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Rentabilitätsvorschau - Betriebswirtschaft

Es ist eine Vorkalkulation durchzuführen, welchen Gewinn bzw. Verlust sie bei der gesamten Aufwendung erzielen. Hierbei ist immer zu achten, dass eine angemessene Liquiditätsreserve vorhanden ist. Welchen Gewinn bei welchem Umsatz erreicht werden kann, lässt sich grob auch anhand branchenüblicher Umsatzrenditen ermitteln. Zum Beispiel für den Handel veröffentlicht das Institut für Handelsforschung an der Universität Köln entsprechende Vergleichsdaten. Die Kammern sollten auch über entsprechende Daten verfügen.

Gewinn und Verlustrechnung

Gewinn = Erlös - Aufwendungen

A) Erlöse
Warenerlöse 500 000,-
Zinserträge 600,-
a.o. Erträge 1 500,-
B) Aufwendungen
Wareneinsatz 300 000,-
Personal 60 000,-
LKW/PKW 38 000,-
Werbung 300,-
Büro 1 025,-
Telefon 500,-
Miete für Geschäftsräume 9 600,-
Umlage für IHK 120,-
Versicherung 438,-
Rechts- und Beratungsaufwand 2 530,-
Schadensfälle 350,-
Gründungskosten 890,-
Abschreibung 8 000,-
C)Gewinn 80 347,-

Von dem Gewinn muss dann je nach Unternehmensform die

entrichtet werden.

Damit Sie als Selbstständiger auf mehr als nur auf Ihre Kosten kommen, ist eine fundierte Rentabilitätsvorschau vor der Existenzgründung unerlässlich. Sie sollte mindestens die ersten drei Geschäftsjahre umfassen. Denn das dritte Jahr ist besonders kritisch, weil Sie dann in der Regel bei zinsgünstigen Krediten aus öffentlichen Förderprogrammen mit der Tilgung beginnen müssen und der Schuldendienst somit Ihre Kosten sprunghaft ansteigen lässt.


 ©  Skontoberechnung::Kostenbegriffe | 12/2004  
Autor: Peter Rauch