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Schadstoffe in alter Immobilie, die gekauft werden soll?

Anfrage vom 24.08.2006

Frage: Ich beabsichtige ein Altbau zu kaufen. Gibt es eine Aufstellung, über schädliche und gesundheitsgefährdende Stoffe, die in den einzelnen Altersstufen von Gebäuden eingebaut worden sein können?
Ich denke da z. B. an Formaldehyd belastete Sperrholzplatten, Asbest in Toschiplatten, ...

Antwort: Es ist wie in den Medien, Einzelfälle werden sehr hochgespielt als Normalfall angesehen. Es wird sehr stark übertrieben. Es sind nur Einzelfälle, die man aber meist erst am Objekt beurteilen kann und meist erst nach dem man darin wohnt. Alle die solche gesundheitlichen Probleme verursachen können, sind nicht tragende Bauteile (Verkleidungsplatten usw.) die können ohne Probleme ausgebaut und ersetzt werden. Ausgenommen können Holzschutzmittel sein, die im Innenbereich zur Anwendung gekommen sind. Da kann man aber den Vorbesitzer fragen.
Viel wichtiger ist der Zustand der tragenden Bauteile, Wände, Holzbalkendecke u. a. Der Ersatz/Sanierung ist viel aufwendiger. Hier sollten Sie einen Sachverständigen aus Bremen hinzuziehen, der einfach einmal über das Gebäude sieht. Das Honorar für die 1 Stunde ist die beste Investition. Besser als nachträglich für eine Sanierung für 30.000 Euro, zum Beispiel Echten Hausschwamm. (Das ist zwar kein Problem, der geschätzte Aufwand müsste aber von der Kaufsumme abgezogen werden.)

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Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.

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