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Die Dämmung und die Dampfsperre

Frage: vom 24-11-2004

In meinem Neubau wurde vor kurzem die Dämmung und Dampfsperre eingebracht, wie es sich durch die kalte Jahreszeit zeigt, stellenweise Tropfenbildung an der Innenseite der Folie hat der Trockenbauer wohl nicht ganz sauber gearbeitet. Könnten Sie mir in Nürnberg oder Umgebung einen Sachverständigen für dieses Gewerke nennen? Ich würde gerne noch einen Fachmann über die ausgeführten Arbeiten schauen lassen.

Antwort: Ihr geschildertes Problem ist in dieser Ausführung noch ohne großen Aufwand korrigierbar. Sicherlich werden Fugen zwischen dem Klemmfilz vorliegen.
Leider kenne ich persönlich keinen Sachverständigen aus dem Raum Nürnberg.
Bitte schauen Sie bei unserem Berufsverband aus München in die www.bundesliste.de. Sollten Sie niemanden finden, so können Sie bei mir auf der Web-Seite www.ib-rauch.de/immobil/immo01.html unter Verbände (rechts unten) in einer anderen Liste einen Sachverständigen in Ihrer Nähe suchen.

Frage: Vielen Dank für Ihre Antwort. Stimmt Sie haben Recht es sind an mehreren Stellen Fugen zwischen dem Rockwool und auch zwischen den Sparren und dem Rockwool. Leider mussten wir jetzt auch Stellen finden, an denen es aussieht als wenn weniger Dämmung in einem Sparrenfeld ist als dem anderen (evtl. auch nur stark zusammengedrückt?).
Wenn ich schon mal einen Fachmann gefunden habe, evtl. darf ich Ihnen noch was schildern?

  1. Wir haben leider nicht nur Tropfenbildung auf der Folie sonder auch innerhalb der Folie das heißt innerhalb der Dämmung ist dies bei einem Neubau normal? Der Bau steht mittlerweile 1 Jahr. Dämmung und Dampfsperre Frage: vom 24-11-2004 In meinem Neubau wurde vor kurzem die Dämmung und Dampfsperre eingebracht, wie es sich durch die kalte Jahreszeit zeigt, stellenweise Tropfenbildung an der Innenseite der Folie hat der Trockenbauer wohl nicht ganz sauber gearbeitet. Könnten Sie mir in Nürnberg oder Umgebung einen Sachverständigen für dieses Gewerke nennen? Ich würde gerne noch einen Fachmann über die ausgeführten Arbeiten schauen lassen. Antwort: Ihr geschildertes Problem ist in dieser Ausführung noch ohne großen Aufwand korrigierbar. Sicherlich werden Fugen zwischen dem Klemmfilz vorliegen. Leider kenne ich persönlich keinen Sachverständigen aus dem Raum Nürnberg. Bitte schauen Sie bei unserem Berufsverband aus München in die www.bundesliste.de. Sollten Sie niemanden finden so können Sie bei mir auf der Web-Seite www.ib-rauch.de/immobil/immo01.html unter Verbände (rechts unten) in einer anderen Liste einen Sachverständigen in Ihrer nähe suchen. Frage: Vielen Dank für Ihre Antwort. Stimmt Sie haben Recht es sind an mehreren Stellen Fugen zwischen dem Rockwool und auch zwischen den Sparren und dem Rockwool. Leider mussten wir jetzt auch Stellen finden an denen es aussieht als wenn weniger Dämmung in einem Sparrenfeld ist als dem anderen(evtl. auch nur stark zusammengedrückt?). Wenn ich schon mal einen Fachmann gefunden habe, evtl. darf ich Ihnen noch was schildern? 1. Wir haben leider nicht nur Tropfenbildung auf der Folie sonder auch innerhalb der Folie das heißt innerhalb der Dämmung ist dies bei einem Neubau normal? Der Bau steht mittlerweile 1 Jahr. vor ca. 8 Wochen sind Putz und Estrich eingebaut und vor ca. 2 Wochen wurde nun gedämmt und die Folie eingebracht. Ungefähr seit 1,5 Wochen wird nun geheizt. Erst gestern habe ich wieder an mehreren Stellen Tropfenbildung durch die durchsichtige Folie gesehen. Langsam habe ich Angst das mir das Holz (Balken) zu schimmeln beginnt. 2. Der beauftragte Trockenbauer hat die Produkte Siga Primur und Siga Rissan verwendet. Um die Dampfsperre an das Mauerwerk anzuschließen, hat er an einigen Stellen die zu kurz abgeschnittene Folie mit Hilfe von Siga Rissan verlängert und dann das Siga Rissan mit Siga Primur auf das Mauerwerk geklebt (Aufbau von der Wand gesehen: Mauerwerk-Primur-Rissan). Das heißt, der Kleber des Siga Rissan haftet jetzt auf dem Primur (Kleber auf Kleber)? Darf dies sein? 3. Aufbau Lattung: Er hat quer zu den Balken eine Lattung angebracht und darauf soll nun die Rigipsplatten aufgebracht werden. Also ohne Konterlattung. Mit Hilfe von je zwei Schrauben pro Balken hat er die Lattung um ca. 3 cm vom Balken abgehängt. (Eine Schraube, Gewinde hört ca. 3 cm vor dem Schraubenkopf auf, dient wohl zum Justieren. Die Andere, Gewinde geht bis zum Schraubenkopf, zur Fixierung). Da die Latten nicht auf dem Holz aufliegen, habe ich etwas Bedenken wegen der Dichtigkeit der Folie. Da die Schrauben die Folie durchdringen, aber kein Gegendruck da ist. Der Trockenbauer meinte, er bräuchte keine doppelte Lattung und den Abstand zum Holz braucht man zum Ausgleichen. Bedenken wegen der Schraubenlöcher in der Folie währen von mir unbegründet, die Schraube steckt ja drin. Was meinen Sie als Fachmann zu den genannten Punkten, ist so was normal? Antwort: Die Dämmung muss eine gleichmäßige Fläche ergeben. Alle Fugen müssen verschlossen sein. Nacharbeit ist daher erforderlich. Zur Frage 1. Die Feuchtigkeit der jetzt eingebauten und verschlossenen Baustoffe war hoch. Sie kühlt ab und kondensiert. Sie müsst normal nach außen ablüften. Die korrekte Fugendichtheit der Klebestöße ist zu kontrollieren, da zusätzlich noch wärmere Innenraumluft in die Dämmung gelangen könnte. Zur Frage 2. Das Klebeband ist in Ordnung und ist nach meiner Ansicht zurzeit das Beste. Allerdings müssen alle Wandanschlüsse zusätzlich mit einer mechanischen Sicherung (Dachlatte andübeln) gesichert werden. (Ist auch so in der Verarbeitungsvorschrift des o. g. Produktes vorgeschrieben.) Das Aufkleben allein reicht nicht aus. Habe schon Dämmungen kontrolliert, wo sich die Klebeverbindung noch 6 Jahren gelöst hat. Eine bessere Lösung ist das Einlegen von vorkomprimierten Dichtband und dann mit einer Dachlatte befestigen. Die Enden können auch eingeputzt werden. Zur Frage 3. Die Unterkonstruktion kann ich schlecht beurteilen. Müsste jedoch in Ordnung sein, wenn der Abstand der Traglattung mit einem Abstand von 50 cm angebracht wurde. 60 bzw. 62,5 cm gehen auch, aber dann können später leichter Verwölbungen auftreten. Das hängt jedoch von den jeweiligen Gipskarton- oder Gipsfaserplatten ab. **** Was meinen Sie als Fachmann zu den genannten Punkten, ist so was normal? ****Leider ja. Durch den ständigen Preisverfall beim Häuserbau bleibt bei normativer Ausführung (Menge pro Zeiteinheit) oft nur ein Stundensatz von 10 Euro. Mehr in meinem Beitrag zum Dachgeschoßausbau oder im Beitrag Zahlungsmoral auf der Webseite. Vor ca. 8 Wochen sind Putz und Estrich eingebaut und vor ca. 2 Wochen wurde nun gedämmt und die Folie eingebracht. Ungefähr seit 1,5 Wochen wird nun geheizt. Erst gestern habe ich wieder an mehreren Stellen Tropfenbildung durch die durchsichtige Folie gesehen. Langsam habe ich Angst das mir das Holz (Balken) zu Schimmeln beginnt.
  2. Der beauftragte Trockenbauer hat die Produkte Siga Primur und Siga Rissan verwendet. Um die Dampfsperre an das Mauerwerk anzuschließen, hat er an einigen Stellen die zu kurz abgeschnittene Folie mit Hilfe von Siga Rissan verlängert und dann das Siga Rissan mit Siga Primur auf das Mauerwerk geklebt (Aufbau von der Wand gesehen: Mauerwerk-Primur-Rissan). Das heißt, der Kleber des Siga Rissan haftet jetzt auf dem Primur (Kleber auf Kleber)? Darf dies sein?
  3. Aufbau Lattung: Er hat quer zu den Balken eine Lattung angebracht und darauf soll nun die Rigipsplatten aufgebracht werden. Also ohne Konterlattung. Mit Hilfe von je zwei Schrauben pro Balken hat er die Lattung um ca. 3 cm vom Balken abgehängt (Eine Schraube, Gewinde hört ca. 3 cm vor dem Schraubenkopf auf, dient wohl zum Justieren. Die Andere, Gewinde geht bis zum Schraubenkopf, zur Fixierung). Da die Latten nicht auf dem Holz aufliegen, habe ich etwas Bedenken wegen der Dichtigkeit der Folie. Da die Schrauben die Folie durchdringen, aber kein Gegendruck da ist. Der Trockenbauer meinte, er bräuchte keine doppelte Lattung und den Abstand zum Holz braucht man zum Ausgleichen. Bedenken wegen der Schraubenlöcher in der Folie währen von mir unbegründet, die Schraube steckt ja drin.

Was meinen Sie als Fachmann zu den genannten Punkten, ist so was normal?

Antwort: Die Dämmung muss eine gleichmäßige Fläche ergeben. Alle Fugen müssen verschlossen sein. Nacharbeit ist daher erforderlich.
Zur Frage 1. Die Feuchtigkeit der jetzt eingebauten und verschlossenen Baustoffe war hoch. Sie kühlt ab und kondensiert. Sie müsst normal nach außen ablüften. Die korrekte Fugendichtheit der Klebestöße ist zu kontrollieren, da zusätzlich noch wärmere Innenraumluft in die Dämmung gelangen könnte.

Zur Frage 2. Das Klebeband ist in Ordnung und ist nach meiner Ansicht zur Zeit das beste. Allerdings müssen alle Wandanschlüsse zusätzlich mit einer mechanischen Sicherung (Dachlatte andübeln) gesichert werden. (Ist auch so in der Verarbeitungsvorschrift des o. g. Produktes vorgeschrieben.) Das Aufkleben allein reicht nicht aus. Habe schon Dämmungen kontrolliert, wo sich die Klebeverbindung noch 6 Jahren gelöst hat. Eine bessere Lösung ist das Einlegen von vorkomprimierten Dichtband und dann mit einer Dachlatte befestigen. Die Enden können auch eingeputzt werden.

Zur Frage 3. Die Unterkonstruktion kann ich schlecht beurteilen. Müsste jedoch in Ordnung sein, wenn der Abstand der Traglattung mit einem Abstand von 50 cm angebracht wurde. 60 bzw. 62,5 cm gehen auch, aber dann können später leichter Verwölbungen auftreten. Das hängt jedoch von den jeweiligen Gipskarton- oder Gipsfaserplatten ab. **** Was meinen Sie als Fachmann zu den genannten Punkten, ist so was normal? **** Leider ja. Durch den ständigen Preisverfall beim Häuserbau bleibt bei normativer Ausführung (Menge pro Zeiteinheit) oft nur ein Stundensatz von 10 Euro. Mehr in meinem Beitrag zum Dachgeschossausbau oder im Beitrag Zahlungsmoral auf der Webseite.

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Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
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