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Bausubstanzschädigung durch Schimmelpilz

Anfrage vom 14.10.2004

Frage: Was sind die Anzeichen einer Bausubstanzschädigung durch Schimmelpilz? An unseren Kellerwänden sind braun-schwarze Flecken, der Putz blättert ab, es gibt Salpeterausblühungen, der Mörtel ist sandig und krümelt aus den Fugen.
Die Bausubstanz ist Kalk-Sandstein, das Baujahr 58, die Mauern sind nicht von außen isoliert.

Antwort: Das Mauerwerk dürfte vollständig durchfeuchtet sein. Wenn es möglich ist, dann das erneute Eindringen der Feuchtigkeit unterbinden (äußere Abdichtung). Dann ist der Mörtel stark mit Salzen belastet. Salze sind vorwiegend im Mörtel. Diese Fugen tief auskratzen und neu mit salzbeständigerem Mörtel verfugen. Hier gibt es speziellen Kalkmörtel, beim Baustoffhändler fragen, sonst Trasskalkmörtel nehmen. Kein Oberflächenputz oder Farbbeschichtung auftragen. Eine vollständige Salzsanierung ist sehr Zeit- und kostenaufwendig, dies wird sicherlich nicht erforderlich sein. Dann ist auch auf gute Lüftung der Kellerräume zu achten, damit sich möglichst wenig Kondenswasser an der Oberfläche bildet. Die Salzausblühungen an der Steinoberfläche sind gelegentlich abzukehren, da sich das auskristallisierte Salz bei genügend Luftfeuchte wieder auflöst und in das Mauerwerk zurück wandert. Die wichtigsten Kriterien sind auf Feuchtigkeit im Keller, Mauerwerksalze, Horizontalabdichtung und Vertikalabdichtung und Salze im Mauerwerk eines Hauses zusammengefasst.

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Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.

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