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Wie Sie erfolgreich Ihre private Immobilie verkaufen!

Wohnhäuser

Die Gründe des Verkaufs von Wohneigentum
Angebot und Nachfrage, um Immobilien zu verkaufen
Portale für eine kostenfreie Immobilienanzeige

Das passende Wohneigentum zu finden ist genauso schwer, wie der Verkauf seiner eigenen Immobilie. Überwiegend wird nur über den Erwerb einer Immobilie geschrieben und fachmännische Kaufberatungen von Banken und Immobilienfachleuten angeboten.

Immobilien stellen in der Regel eine wertbeständige Sachanlage neben Edelmetallen dar, wie Silber oder Gold. Vorwiegend dienen die Immobilien in Deutschland als zusätzliche Altersvorsorge, da man später im Alter keine Wohnungsmiete bezahlen braucht. Bis dahin sind aber auch aller alle Kredite abzuzahlen. Die Deutschen haben im Vergleich gegenüber anderen Ländern einen geringeren Anteil an eigenen Immobilien. Es gibt hierfür verschiedene Gründe. Ich denke Gründe hierfür sind die seit vielen Jahren betriebene schlechte Familienpolitik, die verhältnismäßig hohen Herstellungskosten für Immobilien und die Anforderung an die Mobilität. Ebenso ist die Berufsausbildung der jungen Menschen sehr lange. In Deutschland verdienen die jungen Menschen erst sehr spät eigenes Geld. Unter diesen Umständen ist das Mieten einer Wohnung eine bessere Lösung. Begünstigt wird dies auch durch die hohe Sicherheit durch den Mieterschutz. Die Strategie zum Eigentumserwerb ist aus meiner Sicht für den künftigen Erwerber einer Immobilie unpassend und teuer. In anderen Ländern wird das Geld für den Kauf gesammelt. Dabei erfolgt auch eine Unterstützung durch die Familie. Der Kauf der Immobilie erfolgt in bar. In Deutschland wurden sicherlich mit guter Absicht das Bausparen und Förderprogramme sowie verschiedene Finanzierungsstrategien in Verbindung mit Lebensversicherung usw. eingeführt. Der Kauf einer Immobilie erfolgt per Kredit. Sicherlich das wichtigste Geschäft der Banken. Gerade in der letzten Zeit haben wir die Erfahrung gemacht, dass Verkäufer aber auch Makler zu erst fragen, ob ein Finanzierungskonzept vorliegt. Es lässt sehr die Vermutung zu, dass sehr viele Interessenten für Immobilien eine Hausbesichtigung nach der anderen vornehmen, ohne vorher zu wissen, über welchen finanziellen Rahmen sie eigentlich verfügen. Analog, wie "wir gehen einmal shoppen". Diesen Eindruck kann man von der Mehrheit der Immobilieninteressen bekommen. Es wird sowohl vom Verkäufer oder auch im Beisein eines Maklers kostbare Zeit verschwendet. Zusätzlich werden vom Verkäufer auch die Nerven durch die zahlreichen Exkursionen belastet. Ein wichtiger und auch entscheidender Punkt ist die möglichst genaue Beschreibung des Objektes und der Lage.

Liest man viele Anzeigen, so sind diese allgemein gehalten und heben besonders Eigenschaften hervor, welche nicht vorhanden sind. Ein krasses Beispiel ist die Beschreibung der Außenanlage von neu zu errichtenden Eigentumswohnungen in Leipzig Möckern. Es wird mit einem dörflichen Charakter und einer schönen Gartenansicht geworben. Das Grundstück selbst verfügt über einen nicht überbauten Streifen von ca. 1-2 m zur Grundstücksgrenze zum Nachbargrundstück. Durch das vierstöckige Stadthaus werden die angrenzenden zweistöckigen älteren Häuser mit Satteldach geradezu "erdrückt". Vom dörflichen Charakter bleibt nichts übrig. Die Käufer der Eigentumswohnungen werden durch eine falsche Beschreibung getäuscht.

Wir besuchten ein Objekt in einem Dorf, welches mit der schönen Natur und mit nur 400 m zu einem großen See beworben wurde. Die Grundstücke um den See waren aber alle verkauft und der See ist nicht mehr zugänglich. Weder zum Baden noch zum Wandern.

Je besser und so ausführlicher das zu verkaufende Grundstück beschrieben wird, so besser kann der Kaufinteressent entscheiden, ob er das Objekt besichtigt oder nicht. Wobei aber auch die Kaufinteressen nur ein Teil der Beschreibung lesen und sich auch andere Vorstellungen vom Objekt machen. Wenn es sich um ein kleines Mehrfamilienhaus handelt, dann kommen Leute, welche ein Einfamilienhaus kaufen wollen. Sehr praktisch ist die Erstellung einer eigenen Webseite mit einer ausführlichen Beschreibung des Objektes, der Lage, mit Bildern und eventuell mit einem Video. Je mehr Informationen bereitgestellt werden, so weniger Fragen sind dann noch offen.

Eine denkbar ungünstige Position hat der Verkäufer, wenn eine E-Mail lautet: "Bitte um Rückruf für einen Termin". Dabei kann der Interessent die Telefonnummer aus der Anzeige entnehmen. Der Interessent möchte etwas, und wenn er bereits die wenigen Cent für ein Telefonat sparen muss, ist dies bedenklich. Er geht dem Hobby "Häuser ansehen" nach. Bereits beim ersten Telefonat muss man seine Position als Verkäufer bestimmen, natürlich immer freundlich und höfflich. Eine Nachtrage, ob der Erwerber auch die Anzeige richtig gelesen hat und alles verstanden hat, ist nicht verkehrt. Eine Nachfrage, ob der Immobilieninteressent auch über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, sollte geschickt eingefügt werden. Die Antwort lautet zwar, "sonst würde ich nicht anrufen bzw. kommen", ist natürlich keine Garantie dafür, dass er wirklich über die finanziellen Mittel verfügt.

Wenn Sie bei der Besichtigung merken, dass die Kaufinteressenten herumnörgeln und etwas suchen, diese werden auch kein Erwerber. Den Besichtigungstermin kann man in diesem Fall ankürzen. Ich selbst wurde ab und zu einer Hausbesichtigung herangezogen, da der Kaufinteressent meine fachliche Meinung zum Bauzustand wissen wollte. Das ist auch korrekt, sie wollten wissen, ob es Problembereiche gibt oder zu sanieren sind bzw. wie hoch der Sanierungsaufwand zusätzlich zum Kaufpreis sein könnte. Schließlich geht es beim Kauf in der Regel auch um sehr viel Geld. Wenn der Kaufinteressent einen Bauexperten bei der Besichtigung zur Beratung hinzuzieht, dagegen sollte man eigentlich nichts haben. Auch umgekehrt ist dies möglich, dass man von der Immobilie eine allgemeinen Einschätzung zum Bauzustand vorlegen lässt. Für den Käufer viel wichtiger als der Energieausweis.

Die Gründe des Verkaufs von Wohneigentum (Immobilien)

Rheinsberg

Es gibt verschiedene Gründe sein Wohneigentum zu verkaufen. Welcher Grund am häufigsten auftritt, soll dahin gestellt sein. Ich denke, die folgenden 4 Gründe dürften den überwiegenden Anlass dafür geben.

Natürlich gibt es noch viele weitere Gründe, die aber aus meiner Sicht Prozentual weniger vorkommen. Das sind zum Beispiel ein Streit mit dem Nachbarn, Lärmbelästigungen durch Verkehrsmittel, städtebauliche Maßnahmen, das Haus ist nach Auszug der Kinder zu groß und das Haus liegt im Überschwemmungsgebiet und weitere Gründe.

Angebot und Nachfrage, um Immobilien zu verkaufen

Gegenwärtig ist im gesamten Bundesgebiet ein Trend zu beobachten, der bisher vorwiegend nur in den neuen Bundesländern vorlag. Durch die veränderte Wirtschaftslage in diesem Teil Deutschlands nach 1990 gingen viele Arbeitsplätze verloren. Besonders junge Menschen sind in den anderen Teil Deutschlands gezogen, um dort Arbeit zu finden. Zurück blieben leer stehende Wohnungen. Trotz des Zuzuges vieler Menschen in den letzten Jahren nach Leipzig ist noch ein großer Überhang an unvermieteten Wohnungen vorhanden. Ländliche Gegenden und kleine Städte, wo nichts besonders gibt (z. B. Kur, Erholung), haben einen hohen Leerstand. Vorwiegend wohnen nur noch Rentner dort. Besonders betroffen ist das Bundesland Sachsen Anhalt. Prognosen besagen, dass diese Situation in 20 bis 30 Jahren das gesamte Bundesgebiet betreffen wird. Selbst die sogenannten Speckgürtel größerer Städte betrifft dies. Auch hier stehen zunehmend Häuser leer, weil die Nachfrage fehlt. Mit dem kommenden demografischen Wandel wird sich dies noch verstärken. Ich denke, diese Situation wird den Leipziger Raum ebenso stark betreffen, da vor 20 Jahren viele neue Häuser in den Dörfern um Leipzig gebaut wurden. Zwischenzeitlich sind diese Hauseigentümer bereits im Rentenalter. Solange man mit dem Auto noch zur Kaufhalle oder zum Arzt fahren kann, funktioniert das. In der Regel ist das öffentliche Nahverkehrsmittel gerade im ländlichen Bereich eine Katastrophe und jede Fahrt ist teuer. Irgendwann kommt die Zeit, wo man selbst nicht mehr mit dem Auto fahren kann und ist auf die Hilfe der Nachbarn angewiesen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass nach einer Umfrage im Auftrag von Immobilienscout24 und Interhyp 88 % der Kaufinteressenten nach Wohneigentum in der Stadt suchen. Für den erfolgreichen Verkauf kann heute die Lage des Standortes entscheidenter sein, als die Immobilie selbst.

Portale für eine kostenfreie Immobilienanzeige

Immobilienscout24.de oder immonet.de haben in der letzten Zeit ihre Preise auch für private Anzeigen sehr stark angehoben. Aber auch viele Makler stöhnen bei dem Preisanstieg und suchen Alternativen. Eine Alternative bieten die zahlreichen kostenfreien Anzeigenportale. Nachfolgend sollen einige aufgeführt werden, wo Sie Ihre Anzeige recht einfach einfügen können. An erster Stelle steht natürlich der Kleinanzeigenmarkt von ebay mit den meisten Besuchern. Bei den Portalen, wo eine Statistik vorhanden war, habe ich die Anzahl der Besucher innerhalb einer Woche in Klammern dahinter geschrieben. Natürlich hängt die Besucherzahl entscheidend vom angebotenen Objekt und der Lage ab.

Eine sehr interessante und hilfreiche Webseite, wenn Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen möchten. Immobilien privat verkaufen Tipps und Informationen. Vorwiegend werden Immobilien in der Stadt gekauft.
Was sollte man für einen erfolgreichen Verkauf der Immobilie beachten?

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