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Lagerung von frischen Brennholz im Fachwerkhaus

Anfrage vom 01.08.2006

Frage: Ich bin auf Ihre Internet-Seite aufmerksam geworden und bitte um Ihren geschätzten Rat zum Thema Brennholzlagerung im Fachwerkhaus:
Darf Brennholz, 1-2 Jahre außen abgelagert, gesägt und anschließend in das Haus (hier: die Fachwerk-Scheune) eingelagert werden? Oder holt man sich dadurch die Schädlinge ins Haus?

Antwort: Das Risiko eines zusätzlichen Befalls durch holzzerstörende Insekten bei der Lagerung von Brennholz im Gebäude ist natürlich groß. Frisches Holz wird durch Frischholzinsekten, wie Scheibenböcke befallen, die eine höhere Holzfeuchte bevorzugen. Diese vermehren sich zwar nicht im Gebäude, aber die Larven können auch die Holzkonstruktionen befallen und in einem gewissen Umfang Schädigungen verursachen. Insgesamt können sich dadurch auch die Bedingungen für die Trockenholzinsekten, wie Gewöhnlicher Nagekäfer oder Hausbock, verbessern, die man sich so zusätzlich in das Haus holt. Holz wird in der Regel im Freien getrocknet, was durch die Luftbewegung auch schneller erfolgt.
Eine Lagerung von trockenem Holz, wo auch kein Insektenbefall erkennbar ist, kann bei einer sehr luftigen Scheune erfolgen. Etwa vergleichbar mit der Ablagerung von Bauholz (Bretter, Balken).
Die von Ihnen vorgesehen Lagerung von Brennholz würde ich persönlich nicht vornehmen.

Bücher von Peter Rauch

Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.

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