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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Schimmelpilzgefahr

    Erstellt von retep11 am 1. Juli 2012

    Kürzlich lass ich bei der Vorstellung eines Schimmelpilzbuches, dass die Schimmelpilzzunahme mit der Klimaerwärmung zu tun haben soll. Richtig ist, wenn die optimalen Lebensbedingungen dieser Mikroorganismen erreicht werden, dann vermehren sich diese auch optimal. Die optimalen Temperaturen liegen etwas über 20ÂC. Hohe Raumtemperaturen und Feuchte verursachen dann auch eine hohe Keimbelastung. In der Regel ist die Raumluftbelastung im Sommer gerade bei schwülwarmer Außenluft am größten.

    Wer sich nicht nur auf die Erkenntnisse des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschungen verlässt, weiß dass es in unserer Erdgeschichte eine ständige Temperaturschwankung gab und geben wird. Die Mehrheit der internationalen Fachleute folgen dieser vor allem in Deutschland verbreiteten Theorie nicht. Gegenwärtig befinden wir uns in einer leichten Abkühlphase.

    In dem Newsletter des Verlags Dashöfer vom 29.6.2012 heißt es: âIn 17 Prozent der deutschen Haushalte versteckt er sich hinter Schränken oder befällt gut sichtbar ganze Wände: Schimmel. Dennoch glaubt jeder neunte Deutsche irrtümlicherweise, Schimmel sei harmlos.â Weiter news.dashoefer.de.

    Grundsätzlich befinden sich die Mikroorganismen in der Luft. Nur ein kleiner Teil befällt während der kalten Jahreszeit kühle Bauteiloberflächen, wenn diese eine Nahrungsgrundlage bieten, wie zum Beispiel Staub, Fett oder Zellulosebestandteile u.v.a. Nur wenige Schimmelpilze sind wirklich gesundheitsgefährdend. In meiner statistischen Auswertung finden sie eine andere Aussage. Etwa 70 % der festgestellten Schäden befinden sich im Schlafzimmer. Siehe hier im unteren Abschnitt des Fragebogens www.ib-rauch.de/Beratung/statistik-schimmel.html

    Die meisten Bewohner schlafen lieber bei niedrigeren Temperaturen. Kühlere Luft nimmt weniger Feuchte auf. Es ist daher ein ständiger Luftaustausch erforderlich. Die heutigen dicht schließenden Fenster lassen dies nicht mehr zu. Aus Kostengründen werden die Raumvolumen der Schlafzimmer immer kleiner. Hier wird aber 8 Stunden lang Feuchte produziert. Wer nicht die gesamten Zusammenhänge erkennt, der sucht in erster Linie ein falsches Lüftungsverhalten der Bewohner und Wärmebrücken. Antworten finden Sie in meinem Schimmlepilzbuch.

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