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Wärmedämmung Dach - Anbindung Dampfbremse

Anfrage vom 11.09.2004

Frage: Mit Interesse habe ich den Artikel über Folgeschäden bei der unsachgemäßen Dämmung von Dachausbauten gelesen. Nun stehe ich selber vor dem Problem des Ausbaus. Aus Kostengründen kann sich unsere Familie leider keinen Fachmann leisten. Aber vielleicht können sie mir einige Fragen beantworten, die uns weiterhelfen könnten. Das besagte Dach (Mansardendach) wurde neu eingedeckt (Warmdach). Die alte Schüttung mussten wir aus der Holzbalkendecke entfernen, sie wurde mit Akustikplatten gedämmt (Statiker rat). Die Dämmung zwischen den Sparren bereitet kein Problem, allerdings die Dampfbremse/Sperre. Diese kann ich nur an der Fußpfette anschließen, jedoch klafft unterhalb der Pfette, durch die entnommene Schüttung nun ein Loch zum Mansardenknick (Schalung zur unteren Etage). Dieses wurde zwar gedämmt, kann aber nicht winddicht abgeschlossen werden, sodass die Luft unterhalb des Fußbodens nach außen gelangt und den unteren Teil der Zwischensparrendämmung streicht. Mit welchen Problemen habe ich diesbezüglich zu rechnen.

Antwort:Anschluss der Dampfbremse Im Detail kann ich hier Ihre Frage nicht beantworten. Im vorliegenden Fall dürfte sich an einer Bauteiloberfläche Tauwasser bilden. Das könnte die Unterseite des Fußbodens oder Teile des unteren Dachabschnittes sein. Beispiele des Schadens sind auch im eHandbuch Dachgeschoss - Schäden vermeiden dargestellt.
Für diesen Zweck habe ich das Handbuch für den Dachgeschossausbau geschrieben. Dort sind häufig vorkommende Probleme sowie Lösungen und Ausführung genannt. Erhältlich über Ihre Buchhandlung oder schnell und einfach über meine Webseite.

Der Anschluss der Dampfbremse sollte etwa so wie im Bild gezeigt ausgeführt werden. Die Dampfbremse muss an einem fugendichten Wandabschnitt angeschlossen werden. (Im Bild wird jedoch ein Fertigteilhaus gezeigt, wo nachträglich der Spitzboden ausgebaut wird. Daher auch die Dampfbremse an der Decke und an der Wand.)

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Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
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