Das Haus renovieren

Mit dem Merus Ring verstopfte Wasserleitung vermeiden

Erstellt von Peter Rauch am Freitag 4. August 2017

Wasser ist ein wichtiges Element zum Leben. Es ist in einem modernen Haushalt nicht mehr weg zu denkend. Stand früher noch ein Brunnen oder eine Wasserpumpe vor bzw. neben dem Haus, so wird Anfang des letzen Jahrhunderts in den Mehrfamilienhäusern einfache Wasserentnahmestellen in den Küchen installiert. Es wurden die Steigleitungen und die kurzen Verdingungen zum Wasserhahn aus Bleileitungen hergestellt. Anfänglich hatten die Außentoiletten (AWC) keine Wasserleitung für die Wasserspülung. Das waren die einzigen Wasserleitungen im Gebäude. Heute sieht es vollständig anders aus. Allein die Installation im Bad und die Warmwasserheizung sorgt für ein weitverzeigtes Wasserleitungssystem. Die Wasserleitungen befinden sich jetzt an Stellen, wo früher bis auf das Wischwasser nie Wasser hingekommen war. Die Gefahr eines Leitungswasserschadens oder Verstopfungen durch Ablagerung von Rost und anderen löslichen Bestandteilen im Wasser ist aufgrund der Größe und des Umfangs des Leitungsnetzes gegenüber früher sehr viel größer geworden.

Verstopfungen in der Wasserleitung vermeiden

Eine Abhilfe zur Verringerung der Ablagerung kann zum Beispiel durch den Merus Ring erfolgen. Die wichtigste Eigenschaft dieses Verfahrens ist die Löslichkeit des Wassers zu erhöhen. Die Bestandteil des Wassers sehen Sie nach dem Trocknen der Wassertropfen an Ihrer Edelstahlarmatur im Bad oder in der Küche. Es bilden sich kleine graue Flächen. Das hängt von der Wasserqualität (die Menge der gelösten Stoffe, wie Kalzium, Magnesium u.a.) ab. Sie haben auch schon von der Wasserhärte gehört und dies besonders beim Waschen gemerkt. Bei einem „weichen“ Wasser benötigen Sie viel weniger Seife bzw. Waschmittel.

Calzium- und Magnesiumhydrogencarbonat und andere Bestandteile sind im Wasser enthalten. Dabei spielt das kalklösende CO2 eine wichtige Rolle. Das o. g. Verfahren beruht darauf, dass ein höherer Anteil des Kalkes im Wasser löslich ist und sich nicht mehr an der inneren Oberfläche der Wasserleitung und Armaturen ablagert. Das Besondere dabei ist, es werden keine zusätzliche Energiequelle und Chemikalien benötigt. Das Prinzip beruht auf die Nutzung der Physik. Es wir gezielt auf die Schwingung der Stoffe eingewirkt und so die Löslichkeit im Wasser erhöht. Hier erfahren Sie mehr über die Funktionsweise des Merus Ringes und wie der Merus Ring installiert wird.

Das Verfahren ist somit ohne Nebenwirkungen und ideal für die Nutzung von Trinkwasser. Aber auch für das Brauchwasser, welches gerade in der Industrie für Kühlzwecke oder für die Verfahrensprozesse in großen Mengen benötigt wird.

Leitungswasserschäden in Wohngebäuden

Das ist eine meistens unterschätzte Gefahr für das Gebäude mit zum Teil sehr hohen Kosten für die Sanierung der Schäden, welche durch das Wasser verursacht werden. Bei Wohngebäuden, welche nur mineralischen Baustoffen bestehen, wie Beton oder Ziegelsteine, ist dies für die Bausubstanz einer weniger großes Problem. Es wird ein Trockengerät aufgestellt und gewartet, bis die Feuchtigkeit mithilfe der Kondensattrockner wieder beseitigt ist. Die Löcher werden wieder verschlossen, eventuell der betroffenen Putzflächen erneuert und die Wasserflecken vom Maler kunstvoll überdeckt. Bestehen die Decken allerdings aus Holzbalkendecken und Bundwände oder Holzkonstruktionen, wie beim Fachwerkgebäude, dann sieht das wesentlich kritischer aus. Holz unterliegt einem natürlichen Abbauprozess. Wird es lange Zeit feucht gehalten, so siedeln sich Holz schädigende und Holz zerstörende Pilze an. Ein großer Teil der Architekten und Bauherrn handeln in Unwissenheit und verlegen auch bei diesen Gebäuden die Wasserleitungen für die Heizung oder Trinkwasser in der Holzbalkendecke, in der Wand und anderen Stellen, wo ein Leitungswasserschaden über viele Jahre unbemerkt bleibt. Das sind in vielen Fällen gar nicht so große Löcher in der Wasserleitung, aber die vielen kleinen Wassertropfen werden nicht bemerkt und sind ebenso zerstörerisch. Der enorme Ärger und die hohen Kosten von mehreren zehntausend Euro begeistern den Eigentümer nur in seltenen Fällen*.

Viele Leitungswasserschäden werden durch falschen Materialeinsatz, mangelhaftes Material und schlechte Verarbeitung verursacht. Unser Wasser in Transkarpatien ist sehr kalkhaltig und es sind viele weitere Mineralien im Wasser gelöst. Hier werden grundsätzlich nur Kunststoffleitungen für die Wasserversorgung und für die Heizung verlegt. Ich denke, die Haltbarkeit andere Materialien ist unter den Bedingungen hier geringer. Wobei es keine 100%-ige Lösung gibt. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile bezüglich ihrer Eigenschaften.

Wasserschäden in Holzbalkendecke
Bei diesem Schaden wurde die Leitung für die Warmwasserheizung in der Holzbalkendecke verlegt. Der Schaden blieb etwa 10 Jahre unbemerkt. Der Echte Hausschwamm konnte sich auf eine Fläche in der Holzbalkendecke von circa 40 qm ausdehnen.

Ich denke, eine Ablagerung im Leitungssystem führt zu einer unterschiedlichen Druckverteilung, welche unter Umständen das Risiko für Schäden an Anschlüssen und Verbindungen erhöht. Durch Ablagerungen, vor allem in den älteren verzinkten Eisenrohren kann der Querschnitt so eingeengt werden, dass sie vorzeitig vollständig ausgetauscht werden müssen.

*)Das gibt es wirklich. Nachdem der Immobilienpreis in Berlin angestiegen war, wollte der Bauträger gern die schadhafte Wohnung von der Eigentümerin zurück haben. Das Ziel war, mit der Wohnung noch einmal wesentlich mehr Geld zu verdienen.

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