Magazin gesundes Bauen und Wohnen

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

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Die Sicherheit des Eigenheims

Erstellt von Rauch am 5. Mai 2018

Die Anzahl an strafbaren Handlungen, Sachbeschädigungen und Einbrüchen nimmt immer mehr zu.
Es stellt sich die Frage, wie Sie ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können. An erster Stelle die richtige Versicherung für das Wohngebäude und den Hausrat. Die Höhe der Versicherungsprämie für das Wohngebäude richtet sich nach dem Einheitswert. Wird als von der Versicherungsgesellschaft bestimmt. Bei der Absicherung des Hausrates ist es schon nicht mehr so einfach. Hier denkt man meistens nur an die Möbel und Einrichtungsgegenstände. Aber was sich so alles in den Schränken angesammelt hat, darüber hat man kaum eine richtige Übersicht. Angefangen von den Textilien, Bücher, Elektronik, Haushaltwaren, Wertgegenstände usw. Erfassen Sie einfach einmal grob die Anschaffungskosten.

Sie werden staunen, was alles zusammenkommt und ob dann die Hausratversicherung auch alles abdeckt. Das ist jedoch nur der materielle Wert. Viele Sachen haben aber einen ideellen Wert, welcher wertmäßig kaum einzuschätzen ist. Es sind daher auch andere Überlegungen für die Sicherheit des Eigenheims anzustellen.
Überwachungskamera
Wir hatten den Fehler gegangen und hatten die Überwachungskamera in Höhe der Oberseite des Fensters angebracht. Mit einem Stock wurde die alte Videokamera abgeschlagen. Jetzt hängt diese ganz ober am Dachfenster.

Grundsätzlich gibt es keine 100%-ige Sicherheit. Da man nicht weiß, welche Täter einen unangemeldeten Besuch abstatten. Ich denke in einer Villa in einer guten Wohngegend, werden die ungewollten Gäste das Objekt beobachten, welche technischen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind und wann die Bewohner abwesend sind. Hier wird eine reiche Beute vermutet. Die anderen Einbrüche erfolgend von der Zeit sehr schnell und nach wenigen Minuten sind die ungewollten Gäste wieder weg. Es gibt Standardverstecke und diese kennen die Besucher und dort wird abgesucht. Wir fahren viel mit dem Auto über die Grenze. Der Zoll sucht an ganz gestimmten Stellen im Auto. Analog verhält es sich mit einer Wohnung.

Welche Maßnahmen für die Sicherheit gibt es?

Grundsätzlich sollte Sie es den fremden Besuchern so schwer wie möglich machen. Eine ordentliche Tür mit gutem Sicherheitsschloss, spezielle Sicherungen für die Fenster im Erdgeschoss sollten Pflicht sein. Zusätzlich können Überwachungsanlagen und Sicherheitstechnik angebracht werden.

Kleinste Maueröffnungen, wie ein Kellerfenster werden zum Einstieg genutzt. Bei einem Einfamilienhaus in unserer kleinen Stadt sind die Diebe über das Dach in das Gebäude gelangt. Sie haben ein paar Dachsteinen abgedeckt und waren so im Gebäude.

Dies schreckt erst einmal ab. Teure Anlagen haben nur dann einen wirklichen Sinn, wenn Sie darauf wirkungsvoll reagieren können. Sie müssten wenigstens mit einem privaten Sicherheitsdienst verbunden sein, welche in wenigen Minuten in Ihrer Wohnung bzw. am Grundstück sind. Wenn man den deutschen Wachschutz ansieht, sicherlich durch den Facharbeiter gut qualifiziert, aber wer soll vor den kleinen Menschen und meistens auch noch älteren Menschen Angst bekommen.

Hier ein Beispiel, wie es funktionieren sollte. Meine Frau sollte vor einigen Jahren in die Wohnung ihrer Tante in Kiew etwas erledigen und hatte die Sicherheitsanlage vergessen aus zuhalten. Zwei bis drei Minuten nach der Auslösung des Signals stürmten zwei Herren von einer speziellen Polizeiabteilung in die Wohnung, welche von der Statur gerade durch die Tür passten. Diese hatten mächtig wegen des Fehlalarms geschimpft und eine Gebühr war fällig.

Von wo kommen aber auch die Diebe?

Nicht immer sind es fremde Personen. Wenn Sie eine Partie auf Ihrem Grundstück feiern, sehen die Gäste die Kostbarkeiten. Die Gäste müssen nicht unbedingt ein Interesse an Ihren Kostbarkeiten haben. Aber die Gäste erzählen das wieder an andere Leute, welche Sie nicht kennen. Das Gleiche gilt auch für den Gartennachbar.
Wichtig ist, halten Sie sich etwas zurück und erzählen nichts über Ihre Schätze in Ihrem Safe bzw. zeigen Sie diese auch nicht. Mit dieser einfachen kostenfreien Methode halten Sie bereits viele neugierige Personen fern.

Welche Tricks gibt es für das Vortäuschen einer Anwesenheit?

Licht ist immer eine gute Variante als Einbruchschutz. Die kleinen Solarlampen auf dem Fensterbrett sehen in der Nacht nicht nur chic aus und für den Außenstehenden ist eine Abwesenheit nicht deutlich erkennbar. Der Nachteil besteht aber darin, wenn die Sonne nicht scheint. Alternativ sind die Babyleuchten nicht schlecht. Sie sind aber sehr dunkel. Seit kurzer Zeit werden auch kleine Lampen angeboten, die einen Fernseher imitieren. Eine weitere Lösung ist eine Zeitschaltuhr, welche eine Lampe an und einschaltet.

Analog kann man zu einer bestimmten Zeit auch Musik abspielen lassen oder den Fernseher anschalten.
Ganz wichtig ist der Briefkasten. Ragen einige Tage die Zeitungen aus dem Briefkastenschlitz, so ist das ein sicheres Zeichen für eine Abwesenheit.

Ein Hund ist in der Regel der beste Wachmann. Wer kein Hund hat, kann sich eine Hundehütte selbst bauen (Video) und aufs Grundstück stellen. Es wird alles dazu gelegt, wie ein Fressnapf eine Hundeleine bzw. Kette und vielleicht auch gut sichtbar eine Schachtel mit Hundefutter.

Für was einen Safe nutzen?

Der Safe ist gut an das Mauerwerk oder an dem Fußboden zu befestigen. Der Safe sollte auch nicht sichtbar aufgestellt werden. Also die klassischen Verstecke hinter dem Waldbild oder im Schrank.

Wir benutzen den Safe und die Geldkasse eigentlich nur für die Aufbewahrung der Pässe, Gesundheitskarte usw., damit alles an einen Ort liegt und wir nicht lange suchen müssen.

Im Safe liegen personenbezogen Unterlagen, wie Versicherung, Verträge mit der Bank oder die Diplome von den Hochschulen. Eigentlich dient er mehr zur Sicherung der Dokumente, wenn es zu einer Havarie kommen sollte und die Dokumente vor Verlust geschützt sind. Ein Verlust macht immer sehr viel Arbeit und bereitet viel Ärger.
Die Schlüssel stecken im Schloss. Wenn ein ungewünschter Besucher kommen sollte, dann braucht er den Safe nicht aufbrechen. Ein kleiner Finderlohn sollte dabei liegen, damit sie nichts weiter in der Wohnung kaputt machen.

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