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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD
Autor: Peter Rauch PhD

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Die Planung eines neuen Bades

Erstellt von Peter Rauch am Sonntag 9. Oktober 2016

Wir sind gerade selbst mit einer Planung eines neuen Bades beschĂ€ftigt und wissen, dass einmal die Planung und dann die Realisierung nicht so einfach sind. (Zu unserem speziellen Problem schreibe ich ganz unten.) Der Umbau des Bades im bewohnten Haus bzw. Wohnung muss so erfolgen, dass wenigsten am Abend Wasser zum Waschen vorhanden ist. Besser ist natĂŒrlich ein Umbau des Bades vor dem Bezug des Hauses bzw. der Wohnung.


Bild von samstroy.com

Das Bad neu gestalten

Es ist einmal zu unterscheiden, der Neubau im eigenen Haus oder in der Miet- bzw. Eigentumswohnung. Hat man im ersten Fall wesentlich mehr Möglichkeiten der Gestaltung, so wird im zweiten Fall die Planung des neuen Bades durch die Raumstruktur bestimmt.
Optimal sind ein ausreichend großer Raum mit Fenster und die Möglichkeit der individuellen Verlegung der SanitĂ€rleitungen. Dann sind eigentlich viele Varianten gegeben, wo eine Wanne, eine Dusche, ein WC-Becken und ein Waschbecken aufgestellt werden kann. Bei ausreichendem Platz ist das zusĂ€tzliche Aufstellen einer Sauna möglich. Wir finden die Infrarotkabine als eine recht sinnvolle alternative fĂŒr die Sauna mit Wasserdampf. Da sie nicht sehr groß ist und sich sicherlich auch leichter und mit wendiger Aufwand pflegen lĂ€sst. Daneben entsteht weniger Feuchtigkeit im Badezimmer. Es gibt aber auch Duschkabinen, welche gleichzeitig als Sauna genutzt werden können. Durch diese Kombination kann Platz gespart werden. NatĂŒrlich gibt es bei einer Gestaltung des Bades einen sehr breiten Spielraum, von dem einfachen zweckmĂ€ĂŸigen bis hin zum Luxusbad, wie Dusche mit Bodeneinlass und ein Whirlpool zum Relaxen. Dienten frĂŒher die BĂ€der ausschließlich fĂŒr die Hygiene, so haben diese heute auch die Aufgabe der Erholung und Entspannung. Besucht man in den MöbelhĂ€usern die Abteilung fĂŒr BĂ€der, so kann man sehr schön gestaltet Badeinrichtungen bewundern. Allerdings passen diese in eine Wohnung mit knapp 60 qm WohnflĂ€che nicht hinein. Diese BĂ€der, gerade in den ehemaligen Plattenbauten, sind sehr schmal und eng. Hier fehlen nach meiner Ansicht entsprechende Angebote, welche chic und modern und zudem auch gleich raumsparend sind.

Bei der Sanierung der WohngebĂ€ude können die heutigen AnsprĂŒche an ein modernes Bad berĂŒcksichtigt werden.

Bei der Modernisierung der Altbau ist auf den richtigen Fußboden zu achten

Bei der Altbausanierung der Leipziger MehrfamilienhĂ€user wurden oft die BĂ€der in die Wohnungsmitte verlegt. Also kein Fenster, lediglich eine LĂŒftung sorgt fĂŒr die EntlĂŒftung der feuchten Luft nach dem Duschen. Diese konstruktive AusfĂŒhrung des Badeinbaus ist kritisch zu beurteilen. Das Problem des innen liegenden Bades ist weniger das Problem, sondern die Holzkonstruktion der Deckenbalken und die Stiele der BundwĂ€nde. Ich hatte mehrere Tausend Deckenbalkenköpfe untersucht. Die grĂ¶ĂŸten SchĂ€digung an den circa 80 Jahre alten Konstruktionen waren in den KĂŒchen und in den wenigen BĂ€dern. Wenn BĂ€der, meistens bestanden diese nur aus WC und Waschbecken, ein Steinholzfußboden hatten, dann lagen immer ein Befall durch Holz zerstörende Insekten und teilweise auch Pilze vor. Bei den neuen BĂ€dern im sanierten Altbau liegt ein analoger Fußbodenaufbau vor. Statt des Steinholzfußbodens auf der Holzbalkendecke befindet sich eine Fermacelltrockenestrich, Gipsestrich oder eine wenigsten 28 mm Spanverlegeplatte. Eventuell befinden sich noch eine AusgleichsschĂŒttung, Schrenzlagen und andere Sperrschichten unter den Fußbodenfliesen. Die ursprĂŒngliche konstruktive LĂŒftung und Entfeuchtung ĂŒber die Fugen des Dielenbelags ist nicht mehr möglich. Stattdessen sollte eine seitliche LĂŒftung der Fehlböden eingebaut werden. Die habe ich nie gesehen. Ich gehe davon aus, dass durch diese AusfĂŒhrung die Standzeit der Holzbalkendecke wesentlich herabgesetzt wird. Statt dieser Unsicherheit gibt es mineralische Decken. Besonders ist die Ziegeldecke zu erwĂ€hnen. Lecktagen oder kleine „Überschwemmungen“ durch Spritzwasser im Bad schaden dieser Konstruktion nicht. Es ist daher immer ein Austausch der alten Holzbalkendecke, welche meistens auch saniert werden muss, sinnvoll.
Es gibt noch viele Ă€ltere aber auch neue FamilienhĂ€user, wo Holzbalkendecken vorhanden sind. Hier ist ebenso der genannte Holzschutz zu beachten. Eine rustikale Dielung im Bad hat nicht jeder. Es muss aber gewĂ€hrleistet sein, dass sich nirgendwo Feuchtigkeit oder Spritzwasser in der Konstruktion ansammeln können. Das sind zum Beispiel Dielen auf Sichtbalken. Das ist natĂŒrlich nur im Familienhaus wegen des Schallschutzes möglich.

Was ist auch bei der Planung eines neuen Bades zu beachten

Wir haben in den Karpaten dagegen erst einmal ein ganz anderes Problem, welches vor dem Neubau des Bades gelöst werden muss. In unserem Dorf (fast 10.000 Einwohner) gibt es kein zentrales Abwassersystem. Jeder hat seinen eigenen Brunnen und eine FĂ€kaliengrube in der die FlĂŒssigkeit versickert. Das ist hier leider in den NachbargrundstĂŒcken so. Auf dem Markt werden natĂŒrlich sehr moderne biologische dezentrale Abwasseranlagen angeboten, was sich finanziell kaum jemand leisten kann. Aber auch hier gelten gesetzliche MindestabstĂ€nde. Eine dezentrale Abwasseranlage (auch die geschlossene Grube) muss sich mindestens 15 m vom GebĂ€ude also auch vom NachbargebĂ€ude befinden und 20 m vom Brunnen bzw. von der Wasserpumpe befinden. Auch wenn die GrundstĂŒcke etwas grĂ¶ĂŸer als die der deutschen Eigenheimsiedlungen sind, muss sich der Brunnen oder die FĂ€kaliengrube außerhalb des GrundstĂŒcks befinden. Sonst werden auch die AbstĂ€nde zum Nachbarn nicht eingehalten.
Noch komplizierter ist es in Deutschland. In Brandenburg z. B. muss ein Abstand vom Haus- und Gartenbrunnen zwischen der Versickerungsanlage, auch zu den NachbargrundstĂŒcken, mindestens 50 m betragen. KleinklĂ€ranlagen beurteilt die zustĂ€ndige Wasserbehörde des Landes und der Neubau einer Sammelgrube ist der Baubehörde anzuzeigen.
Wenn das Problem geklĂ€rt ist, dann können wir mit dem Neubau des nun doch veralterten Bades beginnen. Zu ĂŒberlegen ist noch, ob wir den fast neuen Kohlebadeofen behalten. Der Vorteil besteht darin, wenn es kein Strom gibt (wird ab und zu abgeschalten), kann damit das Bad beheizt und warmes Wasser erzeugt werden.

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Umzug richtig planen und Umzugberatung

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 5. Oktober 2016

Es gibt verschiedene GrĂŒnde fĂŒr einen Umzug in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus. Die GrĂŒnde können eine FamiliengrĂŒndung, ein neuer Arbeitsplatz in einer anderen Stadt oder eine schönere und grĂ¶ĂŸere Wohnung sein.

Vor dem Umzug richtig planen

Vor einem Umzug sind viele verschiedene Aspekte zu beachten. Wie und mit was erfolgt der Transport des Hausrates und der Möbel. Und passen die Möbel auch in die neue Wohnung.
Wir sind in diesem Sommer an zwei verschiedene Wohnorte umgezogen. Es musste genau ĂŒberlegt werden, welche HaushaltsgegenstĂ€nde und welche Möbel kommen wo hin. Welche Möbel sollten mitgenommen und welche passen ĂŒberhaupt nicht und mĂŒssen durch neue ersetzt werden.

Dabei hatten wir viele Überlegungen angestellt, wie der Transport am effektivsten erfolgen soll. Wir hatten mehrere Angebote bei Umzugsfirmen, bei einer Spedition und mehrere Autovermieter eingeholt. Das Problem war der eine sehr lange Transportweg. An Möbel haben wir relativ wenig mitgenommen, aber die wesentlich grĂ¶ĂŸere Menge waren die Textilien und HaushaltswĂ€sche sowie Berge an BĂŒchern und BĂŒrounterlagen. Letzteres hatte mir die meisten Sorgen wegen des großen Gewichts bereitet.

Wenn man nur mit der Wohnungseinrichtung umzieht, dann fallen viel weniger kleine Dinge an. Vor dem Umzug hatten wir ĂŒber EBay noch zusĂ€tzlich 25 Umzugskartons bestellt. Wir hatten noch viele andere Pappkartons, welche dann sehr nĂŒtzlich waren. Durch Zufall sahen wir im Supermarkt sehr preisgĂŒnstig sehr kleine WĂ€schekörbe aus Plaste, welche wir kauften. Beim Umzug waren diese sehr nĂŒtzlich. Man konnte einfach die GegenstĂ€nde hineinlegen, ohne großartig diese zu verpacken. Die Körbe lassen sich sehr einfach auch beim Transport aufstapeln. Jetzt dienen diese zur Aufbewahrung von GegenstĂ€nden im Regal.


Bild von kvartirimoskva.ru

Helfer beim Umzug

Kann man noch die HaushaltsgegenstĂ€nde selbst packen (wenn genĂŒgend Zeit zur VerfĂŒgung steht), so ist es beim Umzug schon schwieriger. (Packt man selbst, so kann gleichzeitig alles Unnötige aussortiert werden.) Beim Umzug sind auf jedem Fall Helfer gefragt, zum Beispiel fĂŒr das EntrĂŒmpelung oder den Transport. Ich hatte viele schlaflose NĂ€chte, wie die vielen BĂŒcherpacke in die 4. Etage der Wohnung transportiert werden sollen.

Mit einem SchrĂ€gaufzug einer Möbelspedition oder Treppen steigen. Der Sohn unseres Nachbars sah das als ein kleines Problem an und in kĂŒrzester Zeit waren die BĂŒcher und Ordner in der Wohnung. Hier nutze ich die Erfahrung von meinem ehemaligen Bauunternehmen, wenn die Spanverlegeplatten und Gipskartonplatten fĂŒr die Montage in das Dachgeschoss transportiert werden mussten. Die hatten wir Treppenabsatzweise, also 3-4 StĂŒck, transportiert und abgesetzt und der NĂ€chste transportierte diese wieder ein paar Treppen. Das ging sehr schnell und keiner war von der Schlepperei vollkommen erschöpft. Analog ging es mit dem Transport der BĂŒcher und den kleinen HaushaltsgegenstĂ€nden.

Vor dem Umzug eine richtige Strategie entwickeln

Nun zieht man nicht jeden Tag um und kennt daher nicht alles, was zu beachten ist. Es gibt hierfĂŒr eine spezialisierte Firmam wie zum Beispiel Umzugshelfer Berlin, die man nutzen kann. Durch die Erfahrung können gleich die richtigen Tipps vermittelt werden. Es ist zu empfehlen eine kleine Checkliste anzufertigen, was alles beim Umzug zu beachten ist. Zum Beispiel wie ist die Renovierung im Mietvertrag geregelt. Muss vor dem Einzug die Wohnung noch malermĂ€ĂŸig in Ordnung gebracht werden oder ist der Bodenbelag noch auszutauschen. Letzteres mussten wir noch sehr schnell machen, bevor alle HaushaltsgegenstĂ€nde und Möbel in die neue Wohnung gebracht wurden. Das war eben zeitlich nicht geplant, hatte aber trotzdem sehr gut geklappt. Das Timing ist eine sehr wichtige Angelegenheit, da ja auch der Termin des Auszugs steht. Es mĂŒssen auch die Fragen zur Heizungs- oder Wasserverbrauchsabrechnung geklĂ€rt werden.

Was meistens etwas vernachlĂ€ssigt wird, gibt es auch geeignete AbstellrĂ€ume, wo etwas abgestellt werden kann, was nicht unbedingt in die Wohnung soll. Das sind zum Beispiel das Fahrrad oder ein Teppich, welcher zum Wegwerfen zu schade ist. Zu beachten ist, dass die Keller in AltbaugebĂ€uden oft feucht sind. Hier lassen sich Pappkartons, Teppiche oder Textilien nicht dauerhaft lagern. Oder dĂŒrfen Hunde oder eine Katze in die neue Wohnung mitgebracht werden. Das steht irgendwo in den letzten Seiten im neuen Mietvertrag. Das HĂŒndchen möchte natĂŒrlich mit. Es ist natĂŒrlich dumm, wenn an einer solchen Sache der Umzug platzt.

Alte und neu Möbel

Vor dem Bezug sollten die RĂ€ume genau gemessen werden, wenn kein Grundriss von der neuen Wohnung vorhanden ist. Das ist wichtig, damit man weiß, welche vorhandenen Möbel auch in die RĂ€ume der neuen Wohnung passen. Die vorhandenen Möbel werden gemessen und auf einem Blatt Papier aufgezeichnet und ausgeschnitten. Die Schnipsel legt man in die RĂ€ume des Grundrisses und kann so ganz einfach die Möbel hin und her schieben. NatĂŒrlich muss der Maßstab zwischen Grundriss und den Möbeln stimmen. So sieht man sehr schnell, welche Möbel fĂŒr die neue Wohnung nicht geeignet sind.

Beim Umzug sieht man auch erst einmal, was sich ĂŒber die Jahre angesammelt hat. Jetzt ist auch die Gelegenheit da alles Unnötige auszusortieren. Im Keller eventuell auch im Dachboden kann sich GerĂŒmpel ansammeln. Gerade beim Umzug, wenn man so viel um die Ohren hat, ist eine externe EntrĂŒmpelung
EntrĂŒmpelung sehr nĂŒtzlich. Alte Möbel und Teppiche oder nicht mehr benötigter Hausrat wird fachgerecht entsorgt.

In vielen FĂ€llen wird gleichzeitig eine malermĂ€ĂŸige Instandsetzung angeboten. Dies ist gleich in zweierlei Hinsicht sehr hilfreich. Der Termin zur Übergabe der alten Wohnung kann stressfrei eingehalten werden und man kann sich mit ganzer Kraft auf die Einrichtung der neuen Wohnung konzentrieren. Daneben mĂŒssen noch viele Ummeldungen erfolgen, Einwohnermeldeamt, Ordnungsamt wegen des Kfz’s, die Versicherungen, Bank und Finanzamt. Bei der Post ist eine Weiterleitung der Post an die neue Adresse zu beantragen und das Telefon/Internet darf auch nicht vergessen werden. Wer Kinder hat, benötigt einen Platz bei einer in der NĂ€he befindlichen Kita oder die Ummeldung bei der Schule ist zu organisieren. Neben dem eigentlichen Umzug sind sehr viele organisatorische Aufgaben zu lösen. Professionelle Umzugshelfer sind gefragt, die gerade auf diesem Gebiet viel Zeit sparen.

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DenkmalgeschĂŒtzte Immobilien

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 29. September 2016

DenkmalgeschĂŒtzte Immobilien prĂ€gen die geschichtliche Entwicklung der jeweiligen Landschaft. Die GebĂ€ude erzĂ€hlen die jeweilige kulturelle Entwicklung der Bewohner, Sitten und BrĂ€uche. Eine unsachgemĂ€ĂŸe Sanierung und Modernisierung verĂ€ndert das Gesamtbild. Das betrifft nicht nur das GebĂ€ude selbst, sondern auch die nĂ€here Umgebung. Wegen des Energiepreisanstieges werden die GebĂ€ude gedĂ€mmt und der Ă€ußerliche Gesamteindruck verĂ€ndert. Eine Ursache fĂŒr den Anstieg ist das EEG, wo der Nachbar ĂŒber die Stromrechnung die Solaranlage des NachbargebĂ€udes finanziert. Der Klimaschwindel trĂ€gt ebenso dazu bei, dass die Bewohner die GebĂ€udehĂŒlle durch DĂ€mmmaßnahmen verĂ€ndern. Besonders die leichtglĂ€ubigen BĂŒrger, welche im Internet oder anderen Medien etwas lesen, ohne das fachliche Hintergrundwissen zu besitzen. Sie machen bei der Modernisierung viele Fehler und tragen so zur langfristigen Zerstörung ihrer WohngebĂ€ude bei.
Aus KostengrĂŒnden erfolgte in den StĂ€dten der ehemaligen DDR keine oder nur eine Teilsanierung der Ă€lteren MehrfamilienhĂ€user. NatĂŒrlich wurden auch in einigen Stadtgebieten die Ă€lteren GebĂ€ude weggerissen. Aber große Teile der Ă€lteren meistens aus der GrĂŒnderzeit errichteten GebĂ€ude blieben stehen und wurden nach der Wende modernisiert und saniert. In Leipzig hat man so im Musiker-, im Waldstraßenviertel, in Gohlis oder im SĂŒden (Karl-Liebknecht-Straße) wunderschöne Ă€ltere MehrfamilienhĂ€user. In den alten BundeslĂ€ndern wurden diese Ă€lteren GebĂ€ude durch moderne Bauten ersetzt. Man findet hier nur noch selten so große zusammenhĂ€ngende Gebiete mit denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden.

Die Àlteren GebÀude erzÀhlen von den ehemaligen Bewohnern und ihrer historischen Entwicklung. In den ukrainischen Karpaten kann man sehr deutlich an dem Baustil der historischen GebÀude erkennen, welche NationalitÀten in den Dörfern wohnten.

Sanierung von Àlteren WohngebÀuden

Der Sanierungsaufwand bei den Ă€lteren WohngebĂ€uden ist bei korrekter AusfĂŒhrung etwa mit dem Neubau eines heute schnell aus Kalksandstein, Beton und DĂ€mmung hingebauten WohngebĂ€uden gleich zusetzen. Dieser hĂ€ngt jedoch vom Bauzustand und der BauausfĂŒhrung ab. Bei einem Fachwerkhaus können bei der Sanierung mehrere Tausend Euro pro Quadratmeter anfallen, bei einem GebĂ€ude aus der GrĂŒnderzeit etwa um die 1000 Euro/qm.
Bei LehmhÀusern oder HÀuser aus Bruchsteinen sind die Kosten unterschiedlich hoch. Dies hÀngt immer davon ab, welche Wohnanforderungen gestellt werden.
Daher sind nicht nur Neubauten, sondern auch DenkmalgeschĂŒtzte Immobilien fĂŒr Kapitalanleger eine interessante Anlageform. Neben der steuerlichen Sonderabschreibung und der möglichen Fördermöglichkeit braucht kein Energiepass vorgelegt werden. Gerade Letzteres ist nicht uninteressant, da viele der propagierten Energiesparmaßnahmen wirtschaftlich nicht sinnvoll sind. Die Amortisationszeit liegt bei einzelnen Maßnahmen zum Teil bei ĂŒber 20 Jahren. Ist eine Sanierung bei einer denkmalgeschĂŒtzten Immobilie geplant, so benötigt man also keine Ausnahmegenehmigung, um eine uneffektive energetische ErtĂŒchtigung zu vermeiden.

Fachwerkhaus in Wernigerode

Einen weiteren Vorteil erkennt man an den (kleinen) BauschĂ€den bei einem Ă€lteren GebĂ€ude. Das sind Schwachstellen, die gezielt saniert werden können. Feuchte WĂ€nde im GrĂŒndungsbereich haben eine oder mehrere Ursachen. Eine der wichtigsten ist die Kondenswasserbildung an der WandoberflĂ€che, welche durch Sorption aufgenommen wird. Die Feuchtigkeit wird anschließend wieder an die Raumluft abgegeben. Ein Teil wird durch Diffusion durch die Konstruktion weitergeleitet und bei korrekter AusfĂŒhrung an der Außenseite wieder abgegeben. Dieser Vorgang hĂ€ngt von der Materialbeschaffenheit, dem Konstruktionsquerschnitt und Ă€ußeren und inneren Faktoren ab. Die von der Sonne beschienenen WandoberflĂ€chen trocknen sehr schnell und Nordseiten, wo sich auch noch GebĂŒsch oder BĂ€ume in unmittelbarer NĂ€he befinden, trockenen dagegen kaum. Im GebĂ€udeinneren sorgt eine Strahlungsheizung fĂŒr die Austrocknung, dagegen begĂŒnstigt eine Konvektionsheizung die lokale Durchfeuchtung einzelner Bauteilabschnitte. Letztes ist durch eine niedrige Raumluftfeuchte und höherer Temperatur auszugleichen. Hier finden sehr komplizierte thermodynamische und quantenphysikalische Prozesse statt, welche bis her nicht vollstĂ€ndig verstanden werden. Diese ZusammenhĂ€nge werden beim Studium eines Bauingenieurs nicht vermittelt. Die alten Baumeister kannten diese auch nicht. Sie nutzen jedoch praktische Erfahrungen und setzten diese dann bei der Errichtung der GebĂ€ude um.

Ein Holzhaus oder Lehmhaus mit Schilfdach und einer Strahlungsheizung (Ofen) schafft das beste Raumklima. Aber an diesen GebÀuden kann weder der Betonbau, der Gipsplattenhersteller noch die DÀmmstoffindustrie etwas verdienen. Es ist auch verstÀndlich, dass solche GebÀude im StÀdtebau unpassend sind. Bei der StÀdteplanung spielen andere Kriterien eine Rolle.

Leider haben die Herren und Damen im Bauordnungsamt recht unterschiedliche Auffassung zum Erhaltungswert einer historischen Immobilie und eines lokalen Wohngebietes. Einen großen Einfluss hat die langfristige stĂ€dtebauliche Planung, welche sich sehr schnell auch fĂŒr lokale Stadtbereiche Ă€ndern kann. Daher sollte vor der Entscheidung einer Investition in eine denkmalgeschĂŒtzte Immobilie ausreichend Information ĂŒber eine mögliche Entwicklung des Standorts eingeholt werden. GĂŒnstig dagegen sind FlĂ€chendenkmale, da hier sicherlich lĂ€ngerfristig kaum Änderungen zu erwarten sind. Unter www.estador.de erfahren Sie weitere Informationen, welche vor dem Erwerb zu beachten sind.

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Das GartengrundstĂŒck zum Wohnhaus

Erstellt von Peter Rauch am Montag 22. August 2016

Das GartengrundstĂŒck direkt am Haus hat fĂŒr jeden Hausbesitzer eine andere Bedeutung. Der eine möchte sich darin erholen und sonnen. Ein paar Pflanzen, BĂŒsche und Blumen, eine schön gestaltet Terrasse mit passenden PflanzkĂŒbeln oder einer interessanten Weggestaltung verschönert das Anwesen, welches wĂ€hrend der warmen Jahreszeit genutzt wird. Andere benutzen es als AbstellflĂ€che fĂŒr das Auto mit etwas Rasen. Wieder andere benutzen diese GartenflĂ€che fĂŒr den Obst- und GemĂŒseanbau. Es ist eben nicht schlecht, wenn man einige Zeit die eigenen schmackhaften Tomaten essen kann und auf das vitaminarme Einheitsobst und GemĂŒse aus dem Supermarkt verzichten kann.

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Der Garten hat daneben auch einen hohen Erholungswert. Man ist fĂŒr einige Stunden dem tĂ€glichen Stress entflohen und kann ein StĂŒck Natur genießen. Was fĂŒr die Bewohner in den Dörfern normal ist, fehlt in den StĂ€dten. Mitte der 19. Jahrhundert entstanden die SchrebergĂ€rten, siehe Artikel Gartenhaus. Die Kinder in den StĂ€dten sollten mit der Natur vertraut gemacht werden und in kleinen Beeten GemĂŒse anbauen. Sicherlich war die Geduld der Kinder nicht so groß und die Eltern ĂŒbernahmen dann die Pflege der Beete. SpĂ€ter entstanden dann kleine Parzellen, wo die Familien Obst und GemĂŒse anbauten. In den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in Leipziger SĂŒdost MehrfamilienhĂ€user errichtet. Im Hof befanden sich kleine GĂ€rten. Diese dienten weniger zur Erholung, sondern fĂŒr die Eigenversorgung. NatĂŒrlich wuchs auf diesen kleinen FlĂ€chen auch nicht sehr viel und konnte die Eigenversorgung nicht decken. Es gab aber im Sommer zusĂ€tzlich frisches GemĂŒse und Obst.

Heute betreibt man den Garten mehr als Hobby. Wie bereits oben genannt, hat jeder eine andere Vorstellung wie der Garten aussehen soll. Hat man sein Garten in einem Gartenverein, so gibt es laut Satzung bestimmte Vorgaben, nach den man sich zu richten hat. Das kann die LaubengrĂ¶ĂŸe, die GartenumzĂ€unung oder auch den Anbau von ObstbĂ€umen betreffen. Bevor man in den Gartenverein eintritt und ein Garten erwirbt, sollte man sich ĂŒber die Vorgaben informieren. Hat man vollkommen andere Vorstellungen, so ist es besser, man sucht sich einen anderen Verein. Eine Nachbarin wollte einen Naturgarten mit KrĂ€utern usw. Das entsprach nicht den Vorstellungen des Gartenvorstandes, welcher sich gleich in der NĂ€he befindet. Nach kurzer Zeit hatte sie den Garten wieder aufgegeben.

Gerade, wenn man sich neu einen Garten anschafft, hat man viele Fragen zum Obstanbau zur richtigen Pflanzzeit, dem Baumverschnitt oder wann welche Blumen blĂŒhen. Aber auch Tipps, wie ein Garten gestallt werden kann.

Wir hatten ein Bauerhaus aus Lehm, welches bereits die Völkerschlacht bei Leipzig gesehen hatte. In unserer Wohnumgebung gehört ein etwa 500 qm großer Garten zu den HĂ€usern. Der kleine Garten war wie ein Paradies, Ruhe und etwas Natur unweit von einer Hauptstraße. Aber die Stadt Leipzig ist der Meinung, die Stadt muss wachsen und der verbliebene dörfliche Charakter muss beseitigt werden.
In den beiden Bildern sehen Sie unser GartengrundstĂŒck in Leipzig frĂŒher und wie dieses jetzt aussieht.

Gartenansicht

Gartenansicht mit denkmalschutzgerechtem Bauwerk dörflichen Charakters

Da ich meinen Garten zum Arbeiten und Schreiben der FachbĂŒcher und der vielen Fachartikel genutzt hatte, welche Sie kostenfrei auf meiner Webseite lesen können, wurde so auch mein Arbeitsplatz vernichtet. Ich hoffe, dass ich auf unserem GrundstĂŒck und im Garten hier in den ukrainischen Karpaten wieder Ruhe zum Arbeiten finde. Allerdings mĂŒssen wird das GartengrundstĂŒck auch erst einmal nach unserem Vorstellungen umgestalten und haben einige neue Pflanzen angepflanzt. NatĂŒrlich geht im Hochsommer bei einer Tagestemperatur von 30 °C nicht alles gut. Ein paar Blumen lassen ihre BlĂ€tter ganz schön hĂ€ngen. Die Erdbeeren haben ihre Umpflanzung gut vertragen. Die Himbeeren und einige Blumen haben die lange Fahrt aus Deutschland ganz gut ĂŒberstanden. Ich denke, in ein paar Jahren wird das GartengrundstĂŒck genauso schön wie unserer ehemaliger Garten in Deutschland sein. Auf jedem Fall findet man hier auf dem 1500 qm immer einen schattigen Platz fĂŒr die Mittagsruhe ohne BaulĂ€rm und neugierige Augen der Nachbarn.

Garten in Karpaten

201c

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Gesundes Raumklima auch im Sommer

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 12. August 2016

Zum gesunden Raumklima gehören neben der schadstofffreien Raumluft auch eine bestimmte Luftfeuchtigkeit und eine Raumtemperatur. In der nachfolgenden Tabelle werden Richtwerte fĂŒr den Arbeitsplatz angegeben, welche sinngemĂ€ĂŸ aber auch fĂŒr das Wohnklima anwendbar sind.

Arbeitsleistung Behaglichkeits-
grenze
in [°C]
relative Luftfeuchte
in [%]
Frischluft
in [m3/h]
Luftbewegung
[m/s]
Geistige Arbeit 20-23 35-70 20-40 0,1
Leichte Arbeit 18-21 35-70 30-50 0,1
Schwere Arbeit 14-17 35-70 60-90 0,5

Die Temperatur der WandflĂ€chen sollte gegenĂŒber der Raumlufttemperatur nicht grĂ¶ĂŸer als 2 bis 3 K betragen. Bei einer Strahlungsheizung liegt in der Raumhöhe nur eine geringe Temperaturdifferenz vor. Anders ist es bei einer Konvektionsheizung. An der Zimmerdecke herrscht eine hohe Temperatur und ĂŒber dem Fußboden in der NĂ€he der Außenwand ist es kalt.
Durch die entsprechende Anordnung und Auswahl der Heizkörper kann wÀhrend der kalten Jahreszeit eine angenehme Zimmertemperatur erreicht werden.

Im Sommer dagegen wird in einzelnen RĂ€umen eine KĂŒhlung benötigt, damit die Zimmertemperaturen in einem angenehmen Bereich liegen. Besonders heizen sich Baracken oder ausgebaute Dachgeschosse auf. Die Außenschale besteht aus einer Leichtkonstruktion (Mineralwolle, Tragkonstruktion und Dampfbremse), welche nur dĂ€mmt aber keine WĂ€rme speichert und so nur gering regulierend auf die Raumtemperatur einwirkt. Sind in der Konstruktion auch noch Fehler, wie zum Beispiel Fugen in der DĂ€mmung oder in der Dampfbremse, so wird die Temperaturschwankung sogar noch verstĂ€rkt. Dies gilt sowohl im Sommer bei hohen Außentemperaturen aber auch im Winter bei niedrigen Temperaturen. Im Winter kommt aber noch ein Problem hinzu, da durch das DruckgefĂ€lle von inne nach außen gleichzeitig Feuchtigkeit in die DĂ€mmschicht transportiert wird. Die DĂ€mmung wird feucht und die WĂ€rmeleitung erhöht sich und die DĂ€mmung verliert an DĂ€mmeigenschaften. Bereits bei ca. 4 % Feuchtigkeit verliert die Mineralwolle fasst 50% ihrer DĂ€mmeigenschaft. Im Sommer trocknet diese Feuchtigkeit wieder aus. Allerdings fĂŒhlt man sich bei sehr hohen Raumtemperaturen um 30 °C nicht wohl. Neben der genannten Leichtkonstruktion begĂŒnstigen FensterflĂ€chen die Raumtemperatur. Bei Sonnenschein erfolgt auch eine ErwĂ€rmung der Bauteil- bzw. MöbeloberflĂ€chen. Diese erwĂ€rmen die Raumluft. Was im Winter gewollt ist, soll im Sommer vermieden werden. Jalousien reduzieren die Sonneneinstrahlung. Am gĂŒnstigsten wirken die Ă€ußeren Jalousien. Sie wirken gleichzeitig isolierend durch den zusĂ€tzlichen Luftraum zwischen Jalousie und FensteroberflĂ€che.
Aber nicht in jedem Fall sind diese konstruktiven Maßnahmen ausreichend. In dem Fall ist der Einsatz einer Klimaanlage sinnvoll, welche wĂ€hrend der warmen Jahreszeit kĂŒhlt aber auch fĂŒr die WĂ€rmeversorgung einsetzbar ist. Im Shop Mitsubishi-Electric M-Serie finden Sie sicherlich ein geeignetes KlimagerĂ€t.

In Tunesien findet man sowohl KlimagerĂ€te fĂŒr innen aber auch fĂŒr außen. Man muss bedenken, dass es dort ĂŒber mehrere Monate sehr heiß ist und in der NĂ€he des Meeres in der Nacht sich nicht sehr stark abkĂŒhlt. Im Winter dienen die KlimagerĂ€te in den Hotelanlagen nicht fĂŒr die KĂŒhlung, sondern als Heizung. Auch wenn die Stromkosten fĂŒr deutsche VerhĂ€ltnisse gering sind, so sind diese fĂŒr die einheimische Bevölkerung teuer und werden trotz des Vorhandenseins nur sparsam genutzt. Die Familien, welche wir besucht hatten, hatten keine Klimaanlagen. Die Ă€lteren WohngebĂ€ude haben hohe RĂ€ume mit Kuppeln oder einem Tonnengewölbe. Im oberen Teil der RĂ€ume befindet sich die warme Luft und im unteren Teil liegen dagegen auch an heißen Tagen angenehme Lufttemperaturen vor. In der Regel sind die Fenster relativ klein. Sie bestehen aus einer Einscheibenverglasung und außen aus Rollladen aus Holz. Klimatisch am gĂŒnstigsten schneiden die GebĂ€ude ab, welche aus einem dicken Mauerwerk mit massiven Feldsteinen bestehen. Aus KostengrĂŒnden werden jedoch dĂŒnne Mauerwerke gebaut. Bei Neubauten gehören die KlimagerĂ€te wie die solare WassererwĂ€rmung zum Standard.

Klimaanlage auf Djerba
Klimaanlage bei einem Wohnhaus auf Djerba

In Bulgarien hatten wir vorwiegend nur bei Hotelanlagen und bei neuen MehrfamilienhĂ€usern KlimagerĂ€te gesehen. Gerade die WohngebĂ€ude am Schwarzen Meer, welche als Ferienwohnung verkauft werden, sind in Skelettbauweise ausgefĂŒhrt und vorwiegend mit einem ca. 11 cm Mauerwerk ausgefacht und einer AußendĂ€mmung versehen. Da die Wohnungen in der Regel nur 3 Monate im Sommer genutzt werden, mĂŒssen diese entsprechend preiswert errichtet werden. In vielen FĂ€llen haben diese Wohnungen auch keine Heizung. ErgĂ€nzt soll an dieser Stelle nur, dass die in diesem Land die WohnflĂ€che gegenĂŒber Deutschland anders berechnet wird. Hier zĂ€hlen die InnenwĂ€nde und alle ĂŒberbaute FlĂ€chen dazu. Daher fĂ€llt die angegebene FlĂ€che der Wohnung grĂ¶ĂŸer und bei einem Haus zum Teil erheblich grĂ¶ĂŸer aus, als die nach deutschem VerstĂ€ndnis genutzte WohnflĂ€che.

In den ukrainischen Karpaten habe ich bisher nur selten ein Ă€ußeres KlimagerĂ€te fĂŒr die KĂŒhlung gesehen. Auch hier sind die GebĂ€ude aus KostengrĂŒnden relativ einfach gebaut worden. Wir haben selbst ein Haus aus den 50-iger Jahren, welches aus Langlochsteinen mit einer WandstĂ€rke von 27 cm (inklusiv Innen- und Außenputz) besteht. Im Sommer bei 30 °C hat diese Konstruktion ein annehmbares thermisches Verhalten. Das Haus steht frei und die ĂŒberwiegende ErwĂ€rmung erfolgt ĂŒber die großen Kastenfenster. Am Nachmittag erreicht die Amplitude mit der hohen Temperatur die Innenseite und es wird im Raum warm. Mit dem Sonnenuntergang kĂŒhlt die Außenluft in der Berglandschaft sehr schnell auf unter 20 °C ab. Bei geöffneten Fenstern kann die Raumtemperatur schnell verringert werden. Ab etwa Mitternacht sind die Innenseiten der AußenwĂ€nde auch wieder kĂŒhler und am Morgen bis zum Nachmittag liegt die Raumtemperatur in einem angenehmen Bereich. Nach der deutschen Energiesparverordnung ist diese Wandkonstruktion untragbar und mĂŒsste mit 10 cm DĂ€mmung versehen werden. Was hier wegen der höheren stĂ€ndigen Luftfeuchtigkeit im Sommer im Außenbereich gleich gar nicht funktioniert.
Auch wenn die AuskĂŒhl- beziehungsweise Aufheizdauer von (mehrschichtigen) Außenbauteilen in diesem Fall sehr kurz ist, kann man in der Praxis damit leben. Man muss nur beim Nutzungsverhalten die entsprechenden konstruktiven Merkmale beachten. Im Winter sind die AußenwĂ€nde nicht gerade gut. Ebenso bestehen hier die Decken zum nicht ausgebauten Dachboden lediglich aus einem Deckenputz auf einer Sparschalung und Deckenbalken.

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Tipps fĂŒr ein altersgerechtes Badezimmer

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 11. August 2016

Wer ein Haus baut, plant auch das Badezimmer mit viel FingerspitzengefĂŒhl. Ein Thema dabei ist das altersgerechte Wohnen. Kurz gesagt bedeutet das: ein Badezimmer ohne HĂŒrden, mit StĂŒtzgriffen fĂŒr den sicheren Halt und mit genĂŒgend FlĂ€che, um sich zu bewegen.

Barrierefrei oder altersgerecht?

Im Sprachgebrauch wird altersgerechtes Wohnen oft mit dem Terminus barrierefrei in Verbindung gebracht. Dabei stehen die Wörter nicht als Synonyme zueinander. Eine altersgerechte Einrichtung kann vielmehr als Teil der Barrierefreiheit verstanden werden. Die Barrierefreiheit wird in der DIN-Norm 18040-2 geregelt und beschĂ€ftigt sich mit wohnlichen Lösungen fĂŒr Menschen mit motorischen oder sensorischen Behinderungen, sodass sie sich Zuhause selbststĂ€ndig ohne fremde Hilfe bewegen können. Barrierefreies Wohnen schließt demnach Teile des altersgerechten ebenso wie behindertengerechten Wohnens mit ein. Die altersgerechte Einrichtung ist im Gegensatz dazu nicht fest definiert, somit frei von strengen Vorgaben und richtet sich eher an individuelle BedĂŒrfnisse.

Bodenebene Dusche

Ein wichtiger Bestandteil jedes altersgerechten sowie barrierefreien Badezimmers ist die bodengleiche Dusche. Der Zugang zur Duschzone erfolgt ebenerdig – ohne Stufen oder HĂŒrden. Auch fĂŒr Personen, die einen Rollstuhl nutzen, ist diese Art der Duschwanne Ă€ußerst vorteilhaft, da sie mĂŒhelos hineinfahren können. Hinzu kommt, dass die ebenerdige Dusche seit LĂ€ngerem auch hinsichtlich des Designs stark gefragt ist und so in zahlreichen Variationen wie dem eingebauten und befliesten Duschboard oder als superflache Duschtasse angeboten wird. Welche Vorteile die verschiedenen Modelle haben, erfahren Interessierte zum Beispiel bei Calmwaters.
Bei jeder Dusche ist wichtig, dass der Duschbereich ausreichend groß ist und genĂŒgend Platz fĂŒr die mĂŒhelose Drehung um die eigene Körperachse bietet. Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sollte mindestens 1,50 Meter in Breite sowie LĂ€nge einplanen, ansonsten reichen Duschzonen im Bereich von 1,20 Meter gut aus. Um den Duschspaß noch komfortabler zu gestalten, empfiehlt es sich, die Duscharmatur sowie Seifenspender auf Bauchhöhe zu platzieren.

Erhöhtes WC

Zu einem altersgerechten Badezimmer gehört auch eine Toilette, die ihre Nutzer gut bedienen können. Oftmals ist es ratsam, das WC etwas höher als ĂŒblich zu montieren. So fĂ€llt das Hinsetzen und Aufstehen leichter. Typische Maße dafĂŒr liegen im Bereich zwischen 46 bis 48 cm Höhe. Ist das WC zusĂ€tzlich mit StĂŒtzgriffen ausgestattet, zeigt sich der Zugang als noch komfortabler. Damit auch die Reinigung mĂŒhelos gelingt, greifen Senioren gerne zu einem WC mit Öffnung an der Vorderseite. Ein solches Modell bietet auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein erleichtertes Umsetzen.

Barrierefreie Lösungen

WĂ€hrend die oben genannten Maßnahmen hĂ€ufig zum Gegenstand in altersgerechten Wohnungen werden, gibt es weitere Lösungen, die insbesondere fĂŒr Menschen im Rollstuhl ein selbststĂ€ndigeres Leben versprechen. Dazu zĂ€hlt der unterfahrbare Waschtisch: Hierbei handelt es sich um ein flaches Waschbecken inklusive spezieller Ablauftechnik, das ideal von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Sie erreichen den Wasserhahn ohne MĂŒhen aufgrund der angepassten Formgebung des Beckens und sie stoßen sich auch nicht die Knie am Siphon. FĂŒr die Nutzung der Badewanne eignet sich auf der einen Seite ein spezieller Badewannenlift, auf der anderen Seite sorgt eine TĂŒr in der Wanne fĂŒr den komfortablen Zugang. Das Gute an beiden Varianten: Sie können auch nachtrĂ€glich in das Badezimmer integriert werden. Wer schon von Anfang an eine leicht begehbare Wanne wĂŒnscht, wĂ€hlt ein besonders niedrig montiertes Modell. Der Rand hat dann eine Höhe von etwa 25 cm – fĂŒr viele eine ĂŒberwindbare HĂŒrde. ZusĂ€tzlich sollten auch hier StĂŒtzgriffe fĂŒr den sicheren Halt zum Einsatz kommen. Damit sich alle SanitĂ€robjekte gut bedienen lassen, eignen sich Einhebelmischer am Waschbecken, in der Dusche und der Badewanne. Die eine Hand stellt Wassermenge und -temperatur ein, wĂ€hrend die andere zum StĂŒtzgriff greifen kann und so fĂŒr einen sicheren Stand sorgt. Empfehlenswert sind auch Mischbatterien, die durch einen Bewegungssensor aktiviert werden. So stoppt der Wasserhahn nach einigen Sekunden ganz automatisch – versehentlich laufende Armaturen gehören damit der Vergangenheit an.

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Gesunde Wohnumwelt – Schlafzimmer

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 28. Juli 2016

Eine gesunde Wohnumwelt beginnt in der Wohnung bzw. im Wohnhaus und reicht bis zur nĂ€heren Umgebung mit dem Mikroklima. Es wirken hier sehr viele EinflĂŒsse, welche sich positiv aber unter gleichen Bedingungen an einem anderen Ort sich ganz anders auf die Gesundheit der Bewohner auswirken. Zwischen dem Stadtklima und dem Land sind klimatische Unterschiede bezogen auf die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schadstoffbelastung. Dies wirkt sich natĂŒrlich auch auf die BauhĂŒlle und auf das Klima im Inneren des GebĂ€udes aus. Farbanstriche können an einem Standort mit geringerer stĂ€ndiger relativer Luftfeuchte schadensfrei sein, an einem anderen Standort tritt das Phantombildung Fogging (eine dunkle Staubablagerung an der WandoberflĂ€che) oder gar eine Schimmelbildung an der OberflĂ€che auf. Wobei die Baustoffe und das Nutungsverhalten identisch sein können. Es ist heute sehr schwer, bei den verschiedenen Baustoffen und konstruktiven AusfĂŒhrungen ein einheitliches Raumklima zu schaffen, welches ĂŒber all vorliegt. Hinzu kommen aber auch noch die unterschiedlichen EinrichtungsgegenstĂ€nde mit verschiedenen Stoffeigenschaften. Weiterhin beeinflussen das Nuterverhalten und die Raumnutzung das Raumklima.

Der wichtigste Raum ist das Schlafzimmer

Bereits bei der Planung wird oft den SchlafrĂ€umen auf Kosten eines sehr großen Wohnzimmers nur eine geringe FlĂ€che zugeordnet. Vergessen wird jedoch, dass wir uns die lĂ€ngste Zeit im Schlafzimmer aufhalten. Je nach Schlafbedarf zwischen 7 bis 9 Std. Im Wohnzimmer sind das bis auf das Wochenende nur einige Stunden. Nicht in jedem Fall kann das Schlafzimmer wĂ€hrend der Nachtruhe gelĂŒftet werden. GrĂŒnde sind LĂ€rm oder Abgase von der Straße oder Anderes.
Das Schlafzimmer muss daher ein ausreichend großes Raumvolumen haben, um die wĂ€hrend der Nachtruhe abgegeben Feuchtigkeit und mögliche Schadstoffe aus den Baustoffen bzw. EinrichtungsgegenstĂ€nden aufzunehmen. Daher sollten bei der Einrichtung der SchlafrĂ€ume so wenig Möbel aufgestellt werden wie möglich und diese sollten schadstoffarm sein. GĂŒnstig fĂŒr das Raumklima sind Möbel aus Holz, welche auch feuchteregulierend wirken. FĂŒr einen gesunden Schlaf sollten auch geeignete Betten ausgewĂ€hlt werden. Unter Matratzen Testsieger finden Sie geeignete Unterlagen zum gesunden Schlaf. Ein tiefer und ausreichender Schlaf ist neben dem bereits genannten gesunden Raumklima und einer gesunden ErnĂ€hrungsweise ein wichtiger Faktor zur Erhaltung unserer Gesundheit und der LeistungsfĂ€higkeit.

Das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer dient nicht nur einfach zum Wohnen, sondern sollte auch zur Erholung dienen. Durch eine geschickte Anordnung der Möbel, Gardinen und andere EinrichtungsgegenstÀnde erhÀlt jedes Zimmer seinen individuellen Charakter. Mit der richtigen Farbgebung kann optisch die Raumgeometrie verÀndert werden. Mit dem kleinen Beispiel zur Raumgeometrie können nachtrÀglich Korrekturen vorgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass man durch jede Farbe eine bestimmte psychologische Wirkungen erreicht. Z. B. bei kalten RÀumen sollten warme Farben verwendet werden. Das sind gelb- und orangetöne Farbanstriche. Bei der Farbgestaltung der RÀume sollten naturnahe Farben verwendet werden. Diese wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Diffusionsdichte Farben verhindern den Feuchteausgleich mit der Raumluft.

Die KĂŒche

Die KĂŒchen werden in Maßanfertigung und mit sehr teuren HaushaltsgerĂ€ten ausgestattet. Dies ist dann sinnvoll, wenn eine große Familie mehrmals am Tag mit einem reichlichen Mahl versorgt werden muss. Aber in der Regel wird gerade noch ein Ei gebraten und ein Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben. Ob sich in diesem Fall eine hohe Investition lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Das Bad

Das Bad dient je nach GrĂ¶ĂŸe zur tĂ€glichen Hygiene aber auch zur Entspannung. Die Ausstattung reicht von der Badewanne, Dusche, Dampfdusche oder bis zur Kombination Dusche und Sauna. Ohne auf die Einzelheiten der optimalen Gestaltung einzugehen, sollten die WĂ€nde bei diesem Raum so sparsam wie möglich mit Wandfliesen versehen werden. Die Fliesen nehmen keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf. Das mĂŒssen die ĂŒbrigen WandflĂ€chen ĂŒbernehmen. Wasserdampf wird kurzzeitig von der OberflĂ€che aufgenommen und spĂ€ter wieder an die Raumluft abgegeben. Damit wird bei korrekter LĂŒftung eine lĂ€ngere zu hohe relative Luftfeuchte vermieden. Wird zusĂ€tzlich eine diffusionsoffene Wandbeschichtung gewĂ€hlt, so wird einer Schimmelbildung vorgebeugt. Diese entsteht, wenn etwa stĂ€ndig die hohe Luftfeuchte lĂ€nger als 2 Stunden vorliegt.

Auf das gesunde Raumklima wirken die Eigenschaften der Baustoffe, EinrichtungsgegenstĂ€nde und das Rauchen. Darauf gehe ich an einer anderen Stelle ausfĂŒhrlicher ein.

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Arbeitsschutz fĂŒr den Bauherrn

Erstellt von Peter Rauch am Mittwoch 27. Juli 2016

Der Arbeitsschutz ist ein Teilgebiet der Arbeitswissenschaften und gehört zur Sicherheitswissenschaft. Hierzu gehören aber auch die Bereiche Haus, Freizeit und Verkehr.

Auch die privaten Bauherren und Hausbesitzer haben bei Baumaßnahmen fĂŒr den Schutz der Handwerker und fĂŒr FußgĂ€nger am GrundstĂŒck und die Hausbewohner zu sorgen. Deshalb ist vor den Baumaßnahmen eine Bauherrenversicherung abzuschließen. Das gilt sowohl fĂŒr den Neubau als auch fĂŒr grĂ¶ĂŸere Sanierungsmaßnahmen.

Laut Baustellenverordnung vom 1. Juli 1998 haben die Bauherren die Verantwortung fĂŒr das Bauvorhaben und sind fĂŒr die Umsetzung der baustellenspezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen verantwortlich.
Im Jahr 2006 starben durch UnfĂ€lle im Haushalt laut Statistischen Bundesamtes 6455 Menschen. Im Straßenverkehr waren es im gleichen Zeitraum 5174 Menschen. Damit wird die Bedeutung der Schutzmaßnahmen auch bei kleinen Reparaturarbeiten deutlich.

Baustelle auf Djerba
Auf der Baustelle hier auf Djerba in Tunesien sind keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

Ziel der Baustellenverordnung ist es, den Schutz aller an dem Bau Beteiligten und der Handwerker zu verbessert. Vergessen wird oft der eigene Schutz. Sicherlich aus der Sicht der Haftungsfrage nicht ganz so wichtig aber es beringt den Bauherrn nichts, wenn er mehrere Monate wegen eines Beinbruches nicht arbeiten kann. Verletzt sich ein Familienmitglied bei den Sanierungsarbeiten, so gilt auch die Haftung. Daher sollten unbedingt die Arbeitsschutzvorschriften auch bei kleinen Renovierungsarbeiten beachtet werden, egal ob eine Handwerksfirma bestellt wird oder man diese Arbeiten selbst ausfĂŒhrt.

Folgende Maßnahmen sind erforderlich:

Vor der Errichtung der Baustelle ist das Bauvorhaben beim Staatlichen Amt fĂŒr Arbeitsschutz zu melden. Ebenso sind die Bewohner ĂŒber den Beginn und mögliche BeeintrĂ€chtigung zu informieren. Bei kleinen Reparaturarbeiten ist dies natĂŒrlich nicht erforderlich.

Die Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) ist nur bei grĂ¶ĂŸeren Baustellen erforderlich. Dies gilt auch fĂŒr die Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGePlan).
GefĂ€hrdungsbereiche sind zu kennzeichnen und ausreichend mit den entsprechenden Sicherungsmitteln zu sichern und der Baustellenverantwortliche alle erforderlichen Absperrmaßnahmen nachweisen kann. FußgĂ€nger ignorieren z. B. eine Absperrung und laufen mit gebĂŒckter Haltung durch eine Leiter an der Hauswand, auf welcher ein Handwerker steht. Man sollte bei der Absicherung von Gefahrenstellen auch unmögliche Situationen einkalkulieren.

Nicht nur bei der AusfĂŒhrung von Bauarbeiten sollte auf die richtige Arbeitskleidung und vor allem SchutzausrĂŒstung zu achten. In dem Shop von tragardo.de erhalten Sie die entsprechende Kleidung und Schutzmittel, wie Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Bauhelme oder Arbeitsschuhe, fĂŒr jede Berufsgruppe. Sie schĂŒtzen nicht nur, sondern sind heute auch modisch. Arbeitskleidung ist aus strapazierbarem Material gefertigt. Sie bietet fĂŒr die jeweilige TĂ€tigkeit einen gewissen Schutz, was bei normaler Tageskleidung nicht immer der Fall ist.

Ebenso wichtig fĂŒr den eigenen Schutz ist die Verwendung des geeigneten Werkzeugs oder das Aufstellen einer standfesten Leitern.

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Pelletheizungen – Was sollten Bauherren bei der Inbetriebnahme beachten?

Erstellt von Peter Rauch am Montag 20. Juni 2016

Autorin: Kerstin Bruns

Immer mehr Bauherren ist bei der neuen Heizung wichtig, dass sie umweltfreundlich und sparsam im Betrieb ist. Diese Bestrebungen sind mit dem Erwerb einer Pelletheizung durchaus realisierbar, denn sie wird mit Biomasse beheizt und gewĂ€hrt die UnabhĂ€ngigkeit von den steigenden Preisen fossiler Brennstoffe wie Öl oder Gas. Voraussetzung fĂŒr eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit ist eine bedarfsgerechte Dimensionierung der Anlage, der Erwerb des richtigen Zubehörs und die ordnungsgemĂ€ĂŸe Lagerung des Brennstoffes. In unserem kompakten Überblick erhalten Bauherren und WohnungseigentĂŒmer nĂŒtzliche Infos fĂŒr die Inbetriebnahme einer Pelletheizung.

Aufbau und Funktion eines Pelletkessels

Eine Pelletzentralheizung kann eine Gas- oder Ölzentralheizung komplett ersetzen. Durch die ZufĂŒhrung des Brennstoffes in den Kessel und dessen dortiger Verbrennung wird WĂ€rmeenergie freigesetzt. Die UmwĂ€lzpumpe transportiert die so erzeugte WĂ€rme durch das Rohrsystem bis zu den Heizkörpern im Wohnraum. Bei einer Pelletzentralheizung befördern Förderschnecken oder Ansaugvorrichtungen die Pellets aus dem Lagerraum in den Brennstoffaum des Kessels. Ein Pelletofen verfĂŒgt ĂŒber einen integrierten Pelletspeicher, der sich hĂ€ndisch befĂŒllen lĂ€sst.

Warum Zubehör wichtig ist

FĂŒr eine effiziente Nutzung einer Pelletheizung empfiehlt es sich gerade bei einem geringen WĂ€rmebedarf einen Pufferspeicher anzuschaffen. Bei einer stĂ€ndigen Herauf- und Herunterschaltung der Kesselleistung entstehen zunĂ€chst hohe Stromkosten, die aus dem Antrieb des HeißluftgeblĂ€ses resultieren. Hinzu kommen erhebliche WĂ€rmeverluste, wenn der Kessel mehr Leistung erbringt als tatsĂ€chlich zur Beheizung der RĂ€ume benötigt wird. Mit einem Pufferspeicher arbeitet die Pelletheizung auch im Vollbetrieb effizient und reduziert WĂ€rmeverluste zu großen Teilen. So nimmt der Speicher den ĂŒberschĂŒssig produzierten Teil der WĂ€rme auf um ihn aufzubewahren und zu einem spĂ€teren Zeitpunkt zur VerfĂŒgung zu stellen. Das im Speicher vorhandene Heizwasser weist immer ein konstantes Temperaturniveau auf. Bei Bedarf können Bauherren dieses zur Beheizung der eigenen vier WĂ€nde nutzen. Pufferspeicher sind allerdings nicht in der Lage die erzeugte WĂ€rme unbegrenzt lang zu speichern. Denn selbst bei einer guten Isolierung des Speichers dringt die WĂ€rme nach einer gewissen Zeit nach außen.

Was ist beim Brennstoff zu beachten?

Pellets, die Sie in privaten Haushalten einsetzen, sollten die Normen DINplus und ENplus aufweisen. Sie geben Auskunft ĂŒber Gewicht, Maße und LĂ€nge der kleinen Holzpresslinge. Demnach dĂŒrfen sie 5 bis 6 Millimeter Durchmesser haben und 8 bis 30 Millimeter lang sein. Weiteres QualitĂ€tsmerkmal ist die gerine Restfeuchte des Holzes, die bei ca. 10 Prozent liegt und den Heizwert von Pellets positiv beeinflusst. Dieser liegt bei etwa fĂŒnf Kilowattstunden pro Kilogramm. Der Heizwert gibt an wie hoch die WĂ€rmemenge ausfĂ€llt, die bei der Verbrennung der Pellets entsteht. Der Aschegehalt zertifizierter Pellets liegt bei ca. 0,7 Prozent in Bezug auf die Trockensubstanz. Ein niedriger Wert ist dabei von Vorteil. Denn dieser zeigt, dass das Holz besser verbrennt und der Kessel wĂ€hrend der WĂ€rmeerzeugung bzw. des Verbrennungsvorgangs weitestgehend sauber bleibt. Mit der enstandenden Asche können Sie zudem Ihren Garten dĂŒngen.

Die Experten von www.kesselheld.de beraten Sie gern rund um das Thema Pelletheizungen.

Welche Lagervarianten sind möglich?

FĂŒr die Lagerung der Pellets sind verschiedene Möglichkeiten verfĂŒgbar. Wichtig ist, dass Sie stets Wert auf trockene Orte legen, denn nasse Pellets quellen auf und sind unbrauchbar. PrĂŒfen Sie immer im Voraus welche Option der Lagerung in der eigenen Immobilie Sinn macht. Der Pelletkessel mit WochenvorratsbehĂ€lter wird hĂ€ndisch mit Sackware befĂŒllt. Diese lĂ€sst sich bei einem Pelletshersteller erwerben und problemlos auf Paletten in einem Gartenhaus oder im Kellerraum lagern. Sackware ist allerdings teurer als lose Ware. Aufgrund des geringen WĂ€rmebedarfs in Niedrigenergie- und PassivhĂ€usern stellen Pellets in Form von Sackware eine effiziente Lösung dar. Im schlecht gedĂ€mmten Altbau hingegen sind sie eher als Ersatz geeignet, auf den Sie im Notfalll zurĂŒckgreifen können. Aufgrund des erhöhten WĂ€rmeverlustes und der daraus resultierenden höheren Brennstoffbedarfs ist lose Ware zu bevorzugen, die in einem Tank, in einem Pelletsilo oder in einem dafĂŒr vorgesehnen Lagerraum aufbewahrt wird.

Tipp: Je grĂ¶ĂŸer die Menge abgenommener Pellets ist, umso geringer fĂ€llt der zu entrichtende Preis aus.

Bauliche Voraussetzungen und Pelletkesselarten

Beim UmrĂŒsten von einer Öl- auf eine Pelletzentralheizung wird Kellerarum fĂŒr die Lagerung von Pellets frei. Zentralheizungen, dessen Betrieb mit Pellets erfolgt, erfordern somit mehr Platz als ein Pelletofen, der beispielsweise der Einzelraumbezeihung dient. Beachten Sie jedoch, dass Sie fĂŒr den Betrieb eines Ofens einen entsprechenden Kaminanschluss benötigen. Zudem mĂŒssen Kaminöfen die Stufe 1 der Bundesemissionsschutzverordnung einhalten. Sie wurde zum 1. Januar 2015 angepasst und regelt die Grenzwerte der Feinstaubbelastung fĂŒr Kamine sowie fĂŒr Kamin- und Kachelöfen. Akutell sieht die Verordnung einen Grenzwert von 150 Milligramm vor. WasserfĂŒhrende Pelletöfen verfĂŒgen ĂŒber eine Wassertasche, die mit Ihrem Heizsystem verbunden ist. So können Sie wie bei der Zentralheizung mehrere RĂ€ume mit einem Ofen erwĂ€rmen. Es wird also gleichzeitig WĂ€rme fĂŒr den Aufstellungsraum und und den Heizkreislauf zur VerfĂŒgung gestellt. Pelletkessel lassen sich wie Öl- und Gasheizungen auch mit Brennwerttechnik betreiben. Bei dieser Technologie wird WĂ€rme genutzt, die im Wasserdampfkondensat enthalten ist und bei der HerunterkĂŒhlung der Abgase im WĂ€rmetauscher entsteht. Bei einem herkömmlichen Niedertemperaturkessel hingegen wird diese AbgaswĂ€rme ohne Wiederverwertung an die Umwelt abgegeben. Die Brennwerttechnik nutzt also nicht nur die WĂ€rme die vom Kessel bereitgestellt wird, sondern auch die recycelte WĂ€rme bei der AbgaskĂŒhlung. Aus diesen Grund erreicht der Pelletkessel gegenĂŒber Niedertemperaturkesseln Wirkungsgrade von ĂŒber 100 Prozent.

Weitere BeitrÀge:

Energiesparen durch die richtige Auswahl der Heizung und der Reglung

Schwitzwasser durch richtige Heizung vermeiden

Energiepreisanstieg und alternative Heizungen

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Wozu dient ein Raumentfeuchter?

Erstellt von Peter Rauch am Dienstag 14. Juni 2016

Die Bedeutung des Einsatzes von Raumentfeuchter nimmt immer mehr zu. Die verĂ€nderten WohnansprĂŒche und vor allem die gesetzlichen Forderungen an den WĂ€rmeschutz wirken sich auf das Raumklima aus. Die in den RĂ€umen durch das Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen oder die durch unseren Körper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht mehr ausreichend schnell an die Außenluft abgegeben. Aber auch frĂŒher war die Luftfeuchtigkeit in den RĂ€umen nicht wesentlich niedriger als heute. Vielleicht war diese sogar höher, da wesentlich mehr Personen auf der gleichen FlĂ€che wohnten.
Nicht so dichte Fenster, sicherlich wurde auch mehr und lĂ€nger am Morgen und am Tag gelĂŒftet, sorgten fĂŒr einen ausreichenden Luftaustausch. Es wurde bei der höheren Luftwechselzahl sowohl Feuchtigkeit als auch Schadstoffe hinaus gelĂŒftet. Die Energiesparverordnungen fordern dichte und gut isolierte Fenster. Kondenswasser, welches sich im Winter an dem Einfachglas ansammelte, konnte weggewischt werden. Es war aber auch ein sicheres Zeichen fĂŒr eine hohe Luftfeuchtigkeit und es wurde gelĂŒftet. Heute nutzt man dies Erkenntnis fĂŒr Sensoren, welche dem Bewohner anzeigen, dass er lĂŒften sollte. Es werden kĂŒnstliche WĂ€rmebrĂŒcken in die Außenwand eingebaut. Nimmt hier die Feuchtigkeit stark zu, so wird ein Gefahrensignal gesendet. Wurden frĂŒher diffusionsoffene Wandkonstruktionen errichtet, wie Ziegel- oder LehmwĂ€nde, so werden heute nicht mehr monolithische, sondern mehrschichtige Wandkonstruktionen errichtet. Durch den Wechsel der einzelnen Schichten können an den ÜbergĂ€ngen sperrende Wirkungen fĂŒr den Diffusionsstrom entstehen. Hinzu kommt, dass viele kunststoffmodifizierte Baustoffe zur Anwendung kommen. Besonders kritisch sind diese an den WandoberflĂ€chen. Hier wird der FeuchtigkeitsĂŒbergang behindert, z. B. Gipsputze oder Dispersionsfarben. Im GebĂ€udeinnern wird die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung reduziert, die Feuchtigkeitsspitzen werden nicht schnell genug abgebaut, die Adsorption gegenĂŒber rein mineralischen Putzen bzw. Farben ist kleiner. Das Gleiche gilt auch fĂŒr die AußenwandoberflĂ€che. Hier soll aber die Feuchtigkeit aus der WandoberflĂ€che gut und schnell entweichen können. Im Winter wird nur ein verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleiner Teil an Feuchtigkeit durch die Wand gegenĂŒber der wesentlich grĂ¶ĂŸeren Feuchtigkeitsmenge, welche durch das LĂŒften nach außen gelangt, transportiert. WĂ€hrend der warmen Jahreszeit sieht dies jedoch anders aus. Kann die Wand im Winter nicht ausreichend abtrocknen, so nimmt die Feuchtigkeitsmenge im Wandquerschnitt langsam zu. Die Folge ist eine höhere WĂ€rmeleitfĂ€higkeit.

Was bedeutet die Feuchtigkeitszunahmen fĂŒr den Bewohner?

Die wohnhygienische relative Luftfeuchtigkeit sollte etwa um 50 % liegen. Zu trockene Luft belastet die SchleimhĂ€ute. Sehr feuchte Luft begĂŒnstigt das Wachstum von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Letzteres ist gerade im Sommer der Fall. Im Winter wird dies vorwiegend an kalten WandoberflĂ€chen durch eine Schimmelbildung deutlich. Besonders gefĂ€hrdet sind die Schlafzimmer, wenn zu wenig gelĂŒftet wird. Sind die Schlafzimmer klein und die Fenster in der Nacht geschlossen, so steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Ein Teil der Feuchtigkeit wird durch die BauhĂŒlle und bedingt durch die EinrichtungsgegenstĂ€nde aufgenommen. SpĂ€ter, wenn die Luftfeuchtigkeit durch ein ausreichendes LĂŒften abgesenkt wurde, wird diese gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgegeben.

Auch wenn vorbildlich gelĂŒftet wird, kann es vorkommen, dass die stĂ€ndige Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Das hĂ€ngt von der produzierten Feuchtigkeitsmenge, der AdsorptionsfĂ€higkeit der WandoberflĂ€che und der RaumgrĂ¶ĂŸe ab. Besonders betroffen sind Wohnungen, wo sich ein Teil der AußenwĂ€nde unterhalb der GelĂ€ndeoberflĂ€che befindet oder GebĂ€ude mit NatursteinwĂ€nden.

In diesem Fall hilft, wie bereits zum Anfang genannt, ein Raumentfeuchter.

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