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Immobilienmakler - sind sie wirklich überflüssig?

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Kaum eine Kostenposition ärgert Immobilienerwerber so, wie die Courtage für den Immobilienmakler. Das Berufsbild der Makler hat in der Öffentlichkeit nicht den besten Stand, gehen doch zahlreiche Klischees mit der Tätigkeit dieser Branche einher. Die Erfahrung zeigt aber immer wieder, dass ein Makler, der sein Handwerk versteht und seriös arbeitet, sein Geld durchaus Wert ist. Ein seriöser Makler wird nur Objekte anbieten, die sicherstellen, dass auch sein Ruf durch die Vermittlung keinen Schaden nimmt.

Makler als erste Instanz bei der Objektprüfung

Immobilienerwerb ist für die meisten Käufer kein alltägliches Geschäft, sondern findet in der Regel ein- oder zweimal im Leben statt. Daraus lässt sich ableiten, dass die überwiegende Anzahl der Käufer Laien sind, was die Beurteilung einer Immobilie angeht. Vor diesem Hintergrund ist nicht auszuschließen, dass Mängel am Objekt, vom Vorbesitzer noch nicht einmal böswillig verschwiegen, unerkannt bleiben können. Sporige Wände oder Schimmel in der dunklen Kellerecke können ein solches Thema sein, aber auch Geräuschbrücken bei Reihenhäusern werden nicht gleich bei der ersten Besichtigung erkannt. Ein Makler, der ein Objekt in den Vertrieb nimmt, wird, so er sein Geschäft ernst nimmt, das Gebäude auf Herz und Nieren untersuchen, um eventuell Schwachstellen zu finden. Für den Verkäufer kann sich die Inanspruchnahme eines Maklers durchaus in barer Münze bezahlbar machen. Der Makler kennt das Haus nicht und nimmt daher sofort Unschönigkeiten wahr, die dem Besitzer nicht mehr auffallen. Ein Eimer Farbe hilft manchmal, einen besseren Kaufpreis zu erzielen, der das Investment für die Farbe deutlich übersteigt.

Käufer profitieren von der Marktkenntnis des Maklers

Da die Provision des Maklers vom Kaufpreis abhängt, hat er ein natürliches Interesse daran, einen guten Preis auszuhandeln. Auf der anderen Seite weiß er aber auch, welche Preise in welchem Viertel angemessen sind und wird als seriöser Vermittler darauf achten, dass das Gebot korrekt ist. Es bringt ihm wenig, wenn er ein Gebäude zu überteuertem Preis verkaufen möchte, aber alle Bemühungen an den Beleihungswertberechnungen der Banken der möglichen Käufer scheitern. Bei der Auswahl des richtigen Maklers sind Verkäufer und Käufer allerdings nicht auf das Zufallsprinzip angewiesen. Alteingesessene Büros wären schon längst nicht mehr am Markt tätig, wenn sich ein unseriöser Ruf herumgesprochen hätte. Leider ist die Auswahl aber nicht ganz so einfach, wie die Wahl eines Wertpapierbrokers, beispielsweise über einen Brokervergleich wie auf http://www.brokervergleich.net/broker/flatex. Während für den Wertpapierhandel ein Broker zwingende Voraussetzung ist, haben Immobilienbesitzer natürlich die Möglichkeit, ihr Objekt auch ohne fremde Hilfe zu veräußern. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass ein seriöser Makler für beide Seiten, Käufer und Verkäufer, gerade bei speziellen Objekten wie einem Sanierungsobjekt, eine echte Hilfestellung bedeutet.

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