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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Was ist bei der Sicherheit des eigenen Heims zu planen?

    Erstellt von retep11 am 31. August 2017

    Auf das Problem der Zunahme von Einbrüchen in den letzten Jahren soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Ein unberechtigtes Betreten des Grundstücks oder Wohnung verursacht neben möglichen Schäden erst einmal ein Schock für den Besitzer. Im Paragrafen 13 des Grundgesetzes wird die Unverletzlichkeit der Wohnung geregelt und ist auch ein Grundrecht. Leider wird dies nicht nur von Langfingern ignoriert.

    Der Erfindungsgeist der Langfinger ist eigentlich unbegrenzt. Vermuten Sie eine Beute, dann ist keine Öffnung zu kleine und es gibt so gut wie keine Hindernisse. Aber man solle es ihnen nicht so leicht machen.

    Wie ist die Wohnung und das Haus sicher zu machen?

    Es gibt verschiedene Sicherheitssysteme, wie zum Beispiel zusätzlich Fenster oder Gitter zu Kellerschächten gesichert werden. Ein vernünftiges Schloss und eine Eingangstür mit Mehrfachverriegelung sollte Standard sein, wie es vom schlüsseldienstvergleich.eu beschrieben wird. Heute können Sie eine Mehrfachverriegelung auch nachrüsten.

    Ein Einfamilienhaus lässt sich viel schlechter sichern als eine Wohnung. Meistens beobachten die unerwünschten Gäste vorher die Lage. Sie informieren sich, wann die Bewohner zur Arbeit gehen oder in den Urlaub fahren. Es gibt verschiedene Hinweise für die Abwesenheit der Bewohner, wie zum Beispiel:

    – Briefkästen, welche tagelang nicht geleert werden und überquellen,
    – Verschlossen Jalousien oder Fensterläden,
    – fehlende Beleuchtung an den Abendstunden oder ständiges Licht,
    – Es ist kein Schnee geräumt,
    – der Rasen wurde nicht geschnitten, viel Unkraut auf den Wegen und im Vorgarten,
    – die Mülltonnen sind leer oder stehen nicht am Beräumungstermin an der Straße,
    – und es können noch viele Hinweise aufgezählt werden, welche darauf hinweisen, dass niemand Zuhaus ist.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen zusätzlich zu den installierten Sicherheitssystemen sollte daher ein bewohnter Eindruck vermitteln werden. Post kann man während der Urlaubszeit nachsenden oder Postlagern lassen. Wenn nette und hilfsbreite Nachbarn da sind, lässt sich durch einfache Maßnahmen ein bewohnter Eindruck vermitteln, z. B. Fenster und Jalousien öffnen und schließen.

    Die Sicherheit der Wohnung

    Bei einer Wohnung ist es dagegen einfacher. Voraus gesetzt ist natürlich eine abgeschossene Hauseingangstür. Auch hier ist es nicht schlecht, wenn die Nachbarn ein waches Auge haben. Was heute allerdings eine Ausnahme ist. Meistens kennt man die Mieter im Haus nicht, sodass man fremde Personen nicht erkennt.

    Wie einfallsreich die Diebe sein können, zeigt ein Beispiel in unserer kleinen Stadt in Transkarpatien. Sie sind nicht durch die Tür oder das Fenster in das Einfamilienhaus gelangt. Sondern haben einfach die Dachsteine aufgenommen und sind von außen durch das Dach in das Haus gelangt. Pech für den, der sein Dach nicht ausgebaut hat.

    Auf unserem ehemaligen Grundstück in Leipzig waren auf einmal rote Markierungen von einem Vermessungsbüro. Diese Stellen befanden sich auf dem Garagendach und hinter einer Mauer und konnten nicht von dem anderen Grundstück erreicht werden. Diese Leute sind als auf unserem Grundstück spazieren gegangen, ohne schriftliche Anmeldung oder andere Ankündigung. Auf eine Antwort von unserer Anzeige bei der Polizei warten wir heute noch.

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    Wenn der Schlüssel ist weg – der Schlüsseldienst hilft

    Erstellt von retep11 am 10. August 2017

    Sie kommen abends nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Sie wühlen die Tasche durch. Der Schlüssel ist weg! Der Schreck sitzt tief. Nach viel Aufregung und suchen ist er doch da. Ein großer Stein fällt vom Herzen. Was aber machen, wenn er doch nicht da ist? In Berlin gibt es zum Beispiel einen 24-Stunden-Service, sicherheits-profis.de, wo man gerade bei diesem Missgeschick Hilfe bekommt.

    Das Problem ist ja nicht nur der Wohnungsschlüssel, sondern am Schlüsselbund hängen noch der Hauseingangsschlüssel, Briefkastenschlüssel usw. Bei einem Einfamilienhaus ist das in der Regel nur der Eingangsschlüssel. Es bedarf nur den Austausch des alten Schlosses und die Sache ist erledigt.
    Bei einem Mehrfamilienhaus gehört der Haustürschlüssel in vielen Fällen zu einer Schließanlage. Wurde der Schlüssel gestohlen, so kann die unberechtigte Person zu jeder Zeit in das Haus. Er kann zwar nicht in die Wohnungen aber in die Kellerräume.
    Mehrfamilienhaus mit Schließanlage

    Waren früher noch relativ einfache Türschlösser in den Türen, so müssen diese heute einen hohen Sicherheitsstandard erfüllen, um weitestgehend vor unerwünschten Besuch zu schützen. Bei einem Verlust können diese Schlösser nur noch vom Profi geöffnet werden, ohne das Türblatt zu beschädigen.
    Meine Frau erzählte mir gerade, in Kiew sind die wesentlicher massiver als in Deutschland mit vielen Verrieglungen und oft gleich zwei Türen. Eine Frau hatte die Wohnungstür im 16. Stockwerk zu fallen lassen und der Schlüssel steckte innen. Der Schlüsseldienst kam sofort und entschied sich dann über den Balkon in die Wohnung zu kommen, weil es schneller und einfacher war. Also wurde sich mit Sicherheitsleine abgeseilt, durch das Fenster und die Tür wurde von innen geöffnet. Ansonsten werden die Türschlösser professionell geöffnet, ohne die Türen zu beschädigen. Kostet aber eben auch viel Geld.

    Hat man einen guten vertrauensvollen Nachbar, so kann man einen Zweitschlüssel bei ihm hinterlegen. Wenn die Verwandten nicht so weit weg wohnen, dann ist es auch sinnvoll einen Zweitschlüssel dort zu lassen. Ein Versteck, z. B. unter dem Fußabtreter ist nicht sehr sinnvoll. Ein Treppenhaus bietet nicht sehr viele Versteckmöglichkeiten. Der Zweitschlüssel ist auch dann sinnvoll, wenn man den Schlüssel nicht verliert, sondern beim Verlassen der Wohnung einfach vergisst. Bleibt der Schlüssel innen stecken, dann sieht es schon schwierig aus. Ohne den o. g. Schlüsseldienst hat man nur minimale Chancen, wieder in die Wohnung zu kommen. In unserer Alten Wohnung hatten wir einen Briefkastenschlitz. Durch den hatten wir einen gebogenen Stahlstab geschoben und von innen auf die Türklinke gedrückt. So lies sich ganz einfach die Tür wieder öffnen, wenn wir den Schlüssel innen vergessen hatten. Heue geht das leider nicht mehr.

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    Was ist beim Einbruchschutz für die Wohnung zu beachten?

    Erstellt von retep11 am 17. Januar 2015

    Sind die Türen und Fenster nicht gesichert, so bieten diese eine gute Zugangsmöglichkeit für unerwünschte Besucher. Nach dem Einschlagen oder dem Ausschneiden der Scheibe in der Nähe der Verrieglung lassen sich die Fenster oder Türen öffnen, um einzusteigen.

    Einbruchschutz der Fenster

    Fenster bieten für den Einbrecher nicht nur den Zugangsweg, sondern sind in vielen Fällen auch der Fluchweg und der Transportweg für das Diebesgut. Besonders sind Fenster betroffen, die etwas versteckt und nicht gleich einsehbar sind. Fenstergitter bieten den sichersten Schutz. Allerdings ist damit auch ein möglicher Fluchtweg für den Bewohner versperrt, wenn es doch einmal in der Wohnung brennen sollte. In der Hektik und Panik bekommt man auch nicht schnell genug ein Vorhängeschloss auf.

    Nicht so sicher aber trotzdem mit hoher Wirkung ist ein abgeschlossener Fenstergriff. Dieser lässt sich nicht von außen öffnen und dem Dieb zeigt es, dass der Zugang und auch der Fluchtweg erschwert sind. Der alte Griff wird einfach abgeschraubt und durch einen abschließbaren Griff ersetzt. In der Regel dürfte dies kaum ein größerer Aufwand sein, da heute die Griffe genormt sind. Notfalls nimmt man den abgeschraubten Griff einfach mit zum Fachmarkt bzw. Baumarkt und wählt sich einen passenden abschließbaren Griff aus. Wenn das Fenster nur sehr selten geöffnet wird, wie bei einer Abstellkammer, kann man auch einfach nur den Griff abschrauben und bei Bedarf in das Vierkantloch einstecken. Es gibt natürlich auch Erschütterungsschutz oder Lichtschranken, welche die Fenster hoch effektiv vor unberechtigtem Öffnen von außen schützen.

    Lichtkuppeln und Dachfenster

    Lichtkuppeln und Dachfenster dürfen von außen nicht zu öffnen oder aufschraubbar sein.
    Besonders gefährdet sind die Kellerfenster. Auch wenn man denkt, die Öffnung ist sehr klein. Der Dieb passt irgendwie durch. Im Nachbargebäude von Bekannten sind die Diebe nachts durch das kleine Kellerfenster eingedrungen, haben die Bewohner überwältigt und im Keller in die Sauna eingesperrt und in Ruhe das Haus beräumt.
    Kellerroste, welche mit Ketten oder Stangen gesichert sind, bieten keinen ausreichenden Schutz. Besser sind eingemauerte Stahlrohre in einem Abstand von maximal 100Âmm. Lichtschachtabdeckungen aus Glasstahlbeton können von unten mit Flügelschrauben gesichert werden und lassen sich im Notfall von unten öffnen.

    Einbruchschutz der Außen- und Wohnungseingangstüren

    Außentüren sollen einbruchhemmend nach DIN 18103 sein. Um diese Bedingungen zu erfüllen, ist ein widerstandsfähiges Türblatt notwendig. Weiterhin gehören zum Schutz vor Einbruch ein Sicherheitsschließblech, ein Schloss mit gehärtetem Schließriegel, ein Sicherheitsschließzylinder und eine Bändersicherung. Der Schließzylinder darf außen nicht herausragen. Dazu darf jedoch auch das Sicherheitsschließblech außen keine Schraube haben, damit man es nicht entfernen kann.

    Wurden früher die Zylinder abgebrochen, so werden diese heute mit einem speziellen Werkzeug aus dem Schloss herausgezogen. Daher muss der Zylinder abbruch- und ausziehsicher sein. Die Türzarge muss richtig mit dem Mauerwerk verbunden sein. Für Stahlzargen und Holztüren gelten entsprechende Einbauvorschriften, sodass diese mit dem Türblatt durch Bändersicherungen und dem Sicherheitsschließblech fest verbunden sind.

    Haustür

    Für die Nebenausgangstüren und Kelleraußentüren gilt ebenso eine hohe Sicherheit. Meistens sind das gerade die Türen, wo die Diebe denken, sie habe nur ein leichtes Spiel. Oft befinden sich diese Türen auch nicht im Sichtbereich, sondern sind etwas versteckt.

    An die Beschläge und Schlösser werden besondere Anforderungen gestellt. So sollte das Zuhaltungsschloss mindestens 6 unsymmetrische Zuhaltungen haben. Das Einsteckschloss mit Schließzylinder sollte aufbohr-, abbruch- und ausziehbarsicher sein. Es gibt Schwenkriegelschlösser, Querriegelschlösser, Vorhängeschlösser oder elektronische Schließsysteme. Welches Sicherungssystem für die jeweilige Tür am besten geeignet ist, kann ihnen der spezialisierte Fachmann vorgeschlagen, wie zum Beispiel der
    Albert Schlüsseldienst Berlin.

    Vor und Nachteile von Schließanlagen

    So schön, wie ein elektronisches Sicherungssystem ist, es benötigt immer Strom. Bei Stromausfall ist es wirkungslos. Daher ist immer eine netzunabhängige Notstromversorgung erforderlich. Durch die verfehlte Energiepolitik der Bundesregierung standen in der letzten Zeit einige Regionen kurz vor dem Kollaps. Wenn man bei einer Stromabschaltung längere Zeit nicht in die Wohnung kann, dann ist das weniger schön.

    Lässt sich die Tür mit einer Zahlenkombination öffnen, dann hat das wiederum auch seine Vorteile. Eine der beliebtesten Objekte, die man verliert oder sucht, ist der Schlüssel. Auch wenn sich plötzlich die Tür hinter ein durch den Luftzug schließt, ist der Schreck erst einmal groß. Der Schlüssel steckt innen im Schloss oder hängt am Schlüsselbrettchen. Nun, was machen? Berliner Schlüsseldienst öffnet ihnen die Haus- bzw. Wohnungstür, aus meiner Sicht für einen recht freundlichen Preis inklusiv Anfahrt, in alle Berliner Stadtbezirken.

    Dabei soll die Türöffnung 99% schadensfrei erfolgen. Und gerade darauf kommt es an, dass keine Schäden am Türblatt oder an der Zarge entstehen. Vor einigen Monaten hatte ich eine Anfrage von einem Leipziger Hauseigentümer, wo bei einer Polizeiaktion beim Öffnen einer Wohnungstür die Tür beschädigt wurde. Da die Wohnungstür schon über 10 Jahre alt war, wollte die Versicherung nur den Zeitwert bezahlen. Nur, wenn sich in einem Mehrfamilienhaus 8 oder mehr Wohnungseingangstüren befinden, dann kann nicht einfach eine andere Tür eingesetzt werden. Das Gesamtbild des Treppenhauses möchte ja bewahrt werden. Die Aufarbeitung oder gar eine Einzelfertigung einer neuen Tür kostet eben einmal etwas. Schließlich hat der Hauseigentümer die Wohnungstür nicht selbst kaputt gemacht.

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