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Sie als Bauherr müssen alle Baumaßnahmen und Auflagen finanzieren!

Bevor Sie bauen, ist die Frage zu klären, "was darf Immobilieneigentum kosten oder ist mieten günstiger?" Dann bedeutet Immobilieneigentum gleichzeitig eine feste Bindung zum Ort. Möchten Sie den Wohnort wechseln, z. B. wegen einer neuen Arbeitsstelle, dann lässt sich eine Eigentumswohnung unter Umständen vermieten aber bei einem Haus können zum Teil erhebliche Verluste entstehen. Konnte man noch vor 20-30 Jahren langfristig planen, so ist die Zeit heute sehr kurzlebig.

Seit 1. Januar 2016 müssen beim Neubau strengere Energie-Einsparvorgaben entsprechend den verschärften Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2014 eingehalten werden. Mit den verschärften Anforderungen ist die Obergrenze für den zulässigen Energiebedarf eines Gebäudes um 25 Prozent zu senken. Ebenso steigen die Anforderungen an den Wärmeschutz um 20 Prozent. Die EnEV beruht auf der Berechnungsgrundlage des U-Wertes. Diese energetische Berechnung ist jedoch nicht korrekt, da andere energetische Einflussfaktoren nicht berücksichtigt werden.

Bevor Sie Renovierungsmaßnahmen beginnen, dann lassen Sie sich wenigstens 2 besser 3 vergleichbare Angebote von verschiedenen Handwerkerfirmen unterbreiten. Machen Sie dabei aber auch deutlich, dass Sie die gewünschte Leistung bezahlen und nicht die Leistung, was der Handwerker möchte.

Damit künftige Bauherren trotzdem energieeffiziente Neubauten errichten, werden ab 1. April 2016 die Höchstbeträge der Förderkredite bei der KfW von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. Dieser Kredit ist aber auch an bestimmte Maßnahmen gebunden, die zu erfüllen sind. Außerdem gewährt die KfW Zuschüsse für den Einbau von Lüftungsanlagen und den Heizungsaustausch in Höhe von 15 Prozent. Jedoch maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit.

In dem Kapitel zu Immobilien wird ausführlich auf das Problem der Kreditfinanzierung eingegangen. Mit den gegenwärtigen Niedrigzinsen locken die Bauträger zum Immobilienkauf. Es werden auch Familien oder Personengruppen angesprochen, welche bei einer bisher üblichen Zinshöhe zwischen 6 bis 8 % keine Finanzierung von der Bank erhalten würden. Nach Angaben des Bankenfachverbandes ist das Kreditvolumen im vergangenen Jahr auf 130 Mrd. Euro angestiegen.

Es können aber auch noch Auflagen von der Gemeinde oder, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht, vom Denkmalschutz erhoben werden. Nachträgliche Kosten können aber auch durch die anliegende Straße oder durch das Abwasser entstehen.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Bürger zur Kasse zu bitten und sein Besitz zu vernichten, z. B. das aktuelle Beispiel Dieselfahrverbot.

Sollte eine Eintragung einer Zwangshypothek in das Grundbuch erfolgen, so bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Belastung von 10 %. (In Deutschland erfolgte bereits 1923 und 1948 eine Eintragung einer Zwangshypothek in das Grundbuch. Bei dem gegenwärtigen finanziellen Abenteuer der Bundesrepublik werden bald zusätzliche finanzielle Quellen gebraucht.

Beachten Sie die künftigen Belastungen. Ohne einen ausreichenden finanziellen Spielrahmen reihen Sie sich sehr schnell in die Warteschlange der Zwangsversteigerungen ein.

Gegenüber den in Deutschland kreditfinanzierten Eigenheimen baut man in anderen Ländern mit Bargeld. Hier ein Beispiel eines der vielen Eigenheime in unserem Nachbardorf (mit vorwiegend rumänischen Bewohnern) in Transkarpatien (Ukraine). Übrigens das Dorf Solotvyno wurde bereits im 11. Jahrhundert von deutschen Siedlern (Bergleuten) gegründet.
Mit diesem Beispiel möchte nur ansprechen, die beste und sicherste Variante ist der Immobilien ohne Kredit. Wenn ein Kredit benötigt wird, dann sollte dieser trotz der gegenwärtigen niedrigen Zinssätze so klein wie möglich sein.

Familienhaus in Transkarpatien (Ukraine)
Ein Eigenheim in Transkarpatien

Für Sie als Bauherr haben wir zahlreiche kostenlose Online-Tools erstellt. So können Sie überschlagsmäßigen die Kosten einer Renovierung berechnen oder die Erfordernis einer nachträglichen Wärmedämmung (Ueffektiv-Wert) ihrer Außenwände einschätzen.

Speziell für die Bauherren habe ich aus den praktischen Erfahrungen Handbücher zu den Themen zur Feuchtigkeit im Mauerwerk sowie Kellertrocknung, Schimmelpilz in den Wohnungen und zum schadensfreien Dachgeschossausbau geschrieben.

Feuchtebuch von Peter Rauch Schimmelbuch von Peter Rauch Dachausbau von Peter Rauch

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