Holzfenster

Holzfenster aus europäischen oder überseeischen Weich- bzw. Harthölzern "Bewährte Holzarten für den Fensterbau" sind lt. RAL-Gütegemeinschaft (Institut für Fenstertechnik Hosenheim):
Nadelholz: Douglasie (Oregon Pine, Douglas Fir), Fichte (Rottanne), Hemlock (Western Hemlock).
Laubholz: Afzelia (Doussie), Eiche (Sommereiche, Stieleiche, Traubeneiche). Framire (Black Affara, Emeri, Idigho, Freme), Sipo Mahagoni (Utile, Sipo), White Serave (Ulratmata). Niangon. Die Materialqualität betrifft Stehvermögen, Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einwirkungen, Resistenz gegen Pilz- und Insektenbefall. Anstrichverträglichkeit, Aussehen bei naturbehandelten Hölzern und Verarbeitungsmöglichkeit.
Viele tropische Hölzer stehen unter Naturschutz, soweit sie nicht aus Plantagenanbau stammen. Daher sollte einheimische Hölzer verwendet werden. Die Qualität des Holzes bestimmt die Oberflächenbehandlung: Der Holzschutz soll das Holz vor Zerstörung durch Pilz und Insekten schützen. Als Dauerschutz erfolgen Anstriche oder Lasuren für deckende oder unsichtbare Oberflächenbehandlung des Holzes. Bei dunklen Anstrichen heizt sich die Fensterrahmen-Oberfläche auf. Es ergeben sich Spannungen, die den Anstrich zerstören können oder zum Ausharzen führen.



Baulexikon von Ingenieurbüro Peter Rauch