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Kreditkarte - Zahlungsziel vs Skonto

Die Kreditkarte bietet ihren Besitzern zahlreiche Vorteile, allerdings auch einen Nachteil. Die gerade unter Kaufleuten übliche Skontoregelung entfällt. Es liegt im Ermessen des Käufers, ob er lieber ein langes Zahlungsziel, in der Regel bis zum Monatsende, oder einen Nachlass auf den Kaufpreis, das Skonto, in Anspruch nimmt. Eine Kombination aus beidem, Kreditkartenzahlung mit Skonto, besteht nicht. Das ist dahin gehend nachvollziehbar, als es den Verkäufer doppelt belasten würde. Neben dem Preisnachlass fällt bei Zahlung mit Kreditkarte noch eine Gebühr für die Kartengesellschaft an. Man kann davon ausgehen, dass diese Gebühr mit wachsender Verbreitung von Kreditkarten auf die Einzelhandelspreise aufgeschlagen wurde. Dies wiederum ist ärgerlich für die Verbraucher, die Barzahlung bevorzugen, da sie die Kreditkartennutzung anderer mitfinanzieren.

Zinsvorteil bei Kartenzahlung

Theoretisch ermöglicht die Kartenzahlung einen Zinsvorteil. Wer als Barzahler eine größere Summe begleichen muss, nimmt das Geld theoretisch vom Tagesgeldkonto. Wird die Kreditkarte genutzt, zieht das Unternehmen den Betrag am Monatsende ein. Findet die Zahlung am Monatsanfang statt, verliert er Barzahler die Zinsen für die Dauer bis zum Monatsende. Bei Kartenzahlung hätte er erst am Monatsende den fälligen Betrag vom Tagesgeldkonto auf das Kreditkartenkonto umgebucht. Im Grund ist es ein Rechenexempel von Fall zu Fall, ob sich das Skonto eher rechnet oder die Kartenzahlung. Entscheidender ist im Grunde, welche Kreditkarte genutzt wird. Die Auswahl ist enorm und deckt alle Bedürfnisse ab. Vielfahrer können auf Karten mit hohen Tankrabatten zurückgreifen, Vielflieger haben die Möglichkeit, Meilen mit jedem Euro Kartenumsatz zu sammeln. Wichtiger ist aber für die meisten Verbraucher, dass ihnen eine Karte zur Verfügung steht, die für die keine Gebühren berechnet wird. Diese Karten existieren sowohl als Einzellösung als auch in Verbindung mit einem kostenlosen Girokonto.

Mit kostenlosen Kreditkarten doppelt sparen

Kostenlose Kreditkarten ersparen ihren Besitzern die Jahresgebühr. Wer clever ist, und sich darüber hinaus noch für ein kostenloses Girokontopaket entscheidet, spart doppelt: Kontogebühr und Kreditkartengebühr. Ein Beispiel für dieses Einsparpotenzial findet sich unter anderem auf kreditkartebeantragen.com/ing-diba-test/. Bei gebührenfreien Kreditkarten handelt es sich um absolut vollwertiges Plastikgeld, keine abgespeckten Versionen. Diese Karten belegen, dass sich die Geschäftspolitik der Banken und Sparkassen vor Ort, Gebühren für Girokonten und Kreditkarten, im Grunde überlebt hat. Vor dem Hintergrund, dass kostenlose Girokonten in Kombination mit kostenlosen Kreditkarten ein Einsparpotenzial bieten, welches leicht die Hunderteuromarke im Jahr überschreitet, verwundert es nicht, dass der Trend zu den Direktbanken ungebrochen anhält. Warum sollen Verbraucher für eine Leistung Geld bezahlen, die sie an anderer Stelle mindestens genauso gut, aber dafür kostenfrei in Anspruch nehmen können.

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