Innendämmung

Die Innendämmung verbessert den Wärmeschutz bei bestehenden Gebäuden, wenn eine Außendämmung aufgrund konstruktiver Gegebenheiten nicht möglich ist. Auf der Wandinnenseite werden geeignete Dämmmaterialien aufgebracht und mit Holz- oder Ausbauplatten (Gipskarton, Gipsfaser) verkleidet. Ein Vorteil der Innendämmung ist der günstige Preis. Die Arbeiten können fast vollständig in Eigenleistung ausgeführt werden. Bei jeder Innendämmung ist der Verlauf des Taupunktes (Aufeinandertreffen von Warm und Kalt) zu beachten. Bevor eine Innendämmung ausgeführt wird, sollte zwingend eine Taupunktberechnung erfolgen. Der Taupunkt sollte soweit wie möglich an der Außenseite des Mauerwerkes liegen, damit Kondenswasser nach außen gelangen kann. Ein stärkere Wärmedämmung lässt den Taupunkt im ungünstigsten Fall in die Ebene der Dämmung wandern, was zu großen Schäden führen kann. Ganz wichtig ist das Aufbringen einer Dampfsperre zwischen Wärmedämmung und Innenwandverkleidung. Eine gute Möglichkeit stellen die Silicatdämmplatten und auch die Mehrschichtplatten (Gipskarton und Styropor) dar.



Baulexikon von Ingenieurbüro Peter Rauch