Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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Immer wieder Schäden beim Dachausbau

Erstellt von Peter Rauch am 7. Juni 2014

Vor wenigen Tagen hatte ich den Auftrag den Bauzustand eines sanierten Mehrfamilienhauses in Leipzig anzusehen. Es sollten die Feuchteschäden im Keller beurteilt werden, da das Haus gekauft werden sollte. Für ein Hundertjähriges Gebäude war es ein normaler Zustand. Aber darüber möchte ich eigentlich nicht schreiben.

Wir besichtigten die 3 Dachgeschosswohnungen, welche 2000 ausgebaut wurden. Die Mieter klagten über die Hitze von 50 °C (das waren sicherlich viele Grad weniger), wenn die Sonne scheint und besonders im Sommer ist es sehr heiß ind der Wohnung. Man kann sich dort nur bei geöffneten Fenstern aufhalten. Und im Winter ist es kalt.

Dachwohnung

Im Treppenhaus wurde gerade noch eine nachträgliche Brandschutzmaßnahme durchgeführt, sodass man auch den Schichtaufbau unter der Gipsplatte erkennen konnte. Eine Dampfbremse fehlt. Statt dieser wurde eine gewöhnliche Baufolie eingelegt. Die Fugenanbindung fehlt über alle. Die Fugen zwischen der Dämmung und dem Sparren waren teilweise 1 bis 3 cm groß. Diesen gleichen Pfusch konnte man auch in den Wohnungen beim Öffnen der Revisionsklappen erkennen. Optisch sehen die Wohnungen recht schön aus, aber die bauphysikalische Funktionstüchtigkeit ist nirgendwo gegeben. Nur, wenn das gesamte Dachgeschoss wieder zurückgebaut wird, kann eine funktionstüchtige Innendämmung aufgebaut werden. Die potenziellen Käufer waren sehr dankbar, da zusätzlich zur Kaufsumme noch sehr hohe Sanierungskosten anfallen würden. Davon abgesehen, man kann nicht erkennen, ob bereits Feuchteschäden an der tragenden Dachkonstruktion auftreten.

Mangelhafte Ausführung der Dampfbremse
Die mangelhafte Ausführung der Dämmung und Dampfbremse im Drempel.

Mit diesem Beispiel wollte ich nur darauf hinweisen, dass uns in den nächsten Jahren ein großer Umfang an Sanierungsmaßnahmen erwartet.

Eine Dachwohnung hat seinen besonderen Reiz. Besonders, wenn man eine schöne Aussicht hat und man nur noch wenig vom Straßenverkehr hört. Von der Konstruktion waren die Dachböden als Wäscheböden, als Speicher oder als Lage von persönlichen Dingen der Mieter gedacht. Ein nachträglicher Ausbau ist in vielen Fällen nur durch eine Innendämmung möglich. Die immer mehr verschärften Anforderungen durch die Energieeinsparverordnung sind nur noch durch katastrophale konstruktive Maßnahmen möglich. Aus energetischer Sicht muss die Wärmedämmung, Wärmestrahlung und Wärmespeicherung berücksichtigt werden. Der Dämmwahn, wie es bereits der Name sagt, kennt nur die Wärmedämmung. Ob eine korrekte Ausführung in der Praxis möglich ist, spielt eine untergeordnete Rolle.
Dabei ist unbedingt der gekoppelte Feuchte- und Wärmetransport durch die jeweilige Konstruktion zu beachten. Beim Dachausbau sind diese wichtigen Kriterien in der Praxis nur ungenügend realisierbar. Es gibt jedoch Situationen, wo ein Dachgeschossausbau sinnvoll ist und ein zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird.
In meinem Buch zum Dachgeschossausbau, welches ich in diesem Jahr 2014 umfangreich ergänzt habe, versuche ich die einzelnen Problembereiche und Lösungsmöglichkeiten zu nennen. Letzten Endes müssen Sie selbst entscheiden, welche Umbaumaßnahmen Sie bei Ihrer Immobilie durchführen. Sie können sich streng an die aktuellen (politischen) Vorschriften und die DIN halten oder wirtschaftlich und technisch sinnvolle Maßnahmen durchführen. Damit lässt sich nicht nur der Immobilienwert, sondern auch der Wohnwert erhöhen.

In meinem Handbuch zum Dachgeschossausbau werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Dachformen oder Gauben gibt es?
  • Eignet sich die Konstruktion für einen Dachausbau?
  • Wie erfolgt eine korrekte Wärmedämmung und wie ist die Dampfbremse fugendicht einzubauen. Dies wird ausführlich beschrieben und mit vielen Bildern belegt.
  • Welche bauphysikalischen Zusammenhänge sind zu beachten, um Bauschäden an der tragenden Holzkonstruktion (Dachstuhl) zu vermeiden? Hierzu werden Bildern aus der Praxis und Lösungsmöglichkeit dargestellt.
  • Gerade im Sommer steht das Problem einer Überhitzung (Barackenklima) an. Das ist ein Problem der Leichtbaukonstruktion. Vollständig kann das Problem nicht vermieden werden, aber es gibt Maßnahmen um die Auswirkungen zu mildern.
  • Für den Dachgeschossausbau können verschiedene Baustoffe verwendet werden? Wichtig ist zu wissen, welche Eigenschaften haben diese. Hierzu werden einzelne Bauteile mit der zweckmäßigen Materialauswahl und einer kurzen Montageanleitung beschrieben.
  • Sie möchten gern das Dach selbst ausbauen oder einige Leistungen selbst erbringen? Auf der Grundlage der Beschreibungen erhalten Sie einen Überblick, wie bestimmte konstruktive Ausführungen erfolgen.
  • Es gibt eine Hilfe für die Kalkulation des Materialbedarfs. Damit können Sie den Materialeinkauf optimieren.
  • Mit einer kleinen Einführung in die Kalkulation lassen sich die Baukosten abschätzen und so auch Angebote der Handwerkerfirmen vergleichen.

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Wärmedämmung wegen Klimaverschiebung

Erstellt von Peter Rauch am 4. Februar 2013

Auf einer anderen Ratgeberseite für Bauherrn lass ich folgende Argumentation:
„Heute steht neben dem Aspekt der Kosteneinsparung vor allem die Sorge um das Klima der Erde im Vordergrund. Das beim Verheizen fossiler Brennstoffe entstehende Kohlendioxid (CO2) gilt als Hauptursache für die Klimaverschiebungen der letzten Jahrzehnte..
Mit diesen Argumentationen soll die nachträgliche Wärmedämmung begründet werden. Auf das Thema Wärmedämmung möchte ich hier nicht weiter eingehen. Bei energetisch sehr schlechten Wohngebäuden ist dies sicherlich wichtig, um Heizkosten zu sparen. Bei energetisch normalen Gebäuden wirtschaftlich weniger sinnvoll ist. Mehr dazu unter meinem Beitrag Dämmen wir die Häuser oder die Dämmung?

Die Mehrheit der Wissenschaftler auf der Erde schließt sich der Behauptung des IPCC nicht an. Siehe die „Manhattan-Erklärung“ oder Informationen zur ICSC http://www.climatescienceinternational.org International Climate Science Coalition (ICSC) liefert eine Analyse von Klimaforschungs- und politischen Themen, die unabhängig von Lobbys und etablierten politischen Interessen liegt.

Klima-Manifest Heiligenroth

(Jüngst gab der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell zu: „It is only possible to attribute 20th Century warming to human interference using numerical models of the climate system.„. Damit unterstreicht er, dass der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen. Wenn, dann ist er jedoch so klein, dass er unterhalb jeder Nachweisgrenze liegt.)

Die Wettervorhersage von Fachleuten für die nächsten Tage ist ohnehin schon sehr schwierig.

Für die meisten deutschen Politiker ist das CO2 eine Katastrophe, daher die verzweifelten deutschen Maßnahmen durch Gesetzgebungen und Zwangsmaßnahmen auf dem Weg in die ökologistische zentralistische Planwirtschaft. Wie sollte man sonst zum Beispiel die Ökosteuer und die vielen anderen Maßnahmen begründen können.
Der Landtag des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen hat am 23. Januar 2013 ein „Klimaschutzgesetz“ verabschiedet und möchte damit zum „Vorreiter beim Klimaschutz“ werden. Bis 2050 sollen die „Treibhausgasemissionen“ um 80 % gegenüber 1990 reduziert werden. 98,8 Prozent des in Deutschlandproduzierten Kohlendioxids stammt biologischen Ursprungs. Es sollen also 80% von 1,2% eingespart werden. Nach Das „World Resources Institute“ (2012) berichtet, dass derzeit der Bau von weltweit 1.200 neuen Kohle-Kraftwerken geplant sind. In Russland sieht man dies ganz anders, da durch den CO2 Anstieg die Pflanzen besser wachsen (siehe unten).

Leider hat das Kohlendioxid auf das (Klima) Wetter so gut wie kein Einfluss. Wenn, dann ist dies zu vernachlässigen klein. Siehe meine Zusammenstellung im Artikel zu den Klimazonen.

Bei Studium in der technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Artikel von der Russische Akademie der Naturwissenschaften:

Причины изменения глобального климата земли

O.Г.Сорохтин Российская академия естественных наук; Экология и рпомышленность России, апрель 2009 г. 35-40

Особое мнение по суми Киомского протокола

Необходимо обратить особое внимание, что Киотский протокол не имеет научного обоснования, а по свей сути он еще и противоречит физике природных процессов и совершенно неверно обьясняет влияние на климат антропогенных воздействий.
Кроме того, необходимо учитывать, что повышение парциального давления углекислого газа в атмосфере приводит к повышению эффективности сельского хозяйства к скорости восстановления вырубаемых лесных массивов.
Об этом сторонники Киотского протокола совершенно эабывают (или просто не хотят знать). Следует отметить, что эффективность сельского хозяйства и скорость восстановления лесов повышается прямо пропорционально увеличению парциального давления углекислого газа в атомосфере.
Кроме того, в этой же работе убедительно показывается, что увеличение концентрации CO2 ведет к повышению засухоустойчивости злаковых культур, в том числе пшеницы.
… Особеннно вредны условия протокола для России, поскольку ее экономика в основном построена на использовании углеводородного топлива …Поэтому предлагаемые МГЭИК дорогостоящие (порядка десятков миллиардов долларов за год) мероприятия по стабилизации концентрации CO2 не имеют смысла и вредны для экономики и сельского хозяйства…



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Was bringt eine Fassadendämmung

Erstellt von Peter Rauch am 12. Dezember 2012

Die staatlich verordnete Fassadendämmung bringt mehr Schaden. „Es soll den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) vermeiden, zur Neige gehende Energiequellen schonen und die hundertprozentige Versorgung mit regenerativer Energie sichern, wenn endlich alle Fassaden in Deutschland mit „wärmedämmenden“ Schäumen und Gespinsten verpackt sind – das glauben Politiker, die Gesetze wie die Energieeinsparverordnung fast im Jahresrhythmus novellieren. Kann das wirklich gelingen? Erstveröffentlichung in JUNGE FREIHEIT Nr. 49/12 | 30. November 2012″ http://www.eike-klima-energie.eu
Mein Beitrag zur Wärmedämmung und die physikalischen Grundlagen zum U-Wert


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