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Steinkohlesubvention dient zum Ausgleich der höheren Produktionskosten

Aus Gründen der Subventionsbelastung ist das Ringen um die Steinkohlesubvention unverständlich. Die Steinkohlesubvention ist zum Ausgleich der höheren Produktionskosten der deutschen Steinkohle mit 150 €/t gegenüber der Importkohle mit 60 €/t erforderlich. Mit dem spezifischen Energieinhalt der Steinkohle von 8,14 kWh/kg und einem Kraftwerkswirkungsgrad von 45 % ergeben sich die Primärenergie - bezogenen Stromerzeugungskosten zu:

 

Bei einem Kohlestromanteil von 100 TWh entsprechend 100 Milliarden kWh aus deutscher Steinkohle beträgt der Subventionsbedarf zum Ausgleich des Primärenergiekosten - Nachteils der deutschen Steinkohle von 2,5 Ct/kWh:

Dieser Subventionsbedarf ändert sich mit der jeweils zugestandenen Menge deutscher Steinkohle-Stromproduktion. Für die Kalkulation der gesamten Stromerzeugungskosten aus Steinkohlekraftwerken kommt der Fixkostenanteil für den Kapitaldienst von rd. 2 Ct/kWh hinzu, so dass sich die Stromerzeugungskosten aus diesen Kraftwerken zu 6,1 Ct/kWh für deutsche Steinkohle bzw. 3,6 Ct/kWh für Importkohle ergeben, bei planmäßiger Verfügbarkeit der elektrischen Energie zur Höchstlastzeit. Im Vergleich dazu betragen die Stromerzeugungskosten aus den regenerativen Energien Wind rd. 9 Ct/kWh und aus Sonnenenergie über 50 Ct/kWh bei nur dargebotsabhängiger Verfügbarkeit und ohne reelle Aussicht nennenswerter Kostendegression, diese sind jedoch CO2 freie Energien. Dies zeigt

die wirtschaftliche Problematik.

 

D:\FH\Hilfsb 75, Steinkohlesubventionen.doc

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