Das Haus renovieren

Der Schlüsseldienst hilft

Erstellt von Peter Rauch am Donnerstag 10. August 2017

Sie kommen abends nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Sie wühlen die Tasche durch. Der Schlüssel ist weg! Der Schreck sitzt tief. Nach viel Aufregung und suchen ist er doch da. Ein großer Stein fällt vom Herzen. Was aber machen, wenn er doch nicht da ist? In Berlin gibt es zum Beispiel einen 24-Stunden-Service, sicherheits-profis.de, wo man gerade bei diesem Missgeschick Hilfe bekommt.

Das Problem ist ja nicht nur der Wohnungsschlüssel, sondern am Schlüsselbund hängen noch der Hauseingangsschlüssel, Briefkastenschlüssel usw. Bei einem Einfamilienhaus ist das in der Regel nur der Eingangsschlüssel. Es bedarf nur den Austausch des alten Schlosses und die Sache ist erledigt.
Bei einem Mehrfamilienhaus gehört der Haustürschlüssel in vielen Fällen zu einer Schließanlage. Wurde der Schlüssel gestohlen, so kann die unberechtigte Person zu jeder Zeit in das Haus. Er kann zwar nicht in die Wohnungen aber in die Kellerräume.
Mehrfamilienhaus mit Schließanlage

Waren früher noch relativ einfache Türschlösser in den Türen, so müssen diese heute einen hohen Sicherheitsstandard erfüllen, um weitestgehend vor unerwünschten Besuch zu schützen. Bei einem Verlust können diese Schlösser nur noch vom Profi geöffnet werden, ohne das Türblatt zu beschädigen.
Meine Frau erzählte mir gerade, in Kiew sind die wesentlicher massiver als in Deutschland mit vielen Verrieglungen und oft gleich zwei Türen. Eine Frau hatte die Wohnungstür im 16. Stockwerk zu fallen lassen und der Schlüssel steckte innen. Der Schlüsseldienst kam sofort und entschied sich dann über den Balkon in die Wohnung zu kommen, weil es schneller und einfacher war. Also wurde sich mit Sicherheitsleine abgeseilt, durch das Fenster und die Tür wurde von innen geöffnet. Ansonsten werden die Türschlösser professionell geöffnet, ohne die Türen zu beschädigen. Kostet aber eben auch viel Geld.

Hat man einen guten vertrauensvollen Nachbar, so kann man einen Zweitschlüssel bei ihm hinterlegen. Wenn die Verwandten nicht so weit weg wohnen, dann ist es auch sinnvoll einen Zweitschlüssel dort zu lassen. Ein Versteck, z. B. unter dem Fußabtreter ist nicht sehr sinnvoll. Ein Treppenhaus bietet nicht sehr viele Versteckmöglichkeiten. Der Zweitschlüssel ist auch dann sinnvoll, wenn man den Schlüssel nicht verliert, sondern beim Verlassen der Wohnung einfach vergisst. Bleibt der Schlüssel innen stecken, dann sieht es schon schwierig aus. Ohne den o. g. Schlüsseldienst hat man nur minimale Chancen, wieder in die Wohnung zu kommen. In unserer Alten Wohnung hatten wir einen Briefkastenschlitz. Durch den hatten wir einen gebogenen Stahlstab geschoben und von innen auf die Türklinke gedrückt. So lies sich ganz einfach die Tür wieder öffnen, wenn wir den Schlüssel innen vergessen hatten. Heue geht das leider nicht mehr.

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