Magazin gesundes Bauen und Wohnen

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Autor: Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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Gartenmöbel für die Terrasse

Erstellt von Peter Rauch am 22. Februar 2017

Eine Terrasse erhöht den Wohnwert des eigenen Hauses oder der Wohnung. Eine Wohnung mit einer Dachterrasse oder mit einer Terrasse bei einem Terrassenwohnhaus lässt sich sehr gut vermieten. Gegenüber einem Balkon ist diese wesentlich größer und lässt sich für die Freizeitgestaltung besser nutzen. Ob nun für das Sonnenbad aber auch für die Einnahme einer Mahlzeit oder für eine Party bzw. Familienfeier bietet die Terrasse mit den entsprechenden Gartenmöbeln gute Möglichkeiten.

Die geeigneten Gartenmöbel

Dazu werden aber auch passende Möbel benötigt. Die Gartenmöbel müssen witterungsbeständig sein, gut aus sehen, sich leicht pflegen lassen, wenig Platz für die Lagerung benötigen und möglichst auch leicht sein. Das 9 teilige Gartenmöbel Sets aus Aluminium vereint all diese optimalen Eigenschaften.

Terrasse in Sun Club auf Djerba

Wir selbst haben vom Camping noch einige Campingstühle. Diese sind zwar bequem, aber nach einiger Zeit sehen die Polsterbezüge nicht mehr so gut aus. Diese Stühle müssen nach dem Gebrauch immer weggeräumt werden, damit die Polster nicht schmutzig oder nass werden. Ebenso sollte man bei dem Kauf der Gartenmöbel auch darauf achten, wie viel Gäste in der Regel kommen können. Wir haben zwei sehr schöne Stühle für uns gekauft. Nun raten Sie, wo die Gäste sitzen. Natürlich suchen sich die Gäste, während noch der Kaffeetisch gedeckt wird, genau diese Stühle aus. Und wir sitzen dann auf den weniger schönen Stühlen.

Natürlich hängt die Größe und Anzahl der Gartenmöbel von der Abstellfläche ab, wo die Möbel während der kühleren Jahreszeit abgestellt werden. Etwas ansruchsvoller ist die Unterbringung der Gartenmöbel Auflagen nach Maß, da diese gegeüber Feuchtigkeit und Schmutz empfindlicher sind. Dieser Platz muss natürlich vorhanden sein. Ist die Terrasse wenigstens teilweise überdacht, so können auch Gartenmöbel aus anderen Materialen angeschafft werden, z. B. aus Rattan. Diese lassen sich gut pflegen und die Sitzfläche ist immer warm. Aber diese dürfen eben nicht dem Regen ausgesetzt werden. Bei uns in Transkarpatien werden die Gartenmöbel rustikal aus Holz hergestellt. Hier in den riesigen Wäldern gibt es eben genügend Holz.

Die Gartenmöbel aus Plaste sind in Deutschland aber auch in Tunesien weit verbreitet. (Sicherlich auch noch in vielen anderen Ländern. Man kann ohne Sitzkissen darin zwar sitzen, aber das erfordert immer eine entsprechende Beinbekleidung. Diese Stühle können zwar von Regen nass werden, aber nach längerer Nutzung sehen diese nicht mehr gut aus. Für eine schicke Terrasse sind es ebenen keine attraktiven Sitzmöbel.

Neben den passenden Gartenmöbeln benötigt man natürlich auch eine geeignete Gestaltung der Terrasse. Das können kleine Zierzäune sein, Pflanzkübel oder ein kleiner Springbrunnen. Es gibt zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Bei einer ebenerdigen Terrasse lässt sich diese durch die Errichtung eines kleinen Trockenmauerwerkes eingrenzen. Die gefärbten Betonsteine mit unterschiedlichen Größen, welche lediglich wie beim LEGO-Baukasten, übereinander verlegt werden. Holzverkleidungen sehen natürlich chic aus, brauchen aber eine regelmäßige Pflege. Wer nichts gegen vergrautes Holz hat, kann Holzpaneele von der Lerche verwenden. Wenn diese Paneele immer wieder trocknen können, sind diese sehr lange beständig und es erspart die aufwendige Pflegearbeit. Ab und zu mit Halböl gestrichen und die Haltbarkeit wird verlängert.
Terrassengestaltung mit Trockenmauerwerk im Garten
Terrassengestaltung mit Trockenmauerwerk im Garten

Der richtige Terrassenbelag

Das Thema Terrasse ist sehr umfangreich. An dieser Stelle können daher nur wenige ausgewählte Tipps vermittelt werden. Die Art des Terrassenbelages hängt vom Aufbau darunter ab. Bei einer Dachterrasse müssen sowohl der Wärmeschutz und der Feuchteschutz erfüllt sein. Es darf grundsätzlich kein Niederschlagswasser in die Konstruktion eindringen. Daher können verschiedene Drainagesysteme zur Anwendung kommen. Schwachpunkte sind die Anschlüsse an die Terrassentür, die Wandanschlüsse und die Abtropfkanten. Das nächste Problem ist die thermische Ausdehnung. Die Baustoffe dehnen sich bei einer Temperaturänderung unterschiedlich aus. Bei einer großen Terrasse können dies dann bereits einige Millimeter sein. Hier müssen dann unbedingt Dehnungsfugen eingearbeitet werden. Bei dem oberen Parkdeck bei den Kaufhallen oder bei einigen Einfahrbereichen zu der Tiefgarage sehen Sie diese Fugen, meistens mit einer Metallschiene ausgeführt.
Nicht ungünstig sind die nicht kraftschlüssig verlegten Terrassenbeläge aus einer Holzkonstruktion. Allerdings sind die Terrassendielen kesseldruckimprägniert. Sie beinhalten Holzschutzmittel und die Standzeit ist zeitlich begrenzt. Wenn man Kleinkinder hat, dann sollte man bei der Auswahl vorsichtig sein, da die Kinder herum grabbeln und die Finger in den Mund stecken. Ein frostbeständiger Fliesenbelag ist dann schon auch aus der Sicht der Pflege günstiger.
Soll eine Terrasse im Garten neu angelegt werden, dann bedarf diese auch einen festen Untergrund (Fundamentplatte) damit die Terrassenfliesen nicht kaputt gehen.
Eine andere Variante ist, man errichtet die Terrasse wie eine Wegpflasterung. Der Untergrund wird mit Sand ausgeglichen und geeignete Gehwegplatten bzw. Pflaster verlegt. Natursteine sind zwar etwas Besonderes, aber durch die unterschiedlichen Höhen und die runde Oberfläche lassen sich die Gartenmöbel weniger gut aufstellen und kippeln.

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Die Terrasse im Garten ist im Sommer ein zweites Wohnzimmer

Erstellt von Peter Rauch am 16. April 2015

Terrasse im Garten
Wer eine Garten besitzt und die Möglichkeit hat, diesen nach eigenen Wünschen umzugestalten, sollte davon in jedem Fall Gebrauch machen. Der Garten wird bei vielen vor allem im Sommer zum zweiten Wohnzimmer, und entsprechend gemütlich gestalten viele Eigenheimbesitzer Ihre Terrasse. Sofern die Terrasse nicht schon von vornherein über einen schönen Bodenbelag verfügt und man es sich leisten kann lohnt es sich, über eine Neugestaltung des Terrassenbodens nachzudenken. Dabei sollte man zunächst eine Grundsatzfrage stellen und beantworten: Möchte man eine Holzterrasse oder doch lieber einen Stein- bzw. Fliesenboden? Ersteres wirkt sehr gemütlich und warm, ist jedoch auch verhältnismäßig teuer und aufwendig im Unterhalt. Ein Belag mit Naturstein oder Terrakotta-Fliesen vermittelt im Kontrast zur Holzterrasse ein mediterranes Flair und ist um einiges pflegeleichter. Wer etwas handwerkliches Geschick besitzt, der kann eine Betonterrasse auch selbst verfliesen â vorausgesetzt man informiert sich vorab ausreichend, was bezüglich des Untergrunds und der Verarbeitung zu beachten ist. Sinnvoll ist beispielsweise eine geringe Neigung von etwa 2%, um einen guten Abfluss des Regenwassers zu gewährleisten. Hohlräume zwischen Betonboden und Fließen müssen unbedingt vermieden werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Fließen bei Frost brechen. Eine weitere Frage ist die nach einer geeigneten Überdachung der Terrasse. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man montiert eine Markise, oder aber man bleibt etwas flexibler und entscheidet sich für einen Sonnenschirm. Zwar kann auch der Sockel eines Sonnenschirms einbetoniert und somit der Standort des Schirms fixiert werden. Es empfiehlt sich jedoch, den Standort des Sonnenschirms flexibel zu halten. Wer sich gegen eine Markise und für einen Sonnenschirm entscheidet findet heutzutage nicht nur im Baumarkt, sondern auch im Internet eine ausgezeichnete Auswahl an Sonnenschirmen und Zubehör findet man z.B. hier. Oftmals ist hier die angebotene Produktpalette sogar größer als im herkömmlichen Fachhandel, ganz abgesehen davon, dass die Lieferung in der Regel frei Haus erfolgt. Für die Abendstunden sollte man sich Gedanken um ein gutes Beleuchtungskonzept machen. Idealerweise sollten die gewählten Lampen mit den Terrassenmöbeln harmonieren. Möglich sind hier sowohl Standleuchten als auch herkömmliche Wandbeleuchtungen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einlassen von Lichtquellen in den Terrassenboden, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass diese leichten später nicht blenden. Sie machen deshalb beispielsweise am Rand der Terrasse oder von Bepflanzungen Sinn. Abhilfe vor allzu frischer Abendluft bieten Außenkamine, Heizstrahler oder Feuerkörbe. Diese bieten nicht nur Wärme, sondern strahlen auch ein ganzes Stück zusätzlicher Gemütlichkeit aus.

Ist das Grundstück ausreichend groß, dann kann man sich für die heißen Tage auch etwas für die Erfrischung schaffen. Neben einer zwischen Hecken oder Thujas versteckter Dusche lassen sich Pools oder kleine Teiche anlegen.

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