von Vorteil.

In eine kleine Wellnessoase gehören aber auch je nach Platz ein paar einfache Fitnessgeräte. Das sind zum Beispiel ein kleiner Teppich für Bodenübungen, eine Handel, ein Stretchband oder ein Hometrainer Fahrrad. Gesundheit ist nicht nur Entspannung, Hygiene, sondern auch sportliche Aktivitäten und eine gesunde Ernährung.

Welcher Raum ist als Bad geeignet?

Holzbalkendecken sind gegenüber Feuchtigkeit sehr empfindlich. Durch den Fliesenbelag und den dichten tragenden Fußbodenaufbau, wie starke Spanverlegeplatten, Fermacellplatten, Schrenzlage oder Ähnliches, kann die Feuchtigkeit aus der Deckenkonstruktion nicht mehr nach oben entweichen. Es ist kein Feuchteaustausch mit der Raumluft über die Fugen der Dielung möglich. Hier sollten auf jedem Fall Lüftungsröhren in die Balkenfelder angebracht werden, welche in die Nachbarräume reichen. Früher bestand der Fußboden der Innentoiletten mit oder ohne Badewanne teilweise als Steinholzfußboden. Bei Untersuchungen zeigten diese Fußbodenbretter und Balken gegenüber den Räumen ohne diesen Fußbodenaufbau wesentlich mehr Schäden durch Holz zerstörende Pilze.

Beim Fußbodenaufbau muss man sehr genau auf einen dichten Wannenaufbau unter dem Fliesenbelag achten. Durch fehlende Schwellen an der Eingangstür zum Bad ist das schon nicht realisierbar. Auf Bodeneinläufe bei Holzbalkendecken sollte generell verzichtet werden, wie sie gern bei Duschen (ebene Fußbodenhöhe) vorhanden sind. Was bei mineralischen Decken kein Problem darstellt, kann hier bei Undichtheiten zu Schäden an der Holzbalkendecke in Höhe von mehreren 10.000 Euro führen. Die Dichtheit kann in den Decken nicht kontrolliert werden. Bei mineralischen Decken kommt es zu Feuchtigkeitsflecken an der Unterseite der Decke. Sie werden aber durch die Feuchtigkeit nicht geschädigt. Bei Holzbalkendecken wird das Wasser durch die Schüttung aufgenommen und gespeichert, ohne dass kleine Undichtheiten erkennbar sind. Bei Mineralwolle, statt Schlackeschüttung, verteilt sich das Wasser nicht so breit und tropft eventuell dann durch die Decke. Besser ist bei den Bädern die Holzbalkendecke durch eine Ziegeldecke auszutauschen.

Wasser- und Abwasserleitungen gehören über die Fußbodenabdichtung. Sind schadhafte Stellen vorhanden, so können diese schneller erkannt werden. Daher sollten vor dem Aufbau der Verkofferung, die Dichtungsschicht, z. B. Lastogum, über den gesamten Fußboden bis an die Wände hergestellt werden. Besonders gut sind die Kehlen zur Wand auszuführen. In verschiedenen eignen Untersuchungen wurden Schäden an der Holzbalkendecke in den Bädern durch undichte Wasser- oder Heizleitungen festgestellt. Meistens sind das nur wenige Tropfen Wasser aber über mehrere Jahre wird so die gesamte Deckenkonstruktion durchnässt und es entsteht der gefährliche Echte Hausschwamm. Gerade in der Sanierungsphase in den Jahren nach 1990 der Gründerzeithäuser in Leipzig wurden die neuen Bäder in die Wohnungsmitte eingebaut. Lüftungen sollen die fehlenden Fenster ersetzen. Zwar ist die höhere Luftfeuchte kurzzeitig für die Holzkonstruktion nicht so gefährlich aber über die Jahre begünstigt dies die Fraßaktivitäten der Holz zerstörenden Insekten, wie den Gewöhnlichen Nagekäfer. Um eine lange Standsicherheit zu erhalten, sollten in dem Raum, welcher als Bad genutzt werden, die Holzbalkendecken durch Ziegeldecken ersetzt werden. Wie bereits o. g. sind die Ziegeldecken gegenüber Feuchtigkeit weniger empfindlich und sie schwingen nicht. Gerade die Schwingung führen zum Abreißen der Silikonfugen zwischen den Wand- und Bodenfliesen. Ebenso können die Fugen an den Wandanschlüssen der Badewanne oder an der Duschschüssel undicht werden. Gerade diese Anschlüsse müssen dauerelastisch ausgeführt werden. Dazu wird ein vorkomprimiertes Dichtband in die Fugen eingelegt. Darauf kommt dann die Silikonfuge. Auf diese Weise wird lange eine Fugendichtheit gewährleistet und das Spritzwasser läuft nicht hinter die Wanne.

Die risikoreichste Konstruktion durch einen Eigenheimbauer war die eingelassene Wanne in einer Holzbalkendecke. Die Wannenränder saßen auf der Dielung auf. Die gesamte Wanne hing frei in der Luft. Ein möglicher Absturz mit der Wanne durch die darunter befindliche Etage könnte tragisch ausgehen. Was ich hier sagen möchte, auch bei der Neugestaltung eines Bades sollten statische Gesichtspunkte beachtet werden. Ein mit Wasser gefüllter Whirlpool mit ein paar Partygästen ist nicht sehr leicht und kann in der Raummitte schnell die Tragfähigkeit überschreiten.

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Die Feuchtigkeit in der Raumluft durch Raumentfeuchter reduzieren

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 28. Juni 2015

Schäden durch Schimmelpilze sind ein weitverbreitetes Problem in den deutschen Wohnungen. Seit vielen Jahren ist ein Anstieg, dieser Schäden zu registrieren. Schimmelpilze und andere Mikroorganismen benötigen für ihr Wachstum Wärme, Feuchtigkeit und Nahrungssubstanz. In der der heutigen modernen Wohnung befinden sich genügend Materialien, die sich als Nahrung eignen. Das sind zum Beispiel Dispersionsfarben, Tapeten, Textilien. Und viele weiter Produkte. Aber auch Staub bietet in vielen Fällen eine gute Nahrungsgrundlage. Bereits, wenn die Wohnung regelmäßig richtig gesäubert wird, kann die Grundlage für ein übermäßiges Wachstum an Schimmelpilze verringert werden. In sauberen Wohnungen gibt es weniger Mikroorganismen. Zur Reinigung benötigen Sie nicht immer teure Haushaltsreiniger, deren chemische Substanzen unter anderem die Gesundheit gefährden können. Es reicht ein einfaches altes und natürliches Mittel, wie der Essig. Mit einer geringe Konzentration Apfelessig kann vieles gesäubert werden, wie Fliesen, Fenster, Möbel und andere Haushaltsgegenstände. Für die Reinigung der Toiletten eignen sich Essig und Soda.

Untersuchungen zeigten, dass sich nicht im chemischen Laboratorium, in der Toilette im Haushalt, die meisten Mikroorganismen befinden, sondern im Kühlschrank. Im Kühlschrank sind gegenüber dem Wohnraum recht niedrige Temperaturen, wo die Mikroorganismen nur noch sehr langsam wachsen. Neben der Nahrung dominiert hier die Luftfeuchtigkeit. An den Wänden, Büchsen und Lebensmitteln im Kühlschrank kondensiert der Wasserdampf. Nun liegt in der Wohnung nicht die gleich hohe Luftfeuchtigkeit vor, aber dafür ist es wärmer. Man erkennt an diesem einfachen Beispiel, welche Rolle eine hohe Luftfeuchtigkeit für das Wachstum der Mikroorganismen hat.

Dichte Fenster und hohe Luftfeuchtigkeit

Die Energieeinsparverordnung verlangt immer dichtere Wohngebäude. Zwangsläufig steigt die Luftfeuchtigkeit an. Problematisch wird es, wenn nachträglich in ältere Wohnungen sehr dichte Fenster eingebaut werden. Die ursprüngliche unkontrollierte Lüftung wird wesentlich reduziert. Schadstoffe in der Raumluft und die übermäßige Luftfeuchtigkeit werden nicht ausreichend weg gelüftet. Wie soll auch drei- oder viermal täglich ausreichend gelüftet werden, wenn man den ganzen Tag auf Arbeit ist.
Teilweise werden Ventilatoren eingebaut, die den ganzen Tag die Luft aus der Wohnung saugen, um eine Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Vor dem Einbau der neuen Fenster erfolgte der Luftaustausch durch die Fugen der Fensterflügel. Ein Trick ist ein Teil der Dichtgummis der dicht schließenden Fenster zu entfernen. Was jedoch ein Eingriff in die Bausubstanz ist und den Eigentümer nicht immer erfreut. Ein anderer Trick wurde mir von einem ukrainischen Projektleiter gezeigt, welcher in seiner Heimat im Auftrag der Investoren die Bauleistungen überwacht. Der Fenstergriff bei den Thermofenstern zeigt im geschossenen Zustand nach unten. Er wird etwa 30 bis 45° nach links bzw. rechts nach oben gezogen. Soweit, dass noch das Fenster verschlossen ist, aber der Dichtgummi nicht mehr so dicht angedrückt wird. Das sollte in der Regel bereits ausreichen, eine gewisse natürliche Lüftung zu gewährleisten.

Luftfeuchtigkeit durch Raumentfeuchter reduzieren

Es gibt aber auch Räume, die keine Fenster haben und nur ungenügend belüftet werden können. Das können zum Beispiel eingebaute Schränke sein. Aber auch nach dem Bezug eines neuen Hauses liegt die ersten 2 bis 3 Jahre noch eine Baufeuchtigkeit vor. Das ist Feuchtigkeit, welche aus den mineralischen Baustoffen, wie Kalkputz, Gipsputz, Betonestrich oder vom Farbanstrich stammen. Durch regelmäßiges Lüften und Heizen wird die relative Luftfeuchtigkeit verringert. Behilflich sind auch der Einsatz von Trocknungsgeräten, wenn eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vorliegt, wie zum Beispiel nach einem Wasserleitungsschaden. Der Einsatz von Raumentfeuchter ist dann sinnvoll, wenn vorübergehend die Luftfeuchtigkeit reduziert werden soll, der Raum nicht sehr groß ist und keine andere Möglichkeiten vorhanden sind. Zum Beispiel einen feuchten und nassen Keller trocknet man damit nicht.
Die Raumentfeuchter verursachen auch kein Lärm und sind gegenüber einer Anschaffung eines Trocknungsgerätes wesentlich Preisgünstiger.
Zum Schluss fällt mir ein praktischer Anwendungsbereich ein, wo sich der Raumentfeuchter sehr bewährt hat. Der Wohnwagen meiner Eltern steht auf einem Dauercampingplatz. Im Winter wird dieser nicht genutzt und ist verschlossen. Es gab zwar im Frühjahr keine direkten Schäden durch Feuchtigkeit, aber es roch immer muffig. Im Herbst werden zwei Raumentfeuchter aufgestellt und im Frühjahr ist alles trocken und in Ordnung. Auch im Kühlschrank wird eine Schale mit Granulat aufgestellt. Auch hier ist seitdem alles in Ordnung. Vorher hatte sich etwas Schimmelbelag an den Innenwänden gebildet.

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