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Kontamination mit Fäkalbakterien nach einer Überschwemmung im Keller

Anfrage vom 27.08.2014

Frage:
Ich lasse gerade ein Haus mit Bauträger sanieren, es sind 3 Einheiten nebeneinander, ich in der Mitte - die beiden Nachbarn sind schon eingezogen, ich bin noch im Rohbau.
Vor dem Haus läuft der Schmutzkanal lang, wo Toilette usw. eingeleitet wird, das von dort ins Haus gehende KG-Rohr schaut nur ca. 20 cm aus der Wand in meinen Hausanschlussraum rein, dann ist es zu Ende und war nur mit Tüten wegen Geruch verschlossen.

Beim Starkregen Ende Juli wurde der Kanal draußen "geflutet" und das Wasser hat sich dann den leichtesten Weg durch meinen Tütenverschluss gesucht. Neben toten Ratten, die es mit reingedrückt hat und die mittlerweile verrottet sind, stand der Keller ca. 10 cm unter Wasser, die Außenwände sind mit Ytong Multipor Innendämmung verkleidet, die Innenmauern sind aus 11,5 cm dicken, ca. 25 cm hohen KS-Steinen.

Das Wasser wurde bis zur ersten Fuge vom Stein sichtbar aufgesaugt (25 cm Höhe, nach geplantem Fußbodenaufbau dann immer noch 10 cm über dem Fertigfußboden) - da wo das Wasser eindrang, war der Stein auch höher vollgesogen (ca. 75 cm Höhe), das es aus 2 m Höhe an die gegenüberliegende Wand gesprudelt ist - die poröse Innendämmung war sichtbar nur bis zur Oberkante des Wasserspiegels nass - aktuell wird mit Luftentfeuchter und Infrarot-Platten der KS-Stein getrocknet.

Mein Bausachverständiger kann dies final nicht selber abschließend fachlich bewerten, und verweist wegen möglicher Kontamination mit Fäkalbakterien und den gesundheitlichen Folgen an einen Baubiologen.

Können Sie mir bitte eine Richtung vorgeben, bzw. ob Maßnahmen aus welchem Grund notwendig sind? Diese würde ich mit Ihren Kontaktdaten dann an den Bauträger weiterleiten, dass der Sie für etwaige Vor-Ort-Untersuchungen beauftragen kann.

Fäkalgeruch war im Keller riechbar, ob "organische Masse" im Wasser war, konnte ich nicht einsehen - das Wasser selber wurde 2 - 3 Tage später von einer Fachfirma abgesaugt und der HAR, in den es reingesprudelt ist, riecht auch jetzt noch leicht nach Fäkalien.

Antwort:
Ich selbst führe keine Luft- und Materialanalysen durch.
Unter der Seite www.ib-rauch.de/partner/analytik.html habe ich Analytikbüros aufgelistet. Vielleicht können diese Ihnen weiter helfen.

Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.

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