Dr. H. Schellen

Die Spektralanalyse in ihrer Anwendung auf die Stoffe der Erde und die Natur der Himmelskörper, Braunschweig 1870

S. 99: 26. Spectra der Dämpfe und Gase

Ganz andere Spectra erhalten wir, wenn die Quelle des Lichtes nicht ein weissglühender fester oder flüssiger Körper, sondern glühender Dampf oder ein glühendes Gas ist. Statt der continuierlichen Aufeinanderfolge von Farben erhalten wir dann im Spectrum eine reihe von hellen, glänzenden, farbigen Linien, welche durch dunkle Zwischenräume von einander getrennt sind."

"Umgekehrt darf man daher auch schliessen, dass in der Regel da, wo ein continuierliches, lückenloses, alle Gattungen von Farben enthaltendes Spectrum erscheint, das Licht von einem glühenden festen oder flüssigen Körper ausgesandt wird."

S. 155: 36. Beziehung zwischen Emission und Absorption des Lichtes

S. 156: "Schon vor hundert Jahren hatte der berühmte Mathematiker und Physiker E u l e r in seiner "Theoria lucis et caloris" das Prinzip ausgesprochen, dass ein jeder Körper Licht von solcher Wellenlänge absorbire, in welcher seine kleinsten Theilchen selbst oscilliren; F o u c a u l t erwähnt in seiner 1849 veröffentlichten Arbeit über das Spectrum des electrischen Lichtes, dass darin in Folge der Unreinheit der angewandten Kohlenspitzen auch die doppelte intensive gelbe Natriumlinie auftrete, dass sich aber diese Linie, wenn das Sonnenlicht durch den Flammenbogen geleitet wird, in eine ganz schwarze Linie verwandele; A n g s t r ö m endlich fand im Jahre 1855, dass allgemein die Lichtstrahlen, die von einem Körper absorbirt werden, genau dieselben sind, welche er auch ausstrahlt, wenn er selbst leuchtend gemacht wird. ... G. K i r c h h o f f blieb es vorbehalten, dieses Gesetz aufzufinden und seine Richtigkeit sowohl durch mathematische Beweisführung, als auch durch das Experiment für mehrere einzelne Fälle glänzend zu bestätigen (1860)."

S. 197: 41. Die Erdlinien im Sonnenspectrum

"Schon im Jahre 1863 fanden B r e w s t e r und G l a d s t o n e, dass in dem Sonnenspectrum neue dunkle Linien und Streifen auftreten, wenn sich die Sonne dem Horizonte nähert, und dass gewisse Streifen sich gegen Abend und am Morgen stärker markieren, als zur Mittagszeit, wo die Sonne hoch am Himmel steht."

Daraus folgt die 'Vermuthung, dass die Erdatmosphäre, obwohl sie farblos ist, auf die Sonnenstrahlen absorbirend wirke und wie die Dämpfe in denselbem Masse mehr Lichtstrahlen zurückhält, je dicker und dichter die schicht ist, welche das Sonnenlicht durchlaufen muss.'

Astronom P. S e c c h i meint, dass die "dunkle(n) Linien der absorbirenden Wirkung des in der Atmosphäre enthaltenden Wasserdampfes zuzuschreiben seien".

S. 329: 53. Das Spectrum der Fixsterne

Twinkle, twinkle, pretty Star,

How I wonder, what you are!

(Funkle, funkle, schöner Stern,

Was Du bist, wie wüsst ich's gern!)

S. 231: 44. Die totale Sonnenfinsternis vom 18. August 1868

Sie reichte von Aden über Indien, die Torresstrasse und Borneo bis nach Neu Guinea!

14. März 2007 (W. Th.)

Fazit:  Bei  logischer Anwendung dessen, was  im Jahre 1870 "Stand des Wissens" war, fällt die als unstrittig ausgegebene These der modernen "Klimaphysiker", dass es einen "natürlichen Treibhauseffekt" gibt, der die Erde von -18 auf +15 Grad Celsius erwärme und dadurch erst Leben möglich mache, wie ein Kartenhaus beim leisesten Luftzug in sich zusammen.

Die These von einem "natürlichen Treibhauseffekt", der durch die Emission von "Treibhausgasen" anthropogen verstärkt werde, ist die größte naturwissenschaftliche Lüge des 20. Jahrhunderts!

 

Die gesamte weltweite Treibhausgasreduktions- wie Klimaschutzpolitik steht auf einem "wissenschaftlichen" Fundament (IPCC: "the greenhouse effect is real"), das gar nicht existiert!

Kein fester und flüssiger Körper, schon gar nicht ein "schwarzer Körper", wie von den Klimaexperten angenommen, kann als kontinuierlicher Strahler von einer selektiv absorbierenden Gashülle an seiner Abkühlung gehindert werden.

Eine Erwärmung ist absolut ausgeschlossen!

Dipl.-Met. Dr. Wolfgang Thüne 


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